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DE3209560A1 - Verfahren zur bestimmung einer leckstelle in einem pneumatisch ueberwachten kabel - Google Patents

Verfahren zur bestimmung einer leckstelle in einem pneumatisch ueberwachten kabel

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Publication number
DE3209560A1
DE3209560A1 DE19823209560 DE3209560A DE3209560A1 DE 3209560 A1 DE3209560 A1 DE 3209560A1 DE 19823209560 DE19823209560 DE 19823209560 DE 3209560 A DE3209560 A DE 3209560A DE 3209560 A1 DE3209560 A1 DE 3209560A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
measuring
cable
switch
voltage
pressure switch
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19823209560
Other languages
English (en)
Inventor
Kurt 4401 Everswinkel Hohndel
Heinrich 4400 Münster Künnemann
Rudolf 7550 Rastatt Taege
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
LANCIER MASCH PETER
Original Assignee
LANCIER MASCH PETER
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by LANCIER MASCH PETER filed Critical LANCIER MASCH PETER
Priority to DE19823209560 priority Critical patent/DE3209560A1/de
Publication of DE3209560A1 publication Critical patent/DE3209560A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R31/00Arrangements for testing electric properties; Arrangements for locating electric faults; Arrangements for electrical testing characterised by what is being tested not provided for elsewhere
    • G01R31/08Locating faults in cables, transmission lines, or networks
    • G01R31/081Locating faults in cables, transmission lines, or networks according to type of conductors
    • G01R31/083Locating faults in cables, transmission lines, or networks according to type of conductors in cables, e.g. underground
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01MTESTING STATIC OR DYNAMIC BALANCE OF MACHINES OR STRUCTURES; TESTING OF STRUCTURES OR APPARATUS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01M3/00Investigating fluid-tightness of structures
    • G01M3/02Investigating fluid-tightness of structures by using fluid or vacuum
    • G01M3/04Investigating fluid-tightness of structures by using fluid or vacuum by detecting the presence of fluid at the leakage point
    • G01M3/16Investigating fluid-tightness of structures by using fluid or vacuum by detecting the presence of fluid at the leakage point using electric detection means
    • G01M3/18Investigating fluid-tightness of structures by using fluid or vacuum by detecting the presence of fluid at the leakage point using electric detection means for pipes, cables or tubes; for pipe joints or seals; for valves; for welds; for containers, e.g. radiators
    • G01M3/181Investigating fluid-tightness of structures by using fluid or vacuum by detecting the presence of fluid at the leakage point using electric detection means for pipes, cables or tubes; for pipe joints or seals; for valves; for welds; for containers, e.g. radiators for cables
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01MTESTING STATIC OR DYNAMIC BALANCE OF MACHINES OR STRUCTURES; TESTING OF STRUCTURES OR APPARATUS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01M3/00Investigating fluid-tightness of structures
    • G01M3/02Investigating fluid-tightness of structures by using fluid or vacuum
    • G01M3/26Investigating fluid-tightness of structures by using fluid or vacuum by measuring rate of loss or gain of fluid, e.g. by pressure-responsive devices, by flow detectors
    • G01M3/28Investigating fluid-tightness of structures by using fluid or vacuum by measuring rate of loss or gain of fluid, e.g. by pressure-responsive devices, by flow detectors for pipes, cables or tubes; for pipe joints or seals; for valves ; for welds
    • G01M3/2838Investigating fluid-tightness of structures by using fluid or vacuum by measuring rate of loss or gain of fluid, e.g. by pressure-responsive devices, by flow detectors for pipes, cables or tubes; for pipe joints or seals; for valves ; for welds for cables
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02GINSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
    • H02G15/00Cable fittings
    • H02G15/20Cable fittings for cables filled with or surrounded by gas or oil
    • H02G15/28Cable fittings for cables filled with or surrounded by gas or oil structurally associated with devices for indicating the presence or location of non-electric faults

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Testing Of Short-Circuits, Discontinuities, Leakage, Or Incorrect Line Connections (AREA)

Description

  • Verfahren zur Bestimmung einer Leckstelle in einem
  • pneumatisch überwachten Kabel Die Erfindung betrifft ein Verfahren gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 und eine Einrichtung zur Durchführung eines solchen Verfahrens.
  • Zur Oberwachung von pneumatischen Kabeln verwendet man üblicherweise Manometer oder Strömungsmesser an der Einspeisestelle für die Druckluft, die bei einer Leckstelle im Kabel den Druckabfall oder die Strömung anzeigen. Infolge der an der Leckstelle ausströmenden Luft kann zwar keine Feuchtigkeit in das Kabel eindringen, so daß die Adern des Kabels selbst geschützt bleiben. Da jedoch die an der Leckstelle ausströmende Luft einen Druckluftnachschub an der Einspeisungsstelle erfordert, der jedoch erst einsetzt, wenn auch an der Einspeisestelle der Druck im Kabel unter einem Grenzwert abgesunken ist, und die eingespeiste Druckluft zuvor gereinigt und getrocknet werden muß, ist es erwünscht, die Leckstelle abzudichten,um den Verbrauch an aufbereiteter Druckluft einzuschränken. Zu diesem Zweck werden auch heute schon pneumatische Schalter in bestimmten Abständen in das Kabel eingebaut. Diese Schalter haben eine gemeinsame Hinleitung und getrennte Rückleitungen für die Signalisierung, so daß eine Vielzahl von Kabel adern nur für die pneumatische Oberwachung benötigt wird. Damit die Anzahl der Signaladern möglichst klein gehalten wird, müssen die Oberwachungsabschnitte zwischen den pneumatischen Schaltern sehr groß gewählt werden. Eine Lokalisierung der Fehlerstelle innerhalb eines solchen großen Abschnittes ist nicht möglich.
  • Die Aufgabe der Erfindung besteht daher in der Angabe von Maßnahmen zur Lokalisierung der Leckstelle von einer Zentrale aus, so daß man die Ausgrabungsarbeiten für die Kabel reparatur zur schnellen Abdichtung der Leckstelle auf einen möglichst kleinen Bereich der Kabellänge beschränken kann und für diese genauere Leckeinkreisung nur eine Mindestanzahl von Kabel adern benötigt.
  • Diese Aufgabe wird durch die im Kennzeichenteil des Anspruchs 1 angegebenen Merkmale gelöst.
  • Durch die Aufteilung des Kabels in einzelne Abschnitte, die jeweils durch einen Drucküberwachungsschalter definiert sind, und durch die zentrale Ermittlung eines bei Druckabfall ansprechenden Schalters läßt sich eine Leckstelle, deren nächstgelegener Schalter auf den durch das Leck bedingten Druckabfall anspricht, mit einer gewünschten Genauigkeit lokalisieren, die von der Feinheit der Unterteilung in einzelne Kabelabschnitte, also vom Abstand der einzelnen Druckschalter abhängt. Die Kontakte der Druckschalter überbrücken in durch die einzelnen Kabelabschnitte bestimmten Abständen ein Meßaderpaar, das am Leitungsende durch einen Abschlußwiderstand vom Wert des Widerstandes eines einzelnen Kabelabschnittes abgeschlossen ist. Sofern kein Druckschalter angesprochen hat, ist der Gesamtschleifenwiderstand des Meßaderpaares gleich der Summe der einzelnen Abschnittswiderstände zuzüglich dem Abschlußwiderstand. Spricht ein Druckschalter infolge eines Lecks an, dann wird das Meßaderpaar an dieser Stelle überbrückt, und der Widerstand der Meßschleife verringert sich um den Anteil von der Oberbrückungsstelle bis zum Kabelende. Aus dem Widerstandsverhältnis von Kabel mit Leck und unbeschädigtem Kabel läßt sich die Zahl der Kabelabschnitte bis zum ausgelösten Druckschalter, und damit die Kabellänge zur Leckstelle bestimmen.
  • Die Überwachung des Meßschleifenwiderstandes und die Ermittlung der Widerstandsänderung beim Ansprechen eines pneumatischen Druckschalters kann automatisch erfolgen, und auch die Berechnung der Kabel länge bis zur Leckstelle kann - ausgelöst durch die Widerstandsänderung der Meßschleife beim Ansprechen eines pneumatischen Druckschalters - automatisch mit Hilfe eines Computers oder Mikroprozessors durchgeführt werden, der einen Drucker zum Ausdrucken eines Fehlerprotokolls ansteuern kann, das beim Auftreten einer Leckstelle sofort erstellt wird und bei einer Signal gabe für das Auftreten eines solchen Kabel fehlers unmittelbar zur Verfügung steht.
  • Damit die Meldeanlage beim Auftreten eines Lecks nicht gegen die Meldung weiterer Lecke blockiert wird, wird gemäß einer Weiterbildung der Erfindung die Meßschleife nach der Meldung des ersten Lecks wieder freigeschaltet. Dazu muß der Kurzschluß des Meßaderpaares durch den pneumatischen Druckschalter wieder aufgehoben werden, und dies kann zweckmäßigerweise dadurch erfolgen, daß der pneumatische Druckschalter einen Umschaltkontakt aufweist, der im Ruhezustand die eine Meßader an eine Oberbrückungsleitung und im Ansprechzustand an eine zweite Oberbrückungsleitung legt: Diese beiden Oberbrückungsleitungen verlaufen zu den Kontakten eines zweiten Umschalters, der im Ruhezustand die zweite Meßader an diejenige Oberbrückungsleitung anschließt, auf welche der Umschalter des pneumatischen Druckschalters im Ansprechfalle die erste Meßader schaltet, so daß dann beide Meßadern an dieser Stelle überbrückt sind. Da der pneumatische Druckschalter selbst erst beim erneuten Ansteigen des Kabeldruckes - nach der Reparatur der Leckstelle - wieder zurückschaltet, läßt sich der Meßaderkurzschluß dadurch freischalten, daß der zweite Umschalter durch Erregen eines Relais auf die erste Oberbrückungsleitung umgeschaltet wird, welche durch den Umschalter des pneumatischen Druckschalters im Ansprechfalle freigegeben worden ist. Nach der Kabelreparatur und Zurückschalten des pneumatischen Druckschalters wird dann auch der zweite Umschalter wieder in seine frühere Lage zurückgeschaltet, so daß der Meßaderkurzschluß aufgehoben ist.
  • Die Steuerung des Relais für den zweiten Umschalter läßt sich über dasselbe Meßaderpaar mit Hilfe einer Diodenschaltung vom Meßstrom entkoppeln, indem man Meßstrom und Relaisbetätigungsstrom mit einander entgegenge- setzter Polarität wählt, so daß also der Meßstrom das Umschaltrelais nicht betätigen kann.Hierzu kann man zweckmäßigerweise in die beiden Meßleitungen Dioden mit solcher Polung einfügen, daß sie bei Ansprechen eines pneumatischen Druckschalters den Meßstrom als Kurzschlußstrom an dieser Leitungsstelle fließen lassen. Parallel zu den beiden Oberbrückungsleitungen sind zwischen die Kontakte der beiden Umschalter Relaisstromkreise geschaltet, in denen je eine Relaiswicklung in Reihe mit einer Diode liegt, welche entgegengesetzt wie die Diode in der Oberbrückungsleitung gepolt ist, so daß der Kurzschlußstrom bei Ansprechen eines pneumatischen Druckschalters zwar durch die jeweils eingeschaltete Uberbrückungsleitung fließen kann, nicht jedoch über die Relaiswicklungen.
  • Bei Umpolung der Spannung an dem Meßaderpaar kann dagegen kein Kurzschlußstrom mehr fließen, da dieser ja durch die Dioden in den Oberbrückungsleitungen gesperrt wird, sondern es fließt ein Strom durch eine Relaiswicklung und die mit dieser in Reihe liegende und nunmehr leitende Diode.
  • Damit nun zur Beibehaltung der Umschaltstellung des Relaisumschalters nicht ständig ein Haltestrom für das Relais über das Meßaderpaar geschickt werden muß, weil dieses ja für weitere Leckmeldungen wieder frei sein soll, verwendet man als Umschaltrelais zweckmäßigerweise ein bistabiles Relais mit zwei Wicklungen, welches bei Erregung der einen Wicklung seinen Umschaltkontakt in eine bestimmte Lage bringt und bei Erregung der zweiten Wicklung den Umschaltkontakt in die andere Kontaktstellung umlegt. Man kann auf diese Weise die Schaltstellung des Umschalters unter Verwendung von Spannungsdiskriminatoren durch die Höhe der an das Meßaderpaar gelegten Spannung - die entgegengesetzt wie die Meßspannung gepolt ist - bestimmen, ohne daß dazu irgendwelche zusätzlichen Adern außer den beiden ohnehin für die Leckmeldung benutzten Meßadern benötigt würden.
  • Um die beiden Relaiswicklungen mit unterschiedlicher Ansprechempfindlichkeit auf die beiden verschiedenen Umschaltspannungen reagieren zu lassen, kann man in Reihe mit den beiden Relaiswicklungen je einen Schwellwertschalter unterschiedlichen Schwellwertes anordnen. Wird der niedrigere Schwellwert überschritten, so fließt durch die eine Relais- wicklung ein Strom, so daß der Umschalter in die zugeordnete Kontaktlage gebracht wird; beim Anlegen der höheren Schaltspannung spricht der zweite Schwellwertschalter an, so daß die zweite Relaiswicklung erregt wird, welche so bemessen ist, daß sie die Wirkung der ersten Relaiswicklung überwiegt und den Umschalter in die zweite Schaltstellung bringt. Man kann auch den beim niedrigeren Schwellwert ansprechenden Schalter so ausbilden, daß er bei Erreichen des zweiten, höheren Schwellwertes wieder öffnet und die mit ihm in Reihe liegende Relaiswicklung stromlos werden läßt. Dieser Schalter wäre dann nur in einem bestimmten Spannungsbereich durchlässig. Mit Hilfe elektronischer Bauelemente lassen sich derartige Schalter realisieren, deren Steuereingang dann an je einen der Umschaltkontakte des Druckschalters bzw. des Relaisschalters gelegt würde und deren Lastschalter als der erwähnte Schwellwertschalter in Reihe mit der Relaiswicklung liegen würde. In diesem Falle könnte man Pol relais mit zwei gleichen Wicklungen verwenden.
  • Es sei nun anhand der beiliegenden Zeichnungen ein Ausführungsbeispiel der Erfindung beschrieben. Es zeigen: Fig. 1 das Prinzipschaltbild einer erfindungsgemäßen Einrichtung zur Ermittlung einer Leckstelle in einem pneumatisch überwachten Kabel ; Fig. 2 ein Schaltbild zur Erläuterung der Schaltungsweise der Umschaltkontakte der pneumatischen Druckschalter und Fig. 3 ein gegenüber Fig. 2 ausführlicheres Schaltbild zur Erläuterung der Steuerung der Umschaltrelais für das Freischalten des Meßaderpaares.
  • Fig. 1 zeigt als Ausschnitt aus einer Kabel strecke lediglich die beiden Meßadern a und b, während das restliche Kabel mit seinen Stromkreisen und dem Kabelmantel nicht dargestellt ist. In Abständen von beispielsweise 1,5 bis 3 km sind pneumatische Druckschalter DS in Muffen oder Verstärkerbehältern angeordnet, um den Luftdruck im Kabel zu überwachen.
  • Zweckmäßigerweise werden die Druckschalterabstände gleichmäßig gewählt, damit die einzelnen Kabelabschnitte zwischen den Druckschaltern gleich große Schleifenwiderstände haben. Erforderlichenfalls können Abgleichwiderstände eingefügt werden, um dies zu erreichen. Der Widerstand eines Kabelabschnittes zwischen zwei Druckschaltern DS ist in Fig. 2 mit Rn bezeichnet. Längs der in Fig. 1 veranschaulichten Kabelstrecke sind beispielsweise 100 Druckschalter verteilt, von denen die ersten drei mit 1, 2 und 3 und der letzte mit 100 bezeichnet sind, während der dazwischenliegende Teil der Kabel strecke und die übrigen Druckschalter durch die gestrichelte Verbindung der Meßadern a und b symbolisiert sein sollen. Am Ende der Kabel strecke sind die beiden Meßadern a und b durch einen Abschlußwiderstand RA miteinander verbunden, dessen Wert ebensogroß wie der Widerstandswert eines Kabel abschnittes ist, also gleich Rn, wie dies in Fig. 2 vermerkt ist. Der Abschlußwiderstand RA kann dabei ein Festwiderstand, der Widerstand einer Leitungsschleife oder eine Kombination aus beiden sein.
  • Der Schleifenwiderstand des so beschalteten Meßaderpaares a, b am Anfang der Kabel strecke richtet sich nach der Länge der Kabelstrecke, also der Anzahl der Kabelabschnitte, deren Widerstand jeweils Rn beträgt.
  • Sieht man X Druckschalter vor, unterteilt das Kabel also in X Kabelabschnitte, dann ergibt Sich der Schleifenwiderstand RN zu RN = X . Rn + RA ( 1).
  • Da der Abschlußwiderstand RA genausogroß wie die Widerstände Rn der einzelnen Kabelabschnitte gewählt ist, also RA = Rn, erhält man für den Schleifenwiderstand RN = (X+1) Rn (2).
  • Schaltet nun wegen eines Druckabfalls im Kabel infolge einer Leckstelle einer der pneumatischen Druckschalter DS ein, so werden die Meßadern a und b an dieser Stelle kurzgeschlossen, und der Schleifenwiderstand verringert sich auf RN' Y Rn (3).
  • Dabei ist Y die Anzahl der Kabelabschnitte vom Anfang der Kabel strecke bis zu dem Druckschalter, der angesprochen hat. Aus den Gleichungen (2) und (3) läßt sich durch Auflösung nach Rn die Beziehung ableiten, aus welcher sich die Anzahl der Kabelabschnitte Y bis zum eingeschalteten pneumatischen Druckschalter ergibt zu Am Anfang der Kabel strecke befindet sich ein zentrales Meldegerät Z mit einem Stromversorgungsteil S, einem Mikrocomputer M und einem Drucker Dr.
  • Mit Hilfe des Stromversorgungsteils S wird dem Meßaderpaar a, b ein konstanter Strom eingeprägt, was mit modernen elektronischen Schaltungen sehr genau möglich ist. Der am Anfang der Kabel strecke zwischen den Meßadern a und b auftretende Spannungsabfall UN ist proportional dem Schleifenwiderstand RN und wird durch eine Meßeinrichtung, die hier der Einfachheit halber nicht eigens dargestellt ist, sondern im Stromversorgungsteil S zu denken ist, laufend überwacht.
  • Tritt irgendwo an der Kabel strecke ein Leck auf, dann fällt der Luftdruck im Kabel an dieser Stelle ab, und der nächstgelegene Schalter DS spricht an. Er überbrückt an dieser Stelle die beiden Meßadern a, b, so daß sich der Schleifenwiderstand und damit die Spannung am Anfang der Kabelstrecke entsprechend dem Wegfall des hinter dem ansprechenden Druckschalter liegenden Teils der Meßaderschleife verringert. Wegen der Proportionalität der Spannung an der Meßschleife zum Schleifenwiderstand bei konstantem Strom läßt sich die Gleichung (5) auch als Spannungsgleichung folgendermaßen schreiben: Aus dem Verhältnis der sich beim Ansprechen eines der Druckschalter Dr verringernden Spannung UN' an der Meßschleife zur Spannung UN, wenn keiner der pneumatischen Druckschalter Dr angesprochen hat, läßt sich also die Anzahl der Druckschalter bis zu der Leckstelle berechnen, da die Gesamtzahl X der eingebauten pneumatischen Druckschalter bekannt ist. Diese Berechnung erfolgt mit Hilfe des im Meldegerät Z vorgesehenen Mikroprozessors M, der hierfür programmiert ist.
  • Nach dieser Berechnung bewirkt der Mikroprozessor, daß der Stromversorgungsteil den in die Meßschleife geschickten Meßstrom unterbricht und eine Freischaltspannung entgegengesetzter Polarität wie die Meßspannung UN an die Meßadern a, b anlegt. Aufgrund dieser Freischaltspannung wird der Kurzschluß zwischen den Meßadern a und b an der Stelle, wo ein pneumatischer Druckschalter angesprochen hat, in nachstehend noch erläuterter Weise wieder aufgehoben, so daß die Meßadern wieder frei für Meldungen anderer Druckschalter sind.
  • Die einmal von dem Meldegerät Z identifizierte Druckschalternummer wird zusammen mit der Uhrzeit, dem Tag und einem Zeichen für "EIN" von einem Drucker des Meldegerätes auf einen Papierstreifen gedruckt, z.B.: Meldesystem F 100 Amt: Münster 4 Kabel-Nr. 4711 Tag: 0125 Zeit: 20.16 Druckschalter Nr.: 47 EIN Druckschalter hat angesprochen (d.h. ist eingeschaltet) Gleichzeitig mit dem Ausdrucken werden Ausgangssignale geschaltet, die das Bedienungspersonal darauf aufmerksam machen.
  • Das Signal und die Daten des Ausdruckes auf dem Papierstreifen sagen aus, daß in der Nähe des gekennzeichneten pneumatischen Druckschalters eine Leckstelle im Kabelmantel zu einem Druckabfall geführt hat. Der sich fortsetzende Druckabfall im Kabel bewirkt danach das Ansprechen weiterer Druckschalter, die ebenfalls identifiziert und mit dem Zeichen "EIN" ausgedruckt werden. Der Ausdruck eines zweiten pneumatischen Druckschalters läßt für das Personal die Aussage zu, daß die Leckstelle im Kabel in der Nähe des ersten pneumatischen Druckschalters in Richtung zum zweiten zu lokalisieren ist.
  • Sobald ein dritter pneumatischer Druckschalter angesprochen hat und dies ausgedruckt wurde, führt das Meldegerät eine Berechnung der örtlichen Lage der Leckstelle durch und druckt auch dieses Ergebnis aus. Zur Berechnung verwendet der Prozessor des Meldegerätes die Zeitdifferenzen zwischen dem Ansprechen des jeweils ersten und zweiten bzw. ersten und dritten pneumatischen Druckschalters. Das Ergebnis dieser Berechnung sagt aus, etwa wieviel Meter entfernt die Leckstelle voM zuerst gemeldeten Druckschalter in Richtung zum zu zweit gemeldeten Druckschalter liegt. Damit ist eine Grobortung der Leckstelle durchgeführt und das Personal kann die Feinortung auf eine Teilstrecke der Kabel anlage von maximal beispielsweise 400 m konzentrieren. Ein solcher Ausdruck mit Fehlerberechnung ist nachfolgend dargestellt: Fehl erberechnung X = L x 0,4785 DS-Nr. 44 IN Richtung 43 Die Fehlerstelle liegt in diesem Fall etwa X Meter von dem Druckschalter 44 in Richtung zu dem Druckschalter 43 entfernt. Der Wert L ist dabei der dem Plan zu entnehmende Abstand der beiden genannten Druckschalter in Metern.
  • Alle mit "EIN" gemeldeten pneumatischen Druckschalter werden in einem Speicher der hier nicht näher dargestellten Elektronik des Meldegerätes festgehalten, so daß jederzeit ein Protokoll aller mit "EIN" gemeldeten Druckschalter von dem Drucker des Meldegerätes Z auf Tastendruck hin abgefordert werden kann. Dieses Protokoll enthält auch die Fehlerberechnungen.
  • Sofern in die Kabel strecke pneumatische Zwischenspeisestellen eingebaut sind, die ihren Luftbedarf z. B. aus Stahl flaschen beziehen, kann anstelle eines zuvor genannten pneumatischen Druckschalters ein Flaschendruckschalter verwendet werden. Das Signal dieses Flaschendruckschalters wird dann z.B. als"Flasche leer 58" ausgedruckt. Im Zuge der Kabelanlage können auch andere einen Kontakt schaltende Einrichtungen vorgesehen, angeschlossen, überwacht und ihrer Funktion und Aufgabe entsprechend benannt und ausgedruckt werden.
  • Nach der Beseitigung der Leckstelle im Kabel bzw. während des Wiederauffüllens der Kabelstrecke mit Druckluft, was erst nach Tagen der Fall sein kann, schalten die Druckschalter zurück, werden identifiziert und mit dem Zeichen "AUS" ausgedruckt. Diese Meldungen mit dem Zeichen "AUS" gestatten dem Personal eine Kontrolle des Wiederauffüllens der Kabelstrecke ohne Druckmessungen durchführen zu müssen.
  • Zu diesem Zweck muß aber auch das Zurückschalten des Druckschalters, welcher angesprochen hatte und danach aus der Meßschleife durch deren Freischaltung herausgeschaltet worden war, vom Meldegerät erkannt werden. Dieses muß also feststellen, wann ein Druckschalter bei Druckabfall einschaltet und wann er bei Druckanstieg wieder zurückschaltet. Wie dies geschieht, sei nun anhand der Fig. 2 und 3 näher erläutert.
  • Der Kontakt der pneumatischen Druckschalter DS ist als Umschaltkontakt UDS ausgebildet. Der Schaltzustand (EIN oder AUS) eines pneumatischen Druckschalters läßt sich durch die Lage des Schaltarmes seines Umschaltkontaktes feststellen. Die beiden festen Kontakte jedes Umschalters UDS liegen über getrennte Oberbrückungsleitungen an den festen Kontakten eines weiteren Umschalters UR, der durch ein Relais schaltbar ist und dessen Schaltarm mit der Meßader b verbunden ist, während der Schaltarm des Umschalters UDS des Druckschalters mit der Meßader a verbunden ist.
  • Während in Fig. 2 die Druckschalter DS1 und DS100 nicht angesprochen haben und die Schaltarme ihrer Umschalter UDS die Meßader a mit der linken Oberbrückungsleitung ÜL verbinden, die nicht über den Relaisumschaltkontakt UR mit der Meßader b verbunden ist, hat der Druckschalter DS2 angesprochen. Sein Umschaltkontakt UDS verbindet die Meßader a mit der rechten Oberbrückungsleitung OR, die auch über den Relaisumschalter UR an der Meßader b liegt. Da gemäß der in Fig. 2 angegebenen Polarität der Spannung UN' die Diode D in der rechten Oberbrückungsleitung ÜR des Druckschalters DS2 in Leitungsrichtung vorgespannt ist, wird an der Stelle des Druckschalters DS2 ein Kurzschluß wirksam, der den nachfolgenden Teil der Kabel strecke kurzschließt. Um diesen Kurzschluß wieder aufzuheben, also um die Meßadern wieder freizuschalten, sorgt man dafür, daß der Relaisumschalter UR des Druckschalters DS2 in die linke, gestrichelt gezeichnete Position umgelegt wird. Dann liegen die beiden Meßadern a,b nicht mehr an derselben Oberbrückungsleitung und sind also nicht mehr miteinander verbunden. Die Meßadern sind somit wieder freigeschaltet.
  • Steigt nach der Reparatur des Lecks der Luftdruck im Kabel wieder an, so schaltet der pneumatische Druckschalter seinen Umschalter UDS wieder in die frühere Position zurück, wie sie für die Schalter 1 und 100 gezeichnet ist, Dann tritt wiederum ein Kurzschluß zwischen den Meßadern a und b, diesmal über die linke Überbrückungsleitung ÜL, auf, der anzeigt, daß der Druck an dieser Stelle des Kabels wieder vorhanden ist.
  • Die Beseitigung dieses Rückmeldekurzschlusses erfolgt durch Zurückschalten des Relaisumschalters R auf die rechte Oberbrückungsleitung ÜR, womit auch dieser Kurzschluß wieder aufgehoben wird und die Ausgangsposition wieder hergestellt ist.
  • Die Steuerung der Umschalter UR erfolgt mit Hilfe eines Relais, und zwar eines bistabilen Relais mit zwei Relaiswicklungen, deren eine den Umschaltkontakt in die eine Richtung und deren zweite ihn in die andere Richtung umschalten läßt, wobei die jeweilige Schaltlage auch dann beibehalten wird, wenn kein Strom mehr in der betreffenden Relaiswicklung fließt, so daß zum Umschalten nur eine kurzzeitige Erregung der jeweiligen Relaiswicklung notwendig ist.
  • Die beiden Wicklungen dieser bistabilen Relais sind in Fig. 3 mit R1 und R2 bezeichnet. Sie liegen jeweils in Reihe mit Dioden Dr (Relaisdiode), welche entgegengesetzt gepolt sind wie die Dioden D in den Überbrückungsleitungen, und mit jeweils einem Schwellwertschalter S1 bzw. S2. Die beiden Schwellwertschalter haben unterschiedliche Ansprechwerte, beispielsweise kann der Ansprechwert des Schalters S1 niedriger liegen als derjenige des Schalters S2. Zur Betätigung der Relais-Umschaltkontakte UR zwecks Freischaltung des Meßaderpaares a, b wird an dessen Anfang eine entgegengesetzt wie die Spannung UN bzw. UN' gepolte Spannung angelegt, was durch die in Fig. 3 gegenüber der Fig. 2 umgekehrte Polarität der am Meßaderpaar a, b liegenden Spannung veranschaulicht ist (siehe die in Klammern angegebenen Polaritätsangaben an den Meßadern a und b). Diese umgekehrt gepolte Spannung ist in Fig. 3 durch einen nach oben gerichteten Spannungspfeil für die Umschaltspannung USch dargestellt. Aufgrund dieser Umschaltspannung USch, die höher als der Schwellwert des Schwellwert-Schalters S1 bzw. S2 ist, fließt nun ein Strom durch den betreffen- den Zweig mit der Relaiswicklung R und der nun in Durchlaßrichtung gepolten Diode DR und dem Schwellwertschalter S, während die parallel dazu liegende Oberbrückungsleitung wegen der bei dieser Polarität der an das Kabeladerpaar a, b angelegten Spannung gesperrten Diode D stromlos ist.
  • Nach dieser Erläuterung der zu den pneumatischen Druckschaltern DS gehörenden Elektronik (in den in Fig. 1 gezeichneten Druckschaltern durch das Symbol E angedeutet) sei wieder der Meldefall des Druckschalters 2 in Fig. 2 betrachtet. Dieser Druckschalter DS2 hatte infolge eines Lecks in der Nähe angesprochen und seinen Umschalter UDS in die rechte Lage gebracht, so daß über die rechte Oberbrückungsleitung ÜR und den geschlossenen Kontakt des Relaisumschalters UR ein Kurzschlußstrom zwischen den Meßadern a und b fließt. Nach der bereits erläuterten Berechnung dieser Kurzschlußstelle, in deren Nähe sich das Leck befinden muß, wird nun zum Freischalten der Leitung die umgekehrte gepolte Spannung USch an die Meßadern a und b gelegt, so daß der Relaisumschalter UR des Druckschalters 2 in der soeben erörterten Weise in die in Fig. 2 gestrichelte Lage umgeschaltet wird und der Kurzschluß an der Stelle des Druckschalters 2 auf diese Weise wieder aufgehoben wird. Zur Betätigung des Relais für diese Umschaltung sei eine Schaltspannung USch beispielsweise von der Größe U1 = 40 Volt erforderlich, welche über dem Ansprechwert des Schalters S1 liegt, jedoch unterhalb des Ansprechwertes des Schwellwertschalters S2. Da der Kurzschluß nun aufgehoben ist, sind die Kabeladern a, b für weitere Meldungen freigeschaltet.
  • Nach einer Reparatur des Lecks baut sich der Druck im Kabel wieder auf, so daß der pneumatische Druckschalter DS2 schließlich wieder in seine frühere Lage zurückkehrt und seinen Umschalter UDS aus der Lage (am rechten Kontakt) gemäß Fig. 2 wieder in die Lage (am linken Kontakt) gemäß Fig. 3 bringt. Da aber der Umschalter UR des Relais ebenfalls noch an die linke Oberbrückungsleitung angeschlossen ist, entsteht wieder ein Kurzschluß an der Stelle des Schalters 2, wie dies in Fig. 3 rechts zu sehen ist. Die hierdurch ausgelöste Meldung in der Zentrale zeigt nun an, daß der Kabeldruck wieder auf seinem Sollwert ist. Durch Anlegen einer wiederum gemäß Fig. 3 gepolten Schaltspannung, die beispielsweise einen Wert U2 = 60 Volt haben kann und über dem Ansprechwert des Schwellwertschalters S2 liegt, spricht nun die zweite Relaiswicklung R2 an und bringt den Umschalter UR wieder in die rechte n Fig. 3 gestrichelte Lage, so daß der ursprüngliche Zustand wie vor Auftreten des Lecks wieder hergestellt ist.
  • Das Freischalten der Meldeleitung a, b und Feststellen der Schaltrichtungen funktioniert im übrigen deshalb besonders gut, weil jedes Kabel, also auch die Meldeleitung, eine elektrische Kapazität hat. Die Spannungen U1 und U2 laden zunächst die Leitungskapazität auf und entladen sich dann schlagartig bei Erreichen der Ansprechwerte über die Schwellwertschalter S und die Relaiswicklungen. Dadurch schalten die Relais sehr sicher, auch wenn sie von der Spannungsquelle weit entfernt installiert sind.
  • Die Meldung einer Leckstelle und die Freischaltung der Kabel adern arbeiten - zusammengefaßt - wie folgt zusammen: Solange bei den dauernd wiederholten Messungen des Meldegerätes Z auf der Meldeleitung immer dieselbe Spannung UN gemessen wird, wird diese Tatsache als "keine Meldung" bewertet. Wird jedoch bei zwei nacheinander folgenden Messungen wegen des Kurzschlusses eines pneumatischen Druckschalters eine von UN verschiedene Spannung UN' gemessen, dann wird die Berechnung nach Formel (6) durchgeführt und das Ergebnis, die Identifikation, an einem Papierstreifendrucker des Meldegerätes ausgedruckt. Darüberhinaus werden in diesem Fall noch weitere optische und akustische Signale ausgelöst.
  • Nach dieser Identifikation wird von dem Meldegerät Z die umgepolte Spannung USch z.B. eine Sekunde lang an die Meßadern gegeben. Danach wird wieder zurückgeschaltet auf die normale Meßspannung und im Programm des Mikroprozessors verglichen, ob UN' = UN oder weiterhin UN'#UN ist. Ist UN'=UN, dann hat U1 das Relais des meldenden Druckschalters erregen können. Aus dieser Tatsache wird prozessorseitig der Schluß gezogen, daß die Schaltrichtung des gerade meldenden Druckschalters"Druckabfall" bedeutet. Auch diese Feststellung findet Niederschlag in dem Ausdruck des Meldegerätes Z.
  • Ist jedoch weiterhin UN'#UN, so hat das Relais am Druckschalter nicht reagieren können, weil die umgepolte Spannung USch die Spannungssperre nicht überwinden konnte. Das Meldegerät Z legt deshalb die zweite, höhere umgepolte Spannung U2 eine Sekunde lang an die Meßadern. Diesem Vorgang folgt wieder die normale Meßspannung und prozessorseitig der Vergleich UN' = UN oder UN'#UN . Aus UN' = UN wird nun "Druckanstieg" geschlossen und aus weiterhin UN'#UN wird festgestellt, daß entweder das Relais des meldenden Druckschalters bzw. seine Peripherie-Elektronik defekt ist oder die Meldeleitung in der Nähe des identifizierten Druckschalters einen Kurzschluß hat.
  • Die Meldeleitung wird demnach auch auf Leitungskurzschlüsse kontrolliert und darüberhinaus auf Leitungsunterbrechungen, denn bei letzterem Defekt fließt kein Strom, weder bei der Spannung UN noch U1 oder U2.
  • In der Praxis steigt die Meßspannung bei Leitungsunterbrechung an, während sie bei den Meldungen der Druckschalter absinkt. Der Prozessor des Meldegerätes identifiziert die Zustände "Leitungskurzschluß in der Nähe von ..." und "Leitungsunterbrechung" bzw. nach einem solchen Defekt auch "Leitung in Ordnung". Der Drucker des Meldegerätes druckt die Hinweise aus.
  • Das zuvor beschriebene Verfahren zur Identifizierung der Meldung eines Druckschalters läßt sich in sehr vereinfachter Form auch mit Hilfe eines Wischkontaktes ausführen, der - von einer Membrane oder Druckmeßdose angetrieben - kurzzeitig die Meldeleitung a, b kurzschließt. Die Ermittlung der Schaltrichtung ist jedoch bei einem Wischkontakt schwieriger und die von dem Wischkontakt bestimmte begrenzte Kurzschlußzeit wirkt sich nachteilig für das Identifizieren aus.
  • Bei dem zuvor beschriebenen Verfahren können die beiden zusammenwirkenden Umschaltkontakte als gesteuerter Wischkontakt bezeichnet werden. Die Steuerbarkeit bewirkt eine weitaus höhere Sicherheit bei der Identifizierung und gestattet das Erkennen der Schaltrichtung.
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Claims (12)

  1. Verfahren zur Bestimmung einer Leckstelle in einem pneumatisch überwachten Kabel Patentansprüche Verfahren zur Bestimmung einer Leckstelle in einem pneumatisch überwachten Kabel d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß das Kabel durch längs seines Verlaufes in Abständen angeordnete pneumatisch gesteuerte Druckschalter, die bei Unterschreiten eines Grenzdruckes an der betreffenden Kabelstelle einen an ein Meßaderpaar des Kabels angeschlossenen Kontakt schließen und bei Oberschreiten des Grenzdruckes den Kontakt öffnen, in Abschnitte jeweils etwa gleichen Meßaderschleifenwiderstandes unterteilt wird und das Ende des Meßaderpaares durch einen definierten Abschlußwiderstand abgeschlossen wird, daß in die Meßaderschleife ein konstanter Strom eingespeist und der in der Meßaderschleife auftretende Spannungsabfall gemessen und mit dem für das intakte Kabel geltenden Sollspannungsabfall verglichen wird, daß bei Auftreten eines Unterschiedes zwischen diesen Spannungsabfällen infolge Schließens des Kontaktes eines der pneumatischen Druckschalter und Kurzschlusses der Meßaderschleife an dieser Stelle aus dem Verhältnis der Spannungsabfälle und der bekannten Anzahl der angeschlossenen pneumatischen Druckschalter die Lage des meldenden Druckschalters und damit die Lage der Leckstelle ermittel wird, und daß anschließend die Meßaderschleife durch Unterbrechung des Kurzschlusses mittels eines über das Meßaderpaar fernsteuerbaren Schalters wieder freigeschaltet wird.
  2. 2) Einrichtung zur Ermittlung einer Leckstelle in einem pneumatisch überwachten Kabel zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, da du r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die Kontakte der pneumatischen Druckschalter als Umschaltkontakte (UDS) ausgebildet sind, deren beweglicher Kontakt an eine Ader (a) des Meßaderpaares (a,b) angeschlossen ist und deren feste Kontakte jeweils mit den festen Kontakten eines Umschaltrelais (UR) verbunden sind, dessen beweglicher Kontakt an die andere Ader (b) des Meßaderpaares angeschlossen ist, und daß im Ruhezustand die beweglichen Kontakte jeweils an nicht miteinander verbundenen festen Kontakten liegen.
  3. 3) Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungen zwischen den festen Kontakten Dioden (D) enthalten.
  4. 4) Einrichtung nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Umschaltrelais als durch Schaltimpulse steuerbare bistabile Relais mit zwei Erregerwicklungen (R1,R2) ausgebildet sind und bei Impulserregung der einen Wicklung in einen ersten Schaltzustand und bei Erregung der anderen Wicklung in einen zweiten Schaltzustand umgeschaltet werden.
  5. 5) Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Relaiswicklungen (R1,R2) jeweils in einem Parallelzweig zu je einer der die festen Kontakte verbindenden Dioden (D) in Reihe mit einer entgegengesetzt gepolten Diode (Dr) liegen.
  6. 6) Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine dieser Reihenschaltungen einen ersten Schwellwertleiter (s1) enthält.
  7. 7) Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß auch die andere Reihenschaltung einen - zweiten - Schwellwertleiter jedoch mit höherem Schwellwert enthält.
  8. 8) Einrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verarbeitung der Meßwerte und Bestimmung desjenigen pneumatischen Druckschalters (DS), der aufgrund eines Lecks angesprochen hat, sowie zur Einspeisung von Steuersignalen für die Freischaltung der Meßaderschleife ein Mikroprozessor (M) vorgesehen ist.
  9. 9) Einrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß an den Mikroprozessor (M) ein Drucker (Dr) zum Ausdrucken eines Protokolls angeschlossen ist.
  10. 10) Einrichtung nach den Ansprüchen 3 bis 5, gekennzeichnet durch eine an die Meßaderschleife gelegte Freischaltspannung (USch) entgegengesetzter Polarität wie der Meßspannungsabfall (UN, UN'), der aufgrund des eingespeisten konstanten Stromes an der Meßaderschleife abfällt.
  11. 11) Einrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Freischaltspannung (USch) über dem Schwellwert des ersten Schwellwertleiters (S1) liegt.
  12. 12) Einrichtung nach Anspruch 11, gekennzeichnet durch eine an die Meßaderschleife gelegte Rückschaltspannung für das Umschaltrelais, welche die gleiche Polarität wie die Freischaltspannung hat und über dem Schwellwert des zweiten Schwellwertleiters (S2) liegt.
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