DE3212868C2 - - Google Patents
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- C08—ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
- C08F—MACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED BY REACTIONS ONLY INVOLVING CARBON-TO-CARBON UNSATURATED BONDS
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft Katalysatoren
für die Olefin-Polymerisation mit verbesserten
Eigenschaften, ein Verfahren zu deren Herstellung sowie deren Verwendung.
Diese Katalysatoren werden aufgebaut aus
Siliciumdioxid, Organomagnesiumverbindungen
und Titanverbindungen
und hauptsächlich dadurch verbessert,
daß man das Siliciumdioxid mit einer bestimmten
Fluor enthaltenden Verbindung in einer
bestimmten Menge behandelt.
Unter Anwendung
der erfindungsgemäßen Katalysatoren lassen sich Polymere mit verbesserten
Eigenschaften erhalten.
Die Organomagnesiumverbindung des Katalysators kann
ein Komplex einer Dialkylmagnesiumverbindung mit einem
Trialkylaluminium sein. Ein Ziel der vorliegenden Erfindung
besteht demzufolge darin, die Katalysatoren
zu verbessern, die in der DE-OS 30 28 759 offenbart sind.
Die Fluorbehandlung
gemäß der Lehre der vorliegenden Erfindung macht derartige
Katalysatoren stärker reaktiv bei Titangehalten
von weniger als etwa 6 Gew.-%. Es ist daher möglich,
Katalysatoren dieses Typs mit äquivalenter Reaktivität
aber einem verminderten Titangehalt herzustellen.
Ein weiterer Gegenstand der vorliegenden Erfindung
besteht darin, Katalysatoren für die Erzeugung
von Partikelform-Polyäthylen von hohem Schmelzindex
mit verbesserter Reaktivität und höherem Schmelzindex
verfügbar zu machen und zwar durch Kombinieren
der Fluorbehandlung des Siliciumdioxids mit einer
Alkohol-Modifizierung.
Die Organomagnesiumverbindung des Katalysators
kann auch eine nicht komplex gebundene Dialkylmagnesiumverbindung
sein. In dieser Beziehung ist der
Umfang der vorliegenden Erfindung breiter als der
Umfang der Erfindung, die Gegenstand der vorerwähnten
DE-OS 30 28 759 ist.
Einige veröffentlichte Patentschriften beschäftigen
sich speziell mit Katalysatoren, die unter Verwendung
einer Organomagnesiumverbindung und Siliciumdioxid
hergestellt worden sind (vgl. die US-PS 38 21 186,
die GB-PS 14 84 254 sowie
die US-PSen 37 87 384 und 41 48 754).
Die Katalysatoren der vorliegenden Erfindung können
in der gleichen Weise hergestellt werden wie die
Katalysatoren, die in der DE-OS 30 28 759
beschrieben sind,
mit der Abänderung jedoch, daß das anorganische Oxid
zunächst mit einer Fluorverbindung behandelt wird.
Fluorierte Träger für Katalysatoren für die Olefin-Polymerisation
sind in den US-PSen 39 36 431 und
39 87 031 beschrieben. Nach den Angaben in der US-PS
39 36 431 muß der darin verwendete Träger aus einem
komplexen Oxid bestehen, welches die allgemeine
Formel MgO Al₂O₃ aufweist, und nach der Umsetzung mit
dem Fluorierungsmittel soll das F : Al-Verhältnis
zwischen 0,1 und 0,15 liegen. Nach den Angaben in der
US-PS 39 78 031 muß der darin verwendete Träger
aus Aluminiumoxid bestehen, das aufgrund der Fluorierungsreaktion
ein F : Al-Verhältnis zwischen 0,01 und 0,30
aufweist. Siliciumdioxid selbst ist jedoch in keiner dieser
Patentschriften erwähnt.
Außerdem ist in keiner dieser Patentschriften offenbart,
daß der fluorierte Träger mit einer Organomagnesiumverbindung
in Kontakt gebracht wird, ehe der
Kontakt mit der Titanverbindung erfolgt, wie es bei
der vorliegenden Erfindung vorgeschrieben
wird. Diese beiden Patentschriften offenbaren,
daß Organomagnesiumverbindungen lediglich in
ihrer Funktion als ein Co-Katalysator verwendet werden
können, aber in keiner anderen darüberhinaus gehenden
Funktion.
Die US-PS 35 13 150 beschreibt die Behandlung von
γ-Aluminiumoxid mit gasförmigem Titantetrachlorid und
dann mit einem Gas, welches ein chlorierendes Mittel
enthält, um so einen Olefin-Polymerisationskatalysator
zu gewinnen.
Die US-PS 38 88 789 lehrt die Behandlung eines Oxids
mit großer Oberfläche mit einem halogenierenden Mittel
X₂ oder RX n , wobei X vorzugsweise Chlor oder Brom ist
und R für SO, SO₂ oder einen Kohlenwasserstoffrest
steht.
Nach den Angaben in der US-PS 41 44 390 wird ein
Magnesiumalkoxid oder -phenoxid als erste Stufe einer
Katalysatorherstellung mit einem halogenierenden
Mittel behandelt.
Die Katalysatoren der vorliegenden Erfindung sind
hochaktiv und technisch brauchbar zur Polymerisation von 1-Olefinen, besonders
von Äthylen allein oder mit α-Olefinen
mit 3 bis 8 Kohlenstoffatomen, wie
Propylen, Buten und Hexen, um Copolymere mit niedrigen
und mittleren Dichten zu bilden. Sie sind auch gleich
gut geeignet für Partikelform- und für Gasphasen-
Polymerisationsprozesse, und als besonders wirksam
erweisen sie sich bei der selektiven Erzeugung von
Polyäthylenen hoher Dichte mit enger Molekulargewichtsverteilung
und hohem Schmelzindex, die für eine
Verarbeitung nach dem Spritzgußverfahren geeignet sind.
Ferner sind die Katalysatoren geeignet für die Erzeugung
von Fasern hoher Festigkeit oder von Filmen
mit niedrigem Schmelzindex.
Der Katalysator erfordert keinen Überschuß an Titan,
und er befreit daher von der Notwendigkeit, die
Katalysatorreste aus dem Produktpolymeren zu entfernen.
Der Katalysator ist brauchbar für eine Verwendung in
Anlagen, in denen nach dem Partikelform-Prozeß
polymerisiert wird, wie sie für frühere Chromoxid-auf-Siliciumdioxid-
Trägerkatalysatoren konstruiert
worden sind. Bisher sind Titankatalysatoren in derartigen
Anlagen nicht in großem Umfang verwendet
worden, und zwar wegen des beträchtlichen Überschusses
an den korrodierenden Titanverbindungen, wie sie bei
der Herstellung solcher Katalysatoren typischerweise
verwendet wurden. Der Katalysator der vorliegenden
Erfindung kann leicht in Partikelform-Reaktoren mit
Hilfe an sich bekannter automatischer Einfüllventile
injiziert werden, und korrosionsbeständige Baumaterialien
werden nicht benötigt.
Der verbesserte Katalysator der vorliegenden Erfindung
wird in der Weise hergestellt, daß man in Gegenwart
eines Lösungsmittels eine der Organomagnesiumverbindungen der Formel MgR₂
oder einen der Komplexe der allgemeinen Formel (MgR₂) m (AlR′₃) n
mit Partikeln eines Siliciumdioxidmaterials, das
reaktive Gruppen aufweist und mit einer der Fluorverbindungen
behandelt worden ist, kombiniert. Diese reaktiven
Gruppen sind Oberflächen-Hydroxyl- und bzw. oder -Oxidgruppen.
Dieses Reaktionsprodukt
wird dann in Gegenwart eines Lösungsmittels
mit einer der bestimmten Titanverbindungen als Übergangsmetallverbindung
umgesetzt, um eine auf einem Träger befindliche
Katalysatorkomponente zu bilden, und darauf folgt
die Entfernung des Lösungsmittels. Die nach den vorangehenden
Angaben hergestellte Katalysatorkomponente
ist aktiv in Gegenwart einer wirksamen Menge eines
Alkylaluminium-Co-Katalysators, der vorzugsweise
aus einer Trialkylaluminiumverbindung besteht.
Das als anorganisches Oxidmaterial eingesalzte
Siliciumdioxid
wird in fein verteilter Form verwendet
und es kann durch Erhitzen auf eine Temperatur bis
zu etwa 482°C in einer inerten Atmospäre voraktiviert
werden.
Die Fluorbehandlung des Trägermaterials der vorliegenden
Erfindung verleiht den vorgenannten Katalysatoren des
in der oben angeführten
DE-OS 30 28 759 beschriebenen Typs eine stärkere
Reaktivität für die Äthylenpolymerisation, wenn der
Katalysator weniger als etwa 6 Gew.-% Titan enthält.
Diese erhöhte Reaktivität ist von größter praktischer
Bedeutung, wenn ein hoher Partialdruck Wasserstoff
in die Polymerisationsreaktion eingeführt wird,
um ein Polyäthylen mit sehr hohem Schmelzindex zu
erzeugen.
Die fluor-behandelten Katalysatoren der vorliegenden
Erfindung können darüber hinaus weiter mit Alkoholen
modifiziert werden, so daß sie leichter auf Wasserstoff
ansprechen und auf diese Weise die Erzeugung von
Polyäthylen mit sehr hohem Schmelzindex beim
Partikelformprozeß erleichtern. Die fluor-behandelten
Katalysatoren erleiden bei der Alkoholbehandlung
keinen Verlust an Reaktivität bis auf den gleichen
Grad, wie die Katalysatoren ohne Behandlung mit der
Fluorverbindung.
Die Magnesiumverbindungen der vorliegenden Erfindung
entsprechen den allgemeinen Formeln
R₂Mg und (MgR₂) m (AlR′₃) n ,
in denen R und R′ Alkylgruppen bedeuten
und m/n einen Wert zwischen etwa 0,5 und 10 einschließlich
hat. R und R′ können die gleichen oder
unterschiedliche Alkylgruppen mit bis zu etwa
12 Kohlenstoffatomen bedeuten.
Die Übergangsmetallverbindung entspricht der allgemeinen
Formel
Ti(OR′′) a X₄ -a
in der R eine Alkylgruppe mit bis zu 20 Kohlenstoffatomen
bedeutet, X ein Chloratom darstellt und
a gleich Null ist oder eine ganze Zahl im Wert von
weniger als 4 bedeutet, oder ist ein Titanoxyhalogenid.
Die Titanverbindung wird mit dem Reaktionsprodukt
aus der Organomagnesiumverbindung und dem
mit der Fluorverbindung behandelten anorganischen
Material umgesetzt, und zwar vorzugsweise in einem
äquimolaren Verhältnis, so daß die entstandene feste
Katalysatorkomponente im wesentlichen das gesamte
Titan in einer höchst aktiven Form einverleibt enthält.
Es ist daher unnötig, das nicht-reaktive
Titan aus dem Katalysator oder dem Produktpolymeren
zu entfernen, was im Gegensatz steht zu den bekannten
Titankatalysatoren, die während der Herstellung überschüssiges
Titan benötigen.
Der Katalysator ist wegen seiner hohen Aktivität
gut geeignet für eine Verwendung in Partikelform-Polymerisationsprozessen,
bei denen die feste
Katalysatorkomponente, der Co-Katalysator und das
Olefin-Monomere in einem geeigneten Lösungsmittel,
z. B. dem bei der Katalysatorbildungsreaktion verwendeten
Lösungsmittel, in Kontakt gebracht werden,
oder für eine Verwendung in einem Gasphasenprozeß,
bei dem kein Lösungsmittel benötigt wird.
Der in aller Regel nach der ASTM-Vorschrift D-1238 52T bestimmte Schmelzindex (MI) des Produktpolymeren ist
leicht einzuregeln durch Regulierung der Polymerisationstemperatur
oder durch den Wasserstoffzusatz.
Dank der hohen Aktivität des Katalysators kann ein
verhältnismäßig hoher Wasserstoff-Partialdruck angewendet
werden, um ein Produkt mit hohem Schmelzindex
zu gewinnen. Die hohe Aktivität des Katalysators macht
auch die Copolymerisation von Olefinen, die weniger
polymerisationsfreudig als Äthylen sind, leicht durchführbar.
Im folgenden werden die besonders empfehlenswerten
Ausgestaltungen der vorliegenden Erfindung erläutert.
Wie einleitend bereits erwähnt, werden die verbesserten
Katalysatoren für die Polymerisation von Olefinen
aus einem reaktiven Trägermaterial, einer Organomagnesiumverbindung
und einer Titanverbindung, hergestellt.
Die Herstellung des Katalysators erfolgt durch die
Umsetzung einer Organomagnesiumverbindung mit
Siliciumdioxid und die nachfolgende Umsetzung mit
einem Übergangsmetallhalogenid. Der reaktive Träger
besteht aus Siliciumdioxid, das
mit einer der bestimmten Fluorverbindungen behandelt worden ist.
Das als anorganisches Oxidmaterial verwendete
Siliciumdioxid
kann kleine Mengen von z. B. Magnesiumoxid, Titandioxid,
Zirkondioxid und Thoriumdioxid enthalten.
Es ist erforderlich, das anorganische Oxidmaterial
zu trocknen, ehe der Kontakt mit der Magnesiumalkylverbindung bzw. dem Magnesium-Aluminium-Komplex
erfolgt. Bei der vorliegenden Erfindung
wird das Trocknen bewerkstelligt durch Umsetzung mit
einem der Fluorierungsmittel unter
nachfolgendem Erhitzen, um den Ablauf der
Reaktion zu vervollständigen und Nebenprodukte auszutreiben.
Die Temperatur soll unter 700°C liegen und kann z.B.
200 bis 700°C betragen.
Die im vorliegenden Fall einzusetzende Fluorverbindung,
die mit Siliciumdioxid reaktionsfähig ist und mit
der eine wirksame Menge Fluor an das Oxid gebunden
werden kann, ist ausgewählt aus der Stoffgruppe,
die Ammoniumhexafluortitanat,
Ammoniumhexafluorsilicat, Ammoniumfluorborat und
Magnesiumfluorborat umfaßt. Diese komplexen
Salze werden mit dem Siliciumdioxid
trocken vermischt und danach auf eine über der
Zersetzungstemperatur des komplexen Salzes liegende
Temperatur erhitzt, um die Fluorierungsreaktion
zu initiieren. Unter diesen Verbindungen ist
das Ammoniumfluorborat besonders empfehlenswert.
Das Erhitzen kann gewünschtenfalls in einem Fließbett
erfolgen.
Das Siliciumdioxid kann in seiner Partikelgröße und
Oberfläche sowie in seinem Porenvolumen schwanken.
Poröse Siliciumdioxidmaterialien mit verschiedenen
Oberflächengrößen sind für die Zwecke der Erfindung
gut geeignet, beispielsweise die Produkte der
Davison Chemical Company mit den Typenbezeichnungen
952, 951 und 561D. Diese Produktqualitäten und
ähnliche Siliciumdioxidmaterialien lassen sich
leicht zum Fließbett aufwirbeln und sind für die
oben erwähnte Fließbettbehandlung sehr gut geeignet.
Es können auch sehr fein verteilte, nicht-poröse
Siliciumdioxidprodukte, die aus Siliciumtetrachlorid
hergestellt worden sind, für die Zwecke der vorliegenden
Erfindung verwendet werden. Diese Materialien
sind in mehreren Gütegraden im Handel verfügbar,
und sie werden unter Handelsnamen, wie Aerosil und
Cab-O-Sil, vertrieben.
Schließlich können auch sehr dichte
Siliciumdioxidmaterialien, wie das unter dem Warenzeichen
"Glas Shot" von der Cataphote Corporation
vertriebene Produkt oder aus
Diatomeenerde gewonnene Siliciumdioxidmaterialien
für die vorliegende Erfindung verwendet werden.
Das Fluorierungsmittel reagiert hauptsächlich mit der
Oberfläche des Siliciumdioxids, so daß nur geringe
Änderungen in der Partikelgröße, dem Porenvolumen und
der Oberfläche des Siliciumdioxids auftreten. Bei der
vorliegenden Erfindung muß die Menge des gebundenen
Fluors pro Einheitsfläche des Siliciumdioxids eingestellt
werden. Nach der Behandlung soll das Siliciumdioxid
weniger als etwa 2 × 10-4 g chemisch gebundenes
Fluor pro m² Siliciumdioxid-Oberfläche enthalten, und zwar
l,2 × 10-4 g bis 1,5 × 10-4 g pro m². Im Fall der Verwendung
von "Davisongrade 952"-Siliciumdioxid bedeutet
dies eine Zusatzmenge des mit dem Siliciumdioxid trocken vermischten
Ammoniumfluorborats von weniger als etwa
7 Gew.-%, vorzugsweise 4 bis 6 Gew.-%.
Bei der Zersetzung des Ammoniumfluorborats werden
Fluorwasserstoff und Bortrifluorid gebildet. Beide
Substanzen reagieren mit dem Siliciumdioxid.
Bei den Katalysatoren, bei denen Siliciumdioxid
aus fluoriertem "Davison grade 952"-Siliciumdioxid
besteht, soll die Menge des Titans etwa 6 Gew.-%
oder weniger, bezogen auf das Gesamtgewicht des
Katalysators, betragen. Der bevorzugt in Frage kommende
Titanbereich beträgt 4 bis 5 Gew.-%. Bei Verwendung
von anderen Siliciumdioxiden mit unterschiedlichen Oberflächen
ändern sich die genannten Höchstmengen und
die bevorzugten Mengen im Verhältnis zu den Oberflächen.
Die Partikel des anorganischen Oxidmaterials werden
nach ihrer Behandlung mit der fluorierenden Verbindung
und nach der Hitzebehandlung zunächst mit einer
Magnesiumalkylverbindung oder einem Komplex der
allgemeinen Formeln MgR₂ oder (MgR₂) m (AlR′₃) n umgesetzt,
in denen R und R′ gleiche oder unterschiedliche
Alkylgruppen bedeuten und das Verhältnis m/n
etwa 0,5 bis etwa 10 beträgt, vorzugsweise zwischen
etwa 2 und 10 liegt.
Die an das Magnesiumatom gebundenen Alkylgruppen R
können gleich oder verschieden sein, und jede weist
etwa 2 bis 12 Kohlenstoffatome auf. Sind die Gruppen
R identisch, dann ist es empfehlenswert, daß jede
wenigstens 4 Kohlenstoffatome aufweist, und sie
bestehen vorzugsweise aus Butyl- oder Hexylgruppen.
Äthylgruppen stellen die bevorzugt in Frage kommenden
Alkylgruppen R′ dar.
Die Umsetzung zwischen der Magnesiumverbindung und
den mit der fluorhaltigen Verbindung behandelten
anorganischen Oxidpartikeln wird in einem Lösungsmittel
durchgeführt und zwar aus Zwecksmäßigkeitsgründen
vorzugsweise bei Raumtemperatur. Die
katalysator-bildenden Reaktionen können je nach
Wunsch bei höheren oder niedrigeren Temperaturen
durchgeführt werden.
Die Menge des Magnesium-Aluminium-Komplex wird
so gewählt, daß die Gesamtzahl der Mole des Magnesiums
und Aluminiums etwa das 0,1- bis 10fache der Zahl der
Mole des Übergangsmetalles ausmacht, dessen Menge
auf das Gewicht des anorganischen Oxids abgestimmt
wird, wie es unten beschrieben wird. Es ist empfehlenswert,
daß das Magnesium in einem äquimolaren Verhältnis
zur Übergangsmetallverbindung vorhanden ist.
Der Magnesium-Aluminium-Komplex ist in der Fachwelt
an sich bekannt und z. B.
in der US-PS 40 04 071
auf Spalte 2, Zeilen 34 bis 40 und Spalte 3, Zeilen
30 bis 36 beschrieben. Der Komplex wird leicht nach
der von Ziegler gegebenen Arbeitsvorschrift hergestellt,
die in "Organometallic Compounds XXII:
Organomagnesium-Aluminium Complex Compounds",
Annalen der Chemie, Bd. 605, Seiten 93 bis 97 (1957)
beschrieben ist.
Nachdem die fluorierten anorganischen Oxidpartikel
vollständig mit der Magnesiumalkylverbindung
oder dem Komplex derselben reagiert haben, wird eine ausgewählte
Titanverbindung als halogenhaltige Übergangsmetallverbindung
mit dem entstandenen kohlenwasserstoff-unlöslichen
Reaktionsprodukt umgesetzt, um eine aktive feste
Katalysatorkomponente zu bilden. Die katalysatorbildende
Umsetzung wird in einem Lösungsmittel,
vorzugsweise in einem Kohlenwasserstoff, und
vorzugsweise bei Raumtemperatur, durchgeführt.
Die 4-wertige Titanverbindung wird aus der Stoffgruppe
ausgewählt, die neben Titanoxyhalogenid Verbindungen der allgemeinen Formel
Ti(OR) a X₄ -a
umfaßt, in der
R eine Alkylgruppe mit 1 bis
20 Kohlenstoffatomen darstellt, X ein Chloratom
bedeutet und a gleich Null ist oder eine
ganze Zahl im Wert von weniger als 4 bedeutet.
Zu den geeigneten Titanverbindungen
gehören demnach Verbindungen vom Typ TiCl₄, Ti(OR)Cl₃,
Ti(OR)₂Cl₂, Ti(OR)₃Cl.
Zur Erzielung einer optimalen Reaktivität wird Titan
dem Reaktionsprodukt aus dem
anorganischen Oxid und der Magnesiumverbindung
in einem äquimolaren Verhältnis zur Gesamtmenge
des vorhandenen Magnesiums und Aluminiums zugesetzt.
Für jedes Mol der Organomagnesiumverbindung
soll die Zahl der Mole des Übergangsmetalles Titan gleich
m + n sein.
Das Verhältnis der Titanverbindung in bezug
auf das anorganische Oxidmaterial kann in einem sehr
weiten Bereich schwanken, wenngleich gefunden wurde,
daß die besten Ergebnisse mit einem Titangehalt
zwischen etwa 0,25 und 2,0 Millimol pro
Millimol der aktiven Hydroxyl- und Oxidgruppen des Siliciumdioxids
erhalten werden. Empfehlenswerterweise
sollte dem Reaktionsgemisch zwischen 0,6
und 2,5 Millimol der Titanverbindung pro
Gramm des Siliciumdioxids zugesetzt
werden.
Nach Bildung der festen Katalysatorkomponente durch
Umsetzung der Titanverbindung mit dem
Reaktionsprodukt aus dem anorganischen Oxid und der
Magnesiumverbindung muß das Lösungsmittel, das
bei der katalysator-bildenden Umsetzung anwesend
ist, unter einer inerten Atmosphäre entfernt werden.
Die Lösungsmittelentfernung kann beispielsweise
durch Abdampfen bei einer Temperatur zwischen etwa 90 und
100°C unter einer Stickstoffatmosphäre innerhalb
von etwa ½ bis 10 Stunden oder bis zur Trockne erfolgen.
Gewünschtenfalls kann das Lösungsmittel
durch Filtrieren oder Zentrifugieren entfernt werden,
und der Katalysator kann wiederholten Lösungsmittelextraktionen
unterworfen werden. Bei der vorliegenden
Erfindung wird jedoch das einfache Verdampfen bevorzugt
angewendet.
Die Entfernung des Lösungsmittels ist erforderlich,
um sicherzustellen, daß das Produktpolymere in kleinen
Partikeln gebildet wird, die für einen Partikelformprozeß
besser geeignet sind, als in Folien, Fasern
oder Klumpen, die den Reaktor verschmutzen und den
Wirkungsgrad der Reaktion herabsetzen.
Nach der Entfernung des Lösungsmittels kann der
Katalysator vorteilhafterweise einem Lösungsmittel
für die darin stattfindende Reaktion zugesetzt werden,
bei der z. B. ein Partikelform-Polymerisations-Prozeß
durchgeführt werden soll. Das dem Katalysator
zugesetzte Lösungsmittel kann - gewünschtenfalls -
das gleiche Lösungsmittel sein, das bei der katalysator-bildenden
Reaktion Anwendung findet, oder es
kann irgendein anderes geeignetes Lösungsmittel
sein. Der Katalysator erleidet durch den Zusatz
zu dem Lösungsmittel keinen Aktivitätsverlust.
Der in der oben beschriebenen Weise hergestellte
Katalysator ist in Gegenwart eines Alkylaluminium-Co-Katalysators
wirksam. Trialkylaluminiumverbindungen,
wie Tri-isobutylaluminium (TIBAL),
stellen bevorzugt in Frage kommende Co-Katalysatoren
dar. Die Alkylaluminiumverbindung wird in die
Polymerisationsreaktionszone getrennt von der
festen Katalysatorkomponente eingespeist.
Das Mengenverhältnis des Co-Katalysators zur festen
Katalysatorkomponente kann je nach der Übergangsmetallkonzentration
in der festen Katalysatorkomponente
variiert werden. Bei Verwendung von TIBAL
werden ausgezeichnete Ergebnisse erhalten, wenn bis
herunter zu 4,6 Millimol Co-Katalysator pro Gramm
der festen Katalysatorkomponente verwendet werden.
Die anspruchsgemäßen Katalysatoren sind für verschiedene Polymerisationsprozesse
geeignet, so für die Partikelform-Polymerisation.
Das Partikelform-Reaktionssystem ist durch die
Einführung eines Monomeren in eine gerührte Katalysator-
Lösungsmittel-Anschlämmung gekennzeichnet.
Das Lösungsmittel, im typischen Fall Isobutan,
kann das Lösungsmittel sein, in welchem die Katalysatorherstellungsreaktion
durchgeführt wurde.
Dieser Reaktionstyp wird am besten in einem geschlossenen
Gefäß durchgeführt, um die Druck- und
Temperaturregulierung zu erleichtern. Der Druck kann
durch Einpressen von Stickstoff und bzw. oder
Wasserstoff in das Gefäß reguliert werden. Das Einpressen
des letztgenannten Gases ist nützlich für
die Regulierung der Molekulargewichtsverteilung und
des durchschnittlichen Molekulargewichts des Produktpolymeren,
wie es dem Fachmann an sich geläufig
ist. Die Partikelform-Polymerisation von Äthylen mit dem
Katalysator der vorliegenden Erfindung wird am besten
bei etwa 105 bis 110°C unter einem Druck von 3434 bis
3924 kPa durchgeführt.
Bei der
Gasphasen-Polymerisation kann die Temperatur weniger
als etwa 85 bis etwa 100°C bei einem Druck bis
herunter zu etwa 1962 kPa betragen.
Copolymere können nach jedem dieser beiden Verfahrenstypen
hergestellt werden durch Einpressen
von Propylen, Buten-(1), Hexen-(1) und analogen
alpha-Olefinen in den Reaktor. Die Herstellung von
Copolymeren mit verhältnismäßig niedriger Dichte
wird vorzugsweise bei Temperaturen von etwa
60 bis 78°C durchgeführt.
Bei der Alkohol-Modifizierung dieses Katalysators
können viele leicht zugängliche Alkohole verwendet
werden. Es werden primäre aliphatische flüssige Alkohole
bevorzugt angewendet, und die am besten geeigneten
Alkohole sind Äthylalkohol, Propylalkohol und
n-Butylalkohol. Der trockene Alkohol kann mit dem
fluorierten Siliciumdioxid kombiniert werden, bevor
oder nachdem das feste Oxid mit der Organomagnesiumverbindung
umgesetzt worden ist. Das Molverhältnis
von Alkohol zur Organomagnesiumverbindung kann bis
zu etwa 10 betragen, in der Regel reicht jedoch ein
Verhältnis von 0,5 bis 2,0 aus, um einen wünschenswerten
Anstieg des Schmelzindex durch Verstärkung
der Transferreaktion mit Wasserstoff zu bewirken.
Der Effekt, der bei Verwendung von Ammoniumfluorborat
als Fluorierungsmittel eintritt, wird in einer Reihe
von Polymerisationsreaktionen veranschaulicht, die
alle bei 102°C in Isobutan mit unter einem Partialdruck
von 343 kPa zugesetztem Wasserstoff
und so viel Äthylen durchgeführt worden war,
daß ein Gesamtdruck von 3777 kPa aufrechterhalten
werden konnte. Tri-isobutylaluminium wurde
als Co-Katalysator in einer Menge von 9,2 Millimol
pro Gramm fester Katalysatorkomponente mitverwendet.
Die feste Katalysatorkomponente wurde aus einem
Siliciumdioxid der Davison Chemical Company, Type 952,
hergestellt.
Es wurden verschiedene Proben des Siliciumdioxids
mit verschiedenen Mengen Ammoniumfluorborat trocken
vermischt, und die Gemische wurden 5 Stunden unter
Aufwirbelung durch Stickstoff auf 600°C erhitzt.
Ein Teil einer jeden Probe des Siliciumdioxids wurde
in folgender Weise zu einem Katalysator verarbeitet.
Eine bekannte Gewichtsmenge wurde in einen trockenen,
N₂-gespülten Kolben gegeben und unter strömendem
Stickstoff eine Stunde oder länger bei Raumtemperatur
gerührt. Dann wurde eine Lösung eines Dibutylmagnesium-
Triäthylaluminium-Komplexes in Heptan zugegeben.
Die Kombination wurde 30 Minuten lang bei
Raumtemperatur gerührt, und danach wurde Titantetrachlorid
in einer Menge, die dem zugesetzten Dibutylmagnesium
äquivalent war, zugegeben. Das Reaktionsgemisch
wurde 30 Minuten unter strömendem Stickstoff
gerührt und dann wurde das Lösungsmittel durch Erhitzen
auf 90 bis 95°C abgedampft. Nachdem das
Lösungsmittel verdampft war, wurden Teilmengen des
frei fließfähigen Katalysators - wie beschrieben -
getestet. Die Reaktivitäten des Katalysators sind
in der nachstehenden Tabelle zusammengestellt.
Wie deutlich erkennbar ist, erhöht sich durch die Behandlung
mit dem fluorierenden Mittel die Reaktivität bei 2,5 und besonders bei 5,0%
beträchtlich. Bei 7% ergibt jedoch
das Fluorierungsmittel einen nachteiligen Effekt.
Es wurde eine weitere Serie von Katalysatoren
unter Verwendung von "Davison 952"-Siliciumdioxid
hergestellt, das mit 2,5 Gew.-% Ammoniumfluorborat
wie in Beispiel 1 behandelt worden ist. Die Prozedur
der Katalysatorherstellung war die gleiche, wie sie
in Beispiel 1 beschrieben ist, mit der Abänderung,
daß das Verhältnis des Dibutylmagnesiums zum
Titantetrachlorid 0,8 betrug und n-Butyalalkohol
zu einigen Katalysatoren zugesetzt worden war.
Der Alkohol wurde zum Siliciumdioxid zugegeben
gerade vor dem Zusatz der Dibutylmagnesium-Komplexlösung.
Nach dem Abdampfen des Lösungsmittels
wurden die Katalysatoren in Polymerisationsreaktionen
bei 102°C getestet mit Wasserstoff, der unter
Partialdrucken von 343 kPa und 687 kPa
eingepreßt worden war. Die in Tabelle II
zusammengestellten Ergebnisse veranschaulichen,
daß der Schmelzindex des nach dem Partikelformprozeß
erzeugten Polyäthylens mit ansteigender Menge
des n-Butylalkohols zunimmt. Der Titangehalt dieser
Katalysatoren betrug etwa 5,5 Gew.-%, berechnet
auf lösungsmittelfreier Basis.
Die Abkürzung Bu steht hier für die Butylgruppe
Dieses Beispiel veranschaulicht, daß das fluorierte
Siliciumdioxid mit der Organomagnesiumverbindung
behandelt werden kann, ehe das Alkohol-Modifizierungsmittel
zugesetzt wird.
Es wird eine bestimmte Menge des Siliciumdioxid-Typs
952 der Davison Chemical Company mit einer
bestimmten Menge von trockenem Ammoniumfluorborat
vermischt, die 5% des Siliciumdioxidgewichts ausmachte.
Das Gemisch wurde in einem Fließbett, das
mit Stickstoff aufgewirbelt wurde, 3 Stunden auf
etwa 600°C erhitzt. Nach dem Abkühlen wurde das
fluorierte Siliciumdioxid trocken aufbewahrt. Eine
Menge von 14,8 g dieses Produkts wurde dann in einen
trockenen Kolben unter strömendem Stickstoff eingefüllt.
Nach 30 Minuten wurden 62,8 Milliliter einer
8,9 gew.-%igen Lösung eines Dibutylmagnesium-
Triäthylaluminium-Komplexes in Heptan zugegeben. Der
Komplex wies die ungefähre Formel (Bu₂Mg)6,1Et₃Al
auf (wobei Et für die Äthylgruppe steht). Nach dem
Vermischen wurden 4,06 Milliliter n-Butylalkohol
tropfenweise unter ständigem Rühren zugegeben. Darauf
folgte ein Zusatz von 40 Milliliter Hexan, und das
Gemisch wurde 30 Minuten lang gerührt. Es wurde eine
Volumenmenge von 2,4 Milliliter Titantetrachlorid
zugegeben, und nach einem weiteren 30 Minuten langen
Rühren bei Raumtemperatur unter strömendem Stickstoff
wurde der Kolben in ein auf 90°C gehaltenes Ölbad
gestellt. Der Kolben wurde in dem Bad stehenlassen,
bis die Lösungsmittel abgedampft waren und ein frei
fließfähiges Pulver zurückblieb.
Ein Teil dieses Katalysators wurde in einem Partikelform-Polymerisationsprozeß
getestet, wie es im Beispiel 1
beschrieben ist. Die Reaktivität belief sich, wie gefunden
wurde, auf 1520 g/g Kat./Std. und der Schmelzindex
betrug 2,4.
Alle in der Erfindungsbeschreibung angegebenen Teile
und Prozentzahlen bedeuten Gewichtsteile und Gewichtsprozente.
Claims (16)
1. Olefin-Polymerisations- und Copolymerisations-Katalysatoren,
die in Gegenwart eines Alkylaluminium-Co-Katalysators
wirksam sind,
dadurch gekennzeichnet,
daß sie dadurch hergestellt worden sind, daß man in
Gegenwart eines Lösungsmittels reaktive Materialien
miteinander vermischt, die einerseits bestehen aus
Partikeln eines aktive Oberflächen-hydroxyl- oder -oxidgruppen enthaltenden Siliciumdioxids, welche Partikel mit einer aus der Stoffgruppe Ammoniumfluorborat, -hexafluorsilicat, -hexafluortitanat und Magnesiumfluorborat ausgewählten Fluorverbindung in trockenem Zustand vermischt und danach auf eine zwischen etwa 50° und 700°C liegende Temperatur erhitzt worden sind sowie 1,2 bis 1,5 × 10-4g chemisch gebundenes Fluor pro m² Sliciumdioxid-Oberfläche enthalten,
und andererseits aus
einer Verbindung einer der allgemeinen Formeln MgR₂ oder (MgR₂) m (AlR′₃) n ′in denen R und R′ Alkylgruppen darstellen und m/n einen Wert zwischen etwa 0,5 und 10, vorzugsweise zwischen etwa 2 und 10, einschließlich, hat,
um so ein Reaktionsgemisch aus dem genannten Lösungsmittel und einem kohlenwasserstoff-unlöslichen ersten Reaktionsprodukt zu bilden, man das besagte Reaktionsgemisch mit einem Chlorid, Oxy-halogenid oder Alkoxy-chlorid des 4-wertigen Titans vermischt, um so ein zweites Reaktionsprodukt zu bilden, woraufhin das Lösungsmittel in einer inerten Atmosphäre entfernt wird.
Partikeln eines aktive Oberflächen-hydroxyl- oder -oxidgruppen enthaltenden Siliciumdioxids, welche Partikel mit einer aus der Stoffgruppe Ammoniumfluorborat, -hexafluorsilicat, -hexafluortitanat und Magnesiumfluorborat ausgewählten Fluorverbindung in trockenem Zustand vermischt und danach auf eine zwischen etwa 50° und 700°C liegende Temperatur erhitzt worden sind sowie 1,2 bis 1,5 × 10-4g chemisch gebundenes Fluor pro m² Sliciumdioxid-Oberfläche enthalten,
und andererseits aus
einer Verbindung einer der allgemeinen Formeln MgR₂ oder (MgR₂) m (AlR′₃) n ′in denen R und R′ Alkylgruppen darstellen und m/n einen Wert zwischen etwa 0,5 und 10, vorzugsweise zwischen etwa 2 und 10, einschließlich, hat,
um so ein Reaktionsgemisch aus dem genannten Lösungsmittel und einem kohlenwasserstoff-unlöslichen ersten Reaktionsprodukt zu bilden, man das besagte Reaktionsgemisch mit einem Chlorid, Oxy-halogenid oder Alkoxy-chlorid des 4-wertigen Titans vermischt, um so ein zweites Reaktionsprodukt zu bilden, woraufhin das Lösungsmittel in einer inerten Atmosphäre entfernt wird.
2. Katalysator gemäß Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen etwa 0,6 und 5,0 Millimol der genannten
Titanverbindung pro Gramm des Siliciumdioxids vorhanden
sind.
3. Katalysator gemäß Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen etwa 0,25 und 2,0 Millimol der besagten
Titanverbindung pro Millimol der genannten aktiven
Hydroxl- und Oxidgruppen auf dem Siliciumdioxid vorhanden
sind.
4. Katalysator gemäß Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die genannte Titanverbindung in einem äquimolekularen
Verhältnis zum gesamten vorhandenen Magnesium und
Aluminium in dem besagten ersten Reaktionsprodukt zugesetzt
wird.
5. Katalysator gemäß Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Alkylreste R 2 bis 12 Kohlenstoffatome aufweisen.
6. Katalysator gemäß Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Alkylrest R eine Butylgruppe darstellt, R′
eine Äthylgruppe bedeutet und m/n gleich etwa 6,5 ist
und die Titanverbindung vorzugsweise aus TiCl₄ besteht.
7. Katalysator gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die fluorierten Partikel mit einem trockenen Alkohol
vor bzw. nach der Behandlung mit der Organomagnesiumverbindung
in Berührung gebracht werden.
8. Katalysator gemäß Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Alkohol aus einem flüssigen primären aliphatischen
Alkohol besteht und das Molverhältnis des Alkohols
zu der genannten Organomagnesiumverbindung von einem
wirksamen Verhältnis bis zu etwa 10, vorzugsweise etwa
0,5 bis 2,0, beträgt.
9. Verfahren zur Herstellung von Olefin-Polymerisations-
und -Co-Polymerisationskatalysatoren, die in Gegenwart
eines Alkylaluminium-Co-Katalysators wirksam sind,
dadurch gekennzeichnet,
daß man die nachstehenden Stufen nacheinander durchführt:
- (a) man behandelt Partikel aus Siliciumdioxid in trockenem Zustand mit einer aus der Stoffgruppe Ammoniumfluorborat, -hexafluorsilicat, -hexafluortitanat und Magnesiumfluorborat ausgewählten Fluorverbindung unter nachfolgendem Erhitzen auf zwischen etwa 50 und 700°C, wie es jeweils zum vollständigen Ablauf der Reaktion und zum Austreiben der Nebenprodukte sowie Einstellung des Gehalts an chemisch gebundenem Fluor auf 1,2 bis 1,5 × 10-4g pro m² Siliciumdioxidoberfläche erforderlich ist,
- (b) man setzt die besagten Partikel der Stufe (a) in Gegenwart eines Kohlenwasserstoff-Lösungsmittels mit einer Verbindung oder einem Komplex der allgemeinen Formel (MgR₂) m (AlR′₃) n oder MgR₂um, in denen R und R′ Alkylgruppen bedeuten und m/n einen Wert zwischen etwa 0,5 und 10 einschließlich, vorzugsweise zwischen etwa 2 und 10, hat, und bildet so ein Reaktionsgemisch aus dem genannten Lösungsmittel und einem ersten Reaktionsprodukt, das in dem genannten Lösungsmittel unlöslich ist,
- (c) man setzt das genannte erste Reaktionsprodukt der Stufe (b) in dem besagten Reaktionsgemisch mit einer Titanverbindung der allgemeinen Formel Ti(OR′′) a X₄ -a in denen R′′ für eine Alkylgruppe mit etwa 1 bis 20 Kohlenstoffatomen steht, X ein Chloratom darstellt und a gleich Null oder eine ganze Zahl von unter 4 ist, oder Titanoxyhalogenid um, um so ein zweites Reaktionsprodukt zu bilden, und
- (d) man entfernt das Lösungsmittel in einer inerten Atmosphäre.
10. Verfahren gemäß Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen etwa 0,6 und 5,0 Millimol der genannten
Titanverbindung pro Gramm des Siliciumoxids vorhanden
sind.
11. Verfahren gemäß Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen etwa 0,25 und 2,0 Millimol der genannten
Titanverbindung pro Millimol der besagten aktiven Hydroxyl-
und Oxidgruppen auf dem Siliciumoxid vorhanden sind.
12. Verfahren gemäß Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Symbol R der Formeln 2 bis 12 Kohlenstoffatome
enthält.
13. Verfahren gemäß Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Symbol R der Formeln eine Butylgruppe darstellt,
R′ eine Äthylgruppe bedeutet, m/n etwa gleich 6,5 ist
und die Titanverbindung vorzugsweise aus TiCl₄ besteht.
14. Verfahren gemäß Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß die fluorierten Partikel der Stufe (a) mit einem
trockenen Alkohol vor Durchführung der Stufe (b) bzw.
nach Durchführung der Stufe (b) behandelt werden.
15. Verfahren gemäß Anspruch 14,
dadurch gekennzeichnet,
daß der genannte Alkohol aus einem flüssigen primären
aliphatischen Alkohol besteht und das Molverhältnis
des Alkohols zur genannten Organomagnesiumverbindung
von einem wirksamen Verhältnis bis zu etwa 10, vorzugsweise
etwa 0,5 bis 2,0 beträgt.
16. Verwendung der Katalysatoren gemäß den Ansprüchen 1
bis 8, zusammen mit einem Alkylaluminium-Cokatalysator
zur Polymerisation von Äthylen bzw. zur Copolymerisation
des Äthylens mit C₃ bis C₈ a-Olefinen.
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