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DE3204262A1 - Rotor-duennschichtverdampfer - Google Patents

Rotor-duennschichtverdampfer

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Publication number
DE3204262A1
DE3204262A1 DE19823204262 DE3204262A DE3204262A1 DE 3204262 A1 DE3204262 A1 DE 3204262A1 DE 19823204262 DE19823204262 DE 19823204262 DE 3204262 A DE3204262 A DE 3204262A DE 3204262 A1 DE3204262 A1 DE 3204262A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drums
liquid
drum
rotor
housing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19823204262
Other languages
English (en)
Other versions
DE3204262C2 (de
Inventor
Vladimir Kazimirovič Moskva Čubukov
Ivan Frolovič Evkin
Viktor Markovič Olevskij
Vitalij Rafael-Abovič Ručinskij
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
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Priority to DE19823204262 priority Critical patent/DE3204262A1/de
Priority claimed from DE19823204264 external-priority patent/DE3204264A1/de
Priority to FR8202965A priority patent/FR2522103B1/fr
Publication of DE3204262A1 publication Critical patent/DE3204262A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3204262C2 publication Critical patent/DE3204262C2/de
Granted legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B1/00Multi-cylinder machines or pumps characterised by number or arrangement of cylinders
    • F04B1/12Multi-cylinder machines or pumps characterised by number or arrangement of cylinders having cylinder axes coaxial with, or parallel or inclined to, main shaft axis
    • F04B1/122Details or component parts, e.g. valves, sealings or lubrication means
    • F04B1/124Pistons
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D1/00Evaporating
    • B01D1/22Evaporating by bringing a thin layer of the liquid into contact with a heated surface
    • B01D1/222In rotating vessels; vessels with movable parts
    • B01D1/223In rotating vessels; vessels with movable parts containing a rotor
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23PMETAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; COMBINED OPERATIONS; UNIVERSAL MACHINE TOOLS
    • B23P15/00Making specific metal objects by operations not covered by a single other subclass or a group in this subclass
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23PMETAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; COMBINED OPERATIONS; UNIVERSAL MACHINE TOOLS
    • B23P15/00Making specific metal objects by operations not covered by a single other subclass or a group in this subclass
    • B23P15/10Making specific metal objects by operations not covered by a single other subclass or a group in this subclass pistons
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01BMACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
    • F01B3/00Reciprocating-piston machines or engines with cylinder axes coaxial with, or parallel or inclined to, main shaft axis
    • F01B3/0082Details
    • F01B3/0085Pistons
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16JPISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
    • F16J1/00Pistons; Trunk pistons; Plungers
    • F16J1/005Pistons; Trunk pistons; Plungers obtained by assembling several pieces
    • F16J1/006Pistons; Trunk pistons; Plungers obtained by assembling several pieces of different materials

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Description

  • ROTOR-DÜNNSCHICHTVERDAMPFER
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Wärmeaustauschapparate, genauer auf Potor-Dünnschichtverdampfer.
  • Die Erfindung kann in der chemischen, erdölcbemi -schen, Nahrungsmittelindustrie zur Durchführung von Destillations-, Verdampfungs- und Eindickungsprozessen von thermisch unstabilen Stoffen unter Vakuum weite Anwendung finden sowie als Verdampfer (Destillationsblase) einer Säule bei der Vakuumrektifikation und zur Durchführung von schnell ablaufenden exothermen chemischen Fltissigphasenreaktionen verwendet werden.
  • Die Schaffung von Rotor-Dünnschichtverdampfen ist darauf zurückzuführen, daß in diesen Apparaten "milde" Bedingungen zur Durchführung von Destillations-, Verdampfungs- und Eindickungsprozessen gewährleistet sind, die ermöglichen, die Zersetzung und Polymerisation von zu behandelnden Produkten, insbesondere von thermisch unstabilen, zu vermeiden. In diesen Apparaten laufen die Prozesse in einer Dünnschicht ab, wobei eine gute Vermischung der Flüssigkeit gewährleistet wird und der hydrostatische Druck der Flüssigkeitssäule praktisch fehlt, was die Behandlung.der-Produkte unter Vakuum, d.h. eine Temperaturerniedrigung im Apparat, ermöglicht. Zugleich ist die Verweilzeit der Produkte in diesen Apparaten gegenüber anderen Apparatentypen gering (in der Größenordnung von Sekunden), was die Wärmeeinwirkung auf ein Minimum reduzieren läßt.
  • Eine charakteristische Besonderheit der Rotor-Dünnschichtapparate besteht darin, daß in ihnen ein hochintensiver Wärmeaustausch mit der geringen Verweilzeit der Produkte vereinigt ist.
  • Bekannt sind Rotor-Dünnschichtverdampfer, in denen die Flüssigkeitsschicht auf der Wärmeaustauschfläche von Flügeln eines Rotors erzeugt wird, die auf der Antriebswelle starr befestigt sind und einen Spalt von 1 - 2 mm zwi -ruhen dem Gehäuse und den Flügeln besitzen. Diese Apparate besitzen eine beschränkte Wärmeaustauschfläche infolge einer komplizierten Konstruktion, einer komplizierten Herstellungs-, Montage- und Betriebstechnologie aufgrund des geringen Spaltes zwischen den Gehäusewänden und den Rotorflügeln sowie des notwendigen dynamischen Auswuchtens des Rotors unter Berücksichtigung von Wärmedeformationen von Rotor und Apparatgehäuse. Der Apparat ist empfindlich sowohl gegen Wärmebelastungen wie auch gegen flüssigkeitsbedingte Belastungen. Außerdem steigt die Verweilzeit des Produktes bei der Behandlung von zähigen Produkten im Apparat drastisch an.
  • In einem anderen geschaffenen Rotor-Dünnschichtverdampfer, in dem die Flüssigkeitsschicht auf der Wärmeaustauschfläche des Apparates von den Rotorwischern erzeugt wird, die auf der Antriebswelle gelenkig befestigt sind und über die Oberfläche des Apparatgehäuses gleiten, sind die grundlegenden Nachteile desselben nicht überwunden.
  • Dieser Konstruktion haften im wesentlichen die Nachteile an, die für die vorstehend beschriebene Konstruktion angegeben waren. Außerdem führt der unmittelbare Kontakt der Rotorwischer mit der Wärmeaustauschfläche des Apparates außer dem unerwünschten Verschleiß von Wischern und Gehäuse zur Verunreinigung des Produktes. Das Vorhandensein von am Gehäuse reibenden Wischern macht eine sorgfältige Bearbeitung des Apparatgehäuses, die Erzeugung einer blankpolierten Oberfläche notwendig. Hierbei müssen die Rotorwischer aus verschleißfesten Stoffen, die hohe Gleiteigenschaffen besitzen, gefertigt sein.
  • Die optimale Dünnschichtdicke ist in diesem Apparat durch eine komplizierte Wechselwirkung bedingt: einerseits hängt sie von den physikalischen Eigenschaften der Flüssigkeit, andererseits von der Umdrehungsgeschwindigkeit des Rotors, vom Gewicht der Wischer, dem Anliegen derselben an die Wärmeaustauschfläche sowie von den konstruktiven Besonderheiten des Rotors ab. Daher sind die optimalen Arbeitsbedingungen für den Apparat in einem relativ schmalen Bereich der auf die Flüssigkeit seitens der Wischer ausgeübten Drücke erzielbar. Bei Übersteigen des optimalen Druckes können die Wischer die-Wärmeaustauschfläche bloßlegen (die Dünnschicht abziehen), bei kleinerem Druck kann die Flüssigkeit nach unten herunterfallen.
  • Das Problem der Vergrößerung der Wärmeaustauschfläche die Vereinfachung der Konstruktion des Apparates, der Herstellung und des Betriebs desselben war in hohem Maße in einer späteren Konstruktion des Rotor-Dünnschichtverdampfers gelöst, der ein vertikales Gehäuse, dessen Wärmeaustauschfläche mit Mänteln versehen ist, einen auf einer Welle befestigten Rotor, der hohle Welltrommeln mit einem Verteilungsring im oberen Teil der Trommeln einschließt, sowie Öffnungen zum Austritt der Flüssigkeit in den Vorsprüngen der Wellungen enthält. Unter jeder der Trommeln ist auf der Rotorwelle ein Fliehkraftabscheider befestigt. Das Gehäuse des Apparates ist zylindrisch ausgebildet.
  • In diesem Rotorapparat geschieht die Schaffung einer Dünnschicht auf der Wärmeaustauschfläche ohne Zuhilfenahme von Mischeinrichtungen: die Flüssigkeit wird unter der Fliehkrafteinwirkung durch die Öffnungen der Welltrommeln über die Wärmeaustauschfläche des Apparatgehäuses ferngesteuert verteilt.
  • Ein Hauptnachteil dieses Apparates besteht in der beschränkten Behandlungsmöglichkeit von zähigen Stoffen sowie von feste Einschlüsse (Katalysatoren u. dgl.) enthaltenden Stoffen, und zwar dadurch, daß die Verschiebungsmöglichkeit der Flüssigkeitsschicht, die an der Wärmeaustauschfläche des Apparates herabfließt, durch vorhandene ringförmige Sammelbehälter am-Gehäuse im Innern des Apparates unter jeder Trommel sowie durch eine Vielzahl von Überströmrinnen begrenzt ist, die zur Überführung der Flüssigkeit aus einer höherliegenden Sektion in die tiefer gelegenen Sektionen bestimmt sind.
  • Im ersten Fall ist die Verschiebung (Beweglichkeit) der Flüssigkeitsschicht bei der Behandlung von zähigen Stoffen begrenzt, und darum wird diese Erscheinung bei vorhandenem ringförmigen Sammelbehälter, dessen Boden eigentlich als Stützring auftritt, noch verstärkt. Die Beweglichkeit der Dünnschicht (Abflußgeschwindigkeit) wird verringert, die Dicke derselben nimmt zu, es wächst auch die Verweil--zeit des Produktes im Apparat an dessen#Wärmeaustauschfläche. Als Folge wird die Leistungsfähigkeit des Apparates stark reduziert und die Produktqualität verschlechtert.
  • Im zweiten Fall scheiden die festen Einschlüsse (Teilchen) aus der zu behandelnden Lösung im ringförmigen Sammelbehälter aus und verstopfen ihn nach recht kurzer Arbeitszeit, wodurch der Apparat funktionsunfähig wird.
  • Ein weiterer Nachteil besteht darin, daß hochviskose Stoffe in diesem Apparat nicht behandelt werden können, da die Flüssigkeitsschicht an der Wärmeaustauschfläche des Apparates und an den Trommelwänden nur unter der Schwerkrafteinwirkung (Gravitationseinwirkung) herabfließt, welche Schwerkraft in den hocbviskosen Produkten mit den molekularen Haftkräften vergleichbar ist. In der Folge wird der Einsatzbereich des Apparates eingeengt.
  • Ein weiterer wichtiger Nachteil besteht in der fixierbaren Verweilzeit des Produktes im Apparat, die hauptsächlich von den physikalischen Eigenschaften des Produktes abhängt. Mit zunehmender Zähigkeit der zu behandelnden Stoffe nimmt ihre Verweilzeit im Apparat rapide zu, was eine unzureichende Wärmeaustauscheffektivität sowie mögliche Produktzersetzung zur Folge hat.
  • Die Wärmeaustauschfläche im Apparat wird durch aus den Trommelöffnungen hervorgeschleuderte Flüssigkeitsstrahlen ungenügend gereinigt. Daher sind die zur Reinigung des Apparates notwendigen Stillsetzungen desselben bei der Behandlung von insbesondere zähigen und feste Einschlüsse enthaltenden Flüssigkeiten nicht ausgeschlossen, was den Betrieb des Apparates erschwert.
  • Ein erheblicher Nachteil besteht ferner darin, daß die abgeschiedenen Dämpfe im Innern der Trommeln mit der verunreinigten, an der Innenfläche der Trommeln herabfließenden zu behandelnden Flüssigkeit in Berührung treten, wodurch das Mitreißen dieser Flüssigkeit und die Verunreinigung des Produktes (des Destillats) möglich werden.
  • Das Ziel der vorliegenden Erfindung ist die Beseitigung der vorgenannten Nachteile der Wärmeaustauschapparate.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Rotor-Dünnschichtverdampfer mit einer solchen konstruktiven Ausführung zu schaffen, bei der ein intensiver er Wärmeaustausch durch Verkürzen bzw. Regulieren der Verweilzeit der zu behandelnden Produkte im Apparat gewährleistet wird.
  • Die gestellte Aufgabe wird dadurch gelöst, daß im Rotor-Dünnschichtverdampfer, der ein vertikales Gehäuse mit Heizmänteln, das in Gestalt von Sektionen ausgeführt ist, in einer jeder dieser Sektionen auf einer Welle angebrachte Welltrommeln mit Öffnungen in den Vorsprüngen der Wellungen, Verteilungsringe, die an den oberen Trommelenden befestigt sind, sowie zwischen den Trommeln angeordnete Abscheider enthält, erfindungsgemäß die Verdampfersektionen stufenweise derartig angebracht sind, daß sich der Boden des Gehäuses einer jeder Sektion einer höherliegenden Stufe über dem Verteilungsring im Innern der Trommel einer tiefer gelegenen: Stufe befindet.
  • Zweckmäßigerweise besitzen die Welltrommeln die Form eines abgeschnittenen Kegels und sind aus mit einem Spalt angebrachten Platten mit Längswellungen und W-förmigen Prallblechen ausgeführt, die zwischen den Wellplatten angeordnet sind. Die Vorsprünge der Prallbleche müssen im Hohlraum der Vorsprünge der Randwellungen der Platten liegen.
  • Eine der Ausführungsformen der Erfindung sieht das Vorhandensein eines Trägheitsabscheiders im Hohlraum der unteren Trommel vor.
  • Diese Ausführung des Verdampfers gestattet, zwangsweise Verschiebung der Flüssigkeit längs der Wärmeaustauschfläche zu gewährleisten, was die Behandlungsdauer des Produktes verringert und hierdurch die leistungsfähigkeit der Einrichtung erhöht.
  • Das Grundprinzip der vorliegenden Erfindung besteht in der Erhöhunh der Transportfähigkeit der abfließenden Dünnschicht der zu behandelnden Flüssigkeit und folglich in der Intensivierung des Wärmeaustausches. Dies wird dank ge- genseitig stufenweiser Anordnung von Apparatsektionen und Anordnung des Bodens des Gehäuses einer jeden Sektion einer höherliegenden Stufe über dem Verteilungsring im Innern der Trommel einer tiefer gelegenen Stufe erreicht. Dank dieser konstruktiven Lösung wird ein freies, stetiges Herabfließen der Flüssigkeitsschicht an der Wärmraustauscbfläche und weiter vom Boden des Gehäuses einer jeden Sektion einer höherliegenden Stufe ungehindert abwärts unmittelbar auf den Verteilungsring der Trommel einer tiefer gelegenen Stufe gewährleistet, wo sich der Zyklus dann wiederholt.
  • Dadurch wird längeres Verweilen der Flüssigkeit in den ringförmigen Sammelbehältern und den Überströmrinnen beseitigt und freies Abfließen der Flüssigkeit mit hoher Geschwindigkeit gewährleistet, wodurch der Wärmeaustausch intensiviert wird.
  • Außerdem werden die Bedingungen zur zwangsweisen Verschiebung (Transportierung) der Flüssigkeitsschicht und Regulierung der Verweilzeit der zu behandelnden Flüssigkeit im Apparat gewährleistet. Eine beispielweise Ausführung eines solchen universell er en Apparates mit in Form von abgeschnittenen Kegeln ausgeführten Trommeln ist nachstehend beschrieben.
  • Neben den erwähnten Vorteilen des erfindungsgemäß vorgeschlagenen Apparates ist seine Konstruktion einfacher weil der -Bedarf an ringförmigen Behältern und Überströmrinnen entfällt.
  • In einem Apparat mit der zwangsweisen Verschiebung der Flüssigkeitsschicht und regulierbaren Verweilzeit des zu behandelnden Produktes in demselben besitzen die Welltrommeln die Form eines abgeschnittenen Negels. Dadursb ist ermöglicht, zähigere Stoffe zu behandeln, die Verweilzeit des Produktes im Apparat zu regulieren sowie die Selbstreinigung der Wärmeaustauschfläche zu gewährleisten. Diese Ziele werden dank Ausnutzung der Fliehkraft (der Komponente derselben, die längs der Mantellinie des Trommelkegels abwärts gerichtet ist) zur #zwangsweisen Verschiebung (Transportierung) von oben nach unten der zu behandelnden Flüssigkeit an der Innenfläche der Trommelwellungen und an der Wärmeaustauschfläche einer jeden Stufe des Apparatgehäuses erreicht.
  • Durch Erhöhen der Umdrehungsgeschwindigkeit des Rotors unter der Einwirkung der kinetischen Energie der Flüssigkeitsstrahlen kann man zähigere Stoffe intensiver verschieben (transportieren) und folglich auch behandeln.
  • Durch Ändern der Rotordrehzahl läßt sich die Verschiebungsgeschwindigkeit der Flüssigkeit und somit die Verweilzeit des zu behandelnden Produktes im Apparat regulieren. Hierbei wird die Wärmeaustauschfläche des Apparates dank zwangsweiser Verschiebung der Dünnschicht und gleich- -zeitiger Verwirbelung derselben durch die Flüssigkeitsstrahlen, welche aus der Trommel hervorgeschleudert werden.
  • von selbst gereinigt (reingewaschen).
  • Dadurch, daß die Trommeln aus mit einem Spalt angebrachten Platten mit Längswellungen und zwischen diesen Platten angeordneten W-förmigen Prallblechen ausgeführt sind, wobei sich die Vorsprünge der Prallbleche im Hohlraum der Vorsprünge der Randwellungen der Platten befinden, wird eine vollständigste Abscheidung des in den Trommelhohlraum. eintretenden Dam#stroms gewährleistet.
  • Der Dampfstrom ändert, indem er im Spalt zwischen der Innenfläche der Trommelwellungen und der Außenfläche der W-förmigen Prallbleche fließt, seine Bewegungsrichtung mehrere Male. Außerdem ist auch die Passiergeschwindigkeit des Dampfstroms beträchtlich geringer als in den bekannten Apparaten. All dies trägt zur besseren Abscheidung bei.
  • Hierbei wird eine vollständige Rückführung der abgeschiedenen Flüssigkeit in den Zyklus gewährleistet, die von den Vorsprüngen der Prallbleche auf die Innenfläche der Vorsprünge der Trommelwellungen abgeworfen wird.
  • Zweckmaßigerweise ist im Hohlraum der unteren Trommel ein Trägheitsabscheider angeordnet. Dies ist notwendig, weil der abgeschiedene Dampf beim Eintritt in den Hohlraum der Trommeln in deren Innerem mit dem zu behandelnden Produkt in Berührung tritt, wobei das Mitreißen des zu behandelnden Ausgangsstoffs mit dem Brüden und die Verunreinigung des Destillats möglich sind.
  • Der erfindungsgemäße Abscheider besitzt eine hohe Abscheidungsfähigkeit, weil die Abscheidung dank mehrfacher Änderung der Bewegungsrichtung des Dampfstroms im Fliehkraftfeld erfolgt und dabei keine nochmalige Erfassung der Flüssigkeit stattfindet. Die abgeschiedene Flüssigkeit an der Oberfläche der äquidistanten Bleche sammelt sich in querliegenden Sicken nach einer jeden Richtungsänderung des Dampfstroms in Gestalt von Strahlen und wird unter der Fliehkrafteinwirkung auf die Innenfläche der Trommelwellungen abgeleitet.
  • Die Anwendung der Erfindung gestattet, den Wärmeaustauschprozeß zu intensivieren und sowohl Stoffe, die feste Einschlüsse enthalten, wie auch zähigere Produkte zu behandeln.
  • Ferner ergibt sich die Möglichkeit, die Verweilzeit des zu behandelnden Produktes im Verdampfer zu verkürzen und zu regulieren.
  • Dabei gewährleistet diese konstruktuve Lösung die Selbstreinigung der Wärmeaustauschfläche von Verunreinigungen und ermöglicht einen einfacheren Zusammenbau und Betrieb des Apparates.
  • Im Apparat wird eine hohe Abscheidungsfähigkeit gewährleistet und die Erhöhung der Produktqualität erzielt.
  • Weitere Ziele und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden aus der nachfolgend angeführten ausführlichen Beschreibung und den beiliegenden Zeichnungen verständlich; in den Zeichnungen zeigt: Fig.1 - Gesamtansicht des Rotor-Dünnschichtverdampfers gemäß der Erfindung, im Längsschnitt; Fig.2 - Schnitt nach der Linie II-II von Fig.1; Fig.3 - Teil einer Welltrommel, Gesamtansicht; Fig.4 - Schnitt nach der Linie IY-IY von Fig.3; Fig.5 - in Fig.1 dargestellte Einheit A; Fig.6 - Gesamtansicht des Rotor-Dünnschichtverdampfers mit konischen Trommeln; Fig .7 - Gesamtansicht des Rotor-Dünnschichtverdampfers mit konischen Gehäusesektionen und konischen Trommeln; Fig.8, 9, 10 - verschiedene konstruktive Ausführungsformen von Welltrommeln; Fig.11 - Längsschnitt durch einen Teil einer Welltrommel.
  • Der in Fig.1 dargestellte Rotor-Dünnschichtverdampfer enthält--ein vertikal angeordnetes Gehäuse 1, das aus übereinander liegenden Sektionen 2, 2a, 2b ausgeführt ist, die mit jeweiligen Heizdampfmänteln 3, 3a, 3b versehen sind. Stutzen 4, 5, 6 sind jeweils zur Zuführung des Ausgangsprodukts' Ableitung des Blasenrückstands (bzw. der konzentrierten Lösung: Ableitung der Brüdendämpfe bestimmt. Im Innern des Gehäuses 1 koaxial zu ihm ist in den Sektionen 2, 2a, 2b auf einer Welle 7 ein Rotor 8 angebracht, der Welltrommeln 9, 9a, 9b trägt, die mit Öffnungen 10 (Fig.3, 4, 5) zum Ausschleudern der Flüssigkeit auf eine Wärmeaustauschfläche 11, 11a, 11b von jeweiligen Stufen 12, 12a, 12b des Gehäuses 1 ausgeführt sind. Die Trommel 9 ist im oberen Teil an einem Verteilungsring 13 eines Tellers 14, im unteren Teil aber an einem Ring 15 einer Nabe 16 befestigt, die auf der Welle 7 starr angebracht sind. Die tiefer gelegenen Trommeln 9a, 9b sind stirnseitig an Naben 17, 17a, und 18, 18a befestigt, die auf der Welle 7 starr angebracht sind. Sie sind an Ringen 19, 19a und 20, 20a von jeweiligen oberen und unteren Naben 17, 17a und 18, 18a befestigt. Die Befestigung der Trommeln 9, 9a, 9b an den Verteilungsringen 13, 19, 19a und den Ringen 15, 20, 20a geschieht mittels (in Fig. nicht abgebildeten) Bandagen und Schrauben. Die Wände der Trommeln 9, 9a, 9b sind in der Längsrichtung zur Trennung der auf ihre Innenfläche geleiteten Flüssigkeit in einzelne Ströme gewellt, die unter der Schwerkrafteinwirkung an der Innenfläche von Vorsprüngen 21 der Wellungen (Fig.2, 4) herabfließen, in denen die Öffnungen 10 zum Schleudern der Flüssigkeit an die Wärmeaustauschfläche 11, 11a, llb einer jeden Stufe des Gehäuses 1 vorgesehen sind. Der Teller 14, der zur gleichmäßigen Verteilung der Flüssigkeit über die Innenfläche der Vorsprünge 21 der Wellungen der oberen Trommel 9 bestimmt ist, weist eine Vertiefung auf, die einen zylindrischen Behälter 22 darstellt, dessen Ränder in Gestalt eines konzentrischen-Ringes 13 ausgeführt sind, dessen Innendurchmesser kleiner als der Innendurchmesser des zylindrischen Behälters 22 ist und der über seine Außenkreislinie an die Innenfläche von Vertiefungen 23 (Fig.2) der Wellungen der Trommel 9 anschließt. In den tiefer gelegenen Trommeln 9a, 9b sind zur gleichmäßigen Verteilung der Flüssigkeit über die Innenfläche der Vorsprünge 21 der Wellungen der Trommeln 9a, 9b jeweilige Verteilungsringe 19, 19a der oberen Naben 17 und 17a bestimmt, die an ihrem Umfang an die Vertiefungen 23 der Wellungen der Trommeln 9a, 9b anschließen, während am Innenkreis der Ringe 19, 19a jeweilige Bordwände 24, 24a vorgesehen sind, die den Überwurf der Flüssigkeit in den Hohlraum der Trommeln 9, 9a, 9b verhindern.
  • Erfindungsgemäß sind die Sektionen 2, 2a, 2b des Rotor-Dünnschichtverdampfers stufenweise ausgeführt, derart, daß ein Boden 25 des Gehäuses 1 der Sektion 2 der oberen Stufe 12 sich im Innern der tiefer gelegenen hohlen Welltrommel 9a über dem Verteilungsring 19 befindet, der sich im oberen Teil der Trommel 9a befindet, während ein Boden 25a des Gehäuses der Sektion 2a der tiefer gelegenen Stufe 12a sich im Innern der unteren hohlen Welltrommel 9b über dem Verteilungsring 19a befindet, der im oberen Teil der Trommel 9b angeordnet ist. Dank dieser Ausführung des Apparates fließt die zu behandelnde Flüssigkeit frei und ohne aufgehalten zu werden an der Wärmeaustauschfläche der höherliegenden Stufe des Apparatgehäuses unmittelbar auf den Verteilungsring einer jeden tiefer gelegenen hohlen Welltrommel herab. Die Böden 25, 25a der Sektionen 2 und 2a der Stufen 12, 12a sind zur gleichmäßigeren Flüssigkeitsverteilung gezahnt ausgeführt.
  • Zur Gewährleistung der Abscheidung des in die Hohlräume der Trommeln 9, 9a, 9b eintretenden Dampfstroms sind die letzteren (Fig.3, 4, 5) aus einzelnen bogenförmigen längsgewellten Platten 26 ausgeführt, die mit Spalten 27 vertikal zueinander liegen, und ihnen gegenüber sind Prallbleche 28 W-förmigen Profils angebracht. Die Prallbleche 28 überdecken die Spalte 27, und ihre Vorsprünge 29 befinden sich in Hohlräumen 30 der Randwellungen der Nachbarplatten 26. Ein oberer Außenrand 31 der Verteilungsringe 13, 19, 19a (Fig.
  • 5), die im oberen Teil der Trommeln 9, 9a, 9b angeordnet sind, ist zur Verminderung von Verlusten an kinetischer Energie der Flüssigkeit bei Änderung ihrer Bewegungsrichtung von der horizontalen in die vertikale abwärtsgerichtete Richtung abgerundet. Zur Gewährleistung der Bewegungsrichtung der Flüssigkeit und zum freien Ausschleudern derselben aus den Öffnungen 10 der Trommeln 9, 9a, 9b auf die Wärmeaustauschfläche 11, 11a, 11b ist ein oberer Rand 32 (Fig. 3, 4, 5) der Öffnungen 10 an den Vorsprüngen 21 der V[ellungen zur Peripherie hin knickfrei abgebogen. Gemäß der vorliegenden Erfindung ist zur Vermeidung des Mitreißens der Flüssigkeit bei der Berührung des Dampfstroms mit der Flüssigkeit, die an der Innenfläche der Welltrommeln 9, 9a, 9b herabfließt, ist im Hohlraum der unteren Trommel 9b auf der Welle 7 des Rotors 8 ein Trägheitsabscheider 33 (Fig.1, 2) angeordnet, der ein Paket von vertikal parallel zueinander mit einem bestimmten Schritt aneinandergereihten Blechen 34 mit quergehenden Sicken 34 darstellt.
  • Der Verdampfer arbeitet auf die folgende Weise.
  • Der Ausgangsstoff gelangt über den Stutzen 4 (Fig.1) in den zylindrischen Behälter 22. Bei Umdrehung des Rotors 8 steigt die Flüssigkeit unter der Fliehkrafteinwirkung an dessen Wänden hoch, wodurch eine konzentrische vertikale Schicht erzeugt wird. Indem die Flüssigkeit über den Ihnenrand des konzentrischen Ringes 13 auf dem gesamten Kreisumfang desselben überströmt, zerfließt sie gleichmäßig über seine Oberfläche in Gestalt einer Dünnschicht und ändert dann, sobald sie den abgerundeten Außenrand 31 erreicht hat, ihre Bewegungsrichtung von der horizontalen in die vertikale abwärtsgerichtete Richtung, wird vom Ring 13 auf die Innenfläche der Vorsprünge 21 der Wellungen der Trommel 9 abgeworfen, was ohne erheblichen Verlust an kinetischer Energie dieser Flüssigkeit erfolgt. In der Trommel 9 wird die Flüssigkeit in einzelne vertikale Ströme getrennt.
  • Nach Erreichen der Öffnungen 10 (Fig.3, 5), die sich an den Vorsprüngen 21 der'Wellungen der Trommel 9 in verschiedenen Höhen der letzteren befinden, werden die Flüssigkeitsströme durch die Öffnungen 10 auf die Wärmeaustauschfläche 11 der Stufe 12 des Gehäuses 11 ausgeschleudert, wo sie eine verwirbelte absteigende Dünnschicht bilden, die nach unten abfließt. Ein Teil der Flüssigkeit an der Wärmeaustauschfläche 11 wird verdampft, und die nicht verdampfte Flüssigkeit fließt von ihrem gezahnten Boden 25 gleichmäßig über den gesamten Umfang auf den Verteilungsring 19 herab, der im oberen Teil der tiefer gelegenen Trommel 9a angebracht ist. Weiterhin wird die Flüssigkeit unter der Fliehkrafteinwirkung vom Ring 19 auf die Innenfläche der Vorsprünge 21 der Wellungen der Trommel 9a geschleudert, wo sich der Zyklus wiederholt. Die eingedampfte Lösung (bzw. Blasenrückstand) wird durch den Stutzen 5 entfernt, und der beim Verdampfen der Flüssigkeit gebildete Dampf tritt durch die Spalte 27 in die Hohlräume der Trommeln 9, 9a, 9b ein, wobei er einige Male in den Spalten zwischen den längsgewellten Platten 26 und den Prallblechen 28, deren Vorsprünge 29 sich in den Hohlräumen 30 der Randwellungen der Nacbbarplatten 26 befinden, abbiegt und die Flüssigkeit von ihm abgeschieden wird. Die abgeschiedene Flüssigkeit wird von den Vorsprüngen 29 der Prallbleche 28 unter der Fliehkrafteinwirkung auf die Innenfläche der Vorsprünge 21 der Wellungen der Trommeln 9, 9a, 9b abgeworfen.
  • Ein Teil des Dampfes strömt ins Innere der Trommeln über die Stirnflächen zwischen den Trommeln 9, 9a und 9a, 9b hinein, und nachdem der Dampf um 2700 abbiegt, wird die Flüssigkeit im Ringspalt zwischen der Innenfläche des unteren Teils der Trommeln 9, 9a und der Außenfläche der Bordwände 24, 24a-vom ihm abgeschieden. Die abgeschiedene Flüssigkeit wird von den Ringen 15, 20 auf die Innenfläche der Vorsprünge 21 der Wellungen der Trommeln 9, 9a abgeworfen.
  • Endgültige Dampfabscheidung erfolgt am Austritt aus dem Hohlraum der unteren Trommel 9b im Abscheider 33, wobei in den Spalten zwischen den Sicken der Bleche 34 der Dampf einige Male abbiegt. Die abgeschiedene Flüssigkeit wird von der Oberfläche der Bleche 34 auf die Innenfläche der Trommel 9b abgeworfen.
  • In Fig.6 ist ein Verdampfer dargestellt, in dem Welltrommeln 35, 35a und 35b die Form von abgeschnittenen Kegeln, die Sektionen des Apparatgehäuses aber eine zylindrische Form besitzen. In dieser Ausfübrungsform des Verdampfers wird die Fliehkraft (die Fliehkraftkomponente, die längs der Mantellinie des Trommelkegels abwärts gerichtet ist) zur zwangsweisen Verschiebung der Flüssigkeit von oben nach unten an der Innenfläche der Vorsprünge der Wellungen der Trommeln 35, 35a, 35b und an der Wärmeaustauschfläche 11, 11a, 11b der jeweiligen Sektionen 2, 2a und 2b ausgenutzt.
  • Dieser Apparat kann zur Behandlung von insbesondere wärmeempfindlichen (thermisch unstabilen) Stoffen sowohl mit erhöhter Zähigkeit wir auch von niedrigviskosen Produkten, die eine minimale Verweilzeit derselben in der Heizzone brauchen, sowie zur Durchführung von chemischen Flüssigphasenreaktionen eingesetzt werden, die eine Regulierung der Verweilzeit der Reaktionskomponenten im Apparat voraussetzen.
  • In Fig.7 ist eine Ausführungsform des Verdampfers dargestellt, in dem sowohl die Welltrommeln 35, 35a, 35b wie auch die Sektionen 36, 36a, 36b des Gehäuses 1 des Apparates, die mit den Heizmänteln 37, 37a und 37b versehen sind, konische Form besitzen In diesem Apparat wird gleichfalls die Fliehkraft zur zwangsweisen' Verschiebung (Transportierung) der zu behandelnden Flüssigkeit ausgenutzt.
  • Außerdem trägt in dieser Ausführungsform die konische Gestalt der Sektionen 36, 36a, 36b des Gehäuses 1 gleichfalls zur Erzielung optimaler Bedingungen zur zwangsweisen Verschiebung (Transportierung) des zu behandelnden Produktes an der Wärmeaustauschfläche von oben nach unten dank verminderten Verlusten an kinetischer Energie der ausgeschleuderten Flüssigkeitsstrahlen bei deren Kontakt mit der Wärmeaustauschfläche bei. Aus diesem Grund ist dieser Apparat der univer- sellste Verdampfer und kann zur Behandlung von Produkten in breitem Bereich ihrer verschiedenen wärmephysikalischen Eigenschaften eingesetzt werden.
  • In den beschriebenen Ausführungsformen des Verdampfers, dargestellt in Fig.6' 7, kann'die Flüssigkeitsschicht zwangsweise verschoben, die Verweilzeit des zu behandelnden Produktes im Apparat vermindert und reguliert werden, wobei die Wärmeaustauschfläche von selbst gereinigt (reingewaschen) wird.
  • Durch Erhöhen der Umdrehungsgeschwindigkeit des Rotors unter der Einwirkung der kinetischen Energie der Flüssigkeitsstrablen lassen sich zähigere Stoffe intensiver verschieben (transportieren) und somit auch behandeln.
  • Durch Änderung der Rotordrehzahl läßt sich die Verschiebungsgeschwindigkeit der Flüssigkeit und somit die Verweilzeit des zu behandelnden Produktes im Apparat regulieren.
  • Hierbei erfolgt, indem die Dünnschicht zwangsweise verschoben und gleichzeitig durch den Flüssigkeitsstrom verwirbelt wird, der aus der Trommel ausgeschleudert wird, die Selbstreinigung (das Reinwaschen) der Wärmeaustauschfläche des Apparates.
  • In Fig.8, 9, und 10 sind verschiedene Ausführungsformen von Welltrommeln zur Verteilung der Flüssigkeit im Rotor-Dünnschichtverdampfer dargestellt, die in den Fällen zur Anwendung kommen können, da keine hohe Abscheidungsfähigkeit erforderlich ist, so beispielweise beim Einsatz des Apparates als Verdampfer (Destillationsblase) einer Säule bei der Vakuumrektifikation, bei der Eindickung von Produkten sowie in anderen Prozessen.
  • In Fig.8 ist eine hohle Trommel dargestellt, die aus einzelnen bogenförmigen längsgewellten Platten 26 besteht, die mit Spalten 38 vertikal zueinander angeordnet sind, derart, daß die Ränder der Wellungen der Nachbarplatten 26 relativ zueinander versetzt sind, wodurch sie den direkten Dampfdurchtritt in den Trommelhohlraum versperren.
  • In Fig.9 ist eine hohle Welltrommel dargestellt, die aus einzelnen Wellungen (Zähnen) 39 besteht, die mit Spalten 38 vertikal zueinander angeordnet sind, derart, daß die Ränder der Nachbarwellungen relativ zueinander versetzt sind, wodurch sie den direkten Dampfdurchtritt in den Trommelhohlraum versperren.
  • In Fig.10 ist eine hohle Welltrommel dargestellt, die aus mit Spalten 38 vertikal zueinander angeordneten und relativ zueinander versetzten Elementen 40 besteht, die in ihrem Querschnitt Halbkreise besitzen. Die Elemente 40 versperren den direkten Dampfdurchtritt in den Trommelhohlraum.
  • In Fig.8, 9, 10 sind die Öffnungen zum Flüssigkeitsaustritt an den Vorsprüngen der Trommelwellungen nicht abgebildet.
  • In Fig.11 ist eine hohle Trommel dargestellt, die aus einem ununterbrochenen gewellten Band besteht. An den Vorsprüngen der Trommelwellungen sind die Öffnungen 10 mit dem abgebogenen oberen Rand 32 vorhanden, die zum Schleudern der Flüssigkeit an die Wärmeaustauschfläche des Apparates bestimmt sind, und an den Vertiefungen 23 der Wellungen sind über die gesamte Höhe der Trommel Öffnungen 41 vorgesehen, deren oberer Rand 42 so abgebogen ist, daß er den direkten Dampfdurchtritt in den Rotorhohlraum versperrt.
  • Auf diese Weise gestattet es die erfindungsgemäße Konstruktion des Verdampfers, den Wärmeaustauschprozeß im Apparat beträchtlich zu intensivieren und dessen Einsatzgebiet erheblich zu erweitern.
  • Leerseite

Claims (4)

  1. ROTOR-DUNNSCHICHTVERDEXPFER PATENTANSPRÜCHE 1. Rotor-Dünnschichtverdampfer, der ein vertikales Gehäuse (1) mit Heizmänteln (3, 3a, 3b), das in Gestalt von Sektionen (2, 2a, 2b) ausgeführt ist, in einer jeden Sektion (2, 2a, 2b) auf einer Welle (7) angebrachte Weiltrommeln (9, 9a, 9b) mit Öffnungen (10) in Vorsprüngen (21) der Wellungen, Verteilungsringe (13, 19, 19a), die an den oberen Enden der Trommeln (9, 9a, 9b) befestigt sind, sowie Abscheider enthält, die zwischen den Trommeln (9, 9a, 9b) angeordnet sind, d a d u r c h g e k e n n z e i c h -n e t, daß die Sektionen (2, 2a, 2b) des Verdampfers stufenweise angeordnet sind, derart, daß der Boden (25, 25a) des Gehäuses einer jeden Sektion (2, 2a) einer höherliegenden Stufe (12, 12a) über einem Verteilungsring (19, 19a) im Innern der Trommel (9a, 9b) einer tiefer gelegenen Stufe (12a, 12b) liegt.
  2. 2. Rotor-Dünnschichtverdampfer nach Anspruch 1, da dur c h gek e n n z ei c h n e t, daß die Weiltrommeln (35, 35a, 35b) die Form eines abgeschnittenen Kegels besitzen.
  3. 3. Rotor-Dünnscbicbtverdampfer nach Ansprüchen 1, 2, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die erwähnten Trommeln (9, 9a, 9b und 35, 35a, 35b) aus mit einein Spalt (27) angeordneten Platten (26) mit Längswellungen und W-förinigen Prallblechen (28) ausgeführt sind, die zwischen den Platten (26) angeordnet sind, wobei die Vorsprünge (29). der Prallbleche (28) sich im Hohlraum (30) der Vorsprünge (21) der Randwellungen der Platten (26) befinden.
  4. 4. Rotor-Dünnschichtverdampfer nach Ansprüchen 1-3, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß im Hohlraum der unteren Trommel (9b, 35b) ein Trägbeitsab. -scheider (33) angeordnet ist.
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