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DE320611C - Grundablass fuer Filter - Google Patents

Grundablass fuer Filter

Info

Publication number
DE320611C
DE320611C DE1917320611D DE320611DD DE320611C DE 320611 C DE320611 C DE 320611C DE 1917320611 D DE1917320611 D DE 1917320611D DE 320611D D DE320611D D DE 320611DD DE 320611 C DE320611 C DE 320611C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
hood
filter
liquid
screen
edge
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1917320611D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE320611C publication Critical patent/DE320611C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D24/00Filters comprising loose filtering material, i.e. filtering material without any binder between the individual particles or fibres thereof
    • B01D24/02Filters comprising loose filtering material, i.e. filtering material without any binder between the individual particles or fibres thereof with the filter bed stationary during the filtration
    • B01D24/20Filters comprising loose filtering material, i.e. filtering material without any binder between the individual particles or fibres thereof with the filter bed stationary during the filtration the filtering material being provided in an open container
    • B01D24/24Downward filtration, the container having distribution or collection headers or pervious conduits
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D24/00Filters comprising loose filtering material, i.e. filtering material without any binder between the individual particles or fibres thereof
    • B01D24/46Regenerating the filtering material in the filter
    • B01D24/4626Construction of spray heads specially adapted for regeneration of the filter material or for filtrate discharging

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Filtration Of Liquid (AREA)
  • Extraction Or Liquid Replacement (AREA)

Description

  • Grundablaß für Filter.
  • Die Erfindung betrifft einen Grundablaß für Filter und bezweckt eine Verbesserung hinsichtlich des Wasserdurchlasses unter Verhinderung des Verstopfens durch den Sand oder anderes Filtermaterial. Der neue Grundablaß ist von der bekannten Art, bei der die gefilterte Flüssigkeit veranlaßt wird, ihre Strömungsrichtung zu ändern, beispielsweise zunächst unter dem Rand einer Haube aufwärts und dann durch ein Mittelrohr abwärts zu fließen. Bei einigen solcher Filter ist auch ein gelochter Schirm vorgesehen, den die Flüssigkeit einmal zu durchfließen hat.
  • Bei solchen bekannten Grundablässen besteht indessen der Mangel, daß die unter der dachförmigen Abdeckung durch Seitenschlitze einstrmende Flüssigkeit den durch den gelochten, die-Randschlitze abdeckenden Schirm hindurchdringenden Teil des Sandes bis zur Mitte über der überdachten Öffnung mitreißt und ihn dann abwärts mit fortführt; diese Grundablässe decken zwar die Bodenöffnung gegen den darüber lagernden Sand ab, verhüten aber ein Mitreißen und damit vorzeitiges Verstopfen auch bei Anwendung eines gelochten Schirmes aber nur unvollkommen.
  • Bei dem Grundablaß nach der Erfindung ändert die Flüssigkeit nicht nur ihre Strömungsrichtung, sondern hat den gelochten Schirm auch mehr als einmal zu durchfließen.
  • Die Anordnung ist vorteilhafterweise dabei die, daß die Flüssigkeit zunächst aufwärts durch einen Teil des gelochten Schirmes und dann abwärts durch einen anderen Teil desselben gelochten Schirmes geht, damit etwa mitgerissenes Filtermaterial wie Sand u. dgl. dadurch abgeschieden wird, daß es durch seine Schwere nach dem Aufprall gegen die Haube senkrecht wieder herabfällt.
  • Der neue Ablaß besteht aus einem Trichter oder einer Rinne, einer Haube, vorteilhaft kegelig oder gewölbt, die über dem Trichter oder der Rinne eine Durchflußkammer bildet und einem gelochten Schirm, der oberhalb und über den Trichter oder die Rinne hinausgehend an die Haube anschließt. Durch die als Leitschaufel wirkende Haube wird die Filterflüssigkeit von der Eintrittsfläche der einen Seite zur Austrittsfläche der anderen des in einer wagrechten Ebene befindlichen Siebes Der Ablaß kann die Form einer Brause auf dem Ablaßrohr haben oder die einer Rinne, in diesem Falle das Ablaufrohr bildend.
  • Fig. I ist ein senkrechter Mittelschnitt durch das Beispiel einer Brauseform, Fig. 2 eine teils weggebrochene Draufsicht, während die Fig. 3 bis 7 schematisch eine Anzahl von Beispielen der Rinnenform, und zwar Fig. 3 und 4 schaubildIich und Fig. 5 bis 7 im Querschnitt zeigen.
  • In Fig. I und 2 besteht die Brause aus drei Teilen, einem halbkugeligen TrichterA mit vorstehenden Armen Al, auf denen ein gelochter Schirm B liegt und einer kegeligen Haube C, die über die Arme greift und an dem einen mittels Bajonettverschlusses D befestigt ist. Die Haube C ist mit einem Innenflansch Ct versehen, so daß sie gleichmäßig den Schirmumfang andrückt und ihn mit den Armen A1 und dem Rand des Trichters A gut in Anlage hält. Vorteilhaft ist der Rand des Trichters A und die Oberfläche der Arme At glatt bearbeitet und der gelochte Schirm B etwas gewölbt, so daß ihn die Haube, in Stellung gebracht, flach auf Armen und Trichterrand durchdrückt. Der Schlitz des Bajonettverschlusses D ist vorteilhaft etwas schräg, um die Haube C fest beim Zudrehen anzudrücken, wobei erforderlichenfalls eine Sicherung (Keil o. dgl.) gegen ein Lösen der Haube vorgesehen sein kann.
  • Der Trichter A ist mit einem hohlen Zapfen i A2 mit Außengewinde versehen und in eine kegelförmige Gewindeöffnung des Ablaufrohres E eingeschraubt. Die Haube ist mit einem kleinen Belüftungsloch Ca versehen, um einen Luftverschluß im Haubeninneren zu vermeiden.
  • Im Betrieb verhütet die kegelige Haube C einen Druck der Filtermasse gegen den gelochten SchirmB und sein Verstopfen. Die durch den Filterbehälter abwärtsgehende Flüssigkeit kehrt unter dem Rand der Haube C ihre Richtung um nach oben und geht durch den Ringteil des Schirmes B zwischen Trichterand und Haubenrand. In der Kammer kehrt sie wieder um und geht durch den Mittelteil des Schirmes B in das Ablaufrohr E.
  • Der über den Haubenkegel abwärts rutschende Sand oder anderes Filtermaterial hat nicht das Bestreben umzukehren, sondern in seiner Bewegung zu beharren. Die aber etwa doch nach oben durch den Außenteil des Schirmes mitgerissenen Teile treffen gegen die Innenseite des Haubenkegels und fallen durch ihr Gewicht wieder zurück, die Schirmlöcher freilassend. Die Bahn der Flüssigkeit ist in Fig. I durch Pfeile kenntlich gemacht.
  • Erfordert der neue Grundablaß sowieso seltener eine Reinigung als andere bekannte, so beseitigt, falls einmal eine solche erforderlich wird, der Rückstrom des Wassers oder ein hierzu eingeblasenes Luftdampfgemisch, den Schirm leicht und rasch von etwaigen Ansätzen an der Unterseite des Schirmringteiles.
  • Das Durchblasen ist sehr wirksam, weil, nachdem die Flüssigkeit oder die Luft abwärts durch den Schirmringteil hindurchgegangen ist, sie rund am ganzen Haubenrand ihre Richtung umkehrt in der Form eines auseinandergehenden Ringstrahles.
  • In Fig. 3 hat das Ablaufrohr die Form einer Rinne, die durch einen gelochten Schirm Bt abgedeckt ist, der auf die Rinnenflanschen gestützt beiderseits übersteht. Über dem Schirm B' wird eine Haube C3 mittels Bolzen und Muttern G fest gegen die Rinnenflanschen gepreßt.
  • Fig. 4 zeigt eine ähnliche Bauform mit dem Hauptunterschied, daß die Haube Ca die Rinne nur an einer Seite überragt.
  • Bei dem Beispiel der Fig.5 besteht die Haube C4 aus zwei Teilen, jede Hälfte von halbrohrförmigem oder ähnlichem Querschnitt, die gegen die Abflußrinne um eine salbe Teilung versetzt sind. Die anstoßenden Kanten beider Hälften C4 begegnen sich also in oder über der Mitte des Schirmes B1, während ihre Außenkanten an die entsprechenden jederseits die Rinne überragenden Schirmränder anschließen.
  • Bei Fig. 6 sind beide Teile, Schirm und Haube, zweiteilig. Die aneinanderstoßenden Kanten der Schirmhälften B1 stützen sich auf eine in Rinnenmitte verlaufende Längsplatte H, während die Haubenhälften C4 mittels Klemmbügel Gt und Bolzen G festgehalten werden.
  • Die Befestigung von Haube und Schirm kann auch anders als bei den lediglich als Ausführungsbeispiele dienenden Darstellungen erfolgen, aber vorteilhaft immer so, daß der Ausbau des Schirmes leicht geschehen kann. Auch die Halbrohrform der Rinne kann durch eine andere Form ersetzt werden.
  • Fig. 7 zeigt eine Bauform, bei der die Rinne zwischen Rippen oder Wänden J gebildet wird, die vom Zementboden der Filterkammer ausgehen. Die benachbarten Wandpaare sind mit gelochten Schirmen1 abgedeckt und mit Hauben C3 versehen, ähnlich wie bei Fig. 3.
  • Bei der Brausenform (Fig. I und 2) kann die Ausführung in Einzelheiten abgeändert werden, z. B. die Verbindung von Trichter und Haube mittels Gewindes erfolgen. Obgleich es ferner vorteilhaft und billig ist, Scllirm und Haube getrennt herzustellen, kann z. B. der Außenteil des Schirmes einen Teil der Haube in Form eines gelochten, über die Kante des Trichters reichenden und den darauf befindlichen Schirm fassenden Innenflansches bilden. Oder andererseits der den Oberteil des Trichters bildende Schirmmittelteil kann an diesem mittels Gewinderinges oder anderem von der Haube unabhängigen Teil am Trichter befestigt sein.

Claims (3)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE: I. Grundablaß für Filter, bei dem die gefilterte Flüssigkeit unter Richtungswechsel ein Siebblech durchläuft, um in eine gegen das darüber befindliche Filtermaterial überdachte Auslauföffnung zu gelangen, dadurch gekennzeichnet, daß die Uberdachung die Form einer mit ihrem Rand die Auslauföffnung derart überragenden Haube (C bzw. C8) mit wagerechtem Siebboden (B) hat, derart, daß ein Teil des Filtermaterials, der etwa durch den von der Flüssigkeit aufwärts durchströmten Randteil des Siebes mitgerissen wird, über diesem gegen den Haubenrand trifft und auf das Sieb herabfällt.
  2. 2. Grundablaß nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Haube (C3) so auf das gelochte Blech aufgesetzt ist, daß die eine Hälfte des Bleches für den Eintritt der zu filternden Flüssigkeit in die Filterhaube freigegeben ist, während die andere Hälfte des gelochten Bleches über der Ablaßrinne liegt und dem Austritt der zu filternden Flüssigkeit aus der Haube dient (Fig. 4).
  3. 3. Grundablaß nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß zwei aneinanderliegende Filterhauben (C4) und die Ablaßrinne, um eine halbe Teilung gegeneinander versetzt angeordnet sind, so daß durch je zwei Viertel der Breite des Bleches (B1) Flüssigkeit in die Filterhauben eine und durch die beiden anderen Viertel des Bleches aus den Filterhauben in die Ablaßrinne austritt.
DE1917320611D 1917-03-31 1917-03-31 Grundablass fuer Filter Expired DE320611C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE320611T 1917-03-31

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE320611C true DE320611C (de) 1920-04-27

Family

ID=6156238

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1917320611D Expired DE320611C (de) 1917-03-31 1917-03-31 Grundablass fuer Filter

Country Status (2)

Country Link
DE (1) DE320611C (de)
GB (1) GB106512A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0341356A1 (de) * 1986-12-15 1989-11-15 Suisaku Kabushiki Kaisha Anordnung zum Filtrieren

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0341356A1 (de) * 1986-12-15 1989-11-15 Suisaku Kabushiki Kaisha Anordnung zum Filtrieren

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GB106512A (de)

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