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DE3209973A1 - Batteriegespeiste kamera - Google Patents

Batteriegespeiste kamera

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Publication number
DE3209973A1
DE3209973A1 DE19823209973 DE3209973A DE3209973A1 DE 3209973 A1 DE3209973 A1 DE 3209973A1 DE 19823209973 DE19823209973 DE 19823209973 DE 3209973 A DE3209973 A DE 3209973A DE 3209973 A1 DE3209973 A1 DE 3209973A1
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DE
Germany
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state
circuit
switch
unit
trigger
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19823209973
Other languages
English (en)
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DE3209973C2 (de
Inventor
Arthur J. 91436 Encino Califl Winter
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HAKING W ETS Ltd
W Haking Enterprises Ltd
Original Assignee
HAKING W ETS Ltd
W Haking Enterprises Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by HAKING W ETS Ltd, W Haking Enterprises Ltd filed Critical HAKING W ETS Ltd
Publication of DE3209973A1 publication Critical patent/DE3209973A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3209973C2 publication Critical patent/DE3209973C2/de
Expired legal-status Critical Current

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    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B7/00Control of exposure by setting shutters, diaphragms or filters, separately or conjointly
    • G03B7/26Power supplies; Circuitry or arrangement to switch on the power source; Circuitry to check the power source voltage
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    • G03B15/02Illuminating scene
    • G03B15/03Combinations of cameras with lighting apparatus; Flash units
    • G03B15/05Combinations of cameras with electronic flash apparatus; Electronic flash units
    • GPHYSICS
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    • G03B7/00Control of exposure by setting shutters, diaphragms or filters, separately or conjointly
    • G03B7/08Control effected solely on the basis of the response, to the intensity of the light received by the camera, of a built-in light-sensitive device
    • G03B7/091Digital circuits
    • G03B7/093Digital circuits for control of exposure time

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Stroboscope Apparatuses (AREA)
  • Discharge-Lamp Control Circuits And Pulse- Feed Circuits (AREA)
  • Exposure Control For Cameras (AREA)
  • Indication In Cameras, And Counting Of Exposures (AREA)

Description

Λ .Λ Λ, λ π ο ~ υ JJ Ιό
Patentanwälte Dipl.-Ing. Hans-Jürgen Müller Dipl.-Chem. Dr. Gerhard Schupfner DipL-Ing. Hans-Peter Gauger LucHt-eralm-Str. 38 - O 8000 München 80
W. Haking Enterprises Ltd. Hong Kong
Batteriegespeiste Kamera
Batteriegespeiste Kamera
Fotografische Kameras mit einheitlich damit ausgeführten elektronischen Steuerkreisen sind seit langem bekannt. Üblicherweise verwenden solche Kameras eine interne Systembatterie für die Speisung einer Vielzahl von Schaltkreisen, z. B. Fotosensoren, elektronische Blitzlampen-Ladekreisen für das eingebaute Blitzlicht, Blitzlicht-Auslösekreise sowie Warnlampen-Schaltkreise, die anzeigen, ob das Umgebungslicht für eine Belichtung ausreicht, und die ferner den Bereitschaftszustand des Blitzlicht-Ladekreises anzeigen. Ferner können solche Schaltungen auch dafür ausgelegt sein, den Blitzlicht-Auslösekreis aufgrund von ümgebungslichterfassern automatisch zu sperren. Alle diese Schaltkreise entnehmen der Systembatterie eine größere oder kleinere Leistung. Um die Lebensdauer der Systembatterie bei Nichtbenutzung der Kamera zu verlängern, wurde bereits ein manuell betätigbarer Systembatterie-Ein-Ausschalter an der Kamera vorgesehen, der zur Aktivierung der Schaltungen eingeschaltet und bei Nichtbenutzung der Schaltkreise ausgeschaltet wird. Eine häufige Ursache für eine ungewollte Erschöpfung
der Batterie besteht darin, daß der Benutzer vergißt, den Batterie-Ein-Ausschalter abzuschalten, wenn die Kamera nicht mehr benutzt wird.
Eine neuere Kamera mit einer sperrigen beweglichen Objektivabdeckung betätigt einen Ein-Ausschalter in einen Einschaltzustand, wenn die Abdeckung in eine Objektivfreigabestellung geschwenkt wird. Die Schaltung aktiviert sämtliche vorgenannten Schaltkreise, wenn der Verschlußauslöseknopf teilweise eingedrückt wird, und zwar unabhängig von dem Lichtzustand, der vom Potosensor-Schaltkreis erfaßt wird. Ein System von Anzeigelampen informiert den Benutzer, wenn das Umgebungslicht ausreicht, wobei dann die Blitzlichtauslösung gesperrt wird, und zeigt ferner an, wenn der Blitzlichtkreis vollständig aufgeladen ist. Wenn der Benutzer den Verschlußauslöseknopf freigibt, werden sämtliche Schaltkreise weiterhin voll gespeist und sind betriebsbereit für eine bestimmte Zeitdauer von etwa 1 min, wonach ein geringer, jedoch signifikanter Stromentnahmezustand eintritt, der durch das Verlöschen der Anzeigelampen gekennzeichnet ist. Der resultierende Zustand geringer Stromentnahme, die bis zu 40-100 μΚ betragen kann, verringert unerwünschterweise die Lebensdauer der Batterie, wenn die Kamera durch Nichtschließen der Abdeckung ungewollt in diesem Zustand verbleibt. Bei diesem System sowie bei anderen, konventionelleren Systemen ist immer noch irgendein extern betätigbarer Schalter erforderlich, um eine Abschaltung zwecks Erhaltung der Batterielebensdauer durchzuführen.
Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung einer elektrisch gesteuerten Kamera, die keinen Ein-Ausschalter aufweist und die ein automatisches Abschaltsystem enthält, das im inaktiven Zustand der Kamera keine signifikante Stromentnahme aus der Batterie (d. h. also weniger als ca. 1 juA) zeigt. Dabei
soll gemäß einer Ausführungsform ein solches System vorgesehen werden, das bei einer nur 3 V betragenden Spannung arbeiten kann, so daß das System von nur zwei AA-Zellen gespeist werden kann.
Eine weitere Verkürzung der Batterielebensdauer in Kameras mit damit einheitlichen Blitzlichtsystemen resultiert daraus, daß unabhängig davon, ob der Blitzlicht-Ladekreis durch einen konventionellen separaten Schalter oder durch die Systemeinschaltung infolge des teilweisen Eindrückens des Verschlußauslöseknopfs eingeschaltet wird, der Blitzlicht-Ladekreis weiterläuft, wobei unberücksichtigt bleibt, ob Blitzlicht erforderlich ist oder nicht. Einige Kameras mit eingebautem Blitzsystem sperren die Blitzlichtauslösung (aber nicht den Blitzlicht-Ladekreis) im Fall starker Umgebungsbeleuchtung durch Nutzung von Steuersignalen, die von einem Fotosensor abgeleitet werden. Eine erheblich sparsamere Nutzung der Batterie kann erzielt werden, wenn der Ladekreis selbst automatisch durch den Belichtungs-Fotosensor ein- und ausgeschaltet wird. Dies wird gemäß der Erfindung durch rein elektronische Mittel ohne die Verwendung teurer Relais erreicht.
Die Blitzlichtauslöser-Sperrung muß aufrechterhalten werden, um einen aufgeladenen Ladekreis an der Auslösung des Blitzes zu hindern, wenn z. B. der Benutzer seine Meinung ändert und nunmehr eine ausreichend beleuchtete Szene fotografieren will oder wenn die Umgebungsbeleuchtung der zu fotografierenden Szene nach dem Einschalten des Ladekreises zunimmt. Die Sperrung der Blitzlichtauslösung erfolgt üblicherweise entweder durch einen siliziumgesteuerten Hochspannungs-Gleichrichter (SCR), der die Entladung eines Triggerkondensators blockiert, oder durch einen in ähnlicher Weise geschalteten elektromechanischen Schalter. Beide Lösungen
benötigen relativ teure Komponenten. Durch die Erfindung soll also weiterhin eine durch den Fotosensor betätigte Blitzlichttrigger-Sperrung erzielt werden, und zwar mit wesentlich konstengünstigeren Mitteln.
Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung ist eine batteriebetätigte Stromversorgung in einer elektronisch gesteuerten Kamera vorgesehen, die keinen Ein-Ausschalter aufweist, der ungewollt im Einschaltzustand gelassen werden kann, wenn die Kamera nicht benutzt wird·. Der Versorgungskreis wird bevorzugt durch teilweises Eindrücken des Verschlußauslöseknopfs eingeschaltet, so daß die verschiedenen Systemverbraucher der Kamerabatterie gespeist werden, z. B. die Fotosensor-Belichtungssteuerschaltung, die Belichtungszustands-Anzeigelampen und/oder ein Blitzlichtlade- und Blitzlicht-Triggerkreis. Dabei ist sowohl eine bipolare als auch eine CMOS-Version der Stromversorgungs- und elektronischen Steuerschaltungen angegeben. Demgemäß werden alle Systemverbraucher wirksam vollständig abgeschaltet nach einer vorbestimmten Taktperiode, die der Freigabe des Verschlußauslöseknopfs folgt, so daß die Stromentnahme von der Batterie praktisch Null wird (z. B. weniger als 1 /jA). Dies resultiert in einer Batterielebensdauer gleich der Lagerzeit der Batterie, obwohl zu diesem Zweck kein manueller Ein-Ausschalter vorgesehen ist.
Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung speist eine astabile Zeitsteuerschaltung, die aus CMOS-Elementen besteht, die direkt von der Systembatterie aktiviert werden und zur Zeit eine Batterie mit mehr als 3 V benötigen, angesteuerte oder ausgewählte Systemverbraucher und/oder liefert Steuersignale an weitere CMOS-Steuerkreise oder bipolare Leistungs-Schalttransistoren nach Teileindrücken des Verschlußauslöseknopfs. Die Stromversorgung liefert
- yr- 4%
weiter für eine begrenzte Zeitdauer nach der Freigabe des Auslöseknopfs Energie, wonach die Stromversorgung und sämtliche anderen Schaltkreise automatisch in einen Zustand zurückkehren, in dem eine Stromentnahme von praktisch Null stattfindet. Sämtliche CMOS-Elemente können mit der Systembatterie verbunden bleiben und in einem ihrer beiden NuIlstromentnahme-Zustände verriegelt sein. Sämtliche bipolaren Transistoren können der Systembatterie parallelgeschaltet bleiben und können durch CMOS-Ansteuerkreise in einem Nullstromentnahme-Zustand verriegelt sein.
Gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung kann das gleiche Ergebnis mit einer geringeren Spannung (z. B. 3 V) unter Verwendung von als IS ausgeführten bipolaren Vergleichern anstelle der CMOS-Elemente realisiert werden. In diesem Fall müssen die Vergleicher von der Systembatterie während des Abschaltzustands elektrisch getrennt sein, da sie einen signifikanten Strom entnehmen. Dies wird dadurch erreicht, daß sämtliche Vergleicher von einem Systembus angesteuert werden, der mit der Systembatterie durch einen Stromversorgungs-Schalttransistor verbunden ist. Der Schalttransistor wird durch teilweises Eindrücken des Verschlußauslöseknopfs eingeschaltet, woraufhin der Systembus aktiviert wird, so daß sämtliche Vergleicher gespeist werden. Ein Vergleicher wirkt als Zeitauslosespeicher und übernimmt die Funktion des Haltens des Versorgungs-Transistors in einem Einschaltzustand während einer ähnlichen Periode nach der Freigabe des Verschlußauslöseknopfs. Eine automatische Entriegelung am Ende einer vorbestimmten Periode treibt den Versorgungs-Transistor in einen Sperrzustand und bewirkt das Abschalten sämtlicher Vergleicher einschließlich des Verriegelungsvergleichers selbst. Ein Haltekondensator hält die Stromversorgung in einem Abschaltzustand während des Zusammenfalls der Systembusspannung beim Übergang in den Ab-
schaltzustand, wodurch eventuelle unerwünschte Übergangsausgänge von dem durch den Bus gespeisten Vergleicher während
dieser Periode vermieden werden.
In weiterer Ausbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß in einer Kamera mit automatischer Energieabschaltung oder
-verminderung nach Freigabe des Verschlußauslöseknopfs - im Gegensatz zu der bekannten Schaltung, bei der der Blitzlicht-Ladekreis während der Einschaltperiode ständig betriebsbereit ist - der Blitzlicht-Ladekreis automatisch nur dann eingeschaltet wird, wenn der Fotosensor einen unzureichenden Umgebungslichtpegel anzeigt, so daß im Fall ausreichender Umgebungsbeleuchtung nicht unnötigerweise Ladestrom entnommen wird. Da der Ladekreis ein sehr starker Systemverbraucher für die Batterie ist, wenn er sich im Betrieb
befindet, wird eine erhebliche Einsparung an Batterieleistung erzielt.
In vorteilhafter Ausbildung der Erfindung verhindert ferner eine kostengünstige Triggersperrschaltung die Auslösung des Blitzlichts, wenn der Ladekreis abgeschaltet ist. Dies
erfolgt ohne Verwendung eines gesonderten mechanischen
Schalters oder anderer teurer Schaltungsbauteile und erfordert nur eine zusätzliche Diode und einen Ableitungs- oder Nebenschlußwiderstand.
Bei beiden Ausführungsformen der Erfindung dient also ein
Leistungssteuer- und Logiksystem zur Minimierung der Stromentnahme aus der Batterie entweder infolge einer Vergeßlichkeit seitens des Benutzers hinsichtlich der Abschaltung der Batterie oder aufgrund der normalerweise eingesetzten
kontinuierlich laufenden Blitzlicht-Ladekreise. Beide
Ausführungsformen der Schaltung repräsentieren den kostengünstigen Einsatz jederzeit verfügbarer Komponenten, wobei
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die CMOS-Version einen handelsüblichen 6-fach-Inverter und die bipolare Version einen handelsüblichen Vierer-Schaltvergleicher verwendet.
Anhand der Zeichnung wird die Erfindung beispielsweise naher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Perspektivansicht des Äußeren einer elektrisch gesteuerten Kamera mit einem Fotosensor und einer mit der Kamera einstückig ausgeführten Gasentladungs-Blitzröhre;
Fig. 2 eine CMOS-Version der Schaltung, die einen Halte- bzw. Verriegelungstaktgeber und einen Stromversorgungskreis, einen Fotosensor-Haltesteuerkreis für die Zuführung von Steuersignalen zu einer Signallicht-Logik und für die Aktivierung eines Blitzlicht-Ladekreises aufweist; und
Fig. 3 eine 3-Volt-Bipolarversion der Schaltung von Fig. 2, die im wesentlichen sämtliche Funktionen dieser Schaltung ausführt.
Die in den Figuren gezeigten Schaltungen sind batterieschonende automatische Stromabschaltkreise für elektrische fotografische Kameras mit internen Lichterfassungskreisen, insbesondere für Kameras mit damit einheitlich ausgeführten elektrisch betriebenen Gasentladungs-Blitzlampen. Solche Kameras weisen typischerweise Schaltkreise auf, die die Objektivöffnung für die richtige Belichtung automatisch einstellen. Dabei werden zwei alternative Systeme vorgeschlagen. Das eine System verwendet diskrete bipolare Transistoren und bipolare Operationsverstärker und kann mit einer System-Batteriespannung von nur 3 V arbeiten und benötigt nur zwei 1,5 V-AA-Batterien. Das zweite System
- zr- 21-
verwendet diskrete bipolare Transistoren und CMOS-Inverter und benötigt eine höhere Batteriespannung von mehr als 3 V. Beide Systeme werden durch Drücken des Verschlußauslöseknopfs der Kamera in eine Mittelstellung vom Aus- in einen verriegelten Einschaltzustand geschaltet. Die volle Leistung wird dann einem internen Lichtpegel-Sensorsystem zugeführt, das seinerseits durch eine geeignete Logik eine grüne und eine rote LED aktiviert, wodurch der Benutzer Information dahingehend erhält, ob der Umgebungslichtpegel für eine Belichtung ausreicht.
Wenn das grüne Licht aufleuchtet, drückt der Benutzer nur den Verschlußauslöseknopf weiter ein, um so den Verschluß zu betätigen und die Belichtung durchzuführen. Wenn der Lichtpegel unzureichend ist, wird stattdessen die rote LED aktiviert, und nur in diesem Fall wird ein Blitzlampenladekreis eingeschaltet und beginnt mit dem Laden eines Blitzlichtkondensators. Wenn der Benutzer die Kamera weiter auf die gleiche Szene oder das gleiche Objekt richtet, bleibt das rote Licht sichtbar, bis der Blitzlichtkondensator vollständig geladen ist, und dann wird die rote Diode entaktiviert, und die grüne Diode wird aktiviert, so daß der Benutzer erkennt, daß der Blitzlichtkondensator vollständig aufgeladen ist und die Belichtung erfolgen kann. Wenn der Benutzer jedoch entscheidet, daß er diese bestimmte Belichtung nicht durchführen will, oder wenn er zu einer anderen Szene mit ausreichender Lichtstärke übergeht, so daß das Blitzlicht nicht benötigt wird, bringt das gezeigte Lichtsensorsystem automatisch den Blitzlampenladekreis in einen Ruhezustand zurück, der durch eine unbeachtliche Stromentnahme gekennzeichnet ist.
Die gezeigten Kamera-Schaltungen haben keinen gesonderten manuellen Ein-Ausschalter, und unabhängig von den vom
Benutzer vorgenommenen Handlungen nach dem Drücken des Verschlußauslöseknopfs in seine Mittelstellung wird nach vollständiger Freigabe des Verschlußauslöseknopfs ein spezielles Taktgeberglied aktiviert, das automatisch und ohne weitere Handlungen durch den Benutzer sämtliche elektrischen Systeme in der Kamera nach Ablauf von z. B. 30 s abschaltet, so daß sie sich in einem Zustand befinden, in dem sie praktisch null Leistungsaufnahme haben. Bei beiden Ausführungsformen ist der Abschaltzustand nur durch individuelle Leckströme der Einrichtung innerhalb des Sub-/iA-Bereichs gekennzeichnet, wobei dieser Strom im Fall von bipolaren Transistoren durch Kollektorsperrestströme und im Fall von CMOS-Bausteinen durch Drainleckströme repräsentiert ist. In der nachstehenden Erläuterung sowie in den Patentansprüchen sind alle Bezugnahmen auf Abschaltzustände in diesem Sinn zu verstehen. Der Ausdruck "signifikanter Strom" ist ebenfalls in diesem Sinn zu verstehen. Ebenso wird der Ausdruck "Systemverbraucher" als Oberbegriff benutzt zur Beschreibung sämtlicher Schaltungselemente, die im Einschaltzustand signifikanten Strom entnehmen, und zwar gegenüber der Stromentnahme des Gesamtsystems im Ausschaltzustand.
Beide Ausführungsformen verwenden fünf funktionsmäßig gleiche oder in manchen Fällen identische Teilschaltkreise: einen Taktgeber, eine Blitzlampen-Versorgungsschaltung, eine Blitzlicht-Auslöseschaltung, eine Fotosensor-Amplitudenvergleicher-Steuerschaltung und eine Anzeigelampen-Logik. Nach Fig. 1 wird eine Kamera C mit einem Blitzlichtfenster W, hinter dem eine Blitzröhre angeordnet ist, durch Drücken eines Verschlußauslöseknopfs B betätigt, der durch bekannte konventionelle Mittel mechanisch mit einer Verschlußauslösemechanik sowie mit einem oder mehreren internen elektrischen Schaltern verbunden ist, die die verschiedenen Schaltungen,
■.J Ζί Ι ό
die die Belichtungsmechanik der Kamera aktivieren, einschalten. Ein Fotosensorfenster P1 ist für den Eintritt von Umgebungslicht vorgesehen.
Fig. 2 zeigt die Schaltung für die CMOS-Version des Systems, die sechs CMOS-Inverter (IC-1 bis IC-6) verwendet, und zwar am vorteilhaftesten in Form einer einzigen IS, z. B. der IS 4029. Jede derartige Einheit ist ein Bauelement, der funktionsmäßig ein Schalter mit einem Eingang zum Empfang von Signalen für die Steuerung des Schaltzustands eines Ausgangs des Bauelements ist. Wenn an die Netzanschlüsse eine Gleichspannung angelegt ist, haben diese Bauelemente die Eigenschaft, daß der Ausgangsanschluß alternativ an den einen oder den anderen Netzanschluß angeschlossen ist, während sich das Eingangssignal um ein Potential ändert, das ungefähr in der Mitte zwischen dem an die beiden Netzanschlüsse angelegten Potential liegt. Wenn also eine Last, z. B. ein Transistor, zwischen den Ausgangsanschluß und den einen Netzanschluß geschaltet ist, wird durch eine Änderung des Eingangssignalpegels die Last alternativ den Netzanschlüssen parallel geschaltet oder in einen Ausschaltzustand gebracht. Sämtliche sechs Inverter von Fig. 2 sind so geschaltet, daß ihre Netzanschlüsse permanent an die Systembatterie angeschlossen sind. Ihre Eingangsanschlüsse, die nur einen praktisch unerheblichen Gleichstrom entnehmen, sind sämtlich so geschaltet, daß ihre jeweiligen Verbraucher während der Abschaltung des Systems sich im Abschaltzustand befinden. Unter dieser Bedingung ist der von den Invertern aus der Systembatterie entnommene Gesamtstrom ihr Source-Drain-Leckstrom, der typischerweise maximal eine Größenordnung kleiner als 1 μΑ ist.
Die Schaltung nach Fig. 2 besteht funktionell aus vier Teilschaltungen. Ein Verriegelungs- bzw. Halte-Taktgeber aus
zwei Invertern IC-3 und IC-4 wird von einem durch den Verschlußauslöseknopf aktivierbaren Schalter S1 eingeschaltet, versorgt einen Fotosensor P mit elektrischer Energie und liefert anderen Schaltkreisen ein Gatterlogiksignal während der gesamten Periode, in der der Verschlußauslöseknopf mindestens bis zur Hälfte eingedrückt ist, und während einer endlichen Periode nach dessen Auslösung. Funktionsmäßig ist diese Schaltung eine Form einer astabilen Zeitschaltung. Der Fotosensor P und die Inverter IC-1 und IC-2 bilden einen Lichtpegel-Erfassungsvergleicher, der bei schwacher Umgebungsbeleuchtung ein Logiksignal erzeugt zur Aktivierung eines Transistorschalters Q1, der seinerseits ein Steuerlogiksignal an die übrigen Teile der Schaltung aussendet und der ferner dazu dient, eine Blitzlicht-Ladeversorgungsschaltung, die als aktives Element einen Transistor Q2 aufweist, einzuschalten. Vom Ladezustand eines Blitzlichtkondensators C4 abgeleitete Logiksignale sowie das vom Schalttransistor Q1 abgeleitete genannte Logiksignal werden als logische Eingänge für eine Anzeigelampen-Logik verwendet, die aus einer grünen LED Di, einer roten LED D2, Invertern IC-5 und IC-6 sowie einer Steuerdiode D3 besteht. Diese Anzeigelampen-Logik hat den Zweck, dem Benutzer den Zustand der Umgebungsbeleuchtung und den Bereitschaftszustand der Blitzlicht-Ladeschaltung unmittelbar vor der Belichtung mitzuteilen. Jede dieser Teilschaltungen wird nunmehr im einzelnen erläutert.
Die Systemspannung wird von einer Systembatterie 1 erhalten, deren negatives Ende geerdet ist und die eine positive Spannung an die aktiven Elemente des Systems an ihrer positiven Klemme abgibt. Von der Systembatterie wird Spannung an den Inverter IC-3 des Taktgebers durch einen Entkopplungswiderstand R13 geliefert, der von der Systembatterie zu dem gemeinsamen Netzanschlußstift 1 verläuft, der
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hier speziell als Inverter IC-3 bezeichnet ist, wobei jedoch zu beachten ist, daß sämtliche sechs Inverter sich in einer gemeinsamen IS befinden und daß der Anschlußstift 1 von IC-3 tatsächlich der gemeinsame positive Netzanschluß aller sechs Bauelemente ist. Ebenso ist der Rückführungsanschluß zur Systembatterie über Erde als eine Verbindung mit dem Stift 8 von IC-3 gezeigt. Dieser Anschluß dient ebenfalls als Erdrückführung für alle sechs Inverter. Ein Leitungsrauschen wird am Anschluß 1 von IC-3 durch einen Filterkondensator C6 unterdrückt. Die Verbindung zwischen dem Entkapplungswiderstand R13 und dem Anschlußstift 1 von IC-3 wird nachstehend als Inverter-Versorgungsschiene 2 bezeichnet. Der Eingangsanschluß 7 des Inverters IC-3 ist zu der Inverter-Versorgungsschiene 2 über einen Spannungsstoß-Schutzwiderstand R14 und einen Taktwiderstand R1 rückgeführt. Der Einschalt- und Zeitsteuervorgang wird durch Drücken des Knopfs B (vgl. Fig. 1) in die Mittelstellung ausgelöst, woraufhin der Schalter S1 geschlossen wird und während jedem weiteren Eindrücken des Verschlußauslöseknopfs geschlossen bleibt zur Aktivierung der Verschlußauslösemechanik (nicht gezeigt). Wenn der Schalter S1 geöffnet ist und sämtliche Schaltungen sich in einem Abschaltzustand befinden, wird der Eingangsstift 7 des Inverters IC-3 auf der Batteriespannung, d. h. auf einem hohen Pegel, gehalten. Infolge der Phasenumkehreigenschaften von Invertern wird durch den hohen Eingang der Ausgangsstift 6 mit Erde verbunden, d. h. in einen Niedrigpegelzustand gebracht. Der Eingang 5 von ICr4, der von dem Anschluß 6 des IC-3 direkt angesteuert wird, wird somit gleichermaßen auf einen Niedrigpegel gezogen, wodurch der Ausgang 4 in einen Hochpegelzustand gesteuert wird, der dem Zustand des Eingangsstifts 7 gleich ist. Der Kondensator CT, der den Ausgang 4 mit dem Verbindungspunkt zwischen'dem Schalter S1 und dem Taktwiderstand R1 verbindet, ist daher entladen. Ein Fotosensor P, der typischerweise ein Cadmiumsulfid-Lichtlei-
terelement ist, ist so geschaltet, daß er der Inverter-Versorgungsschiene 2 Leistung entnimmt, wobei sein anderes Ende zum Verbindungspunkt des Kondensators C1 mit dem Ausgang 4 des Inverters IC-4 über einen verstellbaren Fühlwiderstand R5 rückgeführt ist. Da der Anschluß 4 des Inverters IC-4 im Abschaltzustand einen hohen Pegel hat, d. h. mit der Inverter-Versorgungsschiene über den Leistungsanschluß 1 des Inverters IC-3 verbunden ist, entnehmen der Fotosensor und der Fühlwiderstand keinen Strom aus der Systembatterie während des Abschaltzustands. Wenn der Verschlußauslöseknopf B (Fig. 1) halb eingedrückt wird, bringt ein konventionelles mechanisches Gestänge (nicht gezeigt) den Schalter S1 in die Schließstellung, in der er dann während der weiteren Bewegung des Verschlußauslöseknopfs verbleibt. Durch das Schließen des Schalters S1 wird der Anschluß 7 des Inverters IC-3 an Erdpotential gelegt, so daß der Anschluß 6 einen hohen Pegel hat und der Anschluß 4 auf Erdpotential liegt. Dieser Vorgang hat zwei Hauptauswirkungen auf andere Teilschaltungen. Solange die Inverter IC-3 und IC-4 sich in diesem Zustand befinden, liefert der Anschluß 6 des Inverters IC-3 ein hohes (positives) Logiksignal über den Widerstand R11, der zwischen den Anschluß 6 und den Knotenpunkt (c) der der roten und der grünen LED D2 und D1 zugeordneten Logikschaltung geschaltet ist, und der Anschluß 4, der sich in einem Niedrigpegel- oder Erdpotentialzustand befindet, zieht das Unterende des Fühlwiderstands R5 nach Erde und bewirkt einen Stromfluß von der Inverter-Versorgungsschiene 2 durch den Fotosensor P und dann nach Erde durch den Fühlwiderstand. Somit ändert sich im Einschaltzustand das Potential des Verbindungspunkts des Fotosensors P mit dem Fühlwiderstand R5 nach Maßgabe der Beleuchtungsstärke durch Umgebungslicht, das auf den Fotosensor P fällt und dessen Widerstandswert ändert.
Die automatische Zeitauslösung des Taktgebers wird ausgelöst durch Freigabe des Verschlußauslöseknopfs B (Fig. 1), wodurch der Schalter Sl geöffnet wird, z. B. wenn der Benutzer die Kamera ablegt und nicht mehr benutzt. Der Kondensator C1, der vor dem öffnen des Schalters S2 entladen war, wird nunmehr von der Systembatterie durch den Taktwiderstand R1 geladen, der den Eingang 1 des Inverters IC-3 langsam auf ansteigende positive Werte erhöht. Wenn der Eingang 1 den aktiven Bereich des Inverters erreicht, was typischerweise bei der halben Systemschienenspannung der Fall ist, wird der Ausgang 6 zu Erde getrieben, und der Ausgang 4 wird auf ca. 6 V erhöht. Durch Rückkopplung über den Kondensator C1 wird die Eingangsspannung am Anschluß \ sehr schnell auf ungefähr das. 1,5fache der Batteriespannung erhöht, und das Inverterpaar IC-3 und IC-4 wird in einem Kippzustand verriegelt, wobei der Anschluß 4 einen hohen Pegel hat und der Taktgeber in seinen ursprünglichen Abschalt-Ruhezustand zurückgebracht ist, in dem der Lichterfassungsschaltung keine Leistung zugeführt wird und die Diodenlicht-Logikleitung, die R11 speist, an Erde liegt. Durch Anwendung von Mitkopplung um die Inverter IC-3 und . IC-4 während des Übergangs wird ein sehr schneller Übergang vom Ein- in den Ausschaltzustand erreicht. Die Zeit zwischen der Freigabe des Schalters S1 bis zur Auslösung des Übergangs und zum Abschaltzustand ist durch die Ladezeit des Kondensators C1 durch den Taktwiderstand R1 bestimmt. Bei Zugrundelegen repräsentativer Werte von 10/*-F und 4,7 Μ-Ω_ bewegt sich die Zeitspanne zwischen der Verschlußauslöseknopf-Freigabe und der Systemabschaltung allgemein zwischen 30 und 50 s. Funktionell ist die verriegelte und anschließend selbstauslösende Energieversorgung eine Form einer astabilen Taktgeberschaltung.
Es sei nunmehr wieder auf die aktive Betriebsart der Kamera Bezug genommen, nachdem der Verschlußauslöseknopf weit genug gedruckt wurde, um den Schalter S1 zu schließen und die zugehörige Fotosensorschaltung zu aktivieren, wobei sich das Unterende des Fühlwiderstands R5 an Erde und das obere Ende des Fotosensors P auf der Versorgungs-Schienenspannung befindet; dabei ändert sich die am Verbindungspunkt zwischen dem Fotosensor P und dem Widerstand R5 entwickelnde Spannung mit der auf den Fotosensor auftreffenden Lichtstärke. Der Fotosensor P ist bevorzugt ein Lichtleiter und erfährt daher eine Widerstandswertabnahme bei steigendem Beleuchtungspegel. Bei hohen Umgebungslichtpegeln ist also das Potential am Punkt (d) hoch im Vergleich zu dessen Potential bei schwacher Beleuchtung. Der Wert des Potentials am Punkt (d) bei einem bestimmten Beleuchtungs-Schwellenwert wird durch Einstellen des Werts des Fühlwiderstands R5 bestimmt. Der Punkt (d) ist mit dem Eingang 3 des Inverters IC-1 verbunden, und der Ausgang 2 des Inverters IC-1 steuert seinerseits den Eingang 14 des Inverters IC-2 an, dessen Ausgang zum Eingang des Inverters IC-1 über einen Rückkopplungswiderstand R6 rückgekoppelt wird. Die Inverter IC-1 und IC-2 bilden einen konventionell ausgelegten Rückkopplungs-Amplitudenvergleicher. Wenn die auf den Fotosensor P treffende Beleuchtung ausreicht, um die an den Eingang 3 von IC-1 angelegte Spannung über den Schwellenwert zu erhöhen, wird der Ausgang 15 von IC-2 in einem hohen Zustand verriegelt und zum Eingang 3 durch Mitkopplung rückgeführt. Die Verriegelung durch das Rückkoplungselement R6 ist notwendig, um zu verhindern, daß das Potential des Ausgangs 15 sehr schnell und instabil vielmals von hohen zu niedrigen Pegeln umschaltet, wenn es sich um gering veränderliche Umgebungslichtpegel nahe dem Schalt-Schwellenwert des Vergleichers handelt. Bei hohen Lichtpegeln wird somit die Basis des Transistors Q1 , der über den Widerstand R7 mit dem Ausgang 15 von IC-2
verbunden ist, auf einem hohen positiven Wert gehalten, wodurch der Transistor Q1 gesperrt wird, indem die Durchlaßspannung vom Emitter entfernt wird, so daß der Transistor QI in einen Zustand gebracht wird, in dem seine Gesamtbatterieentnahme nur gleich seinem Kollektorsperrleckstrom ist, und dieser Wert liegt wesentlich unter 1 jaA. Der Transistor Q1 ist das Hauptsteuerelement für die automatische Anschaltung des Blitzlampen-Ladekreises, wie noch erläutert wird. Der Transistor QI dient ferner dazu, den Zustand der LichterEassungsschaltung an die Diodenanzeigelogik, bestehend aus den Dioden D1 und D2, weiterzuleiten. Bei hohen Beleuchtungspegeln, bei denen der Transistor Q1 gesperrt ist, ist der Kollektor von Q1 getrennt und über den Widerstand R8 an Erde gelegt. Somit wird ein Ende des Logikleitungswiderstands R4 · zu Erde gezogen, wodurch sich die Tendenz ergibt, daß der Eingang 9 des Inverters IC-5 auf einen niedrigen Pegel gezogen wird. Ein weiteres Logiksignal wird dem Eingang 9 des IC-5 zugeführt, das den Ladezustand eines Kondensators C4 bezeichnet, der der Blitzröhre F parallelgeschaltet ist und einen geerdeten Anschluß hat. Der aktive Anschluß des Kondensators C4 wird während des Betriebs des Ladekreises auf einen hohen negativen Wert geladen, der im Bereich von ca. 300 V liegt. Der aktive Anschluß des Kondensators C4 ist über den Widerstand R3 und eine Gasentladungslampe N mit einem Auslösepotential von ca. 250 V an den Eingang 9 des Inverters IC-5 angeschlossen. Wenn die Spannung am Kondensator C4 unter 250 V liegt, wird die Lampe N nicht ionisiert, und es wird kein negatives Signal dadurch an den Anschluß 9 von IC-5 angelegt. Der Schaltzustand des Inverters IC-5 ist somit entweder durch den Erdanschluß des Widerstands R4 über R8 oder alternativ durch die Durchschaltung der Blitzlicht-Kondensator spannung von C4 durch den Widerstand R3 und die Lampe N bestimmt. Unter Berücksichtigung der Tatsache, daß der Transistor Q1 unter hohen Beleuchtungsbedingungen
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geöffnet ist, wodurch der Anschluß 9 von IC-5 über R4 auf einen Niedrigpegel gezogen wird, ergibt sich, daß unabhängig von der Ladung des Kondensators C4, die nur dazu dienen würde, den Anschluß 9 unter Erdpotential zu treiben, im Fall hoher Beleuchtungszustände der logische Zustand des Eingangs 9 von IC- 5 niedrig ist. Dadurch wird die grüne LED D1 aktiviert und zeigt dem Benutzer an, daß eine ausreichende Belichtung für. einen Belichtungsvorgang ohne Unterstützung durch Blitzlicht vorhanden ist. Die rote LED D2, die ihre Leistung aus der Systembatterie über R2, der mit ihrer Anode verbunden ist, entnimmt, muß ihre Kathode auf Erdpotential haben, damit sie aktiviert wird. Wenn der Pegel des Eingangs 9 des Inverters IC-5 niedrig ist, hat der Ausgang 10, an den die Kathode oder Diode D2 angeschlossen ist, einen hohen Pegel. Daher wird die Diode D2 bei hohem Beleuchtungspegel gesperrt. Unter Berücksichtigung der Tatsache, daß während des gesamten Einschaltzustands der Pegel des Ausgangs 6 des Inverters IC-3 hoch ist, der über den Widerstand R11 und den Knotenpunkt (c) mit dem Eingang 11 des Inverters IC-6 verbunden ist, folgt dementsprechend, daß der Pegel des Ausgangs 12 des IC-6 niedrig ist, d. h. auf Erdpotential liegt. Die grüne LED D1, deren Anode an R2 und deren Kathode an den Ausgang 12 des IC-6 angeschlossen ist, ist somit in Durchlaßrichtung vorgespannt und daher aktiv, was dem Benutzer anzeigt, daß die Aufnahme ohne weiteres gemacht werden kann. Die Diode D3, deren Kathode an den Ausgang 10 des Inverters IC-5 und deren Anode an den Eingang 11 des Inverters IC-6 angeschlossen ist, ist nicht in Durchlaßrichtung vorgespannt und somit gesperrt.
Wenn die vom Fotosensor P abgeleitete Lichterfassung eine unzureichende Beleuchtung bedeutet, wird, wie bereits erwähnt, der Ausgang 15 des Inverters IC-2 auf den Niedrigpegel gesteuert, wodurch die Emitter-Basis-Strecke des
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Transistors Q1 in Durchlaßrichtung leitend wird und Q1 in den stromführenden Zustand bringt, so daß der Kollektor von Q1 auf den hohen Pegel gezogen wird, und der Widerstand R4 versucht den Eingang 9 des Inverters IC-5 auf den hohen Pegel zu ziehen. Wenn dies eintritt, wird der Ausgang 10 auf einen Niedrigpegel gesteuert, wodurch die rote Diode D2 aktiviert und außerdem die Diode D3 in Durchlaßrichtung leitend wird. Der Eingang 1 von IC-6 wird somit nach unten gezogen, wodurch sein Ausgang 12 auf einen hohen Pegel gebracht wird, wodurch die grüne Diode D1 gesperrt wird. Insoweit also die Aktivierung des Transistors Q1 den Eingang 9 des Inverters IC-5 über R4 nach" oben ziehen kann, wird das rote Warnlicht eingeschaltet und zeigt dem Benutzer an, daß eine Belichtung nicht sofort erfolgen sollte. Der Transistor Q1 hält den Eingang des Inverters IC-5 auf dem hohen Pegel, so daß die rote Warndiode D2 so lange aktiviert ist, wie eine unzureichende negative Ladung des Kondensators C4 vorliegt, um dadurch diese Vorspannungswirkung durch den Widerstand R3 und die Anzeigelampe N unwirksam zu machen. Wenn jedoch der Kondensator C4 vollständig aufgeladen ist, z. B. von einem vorhergehenden Ladevorgang oder alternativ infolge eines neuen Ladevorgangs unter Einschaltung des Oszillatortransistors Q2, wird die Gasröhre N ionisiert, und der Eingang 9 wird auf einen niedrigen Pegel gezogen und löscht die rote Diode D2 und aktiviert die grüne Diode D1, was anzeigt, daß eine Blitzlicht-Belichtung mit voller Blitzstärke durchgeführt werden kann. In einem solchen Fall wird die Blitzröhre F ausgelöst und erzeugt Licht für die Belichtung, wie nachstehend erläutert wird.
Wie bereits erläutert, wird durch den niedrigen Beleuchtungszustand der Transistor QI in den leitenden Zustand vorgespannt. Eine fakultative Blenden-Richtspule L1, die dem Widerstand R8 parallelgeschaltet ist, kann für die Einstel-
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lung der Kamerablende durch bekannte Mittel aktiviert werden. Der Widerstand R8 dient zur Dämpfung von Schwingungen, die durch den Schaltvorgang ausgelöst werden. Der Transistor Q2 ist das aktive Element des Hochspannungs-Kondensatorladekreises. Es handelt sich um einen npn-Leistungstransistor mit geerdetem Emitter, dessen Kollektor zur Systembatterie über eine Wicklung eines Oszillatortransformators T1 rückgeführt ist. Wenn der Transistor Q1 durch einen geringen Umgebungslichtzustand eingeschaltet wird, wodurch sein Kollektor auf eine erhebliche positive Spannung gebracht wird, wird dieses positive Signal durch den Vorspannungswiderstand R9, durch eine Rückkopplungswicklung des Transformators T1 und durch einen Bezugsknotenpunkt (b) zu der Anode der Offset-Diode D5 zugeführt, deren Kathode an die Basis des Transistors Q2 angeschlossen ist. Die Diode D5 befindet sich somit im Durchlaßzustand, so daß die Basis von Q1 über Erdpotential erhöht wird, wodurch der Transistor Q1 in den aktiven Zustand gebracht und ein Schwingzustand erzeugt wird. Die Diode D5 ist nur zu dem Zweck vorgesehen, einen zusätzlichen Konstantspannungsabfall zwischen dem Punkt (b) und der Basis von Q2 vorzusehen. Der Zweck dieser Offset-Vorspannung wird weiter unten erläutert. Eine dritte Hochspannungswicklung des Transformators T1 dient zum Laden des Blitzröhren-Kondensators C4 auf ein negatives Potential durch eine Hochspannungs-Gleichrichterdiode D6. Die normale Betriebsspannung der Blitzröhre F liegt nahe 300 V. Wenn der Transistor Q2 durch Abschalten des Transistors Q1 aufgrund einer hohen Beleuchtungserfassung durch den Fotosensor P abgeschaltet ist, ist der Widerstand R9 durch den Widerstand R8 geerdet. Die Steuerdiode D4, deren Kathode an den Kollektor von Q1 und deren Anode an den Bezugspunkt (b) angeschlossen ist, dient dem Zweck sicherzustellen, daß der Pegel am Knoten (b) nicht über ca. 0,7 V, den Spannungsabfall der Diode in Durchlaßrichtung, ansteigen kann. Für den
Normalbetrieb des Oszillators Q2 ist es offensichtlich, daß das Potential am Punkt (b) gleich dem der in Durchlaßrichtung vorgespannten Diode D5 sein muß, das dem Spannungsabfall des in Durchlaßrichtung vorgespannten Emitters von Q2 hinzuaddiert werden muß, also ca. 1,4 V. Die Rückführung der Diode D4 an Masse stellt jedoch sicher, daß der Knotenpunkt (b) den Spannungsabfall der in Durchlaßrichtung vorgespannten Diode D4 in keinem Fall übersteigen kann, und somit ist das Potential an diesem Punkt unter dem Haltepotential des Oszillator-Basiskreises, so daß der Oszillator in den Abschaltzustand vorgespannt ist. Auch in diesem Fall entnimmt der abgeschaltete Transistor Q2 nur den Kollektorsperrleckstrom aus der Systembatterie. Im Fall einer starken Beleuchtung ist also der Oszillator abgeschaltet, und im Fall schwacher Beleuchtung wird er automatisch eingeschaltet und lädt den Blitzlicht-Kondensator C4 auf.
Die Blitzröhren-Auslöseschaltung verwendet eine gesonderte Hochspannungs-Gleichrichterdiode D7, deren Kathode an die Kathode des Blitzlicht-Gleichrichters D6 und deren Anode an einen Triggerkondensator C3 angeschlossen ist, der seinerseits über die Primärwicklung des Triggertransformators T2 an Masse rückgeführt ist. Wenn der Oszillator Q2 eingeschaltet wird, wird dadurch also ein Laden des Triggerkondensators C3 bewirkt. Ein normalerweise geöffneter Synchronisationsschalter S2 konventioneller Auslegung, der an der Blendenmechanik befestigt ist, erdet die Anode der Diode D7. Das Schließen des Schalters S2 während der Belichtung entlädt den Kondensator C3 sehr schnell durch die Primärwicklung des Transformators T2, so daß ein Hochspannungsstoß in der Sekundärwicklung auftritt, die mit einer Triggerelektrode G an einer Blitzröhre F verbunden ist. Abweichend von der konventionellen Anordnung, bei der ein gemeinsamer Hochspannungsgleichrichter für beide Ladekondensatoren C4
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und C3 verwendet wird, wird durch Einschalten einer gesonderten Lade-Gleichrichterdiode D7 und durch Vorsehen eines Nebenschlußleckwegs parallel zu dem Triggerkondensator in Form eines Widerstands R10 mit einem Wert von 10 MJldie Ladung des Triggerkondensators C3 innerhalb weniger Zehntelsekunden nach dem Abschalten des Oszillatortransitors Q2 abgeleitet. Dadurch wird die Triggerschaltung wirksam gesperrt und kann keine Blitzröhrenentladung in solchen Fällen auslösen, in denen der Benutzer eine Aufnahme bei geringem Beleuchtungspegel, der das Laden des Blitzlampen-Kondensatoirs C4 erforderlich macht, machen will, seine Absicht ändert und stattdessen versucht, eine Aufnahme eines Gegenstands zu machen, der stark beleuchtet ist. Ohne dieses automatische Abschalten des Triggerkreises würde in solchen Fällen die Blitzröhre unausweichlich ausgelöst werden, so daß möglicherweise eine Überbelichtung erfolgen würde. Durch Vorsehen eines unabhängigen Gleichrichters und eines Ableitwiderstands wird die Triggerschaltung gesperrt, ohne daß teurere Komponenten wie etwa ein siliziumgesteuerter Gleichrichter oder ein spezieller mechanischer Schalter vorgesehen werden müssen. Wenn, wie bereits erwähnt, der Blitzlicht-Kondensator C4 vollständig aufgeladen ist, wird der Anschluß 9 des Inverters IC-5 stark negativ gehalten, was eine Aktivierung der grünen LED Di bewirkt, so daß der Benutzer weiß, daß die Kamera belichtungsbereit ist.
Zusammenfassend ist zu sagen, daß die elektronischen Schaltkreise der Kamera durch teilweise Betätigung des Verschlußauslöseknopfs in einen Einschaltzustand gebracht werden. Dieser Zustand bleibt während einer Periode von ca. 30 s nach einer anschließenden Freigabe des Verschlußauslöseknopfs erhalten. Zu diesem Zeitpunkt tritt die Schaltung in eine Abfragephase ein, in der die Fotosensorschaltung den Lichtpegel bestimmt und die Zustandsinformation an zwei
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Anzeigelampen weiterleitet, die durch den Sucher der Kamera sichtbar sind. Wenn der Lichtpegel für eine Belichtung ohne Unterstützung durch Blitzlicht ausreicht, leuchtet ein grünes Licht, das dem Benutzer anzeigt, daß er die Belichtung durchführen kann. Wenn die erfaßte Beleuchtung unzureichend ist, leuchtet ein rotes Licht, und es erfolgt eine sofortige automatische Betätigung des Blitzlicht-Ladekreises. Wenn die Kamera auf die zu fotografierende Szene gerichtet bleibt, erfolgt die Aufladung während einer Periode von 5-20 s, wonach das rote Licht erlischt und das grüne Licht aufleuchtet, was dem Benutzer anzeigt, daß er nunmehr eine Aufnahme machen kann. Drücken des Knopfs in die Verschlußauslöselage löst dann eine Blitzlichtaufnahme aus. Wenn andererseits der Blitzlicht-Kondensator von einem vorhergehenden Aufladevorgang noch ausreichend geladen ist, bleibt das grüne Licht einfach an während der Betätigung des Verschlußauslöseknopfs, und die Belichtung wird mit Unterstützung durch Blitzlicht durchgeführt. Wenn dagegen der Benutzer sich entschließt, ein anderes Objekt zu fotografieren, das ausreichend durch Umgebungslicht beleuchtet ist, so bleibt beim Richten der Kamera auf das Objekt und Drücken des Verschlußauslöseknopfs die Blitzlicht-Ladeschaltung unwirksam und gesperrt, das grüne Licht leuchtet auf, und der Benutzer kann die Aufnahme ohne Unterstützung durch Blitzlicht und ohne die Batteriebelastung, die mit dem Ladevorgang verbunden ist, machen. Innerhalb einer Periode von ca. 30 s nach der Freigab des Verschlußauslöseknopfs durch den Benutzer tritt das Gesamtsystem in einen vollständigen Abschaltzustand ein.
Im Abschaltzustand wird der Eingang des Inverters IC-3 auf einem hohen Pegel und sein Ausgang auf einem niedrigen Pegel gehalten, wodurch der Eingang des Inverters IC-6 auf dem Niedrigpegel gehalten und damit die grüne LED D1 gesperrt
wird. Der Fotosensor P und sein Fühlwiderstand R5 werden beide auf dem Potential der Systembatterie gehalten und entnehmen keinen Strom. Das Inverterpaar IC-1 und IC-2 wird somit derart angesteuert, daß die Basis des Transistors Q1 auf das Batteriepotential erhöht wird und den Transistor Q1 abschaltet, wodurch auch der Oszillatortransistor Q2 abgeschaltet wird. Der Eingang zum Inverter IC-5 wird niedrig, wodurch die rote LED D2 gesperrt wird. Damit sind sämtliche CMOS-Einheiten in einen niedrigen Stromentnahmezustand gestellt, beide Anzeigedioden sind gesperrt, der Fotosensorstrom ist unterbrochen, und die beiden diskreten Transistoren Q1 und Q2 sind so vorgespannt, daß die einzige Stromentnahme durch sie der Kollektorsperrleckstrom ist. Die Gesamtstromentnahme von diesen Quellen beträgt weniger als 1 ;uA bei einer Systembatterie von 6 V, was in einer Gesamtleistungseinsparung der Systembatterie resultiert. Die Schaltung wurde zwar unter Bezugnahme auf den Einsatz von sechs CMOS-Invertern erläutert, wobei jeder Inverter aus einem CMOS-Schalter besteht, es ist jedoch ersichtlich, daß ein identisches Verhalten auch erzielbar ist, wenn aneinander angepaßte Paare diskreter Bauelemente, z. B. p- und n-Kanal-MOS-Bauelemente mit zusammengeschalteten Gate-Elektroden eingesetzt werden.
Die Schaltung von Fig. 3 ist eine nur mit bipolaren Transistoren ausgeführte Schaltung, die dasselbe Problem löst. Sie kann mit einer 3 V-Systembatterie arbeiten. Die Lösung ist in diesem Fall etwas komplexer, da der Taktgeber selbst bipolare Transistoren umfaßt, die im Gegensatz zu CMOS-EIementen eine erhebliche gleichbleibende Stromentnahme für ihren Betrieb benötigen. Die Taktgeberschaltung, die einen Vergleicher IC-7 verwendet, muß in bezug auf die Systemleistungsentnahme selbsteinschaltend und selbstabschaltend sein. Bei Gesamtbetrachtung von Fig. 3 ergibt sich, daß
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insgesamt vier Differenz-Operations-Amplitudenvergleicher IC-7 bis IC-10 verwendet werden. Sie sind im Handel als einzelne Kompaktbau-IS (z. B. LM 339) erhältlich. Diese bipolaren Vergleicher sind Schalteinheiten, wobei der Ausgangsanschluß einfach eine Direktverbindung zum unbelasteten Kollektor eines npn-Ausgangstransistors ist..
Die Gesamtfunktionen der Teilschaltungen sind im wesentlichen mit denjenigen ihrer Gegenstücke in der CMOS-Version nach Fig. 2 identisch. Eine manuell verriegelte und automatisch ausgelöste Versorgungsschaltung verwendet einen Amplitudenvergleicher IC-7, einen Schalttransistor Q3 und einen Leistungsschalttransistor Q4, der an seinem Kollektor Leistung an einen Systembus 2 zur Verfugung stellt, der sämtliche Vergleicher speist, wie noch erläutert wird.Ein Fotosensor P und ein Fühlwiderstand R5 werden in Verbindung mit einem Pegelvergleicher IC-8 eingesetzt zur Aktivierung des Schalttransistors Q1 in den stromführenden und den Sperrzustand entsprechend den erfaßten Beleuchtungspegeln, Die Blitzlicht-Ladeschaltung und die Triggerschaltungen sind mit denjenigen der CMOS-Version identisch. Die Anzeigelicht-Ansteuerlogik ist durch Amf>litudenvergleicher IC-9 und IC-10 in Verbindung mit der Logikdiode D3 gebildet.
Ss wird zuerst auf die verriegelnde Versorgungsschaltung Bezug genommen. Eine Systembatterie 1, deren negative Klemme an Masse liegt, liefert eine positive Spannung direkt an den Emitter eines npn-Transistors Q4, der an seinem Kollektor eine positive Spannung V_ auf einen Systemversorgungsbus 2 liefert. Sämtliche vier Vergleicher entnehmen ihre Leistung von diesem Bus 2 über einen Anschluß 3 am Vergleicher IC-7. Ebenso sind sämtliche Vergleicher über den Anschluß des Vergleichers IC-7 an Masse rückgeführt. Im Abschaltzustand wird der Transistor Q4 in noch zu erläuternder Weise
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abgeschaltet, wodurch sämtliche Vergleicher als Verbraucher von der Systembatterie abgekoppelt werden. Der Transistor Q4 wird ursprünglich in einen stromführenden Zustand durch Anwendung eines Vorspannungs-Netzwerks aus einem Widerstand R15 geschaltet, der an die Systembatterie angeschlossen ist und zur Basis von Q4 über R16 und ferner zur Anode der Diode D8 führt. Die Kathode von D8 ist durch Schließen eines normalerweise geöffneten Schalters S1 beim Drücken des Verschlußauslöseknopfs in die Mittelstellung an Masse gelegt. Dadurch wird die Diode D8 an Masse gelegt und in Durchlaßrichtung vorgespannt, wodurch die Basis von Q4 durch R16 in Durchlaßrichtung gezogen und der Transistor Q4 eingeschaltet wird und die Spannung V_c an den Systembus 2 liefert. Sämtlichen vier Vergleichern sowie einem Ende des Fotosensors P wird somit sofort Energie zugeführt. Ferner wird unmittelbar nach dem Schließen des Schalters S1 der invertierende Eingang des Vergleichers IC-7, der mit der Kathode von D8 verbunden ist, über den Schalter SI an Masse gelegt. Die Systembusspannung ν_,_, wird über R14 dem nichtinvertierenden Eingang von IC-7 zugeführt. Der Ausgang 1 des Vergleichers IC-7 steuert die Basis des npn-Transistors Q3, dessen Emitter an Masse liegt, an.Der Ausgang 1 des Vergleichers IC-7 ist ferner direkt zu dem nichtinvertierenden Eingang zurückverbunden. Da das Potential am nichtinvertierenden Eingang des Vergleichers IC-7 das Potential des invertierenden Anschlusses übersteigt, wird der Ausgangsstufen-Transistor des Vergleichers gesperrt und stellt daher keine Belastung der Schaltung über den Anschluß 1 dar. Somit wird die Basis von Q3 auf einem hohen Pegel durch den direkten Anschluß an den Vergleicherbus über den Widerstand R14 gehalten und ist in bezug auf den Emitter in Durchlaßrichtung vorgespannt, wodurch der Transistor Q3 eingeschaltet wird, der damit die Funktion des Schalters 1 übernimmt, da die Emitter-Basis-Strecke des Transistors Q4
über den Widerstand R16 in einem in Durchlaßrichtung geöffneten, aktiven Zustand gehalten wird.
Beim Öffnen des Schalters S1 wird eine Taktoperation ausgelöst. Durch ein Taktgebernetzwerk aus R13 und C5 verbindet R13 den Kondensator C5 mit der Systembatterie und lädt ihn von Erdpotential her auf. Die Verbindung zwischen dem Widerstand R13 und dem Kondensator C5 ist an den invertierenden Anschluß des Vergleichers IC-7 angeschlossen, und während sich der Kondensator C5 weiter durch den Widerstand R13 in positiver Richtung auflädt, steigt der invertierende Eingang des Vergleichers IC-7 auf immer höhere positive Werte, bis das Potential am nichtinvertierenden Anschluß überschritten wird; zu diesem Zeitpunkt wird der Vergleicher-Ausgangsstufentransistor eingeschaltet, wodurch das Potential des Anschlusses 1 unter die Basis-Emitter-Spannung von Q3 abfällt und Q3 in den Sperrzustand abgeschaltet wird. Da S1 nicht mehr geschlossen ist, wird der Transistor Q4 in den Auszustand geschaltet, und die Spannung des Vergleicherbus 2 fällt sehr schnell auf Null ab. Ein Haltekondensator C6, der zwischen die Basis des Transistors Q3 und Masse geschaltet ist, hält die Basis von Q3 auf niedrigem Potential und stellt sicher, daß dieser unabhängig von irgendwelchen momentanen Übergangsschaltungen der Ausgangsstufe des Vergleichers IC-7 abgeschaltet bleibt, während die zur Speisung des Vergleichers zugeführte Busspannung V auf Null absinkt. Dadurch werden die Transistoren Q2 und Q4 während dieses Abfallvorgangs in einem Abschaltzustand gehalten, und nach Ablauf dieser Zeit befindet sich der gesamte Taktgeber im Sperrzustand und entnimmt Strom nur durch den Kollektorsperrleckstrom der Transistoren Q3 und Q4. Somit schaltet sich der Taktgeber am Ende einer Zeitperiode, die durch die Ladezeit des Kondensators C5 und den Widerstand R13 bestimmt ist und in der Größenordnung von
30-50 s liegt, vollständig ab. Alle weiteren bipolaren Vergleicher, d. h. IC-8, IC-9 und IC-I0, die über den Anschluß 3 des gemeinsamen Chips gespeist werden, werden gleichzeitig mit dem Taktgeber abgeschaltet. Die Lichterfassungsschaltung aus dem Lichtleiterelement P und dem Fühlwiderstand R5 wird gleichermaßen durch den Abschaltvorgang gesperrt und entimmt unter diesen Bedingungen keinen Strom.
Im Einschaltzustand dient der Vergleicher IC-8 zum Ausschalten des Schalttransistors Q1 im Fall eines hohen Beleuchtungspegels, so daß der Versorgungs-Oszillatortransistor Q2 wie vorher gesperrt wird. Im Fall eines so hohen Beleuchtungspegels wird der nichtinvertierende Eingang des Vergleichers IC-8, der mit dem Verbindungspunkt zwischen dem Fotosensor P und dem Pegelstellwiderstand R5 verbunden ist» auf einem hohen Pegel gehalten. Eine Bezugsspannung, die von einem Teilerglied, bestehend aus Widerständen R7 und R6, die von dem Systembus 2 gespeist werden, abgeleitet wird, liefert eine Spannung an den invertierenden Eingang des Vergleichers IC-8, die gleich ca. 20 % der positiven Vergleicher-Schienenspannung V ist. Im Fall eines so hohen Beleuchtungspegels übersteigt das Potential am nichtinvertierenden Eingang das an den invertierenden Eingang angelegte Potential, und infolgedessen befinden sich der Ausgangsschalter des Vergleichers IC-8 und damit der Anschluß 2 in einem Auszustand. Die Basis des Transistors Q1 ist über den Widerstand R8 mit dem Anschluß 2 des Vergleichers IC-8 verbunden, woraus folgt, daß im Fall eines hohen Beleuchtungspegels der Basiskreis von Q1 sich im Auszustand befindet und Q1 daher gesperrt ist, wie dies unter gleichen Bedingungen in der CMOS-Version der Fall ist. Ein Rückkopplungswiderstand R9, der vom Kollektor des Transistors Q1 zum invertierenden Eingang des Vergleichers IC-8 geschaltet ist, hat in diesem Fall keine Wirkung. Wie im Fall der CMOS-
Schaltung resultiert das Erfassungsinformationssignal, das vom Kollektor des Schalttransistors Q1 über den Widerstand R4 an die Leuchtdioden-Logik geliefert wird, in einem Erdungszustand am unteren Anschluß des Widerstands R3. Die Leuchtdioden-Logik wird wie vorher als eine Kombination von zwei Signalen zugeführt, wobei das eine über den Widerstand R4 vom Schalttransistor Qi und das andere über den Widerstand R3 und die vom Blitzlichtkondensator F gespeiste Anzeigelampe N abgeleitet wird. Ihr gemeinsamer Anschluß ist die Anode der Diode D3, deren Kathode über den Widerstand R2 im Fall eines hohen Beleuchtungspegels an Masse rückgeführt ist. Die Anode der Diode D3 ist entweder über R4 wirksam geerdet oder durch R3 negativ angesteuert und befindet sich in beiden Fällen in einem inaktiven Zustand, was in einem Nullstromzustand über den Widerstand R2 resultiert. Der Verbindungspunkt zwischen der Kathode der Diode D3 und dem Widerstand R2 wird dem invertierenden Eingang des Vergleichers IC-9 und dem nichtinvertierenden Eingang des Vergleichers IC-10 zugeführt. Die beiden verbleibenden Eingänge dieser beiden Vergleicher werden auf die System-Bezugsspannung des Punkts (a) des Widerstandsteilers aus den Widerständen R6 und R7 zurückgebracht, wodurch diese beiden Anschlüsse auf einen konstanten positiven Wert von einigen V gebracht werden. Unter diesen Bedingungen befindet sich der Ausgang des Vergleichers IC-9 im Leerlaufzustand, so daß der Anschluß 13 erdfrei ist und dadurch den Stromfluß von der Systembatterie durch den Widerstand R1 und durch die rote LED D2 blockiert. Umgekehrt liegt der nichtinvertierende Anschluß des Vergleichers IC-10 an Masse, wogegen der invertierende Anschluß positiv ist, was in einem Sperren des Ausgangstransistors des Vergleichers IC-10 resultiert, so daß ein Aktivierungsstrom aus der Systembatterie durch R1 und durch die grüne LED D1 nach Erde fließen kann, was einen ausreichenden Umgebungslichtzustand anzeigt.
Bei schwacher Beleuchtung, die die Blitzlichtauslösung erforderlich macht, liegt am invertierenden Eingang von IC-8 ein relativ niedriges Potential, und in diesem Fall herrscht das an den Anschluß 4 angelegte positive Potential vor und resultiert in einem Einschaltzustand am Ausgang, wodurch der Ausgangsanschluß 2 im wesentlichen zu Masse gezogen wird; dies resultiert wiederum darin, daß der Transistor Q1 in den stromführenden Zustand gezogen und der Blitzlampen-Ladekreis aktiviert wird. Die durch den Widerstand R9 erzeugte Rückkopplung hat die gleiche Funktion wie der Widerstand R6 in Fig. 2 und sorgt für eine positive Trennung der Triggerpegel des Vergleichers IC-8, so daß die gleiche Unempfindlichkeit gegenüber kurzzeitigen Änderungen der erfaßten Lichtpegel aufgrund von durch geringe Kamerabewegungen oder anderweitig hervorgerufenen Randbeleuchtungssituationen erhalten wird. Bei schwacher Beleuchtung löst das Einschalten des Transistors Q1 den Ladevorgang des Blitzlampenkreises aus, und gleichzeitig wird an die Anode der Diode D3 durch den Widerstand R4 ein positives Logiksignal angelegt. Dadurch wird die Diode D3 in Durchlaßrichtung vorgespannt, und es fließt ein Strom durch die Diode D3 über den Widerstand R2 zu Masse, wodurch an den invertierenden Eingang des Vergleichers IC-9 ein positives Potential angelegt wird zur Aktivierung der roten LED D2 und das gleiche positive Potential an den nichtinvertierenden Eingang des Vergleichers IC-10 angelegt wird zur Sperrung der grünen LED D1, was dem Benutzer anzeigt, daß Zeit für einen Ladevorgang benötigt wird. Das anschließende Laden des Blitzlicht-Kondensators C4 setzt das durch R4 angelegte Logiksignal außer Wirkung und bewirkt damit schließlich eine Zustandsurakehr der Diodenlampen D1 und D2, wodurch selektiv das grüne Licht zum Aufleuchten gebracht wird.
Im Abschaltzustand sind sämtliche Vergleicher von der Spannungsquelle getrennt, da Vcc Null ist. Da jeder
Vergleicher-Ausgangsanschluß eine Direktverbindung mit dem unbelasteten Kollektor eines Endstufen-npn-Schalttransistors ist, können nach dem Abfall von Vcc auf Null sämtliche Ausgangsanschlüsse als in Sperrichtung vorgespannte Dioden relativ zu allen daran angelegten positiven Signalspannungspegeln angesehen werden. Damit sind beide Signaldioden D1 und D2 gesperrt ebenso wie der Vorspannungsstrom zum Transistor Q1. Somit ist der Transistor Q1 abgeschaltet, was ebenso für den Oszillatortransistor Q2 gilt. Wenn V Null ist, ist der Transistor Q3- abgeschaltet, und der Vorspannungswiderstand RI5 hält den Transistor Q4 im Sperrzustand. Da die Systembusspannung Vcc Null ist, entnimmt die Fotosensorschaltung keinen Strom. Eine geringfügige Leckage erfolgt in den invertierenden Eingang des Vergleichers IC-7 über den Widerstand R13. Bei einem Widerstandswert von 10 MfL des Widerstands R13 und einer 3 V-Systembatterie hat diese Leckage einen Höchstwert von 1/3 jih. Die Gesamtstromentnahme des Systems im Abschaltzustand beträgt weniger als 1 ;uA.
In der Gesamtfunktionsweise sind die bipolare Schaltung und die CMOS-Schaltung nach den Fig. 2 bzw. 3 identisch. Beide Systeme bewirken eine automatische vollständige Energieabschaltung ohne die Aktivierung äußerer Mittel. Eine nicht benützte Kamera wird vollständig abgeschaltet, und es erfolgt kein Entladen der Batterie.
Jedes der beiden Systeme kann in einfacher Weise erweitert werden, so daß komplexere Steuersysteme damit betrieben werden können. Z. B. kann der Abstand zwischen Kamera und Gegenstand als veränderlicher Analogsignalpegel erhalten . werden, der durch bekannte Mittel vom Objektfokussiersystem ableitbar ist. Ein solches Signal kann zur Ansteuerung eines Bereichsvergleichers, der dem angegebenen Lichterfassungs-
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Vergleicher ähnlich ist, genutzt werden, und wenn der so erfaßte Bereich einen vorbestimmten Wert übersteigt, was anzeigt, daß der Blitz unzureichend sein wird, wird durch den Bereichsvergleicher eine einfache logische Torschaltung aktiviert und sperrt die grüne Diode. Dadurch leuchtet das rote Ladelicht auf, schaltet sich jedoch nicht wieder ab, was dem Benutzer anzeigt, daß die Blitzlichteinheit nicht ausreichend ist.
In den Ansprüchen bedeutet "Signal" alternativ einen Spannungs-, einen Strom- oder einen Widerstandszustand, der an einer Steuerleitung oder an einem Anschluß vorhanden ist. So werden in der bipolaren Schaltung nach Fig. 3 Spannungssignale an die Eingänge des Vergleichers IC-8 angelegt, während daraus am Ausgang des Vergleichers verschiedene Widerstandszustände resultieren, die wiederum das Anlegen eines Erdungs- oder eines Leerlauf-"Signals" an den Widerstand R8 am Anschluß 2 zur Folge haben.
Leerseite

Claims (24)

ο -7 Γ) ο q 7 ^ «j i. J u J / Patentansprüche
1. Batteriegespeiste Kamera
mit einer Batterie, einem manuell betätigbaren nichthaltenden Schalter, der einen stabilen Abschaltzustand hat, in den er zurückkehrt, wenn von. außen auf den Schalter einwirkender Betätigungsdruck entfällt, und mit wenigstens einem elektrischen Systemverbraucher, der dem Aufnahmevorgang zugeordnet und durch Einschalten des Schalters in einen Einschaltzustand aktivierbar ist, gekennzeichnet dur c h
- einen MOS-getakteten astabilen Schaltkreis (IC-3, IC-4), der von der Batterie gespeist wird und dessen erster Ausgang mit dem wenigstens einen Systemverbraucher verbunden ist, wobei der astabile Schaltkreis zwei Ausgangszustände entsprechend dem Zustand des Schalters (SI) aufweist, und zwar einen ersten instabilen Ausgangszustand, der die Batterieleistung direkt an den wenigstens einen Systemverbraucher anschaltet, und einen stabilen zweiten Zustand, der den Abschaltzustand des wenigstens einen Systemverbrauchers bewirkt, und wobei der astabile Schaltkreis durch Betätigen des nichthaltenden Schalters (S1) in den Einschaltzustand vom zweiten in den ersten Zustand bringbar ist und der astabile Schalt-
η α q - 2 -
kreis in dem ersten Zustand während der Gesamtbetatigungsdauer des nichthaltenden Schalters (S1) und während einer bestimmten Zeitdauer nach der Umschaltung des Schalters in den stabilen zweiten Zustand verbleibt, und wobei der astabile Schaltkreis nach Ablauf der vorbestimmten Zeitdauer in den Abschaltzustand zurückkehrt, wodurch die Batterieleistung zu dem wenigstens einen Systemverbraucher unterbrochen wird, und wobei der astabile Schaltkreis bei Vorhandensein eines oder mehrerer weiterer Systemverbraucher während des ersten und des zweiten Zustande verschiedene Steuersignale erzeugt zur Steuerung eines Schaltkreises, der jeweils einen Teil jedes weiteren Systemverbrauchers bildet; und wobei der astabile Schaltkreis durch die Abschaltung der elektrisehen Energie und durch das während des zweiten Zustands vorhandene Steuersignal einen nichtleitenden Zustand sämtlicher Systemverbraucher bewirkt und in seinem zweiten Zustand keinen merklichen Strom aus der Batterie (1) entnimmt, und wobei der nichthaltende Schalter (S1) der einzige manuell betätigbare Schalter ist, der die Speisung der Kamera mit Batterieleistung steuert.
2. Kamera nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein Systemverbraucher ein batteriegespeister Belichtungserfassungs-Schaltkreis (IC-I, IC-2, P) ist.
3. Kamera nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Schaltkreis jedes weiteren Systemverbrauchers ein MOS-Schaltkreis ist.
4. Kamera nach Anspruch 2, wobei ein Systemverbraucher ein als Einheit ausgeführter Blitzröhren- und Ladeschaltkreis zur Blitzlichtbeleuchtung während der Belichtung ist,
gekennzeichnet durch
- eine erste Steuereinheit (Q1), die auf den Lichterfassungs-Schaltkreis (P, IC-I, IC-2) anspricht und den Umgebungslichtpegel bezeichnende Steuersignale erzeugt;
- eine erste Sperreinheit zum Sperren des Ladeschaltkreises (F, C3, C4), so daß aufgrund eines Steuersignals von der ersten Steuereinheit, das eine unzureichende Umgebungsbeleuchtung bezeichnet, ein Nullstrom-Abschaltzustand bewirkt wird, und zum öffnen des Ladeschaltkreises (F, C3, C4), so daß dieser im Ladezustand arbeitet aufgrund eines Steuersignals von der ersten Steuereinheit (Q1), das eine ausreichende Umgebungsbeleuchtung anzeigt.
5. Kamera nach Anspruch 4,
gekennzeichnet durch
- eine zweite Steuereinheit, die auf einen unzureichenden Ladungszustand des Ladeschaltkreises (F, C3, C4) und auf ein Steuersignal der ersten Steuereinheit (Q1), das eine unzureichende Umgebungsbeleuchtung anzeigt, anspricht und ein Warn-Steuersignal erzeugt, das gleichzeitig eine unzureichende Ladung und eine unzureichende Umgebungsbeleuchtung anzeigt;
- eine auf den Warn-Steuersignalzustand ansprechende Warneinheit (D2), die den Benutzer auf das Erfordernis einer Blitzlicht-Belichtung und auf den unvollständigen Ladezustand des Blitzlicht-Ladekreises aufmerksam macht; und
- eine erste Anzeigeeinheit (DI), die dem Benutzer aufgrund entweder eines Steuersignals der ersten Steuereinheit (Q1), das eine ausreichende Umgebungsbeleuchtung anzeigt, oder aufgrund eines Steuersignals der ersten Steuereinheit (Q1), das eine unzureichende Umgebungsbeleuchtung bei gleichzeitig vollständigem Ladezustand des Ladeschaltkreises bedeutet, anzeigt, daß eine Aufnahme
entweder aufgrund ausreichender Umgebungsbeleuchtung oder aufgrund des vollständigen Ladezustands des Ladekreises gemacht werden kann.
6. Kamera nach Anspruch 5, wobei der Ladekreis umfaßt reinen so geschalteten Kondensator, daß dieser die Klemmen der Blitzröhre speist, einen ersten Gleichrichter sowie eine so geschaltete Wechselspannungsquelle, daß der Kondensator durch den ersten Gleichrichter aufladbar ist, wobei die Blitzröhre eine Triggerelektrode aufweist, an die eine Triggerspannung anlegbar ist,
gekennzeichnet durch
einen zweiten Gleichrichter (D7), der so geschaltet ist, daß er den Triggerkondensator (C3) von der Wechselspannungsquelle (Q2) her auflädt;
einen Triggertransformator (T2) mit einer Eingangswicklung und mit einer zur Aktivierung der Triggerelektrode (G) geschaltetren Sekundärwicklung; einen Schalter (S2)# der den Triggerkondensator (C3) während der Verschlußbetätigung durch die Primärwicklung entlädt; und
einen Ableitungswiderstand (RIO), der den Triggerkondensator (C3) kontinuierlich mit einer Geschwindigkeit, die wesentlich geringer als die Ladegeschwindigkeit ist, durch den zweiten Gleichrichter (D7) entlädt, wobei der Ableitungswiderstand (R10) den Triggerkondensator (C3) entlädt, wenn die Wechselspannungsquelle (Q2) durch die erste Sperreinheit abgeschaltet wird, wodurch eine anschließende Betätigung des Schalters (S2) während des Abschaltzustands die Blitzröhre (F) nicht auslösen kann.
7. Kamera nach Anspruch 1 oder 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die astabile MOS-Schaltung integrierte Schaltungen in Form von CMOS-Invertern verwendet, wobei höchstens zwei Inverter (IC-3, IC-4) vorgesehen sind.
8. Kamera nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Belichtungsmeßschaltung integrierte Schaltungen in Form von CMOS-Invertern verwendet, wobei höchstens zwei Inverter (IC-I, IC-2) vorgesehen sind.
9. Kamera nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die erste Anzeigeeinheit eine erste elektrische Lampe (Di) aufweist, die direkt von einem ersten CMOS-Inverter (IC-5) aktivierbar ist, daß die Warneinheit eine zweite elektrische Lampe (D2) aufweist, die direkt von einem zweiten CMOS-Inverter (IC-6) aktivierbar ist, wobei die beiden Inverter (IC-5, IC-6) jeweils im System-Einschaltzustand auf ein Steuersignal der ersten Steuereinheit (Q1), das eine ausreichende Umgebungsbeleuchtung anzeigt, und auf das Warnsteuersignal ansprechen.
10. Batteriegespeiste Kamera
mit einer Batterie, mit einem manuell betätigbaren Schalter, der einen stabilen Abschaltzustand hat, in den er zurückkehrt, wenn ein ihn beaufschlagender externer Druck entfällt, und mit einem oder mehreren elektrischen Systemverbrauchern, die einem AufnähmeVorgang zugeordnet sind und die durch Einschalten des Schalters in einen Einschaltzustand aktivierbar sind,
gekennzeichnet durch - eine erste Schalteinheit, die die Batterie an einen Systembus (2) zur Speisung von Systemverbrauchern anschaltet, wobei die erste Schalteinheit einen ersten
Steueranshluß aufweist, an dem extern zugeführte Signale eine selektive Aktivierung der Schalteinheit entweder in einen Einschaltzustand zwischen der Batterie und dem Systembus (2) oder in einen Abschaltzustand, je nach dem Wert der extern zugeführten Signale, bewirken; und - einen astabilen Taktschaltkreis (Q4, R13, C5), der durch den Systembus (2) aktivierbar ist und ursprünglich in einen ersten instabilen Zustand gelangt, in dem ein Signal an den Steueranschluß gelegt wird, um die Schalteinheit im Einschaltzustand während des Betriebs des nichthaltenden Schalters (S1) und während einer begrenzten Zeitdauer nach der Freigabe desselben zu halten, und der nach Ablauf dieser Zeitdauer in einen zweiten stabilen Zustand zurückkehrt, in dem ein Signal an den Steueranschluß koppelbar ist, das die Schalteinheit in den Ausschaltzustand bringt, wobei der astabile Schaltkreis im zweiten Zustand einen mäßigen, aber signifikanten Strom verbraucht und einen insignifikanten Strom verbraucht, wenn der Systembus (2) von der Batterie getrennt ist.
11. Kamera nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß der nichthaltende Schalter (S1) der einzige manuell aktivierbare Batterieabschalter ist.
12. Kamera nach Anspruch 10 oder 11,
dadurch gekennzeichnet,
daß der astabile Schaltkreis mindestens einen bipolaren Transistor aufweist, der dem Systembus (2) einen signifikanten Strom entnimmt, wenn der Systembus aktiviert ist.
13. Kamera nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet,
daß einer der Systemverbraucher ein batteriegespeister Belichtungsmeß-Schaltkreis ist.
14. Kamera nach Anspruch 13, wobei eine Blitzröhre und ein Ladekreis einen einheitlich ausgeführten Systemverbraucher für die Erzeugung von Blitzlicht während der Belichtung bilden,
gekennzeichnet durch
- eine erste Steuereinheit, die auf den Belichtungsmeß-Schaltkreis (P, R5) anspricht und Steuersignale erzeugt, die den Umgebungslichtpegel anzeigen;
- eine erste Sperreinheit, die aufgrund eines Steuersignals von der ersten Steuereinheit, das eine unzureichende Umgebungsbeleuchtung anzeigt, den Ladekreis (F, C3, C4) sperrt und einen Nullstrom-Abschaltzustand bewirkt und die aufgrund eines Steuersignals von der ersten Steuereinheit, das eine ausreichende Umgebungsbeleuchtung anzeigt, den Ladekreis aktiviert, so daß dieser im Ladezustand arbeitet.
15. Kamera nach Anspruch 14,
gekennzeichnet durch
eine zweite Steuereinheit, die auf einen unzureichenden Ladezustand des Ladekreises und auf ein Steuersignal der ersten Steuereinheit, das eine unzureichende Umgebungsbeleuchtung anzeigt, anspricht und ein Warn-Steuersignal erzeugt, das gleichzeitig einen unzureichenden Ladezustand und eine unzureichende Umgebungsbeleuchtung anzeigt; eine auf das Warn-Steuersignal ansprechende Warneinheit (D2), die den Benutzer auf die Notwendigkeit einer Blitzlampen-Belichtung und auf den unzureichenden Ladezustand des Ladekreises aufmerksam macht; und eine erste Anzeigeeinheit (D1), die aufgrund entweder eines Steuersignals der ersten Steuereinheit, das eine.
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ausreichende Umgebungsbeleuchtung anzeigt, oder aufgrund eines Steuersignals der ersten Steuereinheit, das eine unzureichende Umgebungsbeleuchtung bei vollständigem Ladezustand des Ladekreises anzeigt, dem Benutzer anzeigt, daß entweder aufgrund ausreichender Umgebungsbeleuchtung oder aufgrund des vollständigen Ladezustands des Ladekreises eine Aufnahme gemacht werden kann.
16. Kamera nach Anspruch 15, wobei der Ladekreis einen Kondensator, der die Anschlüsse der Blitzröhre speist, einen ersten Gleichrichter und eine Wechselspannungsquelle aufweist, die den Kondensator durch den ersten Gleichrichter auflädt, wobei die Blitzröhre eine Triggerelektrode hat, an die eine Triggerspannung anlegbar ist, gekennzeichnet durch
- einen zweiten Gleichrichter (D7), der den Triggerkondensator (C3) von der Wechselspannungsversorgung (Q2) her auflädt;
einen Triggertransformator (T2) mit einer Eingangswicklung und einer Sekundärwicklung zur Aktivierung der Triggerelektrode (G);
- einen Schalter (S2), der den Triggerkondensator (C3) durch die Primärwicklung entlädt, während der Verschluß ausgelöst wird; und
einen Ableitungswiderstand (R12), der den Triggerkondensator (C3) mit einer Geschwindigkeit, die wesentlich unter der Ladegeschwindigkeit liegt, kontinuierlich durch den zweiten Gleichrichter (D7) entlädt, wobei der Ableitungswiderstand (R12) den Triggerkondensator (C3) entlädt, wenn durch die erste Sperreinheit die Wechselspannungsquelle (Q2) abgeschaltet wird, so daß während des Abschaltzustands eine anschließende Betätigung des Schalters (S2) die Blitzröhre (F) nicht auslösen kann.
17. Kamera nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet,
daß der Lichtmeß-Schaltkreis mindestens einen bipolaren Transistor )Q1) aufweist, der dem Systembus (2) einen signifikanten Strom entnimmt, wenn der Systembus aktiviert ist.
18. Kamera nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet,
daß die erste Anzeigeeinheit einen ersten bipolaren Transistor (Q1) und eine von diesem in einen Ein- oder Ausschaltzustand betätigte elektrische Leuchteinheit (DI) aufweist, daß die Warneinheit einen zweiten bipolaren Transistor (Q2) und eine von diesem in einen Bin- oder Ausschaltzustand betätigte elektrische Leuchteinheit (D2) aufweist, wobei die beiden bipolaren Transistoren (Q1, Q2) dem Systembus (2) einen signifikanten Strom entnehmen, wenn der Systembus aktiviert ist, und im Einschaltzustand des Systems auf ein Steuersignal der ersten Steuereinheit, das eine ausreichende Umgebungsbeleuchtung bezeichnet, sowie auf das Warn-Steuersignal ansprechen.
19. Batteriegespeiste Kamera
mit einer Batterie, mit Steuerkreisen zur Aktivierung mindestens eines elektrischen Systems in der Kamera durch die Batterie, wobei dieses System einen Lichtmeß-Schaltkreis für die Erfassung ausreichenden Umgebungslichts, eine auf den Lichtmeß-Schaltkreis ansprechende erste Anzeigeeinheit zur Anzeige eines unzureichenden Umgebungslichts und einen einheitlichen Blitzröhren- und Ladekreis für die Erzeugung eines Blitzes während der Belichtung aufweist, gekennzeichnet durch - eine erste Steuereinheit (QI), die auf den Lichtmeß-Schaltkreis (P) anspricht und ein erstes Steuersignal
aufgrund unterschiedlicher Oingebungslichtpegel erzeugt; einen ersten manuell aktivierbaren Schalter (S2), der in einen Ein- oder einen Ausschaltzustand bringbar ist und den Ladekreis (C3, C4) speist; und
- eine erste Sperreinheit, die den Ladekreis aufgrund eines ersten Steuersignalzustands der ersten Steuereinheit (Q1), der eine ausreichende ümgebungsbeleuchtung bezeichnet, sperrt und einen Nullstrom-Abschaltzustand bewirkt und die den Ladekreis aufgrund eines Steuersignals der ersten Steuereinheit (Q1), das eine unzureichende ümgebungsbeleuchtung bezeichnet, aktiviert und in den Ladezustand bringt.
20. Kamera nach Anspruch 19,
gekennzeichnet durch
- eine zweite Steuereinheit, die auf einen unzureichenden Ladezustand des Ladekreises (C3, C4) und auf ein erstes Steuersignal der ersten Steuereinheit, das unzureichendes Umgebungslicht bezeichnet, anspricht und ein Warn-Steuersignal erzeugt, das gleichzeitig eine unzureichende Ladung und unzureichendes ümgebungslicht bezeichnet;
- eine Warneinheit (D2), die auf das Warn-Steuersignal der zweiten Steuereinheit anspricht und den Benutzer warnt, daß eine Belichtung mit Blitzlicht erforderlich ist und daß der Ladekreis nicht vollständig aufgeladen ist.
21. Blitzröhren-Auslösekreis für eine Blitzröhren-Aktivierungsschaltung
mit einer Blitzröhre, einem Kondensator, der die Klemmen der Blitzröhre speist, einem ersten Gleichrichter und einer Wechselstromquelle, die den Kondensator durch den ersten Gleichrichter auflädt, wobei die Blitzröhre eine Triggerelektrode aufweist, an die eine Triggerspannung anlegbar ist,
gekennzeichnet durch
- einen zweiten Gleichrichter (D7), der den Triggerkondensator (C3) von der WechselSpannungsquelle (Q2) her auflädt;
- einen Triggertransformator (T2) mit einer Eingangswicklung und einer Sekundärwicklung zur Aktivierung der Triggerelektrode (G);
- einen Schalter (S2), der den Triggerkondensator (C3) durch die Primärwicklung während der Verschlußbetätigung entlädt; und
- einen Ableitungswiderstand (R12), der den Triggerkondensator (C3) kontinuierlich mit einer Geschwindigkeit, die wesentlich geringer als seine Ladegeschwindigkeit ist, durch den zweiten Gleichrichter (D7) entlädt, wobei der Ableitungswiderstand (RI2) den Triggerkondensator (C3) dann entlädt, wenn die Wechselspannungsquelle (Q2) abgeschaltet ist, wodurch eine anschließende Aktivierung des Schalters (S2) während des Abschaltzustands die Blitzröhre (F) nicht auslösen kann.
22. Schaltung nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet,
daß der Triggerkreis und die Blitzröhren-Aktivierungsschaltung Teil einer elektrisch betriebenen Kamera sind, die eine Lichtmeß-Steuereinheit zur Erzeugung von Steuersignalen, die eine ausreichende Umgebungsbeleuchtung bezeichnen, sowie eine auf die Steuersignale ansprechende Einheit zum automatischen Aktivieren oder Sperren der Wechselspannungsquelle (Q2) je nachdem, ob eine Blitzlicht-Belichtung erforderlich ist oder nicht, aufweist.
23. Kamera nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,
daß die erste und die zweite Anzeigeeinheit höchstens zwei CMOS-Inverter (IC-5, IC-6) aufweisen.
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24. Kamera nach Anspruch 18,
dadurch gekennzeichnet,
daß die mindestens eine bipolare Transistoreinheit in der astabilen Schaltung aus nur einem bipolaren Vergleicher (IC-7) besteht, daß die mindestens eine bipolare Transistoreinheit in dem Lichtmeß-Schaltkreis aus nur einem bipolaren Vergleicher (IC-8) besteht, daß die erste bipolare Transistoreinheit nur einen bipolaren Vergleicher aufweist, daß die zweite bipolare Transistoreinheit nur einen bipolaren Vergleicher aufweist, und daß die Gesamtanzahl Vergleicher in der astabilen Schaltung, der Lichtmeß-Schaltung, der ersten Anzeigeeinheit und der zweiten Anzeigeeinheit höchstens sechs ist.
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