DE3212002C2 - - Google Patents
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- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
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- B66F9/06—Devices for lifting or lowering bulky or heavy goods for loading or unloading purposes movable, with their loads, on wheels or the like, e.g. fork-lift trucks
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Description
Steuervorrichtung für eine Lade- und Entladeeinrichtung eines
Gabelstaplers gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Bekannte Lade- und Entladeeinrichtungen für einen Gabelstapler
umfassen einen in Vertikalrichtung angeordneten Ständer und
eine längs des Ständers verschiebbare Gabel. Zum Anheben und
Absenken der Gabel sowie zum Kippen des Ständers sind beispielsweise
Hydraulikzylinder vorgesehen. Mit derartigen Gabelstaplern
werden Lade- und Entladearbeiten in immer höheren Hubhöhen -
beispielsweise höher als 10 m - ausgeführt. In solch einem Fall
ist es für eine Bedienungsperson schwierig, die Lade- und Entladeeinrichtung
mit bekannten Lade- und Entladesteuerungen, beispielsweise
Hubhöhensteuerungen so einzustellen, daß die Gabel auf
der vorbestimmten Höhe plaziert wird, weil die Bedienungsperson
die Gabelspitze beobachten muß, die sich aber etwa 10 Meter oberhalb
des Sitzes der Bedienungsperson befindet. Man ist daher bestrebt,
das Verladen und Entladen einer Last an einer vorbestimmten
Position zu vereinfachen.
Hierzu ist es bekannt, den Ständer mit einem Endschalter zum
Abstoppen der Gabel an einer vorbestimmten Position zu versehen.
Wenn die Gabel die vorbestimmte Position, beispielsweise
eine Höhe von 8,5 Metern, erreicht, leuchtet eine Lampe am
Bedienungspult der Bedienungsperson auf oder der Antrieb für
den Lade- und Entladebetrieb wird automatisch unterbrochen.
Üblicherweise werden Lasten in einem Regal in einer Vielzahl
von vorbestimmten Höhen entladen, wobei die gewünschte Höhe
vorgewählt werden muß. Um jede Regalhöhe zu erreichen, ist
das Vorhandensein einer entsprechenden Anzahl von Endschaltern
erforderlich. Oft ist aufgrund eines Wechsels der Arbeitstelle
das Verladen und Entladen auf ein anderes Regal erforderlich.
Falls in einem solchen Fall die Höhenstufen des Regals sich
von dem vorhergehenden unterscheiden, wird eine komplizierte
Steuervorrichtung benötigt, so daß es in der Praxis oft unmöglich
war, dort die Verlade- und Entladearbeit auszuführen.
Für Lade- und Entladearbeiten ist es erforderlich, den Gabelstapler
in eine Stellung zum Aufladen einer Last zu verfahren,
die Gabel auf die Hubhöhenstellung anzuheben, den Gabelstapler
vorzufahren, eine Last auf die Gabel aufzunehmen, einen Kippwinkel
eines Ständers einzustellen, um die Gabel horizontal
auszurichten, und die Gabel auf die für einen sicheren Fahrbetrieb
erforderliche Hubhöhe abzusenken. Dieser Ablauf
umfaßt weiter das Kippen des Ständers nach hinten in eine
Winkelstellung, die für einen sicheren Fahrbetrieb geeignet ist,
das Verfahren des Gabelstaplers zum Entladeort, und das Vorkippen
des Ständers, um die Gabel horizontal auszurichten, nachdem
die Gabel auf die für die Entladearbeit erforderliche
Stellung angehoben worden ist.
Das Anheben der Gabel und das Vorkippen kann jedoch auch
zur selben Zeit ausgeführt werden. Schließlich erfolgt der
Entladevorgang in einer umgekehrten Reihenfolge.
Somit erfordert die Lade- und Entladearbeit bei bekannten
Gabelstaplern eine Vielzahl von Einzelschritten, wodurch
die Lade- und Entladearbeit kompliziert und die Effektivität
der Arbeit verringert wird. Werden Kippen und Heben bzw. Senken
der Gabel gleichzeitig ausgeführt, so ist die Last nicht vollständig
horizontal ausgerichtet, wodurch sie unstabil werden
kann, was zu Sicherheitsproblemen führt. Schließlich sind
beim Stand der Technik eine Anzahl von analogen Steuerschaltungen
z. B. mit einer Kombination von Relaisschaltungen entsprechend
der gesteuerten Vorrichtung, beispielsweise einer Hubhöhensteuerung,
in der Steuereinheit der entsprechenden Steuervorrichtung
eingebaut. Vor der Hubarbeit führt eine Bedienungsperson
verschiedene Einstellungen entsprechend der für den
Ladebetrieb erforderlichen Hubhöhe aus und startet dann die
Hubarbeit. Hierbei wird dann eine Abweichung zwischen einer
tatsächlichen Hubhöhe und einem Einstellwert zur Steuerung
verwendet. Müssen die Einstellwerte beim Wechsel der Ladestelle
erheblich geändert werden, so ist es ebenfalls erforderlich,
die automatische Steuerungsvorrichtung neu einzustellen,
um die Steuervorrichtung zu stabilisieren, wobei oftmals die
gewünschte Steuergenauigkeit nicht erreicht werden kann.
Entsprechend ist versucht worden, eine programmierte Reihenfolgesteuerung,
die an die bezweckte Lade- und Entladearbeit
angepaßt ist, in einem Mikrocomputer einzuspeichern. Wenn beispielsweise
die Hubhöhensteuerung bewirkt wird, wird die betreffende
Programmroutine für die Hubhöhensteuerung abgerufen,
um diese zu bewirken. Vor dem Start der Hubarbeit muß die
Zielhubhöhe in den Mikrocomputer eingespeichert werden.
Wenn mit einem Druckknopf der Programmlauf gestartet wird,
bewegt sich die Gabel zur Zielhubhöhe und stoppt dort automatisch.
Bei einer Änderung der Zielhubhöhen müssen die entsprechenden
Werte neu in den Mikrocomputer eingespeichert
werden.
Diese computergesteuerten Vorrichtungen für Lade- und Entladeeinrichtungen
sind mit einem Paar von Endschaltern versehen,
um eine horizontale Stellung sowie eine um einen Winkel
nach hinten gekippte Fahrstellung der Gabel mit Hilfe eines
Kippzylinders einzustellen, der den die Gabel verschiebbar aufnehmenden
Ständer nach vorne oder nach hinten kippt. Wenn ein
Druckknopfschalter für die horizontale Positionierung gedrückt
wird, wird die Gabel aus der nach hinten gekippten Fahrstellung
in die horizontale Stellung bewegt und dort gestoppt. Ein
weiterer Druckknopfschalter bewirkt ein Kippen der Gabel in
die Fahrstellung.
Eine derartige elektronische Steuereinrichtung ist in der nicht veröffentlichten DE-OS
31 06 226 beschrieben. Da nur zwei Kippstellungen für die Gabel
vorgesehen sind, hat dies insbesondere bei schweren Lasten den
Nachteil, daß die Gabel in der Horizontalstellung nicht genau
waagerecht ausgerichtet ist, da durch große Lasten auftretende
Verformungen des Gabelrahmens und der Gabel sowie ein zusätzliches
Zusammendrücken der Vorderreifen des Gabelstaplers nicht ausgeglichen
werden kann. Derartige Fehlstellungen der Gabel führen
zu einer instabilen Halterung der Last und machen sich insbesondere
bei den großen Hubhöhen von über 10 Metern nachteilig bemerkbar.
Hierbei kann dann die Last von der Gabel abrutschen und herabstürzen,
wodurch der Gabelstaplerfahrer gefährdet wird und die
Last zumindest beschädigt wird.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine gattungsgemäße
Steuervorrichtung zu schaffen, die die Benutzung einer
Lade- und Entladeeinrichtung eines Gabelstaplers sicherer
macht und insbesondere gewährleistet, daß die Gabel in ihrer
Horizontalstellung genau waagerecht ausgerichtet ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden
Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst.
Durch den Vergleich des vom Kippfühler gemessenen Kippwinkels
mit einem lastabhängigen, entsprechend dem vom Lastfühler
gelieferten Wert ausgewählten Sollwert für den einzustellenden
Kippwinkel wird die waagerechte Ausrichtung der Gabel gewährleistet.
Hierdurch wird das Herunterfallen einer Last von der
Gabel verhindert und somit die Sicherheit beim Betrieb des
Gabelstaplers wesentlich verbessert.
Um während der Lade- und Entladearbeit die Einstellung eines
Kippwinkels der Gabel auf einen vorbestimmten, manuell eingestellten
Wert zu ermöglichen, ist bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel
der Erfindung vorgesehen, daß zum Einstellen
des Sollkippwinkels der Gabel entsprechend den Lastarten eine
in der Steuereinheit vorgesehene Steuerschaltung eine einen
variablen Widerstand umfassende Einstelleinrichtung aufweist,
deren Ausgangsspannung einem Vergleicher zugeführt ist, dem
auch eine zum Kippwinkel proportionale Istkippwinkelspannung
zugeführt ist.
Bei einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung
ist vorgesehen, daß die Steuerschaltung eine Einrichtung
zur Erzeugung eines zur Hubhöhe proportionalen Signals
aufweist, das an einen Vergleicher angelegt ist, dem das
Istkippwinkelsignal zugeführt ist, um den Kippwinkel der
Gabel in Abhängigkeit von der Hubhöhe zu steuern.
Hierdurch wird es ermöglicht, den Einstellbereich für den
Kippwinkel der Gabel zu verkleinern, wenn die Hubhöhe der
Gabel größer wird, um so die Sicherheit des Gabelstaplers
weiter zu verbessern.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind
in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
Nachfolgend werden Ausführungsbeispiele der Erfindung
anhand der Zeichnung beschrieben. Darin zeigt
Fig. 1 ein schematisches Blockdiagramm
einer Steuervorrichtung
für eine Lade- und Entladeeinrichtung
eines Gabelstaplers,
Fig. 2 eine Seitenansicht eines Gabelstaplers,
Fig. 3 eine Seitenansicht eines Hubhöhenfühlers, welcher
in dem in Fig. 2 dargestellten Gabelstapler eingebaut
ist,
Fig. 4 ein Blockdiagramm einer ersten
Ausführungsform einer Steuervorrichtung,
Fig. 5 ein Flußdiagramm einer Lauflagesteuerung
mit der in Fig. 4 dargestellten Steuervorrichtung,
Fig. 6 ein Blockdiagramm einer zweiten
Ausführungsform einer Steuervorrichtung,
Fig. 7A eine schematische Seitenansicht eines Gabelstaplers zur Erläuterung einer automatischen
Lade- und Entladesteuerung, welche
durch horizontale Positionierung einer Gabel
und schließlich am Anheben der Gabel
durch die zweite Ausführungsform der Steuervorrichtung
ausgeführt ist,
Fig. 7B ein Flußdiagramm einer automatischen
Lade- und Entladesteuerung gemäß Fig. 7A,
Fig. 8A und 8B Schemaansichten zur Erläuterung einer
automatischen Lade- und Entladesteuerung, welche
durch Ausführen eines Kippwinkelbetriebs
einer Gabel, eines Hubbetriebs sowie einer Kippung
der Gabel nach hinten ausgeführt ist,
Fig. 9 eine vergrößerte Seitenansicht
einer Kippwinkel-Einstelleinrichtung für einen
Ständer bei einem Gabelstapler gemäß Fig. 2,
Fig. 10 eine Vorderansicht einer weiteren
Ausführungsform eines Hubhöhenfühlers in
dem in Fig. 2 dargestellten Gabelstapler,
Fig. 11 eine Vorderansicht einer Ausführungsform
eines Kippwinkelfühlers gemäß Fig. 2,
Fig. 12 ein Blockdiagramm einer dritten
Ausführungsform einer Steuervorrichtung,
Fig. 13 ein Diagramm zur Darstellung des Verhältnisses
zwischen einem Kippwinkel eines nach hinten gekippten
Ständers und den entsprechenden Spannungen
beim zweiten Ausführungsbeispiel gemäß
Fig. 12,
Fig. 14 ein Blockdiagramm einer vierten
Ausführungsform einer Steuervorrichtung,
Fig. 15 ein Diagramm zur Darstellung des Verhältnisses
zwischen der Hubhöhe einer Gabel und einer zur
Hubhöhe proportionalen Spannung sowie
Fig. 16 ein Diagramm zur Darstellung des Verhältnisses
zwischen dem Kippwinkel eines nach hinten gekippten
Ständers und der zum Kippwinkel proportionalen
Spannung beim vierten Ausführungsbeispiel
nach Fig. 14.
Fig. 1 zeigt ein Blockdiagramm einer
Steuervorrichtung für eine Lade- und Entladeeinrichtung
eines Gabelstaplers.
Eine Fühlereinheit 100 weist
einen Hubhöhenfühler 102, einen Fühler 104
für einen Neigungswinkel sowie einen Lastfühler 106
(hydraulischer Druckfühler) auf.
Eine Steuereinheit 200 umfaßt eine
Interface-Schaltung 220 mit einem Hubhöhenzähler 222, eine
Steuerbefehlsschaltung 240 zur Erzeugung eines Steuerbefehls, die durch
einen Mikrocomputer 230 aufgebaut ist und auf den über die
Interface-Schaltung 220 zugeführten Ausgang der Fühlereinheit
100 anspricht, sowie eine Steuerschaltung 260,
die auf den Steuerbefehl von der Steuerbefehlsschaltung 240
anspricht.
Kontakte 110 S und 112 S, für die manuelle
Einstellung werden durch externe Befehle für jeweils die
Hubhöhe und die horizontale Position der Gabel geschlossen.
Insbesondere umfaßt die Steuerbefehlschaltung 240 eine
zentrale Recheneinheit 242 (CPU),
einen Speicher 244, welcher im wesentlichen
aus einem Random-Access-Speicher (RAM) 244 A und
einem Lesespeicher
(ROM) 244 B,
in dem die vorbestimmte Hubhöhe, der Neigungswinkel,
die Last oder andere Daten gespeichert werden,
sowie eine Dateneingabeeinrichtung, die beispielsweise
ein Tastenfeld 246 zur Eingabe gewünschter Daten
durch einen Bedienungsmann aufweist. Die Steuerbefehlschaltung
240 erzeugt ein Steuerbefehl basierend auf dem Ausgang
der Fühlereinheit 100 und der Daten in Verbindung
mit der Hubhöhe, dem Neigungswinkel oder der Last, welche
im Speicher 244 gespeichert sind. Die Steuerschaltung
260 umfaßt eine erste Steuerschaltung 262 für die Hubhöhen-
Steuerungsvorrichtung und eine zweite Steuerschaltung
264 für die Kippwinkel-Steuerungsvorrichtung.
Ein Antrieb 300 besitzt einen
elektrisch/Hydraulisch-Wandler 320 und einen Hydraulikantrieb
340. Der elektrisch/Hydraulisch-Wandler
320 umfaßt ein erstes und zweites Stellglied 322 bzw. 324,
welche jeweils auf den Ausgang der ersten und zweiten
Steuerschaltung 262 bzw. 264 ansprechen. Das erste Stellglied
322 umfaßt eine Servomotor-Antriebsschaltung, die
weiter unten noch beschrieben wird und im wesentlichen
Schalttransistoren 322 T₁ bis 322 T₄ aufweist, die einen
Wechselrichter zur Steuerung eines Antriebsmotors 322 M
bilden, sowie einen Kontakt 322 S für den Anschluß einer
Gleichstromquelle 322 B an den Wechselrichter auf der Basis
des über die erste Steuerschaltung 262 herbeigeführten
Befehls, sowie eine nicht dargestellte Verbindungseinrichtung,
um die nicht dargestellte Ausgangswelle des
Antriebsmotors 322 M mit einem nachfolgend noch beschriebenen
Hubventil zu verbinden. In gleicher Weise umfaßt
das zweite Stellglied 324 eine nachfolgend noch näher
beschriebene Servomotor-Antriebsschaltung, welche im wesentlichen
aus Schalttransistoren 324 T₁ bis 324 T₄ besteht,
die einen Wechselrichter zur Steuerung eines Antriebsmotors
324 M bilden, sowie einen Kontakt 324 S, um eine
Gleichstromquelle 324 B mit dem Wechselrichter auf der
Basis des über die zweite Steuerschaltung 264 herangeführten
Befehls zu verbinden, sowie eine nicht dargestellte
Verbindungseinrichtung, um die nicht dargestellte Ausgangswelle
des Antriebsmotors 324 M mit einem nachfolgend
noch beschriebenen Kippventil zu verbinden. Die hydraulische
Antriebseinheit 340 umfaßt ein erstes und ein zweites
Steuerventil 342, 344, welche jeweils auf das erste und zweite
Stellglied 322 und 324 ansprechen. Das erste Steuerventil
342 ist mit einem Hubzylinder 346 zur Steuerung einer
Hubhöhe verbunden, wohingegen das zweite Steuerventil
344 mit einem Kippzylinder 348 zur Steuerung eines Kippwinkels
verbunden ist. Zwischen dem ersten
und zweiten Steuerventil 342 bzw. 344 ist eine hydraulische
Pumpe 345 P vorgesehen, um geeignetes Hydrauliköl aus einem Behälter 345 T für Hydrauliköl
zuzuführen.
Das Bezugszeichen 345 S bezeichnet
einen Kontakt, der in einem nicht dargestellten
elektromagnetischen Ventil für die Zufuhr und Unterbrechung
von über die Hydraulikpumpe 345 P nach Maßgabe eines
äußeren Befehls zugeführtem Hydrauliköl vorgesehen ist.
Die oben angegebene erste Steuerschaltung 262, das erste
Stellglied 322, das erste Steuerventil 342 und der Hubzylinder
346 bilden eine Servorsteuerschaltung für die
Hubhöhen-Steuervorrichtung. In gleicher Weise bilden die oben
angegebene zweite Steuerschaltung 264, das zweite Stellglied
324 und das zweite Steuerventil 344 und der Kippzylinder
348 eine Servosteuerschaltung für die Kippwinkel-
Steuervorrichtung.
Fig. 2 zeigt einen Gabelstapler, auf dem die Steuervorrichtung
für die Lade- und Entladeeinrichtung
angewendet ist.
Ein Paar von Ständern 10 sind auf der rechten
und linken Seite vorgesehen, von denen jeder eine
Außenstütze 10 A und eine Innenstütze 10 B aufweist, welche
durch die Außenstütze 10 A derart abgestützt ist, daß
sie nach oben und nach unten bewegbar ist. Der untere Endabschnitt
der Außenstütze 10 A ist an der Frontseite
eines Fahrzeugkörpers 20 angeordnet, so daß er geschwenkt
werden kann.
Der Kippzylinder 348 ist am Frontabschnitt des
Fahrzeugkörpers 20 montiert ist. Ein Kolben 348 P des
Kippzylinders 348 ist mit der Außenstütze 10 A derart verbunden,
daß der Kippwinkel in die vordere und hintere Richtung
des Ständers 10 eingestellt werden kann.
Der Hubzylinder
346 ist im mittleren Abschnitt zwischen dem Paar der
Ständer 10 montiert, wobei ein Kolben 346 P mit der
Innenstütze 10 B über eine Kettenradstütze 10 S derart verbunden
ist, daß die Höhe der Innenstütze 10 B in die obere
und untere Richtung eingestellt werden kann.
Ein Kettenrad 12 ist drehbar auf
dem oberen Ende des Kolbens 346 P gelagert ist. Eine Kette
12 C ist über das Kettenrad 12 geführt. Das eine Ende
der Kette 12 C ist mit der Außenstütze 10 A oder dem Hubzylinder
346 verbunden. Das andere Ende der Kette 12 C
ist mit einem beweglichen Element 16 verbunden, welches
verschiebbar in der Innenstütze 10 B sitzt, oder mit einer
Gabel 18, welche durch das bewegliche Element 16 abgestützt
ist.
Das Bezugszeichen 18 F bezeichnet einen vordersten Abschnitt
oder das freie Ende der Gabel 18. Eine
Last 40 ist auf einem horizontalen
Abschnitt 18 H der Gabel 18 angeordnet. Das Bezugszeichen
24 bezeichnet ein Lenkrad für den üblichen
Fahrbetrieb. Das Bezugszeichen 26 bezeichnet den Fahrersitz.
mit 28 F und 28 B sind jeweils ein Vorderrad und ein
Hinterrad angegeben.
Wenn der Hubzylinder 346 aktiviert wird, wird damit die
Innenstütze 10 B angehoben. Aufgrund dieser Bewegung bewegt
sich die Gabel 18 über die Kette 12 C längs der Innenstütze
10 B nach oben. Dies hat zur Folge, daß die auf
der Gabel 18 befindliche Last 40 angehoben wird. Fig. 3
zeigt ein Detail des Abschnitts, dem der oben angegebene
Hubhöhenfühler 102 zugeordnet ist. Der Hubhöhenfühler 102
umfaßt eine Scheibe 102 S mit einer Anzahl von Schlitzen,
die koaxial auf dem Kettenrad 12 C angeordnet ist, und
eine Fühlereinheit 102 D, die im dargestellten Ausführungsbeispiel
von elektromagnetischer Art sein kann und aus
einer nicht dargestellten Lichtquelle und einem Lichtdetektor
besteht. Die geschlitzte Scheibe 102 S dreht
sich in Übereinstimmung mit der Drehung des Kettenrads
12. Die Anzahl der Schlitze wird durch die Fühlereinheit
102 D ermittelt. Insbesondere erzeugt die Fühlereinheit
102 D ein Impulssignal entsprechend der Anzahl der Schlitze,
wodurch die Hubhöhe ermittelt wird.
Fig. 4 zeigt ein Blockdiagramm einer ersten Ausführungsform
der Steuervorrichtung, wobei dieselben Bezugszeichen
wie in Fig. 1 die entsprechenden Bauteile bezeichnen. Das
Merkmal der ersten Ausführungsform besteht darin, daß ein
Reihenfolgebetrieb automatisch nach Maßgabe eines in einem
Mikrocomputer gespeicherten Programmablaufs erfolgt,
wobei ein Positioniervorgang in der Horizontalen nach Aufnahme
der Last 40 durchgeführt und ein Hub-
und Absenkvorgang der Gabel 18 sowie ein Kippvorgang des
Ständers 10 bewirkt wird, um eine vorbestimmte
Fahrstellung zu wählen.
Ein Programm für die Steuerung des Betriebsablaufs ist
im Speicher 244 des Mikrocomputers 230 gespeichert (siehe
Fig. 1). Wenn ein Druckknopfschalter 246 S im Tastenfeld
246 für den Befehl eines automatischen Betriebsablaufs
gedrückt wird, wird das Programm nach Maßgabe der Ausgangssignale
des Hubhöhenfühlers 102, des Kippwinkelfühlers 104 und
des Lastfühlers 106 ausgeführt, von denen jedes eine
externe Eingabe darstellt. Eine automatische Steuerung
mit einer hydraulischen Steuervorrichtung für den Hubzylinder
346 und einer hydraulischen Steuervorrichtung für den Kippzylinder
348 erfolgt auf der Basis der Steuerbefehle V₁
und V₂ aufgrund der Programmausführung. Der
Lastfühler 106 dient zur Ermittlung des Gewichts der
Last 40, um den Zielwert zu korrigieren, der für die horizontale
Positionierung der Gabel 18 entsprechend einer Biegung
des Ständers 10 und/oder der Gabel 18 erforderlich
ist, die entsprechend dem Gewicht der Last 40 variiert.
Beispielsweise ermittelt der Lastfühler 106 einen Hydraulikdruck
des Hubzylinders 346 und/oder den Luftdruck des
Vorderrads 28 F. Das erste Steuerventil 342 umfaßt ein
Stellglied 342 A und eine Ventileinheit 342 V. In gleicher
Weise umfaßt das zweite Steuerventil 344 ein Stellglied
344 A und eine Ventileinheit 34 V.
Fig. 5 zeigt ein Flußdiagramm für die Betriebsablaufsteuerung,
die mit der Steuervorrichtung gemäß Fig. 4 bewirkt
wird. Nachdem eine Last 40 auf der Gabel 18 an
der Position für die Lastaufnahme angeordnet oder eine
Last an der Entladeposition abgeladen worden ist, startet
die Betriebsablaufsteuerung durch Betätigung des Druckknopfs
346 S für die Eingabe einer automatischen Betriebsablaufsteuerung.
In Schritt S₁ wird die vertikale Positionierung des
Ständers 10 bewirkt. In diesem Beispiel bedeutet der Ausdruck
"vertikale Positionierung des Ständers" nicht, daß
der Ständer 10 vertikal zum Boden ausgerichtet ist. Das
heißt, es wird beurteilt, ob der horizontale Abschnitt
18 H der Gabel 18 horizontal gegenüber dem Boden ausgerichtet
ist (Schritt S₁). Wenn diese Beurteilung ausgeführt
ist, wird zuerst der zur Ausrichtung des horizontalen Abschnitts
18 H der Gabel 18 in die Horizontalstellung
erforderliche Kippwinkelkorrekturwert ausgelesen, beruhend
auf der Biegung des Vorderrads 28 F oder der Biegung des
Ständers 10 und der Gabel 18, die im Lesespeicher (ROM)
244 B gespeichert sind, bezüglich der Lastangabe, die durch
den Lastfühler 106 ermittelt wird. Dann wird beurteilt,
ob der horizontale Abschnitt 18 H der Gabel 18 horizontal
gegenüber dem Boden angeordnet ist, was auf der Basis der
Kippwinkelkorrekturangabe und der Kippwinkelangabe des
Ständers 10 gegenüber dem Boden erfolgt, die durch den
Kippwinkelfühler 104 erfaßt wird.
Wenn die Verstellung des Kippwinkels des Ständers 10 als
Folge der Beurteilung im Schritt S₁ erforderlich ist, wird
das folgende Verfahren ausgeführt. Dieses Verfahren umfaßt
als Schritte das Einstellen eines Kippwinkelzielwerts
des Ständers 10, berechnet durch eine Addition und/oder
eine Reduktion zwischen dem Kippkorrekturwert und
der Kippwinkelangabe des Ständers 10, und die Eingabe einer
automatischen Steuerung für die vertikale Positionierung
(Schritt S₂) für die automatische Steuerung des Kippzylinders
348, um den Einstellwert zu erreichen.
Die horizontale Steuerung der Gabel 18 erfolgt auf der
Basis der automatischen Steuerung für die vertikale
Positionierung. Bei der Durchführung dieser Steuerung wird
die Hubhöhenangabe gemäß Schritt S₃ aus dem ROM 244 B ausgelesen,
um die Gabel 18 auf die für den Fahrbetrieb geeignete
Höhe abzusenken (beispielsweise 30 cm oberhalb
des Bodens). Die Programmausführung tritt in eine automatische
Hubhöhensteuerung (Schritt S₄) für die automatische
Steuerung des Hubzylinders 346 unter der Bedingung ein,
daß diese Hubhöhenangabe der Zielwert für die Ausführung
der Hubhöhensteuerung ist, und das Ausgangssignal
des Hubhöhenfühlers 102 stellt den Rückkopplungswert dar,
wie in Schritt S₄ gezeigt ist. Die Beurteilung, ob die Gabel
18 auf die für den Fahrbetrieb geeignete Zielhöhe
durch die automatische Hubhöhensteuerung abgesenkt ist,
erfolgt im Schritt S₅. Wenn somit die Hubhöhe der Gabel
18 gleich der Zielhubhöhe ist, tritt der Programmlauf in
die Haltesteuerung für die automatische Hubhöhe ein (Schritt
S₆).
Nachdem die vorbestimmte Hubhöhensteuerung der Gabel 18
durchgeführt ist, wird die Rückkippsteuerung des Ständers
10 erforderlich, so daß die Last 40 auch bei einem plötzlichen
Start nicht herunterrutscht oder
bricht. Wie in Schritt S₇ gezeigt ist, gelangt der Programmlauf
in eine automatische Rückkippwinkelsteuerung für die
automatische Steuerung des Kippzylinders 348 unter der
Bedingung, daß die aus dem Speicher 244
ausgelesene Angabe für den Kippwinkel nach hinten
ein Zielwert ist, und das Ausgangssignal des Kippwinkelfühlers
104 wird ein Rückkopplungswert. Wenn der Ständer 10 und die
Gabel 18 durch die automatische Rückkippwinkelsteuerung
in die vorbestimmte Rückwärts-Kippwinkelstellung gelangen,
ist die automatische Rückkippsteuerung durchgeführt (Schritt
S₉). Auf diese Weise ist die automatische
Fahrbetriebssteuerung beendet.
Die Steuervorrichtung gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel
ermöglicht die Durchführung einer weichen
Steuerung vom Belade- oder Entladevorgang zur Fahrbetriebssteuerung
allein durch Betätigung des Schalters
246 S. Das
heißt, der horizontale Abschnitt 18 H der Gabel 18 wird
derart gesteuert, daß er in die horizontale Stellung
gebracht wird. Dann wird die Gabel 18 auf die für den
Fahrbetrieb geeignete vorbestimmte Position angehoben
oder abgesenkt. Schließlich wird die Rückkippsteuerung
derart durchgeführt, daß die für die
Fahrstellung geeignete nach hinten gekippte Stellung
erreicht wird. Dadurch wird der Aufwand für den Bedienungsmann
beträchtlich reduziert. Berücksichtigt man
weiter die Steuerung nach Maßgabe der vorliegenden Ausführungsform,
bei der die Abweichung
gegenüber der horizontalen Stellung der Gabel 18 aufgrund
des Gewichts der Last 40 in Richtung gestellt wird,
so ergibt sich eine Verbesserung der Sicherheit und damit
auch der Effizienz der Betriebsweise.
Nachfolgend wird auf das zweite Ausführungsbeispiel
bezug genommen. Wenn die Lade- und Entladearbeit
mit einem Gabelstapler durchgeführt wird, so wird
die Arbeit in zwei Betriebsarten eingeteilt. Eine besteht
darin, den Ständer 10 vorwärts und rückwärts mit dem Kippzylinder
348 zu kippen. Die andere besteht darin, die Gabel
18 mit den Hubzylinder 346 anzuheben oder abzusenken.
Wenn beispielsweise die Last 40 von einem Regel aufgenommen
und an eine andere Stelle bewegt wird,
so ist es erforderlich, den Gabelstapler
in dem Zustand zu betreiben, daß der Ständer
10 in die vorbestimmte nach hinten geneigte
Stellung gebracht ist, wo der Ständer 10 gemäß Fig. 2
aus der Position mit einem Winkel von R₀ zur Position
mit einem Winkel von R₁ gekippt ist. Wenn
somit der beladene Gabelstapler das Regal erreicht, auf
welches die Last 40 übertragen werden soll, ist es erforderlich,
die Last 40 auf dem Regal anzuordnen, nachdem der
Winkel des Ständers 10 aus der Position mit dem Winkel R₁
in die Position mit dem Winkel R₀ überführt
worden ist.
Es wird davon ausgegangen, daß zu dieser Zeit der Winkel
des Ständers 10 und die Hubhöhe der Gabel 18 aus der
Stellung mit dem Kippwinkel R₁ und der Hubhöhe der Gabel
18 h₁ in die Stellung mit dem Kippwinkel R₀ und der
Hubhöhe der Gabel 18 h₂ geändert worden ist.
Um einen instabilen Zustand der Last 40 bei gleichzeitiger Hubhöhen- und
Kippwinkelsteuerung zu vermeiden, wird beim zweiten Ausführungsbeispiel
in dem Fall, daß eine Last 40 auf einem Regal
angeordnet ist, die Betätigung des Hubzylinders 346 nur
bewirkt, wenn die Gabel 18 in die horizontale Stellung
gebracht ist, während in dem Fall, daß eine Last 40
von einem Regal abgenommen und zu einer anderen Stelle
gebracht wird, dieselbe Tätigkeit nur dann bewirkt wird,
wenn die Gabel 18 die horizontale Stellung oder die
nach hinten gekippte Stellung einnimmt.
Fig. 6 zeigt ein Blockdiagramm einer
Schaltung für das zweite Ausführungsbeispiel,
wobei dieselben Bezugszeichen wie in Fig. 1
die entsprechenden Bauteile bezeichnen.
Ein Mikrocomputer wird durch eine zentrale Recheneinheit 242, einen Speicher
244, ein Tastenfeld 246, einen Oszillator 248 und eine
Interface-Schaltung 220 gebildet. In dieser Vorrichtung erfolgt
die Datenübertragung durch die Leitung 234 unter
Steuerung durch die zentrale Recheneinheit 242 entsprechend
einem vom Oszillator 248 erzeugten Taktsignal.
Der Kippwinkel des Kippzylinders
348 wird durch ein Potentiometer 104′ ermittelt.
die abgetastete analoge Angabe wird in eine Digitalangabe
durch einen A/D-Wandler 224 umgewandelt und der Interface-Schaltung
220 zugeführt. Eine vom ersten Stellglied gebildete Hub-Servosteuereinheit
322, das erste Steuerventil 342 und der Hubzylinder
346 bilden eine Servoantriebsschaltung für die Hubhöhensteuervorrichtung.
Eine vom zweiten Stellglied gebildete Kipp-Servosteuereinheit
324, das zweite Steuerventil 344 und der Kippzylinder 348
bilden eine Servoantriebsschaltung für die Kippwinkelsteuervorrichtung.
Im Betrieb erfolgt bei der Aufnahme der Last 40 von einem
Regal für ein anderes Regal ein Vorwärtskippen aus den
folgenden Gründen: Die Last 40 auf
der Gabel 18 wird in einer Stellung aufgenommen, in welcher
der Kippwinkel des Ständers 10 nach vorne z. B. R₂
ist, wie in Fig. 2 dargestellt.
Die auf der Gabel 18 angeordnete Last 40
gelangt aufgrund der Diskrepanz der Verbindung
zwischen der Innenstütze 10 b und der Außenstütze 10 A außer Gleichgewicht. Vor
der Lade- und Entladetätigkeit drückt der Bedienungsmann
den Druckknopfschalter 246 S₁ für die Steuerung des
Kippzylinders 348 am Tastenfeld 246. Dies hat zur Folge, daß
das Signal zur zentralen Recheneinheit 242 geführt wird. Die zentrale Recheneinheit 242 gibt die
Anweisung zur Ausführung des Programms für den Horizontalbetrieb
der Gabel 18 (Vertikalbetrieb des Ständers 10)
zum ROM 244 B. Zur gleichen Zeit gibt die zentrale Recheneinheit 242 zur
Interface-Schaltung 220 die Anweisung, daß das Ausgangssignal
des Potentiometers 104′ dort zugeführt wird. Zu
diesem Zeitpunkt ist das zum Kippwinkel proportionale
Ausgangssignal des Potentiometers 104′ durch den A/D-Wandler
224 in ein digitales Signal
gewandelt. Das Ausgangssignal des A/D-Wandlers 224 wird zur
zentralen Recheneinheit 242 durch die Interface-Schaltung 220 geführt. Die zentrale
Recheneinheit 242 bestimmt eine Adresse des RAM 244 A, um dieses darin
zu speichern. Das Ergebnis wird in der zentralen Recheneinheit 242 für ein zweites
Mal gespeichert. Wenn der Ständer 10 in die nach vorne
gekippte Stellung gebracht ist, führt die zentrale Recheneinheit 242 ein
Steuersignal für die Rückführung des Ständers 10 aus dieser
Stellung in die horizontale Richtung zum zweiten
Stellglied 324 durch die Interface-Schaltung 220, so daß
der Ständer 10 durch den
über das Kippventil 344 gesteuerten Kippzylinder
348 aus dieser Stellung herausgezogen wird. Der Ausgang des
Potentiometers 104′ verändert sich mit der Zeit proportional zum
Kippwinkel des Ständers 10. Wie oben angegeben, wird der
Wert in den RAM 244 A eingeschrieben. Wenn das akkumulierte
Ergebnis des RAM 244 A gleich dem vorher eingestellten
Wert ist, erzeugt die zentrale Rechnereinheit 242 einen zur Interface-Schaltung 220 geführten Befehl
zum Stoppen des zum zweiten Stellglieds 324
geführten Ausgangssignals, um den Betrieb des Kippzylinders 348
abzustoppen.
Auf diese Weise wird der horizontale Abschnitt 18 H der
Gabel 18 in eine horizontale Stellung gebracht, wie in
Fig. 7A durch die festausgezogene Linie gezeigt ist. Die
oben angegebene Steuerung wird durch die Schritte S₁ und
S₂ in Fig. 7A angegeben. Wenn der Bedienungsmann den
Druckknopfschalter 246 S₂ am Tastenfeld 246 drückt, wird
der Hubyzlinder 346 in die Richtung gesteuert, daß die
nicht dargestellte Kolbenstange eingefahren wird, was
durch die Interface-Schaltung 220, das erste Stellglied
322 und das Hubventil 342 auf der Basis des im ROM 244 B
gespeicherten Programms erfolgt. Dadurch wird die Gabel
18, auf welcher die Last 40 angeordnet ist, horizontal
in der vorbestimmten Laufstellung gehalten. Somit wird
die Gabel 18 in Absenkrichtung derart gesteuert, daß die
Last 40 horizontal gehalten wird und sich in einer stabilen
Stellung befindet, so daß die Last 40 nicht herunterrutschen
kann.
Um die Last 40 aus dieser Laufstellung in das andere
Regal zu bringen, wird die Gabel 18 durch die Servosteuerschaltung
für die Kippwinkelsteuervorrichtung derart
gesteuert, daß der Kippwinkel gleich dem vorbestimmten
Winkel ist, wie beispielsweise R₁, wie in Fig. 2 dargestellt
ist. Die Steuerung wird in diesem Beispiel in
der in den Schritten S₄ und S₅ gemäß Fig. 7A angegebenen
Weise bewirkt. Die maximal nach hinten gekippte Stellung
ist in Fig. 7A durch eine gebrochene Linie dargestellt.
Dadurch ist die Laufstellungssteuerung ausgeführt.
Beim Aufnehmen der Last 40 aus dem Regal wird,
falls die Gabel 18 in die nach hinten gekippte Stellung
gebracht ist, der Programmlauf direkt auf den Betrieb
zum Absenken des Hubyzlinders 346 gewechselt, wie in Schritt
S₃ dargestellt ist.
Der Bedienungsmann drückt
nach Beendigung der horizontalen Positionierung den
Druckknopfschalter 246 S₂ zur Betätigung des Hubzylinders 346,
um den Betrieb des Hubzylinders 346 zu bewirken.
Falls ein Programm zur Steuerung des Betriebs des Hubzylinders
346 zur Verschiebung in Abwärtsrichtung aus
der Position der Gabel 18, an welcher die Last 40 an einer
hohen Stelle des Regals aufgenommen wird, in die untere
Stellung der vorbestimmten Höhe im ROM 244 B gespeichert
ist, kann eine Folgesteuerung einschließlich der
horizontalen Positionierung der Gabel 18 und des Absenkens
der Gabel allein durch Drücken des Druckknopfschalters
246 S₁ bewirkt werden, der am Tastenfeld 246
vorgesehen ist.
Es wird nun angenommen, daß die Last 40 in der nach hinten
gekippten Stellung gefördert wird, die in Fig. 8A
durch eine fest ausgezogene Linie dargestellt ist, und
dann die Last 40 auf einem oberhalb angeordneten Regal
abgestellt wird, wie es in derselben Figur durch eine
punktierte LInie angegeben ist. In solch einem Fall kann
die Prozedur zur Durchführung des Horizontalbetriebs der
Gabel 18 und des Hubhöhenbetriebs der Gabel 18 automatisch
durch Betätigung des Druckknopfschalters 246 S₁ ausgeführt
werden. Die Prozedur für dieses Beispiel ist in
Fig. 8B dargestellt.
Wenn beim zweiten Ausführungsbeispiel
der Druckknopfschalter 246 S₁ zur horizontalen
Positionierung gedrückt wird, kann die Gabel 18, auf welcher
eine zu hebende oder abzusenkende Last 40 angeordnet
ist, in eine horizontale Stellung gebracht werden. Dadurch
ist ein Anheben und Absenken der Last in einer
unstabilen Stellung ausgeschlossen, wodurch der Lade- und
Entladevorgang sicher durchgeführt werden kann. Des weiteren
kann die nicht durch Herunterrutschen
beschädigt werden. Zudem kann der gesamte
Lade- und Entladebetrieb automatisch durch Programmierung
eines Reihenfolgebetriebs einschließlich einer horizontalen
Positionierung und eines Hubhöhenbetriebs bewirkt
werden.
Nachfolgend wird ein drittes Ausführungsbeispiel
erläutert. Das Merkmal dieser Ausführungsform
besteht darin, daß dann, wenn eine Betriebsablaufsteuerung
erfolgt, die abgetastete Spannung der Kippwinkelverstellvorrichtung
verglichen wird mit der zu dem nach hinten
geneigten Winkel des Ständers proportionalen Spannung,
so daß der Hubwinkel der Gabel entsprechend den Arten
der Lasten und deren Form einstellbar ist, und wenn die
erstere gleich der letzteren ist, wird der Betrieb
des Kippzylinders zum Kippen des Ständers gestoppt.
Am vorderen Ende des Fahrzeugkörpers 20 ist gemäß Fig. 9
eine Achsstützbuchse 430 für die Aufnahme einer Stützachse
428 des Vorderrads 28 F fixiert. Die Außenstütze 10 A
ist am unteren Endabschnitt auf der Achsstützbuchse 430
derart aufgenommen, daß diese nach vorne und nach hinten
gekippt werden kann. Der Fuß des Zylinderkörpers 348 T des
Kippzylinders 348 ist mittels eines Verbindungszapfens
352 an der oberen Fläche des Fahrzeugkörpers 20 derart
angelenkt, daß er nach oben und nach unten drehen kann.
Die Spitze des Kolbens 348 P des Kippzylinders 348 ist
an der Außenseite der Außenstütze 10 A mittels eines
Verbindungszapfens 354 derart angelenkt, daß die Außenstütze
10 A nach vorne und nach hinten gekippt werden kann.
Es wird angenommen, daß in der Anfangsstellung die Außenstütze
10 A sich in der vertikalen Lage befindet, die in
Fig. 9 durch die fest ausgezogene Linie dargestellt ist.
Falls der Kolben 348 P des Kippzylinders 348 eingefahren
wird, wird die Außenstütze 10 A nach hinten gekippt, wobei
die Stützachse 428 den Drehmittelpunkt darstellt.
Dies hat zur Folge, daß der Verbindungszapfen 354 um einen
Winkel α gedreht wird und einen Kreisbogen N mit dem
Radius R beschreibt. Der Kippzylinder 348 wird um einen
Winkel β gedreht, wobei der Verbindungszapfen 352 das
Zentrum darstellt und zwar entsprechend einem Drehwinkel
α des Verbindungszapfens 354, d. h. des Kippwinkels
des Ständers 10 nach rückwärts.
Die Innenstütze 10 B ist gemäß Fig. 10 innerhalb der
Außenstütze 10A angeordnet, so daß sie nach oben und nach
unten bewegbar ist. Ein Hubschlitten 355 ist gemäß Fig. 9
in der Innenaussparung 10 B der Innenstütze 10 B über eine
Führungsrolle 356 derart angeordnet, daß er anhebbar und
absenkbar ist. Ein Paar von Fingerstangen 358 zur Aufnahme
der Gabel 18 ist an der Vorderkante des Schlittens 355
angeordnet. Das Kettenrad 12 (siehe Fig. 3) ist an der
Innenseite des oberen Abschnitts der Innenstütze 10 B gemäß
Fig. 10 durch eine Schwenkachse 360 aufgenommen. Ein
Ende der Hubkette 12 C ist mit dem oberen Abschnitt des
Zylinders 346 T des Hubzylinders 346 verbunden, wohingegen
das andere Ende mit dem Hubschlitten 355 verbunden ist.
Wenn der Kolben 346 P des Hubzylinders 346 nach oben und
nach unten bewegt wird, werden die Innenstütze 10 B und
das Kettenrad 12 nach oben und nach unten bewegt. Dadurch
wird der Hubschlitten 355 durch die Hubkette 12 C nach
oben und nach unten bewegt, so daß die Gabel 18 mit einer
Geschwindigkeit nach oben und nach unten bewegt wird, die
zweimal so groß wie die Geschwindigkeit der Innenstütze
10 B ist. Gleichzeitig wird das Kettenrad 12 durch die
Hubkette 12 C proportional zur Wegstrecke der Gabel 18
nach oben und nach unten gedreht.
Gemäß der Darstellung in Fig. 10 ist ein großes mit einer
Verzahnung versehenes Rad 362 an der Seitenfläche des
Kettenrads 12 C befestigt. Ein Stützarm 364 ist an der
Rückfläche der Innenstütze 10 B horizontal abgestützt, so
daß er unterhalb des verzahnten Rads 362 angeordnet ist.
Ein codierter Drehgeber 102″, der als Hubhöhenfühler 102
dient, ist über einen U-förmigen Metallbügel 366 auf dem
Stützarm 364 angeordnet. Ein klein bemessenes mit einer
Verzahnung versehenes Rad 370, welches mit dem größeren
Rad 362 kämmt, ist über einer Eingangsachse 368 des codierten
Drehgebers 102″ angeordnet. Wenn die Eingangsachse
368 in die Vorwärts- und Rückwärtsrichtung gedreht
wird, erzeugt der codierte Drehgeber 102″ zur selben Zeit
zwei Arten von Impulsen mit zueinander unterschiedlicher
Phase zur Berechnung des Hubhöhenwerts.
Eine Fühlereinrichtung zur Ermittlung eines rückwärts
gekippten Winkels α der Außenstütze 10 A wird unter
Bezugnahme auf die Fig. 9 und 11 erläutert. Ein Paar von
halbkreisförmigen Haltebändern 372 und 374 sind längs
des Außenumfangs des Zylinders 348 T des Kippzylinders
348 mittels eines Bolzens 376 verklemmt. Ein Betätigungsabschnitt
374 B mit einer langgestreckten Bohrung 374 A ist
durch Verlängerung des oberen Endabschnitts des Haltebands
374 in die obere Richtung gebildet.
Andererseits ist ein U-förmiger Bügel 380 mit einer Seite
einer Instrumentenplatte 378 verschweißt, die auf der
oberen Fläche des Fahrzeugkörpers 20 gemäß Fig. 11 vorsteht,
so daß sie mit dem Betätigungsabschnitt 374 B übereinstimmt.
Eine entsprechend der Figurendarstellung geformte
Stützplatte 382 ist an der linken Seitenfläche des
Metallbügels 380 mittels eines Bolzens 384 aufgenommen.
Ein Potentiometer 104′ ist auf die Stützplatte 382 mittels
einer Mutter 388 geklemmt. Ein Befestigungsauge 390
ist mittels einer Schraube 392 auf einem beweglichen
Stift 389 des Potentiometers 104′ befestigt. Ein Arm 396
ist mit einem unteren Abschnitt am Befestigungsauge 390
angeordnet und an seinem freien Endabschnitt mit einem
Stift 394 versehen. Der Stift 394 ist in die langgestreckte
Bohrung 374 a des Betätigungsabschnitts 374 B eingesetzt.
Bei diesem Ausführungsbeispiel wird die Außenstütze 10 A
durch den Kippzylinder 348 nach hinten gekippt. Wenn der
Kippzylinder 348 gemäß Fig. 9 in Uhrzeigerrichtung gedreht
wird, wobei der Verbindungszapfen 352 den Drehpunkt
darstellt, wird der Betätigungsabschnitt 374 b zusammen mit
dem Zylinder 346 T nach oben bewegt. Dies hat zur Folge,
daß der bewegbare Potentiometerstift 389 durch den Stift
394 und den Arm 396 gedreht wird. Die Ausgangsspannung
des Potentiometers 104′ (bezeichnet als "Spannung proportional
zum Kippwinkel nach hinten"), was dieselbe
Bedeutung wie die Spannung proportional zum Winkel der
Gabel 18 hat, nimmt proportional zum Kippwinkel α nach hinten
der Außenstütze 10 A zu, wie in Fig. 13 dargestellt
ist.
Eine automatische Laufstellungsteuervorrichtung und
eine automatische Steuervorrichtung für die horizontale
Positionierung des dritten Ausführungsbeispiels
wird unter Bezugnahme auf Fig. 12 beschrieben.
Der Mikrocomputer 230 ist in einem Betriebsgehäuse 397
angeordnet, welches gemäß Fig. 2 im Sitz 26 des Bedienungsmanns
des Gabelstaplers vorgesehen ist. Der Mikrocomputer
230 beurteilt, ob die Gabel 18 entsprechend den beiden
Arten von Impulsen, die zueinander eine unterschiedliche
Phase haben und vom codierten Drehgeber 102″ zugeführt
werden, angehoben oder abgesenkt wird und errechnet den
Hubhöhenwert der Gabel 18, um diesen auf einer geeigneten
Anzeige anzugeben.
Ein Präzisionsschnappschalter 398 ist an der äußeren Seitenfläche
der Außenstütze 10 A angeordnet. Der Präzisionsschnappschalter
398 ist zur Einstellung der Hubhöhe H der
Gabel 18 gegenüber dem Boden G auf die für den Lauf geeignete
vorbestimmte Höhe (beispielsweise 33 cm) eingestellt
(vgl. Fig. 9). Entsprechend dem Präzisionsschnappschalter
398 ist ein Mitnehmer 400 an einer Seite der
Innenstütze 10 B vorgesehen. Wenn die Hubhöhe H der Gabel
18 die vorbestimmte Höhe (beispielsweise 33 cm) erreicht,
wird der Präzisionsschnappschalter 398 durch den Mitnehmer
400 betätigt. Auf diese Weise wird ein Rückstellsignal
SG für die Rückstellung, das die Hubhöhe der Gabel 18
33 cm ist, zum Mikrocomputer 230 geführt.
Ein Druckknopfschalter 246 S₂ zur Steuerung des Hubzylinders
346 ist an der oberen Fläche des nicht dargestellten
Bedienungspults des Betriebsgehäuses 397 vorgesehen.
Wenn der Druckknopfschalter 246′ S₂ gedrückt wird, wird
ein Befehlssignal SG₂ zum Anheben und Absenken der Gabel 18
zum Mikrocomputer 230 geführt. Wenn die Hubhöhe H der Gabel
18 unterhalb der für den Laufbetrieb geeigneten vorbestimmten
Höhe (33 cm) liegt, wird ein Befehlssignal
für eine Drehung in Vorwärtsrichtung zur ersten Steuerschaltung
262 geführt, die mit dem Stellglied 322 verbunden
ist, welche das Steuerventil 262 für die hydraulische
Steuerung des Hubzylinders 346 durch den Mikrocomputer
230 betätigt. Wenn die Gabel 18 sich oberhalb der vorbestimmten
Höhe befindet, gibt der Mikrocomputer 230 zur
Steuerschaltung 262 ein Befehlssignal für eine Drehung
in Rückwärtsrichtung. Wenn schließlich die Gabel 18 zur
vorbestimmten Höhe bewegt ist, wodurch der Schnappschalter
398 durch den Mitnehmer 400 betätigt wird, wird ein
Stoppsignal SG₃ vom Schnappschalter 398 zur Steuerschaltung
262 geführt.
Ein veränderbarer
Widerstand 502 erzeugt eine Spannung Vx zur Verstellung
eines Winkels, so daß der horizontale Abschnitt 18 H
der Gabel 18 entsprechend der Art und Form der Last
in eine geeignete Stellung für den Fahrbetrieb gebracht
ist. Ein fester Widerstand
504 erzeugt eine konstante Spannung Vc
(beispielsweise 5 Volt bei der Ausführungsform gemäß
Fig. 13) zur Einstellung, so daß die Gabel 18 in die
horizontale Stelung gebracht wird. Diese sind parallel zu
einer Gleichstromquelle 500 geschaltet. Der variable
Widerstand 502 ist in das Betriebsgehäuse 397 eingebaut.
Die bewegbare Abgriffklemme 506 steht auf der oberen
Fläche des Schaltpults des Gehäuses 397 vor. Ein
Einstellkopf 508 zur Einstellung des Winkels des
Fahrbetriebs der Gabel 18 ist auf der bewegbaren Abgriffklemme
506 angeordnet. Ein Anzeiger 512 zur Angabe des Winkels
der Gabel 18 an der oberen Fläche des Schaltpults ist an einem
Einstellknopf 508 in Relation zur Skala 510 zur Darstellung des
Winkels angeordnet. Wenn bei diesem Ausführungsbeispiel
der Einstellknopf 508 in die Richtung gedreht wird, so
daß der Winkel der Gabel 18 groß ist, wie aus Fig. 13 hervorgeht,
dann nimmt die Spannung Vx für die Einstellung
des Winkels der Gabel 18 zusammen mit der Spannung Vy proportional
zum Kippwinkel zu.
Ein Umschalter 514 ist mit dem variablen Widerstand 502
und dem festen Widerstand 504 verbunden. Das die Änderung
der Schaltung angebende Befehlssignal SG₄, welches vom
Schnappschalter 398 zugeführt wird, wird zum Umschalter
514 geführt. Das wechselnde Befehlssignal SG₅, das von
einem Druckfühler 106 zugeführt wird, welcher in einer
hydraulischen Schaltung vorgesehen ist und in Betriebsstellung
gelangt, wenn der hydraulische Druck sich oberhalb
des vorbestimmten Werts befindet, d. h. das Gewicht
der auf der Gabel 18 befindlichen Last 40 oberhalb des vorbestimmten
Werts liegt, wird zum Umschaltkreis 514 geführt.
Des weiteren wird das Umschalt-Befehlssignal SG₆
zum Umschaltkreis 514 geführt, wenn der Druckknopfschalter
246 S₂ für die automatische Laufstellung der Gabel 18 in
Betriebsstellung gelangt. Der Umschaltkreis 514 wird auf
den variablen Widerstand 502 umgeschaltet, um eine Spannung
Vx zur Einstellung des Winkels der Gabel 18 vom
Umschaltkreis 514 zu erzeugen, wenn die folgenden
Bedingungen gegeben sind:
Die Gabel 18 ist zur vorbestimmten
Höhe (33 cm) bewegt, so daß der Präzisionsschnappschalter 398 wirksam wird.
Der Druckfühler
106 wird wirksam, so daß drei Umschaltbefehlssignale
SG₄ bis SG₆ zum Umschalter 514 geführt
werden.
Der Umschaltkreis 514 ist derart ausgebildet, daß das
Umschaltbefehlssignal SG₇ zugeführt wird, wenn der
Druckknopfschalter 246′ S₁ zur Steuerung des Kippzylinders 348 am
Betriebsgehäuse 398 angeschaltet wird. Wenn der Druckknopfschalter
246 S₁ derart betätigt wird, daß der Umschaltkreis
514 auf den festen Widerstand 504 umgeschaltet
wird, wird eine konstante Spannung Vc vom Umschaltkreis
514 zugeführt, um die Gabel in die horizontale Stellung
zu bringen.
Ein Vergleicher 518, welcher das Stoppbefehlssignal für
die Vorwärts- und Rückwärtsdrehung zur zweiten Steuerschaltung
264 des zweiten Stellglieds 324 zur Betätigung
des Steuerventils 344 des Kippzylinders 348 führen kann,
ist mit dem Potentiometer 104′ und dem Umschaltkreis 514
verbunden. Wenn die Winkeleinstellspannung Vx oder die
konstante Spannung Vc vom Umschalter 514 zugeführt wird,
vergleicht der Vergleicher 518 die Spannung Vx (oder Vc)
mit der Spannung Vy, die proportional zu dem Kippwinkel
in die rückwärtige Richtung und vom Potentiometer 104′
zugeführt ist. Wenn die Spannung Vy größer als die andere
Spannung Vx (oder Vc) ist, d. h., wenn der tatsächliche
Winkel der Gabel 18 größer als der Zielwinkel der Gabel 18 ist,
wird das Befehlssignal für eine Vorwärtsdrehung vom Vergleicher
518 zugeführt, so daß die Außenstütze 10 A in
die Vorwärtsrichtung (in die Richtung, in die die Spannung
Vy klein wird) durch den Kippzylinder 346 gedreht
wird. Wenn schließlich die Spannung Vy gleich der anderen
Spannung Vx (oder Vc) ist, wird das Stoppbefehlssignal
vom Vergleicher 518 zugeführt, so daß der Kippzylinder
348 gestoppt wird.
Wenn andererseits die Spannung Vy kleiner als die Spannung
Vx (oder Vc) ist, d. h., wenn der tatsächliche Winkel
der Gabel 18 kleiner als der Zielwinkel ist, wird das
Befehlssignal für die umgekehrte Drehung vom Vergleicher
518 zugeführt, so daß die Außenstütze 10 A nach rückwärts
(in die Richtung, in welcher die Spannung Vy größer wird)
durch den Kippzylinder 348 gedreht wird.
Die Spannung Vy, die proportional zum Kippwinkel ist,
wird stets vom Potentiometer 104′ auf den Vergleicher 518
gegeben. Der Vergleicher 518 ist nur betriebsbereit,
wenn er mit der Spannung Vx oder Vc beaufschlagt wird.
Die Betriebsweise der automatischen Fahrbetrieb-Steuervorrichtung
und der automatischen Steuervorrichtung für
die Horizontale wird nachfolgend beschrieben.
Fig. 9 zeigt, daß die Gabel 18 an einer Position niedriger
als die vorbestimmte Höhe (33 cm) gestoppt wird, wobei
die Stützen 10 A und 10 B in eine vertikale Stellung
gebracht sind (der Winkel der Gabel 18 beträgt Null), die
vom Potentiometer 104′ abgegebene, zum Kippwinkel proportionale
Spannung Vy 5 Volt beträgt und eine geeignete
Last 40 auf der Gabel 18 angeordnet ist. Bevor die Gabel
18 aus einer derartigen Stellung in die gewünschte Fahrstellung
gebracht wird, wird der Einstellknopf 508 betätigt,
so daß der Anzeiger 512 auf den Zielwinkel (beispielsweise
12°) der Skala 510 eingestellt wird, welche
den Winkel der Gabel 18 zeigt, und die Winkeleinstellspannung
Vx von 10 Volt, welche dem Zielwinkel entspricht,
wird zum Umschalter 514 vom variablen Widerstand 502 geführt.
Wenn der Druckknopfschalter 246′ S₂ zur Steuerung des Hubzylinders
346 gedrückt wird, wird das Befehlssignal SG₂ zum
Anheben und Absenken zum Mikrocomputer 230 geführt. Das
Befehlssignal für die Drehung in die Vorwärts- und Rückwärtsrichtung
wird vom Mikrocomputer 230 zur Steuerschaltung
262 geführt, wodurch die Gabel 18 durch den Hubzylinder
346 nach oben bewegt wird. Wenn die Hubhöhe H der Gabel
18 die vorbestimmte Höhe (33 cm) erreicht, wird der
Präzisionsschnappschalter 398 durch den Mitnehmer 400 betätigt.
Dies hat zur Folge, daß das Rückstellsignal SG₁
vom Präzisionsschnappschalter 398 zum Mikrocomputer 230
geführt wird. Dadurch wird angezeigt, daß die Hubhöhe
der Gabel 18 33 cm beträgt. Andererseits wird das Stoppbefehlssignal
SG₃ für den Hubzylinder 346 zur Steuerschaltung
262 geführt, wodurch die Gabel 18 an der vorbestimmten
Höhe gestoppt wird. Zur selben Zeit werden drei Umschaltbefehlssignale
SG₄ bis SG₆ zum Umschalter 514 geführt.
Dadurch wird der Umschalter 514 mit dem variablen Widerstand
502 verbunden. Dies hat zur Folge, daß die vorher
eingestellte Winkeleinstellspannung Vx von 10 Volt vom
Umschalter 514 zum Vergleicher 518 geführt wird. Der Vergleicher
518 vergleicht die Spannung Vx von 10 Volt mit
der Spannung Vy mit 5 Volt, die vom Potentiometer 104′
herangeführt wird. Da in diesem Fall die Spannung Vx
größer als die Spannung Vy ist, erzeugt der Vergleicher
518 das Befehlssignal für eine Umkehrdrehung. Dadurch
wird die Außenstütze 10 A durch den Kippzylinder 348 nach
rückwärts gekippt. Dadurch wird der bewegliche Stift 104′ T
des Potentiometers 104′ gedreht, so daß die Spannung Vy
größer wird. Wenn die Spannung Vy gleich 10 Volt ist, und
der Spannung Vx entspricht, erzeugt der Vergleicher
518 ein Stoppbefehlssignal. Dadurch wird der Kippzylinder
348 gestoppt. Somit wird die Gabel 18 in der Kippstellung
von 12° des Zielwinkels gestoppt.
Es wird nun vorausgesetzt, daß die Gabel 18 sich in einer
vorbestimmten Hubhöhenstellung befindet und um einem
konstanten Winkel gekippt ist sowie die zur rückwärtigen
Kippstellung proportionale Spannung Vy oberhalb
5 Volt liegt. Wenn in einer solchen Stellung der Druckknopfschalter
246 S₁ zur Steuerung des Kippzylinders 346 gedrückt
wird, um die Gabel 18 in die horizontale Stellung
zu verbringen, wird das Umschaltsignal SG₇ zum Umschalter
514 geführt. Dadurch wird der Umschalter 514 mit dem festen
Widerstand 504 verbunden. Der Umschalter 514 erzeugt
eine konstante Spannung Vc mit 5 Volt. Der Vergleicher 518
vergleicht die Spannung Vy mit der Spannung Vc. Da die
Spannung Vy größer als die konstante Spannung Vc ist, erzeugt
der Vergleicher 518 ein Befehlssignal für eine Vorwärtsdrehung.
Dies hat zur Folge, daß die Gabel 18 in
Richtung der horizontalen Stellung gedreht wird. Wenn die
Spannung Vy gleich der konstanten Spannung Vc ist, d. h.
gleich 5 Volt, wird die Gabel 18 in der horizontalen Stellung
gestoppt.
Auf diese Weise werden beim oben angegebenen Ausführungsbeispiel
der automatischen Fahrstellungsbetrieb sowie der
Automatikbetrieb für die Horizontalausrichtung bewirkt.
Wenn bei diesem Ausführungsbeispiel die Gabel 18 bei der konstanten
Hubhöhenstellung in Reaktionauf den Präzisionsschnappschalter
398 gestoppt wird und der Druckfühler
106 wirksam wird, erzeugt der Umschalter 514 eine
Winkeleinstellspannung Vx. Der Vergleicher 518 vergleicht
die Spannung Vx mit der Spannung Vy, die zum Kippwinkel
in die Rückwärtsrichtung proportional ist und sich entsprechend
des Kippwinkels α des Ständers 10 verändert.
Wenn die Spannung Vy gleich der Spannung Vx ist, erzeugt
die Schaltung 518 ein Stoppbefehlssignal für den Kippzylinder
348. Die Winkeleinstellspannung Vx ist mit dem Einstellknopf
508 einstellbar. Dadurch ist es möglich, den
Winkel α der Gabel 18 in die Fahrstellung mit
dem Einstellknopf 508 einzustellen, so daß der Art
oder der Form der Last 40 Rechnung getragen werden
kann.
Die vorliegende Ausführungsform kann wie folgt verwirklicht
werden.
- (1) Anstelle des durch den Druckfühler 106 zum Umschalter 514 geführten Signals, wenn keine Last 40 vorhanden ist oder das Gewicht der Last 40 sehr gering ist, ist die Vorrichtung so ausgebildet, daß die Fahrstellungssteuerung um den gewünschten Kippwinkel in die Rückwärtsrichtung bewirkt wird.
- (2) Der feste Widerstand 504, der Umschalter 514 und der Druckknopfschalter 246 S₁ zur Steuerung des Kippzylinders 348 können weggelassen werden. Die Vorrichtung ist derart ausgebildet, daß die Spannung Vx des variablen Widerstands zum Vergleicher 518 geführt wird, wenn der Druckknopfschalter 246 S₂ zur Steuerung des Hubzylinders 346, der Druckfühler 106 und der Präzisionsschnappschalter 398 sich in Betriebsstellung befinden.
- (3) Ein zusätzlicher nicht dargestellter Fahrstellungsknopf zur Betätigung des Präzisionsschnappschalters 398 ist weiter vorgesehen. Wenn es erforderlich ist, die Gabel 18 in die Fahrstellung zu bringen, wird der Fahrstellungs-Druckknopfschalter betätigt, so daß der Schnappschalter 398 in eine Betriebsstellung gebracht wird, um die Gabel 18 mit einem Handbetätigungshebel anzuheben oder abzusenken. Der Präzisionsschnappschalter 398 ist so ausgebildet, daß er in Betriebsstellung gelangt, wenn die Gabel 18 auf die vorbestimmte Hubhöhenstellung bewegt wird.
Wenn beim dritten Ausführungsbeispiel die
Gabel 18 auf die für den Fahrbetrieb geeignete
vorbestimmte Höhe bewegt wird, wird die Spannung, welche
proportional zum rückwärtigen Kippwinkel des Ständers 10
ist, mit der Spannung zur Einstellung eines Winkels des
Ständers 10 und/oder der Spannung zur Einstellung eines
Winkels der Gabel 18 verglichen, und wenn die erstere gleich
der letzteren ist, wird das Stoppbefehlssignal für den
Kippzylinder 348 erzeugt. Diese ermöglicht die Einstellung der
Fahrstellung der Gabel 18 während der Lade- und Entladearbeit
entsprechend der Art der Lasten 40 und deren Form.
Nachfolgend wird ein viertes Ausführungsbeispiel erläutert, bei dem
mit zu der Zunahme
der Hubhöhe der Gabel 18 der Bereich für die Einstellung
eines Winkels der Fahrstellung der Gabel 18
eingeengt wird. Zu diesem Zweck wird die zur Hubhöhe der
Gabel 18 proportionale Spannung mit der Spannung verglichen,
welche proportional zum Kippwinkel (rückwärts) des Ständers
10 ist, und wenn die erstere gleich der letzteren ist,
wird ein Befehl zum Stoppen des Kippvorgangs zum Kippzylinder
348 geführt.
Die Kippwinkelsteuervorrichtung gemäß dem vorliegenden
Ausführungsbeispiel wird unter Bezugnahme auf Fig. 14 beschrieben,
in welcher mit denselben Bezugszeichen wie in Fig. 12
die entsprechenden Bauteile bezeichnet sind.
Der Mikrocomputer 230 beurteilt, ob die Gabel 18 ansteigt
oder absinkt und errechnet den Hubhöhenwert der Gabel 18
entsprechend zwei Arten von Impulssignalen, die jeweils
eine unterschiedliche Phase aufweisen und zum codierten
Drehgeber 102″ geführt werden. Der Druckfühler 106 ist
in der Hydraulikschaltung für den Hubzylinder 346 vorgesehen.
Wenn der hydraulische Druck über dem vorbestimmten
Wert liegt, d. h., die auf der Gabel 18 angeordnete Last 40
größer als das vorbestimmte Gewicht ist, führt der Fühler
106 für den Hydraulikdruck ein die Last 40 erfassendes Signal
zum Mikrocomputer 230. Der Mikrocomputer 230 beurteilt,
daß die Gabel 18 in Stoppstellung gebracht ist aufgrund der
beiden Arten von Impulssignalen und führt den berechneten
Hubhöhenwert (digitaler Wert) zum D/A-Wandler 520 in Reaktion
auf das die Last 40 erfassende Signal. Beim Ausführungsbeispiel
ist der D/A-Wandler 520 derart gebildet, daß er
eine Hubhöhe proportional zur Spannung V₁ erzeugt, welche
mit Zunahme des Hubhöhenwerts (digitaler Wert) der Gabel
18 abnimmt. Der D/A-Wandler 520 und das Potentiometer 104″
sind mit dem Vergleicher 518′ verbunden. Der Vergleicher
518′ vergleicht die zur Hubhöhe proportionale Spannung,
die vom D/A-Wandler 520 zugeführt wird, mit der vom
Potentiometer 104″ zugeführten Spannung V₂, welche zum
rückwärtigen Kippwinkel proportional ist, um ein Stoppbefehlssignal
zum Anhalten der Betätigung des Kippzylinders
348 zu erzeugen, wenn die Spannung V₁ gleich der Spannung
V₂ ist. Die Steuerschaltung 264, welche das Stoppsignal
zum Stellglied 324 des Steuerventils 344 zur Betätigung
des Kippzylinders 348 führt, ist mit dem Vergleicher 518′
verbunden.
Die Betriebsweise der Steuervorrichtung für den Kippwinkel der Gabel 18,
der die auf diese Weise aufgebaut ist, wird nachfolgend
beschrieben.
Die Anfangsstellung der Gabel 18 ist in Fig. 9 durch eine
fest ausgezogene Linie dargestellt. In dieser Stellung
beträgt die Hubhöhe H 0,2 m. Der Druckfühler 106
erzeugt ein die Last ermittelndes Signal, welches angibt,
daß das Gewicht der auf der Gabel 18 angeordneten Last 40
größer als der vorbestimmte Wert ist. Der D/A-Wandler 520
erzeugt eine zur Hubhöhe proportionale Spannung V₁ von
6,0 Volt, welche mit P₁ in Fig. 15 bezeichnet ist. Die
Außenstütze 10 A ist in eine vertikale Stellung gebracht.
Das Potentiometer 104′ erzeugt eine zum rückwärtigen Kippwinkel
proportionale Spannung V₂ von 2,0 Volt, die mit
P′₁ in Fig. 16 bezeichnet ist.
Wenn der Druckknopfschalter 246′ S₂ zur Inbetriebnahme
der automatischen Hubhöhensteuerung in dieser Stellung gedrückt
wird, steigt die Gabel 18 automatisch an, bis sie die
Position der Zielhubhöhe (in diesem Beispiel 2 m) erreicht
und wird dann dort gestoppt. Bei Bedarf kann ein
Druckknopfschalter 246′ S₁ für den Start der automatischen
Steuerung für die Horizontale verwendet werden. Dies hat
zur Folge, daß die zur Hubhöhe proportionale Spannung V₁
gleich 3,5 Volt ist, wie mit P₂ in Fig. 15 bezeichnet ist.
Die Gabel 18 wird an der Position der Zielhubhöhe gestoppt.
Wenn der Arbeitsbefehl für den Kippzylinder 348 vom Mikrocomputer
230 erzeugt wird, wird das Steuerventil 344 betriebsbereit
aufgrund des Ausgangs des Stellglieds 324.
Dies hat zur Folge, daß der Kippzylinder 348 betriebsbereit
wird, so daß die Außenstütze 10 A nach rückwärts gekippt
wird. Dadurch wird der bewegliche Stift 104′ T des
Potentiometers 104′ gedreht. Die zum rückwärtigen Kippwinkel
proportionale Spannung V₂ erhöht sich gegenüber
den oben angegebenen 2,0 Volt. Wenn die Spannung V₂ gleich
3,5 Volt ist, die in Fig. 16 mit P′₂ bezeichnet ist, ist
die zur Hubhöhe proportionale Spannung V₁ (3,5 Volt)
gleich der zum rückwärtigen Kippwinkel proportionalen
Spannung V₂. Dies hat zur Folge, daß der Vergleicher 518′
ein Stoppbefehlssignal zur Steuerschaltung 264 führt,
um das Stellglied 324 zu stoppen. Auf diese Weise wird
das Steuerventil 344 in die vollständig geschlossene
Stellung zurückgeführt, so daß der Kippzylinder 348 angehalten
wird. Dadurch wird die Außenstütze 10 A in der
nach hinten um 5° gekippten Stellung gehalten, wie mit
P′₂ in Fig. 16 bezeichnet ist.
Wenn die Hubhöhe der Gabel 18 von 2 m auf 1m durch Schließen
des Druckknopfschalters 246′ S₂ für die Inbetriebnahme
der automatischen Hubhöhe abgesenkt wird, ist die zur
Hubhöhe proportionale Spannung V₁ gleich 5 Volt, wie mit
P₃ in Fig. 16 bezeichnet ist. Der Kippzylinder 348 bewegt
sich bis die dem rückwärtigen Kippwinkel proportionale
Spannung V₂ gleich 5 Volt ist, also der Spannung V₁
entspricht, und wird dann gestoppt. In diesem Beispiel
beträgt der Kippwinkel a der Außenstütze 10 A nach hinten
10°. Dieser rückwärtige Kippwinkel α ist größer als der
rückwärtige Kippwinkel (5°), wenn die Hubhöhe der Gabel
18 gleich 2 m beträgt.
Diese Steuervorrichtung
ist dadurch gekennzeichnet, daß eine
zur Hubhöhe proportionale Spannung V₁, welche sich entsprechend
der Zunahme der Hubhöhe H der Gabel 18 verringert,
durch den Mikrocomputer 230 erzeugt wird, und daß die
zum rückwärtigen Kippwinkel proportionale Spannung V₂,
welche zunimmt, wenn der rückwärtige Kippwinkel α der
Außenstütze 10 A größer wird, wird durch das Potentiometer 104′
erzeugt, und daß dann, wenn die Spannung V₁ gleich der
Spannung V₂ ist, der Vergleicher 518′ ein Signal zum Anhalten
des Kippzylinders 348 erzeigt. Dies ermöglicht es,
daß der rückwärtige Kippwinkel α der Außenstütze 10 A so
geregelt wird, daß er kleiner wird, wenn die Hubhöhe der
Gabel 18 zunimmt. Weiter stellt dies sicher, daß der
Schwerpunkt nicht aus dem stabilen Bereich gelangt, wodurch
die Sicherheit verbessert wird.
Das vorliegende Ausführungsbeispiel kann wie folgt verwirklicht
werden:
- (1) Eine der Hubhöhe proportionale Spannung V₁ wird vom D/A-Wandler 520 auf der Basis des berechneten Hubhöhenwerts durch den codierten Drehgeber 102″ und den Mikrocomputer 230 erzeugt. Andererseits kann der Aufbau derart ausgebildet sein, daß ein nicht dargestelltes kleines mit einer Verzahnung versehenes Rad über das Kettenrad 12 angeordnet wird, und daß ein reduziertes mit einer Verzahnung versehenes Rad, welches nicht dargestellt ist, mit dem kleinen verzahnten Rad kämmt, wodurch ein beweglicher Stift des nicht dargestellten Potentiometers zur Erzeugung der zur Hubhöhe proportionalen Spannung dreht.
- (2) Der Druckfühler 106 kann weggelassen werden.
Das vierte Ausführungsbeispiel ist so
aufgebaut, daß es die mit der Hubhöhe proportionale Spannung,
welche sich proportional zur Hubhöhe H der Gabel 18
ändert, mit der Spannung vergleicht, welche proportional
zum rückwärtigen Kippwinkel ist, und erzeugt einen Befehl
zum Stopp der Betriebsweise des Kippzylinders 348 für den
Ständer 10, wenn erstere gleich der letzteren ist. Dadurch
ist es möglich, den verstellbaren Bereich für den rückwärtigen
Kippwinkel des Ständers 10 einzuengen, d. h. der
Winkel der Gabel 18 wird entsprechend der Hubhöhe klein, wodurch
die Sicherheit verbessert wird.
Claims (8)
1. Steuervorrichtung für eine Lade- und Entladeeinrichtung
eines Gabelstaplers mit einer einen Hubhöhenfühler
und einen Kippwinkelfühler aufweisenden Fühlereinheit,
deren Ausgangssignale über eine ein Hubhöhenzähler
aufweisende elektronische Koppelungsschaltung einer Steuereinheit
zugeführt sind, die eine Steuerbefehlsschaltung
mit einem Speicher für Hubhöhen- und Kippwinkeldaten aufweist,
die eine mit dem Speicher verbundene, Druckknopfschalter
aufweisende Dateneingabeeinrichtung zur Eingabe
der Betriebsstellungsdaten in den Speicher umfaßt und deren
durch Vergleich der Ausgangssignale der Fühlereinheit mit
entsprechenden Speicherdaten erzeugte Ventilsteuersignale
einer Servomotor-Antriebsschaltung zugeführt sind, deren
Ausgangssignale einer hydraulischen Antriebsschaltung zur
hydraulischen Steuerung eines Hub- und eines Kippzylinders
zugeführt sind, dadurch gekennzeichnet,
daß die Fühlereinheit (100) einen ein Kippwinkelauswahlsignal
abgebenden Lastfühler (106) aufweist und daß das
Kippwinkelauswahlsignal auf die Betätigung eines der Druckknopfschalter
nach Beendigung des Aufnehmens oder Absetzens
einer Last hin einer mit dem Speicher (244) verbundenen
zentralen Recheneinheit (242) der Steuerbefehlsschaltung
(240) zugeführt ist, die in Abhängigkeit vom durch den
Kippwinkelfühler (104) gelieferten Istkippwinkelsignal
und vom entsprechend dem Kippwinkelauswahlsignal ausgewählten
Sollkippwinkelsignal ein Ventilsteuersignal für
ein Steuerventil (344) der hydraulischen Antriebsschaltung
(340) bildet, das an den Kippzylinder (348) angeschlossen
ist und mittels des anliegenden Ventilsteuersignals
die Differenz zwischen dem Istkippwinkelsignal und
dem Sollkippwinkelsignal zu Null macht.
2. Steuervorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß der Lastfühler (106)
wenigstens eine Einrichtung zur Ermittlung des hydraulischen
Drucks im Hubzylinder (346) und eine Einrichtung zur Ermittlung
des Luftdrucks eines Vorderrads (28 f) des Gabelstaplers
aufweist.
3. Steuervorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die Dateneingabeeinrichtung
(246) einen Druckknopfschalter (246 s) für den Fahrstellungsbefehl aufweist.
4. Steuervorrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet, daß der Kippwinkelfühler
(104) ein Potentiometer (104′) umfaßt, welches ein zum Kippwinkel
des Kippzylinders (348 proportionales Ausgangssignal
erzeugt.
5. Steuervorrichtung nach einem der Ansprüche 1, 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet, daß zum Einstellen des
Sollkippwinkels der Gabel (18) entsprechend den Lastarten
eine in der Steuereinheit (200) vorgsehene Steuerschaltung
(260) eine einen variablen Widerstand umfassende Einstelleinrichtung
aufweist, deren Ausgangsspannung einem Vergleicher (518)
zuführbar ist, dem auch eine zum Kippwinkel proportionale
Istkippwinkelspannung zugeführt ist.
6. Steuervorrichtung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, daß an einem nicht höhenverstellbarem
Teil des Ständers (10) ein Präzisionsschnappschalter
(398) angeordnet ist, der von einem an einem mit
der Gabel (18) höhenverstellbaren Teil des Ständers (10)
angeordneten Mitnehmer (400) betätigbar ist, um die Gabel
(18) in einer vorbestimmten Hubhöhe anzuhalten.
7. Steuervorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerschaltung
(260) eine Einrichtung (102′′, 230) zur Erzeugung eines zur
Hubhöhe proportionalen Signals aufweist, das an einen Vergleicher
(518; 518′) angelegt ist, dem das Istkippwinkelsignal
zugeführt ist, um den Kippwinkel der Gabel (18) in Abhängigkeit
von der Hubhöhe zu steuern.
8. Steuervorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der Hubhöhenfühler
(102) einen kodierten Drehgeber (102′′) aufweist.
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