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DE3205860A1 - Magnetbetaetigtes servoventil - Google Patents

Magnetbetaetigtes servoventil

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Publication number
DE3205860A1
DE3205860A1 DE19823205860 DE3205860A DE3205860A1 DE 3205860 A1 DE3205860 A1 DE 3205860A1 DE 19823205860 DE19823205860 DE 19823205860 DE 3205860 A DE3205860 A DE 3205860A DE 3205860 A1 DE3205860 A1 DE 3205860A1
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DE
Germany
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control
magnet
servo valve
slide
proportional
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Application number
DE19823205860
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DE3205860C2 (de
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Reiner 8781 Neuendorf Bartholomäus
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Bosch Rexroth AG
Original Assignee
Mannesmann Rexroth AG
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Publication date
Application filed by Mannesmann Rexroth AG filed Critical Mannesmann Rexroth AG
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Publication of DE3205860A1 publication Critical patent/DE3205860A1/de
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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D3/00Control of position or direction
    • G05D3/12Control of position or direction using feedback
    • G05D3/14Control of position or direction using feedback using an analogue comparing device
    • G05D3/18Control of position or direction using feedback using an analogue comparing device delivering a series of pulses
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F15FLUID-PRESSURE ACTUATORS; HYDRAULICS OR PNEUMATICS IN GENERAL
    • F15BSYSTEMS ACTING BY MEANS OF FLUIDS IN GENERAL; FLUID-PRESSURE ACTUATORS, e.g. SERVOMOTORS; DETAILS OF FLUID-PRESSURE SYSTEMS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F15B13/00Details of servomotor systems ; Valves for servomotor systems
    • F15B13/02Fluid distribution or supply devices characterised by their adaptation to the control of servomotors
    • F15B13/04Fluid distribution or supply devices characterised by their adaptation to the control of servomotors for use with a single servomotor
    • F15B13/042Fluid distribution or supply devices characterised by their adaptation to the control of servomotors for use with a single servomotor operated by fluid pressure
    • F15B13/043Fluid distribution or supply devices characterised by their adaptation to the control of servomotors for use with a single servomotor operated by fluid pressure with electrically-controlled pilot valves
    • F15B13/0435Fluid distribution or supply devices characterised by their adaptation to the control of servomotors for use with a single servomotor operated by fluid pressure with electrically-controlled pilot valves the pilot valves being sliding valves
    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05BCONTROL OR REGULATING SYSTEMS IN GENERAL; FUNCTIONAL ELEMENTS OF SUCH SYSTEMS; MONITORING OR TESTING ARRANGEMENTS FOR SUCH SYSTEMS OR ELEMENTS
    • G05B19/00Programme-control systems
    • G05B19/02Programme-control systems electric
    • G05B19/18Numerical control [NC], i.e. automatically operating machines, in particular machine tools, e.g. in a manufacturing environment, so as to execute positioning, movement or co-ordinated operations by means of programme data in numerical form
    • G05B19/19Numerical control [NC], i.e. automatically operating machines, in particular machine tools, e.g. in a manufacturing environment, so as to execute positioning, movement or co-ordinated operations by means of programme data in numerical form characterised by positioning or contouring control systems, e.g. to control position from one programmed point to another or to control movement along a programmed continuous path

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Description

  • Magnetbetätigtes Servoventil
  • Die Erfindung betrifft ein magnetbetätigtes Servoventil mit den im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 angeoebenen Merkmalen.
  • Ein Servoventil dient zum analogen Ansteuern eines Hydraulikverbrauchers. Dem maanetbetätiten Servoventil wird ein Ansteuersignal kleiner Leistung, nämlich ein Stromsignal zugeführt;dies bewirkt ein hydraulisches Ausgangssignal großer Leistung, wie es zum analogen Ansteuern beispielsweise von Hydraulikzylindern erforderlich ist. Zusätzlich zur Aufgabe des analogen Ansteuerns wird das Servoventil hauptsächlich in elektro-hydraulischen Regelkreisen eingesetzt, z.B. zum Halten der Position des Kolbens des Hydraulikzylinders unter Belastung. Hierfür ist eine lineare Hub-Druck-Kennlinie des Servoventils erforderlich. Nach dem Stand der Technik bestehen Servoventile, die den erwähnten Anforderungen genügen, aus einer ersten Stufe, nämlich einem Steuermotor mit Permanentmagnet, Steuerspulen und Anker mit Prallplatte, der ein kleines Stromsignal in eine proportionale Bewegung der Prallplatte umwandelt und einem hydraulischen Verstärker, bei dem die zwischen zwei Düsen angeordneten Prallplatte den Druck des aus den Düsen ausströmenden Druckmittels je nach Aus lenkung der Prallplatte verändert, so daß eine Druckdifferenz entsteht, sowie aus der zweiten Stufe, die als Wege-Schieberventil ausgebildet ist, dessen Steuerkolben von der Druckdifferenz des hydraulischen Verstärkers beaufschlagt wird. Dabei ist die Auslenkung der Prallplatte proportional dem in den Steuerspulen des Magneten wirkenden Stromsignals und der in dem hydraulischen Verstärker abhängig von der Aus lenkung der Prallplatte erzeugten Druckdifferenz. Die Hub-(Auslenkung) Druck-Kennlinie des Servoventils ist linear. Damit ist jeder vorgegebenen Druckdifferenz eine bestimmte Stellung des Steuerkolbens des Wegeventils zugeordnet, so daß die genaue Position z.B. eines Hydraulikzylinders gesteuert werden kann. Infolge dieser Eigenschaften können solche Servoventile in Regelkreisen eingesetzt werden, indem der Steuerkolben des Wegeventils mit einem Weggeber versehen wird, dessen Istwertsignal in einer Vergleichsstufe mit dem den Steuerspulen des Schallplattenmagnets zugeführten Sollwertsignal verglichen wird und eine Regelgröße gebildet wird, welche den Steuerspulen zugeführt wird. Damit wird der Istwert stets an den Sollwert angeglichen.
  • Die geschilderten Eigenschaften eines solchen Servoventils sind jedoch nur mit einem erheblichen Bauaufwand der ersten Stufe zu erzielen. Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe ist es daher, den Bauaufwand und die Kosten für ein Servoventil zu verringern. Diese Aufgabe ist durch im kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1 angegebenen Merkmale gelöst.
  • Es wird also erfindungsgemäß das die erste Stufe des Servoventils bildende Steuerventil, das aus dem geschilderten magnetischen Antrieb, dem hydraulischen Verstärker mit Düsen und Prallplatte und den Steuerkolben des ServohPqtPh+ ventils also das komplette Servoventil durch ein einfaches magnetbetätigtes Schieberventil bis zu einer bestimmten Leistungsgrenze ersetzt. Ventile größerer Leistung müssen wieder herkömmlich gebaut werden. Die Leistungsgrenze wird durch die Leistung des Proportionalmagneten bestimmt.
  • Schieberventile, bei denen der Steuerschieber zwischen zwei Magneten angeordnet ist, sind bekannt. Als Vier-Wege-Schieberventil dienen sie zur Steuerung der Druckmittelwege von und zu einem doppelt wirkenden Hydraulikzylinder.
  • Die Mittelstellung des Steuerschiebers, in der die Druckmittelwege zum Verbraucher abgeschlossen sind, wird durch Zentrierfedern eingestellt. Soll der Steuerschieber aus der Mittelstellung in die eine Richtung verschoben werden, so wird die Wicklung des einen Magneten mit einem Stromsignal beaufschlagt, während beim Verschieben in die andere Richtung ausgehend von er Mittelstellung die andere Wicklung erregt wird. Beim Durchfahren der Mittelstellung wird also von der einen Magnetwicklung auf die andere umgeschaltet. Im Gegensatz zu Servoventilen bauen solche Schieberventile einfach. Sie weisen aber keine lineare Hub-Druck-Kennlinie auf, sondern vielmehr erhebliche Unregelmäßigkeiten in ihrer Kennlinie, so daß damit eine Positionsregelung des Kolbens eines Hydraulikzylinders nicht möglich ist. Solche Ventile werden deshalb nach dem Stand der Technik nur zur Geschwindigkeitsregelung des Kolbens des Hydraulikzylinders verwendet, d.h. proportional zu dem vorgegebenen Sollwert-Stromsignal stellt sich eine Verschiebung des Steuerkolbens des Wegeventils ein. Zum Einsatz in einen Regelkreis, also Rückführung eines Istwerts und Bildung einer Regelgröße aus dem Sollwert-Istwert-Vergleich ist deshalb nur bei Geschwindigkeitsregelungen möglich.
  • Erfindungsgemäß werden die Nachteile des bekannten magnetbetätigten Schieberventils vermieden, wenn dieses in der erfindungsgemäßen Weise angesteuert wird. Für die Mittelstellung des Steuerschiebers werden die beiden Magnetwicklungen gegensinnig mit jeweils einem Stromsignal er- regt. Diese Mittelstellung bei erregten Wicklungen muß mit der Mittelstellung des Steuerschiebers im stromlosen Zustand übereinstimmen. Ausgehend von der Mittelstellung wird nun das Stromsignal in mindestens einer Magnetwicklung vergrößert bzw. verkleinert, so daß sich eine Verschiebung des Steuerschiebers in der einen bzw. in der anderen Richtung ergibt.
  • Hierfür sind mehrere Arten der Ansteuerung möglich: In der ersten Ausführungsform wird der eine Magnet mit einem konstanten Strom beaufschlagt, während das Stromsignal in der Wicklung des anderen Magneten verändert wird. Vorzugsweise sind zur Einstellung der Mittelstellung des Steuerschiebers der Konstantstrom und der veränderliche Strom gleich, so daß sich jede Stellung des Steuerschiebers in der einen und in der anderen Richtung durch Veränderung des Stroms in der gesteuerten Wicklung ergibt. Infolgedessen genügt es, den mit Konstantstrom gespeisten Magnet als Schaltmagnet auszubilden, an den keine besonderen Anforderungen hinsichtlich'seiner Hub-Kraft-Kennlinie gestellt werden. Dieser Magnet soll ja nur eine bestimmte Ausgangsstellung des Steuerschiebers vermitteln. Es braucht nur der gegenüberliegende Magnet als Proportionalmagnet ausgebildet zu sein, bei dem also die vom Magneten ausgeübte Kraft während des vom Anker ausgeführten Hubes in einem möglichst großen Bereich linear ist.
  • Im zweiten Fall sind beide Magnete als Proportionalmagnete ausgeführt und werden zum Einstellen der Mittelstellung des Steuerschiebers jeweils mit dem gleichen Stromsignal erregt. Soll nun die Verschiebung des Steuerschiebers in die eine Richtung erfolgen, so wird das Stromsignal in dem einen Magneten erhöht und in dem anderen Magneten im selben Maße verringert, d.h. die Stromsignale in beiden Magnetwicklungen sind zueinander umgekehrt proportional.
  • Durch eine derartige Gegeneinanderschaltung der beiden Magnete, deren Wicklung mit umgekehrt proportionalen Stromsignalen erregt werden, ist bei einem derartigen einfachen Wegeventil eine Linearität der Hub-Kraft-Kennlinie, also der von den Magneten längs des Hubes gelieferten Kraft zu erzielen die mit der Linearität eines eingangs geschilderten Servoventils ohne weiteres vergleichbar ist. Es wird erfindungsgemäß eine nahezu vollständige Linearität der Kennlinie erreicht. Die Linearität läßt sich sowohl für Proportionalmagnete mit ansteigender Kraft-Hub-Kennlinie erreichen als auch für Proportionalmagnete mit abfallender Kraft-Hub-Kennlinie.
  • Ein weiterer Vorteil des erfindungsgemäßen Servoventils liegt darin, daß die Schaltfrequenz in starkem Maße erhöht werden kann. Soll nämlich beispielsweise der Steuerschieber des Steuerventils in die Mittelstellung zurückgefahren werden, so wird das Stromsignal des Magneten auf der einen Seite beispielsweise um 100 mA erhöht, während das Stromsignal für den Magneten der anderen Seite um 100 mA verringert wird, so daß sich eine Differenzkraft entsprechend der Stromdifferenz von 200 mA ergibt, welche auf den Steuerkolben wirkt. Diese Kraft steht zusätzlich zur Rückstellkraft der Justierfedern zur Verfügung, welche den Steuerkolben in die Mittelstellung zurückzuführen suchen. Bei einem magnetbetätigten Wegeventil bekannter Bauweise, bei dem stets nur ein Magnet erregt wird, muß zum Zurückführen des Schiebers in die Mittelstellung dieser Magnet abgeschaltet werden, so daß allein die Rückstellkraft der Federn wirksam ist. Dadurch ergibt sich für das erfindungsgemäße Servoventil eine wesentlich höhere Schaltfrequenz.
  • Weitere vorteilhafte Ausbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
  • Ausführungsformen der Erfindung sind nachstehend anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigt: Fig. 1 einen Schnitt durch eine Ausführungsform eines zweistufigen Servoventils mit magnetbetätigtem Steuerventil und einem Vier-Wege-Schieberventil, Fig. 2 einen Schnitt durch ein magnetbetätigtes Steuerventil in einer abgewandelten Ausführungsform, Fig. 3 eine ansteigende Hub-Kraft-Kennlinie eines Proportionalmagneten, Fig. 4 eine abfallende Hub-Kraft-Kennlinie-eines Proportionalmagneten und Fig. 5 ein Schaltbild der Elektronikschaltung zum Ansteuern der Proportionalmagnete.
  • Fig. 1 zeigt ein zweistufiges Servoventil. Die erste Stufe besteht aus einem magnetbetätigten Vier-Wege-Schieberventil 10. In einer Längsbohrung des herkömmlichen und bei Großserienfertigung sehr preiswerten Ventilgehäuses 11 ist eine Steuerbüchse 12 mit erodierten Fenstern eingesetzt. Demzufolge ist auch die Steuerbüchse preiswert herzustellen. In. der Längsbohrung der Steuerbüchse ist ein Steuerschieber 13 verschiebbar angeordnet, der mit Steuerbunden 14,15,16 und 17 versehen ist, über welche die im Gehäuse 11 und der Steuerbüchse 12 angeordneten Druckmittelkanäle steuerbar sind. Auf je ein Ende des Steuerschiebers 13 wirkt je ein Anker 20,21 eines Magneten 22,23.
  • Die Anker 20,21 sind verschiebbar gelagert und jeweils von einer Magnetwicklung umgeben, deren Anschlüsse mit nicht dargestellten Klemmen verbunden sind.
  • Der Steuerschieber 13 ist in seiner Mittelstellung dargestellt. Hierzu ist der Steuerschieber von zwei Justierfedern 29,30 gegensinnig beaufschlagt, so daß auch im stromlosen Zustand der Magnete 22,23 die Mittelstellung des Steuerkolbens erreicht wird.
  • Die Zentrierfeder 29ist zwischen dem Bund 17 des Steuerschiebers 13 und einer Hohlschraube 31 angeordnet, die mit der Steuerbüchse 12 verschraubt ist und durch welche der Anker 21 des Magneten 23 greift.
  • Zentrierfeder 30 dient als Die andere/Justierfeder 30 ist auf der dem Steuerschieber 13 abgekehrten Seite des Magneten 22 angeordnet und stützt sich mit ihrem einen Ende auf dem Anker 20 und mit ihrem anderen Ende in einer Sackbohrung einer Einstellschraube 32 ab, die in eine Gewindebohrung 33 im Deckel 34 des Magnetgehäuses eingeschraubt ist. Durch Verstellen der Schraube 32 läßt sich so die Federspannung der Justierfeder 30 verändern und damit die Mittelstellung des Steuerschiebers 13 von außen her einstellen.
  • In der dargestellten Mittelstellung sind durch die Bunde 15 und 16 des Steuerschiebers 13 die zu der zweiten Stufe führenden Kanäle 36 und 37 abgesperrt. Die Räume zwischen den Bunden 14, 15 bzw. 16 und 17 sind über den Kanal 38, 39 mit Tank verbunden und der Raum zwischen den Bunden 15 und 16 über den Kanal 40 mit einer Druckmittelquelle P.
  • Wird die Magnetwicklung des Magneten 22 mit einem bestimmten S romsignal erregt, so verschiebt sich der Anker 20 nach rechts und drückt auf den Steuerschieber 13, der sich somit ebenfalls nach rechts verschiebt und über den Steuerbund 16 die Verbindung des Druckmittelkanals 40 zum Kanal 37 öffnet, so daß Druckmittel zur zweiten Stufe gelangen kann, während die Verbindung des Kanals 36 über den Steuerbund 15 zum Kanal 39 geöffnet wird, wodurch eine Verbindung des Kanals 36 zum Tank zwecks Druckentlastung hergestellt wird. Je größer das Stromsignal i in der Magnetwicklung eingestellt wird, desto größer ist die vom Anker ausgeübte Kraft F. In Fig. 3 ist dies für eine ansteigende Hub-Kraft-Kennlinie des Magneten dargestellt, wobei sich zeigt, daß sich eine Linearität eines einzelnen Proportionalmagneten nicht erzielen läßt. Vielmehr ändert sich die Kraft über die Hublänge für jedes eingestellte Stromsignal in der dargestellten Weise.
  • Es können auch Proportionalmagnete mit abfallender Hub- Kraft-Kennlinie Verwendung finden, wie dies in Fig. 4 dargestellt ist.
  • Erfindungsgemäß sind zum Einstellen des Steuerschiebers 13 auf die dargestellte Mittelstellung beide Magneten 22 und 23 mit dem gleichen Stromsignal erregt. Die Größe des Stromsignals beträgt etwa die Hälfte des Nennstroms.
  • Soll nun der Steuerschieber 13 nach rechts verschoben werden, so wird der Strom im Magneten 22 im selben Maße erhöht, wie im Magneten 23 verringert. Die Magnete werden also so angesteuert, daß ihre Ströme zueinander umgekehrt proportional sind. Es läßt sich anhand der in den Fig.3 und 4 dargestellten Kennlinien zeiqen, daß mit einem derartigen Gegeneinanderschalten der beiden Magnete und Ansteuern mit umgekehrt proportionalen Strömen eine nahezu vollständige Linearität der aus beiden Magneten resultierenden Hub-Kraft-Kennlinie erzielt wird. Die am Steuerkolben 13 wirkende Kraftdifferenz beider Magnete ist somit linear proportional dem Hub des Steuerschiebers, wie dies bisher nur mit komplizierten und aufwendigen Servoventilen mit Prallplatte und Düsensteuerung erreicht werden konnte.
  • Die entsprechend der Verschiebung des Steuerschiebers 13 erzeugte Druckdifferenz in den Kanälen 36, 37 wirkt auf die einander entgegengesetzten Steuerflächen 42, 43 des Schiebers 44 der zweiten Stufe, die ebenfalls als Vier-Wege-Schieberventil 45 ausgebildet ist. Steuerbunde 46, 47 des Schiebers 44 steuern je nach Lage des Schiebers die Verbindung von einer Druckmittelquelle P zu einem ersten Auslaß A bzw. zu einem zweiten Auslaß B, während jeweils der andere Auslaß A bzw. B mit Tank T verbunden ist. Im bekannter Weise können die Auslässe A und B mit einem doppelt wirkenden hydraulischen Zylinder verbunden sein, der nicht dargestellt ist.
  • Ferner kann auf der einen Seite des Wegeventils 45 ein elektro-mechanischer Wegegeber 50 befestigt sein, der die jeweilige Verschiebung des Schiebers 44 erfaßt und in ein elektrisches Istwert-Signal umwandelt.
  • In Fig. 2 ist eine abgeänderte Ausführungsform des Steuerventils 10 dargestellt, wobei gleich Bauteile mit sleichen Bezugszeichen versehen sind. Die zweite Stufe des Steuerventils, nämlich das Vier-Wege-Schieberventil 45 ist in Fig. 2 nicht dargestellt.
  • Die Änderung in Fig. 2 besteht darin, daß der Anker 20 des Magneten 22 nicht unmittelbar auf den Steuerschieber 13 wirkt, sondern vielmehr über eine Justierfeder 52, die zwischen einer auf dem Steuerkolben 13 angeordneten Platte 53 und einem auf dem Anker 20 angeordneten Federhalter 54 angeordnet ist. Somit sind die Feder 52 und der Anker 20 hintereinander in Reihe geschaltet. Wie in der Ausführungsform nach Fig. 1 ist aber die Justierfeder 29 parallel zum Anker 21 des gegenüberliegenden Magneten 23 angeordnet und stützt sich unmittelbar zwischen der gehäusefesten Hohlschraube 31 und dem Steuerkolben 13 ab, wie auch der Anker 21 unmittelbar auf den Anker wirkt.
  • Die dargestellte Mittelstellung des Steuerkolbens 13 wird durch entsprechende Bemessung und Einstellung der Federn 31 und 52 im stromlosen Zustand der Magneten erreicht.
  • Diese Mittelstellung soll auch beim Einschalten der Magnete erreicht werden. Hierzu wird die Wicklung des linken Magneten 22 mit einem Konstantstrom erregt und die Wicklung des rechten Magneten 23 mit einem bestimmten Strom, wobei beide Ströme so aufeinander abgestimmt sind, daß die Mittelstellung beibehalten bleibt. Aus dieser Mittelstellung heraus erfolgt nun die Verschiebung des Steuerschiebers 13 nach rechts bzw. nach links durch Änderung des Stromsignals in der Wicklung des Magneten 23, das vergrößert bzw. verringert wird. Dabei bleibt das Stromsignal in der Wicklung des Magneten 22 konstant.
  • Der Magnet 22 kann somit als einfacher Schaltmagnet ausgebildet sein, während nur der Magnet 23 ein Proportionalmagnet ist.
  • Der Schaltmagnet muß über die Feder 52 auf den Steuerschieber 13 wirken, damit die Mittelstellung des Schiebers bei durchgeschalteten Schaitmagnet und halb angesteuertem Proportionalmagnet 23 erreicht wird. Wird die Feder 52 durch den Schaltmagneten 22 um den doppelten Kolbenhub zusammengedrückt, so bewegt sich der Steuerkolben 13 in eine Endstellung, also nur um den Einfachkolbenhub weiter. Da der Proportionalmagnet 23 unmittelbar auf den Steuerkolben 13 wirkt, verstellt er diesen bei halber Ansteuerung in seine Mittelstellung und bei voller Ansteuerung in die andere Endstellung. Während der Magnet 23 über den Kolben 13 die Druckfeder 52 belastet, entlastet er die Druckfeder 29 um den gleichen Betrag. Die Federkonstanten beider Druckfedern sind gleich und addieren sich. Eine Linearität des Kraft-Hub-Verhältnisses zwischen den beiden Magneten im Sinne der Ausführungsform nach Fig. 1 durch Kompensiérung der Hub-Kraft-Kennlinien zweier Proportionalmagnete ist in der Ausführungsform nach Fig. 3 nicht möglich, die jedoch eine sehr einfache Variante darstellt.
  • Da beide Federn 29 und 52 in Fig. 2 zum Einstellen der Mittellage des Steuerschiebers 13 nicht von außen zugänglich sind, kann eine weitere Feder 30 vorgesehen sein, die von außen verstellbar ist und die in der in Fig. 1 dargestellten Weise angeordnet ist.
  • Es ist auch möglich, mit dem Servoventil nicht ein in Fig. 1 dargestelltes Schieberwegeventil anzusteuern, sondern beispielsweise ein Druckventil, das zur Reduzierung des Pumpendruckes auf einen Verbraucherdruck propor- tional zu dem elektrischen Eingangssignal dient. Die Erfindung ist somit nicht auf Servoventile zum Ansteuern von Wegeventilen oder Servoventilen beschränkt.
  • In Fig. 5 ist eine Schaltungsanordnung dargestellt, die zum Ansteuern der beiden Proportionalmagnete mit zueinander umgekehrt proportionalen Stromsionalen dient.
  • Die in Fig. 5 dargestellte Schaltung dient zur Ansteuerung der Magnete 22 und 23 von Fig. 1. Ein elektrischer Sollwert zur Verstellung des Servoventils wird in einem Verstärker 60 verstärkt und wird dem Endverstärker 61 des Magneten 22 unmittelbar und dem Endverstärker 62 des Magneten 23 über eine Inverterstufe 63 invertiert zugeführt. Ober die Einstellpotentiometer 64 und 65 der Verstärker 61 und 62 läßt sich das dem Magneten 22 bzw. 23 zugeführte Stromsignal so einstellen, daß bei eingeschalteter Elektronik die Nullage des Steuerschiebers vorgegeben wird. Dann erhalten beide Magnete 22 und 23 etwa 502 ihres Nennstroms, sie arbeiten mit gleichen Kräften und halten den Steuerschieber in der Nullage.
  • Die Eingabe eines positiven Sollwerts in den Verstärker 60 bewirkt eine Vergrößerung des vom Verstärker 61 abgegebenen Stromsignals und mittels der Invertierstufe 63 eine Verringerung des vom Verstärker 62 abgegebenen Stromsignals um den gleichen Betrag. Bei Eingabe eines negativen Sollwerts verläuft der gleiche Vorgang umgekehrt, so daß ausgehend von der Nullage der Steuerschieber je nach Eingabe eines positiven oder negativen Sollwertsignals in Richtung der einen oder der anderen Endstellung verschoben wird.
  • Wird das erfindungsgemäße Servoventil in einer Regelschaltung vorgesehen, so ist dem Verstärker 60 noch.eine Sollwert-Istwert-Vergleichsstufe 66 vorgeschaltet, der über die Leitung 67 das Sollwertsignal und über die Leitung 68 das Istwertsignal vom Weggeber 50 zugeführt wird.
  • Wenn sich bei Laständerungen die Position des Schiebers 44 der zweiten Stufe des Servoventils ändert, so bedingt dies eine Änderung des Istwertsignals auf der Leitung 68 und die Vergleichsstufe 66 bildet ein neues Fehlersignal, das dem Verstärker 60 zugeführt wird und eine Änderung der den Magneten 22 und 23 zugeführten Stromsignale bewirkt, so daß die Position des Steuerschiebers 44 entsprechend korrigiert wird.
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Claims (12)

  1. PATENTANS PRÜCHE 0 Servoventil, bestehend aus einem magnetbetätigten Steuerventil, dessen Steuerglied proportional zu dem einem Magneten zugeführten Stromsignal ausgehend von einer durch Federn einstellbaren Mittellage in beiden Richtungen auslenkbar ist und eine dem Stromsignal proportionale Druckkraftdifferenz erzeugt, und aus einem Schieberventil, dessen Kolben proportional zu der auf entgegengesetzte Steuerflächen des Kolbens wirkenden Druckkraftdifferenz des Steuerventils verschiebbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuerventil (10) ein Schieberventil ist, dessen Steuerschieber (13) von zwei gegensinnig arbeitenden Magneten (22,23) aus einer Mittelstellung, in der beide Wicklungen der Magnete mit jeweils einem bestimmten Stromsignal beaufschlagt si-nd, in beiden Richtungen mittels Änderung des Stromsignals in wenigstens einer Magnetwicklung verschiebbar ist.
  2. 2. Servoventil nach Anspruch 1 mit von zwei gegensinnig auf den Steuerschieber des Schieberventils wirkenden Druckfedern zur Einstellung des Steuerschiebers in die Mittelstellung bei stromlosen Magnetwicklungen, dadurch gekennzeichnet, daß ausgehend von der mit der stromlosen Mittelstellung übereinstimmenden Mittelstellung, in der beiden Magnetwicklungen jeweils das gleiche Stromsignal zugeführt wird, zum Verschieben des Steuerschiebers beide Magnetwicklungen mit Stromsignalen beaufschlagt werden, die zueinander umgekehrt proportional bzw. gegensinnig sind.
  3. 3. Servoventil nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Magnete (22,23) Proportionalmagnete mit ansteigender Kraft-Hub-Kennlinie sind.
  4. 4. Servoventil nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Magnete (22, 23) Proportionalmagnete mit abfallender Kraft-Hub-Kennlinie sind.
  5. 5. Servoventil nach Anspruch 1 mit von zwei gegensinnig auf den Steuerschieber des Schieberventils wirkenden Druckfedern zur Einstellunq des Steuerschiebers in die Mittelstellung bei stromlosen Magnetwicklungen, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Magnet (22) ein Schaltmagnet und der andere Magnet (23) ein Proportionalmagnet ist, wobei der Schaltmagnet mit einem Konstantstrom beaufschlagt ist und ausgehend von der Mittelstellung des Steuerschiebers (13) das Stromsignal für die Wicklung des Proportionalmagneten erhöht bzw. verringert wird.
  6. 6. Servoventil nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Anker des Schaltmagneten unter Zwischenschaltung der ersten Druckfeder (52) auf den Steuerschleber (13) wirkt und der Anker (21) des Proportionalmagneten unter Parallelschaltung der zweiten Druckfeder (29) unmittelbar auf den Steuerschieber wirkt.
  7. 7. Servoventil nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß eine auf den Magneten wirkende Justierfeder (30) auf der dem Steuerschieber abgekehrten Seite mindestens eines Magneten (22) angeordnet ist. mit der die Mittelstellunq des Steuerstromlosen und ~~ "-schiebers bei /erregten Magnetwicklungen einstellbar ist.
  8. 8. Servoventil nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß je eine auf den Magneten wirkende Druck feder auf der dem Steuerschieber abgekehrten Seite jeweils eines Magneten angeordnet ist, mit denen die Mittelstellung des Steuerschiebers bei stromlosen und erregten Magnetwicklungen einstellbar ist.
  9. 9. Servoventil nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse des Steuerventils das Gehäuse eines Wegeventils ist, in dessen Gehäusebohrung eine Büchse angeordnet ist, deren Steuerkanäle zum Zuführen des Druckmittels in die Ringnuten des Steuerschiebers als erodierte Fenster ausgebildet sind.
  10. 10. Servoventil nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß jede Druckfeder auf der dem Steuerschieber abgekehrten Seite über je eine Hohlschraube (31) an der Büchse (12) abgestützt ist.
  11. 11. Servoventil nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Proportionalmagnete von einer Elektronikschaltung ansteuerbar sind, die aus jeweils einem Verstärker (61,62) für jede Magnetwicklung besteht, denen ein Sollwertsignal unmittelbar und über einen Inverter (63) zuführbar ist.
  12. 12. Servoventil nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektronikschaltung als Regelschaltung ausgebildet ist, der das Istwertsignal von einem Weggeber zugeführt wird, der vom Kolben des Schieberventils oder einer von dem Servoventil angesteuerten hydraulischen Betätigungsvorrichtung betätigbar ist.
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