DE3208510A1 - Federspannwerkzeug - Google Patents
FederspannwerkzeugInfo
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Description
- Federspannwerkzeug
- Die Erfindung betrifft ein Federspannwerkzeug zum Zusammendrücken einer Schraubenfeder, beispielsweise der Schraubenfeder eines MacPherson-Federbeins.
- Eine Schwierigkeit bei der Verwendung derartiger Federbeine ist darin zu sehen, daß die Stoßdämpfereinheit normalerweise schneller als die Schraubenfeder eine Reparatur erfordern kann. Deshalb weisen derartige Federbeine eine Konstruktion auf, daß der Stoßdämpfer ohne weiteres entfernt und durch einen neuen Stoßdämpfer ersetzt werden kann. Eine derartige Reparatur erfordert jedoch einen verhältnismäßig großen Zeitbedarf, da das Federbein normalerweise aus dem Fahrzeug ausgebaut werden muß.
- Es ist bereits ein Federspannwerkzeug bekannt (US-PS 4 034 960), mit dem die zur Durchführung von Reparaturarbeiten erforderliche Arbeitszeit verkürzt werden kann. Diese Federspannwerkzeug ist pneumatich betätigbar und zur Durchführung einer Reparatur verwendbar, während der untere Teil des Federbeins an dem Fahrzeug befestigt bleibt. Aus wirtschaftlichen Gründen lohnt sich jedoch die Anschaffung eines derartigen Federspannwerkzeugs nur für Werkstätten, bei denen das Federspannwerkzeug verhältnismäßig häufig Benutzung findet.
- Kleiner Werkstätten verwenden normalerweise verhältnismäßig billige Federspannwerkzeuge, die aus zwei entlang einem Bolzen angeordnete U-förmig ausgebildete Haken aufweisen. Normalerweise finden zwei oder drei derartiger Einheiten Verwendung, die in einem Abstand entlang dem Umfang der Schraubenfeder angeordnet werden.
- Die Bolzen werden abwechselnd angezogen, um die U-förmigen Haken aufeinander zuzubewegen, damit die Schraubenfeder zusammengedrückt werden kann. Eine Schwierigkeit bei der Verwendung derartiger Federspannwerkzeuge besteht darin, daß die U-förmigen Haken keinen guten Sitz auf der Windung der Schrauben feder ermöglichen, so daß eine Verdrillung oder Fehlausrichtung des Federspannwerkzeugs verursacht werden kann. Derartige Verdrillungen oder Fehlausrichtungen können dazu führen, daß die Haken abrutschen, so daß eine erhebliche Verletzungsgefahr für die Bedienungsperson besteht.
- Es ist deshalb Aufgabe der Erfindung, Schwierigkeiten dieser Art zu vermeiden. Durch die Erfindung soll ein Federspannwerkzeug geschaffen werden, durch das insbesondere die Schraubenfeder eines MacPherson-Federbeins zusammengedrückt werden kann. Gemäß der Erfindung weist das Federspannwerkzeug zwei Druckschuhe auf, die eine schraubenlinlenförmige Ausnehmung aufweisen, die zum Eingriff mit dem betreffenden Windungsabschnitt der Schraubenfeder vorgesehen sind. Dabei weist ein Schuh eine Lageroberfläche auf, die bei einem Eingriff mit dem betreffenden Windungsabschnitt eine Verdrillung oder Fehlausrichtung des Federspannwerkzeugs beim Zusammendrücken der Feder verhindert. Jeder Schuh kann ferner eine verriegelbare Sperreinrichtung aufweisen, die über die schrauben-1 nienförmige Ausnehmung ausziehbar ist, um den betreffenden W indungsabschnitt während des Zusammendrückens in der Ausnehmung z u halten. Selbst wenn dann eine Fehlausrichtung des Druckschuhs a auftreten sollte, verhindert die verriegelbare Sperreinrichtung, d ß das Federspannwerkzeug von der Feder abgleitet.
- Die beiden Druckschuhe werden in einem Abstand voneinander derart gehaltert, daß die zugeordneten Ausnehmungen zueinander weisen, indem die Druckschuhe an einem Gewindebolzen angeordnet werden.
- Der Gewindebolzen wird verwendet, um während der Betätigung des Federspannwerkzeugs eine Relativbewegung der Druckschuhe zu ermoglichen.
- Es ist deshalb Aufgabe der Erfindung, ein möglichst einfach ausgebildetes und kostensparend herstellbares Federspannwerkzeug derart zu verbessern, daß Gefährdungen von Bedienungspersonen durch Abgleiten des Federspannwerkzeugs vermieden werden können.
- Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch den Gegenstand des Patentanspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
- Anhand der Zeichnung soll die Erfindung beispielsweise näher erläutert werden. Es zeigen: Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines Federspannwerkzeugs gemäß der Erfindung; Fig. 2 eine Rückansicht des unteren Druckschuhs des Federspannwerkzeugs in Fig. 1; Fig. 3 eine Seitenansicht des Druckschuhs in Fig. 2; Fig. 4 eine Schnittansicht entlang der Linie 4-4 in Fig. 3; Fig. 5 eine Draufsicht auf den Schuh in Fig. 3; Fig. 6 eine Schnittansicht entlang der Linie 6-6 in Fig. 5; und Fig. 7 eine Seitenansicht einer Schraubenfeder, an der zwei Federspannwerkzeuge der in Fig. 1 - 6 dargestellten Art angeordnet sind.
- Das in Fig. 1 dargestellte Federspannwerkzeug enthält einen oberen Druckschuh 12 und einen unteren Druckschuh 14, die entlang einem Gewindebolzen 16 in einem Abstand voneinander angeordnet sind. Die Druckschuhe 12 und 14 weisen schraubenlinienförmige Ausnehmungen 17, 18 auf, die entsprechend der Anlagefläche des betreffenden Windungsabschnitts der zusammenzudrückenden Feder ausgebildet sind. Den Druckschuhen 12, 14 ist je eine verrxUelbare Sperreinrichtung 20, 22 zugeordnet, die in eine verriegelte Lage über der betreffenden Ausnehmung ausziehbar sind, um die Windungsabschnitte der Feder während des Zusammendrückens in der betreffenden Ausnehmung zu halten. Die Sperreinrichtung kann in eine zurückgezogene Lage bewegt werden, wenn der betreffende Windungsabschnitt aus den halternden Ausnehmungen entfernt werden soll.
- In den Fig. 2 - 6 ist die Ausbildung des unteren Druckschuhs 14 dargestellt. Mit Ausnahme einer mit einem Innengewinde versehenen Buchse 24, die zentral in dem Druckschuh 14 angeordnet ist, um das eine Ende des Gewindebolzens 16 aufzunehmen, ist der untere Druckschuh 14 wie der obere Druckschuh 12 ausgebildet. Beide Schuhe können beispielsweise aus Aluminiumguß hergestellt sein.
- Wie bereits erwähnt wurde, ist die Ausnehmung 18 schraubenlinienförmig ausgebildet. Durch diese Ausbildung ergibt sich eine vergrößerte Lagerfläche für einen Eingriff mit dem betreffenden Windungsabschnitt der Feder, wodurch auch eine Verdrillung des Druckschuhs 14 während des Zusammendrückens der Feder verhindert wird. Wie aus den Fig. 3 - 5 ersichtlich ist, wird die Ausnehmung 18 durch zwei bogenförmig ausgebildete Seitenwände 26 und 28 und durch eine untere geneigte Oberfläche 30 begrenzt. Wie aus Fig.
- 4 ersichtlich ist, bildet die untere geneigte Oberfläche 30 einen Winkel A mit einer Ebene, die senkrecht zu der Längsachse des Gewindebolzens 16 verläuft. Es wurde festgestellt, daß ein Winkel 0 A von etwa 7 ein mittlerer Winkel ist, der für die meisten großen Schraubenfedern der interessierenden Art geeignet ist.
- Die Seitenwände 26 und 28 der Ausnehmung 18 sind bogenförmig ausgebildet und soweit voneirannder entfernt, daß der interessierende Größenbereich der Schraubenfedern aufgenommen werden kann.
- Die Ausnehmung 17des oberen Druckschuhs 12 ist entsprechend der Ausnehmung 18 ausgebildet.
- Die verriegelbare Sperreinrichtung 22 besteht aus einem U-förmigen Glied 32, das aus einer Stahlstange hergestellt ist und zwei parallele Arme 34 und 36 aufweist, die sich durch parallele Bohrungen 38 bzw. 40 in dem Druckschuh 14 erstrecken. Wie aus Fig.
- 4 ersichtlich ist, sind die Bohrungen 38 und 40 mit demselben Winkel A wie die Ausnehmung 18 ausgebidet. Das U-förmige Glied 32 wird mit Hilfe von zwei Einrasteinrichtungen 42, 44, die in parallelen Bohrungen 46 und 48 in dem Druckschuh 14 ausg ebildet sind, in der verriegelten oder zurückgezogenen Lage gehalten. Die Bohrungen 46 und 48 schneiden die Bohrungen 38 und 40 und, verlaufen senkrecht zu diesen.
- Wie in Fig. 6 dargestellt ist, enthält die Einrasteinrichtung 44 eine Kugel 50, eine Feder 52 und eine Sicherungsscheibe 54, die in der Bohrung 48 angeordnet sind. Die Feder 52 drückt die Kugel 59 entweder nach unten zu einer Einraststelle 56 oder zu einer zurückgezogenen Einraststelle 58 in dem Arm 36. Die Einrasteinrichtung 42 und die Einraststellen in dem Arm 34 sind in entsprechender Weise wie bei dem Arm 36 ausgebildet. Die verriegelbare Sperreinrichtung 20 an dem oberen Druckschuh 12 ist in entsprechender Weise wie die Sperreinrichtung 22 ausgebildet.
- Wenn das U-förmige Glied 32 nach innen gedrückt wird (Fig. 5), ragen die Arme 34 und 36 aus den Bohrungen 38 und 40 hervor, so daß sie sich nach außen über die Oberseite der Ausnehmung 18 erstrecken. In diesem Zustand sitzt die Kugel 50 in der Einraststelle 56, um das Glied 32 in der verriegelten Lage zu halten.
- Das U-förmige Glied 32 kann in eine zurückgezogene Lage bewegt werden, wie in gestrichelten Linie in Fig. 5 dargestellt ist, indem das Glied 32 derart nach außen gezogen wird, daß die Kugel 50 nach oben bewegt wird und dann wieder in Eingriff mit dem Sitz in der Einraststelle 58 gelangt.
- Fig. 7 zeigt die Anordnung von zwei derartigen Federspannwerkzeugen 10 an einer Schraubenfeder. Vorzugsweise finden mindestens zwei Federspannwerkzeuge 10 Verwendung, um eine Schraubenfeder 60 zusammenzudrücken. Bei der Anordnung der Federspannwerkzeuge 10 an der Schraubenfeder 60 werden die Sperreinrichtungen 20,22 in die zurückgezogene Lage bewegt, wonach die Windungsabschnitte an den beiden Enden der Schraubenfeder 60 in die Ausnehmungen 17 und 18 eingesetzt werden. Dann werden die Sperreinrichtungen 20, 22 in die verriegelte Lage bewegt, um die Druckschuhe 12 und 14 an der Schraubenfeder zu sichern. Mit Hilfe eines Schraubenschlüssels können dann abwechselnd die Bolzen 16 gedreht werden, um den Abstand der beiden betreffenden Druckschuhe zu verringern und dadurch die Schraubenfeder 60 zusammenzudrücken. Wie bereits erwähnt wurde, verhindern die schraubenlinienförmigen Ausnehmungen 17, 18 eine Verdrillung des betreffenden Federspannwerkzeugs 10 während des Zusammendrückens und die Sperreinrichtungen 20,22 verhindern, daß die Federspannwerkzeuge 10 von der Schraubenfeder abgleiten können.
- Leerseite
Claims (7)
- Patentansprüche fe ederspannwerkzeug zum Zusammendrücken einer Schraubenfeder, bestehend aus zwei in einem Abstand voneinander angeordneten Druckschuhen (12,14), die eine daran ausgebildete Ausnehmung (17,18) zur Aufnahme eines betreffenden Windungsabschnitts der Schraubenfeder aufweisen, wobei mindestens einer der Druckschuhe eine verriegelbare Sperreinrichtung (20,22) aufweist, die über die Ausnehmung ausziehbar ist, um den betreffenden Windungsabschnitt der Schrauben feder in der Ausnehmung zu halten, aus einer Einrichtung (16) zur Anordnung der Druckschuhe in einem Abstand voneinander, wobei die Ausnehmungen zueinander weisen, und einer Einrichtung (16,24) zur Verursachung einer Bewegung der Druckschuhe zu und weg voneinander.
- 2. Federspannwerkzeug nach Anspruch 1, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß die Ausnehmungen (17,18) schraubenlinienförmig ausgebildet sind.
- 3. Federspannwerkzeug nach Anspruch 1 oder 2, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die verriegelbare Sperreinrichtung (20,22) ein U-förmiges Glied (32) mit zwei parallel zueinander verlaufenden Armen (34,36) aufweist, dic slch durch Bohrungen (46,48) in dem Druckschuh erstrecken, und daß das U-förmige Glied (32) aus einer verriegelten Lage, in der die äußeren Enden der Arme sich über die Ausnehmung erstrecken, in eine zurückgezogene Lage verstellbar ist, in der die Arme in dem Druckschuh angeordnet sind.
- 4. Federspannwerkzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die verriegelbare Sperreinrichtung (20,22) eine Einrasteinrichtung (42,44) aufweist, um das U-förmige Glied (32) entweder in der verriegelten oder in der zurückgezogenen Lage zu halten.
- 5. Federspannwerkzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, d a d u r c h g e k e n n z ei c h n e t, daß die Druckschuhe an einem Bolzen (16) angeordnet sind.
- 6. Federspannwerkzeug nach Anspruch 5, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß am einen Ende des Bolzens (16) ein Außengewinde vorgesehen ist, das mit einem Innengewinde an einem der Druckschuhe in Eingriff steht.
- 7. Federspannwerkzeug nach Anspruch 1, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß zwei Druckschuhe mit einer schraubenlinienförmigen Ausnehmung zur Aufnahme eines betreffenden Windungsabschnitts der Schrauben feder vorgesehen sind, uM daß die beiden Druckschuhe an einem Bolzenschaft in einem Abstand voneinander derart angeordnet sind, daß die Ausnehmungen zueinander weisen, welcher Bolzenschaft an einem Ende ein Außengewinde aufweist, das mit einem Innengewinde in einem der Druckschuhe zusammenarbeitet, um eine Relativbewegung der Druckschuhe zu und weg voneinander zu ermöglichen.
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| US11498381B2 (en) * | 2020-10-29 | 2022-11-15 | Shifukang Industrial Co., Ltd. | Compressor for shock absorber |
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1982
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- 1982-03-09 DE DE19823208510 patent/DE3208510A1/de not_active Withdrawn
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| CA1188489A (en) | 1985-06-11 |
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