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DE3210167A1 - Vorrichtung zur drehmomentbegrenzung - Google Patents

Vorrichtung zur drehmomentbegrenzung

Info

Publication number
DE3210167A1
DE3210167A1 DE19823210167 DE3210167A DE3210167A1 DE 3210167 A1 DE3210167 A1 DE 3210167A1 DE 19823210167 DE19823210167 DE 19823210167 DE 3210167 A DE3210167 A DE 3210167A DE 3210167 A1 DE3210167 A1 DE 3210167A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
coupling
housing
output shaft
drive shaft
torque
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19823210167
Other languages
English (en)
Inventor
Hans E. 4150 Krefeld Fichtner
Franz 4630 Bochum Klaus
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
KLAUS UNION ARMATUREN
Franz Klaus Union Armaturen Pumpen GmbH and Co
Original Assignee
KLAUS UNION ARMATUREN
Franz Klaus Union Armaturen Pumpen GmbH and Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by KLAUS UNION ARMATUREN, Franz Klaus Union Armaturen Pumpen GmbH and Co filed Critical KLAUS UNION ARMATUREN
Priority to DE19823210167 priority Critical patent/DE3210167A1/de
Publication of DE3210167A1 publication Critical patent/DE3210167A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K49/00Dynamo-electric clutches; Dynamo-electric brakes
    • H02K49/10Dynamo-electric clutches; Dynamo-electric brakes of the permanent-magnet type
    • H02K49/104Magnetic couplings consisting of only two coaxial rotary elements, i.e. the driving element and the driven element
    • H02K49/106Magnetic couplings consisting of only two coaxial rotary elements, i.e. the driving element and the driven element with a radial air gap

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Dynamo-Electric Clutches, Dynamo-Electric Brakes (AREA)

Description

  • Bezeichnung: Vorrichtung zur Drehmoment-
  • begrenzung Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Begrenzung des Drehmomentes einer Antriebswelle gegenüber einer Abtriebswelle.
  • Derartige Vorrichtungen werden zum Schutz von empfindlichen Maschinen eingesetzt, beispielsweise von Rudermaschinen an Schiffen aber auch zur Vermeidung von Beschädigungen des Antriebsmotors verwendet, wenn ein plötzlicher Stillstand der Maschine befürchtet werden muß, was z.B. bei einem Steinbrecher der Fall sein kann.
  • In der Regel werden dazu Rutschkupplungen verwendet, die bei Erreichen eines Sollwertes des übertragenen Drehmomentes durchzurutschen beginnen oder bei denen in diesem Fall ein Bauteil zerbricht, so daß eine weitere Momentenübertragung ausgeschlossen bzw. erst nach einer Reparatur möglich ist.
  • Für viele Anwendungsfälle reicht beispielsweise eine einfache Rutschkupplung völlig aus. Das gilt insbesondere für (solche Fä le, bei denen nicht unbedingt das Uberschreiten eines Sollwertes wichtig ist, sondern der Schutz im allgemeinen. Ist jedoch eine feinfühlige Einhaltung eines Grenzdrehmomentes erforderlich, versagen Rutschkupplungen, da sie nicht feinfühlig genug auf den Dre1momentenso1lwert eingestellt werden können. Zwar gelingt die Einstellung unter konstanten äußeren Bedingungen wie Temperatur und Luftfeuchtigkeit relativ gut, bei sich ändernden äußeren Bedingungen ändert sich jedoch oftmals der Sollwert selbsttätig aufgrund der geänderten Reibungsverhältnisse.
  • Es ist-demnach Aufgabe der Erfindung, eine Vorrichtung zur Begrenzung des Drehmomentes einer Antriebswelle gegenüber einer Abtriebswelle zu schaffen, die feinfühlig bezüglich des Sollwertes einstellbar ist und auch unter wechselnden äußeren Bedingungen ihre Einstellung beibehält.
  • Die Erfindung besteht darin, daß jede Welle mit der einen Hälfte einer berührungsfreien Magnetkupplung verbunden ist, und daß der Abstand zwischen den magnetbesetzten Kupplungshälften variabel und einstellbar ist.
  • Die Erfindung verläßt demnach das Prinzip der Rutschkupplung und verwendet statt dessen die Anziehungskräfte von ungleichnamigen Magneten zur Xraftübertragung, deren Abstand zueinander zur feinfühligen Abstimmung des Sollwertes verändert wird, bei dem ein Zurückbleiben der Abtriebswelle gegenüber der Antriebswelle eintritt. Insgesamt zeigt dabei die erfindungsgemäße Vorrichtung die Charakteristik einer herkömmlichen Vorrichtung, bei der bei Erreichen eines Sollwertes ein entsprechendes Bauteil zerstört wird. Sobald nämlich die erfindungsgemäße Vorrichtung in die schlüpfende Betriebsweise übergeht, fällt das. übertragbare Drehmoment annähernd bis zu dem Wert Null. ab. Für eine erneute Drehmomentübertragung bedarf es der Drehzahlsynchronisierung zwischen beiden Kupplungs- hälften, also im Normalfall des Stillsetzens der Antriebswelle bzw. der BeschReunigung der Abtriebswelle auf die Drehzahl der Antrie-bswelle.- Die genannte Charakteristik ist demnach vorhanden, ohne daß es nach dem Auslösen der Vorrichtung bei Uberschreitn des Sol'lwertes einer Reparatur bedarf.
  • Die Kupplungshälften können entweder in Form eine-r-Stirndrehkupplung mit sich gegenüberliegenden magnetbesetzten Scheiben oder nach Art einer Zylinderkupplung ausgebildet sein, bei der die sich gegenüberliegenden Seiten von ineinandergesteckten Zylindern mit Magneten besetzt sind. Im ersteren Fall führt die Variation des Abstandes zwischen beiden Scheiben zu einer Abstandsänderung in Richtung der Magnetlänge der jeweiligen Magnete, während bei dem zweiteren Fall der- überdeckungsgrad der.an den Zylindern angebrachten Magnete variiert wird. Unter Überdeckungsgrad ist eine Deckung in axialer Richtung zu verstehen, wobei die 100titer überdeckung eine Lage beschreibt, in der die jeweils seitlichen Begrenzunyen der Magnete in einer Ebene liegen, während bei einer über deckung von Null die Magnete der jeweiligen Zylinder bezogen auf ihre gemeinsame Mittelachse aneinandergereiht sind-.
  • Bei einer Ausbildung der erfindungsgemäßen Vorrichtung als zylindrische Kupplung ist es zweckmäßig, den Außenzylinder der Antriebswelle und den Innenzylinder der Abtriebswelle zuzuordnen. In dieser Weise ist das Teil mit dem größeren Rotations-Trägheitsmoment der Antriebswelle zugeordnet, so.daß beim Anlaufen der'Vorrichtung das für die Beschleunigung erforderliche Moment vergleichsweise gering gehalten wird.'Es ist außerdem zweckmäßi4, lediglich den Innenzylinder verstellbar, hingegen den AuBenzylinder axial ortsfest in einem Gehäuse anzuordnen, da wegen der geringeren Rotationsmasse des Innenzylinders eine gegebenenfalls vorhandene Unwucht sich weniger auf den Verstellmechanismus auswirkt.
  • Als Werkstoff für die Magnete kommen Seltenerden-Samarium-Kobalt-Legierungen oder ähnliche Werkstoffe infrage, bei Einsatzorten, die Temperaturen über 200°C ausgesetzt sind, kommen Werkstoffe wie Alnico infrage.
  • Diese Werkstoffe unterliegen in den angegebenen Temperaturbereichen keiner Veränderung, auch nicht durch sich ändernde Feuchtigkeit oder dergleichen, so daß auch bei sich ändernden äußeren Bedingungen die eingestellten Sollwerte genau eingehalten werden.
  • Nachfo.lgend ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, das in der Zeichnung dargestellt ist, näher erläutert; die einzige Figur der Zeichnung zeigt: eine schematische Querschnittsansicht durch eine erfindungsgemäße Vorrichtung mit einer zylindrischen Kupplung.
  • Innerhalb eines Gehäuses 1 ist die einer Antriebswelle (nicht dargestellt) zugeordnete Hälfte 2 einer Kupplung und die einer Abtriebswelle 5 zugeordnete andere Hälfte 3 der Kupplung gelagert, wobei die eigentliche Lagerung in-Deckeln,6 und 7 des Gehäuses 1 bzw. der Abtriebswelle 5 innerhalb der einen Kupplungshälfte 2 erfolgt. Zur Aufnahme der Antriebskräfte ist die'Kupplungshälfte 2 mit einem Flansch 4 versehen, ein entsprechender Flansch ist als integraler Bestandteil an die Abtriebswelle 5 angeformt.
  • Die sich gegenüberliegenden zylindrischen Seiten der -Kupplungshälften 2 und 3 sind mit Permanentmagneten 8 besetzt, die als permanentmagnetische Plättchen zu einem polygonen Ring aneinandergesetzt sind. Abweichend davon kann an dieser Stelle auch ein jeweils einteiliger entsprechend magnetisierter Ring vorhanden sein' der noch geringere Abstände zwischen beiden Kupplungshälften 2 und 3 gestattet. Dieser Abstand sollte nämlich möglichst gering gewählt werden, damit die. maximal übertragbaren Drehmomentwerte möglichst hoch werden. An ausgeführten-Beispielen werden Abstände an dieser Stelle von 0,5 mm im Durchmesser erreicht.
  • Die der Abtriebswelle 5 zugeordnete Kupplungshäl.fte 3.' ist mit Hilfe eines Vielzahnprofiles 10 auf der Abtriebswelle 5 längsverschieblich angeordnet. In der dargestellten Lage wird das maximale Drehmoment zwischen der einen Kupplungshälfte 2 und der anderen Rupplungshälfte 3 übertragen, eine weitere Steigerung-ist nicht möglich.
  • Unterhalb dieses Maximalwertes können geringere Werte eingestellt werden, bei der die eine Kupplungshälfte 3 bei Erreichen eines vorgegebenen Drehmomenten-Sollwertes hinter der Drehzahl der anderen Kupplungshälfte 2 zurückbleibt. ' Dazu wird die der Abtriebswelle 5 zugeordnete Kupplungshälfte 3 entlang dem Vielzahnprofil 10 axial verschoben, wodurch der überdeckungsgrad der Permanentmagnete an.
  • beiden Zylindern abnimmt. Es -hat sich gezeigt, daß' bei einer Anordnung gemäß der Figur eine lineare'Verschiebung der einen -Kupplungshälfte 3 auch zu einer linearen Abnahme des Drehmomenten-Sollwer-tes führt, daß also bis zu einem Uberdeckungsgrad von ca. 10% eine lineare Charakteristik der erfindungsgemäßen Vorrichtung. erreicht wird.
  • Die eigentliche Verstellung geschieht über eine Hülse 11, die mit Hilfe von Wälzlagern an der entsprechenden Kupplungshälfte 3 gelagert ist, Sie ist über einen Ring 13 mit einem Innengewinde 12, das in ein entsprechendes Außengewinde an der Hülse 11 eingreift, axial verschieblich, wobei ein Arretierbolzen 16, der in eine Längsnut 17 eintaucht zwar eine axiale Verschiebung, nicht jedoch eine Verdrehung der Hülse 11 gegenüber dem Gehäuse gestattet. Der Ring 13 ist axial festgelegt, so daß dessen Verdrehung stets eine Längsbewegung der Hülse 11 zur Folge hat. An ausgeführten Beispielen ist die zugeordnete Kupplungshälfte 3 so weit verstellbar, daß ein Uberdeckungsgrad von 10% oder noch weniger erreicht wird.
  • In dieser Weise werden mit handlichen Abmessungen Drehmomente von 15 - 300 Nm übertragen.
  • Da die Einstellung eines Sollwertes vorhersehbar ist und der betreffende Sollwert nicht durch Tests oder dergleichen bestimmt werden muß, kann an dem Ring 13 eine Skala angeordnet sein, die wegen der linearen Charakteristik ebenfalls linear aufgetragen oder eingraviert ist und an der vorwählbar bestimmte Sollwerte einstellbar sind. Zur Verstellung des Ringes 13 sind an dessen Umfang Radialbohrungen vorhanden, in die ein Stab zur Verlängerung des Hebels eingesteckt werden kann.
  • Statt dessen kann der Ring auch die Form eines Schneckenrades aufweisen, in das eine an dem Gehäuse gelagerte -Schnecke eingreift.
  • Der Flansch 4 ist mit Hilfe von Schrauben 19 an der zugeordneten Kupplungshälfte 2 festgeschraubt, wobei ein Stift 20 für eine identische Wieder-Montage nach einer Demontage sorgt, was für Ausführungsbeispiele wichtig ist, bei denen der Flansch zusammen mit der zugeordneten Kupplungshälfte 2 ausgewuchtet ist.

Claims (9)

  1. P a t e n t a n s p r ü c h e G Vorrichtung zur Begrenzung des Drehmomentes einer Antriebswelle gegenüber einer Abtriebswelle, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß jede Weile (5) mit der einen Hälfte (2,3) einer berührungsfreien Magnetkupplung verbunden ist, und daß der Abstand zwischen' den magnetbesetzten Kupplungshälften (2,3) variabel und einstellbar ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t, daß beide Kupplungshälften gegenüber einem Gehäuse axial verschieblich gelagert sind.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch g e -k e n n z e i c h n e t, daß die der Antriebswelle zugeordnete Kupplungshälfte (2) in.axialer Richtung ortsfest und die der Abtriebswelle (5) zugeordnete Kupplungshälfte (3) axial verschieblich in einem Gehäuse (1) gelagert ist.
  4. 4. Vorrichtung nach einem der'Ansprüche 1 - 3, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß die Kupplungshälften aus ebenen einander zugewandten Scheiben gebildet sind, deren Stirnflächen mit Permanentmagneten besetzt sind.
  5. 5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 - 3, dadurch g e k e n.n z e i c h n e t, daß die Kupplungshälften (2,3) zylindrisch ausgebildet sind, daß die Antriebswelle mit dem Außenzylinder und die Abtriebswelle (5) mit dem Innenzylinder verbunden ist und daß die einander zugewandten Seiten der Zylinder mit Permanentmagneten (8) besetzt sind.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch g e k e n n z e-i c h n e t, daß die Verstellung der der Antriebswelle (5) zugeordneten Kupplunghälfte (3) stufenlos zwischen zwei Endlagen ausgebildet ist, und daß in der einen Endlage ein Uberdeckungsgrad von 100% und in der anderen Endlage von ca. 10 - 0% der Magnete an den beiden Zylindern vorhanden ist.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch g e k e n n -z e i c b n e t, daß die Abtriebswelle (5) mit der ihr zugewandten .Kupplungshälfte (3) über ein Vielzahnprofil (10) verbunden ist, daß wander Kupplungshälfte (3) eine H-ülse (11) gelagert ist, die drehfest aber axial verschieblich in dem Gehäuse (1) gehalten ist, und. daß die Festlegung der Hülse (11) gegenüber dem Gehäuse (1) durch einen Selbsthemmungsmechanismus (12,13) erfolgt.
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t, daß der Mechanismus aus einem in dem Gehäuse (1) drehbaren Ring (13) besteht, dessen Innengewinde (12) in ein Außengewinde an der Hülse (11) eingreift.
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch 8,- dadurch g e k e n n -z e i c h n e t, daß der Ring die Form eines Schneckenrades aufweist, in das eine an dem Gehäuse gelagerte Schnecke eingreift.
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