DE3208772A1 - Vorrichtung zur bildung von stapeln von akkumulatorplatten - Google Patents
Vorrichtung zur bildung von stapeln von akkumulatorplattenInfo
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Description
"Vorrichtung zur Bildung von Stapeln von Akkumulatorplatten"
Die Erfindung betrifft e'ine Vorrichtung zur Bildung von Stapeln einer vorgegebenen Anzahl von kontinuierlich über eine trichterartige
Führung zugeführten Akkumulatorplatten, mit einer unterhalb der Führung angeordneten, vertikal verfahrbaren Stützplatte
zur Aufnahme des Plattenstapels.
Bei der Fertigung von Akkumulatoren werden die Akkumulatorplatter,
wegen der für ihre Herstellung erforderlichen besonderen Fertigungsschritte gesondert hergestellt (pastiert), aufgestapelt und
später zum Altern weitertransportiert. Aus der Fertigung werden die Akkumulatorenplatten üblicherweise mittels eines Förderbandes
kontinuierlich abgefördert und gelangen in eine trichterartige Führung, durch die die Platten übereinandergestapelt werden. Es
ist noch keine befriedigende Methode angegeben worden, um die
Stapel automatisch mit einer vorgegebenen Anzahl von Akkumulatorenplatten
zu bilden, wobei die geringe Dicke und die Empfingdlichkeit der Akkumulatorenplatten ein entscheidendes Hindernis
bilden. Die Stapel sind daher bisher manuell entnommen und auf eine Palette gestellt worden, mit der die Stapel zu einer weiteren
Verarbeitungsstation z. B. zum Altern transportiert hat.
Der Erfindung liegt.daher die Aurnabe zugrunde, eine Vorrichtung
der eingangs erwähnten Art anzugeben, mit der die Stapelbildung der kontinuierlich zugeführten Akkumulatorplatten automatisch
durchgeführt werden kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch auf gegenüberliegenden
Seiten der gestapelten Akkumulatorplatten und in Richtung auf diese verfahrbare Haltebacken oberhalb der Stützplatte
und durch eine Steuerung, durch die auf der Stützplatte um einige über die vorgegebene Anzahl hinaus Akkumulatorenplatten aufgestapelt und die über die vorgegebene Anzahl hinausgehende
Akkumulatorenplatten durch die in Richtung auf die Platten verfahrenen Haltebacken gehalten werden, woraufhin die
Stützplatte zum Absetzen des Plattenstapels nach unten und nach dem Absetzen des Stapels wieder unter die Haltebacken fährt,
die die zwischenzeitlich gestapelten Platten durch auseinanderfahren auf die Stützplatte übergeben.
Mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist es möglich, aus den
kontinuierlich zugeführten Akkumulatorenplatten automatisch Stapel mit einer vorgegebenen Anzahl von Akkumulatorplatten
zu bilden. Dabei wird erfindungsgemäß ein überhoher Stapel gebildet
und durch Einhaltung eines bestimmten Abstandes zwischen Stützplatte und Haltebacken der über die vorgegebene Zeit der
Platten hinausgehende Teil des Stapels durch die Haltebacken festgeklemmt. Die darunter befindlichen Akkumulatorplatten
sind frei und können mit der Stützplatte, die vorzugsweise unter ein Abförderband absenkbar ist nach unten verfahren und auf
dem Abförderband abgesetzt werden. Auf diesem können die Stapel dann kontinuierlich oder taktweise abgefördert werden. Nach dem
Absetzen des Stapels wird die Stützplatte in eine Position
verfahren
unterhalb der Haltebacken/und kann den von den Haltebacken freigegebenen
Stapel übernehmen. Stützplatte und Haltebacken bilden dann wieder den definierten Abstand, der der vorgegebenen Anzahl
von Platten entspricht. Die Haltebacken ergreifen dann wieder
den über diese Anzahl hinausgehenden Teil des Plattenstapels und der beschriebene Vorgang beginnt von neuem.
Es ist vorteilhaft, wenn alle Platten des Stapels etwa auf
gleicher Höhe auf den Stapel gelangen. Hierzu können entweder die Stützplatte oder die Haltebacken taktweise nach unten verfahrbar
sein. Nach jeder Platte, die auf den Plattenstapel gelangt, verfahren die Haltebacken oder die Stützplatte um etwa
die Dicke einer Platte nach unten.
Wenn die Stützplatte taktweise nach unten verfahrbar ist, kennen die Haltebacken auf einer konstanten Höhe angeordnet
sein. Nach Erreichen eines bestimmten Abstandes zwischen der nach unten gefahrenen Stützplatte und den Haltebacken greifen
diese zu und halten den oberen Teil des Plattenstapels.
Es ist aber auch möglich, die Haltebacken nach unten taktweise
verfahrbar auszubilden und die übergabe auf die Stützplatte vorzunehmen, wenn die Haltebacken etwa die Wartestellung der
Stützplatte erreicht haben. Die Haltebacken verfahren dann schnell nach oben in den definierten Abstand zu der Stützplatte
und ergreifen dann den oberen Teil des Plattenstapels.
Die Erfindung soll im folgenden anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert werden.
Die Zeichnung zeigt in verschiedenen Phasen die Bildung eines Anfangsstapels und die Übergabe der Stapel auf einAbförderband.
Über eine Zuführeinrichtung 1 gelangen die Akkumulatorplatten
in eine trichterartige Führung 3 und fallen auf eine unterhalb der trichterartigen Führung angeordnete Stützplatte 4, die
vertikal nach unten verfahrbar ausgebildet ist. Auf zwei gegenüberliegenden Seiten der Akkumulatorplatten 2 befinden sich
oberhalb der Stützplatte 4 zwei Haltebacken 5, die in horizontaler
Richtung verfahrbar sind, die Platten 2 also festklemmen oder loslassen können.Unterhalb der Stützplatte 4 ist ein Abförderband
6 angeordnet.
Der in der Zeichnung dargestellte Zustand a zeigt die Stützplatte 4 in ihrer obersten Stellung. Diese Stellung dient zur Bildung
eines Anfangsstapels auf der Stützplatte 4. Wenn sich ein gewisser
Stapel gebildet hat, fahren die Haltebacken 5 aufeinander zu und ergreifen den Stapel 7. Die Stützplatte 4 fährt
nun aus ihrer obersten Stellung in eine Wartestellung nach unten (Zustand b).
Mit jeder neuen auf den Stapel 7 gelangenden Platte 2 verfahren die Haltebacken 5 taktweise um etwa die Breite einer Platte nach
unten. Wenn die Haltebacken kurz oberhalb der Stützplatte 4 in der Wartestellung angelangt sind (Zustand c), geben sie den
Stapel 7 durch Auseinanderfahren frei und verfahren wieder nach oben in ihre Ausgangsstellung.(Zustand d) Dort fahren sie wieder
zusammen und ergreifen den oberen TEiI des Stapels 7, wodurch
der untere, auf der Stützplatte 4 aufliegende Teil des Stapels freigegeben wird. Der Abstand zwischen der Stützplatte 4 in der
Wartestellung und der Ausgangsstellung der Haltebacken 5 ist so bemessen, daß der freigegebene Stapel immer die vorgegebene
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Anzahl von Akkumulatorplatten, z.B. zwölf Stück, aufweist.
Die Stützplatte 4 senkt sich dann unter das Abförderband 6 ab, wodurch der Stapel auf dem Abförderband 6 zu liegen kommt und
dort abtransportiert werden kann (Zustand e). Nachdem die Haltebacke 5 wieder durch taktweises Abwärtsfahren bis kurz über die
Wartestellung der Stützplatte 4 angelangt sind, geben die Haltebacken einen erneuten Stapel 7 frei, der dann wieder auf das
Abförderband 6 abgesenkt werden kann. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel bewegt sich das Abförderband taktweise, so daß
die Stapel 7 mit einem geringen Abstand nebeneinander aufgereiht werden.
Zweckmäßigerweise ergreifen die Haltebacken 5 die Platten 2 des Plattenstapels 7 an den Längsseiten der Platten 2. Wesentlich
für die Möglichkeit des Haltens der Platten 2 mittels der Haltebacken 5 ist die Tatsache, daß durch die Haltebacken 5 niemals
nur eine oder zwei Akkumulatorplatten 2 zusammengedrückt werden, sondern immer eine Mehrzahl, beispielsweise vier oder mehrere.
Die Mehrzahl derAkkumulatorplatten ist in der Lage, den durch die Haltebacken aufgebrachten erforderlichen Druck zum Halten
des Stapels 7 aufzunehmen, wozu einzelne Akkumulatorplatten 2 nicht in der Lage wären.
Leerseite
Claims (4)
1. Vorrichtung zur Bildung von Stapeln (7) einer vorgegebenen
Anzahl von kontinuierlich über eine trichterartige Führung
(3) zugeführten Akkuraulatorplatten (2), mit einer unterhalb
der Führung (3) angeordneten, vertikal verfahrbaren Stützplatte (4) zur Aufnahme des Plattenstapels (7),
gekennze Lehnet durch auf gegenüberliegenden Seiten der gestapelten Akkumulatorplatten (2) und in
Richtung auf diese verfahrbare Haltebacken (5) oberhalb der Stützplatte (4)
und durch eine Steuerung, durch die auf der Stützplatte
(4) um einige über die vorgegebene Anzahl hinaus Akkumulatorenpiatten
(2) aufgestapelt und die über die vorgegebene Anzahl hinausgehenden Akkumulatorplatten (2) durch die in
Richtung auf die Platten (2) verfahrenen Haltebacken (5)-gehalten werden, woraufhin die Stützplatte (4) zum Absetzen
des Plattenstapels (7) nach unten und nach dem Absetzen des Stapels (7) wieder unter die Ualtebacken (5) fährt, die
die zwischenzeitlich gestapelten Platten (2) durch Auseinanderfahren
auf die Stützplatte (4) übergeben.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb der Stützplatte (4) ein Abförderband (6) vorge-
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sehen ist, unter das die Stützplatte absenkbar ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltebacken(5) auf einer konstanten Höhe angeordnet
sind und die Stützplatte (4) taktweise nach unten verfahrbar ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerung die Stützplatte (4) nach dem Absetzen
eines Plattenstapels (7) in eine Warteposition fährt und die Haltebacken (5) taktweise nach unten verfahrbar sind.
wälte
; Patentanwälte
G Ir/a m m + Lins
Li/bk
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Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3208772A DE3208772C2 (de) | 1982-03-11 | 1982-03-11 | Vorrichtung zur Bildung von Stapeln von Akkumulatorplatten |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3208772A DE3208772C2 (de) | 1982-03-11 | 1982-03-11 | Vorrichtung zur Bildung von Stapeln von Akkumulatorplatten |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3208772A1 true DE3208772A1 (de) | 1983-09-29 |
| DE3208772C2 DE3208772C2 (de) | 1984-03-22 |
Family
ID=6157918
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE3208772A Expired DE3208772C2 (de) | 1982-03-11 | 1982-03-11 | Vorrichtung zur Bildung von Stapeln von Akkumulatorplatten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3208772C2 (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE3721052A1 (de) * | 1987-06-26 | 1989-01-05 | Deta Akkumulatoren | Vorrichtung zur bildung von stapeln von instabilen akkumulatorplatten |
| EP0402350A1 (de) * | 1989-06-07 | 1990-12-12 | JUNGFER AKKUMULATOREN GmbH | Vorrichtung zur Bildung von Stapeln von Akkumulatorplatten |
| EP0491507A3 (en) * | 1990-12-17 | 1993-03-10 | Neids, Inc. | Method and apparatus for stacking pasted battery plates |
| GB2553578A (en) * | 2016-09-12 | 2018-03-14 | Hyperdrive Innovation Ltd | Battery pack assembly process and apparatus |
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| AT363533B (de) * | 1979-11-07 | 1981-08-10 | Elbak Batteriewerke Gmbh | Vorrichtung zum eintaschen und abstapeln von positiven oder negativen platten fuer akkumulatoren |
-
1982
- 1982-03-11 DE DE3208772A patent/DE3208772C2/de not_active Expired
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| GB2553578B (en) * | 2016-09-12 | 2021-04-28 | Hyperdrive Innovation Ltd | Battery pack assembly process and apparatus |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3208772C2 (de) | 1984-03-22 |
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