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DE320999C - Einrichtung zum Laden von Stromsammlern durch eine mit veraenderlicher Geschwindigkeit laufende Dynamomaschine - Google Patents

Einrichtung zum Laden von Stromsammlern durch eine mit veraenderlicher Geschwindigkeit laufende Dynamomaschine

Info

Publication number
DE320999C
DE320999C DE1914320999D DE320999DD DE320999C DE 320999 C DE320999 C DE 320999C DE 1914320999 D DE1914320999 D DE 1914320999D DE 320999D D DE320999D D DE 320999DD DE 320999 C DE320999 C DE 320999C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
auxiliary
main
brushes
winding
field
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1914320999D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
THOMAS FOREIGN PATENTS Ltd
Original Assignee
THOMAS FOREIGN PATENTS Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by THOMAS FOREIGN PATENTS Ltd filed Critical THOMAS FOREIGN PATENTS Ltd
Application granted granted Critical
Publication of DE320999C publication Critical patent/DE320999C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02JCIRCUIT ARRANGEMENTS OR SYSTEMS FOR SUPPLYING OR DISTRIBUTING ELECTRIC POWER; SYSTEMS FOR STORING ELECTRIC ENERGY
    • H02J7/00Circuit arrangements for charging or depolarising batteries or for supplying loads from batteries
    • H02J7/14Circuit arrangements for charging or depolarising batteries or for supplying loads from batteries for charging batteries from dynamo-electric generators driven at varying speed, e.g. on vehicle
    • H02J7/16Regulation of the charging current or voltage by variation of field

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Dc Machiner (AREA)

Description

  • Einrichtung zum Laden von Stromsammlern durch eine mit veränderlicher Geschwindigkeit laufende Dynamomaschine. Um elektrische Generatoren veränderlicher Geschwindigkeit auf konstante E. M. K. zu regeln, wird in manchen Fällen das Feld des Hauptgenerators durch eine Batterie erregt, die durch diesen geladen werden kann und einer besonderen Nebenschluß- oder Verbundmaschine auf der Welle des Generators entgegenwirkt. In anderen Fällen hat man nur eine einzige dynamoelektrische Maschine verwendet, deren Feldwicklung im Nebenschluß liegt und zwischen eine der Hauptbürsten, sowie eine oder mehrere Hilfsbürsten eingeschaltet ist. Dabei dient die, der Feldwicklung durch die Hilfsbürste oder die Hilfsbürsten zugeführte E. M. K. bisweilen dazu, das Feld zu verstärken, und auch manchmal dazu, es zu schwächen.
  • Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Laden einer Batterie mit einem nahezu konstanten Strom, so daß von dem Primärmotor eine, im wesentlichen konstante Leistung abgegeben wird. Außer der, einen wesentlichen Bestandteil bildenden Batterie, enthält die Einrichtung Motor- und Generatorelemente mit Reihenwicklung, d. h. Wicklungen von ganz niedrigem Widerstand. Die Generator- 'und Motorelemente können als getrennte Maschinen auf derselben Welle sitzen oder in anderer Weise derart mechanisch gekuppelt sein, daß sie mit den entsprechenden Geschwindigkeiten umlaufen. Die Feldwicklung des Generators liegt in Reihe mit der Feld- und Ankerwicklung des Motors; sowie mit der Batterie, so daß beide Felder durch letztere erregt werden, wobei die Batterie der. Gegen-E. M. K. des Motors entgegenwirkt. Die Ankerwicklung des Generators liegt in Brücke zu der Batterie.
  • Wenn erwünscht, können jedoch die Generator- und Motorelemente auch einen geineinsamen Eisenkörper erhalten, indem man diesen z. B. mit zwei Ankerwicklungen und zwei Stromwendern versieht. Ferner läßt sich eine einzige Anker- und Feldwicklung benutzen, wobei letztere zwischen eine der Hauptbürsten und eine benachbarte Hilfsbürste geschaltet wird. In diesem Falle kann die ganze Ankerwicklung als Generatorwicklung betrachtet werden, und der größere Teil der Wicklung von der Hilfsbürste bis zu der weiter entfernten Hauptbürste kann als Motorwicklung aufgefaßt werden. Die Verbindungen sind in diesem Falle die gleichen, wie bei der Verwendung von zwei getrennten Maschinen.
  • Auf den Zeichnungen ist in Fig. r eine Einrichtung mit zwei, und in Fig. z eine Einrichtung mit einer einzigen Maschine schematisch dargestellt.
  • In Fig. z ist der Anker des Generators mit i, der des -Motors mit 2, und die zii ladende Batterie mit 3 bezeichnet. Die Feldwicklung .4 des Generators, sowie die Feldwicklung 5 des -Motors liegen in Reihe mit der Ankerwicklung 2 und Batterie 3. Wie bereits angegeben, sind alle Wicklungen als Reihenwicklungen ausgeführt, haben also ganz niedrigen Widerstand. Das Eisen der Feldmagnete darf bei der niedrigsten Geschwindigkeit, bei welcher das System noch arbeiten soll, nicht gesättigt sein.
  • Läuft der das System antreibende Primärinotor nicht von selbst an, so läßt sich der .Motor :2 zum Anlassen benutzen. In diesem Falle wird die Batterie 3 zunächst mit. den Feldwicklungen .a. und 5, sowie der Anker--Itln-2 verbunden, bevor inan die Anker-W 'iC1, kn wicklung i anschaltet. Ist der Priniärtnotor in Wirksamkeit getreten und eine hinreichende Geschwindigkeit erreicht, so wird die Verbindung zwischen der Batterie 3 und der Ankerwicklung i hergestellt.
  • Die beiden elektrischen Maschinen sind so eingerichtet, daß die Gegen-E. M. K. des Motors etwas niedriger ist, als die E. --M. K. des Generators. Benutzt man für beide Maschinen genau die gleiche Type, so kann diese Verschiedenheit durch die Verwendung eines besonderen Nebenschlußwiderstandes C hervorgerufen werden, den man parallel zu der Feldwicklung des Motors legt.
  • Benutzt man diese Einrichtung zum Laden einer Batterie, die vorher nahezu vollständig entladen war, so kann unter Umständen ein Pendeln des Stromes eintreten. Aus diesem Grunde ist es besser, den Nebenschluß G nicht unmittelbar und allein die Feldwicklung 5, sondern außerdem noch einen Widerstand 7 überbrücken zu lasen, der mit der Feldwicklung 5 in Reihe liegt. Das Pendeln läßt sich ferner in der Hauptsache auch durch richtige Einstellung der Bürsten, z. B. des Generators, verhindern. Die Bürstenverstellung läßt sich ferner gut verwenden, um das Verhältnis der beiden Maschinen etwas zu ändern.
  • Bisweilen empfiehlt sich ein Beruhigungswiderstand 8, der in Reihe finit der Ankerwicklung 1 geschaltet und sowohl von dein Lade-, wie dem Erregerstrom für die Feldwicklungen durchflossen wird.
  • Arbeiten die beiden -Maschinen innerhalb verschiedener Teile ihrer Charakteristiken, so kann es weiter erforderlich sein, einen Widerstand c9 als Nebenschluß zu dem Motor 2, 5 vorzusehen, so däß ein Teil des Erregerstroms für den Generator 1, d. von dem -Motor unabhängig ist.
  • Die Einrichtung gemäß Fig. i läßt sich natürlich auch mit einem gemeinsamen Eisengestell für beide Maschinen ausführen. In diesem Fall sind zwei Ankerwicklungen mit getrennten Stromwendern vorzusehen, von denen die eine (Hilfsankerwicklung) in (Zeihe mit der Feldwicklung zwischen die Hauptbürsten gelegt, und die andere unmittelbar mit den Hauptbürsten verbunden wird. Die erste Ankerwicklung ist so einzurichten, claß sie hei einer gegebenen Geschwindigkeit eine etwas niedrigere E. M. K. erzeugt, als die andere. -Sodann läßt sich gleichfalls die Einrichtung gemäß Fig.2 verwenden, bei der auf dem Feldeisen 16 nur eine Erregerwicklung 13, und auf dein Ankereisen i i ebenso nur eine Wicklung vorhanden ist. Hier enthält jedoch der Stromwender in der Nähe der einen Hauptbürste io eine oder zwei Hilfsbürsten. Zweckmäßig verwendet man zwei Hilfsbürsten 1d., 15, die zu der Hauptbürste io symmetrisch stehen. Die Wicklungen sind wieder Reihenwicklungen. Die Feldwicklung 13 liegt zwischen den kurzgeschlossenen Hilfsbürsten 1d., 15 und der benachbarten Hauptbürste io, während die beiden Hauptbürsten mit der Batterie 12 verbunden sind.
  • Eine kurze Überlegung zeigt, daß diese Einrichtung derjenigen gemäß Fig. i durchaus entspricht. Der Teil der Ankerwicklung zwischen der Bürste 14 und der entfernteren Hauptbürste io kann als die Ankerwicklung eines Motors aufgefaßt werden und bildet in Verbindung mit der Feldwicklung einen Reilienschlußmotor. Dieser erzeugt eine Gegen-E. M. I., die in dem Erregerstromkreise der Klerninenspannung des Generators entgegenwirkt. Da der Feldwiderstand vernachlässigt werden darf, entspricht die E. M. K. zwischen der rechts gezeichneten Hauptbürste io und den Hilfsbürsten 14., 15 stets der E. M. K. der Batterie, und zwar ohne Rücksicht auf die Drehzahl. Infolgedessen ist die E. M. K. zwischen den Bürsten io stets etwas höher, als die E. M. K. der Batterie, so daß die Maschine die Batterie laden kann. Der Teil der Ankerwicklung zwischen den Hilfsbürsten 1d., 15 und der rechts gezeichneten Hauptbürste io führt einen schwächeren Strom, als der Teil zwischen den Bürsten 1d., 15 und der benachbarten Hauptbürste io. Die Differenz ist gleich dem Erregerstrom. Die Wirkung ist also. dieselbe, als wenn die ganze Ankerwicklung den gesamten Strom führte und dieser von der links gezeichneten Bürste io abgenommen würde, während zugleich der größte Teil der Ankerwicklung einen entgegengesetzten oder Motorstrom führte, der ebenso stark ist, wie der Erregerstrom. Es ist für die Erfindung von wesentlicher Bedeutung, daß der Feldwiderstand ganz besonders klein bemessen wird, da notwendigerweise die E. M. K. zwischen den Hilfsbürsten 1q., 15 und der rechts gezeichneten Hauptbürste io itiimer praktisch gleich der Spannung der Batterie sein muß.
  • Wenn erwünscht, kann man auch hier einen, dein Widerstande 8 in Fig. i entsprechenden Beruhigungswiderstand benutzen, der sowohl von dein Anker- wie dem Erregerstr oin durchflossen wird. Ferner läßt sich hier das Motorelement der Maschine wiederum zuin Anlassen des Primärmotors benutzen.
  • Es ist darauf zu verweisen, daß die Hilfsbürsten ganz nahe der einen Hauptbürste stehen imd nicht etwa in der Mitte des Feldes oder in der Nähe der Achse dieses Feldes angeordnet sind. Obwohl sich die Feldachse .unter der Einwirkung der quermagnetisierenden Wirkung des Ankers etwas verschieben kann, so verschiebt sie sich doch nie über die Hilfsbürsten hinaus. Infolgedessen wechselt das Vorzeichen der E. M. K., die den Feldwicklungen zugeführt wird, unter keinen Umständen bei Veränderungen der Belastung, noch wird ihre Größe in nennenswertem Maße von der Belastung abhängig. Die neue'Einrichtung ist mithin von den Generatoren zur Erzeugung einer konstanten Spannung wesentlich verschieden, bei denen die Regelung der Spannung auf der Ankerrückwirkung beruht. In der Praxis unterscheidet sich die neue Einrichtung von derartigen Maschinen durch die Tatsache, daß sie ohne eine Batterie keine konstante Spannung ergibt, während sie mit einer Batterie ohne Rücksicht auf den Drehsinn und ohne jede Verschiebung der Bürsten die dargelegte Wirkung ergibt. 1:s macht auch nichts aus, ob die Spannung der Batterie verschieden ist, solange diese nur nicht so hoch ist, daß das Feldeisen gesättigt wird. Bei den Maschinen, die mit der Ankerrückwirkung arbeiten, muß man im all- 40 gemeinen die Hilfsbürsten verstellen, wenn der Drehsinn wechselt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zum Laden von Stromsammlern durch eine mit veränderlicher Geschwindigkeit laufende Dynamomaschine, deren Magnetfeld durch eine von einer besonderen Hilfsdynamomaschine proportionaler Drehzahl oder von Hilfsbürsten der Hauptmaschine gelieferte G. I?. _M. K. geschwächt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die zu der Haupt- und Hilfsmaschine gehörenden Erregerwicklungen, die nur geringen Widerstand aufweisen, und auch zu einer einzigen Wicklung verschmolzen sein können, zueinander und zu dem Haupt- und Hilfsanker bzw. zu den Haupt- und Hilfsbürsten in Reihe geschaltet sind, während die Sammelbatterie unmittelbar am Hauptanker bzw. an den Hauptbürsten liegt. z. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zu der Feldwicklung der Hilfsdynamomaschine je ein Widerstand einerseits im Nebenschluß und andererseits in Reihe geschaltet ist, zum Zwecke, die G. E. M. K. der Hilfsdynamomaschine einstellen zu können.
DE1914320999D 1913-03-26 1914-03-22 Einrichtung zum Laden von Stromsammlern durch eine mit veraenderlicher Geschwindigkeit laufende Dynamomaschine Expired DE320999C (de)

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GB320999X 1913-03-26

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ID=10333214

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1914320999D Expired DE320999C (de) 1913-03-26 1914-03-22 Einrichtung zum Laden von Stromsammlern durch eine mit veraenderlicher Geschwindigkeit laufende Dynamomaschine

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