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DE3211550A1 - Gleichstrommeldeanlage - Google Patents

Gleichstrommeldeanlage

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Publication number
DE3211550A1
DE3211550A1 DE19823211550 DE3211550A DE3211550A1 DE 3211550 A1 DE3211550 A1 DE 3211550A1 DE 19823211550 DE19823211550 DE 19823211550 DE 3211550 A DE3211550 A DE 3211550A DE 3211550 A1 DE3211550 A1 DE 3211550A1
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DE
Germany
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line
alarm
detector
signalling
resistance value
Prior art date
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Granted
Application number
DE19823211550
Other languages
English (en)
Other versions
DE3211550C2 (de
Inventor
Dirk Dipl.Ing. 8000 München Gesenhues
Karlheinz 8190 Wolfratshausen Schreyer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens AG
Siemens Corp
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Publication date
Application filed by Siemens AG, Siemens Corp filed Critical Siemens AG
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Priority to EP83103070A priority patent/EP0090399B1/de
Priority to AT83103070T priority patent/ATE23759T1/de
Publication of DE3211550A1 publication Critical patent/DE3211550A1/de
Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08BSIGNALLING OR CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
    • G08B25/00Alarm systems in which the location of the alarm condition is signalled to a central station, e.g. fire or police telegraphic systems
    • G08B25/01Alarm systems in which the location of the alarm condition is signalled to a central station, e.g. fire or police telegraphic systems characterised by the transmission medium
    • G08B25/018Sensor coding by detecting magnitude of an electrical parameter, e.g. resistance

Landscapes

  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Alarm Systems (AREA)

Description

SIEMENS AKTIENGESELLSCHAFT Unser Zeichen: Berlin und München VPA
82 P 1 2 3 7 DE
Gleichstrommeldeanlage
Die Erfindung betrifft eine Gleichstrommeldeanlage mit mindestens einer von einer Zentrale ausgehenden, mit einem Endglied abgeschlossenen Meldelinie, an die jeweils mehrere Melder angeschlossen sind, deren jeweiliger Widerstandswert durch je einen Meldeschalter sprunghaft veränderbar ist, wobei in der Zentrale zur Ermittlung des augenblicklichen Widerstandswertes der jeweiligen Meldelinie eine Meßeinrichtung und dieser nachgeschaltet eine Auswerteeinrichtung vorgesehen sind.
Gleichstrommeldeanlagen für Brandschutz, Notruf oder andere Gefahrenüberwachungseinrichtungen, wie beispielsweise Intrusionsschutz, sind weit verbreitet, da sie nur einen geringen Aufwand erfordern. Dabei sind an jeder Meldelinie, die im allgemeinen aus einer Zwei-Draht-Leitung besteht und auch" als Meldeschleife bezeichnet wird, jeweils mehrere Melder parallel angeschlossen. Die Meldelinie ist mit einem Endglied, z.B. einem Widerstand, abgeschlossen. Der Abschlußwiderstand sorgt für einen Ruhestrom, über den die Leitung überwacht wird. Im Alarmfall ändert der alarmgebende Melder seinen Widerstand und damit den Gesamtwiderstand der Leitung. Der sich erhöhende oder auch erniedrigende Strom gilt als Alarmkriterium. In der Zentrale ist jedoch bei den bekannten Anlagen im allgemeinen nicht feststellbar, welcher Melder der Melderlinie den Alarm ausgelöst hat.
En 1 Wt / 25.3.1982
-Z- VPA 82 ρ t 2 3 7 OE
Es sind Meldeanlagen bekannt, bei denen die einzelnen Melder einer Melderlinie identifizierbar sind« Allerdings ist dies nicht häufig bei Gleichstrommeldeanlagen üblich. Wenn dies der Fall ist, ist ein erheblich höherer Schaltungsaufwand für die Anlage und für die einzelnen Melder erforderlich. Aufgabe der Erfindung ist es* eine Gleichstrommeldeanlage, insbesondere ein Einbruchmeldeanlage, zu schaffen, bei der die einzelnen Melder einer Meldelinie bei Alarmauslösung id©ntifizierbar
ΐο sind.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe bei einer Anlage der eingangs erwähnten Art dadurch gelöst, daß jeder Melder einen in Reihe in die Meldelinie geschalteten Widerstand und einen parallel zur Meldelinie angeordneten, im Ruhezustand offenen Meldeschalter aufweists und daß die Auswerteeinrichtung aus dem Widerstandswert der jeweiligen Meldelinie die Anzahl der augenblicklich an die jeweilige Meldelinie angeschlossenen Melder ermittelt und bei Abweichung von einem Widerstands-Sollwert, der der Anzahl sämtlicher Melder der jeweiligen Meldelinie entspricht, in einer nachgeordneten Anzeigeeinrichtung den alarmauslösenden Melder bzw. eine Störung anzeigt.
Durch die erfindungsgemäße Ausbildung der einzelnen Melder mit einem Widerstand, der in Reihe in die Meldelinie geschaltet ist, und einem parallel zur Meldelinie angeordneten Schaltelement, das im Alarmfall geschlossen wird, bildet die Meldelinie eine Leiterschleife mit festen, in Reihe geschalteten Widerständen. Die jeweilige Meldelinie weist einen bestimmten Gesamtwiderstand auf, der im wesentlichen von der Summe der angeschalteten Melder bzw. deren Widerstände gebildet ist"» Das Ansprechen eines oder mehrerer Melder bewirkt eine Änderung des Gesamtwiderstandes der Meldelinie» Das Ansprechen
eines bestimmten Melders ergibt eise ganz bestimmte Widerstandsänderung, denn der bestiimte Melder schließt die Meldelinie kurz, so daß nur noch die Melder zwischen der Zentrale und dem bestimmten Melder zum momentanen Gesamtwiderstand der Leitung, d.h. der Meldelinie, beitragen.
Von der Zentrale aus wird jede Meldelinie auf seinen momentanen Widerstandswert überwacht. Eine Meßeinrichtung,
1odie z.B. direkt den Meldelinienwiderstand mißt oder über eine Strom- oder Spannungsmessung den Widerstandswert indirekt ermittelt, stellt den augenblicklichen Widerstandswert der Meldelinie fest. Weicht der augenblickliche Widerstandswert der Meldelinie vom Widerstandswert der Meldelinie, der der Anzahl sämtlicher an die Meldelinie angeschlossenen Melder entspricht, also einem Widerstands-Sollwert ab, so wird ein Alarm gegeben und aus dem gemessenen Meldelinien-Widerstandswert die Anzahl der noch angeschlossenen Melder und daraus der alarmauslösende Melder ermittelt.
Gerade bei Intrusionsanlagen, wo bis zu 20 Melder an eine Linie angeschlossen werden dürfen, lassen sich gemäß der Erfindung einfache, preisgünstige und dennoch zuverlässige Meldeanlagen aufbauen. Mit den heutigen Meßeinrichtungen ist es bei bis zu 20 Meldern an einer Linie möglich, den einzelnen, alarmauslösenden Melder zu identifizieren und in der Zentrale anzuzeigen. Dabei kann der Meldeschalter, der im einfachsten Fall ein Schließkontakt sein kann, von der Zentrale aus gesehen vor oder nach dem Widerstand des einzelnen Melders angeordnet sein. Ist er nach dem Melderwiderstand angeordnet, so ist als Endglied ein Abschlußwiderstand nach dem letzten Melder in der Meldelinie vorzusehen. Im anderen Fall ist die Meldelinie am Ende nur kurzuschließen, so daß ein zusätzlicher Abschlußwiderstand entfällt.
-tf- VPA
82 P 1 2 3 7 DE
Zweckmäßigerweise können die einzelnen Melder gleiche Bauelemente, z.B. gleichwertige Widerstände aufweisen. Dadurch können sehr preiswerte Melder installiert werden, deren Anordnung in der Meldelinie beliebig sein kann, weil bei keinem Melder eine spezielle Codierung für eine Identifizierung erforderlich ist.
Die Erfindung wird nachfolgend an Ausführungsbeispielen anhand der Zeichnung näher erläutert« Ίο.
Es zeigen
Fig. 1 die Schaltung mehrerer Melder^ die mit einer Meldelinie an einer Zentrale angeschlossen sind,
"1^ Fig. 3 eine Abwandlung der Melderschaltung gegenüber Fig.1,
Fig. 3 ein Prinzipschaltbild der Zentrale und
Fig. k ein Prinzipschaltbild für die Auswerteeinrichtung mit Diskriminatoren.
In Fig. 1 ist an die Zentrale Z eine Meldelinie ML angeschlossen. An die Meldelinie ML sind die einzelnen Melder M1 bis Mn angeschaltet. Dabei ist der Widerstand R des einzelnen Melders in Reihe in die Meldelinie geschaltet. Der Meldeschalter S ist hier als einfacher Schaltkontakt dargestellt. Er ist parallel zur Meldelinie angeordnet und bei Ruhe geöffnet. Der Meldeschalter ist von der Zentrale Z aus gesehen in diesem Fall vor dem Melderwiderstand R angeordnet, so daß die Meldeleitung am Ende mit einem Kurzschluß EG abgeschlossen ist.
-Z- VPA 82 P 1 2 3 7 DE
In Fig.2 ist eine abgewandelte Melderschaltung dargestellt. Die Meldelinie ML ist an der Zentrale Z angeschlossen. An die Meldelinie ML sind mehrere Melder M1 bis Mn angeschlossen. Der Melderwiderstand R ist wieder wie in Fig.1 in Reihe in die Meldelinie geschaltet.
Der Melderschalter S hingegen ist nach dem Melderwiderstand R parallel zur Meldelinie ML angeordnet. Hierbei ist die Meldelinie mit einem Abschlußwiderstand RL als Endglied abgeschlossen. Spricht ein Melder, beispielsweise der Melder M2, an, so wird der Meldeschalter S geschlossen. Dadurch wird die Meldelinie nach dem Melderwiderstand R des Melders 2 kurzgeschlossen. Die dahinter befindlichen Melder sind damit wirkungslos. Dadurch wird der Gesamtwiderstand der Meldeleitung sprunghaft verändert, in diesem Fall verringert, und der augenblickliche, entsprechend dem Schaltbeispiel der durch die Melder M1 und M2 gebildete Gesamtwiderstand der Meldeleitung ermittelt. Aus diesem Widerstandswert läßt sich der Melder identifizieren, der angesprochen hat.
In Fig.3 ist die Zentrale Z angedeutet, von der die Meldelinien abgehen. In der Fig.3 ist nur eine Meldelinie ML dargestellt. In der Zentrale befindet sich die Meldelinienüberwachung, die beispielsweise periodisch an die jeweilige Meldelinie angeschaltet werden kann. An der Meldelinie ML ist eine Meßeinrichtung ME, die den augenblicklichen Widerstandswert der Meldelinie ermittelt, angeschlossen. Diese Meßeinrichtung ME ist mit einer Auswerteeinrichtung AW verbunden, die ihrerseits nachgeordnet eine Anzeigeeinrichtung ANZ aufweist, an der der Melder (z.B. M1) angezeigt (LD1) wird, der den Alarm ausgelöst hat. Eine Störung, z.B. wenn auf der Leitung ein Kurzschluß oder eine Leitungsunterbrechung auftritt, wird ebenfalls angezeigt (LDS).
-*■ VPA 82P 123 7DE
Zur Auswertung der augenblick gemessenen Meldelinien-Meßwerte können eine Reihe von Fensterdiskriminatoren vorgesehen sein.
In Fig.4 ist eine mögliche Anordnung für die Messung (ME) und Auswertung (AW) der alarmauslösenden Melder mit Fensterdiskriminatoren (Ό0 bis Dn) angedeutet» Dabei führt eine Meldelinie ML auf den Eingang einer Reihe von Diskriminatoren Ό0 bis Dn. Die Anzahl der Diskriminatoren ist um eins höher als die entsprechende Anzahl der Melder, die an einer Linie angeschlossen sind«, Mit Hilfe dieser Kette aus an sich bekannten Fensterdiskriminatoren kann das Ansprechen des einzelnen Melders (ANZ M1 bis ANZ Mn) ermittelt oder eine sonstige Störung (ANZ ST) erkannt werden.
Leerseite

Claims (5)

-7- VPA 32 ρ -j 2 3 7 DE Patentansprüche:
1./ Gleichstrommeldeanlage mit mindestens einer von einer ^ Zentrale (Z) ausgehenden, mit einem Endglied (EG) abgeschlossenen Meldelinie (ML), an die jeweils mehrere Melder (M1 bis Mn) angeschlossen sind, deren jeweiliger Widerstandswert durch je einen Meldeschalter (S) sprunghaft veränderbar ist, wobei in der Zentrale (Z) zur Ermittlung des augenblicklichen Widerstandswertes der jeweiligen Meldelinie (ML) eine Meßeinrichtung (ME) und dieser nachgeschaltet eine Auswerteeinrichtung (AW) vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Melder (M1 bis Mn) einen in Reihe in die Meldelinie (ML) geschalteten Widerstand (R) und einen parallel zur Meldelinie (ML) angeordneten, im Ruhezustand offenen Meldeschalter (S) aufweist, und daß die Auswerteeinrichtung (AW) aus dem Widerstandswert der jeweiligen Meldelinie (ML) die Anzahl der augenblicklich an die jeweilige Meldelinie (ML) angeschlossenen Melder (M1 bis Mn) ermittelt und bei Abweichung von einem Widerstands-Sollwert, der der Anzahl sämtlicher Melder der jeweiligen Meldelinie entspricht, in einer nachgeordneten Anzeigeeinrichtung (ANZ) den alarmauslösenden Melder bzw. eine Störung (ST) anzeigt.
2. Gleichstrommeldeanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im einzelnen Melder (M1 bis Mn) von der Zentrale (Z) aus gesehen die Meldeschalter (S) vor dem Widerstand (R) angeordnet und das Endglied (EG) jeder Meldelinie (IiL) ein Kurzschluß ist.
,rf- VPA 82 P 1 2 3 7 DE
3. Gleichstrommeldeanlage nach'Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im einzelnen Melder (M1 bis Mh) von der Zentrale (Z) aus gesehen der Meldeschalter (S) hinter dem Widerstand (R) angeordnet und das Endglied (EG) jeder Meldelinie (ML) ein Abschlußwiderstand (RL) ist.
4. Gleichstrommeldeanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Melder (M1 bis Mn) gleiche Bauelemente (R,S) mit gleichen Werten aufweist.
5. Gleichstrommeldeanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Auswerteeinrichtung (AW) eine Kette von an sich bekannten Fensterdiskriminatoren (D0 bis Dn) aufweist.
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DE3211550C2 DE3211550C2 (de) 1985-02-14

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