DE3203852A1 - Anordnung und verfahren zur digitalen filterung eines digitalisierten chrominanzsignals in einem digitalen fernsehsystem - Google Patents
Anordnung und verfahren zur digitalen filterung eines digitalisierten chrominanzsignals in einem digitalen fernsehsystemInfo
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Description
-v-
Beschreibung
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung
und ein Verfahren zur Filterung eines digitalisierten Chrominanzsignals in einem digitalen Fernsehsystem. Eine
neue weltweite Norm für Fernsehsignale ist die digitale Norm, bei der das Fernsehsignal zur Ausnutzung in Sendestudios
oder zur Speicherung auf Bändern digitalisiert wird. Dabei wird das Signal lediglich unmittelbar vor
seiner Codierung in eine der heute verwendeten Normen
für eine Videoübertragung in ein analoges Signal rücküberführt. Die gebräuchlichsten Fernsehsignalnormen sind die
NTSC-, PAL- und SECAM-Normen. Eine an sich bekannte Schwierigkeit
bei diesen Normen besteht darin, daß es extrem schwierig ist, ein in einer Norm codiertes Fernsehsignal in
eine andere Norm zu überführen. Beispielsweise kann ein nach der SECAM-Norm codiertes Fernsehprogramm in Ländern
nicht verwendet werden, die eine andere Norm benutzen. Darüber hinaus besitzen die heutigen Normen unterschiedliche
. Zeilen-Gesamtzahlen pro Datenbild. So benutzen bestimmte Normen 525 Horizontalzeilen, andere Normen 625 Zeilen und
wiederum andere Normen andere Zeilenzahlen. Eine digitale Norm würde eine relativ einfache Überführung von Fernsehprogrammen
möglich machen, da sie vor einer derartigen Codierung in digitaler Form auf Videobändern aufgezeichnet
werden können und da eine vertikale Interpolation unter-, schiedlicher Zeilenzahlformate in uncodierten Videosignalen
wesentlich einfacher ist.
Videosysteme, in denen das Fernsehsignal digitalisiert ist,
sind insbesondere im Bereich für spezielle Effekte bisher schon verwendet worden. Die Schwierigkeit in diesen Systemen
besteht darin, daß dabei die codierten Signale, seien sie in der NTSC-, in der PAL- oder in einer anderen Norm
codiert, digitalisiert werden. Die Digitalisierung macht bei diesen Videosignalen die Realisierung vieler unter-
.1 schiedlicher Arten von speziellen Effekten möglich. Es ergibt sich dabei jedoch der Nachteil, daß eine große Menge
aufeinanderfolgender Fernsehsignal-Teilbilder in Gleichlauf gebracht werden muß, um Änderungen in einer vorgegebenen
Videoszene durchführen zu können. Anfänglich sind zwei Teilbilder erforderlich, da lediglich eine Hälfte
der Zeilen in jedem Videobild in einem Zeitpunkt abgetastet wird, wobei es sich um die ungeraden oder geraden
Teilbilder handeln kann, so daß zwei Teilbilder zur Vervoll ständigung eines vorgegebenen Videobildes erforderlich
sind. Kommt in der NTSC-Norm auch die Farbe ins Spiel, so sind vier Teilbilder erforderlich, da der Farbhilfsträger,
welcher die im folgenden definierten Chrominanzsignale enthält, zu ungeraden Vielfachen führt. In der PAL-Norm
gestalten sich die Verhältnisse noch schwieriger, da acht Teilbilder zur Festlegung einer vorgegebenen Farbvideoszene
erforderlich sind.Wird ein vorgegebenes Bild in einem Speicher gespeichert, so müssen daher alle diese Teilbilder
in der richtigen Reihenfolge erhalten bleiben, um das Bild richtig zu verarbeiten und/oder wiedergeben zu können. Ein
Redigieren eines derartige Daten enthaltenden Videobandes ist daher extrem schwierig. Da es sich bei der SECAM-Norm
um ein FM-Signalsystem handelt, gestaltet sich die Arbeit mit dieser Norm noch schwerer, da es unmöglich ist, in
einem derartigen System die Chrominanzinformation in Form der digitalisierten Tastwerte zu definieren.
Es sei an dieser Stelle auf einige Grundlagen des Farbfernsehens hingewiesen. In einem Farbfernseh-Kamerasystem wer-
ou den drei Kameraröhren zur Betrachtung einer gegebenen Szene
verwendet, wobei jede Röhre auf eine der drei Primärfarben rot, grün und blau anspricht. Die durch diese Kameraröhren
erzeugten elektrischen Signale werden derart kombiniert, daß die erforderliche Gesamtbandbreite reduziert wird. Zu
diesem Zweck werden ein Luminanzsignal Y, das dem monochromatischen Helligkeitssignal proportional ist, sowie
zwei Farbdifferenzsignale, beispielsweise (R-Y) und (B-Y)
aus den Rot-Grün- und Blau-Signalen erzeugt. Die Farbdifferenzsignale
werden auch als Chrominanzsignale bezeichnet. Die reduzierte Bandbreite wird dadurch möglich,
daß in einem Farbfernsehsystem von der Tatsache Gebrauch gemacht wird, daß das Auge im Vergleich zu Änderungen in
der Helligkeit ein sehr geringes Auflösungsvermögen hinsichtlich von Färbübergangsänderungen hat. In der PAL-Norm
besitzen daher beispielsweise die Farbdifferenz- bzw.
Chrominanzsignale jeweils eine Bandbreite von etwa 1,3 MHz. Die Bandbreite -des.Luminanzsignals ist dagegen etwa gleich
5,5 MHz.
Bei einer digitalen Norm werden die vorgenannten Probleme
vermieden, da es notwendig ist, die Komponentensignale von den Kameraröhren, d.h., das Luminanzsignal und die beiden
Chrominanzsignale unmittelbar vor der Verwendung einer der Fernseh-Normen zur Codierung dieser Signale zu digitalisieren.
Der Vorteil dieses Systems besteht dabei darin, daß ^O in uncodierten Videosignalen ein Bild für eine gegebene .
Szene*immer durch lediglich zwei Teilbilder vervollständigt
wird. Die Luminanz- und Chrominanztastfrequenzen werden vorzugsweise so definiert, daß die digitalen Tastwerte
(welche während einer Analog-Digital-Wandlung dieser Signa- ° Ie erhalten werden) sich über jede Horizontalzeile angleichen
und damit zeilensynchron sind. Eine derartige Norm macht darüber hinaus eine leichte vertikale Information
der Zeilen zur Erzeugung beispielsweise eines Videobildes mit 625 Zeilen aus einem Videobild mit 525 Zeilen
und umgekehrt möglich.
Die in Analog-Digital-Wandlern zu verwendende Tastfrequenz
zur Digitalisierung dieser Luminanz- und Chrominanzsignale
ist bisher noch nicht festgelegt worden; es ist jedoch da-
von auszugehen, daß die beiden Chrominanzsignale aufgrund ihrer geringeren erforderlichen Bandbreite mit einer weit
kleineren Tastfrequenz als das Luminanzsignal getastet werden. In der NTSC-Norm werden für die beiden Farbdifferenzsignale
unterschiedliche Bandbreiten verwendet, wobei die Bandbreite des maximalen Kanals jedoch der Bandbreite
von 1,3 MHz der PAL-Chrominanzkanäle entspricht. Für die Zwecke der digitalen Norm haben daher die beiden Farbdifferenzkanäle
diese größere Bandbreite.
Es ist darauf hinzuweisen, daß gemäß dem Nyquist-Kriterium die minimale Tastfrequenz eines Analog-Digital-Wandlers
mindestens gleich der doppelten Bandbreite des zu digitalisierenden Signals sein muß. Ist die Bandbreite gleich
1,3 MHz, so muß die Tastfrequenz daher größer als 2,6 MHz sein. Die Luminanzsignal-Bandbreite ist typischerweise etwa
gleich 5,0 bis 5,5 MHz, so daß die Tastfrequenz für dieses Signal wenigstens gleich 11 MHz sein muß. Eine der für die
digitale Tastung vorgeschlagenen Normen besteht daher darin, das Luminanzsignal mit 12 Megatastungen pro Sekunde und
die beiden Chrominanzsignale mit 4 Megatastungen pro Sekünde zu tasten, d.h., für eine Gesamtheit von 20 Megatastungen
pro Sekunde für den gesamten Block von Farbdaten ergibt sich eine Tastnorm von 12-4-4 Megatastungen pro
Sekunde. Bei weiteren vorgeschlagenen Tastfrequenzen handelt es sich um Tastungen mit 12-6-6 Megatastungen pro
.25 Sekunde und 14—7—7 Megatastungen pro Sekunde. Eine Schwierigkeit
hinsichtlich von Tastfrequenzen, welche größer als die minimale Tastfrequenz sind, die wahrscheinlich bei
12-4-4 Megatastungen pro Sekunde liegt, ergibt sich für Aufzeichnungsmedien, da offensichtlich umso mehr Aufzeich-
nungsraum pro Sekunde erforderlich ist, je mehr Tastwerte
pro Sekunde zur Aufzeichnung erforderlich sind. Andererseits führt eine zu kleine Tastfrequenz zu einem Problem aufgrund
der Effekte der Tastzeit des getasteten Analogsignals· Mit anderen Worten ausgedrückt, führt der Tastprozess gewohnlich
zu Fehldefinitionen, die sich aus höherfrequenten Signalen in der Signalform ergeben, wenn diese durch einen
»Or Ψ
Analog-Digital-Wandler umgewandelt wird. Diese Fehldefinitionssignale
erscheinen als Verzerrung, wenn das Signal nachfolgend aus einem Digitalsignal in ein Analogsignal
rücküberführt wird. Diese Verzerrung wird bei kleinen Tastfrequenzen
weit mehr sichtbar.
Hat eine Information im digitalisierten Signal eine Frequenz oberhalb der Nyquist-Grenze von der halben Tastfrequenz,
was auch so definiert wird, daß sie oberhalb der normalen
Bandkante des Signals liegt, so erzeugt diese Information nach der Tastung eine Modulationskomponente, die gleich
der Tastfrequenz F_, minus der Frequenz F dieser höherfrequenten
Information ist. Für jede Frequenz F„, welche
größer als die Nyquist-Grenze Fc/2 ist, führt die Fehldefinition
zu einem Störsignal im Durchlaßband, dessen Frequenz kleiner als F ist. Dieses Fehldefinitionssignal
bleibt während jeder weiteren Verarbeitung im Signal vorhanden. Wird das Signal in ein analoges Signal rücküberführt,
so kann diese Verzerrung durch weitere Filterung aus dem gewünschten Signal nicht abgetrennt werden.
Um die Bildung von Fehldefinitionssignalen durch einen Analog-Digital-Wandler
zu eliminieren, wäre ein ideales Filter mit einer Charakteristik erforderlich, in der bei der Frequenz
F /2, d.h., bei der halben Tastfrequenz, keine Dämpfung
vorhanden ist und bei der für alle Frequenzen oberhalb
des Nyquist-Punktes eine Signalsperre mit unendlicher Steigung vorhanden ist.
Für digitale Systeme ist es bekannt, daß vor der Analog-Digital-Wandlung
ein Gauß-Filter erforderlich ist, um die Chrominanzsignale so zu filtern, daß das Fehldefinitionsproblem
reduziert wird. Ein Gauß-Filter ist dabei wünschenswert, weil es mit gleichförmiger Verzögerung filtert. Das
nc - - -
° bedeutet, daß jede durch den Filterprozess erzeugte Verzögerung
für alle Frequenzen gleichförmig ist, so daß kein
überschwingen im gefilterten Signal erzeugt wird. Andere
Filter erzeugen generell Signalverzögerungen, welche mit der Frequenz zunehmen. Gauß-Filter sind aufgrund der geringen
Bandbreite der Chrominanzsignale noch wichtiger. Zusätzlich zum Gauß-Filter ist jedoch ein Tiefpass-Filter
mit einer scharfen Frequenzgrenze oberhalb der Grenz frequenz der Chrominanzsignale hilfreich. Dieses letztgenannte
Filter dient zur Reduzierung der Amplitude von Fehldefinitionssignalen außerhalb des Chrominanzdurchlaßbandes,
das durch die relativ sanfte DämpfungsSteigung
des Gauß-Filters erzeugt wird.
Die Schwierigkeit der bekannten Lösung besteht darin, daß im Durchlaßband der Chrominanzsignale dennoch eine Komponente
der Fehldefinition erzeugt wird. Darüber hinaus wird
durch den Tastprozess selbst ein Sinus x/x-Verlust im Chrominanzsignal erzeugt, wobei das Gauß-Filter die Amplitude
des Chrominanzsignals bei höheren Frequenzen innerhalb des Durchlaßbandes des Chrominanzsignals dämpft.
Sinus x/x-Verluste, welche bei kleineren Tastfrequenzen
größer sind, treten einfach deshalb auf, weil der Tastprozess einer Analog-Digital-Wandlung lediglich ein Signal
mit einer Energie erzeugt, die gleich dem Mittelwert des ursprünglichen Signals ist. Dies führt zu einer Amplitudenfehlerkomponente,
welche im Effekt mit zunehmender Frequenz abnimmt. Die Steigung dieses Fehlers hat die Gestalt einer
Sinus x/x-Kurve. Diese Nachteile im digitalisierten Chrominanzsignal sind bei gewöhnlicher Betrachtung nicht so
schwerwiegend, wenn die Signale in eine analoge Form rücküberführt sind und durch den Sender zu einem Fernsehempfänger
übertragen werden. Das Problem wird jedoch in den Fällen kritischer, wenn die digitalisierten Chrominanzsignale
in einem Sender zur Erzielung verschiedener spezieller Effekte weiterverarbeitet werden. Beispielsweise bei
der Farbtastung werden die Chrominanzsignale zur Erzeugung einer neuen Luminanzinformation verwendet. Bei der Chroma-
tastung ist es grundsätzlich erforderlich, daß die Chrominanz- und Iiuminanzinformation miteinander multipliziert
werden. Ist die Chrominanzinformation ein Signal mit wesentlich
geringerer Bandbreite als die Luminanzinformation, so werden niederfrequente Störsignale erzeugt, welche im
sichtbaren Spektrum des breitbandigen endgültigen Signals . merkbar werden, was sich beispielsweise in visuell störenden
fehlerhaften Farbänderungen, usw. bemerkbar macht.
Schließlich ist in bekannten Systemen zur Aufrechterhaltung der Übergangscharakteristik des Chrominanzsignals nach
Vervollständigung der Digital-Analog-Wandlung ein zusätzliches
Gauß-Filter erforderlich. Dieses Gauß-Filter kann
eine Bandbreite haben, die nicht breiter oder schmaler als
die des Eingangs-Gauß-Filters ist. Eine schmalere Bandbreite würde die Amplitudencharakteristik des Chrominanzsignals
weiter beeinträchtigen. Eine größere Bandbreite würde nicht
zur Beherrschung der Fehldefinitionssignale führen, welche
außerhalb des Durchlaßbandes des Chrominanzsignals vorhanden
sind. Das Problem bei Verwendung eines Gauß-Filters besteht darin, daß es aufgrund seiner langsamen Dämpfungscharakteristik bei der Grenzfrequenz des Chrominanzdurchlaßbandes
eine zusätzliche Dämpfung in jedem Punkt der Kurve erzeugt, der eine Amplitude besitzt, die gleich der
durch das Eingangs-Gauß-Filter erzeugten unerwünschten
Dämpfung ist. Anstelle eines Signals mit einer Bedämpfung
von lediglich. 3 dB am oberen Ende des Durchlaßbandes ergibt
sich stattdessen eine Bedämpfung von 6 dB. Das Ergebnis
ist ein System, dessen Chrominanzsignale außerhalb aer gewünschten Funktionsspezifikation liegen.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein
digitales System zu schaffen, das für ein digitalverarbeitetes analoges Signal transparent ist, d.h., das keine zu—
sätzlichen Verzerrungen im Analogsignal durch Verwendung eines Digitalfilters entstehen, das die Erzeugung von
Fehldefinitionssignalen im Durchlaßband des Chrominanzsignals wesentlich reduziert.
Es sollen dabei weiterhin Sinus x/x-Verluste kompensiert
werden, welche durch den Tastungsprozess eines Analog-Digital-Wandlers
hervorgerufen werden.
Darüber hinaus soll eine Gauß-Filter-Dämpfung der Chrominanzsignale
vor der Analog-Digital-Wandlung der Signale kompensiert und die Notwendigkeit eines Gauß-Filters nach
der Rücküberführung der digitalisierten Chrominanzsignale in ein Analogsignal eliminiert werden.
Es soll weiterhin die scheinbare Tastfrequenz der digitalisierten Chrominanzsignale erhöht werden können, um die
vergrößerte Bandbreite der dadurch erhaltenen Signale in einer nachfolgenden digitalen Verarbeitung dieser digitalisierten
Signale in der Weise verwenden zu können, daß
Verzerrungen im wesentlichen eliminiert werden. 20
Darüber hinaus soll auch die scheinbare Tastfrequenz der Chrominanzsignale derart erhöht werden, daß eine nachfolgende
Digital-Analog-Wandlung dieser Signale mit höherer Frequenz
durchgeführt wird, so daß die Filterung die normale Durchlaßbandcharakteristik der Chrominanzsignale nicht
beeinflußt.
Diese Aufgabe wird bei einer Anordnung und einem Verfahren der eingangs genannten Art durch die Merkmale des kennen
zeichnenden Teils des Patentanspruchs 1 bzw. des Patentanspruchs 9 gelöst.
Ausgestaltungen des Erfindungsgedankens sowohl hinsichtlich
der erfindungsgemäßen Anordnung als auch hinsichtlich des erfindungsgemäßen Verfahrens sind in entsprechenden Unteransprüchen
gekennzeichnet.
Die Erfindung wird.im folgenden anhand der Figuren der
Zeichnung näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 ein Blockschaltbild eines grundlegenden bekannten
digitalen Fernsehsystems;
Fig.2A und 2B jeweils ein Diagramm des Frequenzspektrums
von Luminanz- und ChrominanzSignalen im digitalen
Fernsehsystem nach Fig. 1 ;
Fig. 3 ein Blockschaltbild eines grundlegenden idealen digitalen Filters gemäß der Erfindung;
Fig. 4 ein Blockschaltbild eines grundlegenden bevorzugten
Digitalfilters gemäß der Erfindung,*
Fig.5A ein Zeitdiagramm für grundlegende Zwischenwerte χ und y zwischen benachbarten Chrominanztastwerten A
bis D;
20
20
Fig.5B eine Zeittakttabelle für die Wirkungsweise von Schaltern S1 und S2 im Digitalfilter nach Fig. 4
zwischen Zeitpunkten T1 und T4;
Fig. 6 ein Diagramm des Frequenzspektrums eines erfindungsgemäß
verstärkten ChrominanzSignals als Ausgangssignal
eines Digital-Analog-Wandlers; und
Fig. 7 ein Diagramm von Frequenzcharakteristik-Kurven,
3Q aus dem der Effekt der durch das Digitalfilter nach
Fig. 4 erreichten Sinus x/x-Verlustkompensation ersichtlich ist.
Generell gesprochen bezieht sich die vorliegende Erfindung ° auf eine Anordnung und ein Verfahren zur digitalen Berechnung
wenigstens eines Zwischenwertes in einem digitalen Chrominanzsignal zwischen benachbarten aufeinanderfolgenden
-να
ι Chrominanz-Tastwerten und weiterhin auf eine derartige Einwirkung auf diese Werte, daß eine Kompensation in der
Charakteristik dieses Signals zum Zwecke der Kompensation von Sinus x/x-Verlusten möglich ist, welche in einem vorhergehenden
Tastprozess auftreten, in dem das Chrominanz signal zunächst digitalisiert wurde. Damit sollen Verluste
und Dämpfungen kompensiert werden, die durch eine Gauß-Filterung vor der Digitalisierung des Chrominanzsignals hervorgerufen
werden, um Fehldefinitionsfehler im Signal und andere Signalverzerrungen minimal zu halten. Ein derartiges
verbessertes Chrominanzsignal ist bei seiner nachfolgenden
Verarbeitung für spezielle Effekte und andere Zwecke günstig. Es bietet Vorteile, die sich aus der erzeugten höheren
effektiven Tastfrequenz ergeben, wobei eine nachfolgende Digital-Analog-Wandlung mit wesentlich reduzierter Verzerrung
in Chrominanzsignal vollendet werden kann. Ist das Signal einmal in eine Analogform überführt, so ist anstelle
eines Gauß-Filters lediglich ein hochbandiges Tiefpass-Filter mit scharfer Flanke erforderlich.
Im Blockschaltbild eines grundlegenden bekannten digitalen Fernsehsystems nach Fig. 1 wird ein Y-Luminanzsignal in
einen Tiefpass-Filter 12 mit 5,2 MHz eingespeist, um Signale im Band oberhalb dieser Frequenz zu eliminieren, bevor
es in einen Analog-Digital-Wandler 14 mit einer Tastfrequenz von 12 MHz eingespeist wird. Nach der Analog-Digital-Wandlung
wird das Luminanzsignal in digitale Sender-Verarbeitungssysteme,
Bandspeichermedien, usw. eingespeist, die generell mit 16 bezeichnet sind. Die analogen
uw Eingangs-Chrominanzsignale werden vor einer Analog-Digital-Wandlung
entsprechend gefiltert; da sie jedoch eine kleinere Bandbreite besitzen, werden die mit (R-Y) und (B-Y) bezeichneten
Chrominanzsignale in Gauß-Filter 18 und 19 mit
1,3 MHz und sodann in entsprechende Tiefpass-Filter 20 und 21 eingespeist. Die Filter 20 und 21 gewährleisten jeweils
eine scharfe Sperrung bei einer Frequenz, die ausreichend
außerhalb des Bandes (O/B) liegt, um die Erzeugung von
Fehldefinitions-Fehlersignalen zu begrenzen, die von den FehlerSignalen verschieden sind, welche in oder in der
Nähe des Chrominanz-Durchlaßbandes der Gauß-Filter 18 und 19 erzeugt werden. Die Ausgangssignale dieser Filter werden
in entsprechende Analog-Digital-Wandler 22 und 23 mit 4 MHz eingespeist, um sodann in das vorgenannte digitale
Sender-Verarbeitungssystem 16 eingespeist zu werden.
Wie oben bereits ausgeführt, ist die endgültige Tastfrequenznorm für, die Analog-Digital-Wandler 14, 22 und 23
noch nicht festgelegt. Die erfindungsgemäße Anordnung und
das erfindungsgemäße Verfahren sind daher für jede Tastfrequenznorm
verwendbar . Das in Fig. 1 dargestellte Tastsystem mit einer Tastnörm von 12-4-4 Megatastwerten pro
Sekunde stellt hier lediglich ein Beispiel dar. Zur Codierung und Übertragung des Fernsehsignals werden das
digitalisierte Luminanzsignal und die beiden digitalisierten
Chrominanzsignale aus dem digitalen Senderverarbeitungssystem 16 ausgegeben. Diese Signale· werden in entsprechende
Digital-Analog-Wandler 24, 26 und 27 eingespeist. Das digitalisierte Luminanzsignal wird in einen Digital-Analog-Wandler
24 mit 12 MHz eingespeist. Das dabei erzeugte Analogsignal wird in einem Tiefpass-Filter 28 mit 5,2 MHz gefiltert,
wobei die Sinus x/x-Verluste im Signal nachfolgend durch einen Filter 30 mit 5,5 MHz entzerrt werden. Das
Ausgangssignal des Filters 30 ist ein kompensiertes analoges Luminanzsignal, das nachfolgend zwecks Ausgangsübertragung
des Videosignals gemäß den Wünschen des System-
ou anwenders mit den rückumgewändelten analogen Chrominanz-Signalen
in die PAL-, NTSC- oder eine andere Fernsehnorm codiert werden kann.
Die beiden ChrominanzsignaIe werden durch Digital-Analog-
op- - -
Wandler 26 und 27 mit 4 MHz umgewandelt. Die resultierenden Analog-Signale werden ebenfalls gefiltert, wobei in diesem
Falle jedoch Gauß-Filter 32 und 33' mit 1 ,.3 MHz und Sinus
x/x-Entzerrerfilter 34 und 35 mit 1,5 MHz vorgesehen sind.
Gauß-Fllter sind ebenfalls erforderlich, um während des
Filterprozesses eine gleichförmige Verzerrung zu gewährleisten.
Wie oben bereits ausgeführt, liegt der Nachteil dieses Systems für die Chrominanzsignale darin, daß durch die
Verwendung von Gauß-Filtern sowohl auf der Eingangsseite als auch auf der Ausgangsseite des digitalen Systems
bei höheren Frequenzen der Chrominanzsignal-Bandbreite
unzulässige zusätzliche Dämpfungsverluste im Signal erzeugt werden. Darüoer hinaus werden sowohl aufgrund der
Tastfrequenz der Analog-Digital-Wandler als auch aufgrund der geringen Steigung der Gauß-Filter Fehldefinitionssignale
erzeugt. Diese Fehldefinitionssignale erzeugen in den digitalisierten ChrominanzSignalen Verzerrungen
mit einer solchen Größe, daß sie in einem Videobild störend sichtbar sind, wenn die Signale für spezielle Effekte
oder andere Verarbeitungszwecke verwendet werden, die eine größere Bandbreite oder einen geringeren Fehler erfordern.
Die Fig. 2A und 2B zeigen jeweils ein Diagramm des Frequenzspektrums
der Luminanz- und Chrominanzsignale für das Fernsehsystem
nach Fig. 1. Gemäß Fig. 2A besitzt das Luminanzsignal
eine im wesentlichen gerade Charakteristik bis 5,2 MHz und fällt bei der halben Tastfrequenz von 12 MHz
des Analog-Digital-Wandlers 14 des vorliegenden Beispiels um etwa 30 dB ab. Dieser 6 MHz-Punkt ist der Nyquist-Punkt
ou des Systems. Es ist festzuhalten, daß der Analog-Digital-Wandler
14 ebenfalls ein Fehldefinitionssignal erzeugt,
das in Fig. 2A durch eine gestrichelte Kurve .dargestellt ist. Dieses Fehldefinitionssignal hat jedoch lediglich eine
kleine in das Luminanz-Durchlaßband unterhalb von 5,2 MHz reichende Komponente.
1 Sf
-ιί-
Fig. 2B zeigt das Frequenzspektrum der Chrominanzsignale,
woraus ersichtlich ist, daß das Gauß-Filter 18 oder 19
das Ghrominanzsignal bei höheren Frequenzen im Durchlaßband
gedämpft wird, so daß die Frequenzcharakteristik am oberen Ende bei 1,3 MHz der Chrominanz-Bandbreite um 3
dB tiefer liegt. Die Bandpass-Dämpfung des Gauß-Filters
kann durch folgende Formel beschrieben werden:
Relative Dämpfung (dB) = 3 ' ω ■' 2
lW-3dB/ wobei die Dämpfungsrate 12 dB pro Oktave beträgt. Es ist
zu bemerken, daß das trennschärfere Sperrfilter außerhalb des Bandes oberhalb von etwa 2 MHz eine steilere Steigung
in der Chrominanz-Charakteristikkurve hervorruft. Weiterhin ist zu bemerken, daß das Chrominanzsignal im Nyquist-Punkt
von 2 MHz, welcher gleich der halben Tastfrequenz der Chrominanz'-Analog-Digital-Wandler 22 und 23 ist, aufgrund
der sanfteren DämpfungsSteigung des Gauß-Filters lediglich
20 dB tiefer liegt. Das durch die Tastung mit 4 MHz durch
den Analog-Digital-Wandler als Ergebnis der sanfteren Steigung der Gauß-Filtercharakteristik erzeugte Fehldefinitionssignal
ist in Fig. 2B durch eine gestrichelte Kurve dargestellt.
Nach der Digital-Analog-Wandlung wird das Luminanzsignal
durch ein weiteres Tiefpass-Filter 28 mit 5,2 MHz gefiltert, das außerhalb von 2,25 MHz ebenfalls eine gerade Charakteristik
besitzt, so daß die durch den Digitalisierungsprozess hervorgerufene Verzerrung dieses Signals minimal ist. Die
beiden Chrominanzsignale müssen jedoch durch Gauß-Filter 26 und 27 erneut gefiltert werden. Es ist zu bemerken, daß
diese zweiten Gauß-Filter die Chrominanz-Durchlaßcharakteristik
dämpfen, so daß diese Signale bei der Durchlaßbandgrenze von 1,3 MHz statt eines Betrages von 3 dB um einen
doppelten Betrag, d.h., um 6 dB gedämpft werden. Eine derartige Charakteristik liegt außerhalb der für derartige
IO
-IA-
Signale in einem Fernsehsignal definierten Spezifikation,
so daß sie unzweckmäßig ist.
Die vorliegende Erfindung ermöglicht durch digitale Filterung der Chrominanzsignale eine Kompensation des Dämpfungseffektes
der Eingangs-Gauß-Filter, der durch die Analog-Digital-Wandler
als Ergebnis dieser Filter erzeugten Fehldefinition
sowie der durch den Tastungsprozess der Chrominanz-Analog-Digital-Wandler
erzeugten Sinus x/x-Verluste. Das erfindungsgemäße Digital-Filter ermöglicht weiterhin, daß die
Ausgangs-Digital-Analog-Wandler 26 und 27 bei einer höheren Frequenz arbeiten, so daß Ausgangs-Gauß-Filter, wie sie
im bekannten System nach Fig. 1 in Form der Filter 32 und 34 erforderlich sind, oder ein analoger Sinus'x/x-Entzer-
1^ rer 34 oder 35 entfallen können. Gemäß der Erfindung ist
zur Verarbeitung des resultierenden analogen Chrominanzsignals lediglich ein Tiefpass-Filter mit scharfer Flanke
erforderlich, daß dem für das Luminanzsignal im System
nach Fig. 1 verwendeten Tiefpass-Filter entspricht, wobei
2® diese Frequenzkante außerhalb des Chrominanz-Durchlaßbandes
liegt. Die Maßnahmen, wodurch dies erreicht wird, werden im folgenden beschrieben:
Fig. 5A zeigt ein Taktdiagramm eines grundlegenden digitalisierten
Chrominanzsignals mit Chrominanztastwerten in Punkten A, B, C und D. Wird das Chrominanzsignal mit
einer Frequenz von 4 MHz getaktet, so erzeugen die Analog-Digital-Wandler
22 und 23 alle 250 ns einen digitalisierten Chrominanztastwert. Das Digitalfilter gemäß der Erfindung
interpoliert die Chrominanztastwerte derart, daß die effektive Tastfrequenz um einen der Frequenz der digitalen Luminanztastwerte
gleichen Betrag erhöht wird. Wird das Luminanz signal mit einer Frequenz von 12 MHz getastet, so
sind daher alle 83,3 ns Tastwerte erforderlich. Gemäß Fig.
35
5A ist daher ein Digitalfilter bevorzugt, das eine bestimmte
Anzahl von Zwischenwerten für das Chrominanzsignal zwi-
ZA
-vs-
sehen jedem aufeinanderfolgenden Paar von Tastwerten berechnet,
um zu ermöglichen, daß das digitalisierte Chrominanzsignal an die Gesamtzahl von Luminanztastwerten pro
Zeiteinheit angepaßt ist. Derartige Zwischentastwerte sind
in Fig. 5A beispielsweise in Zeitpunkten X und Y zwischen
Tastwerten B und C dargestellt. Es ist zu bemerken, daß
in·Abhängigkeit vom Verhältnis der Tastfrequenz jedes der Chrominanzsignale zu der des Luminanzsignals ein,
zwei, drei oder mehr Zwischenwerte berechnet werden müssen, um die Tastfrequenz des Chrominanzsignals so zu erhöhen,
daß sie vorzugsweise gleich der Tastfrequenz des Luminanzsignals
ist. Da in diesem Beispiel die Luminanzfrequenz
gleich der dreifachen Chrominanzfrequenz ist, müssen als
Eingangssignal für das Digitalfilter zwei Zwischenwerte zwischen jedem benachbarten Ghrominanztastwert berechnet
werden, damit die Chrominanzsignale eine der Luminanztastfrequenz
gleiche effektive Tastfrequenz von 12 Megatastungen pro Sekunde besitzen.
Natürlich können beispielsweise Werte für X und Y zwischen
Tastpunkten B und C in einfacher Weise dadurch erhalten werden, daß die Werte des Chrominanzsignals bei B und C
als Funktion des zeitlichen Abstandes der Stellen X und Y
in bezug auf die Stellen B und C lediglich gemittelt werden. X ist daher 2/3B plus 1/3C, da es näher an B liegt,
während Y entsprechend gleich T/3B + 2/3 C ist. Das Problem bei diesem Satz von Koeffizienten für X und Y besteht
darin, daß die Amplitudencharakteristik eines derartigen
Filters mit zunehmender Frequenz abnimmt, da die Mitte-
^O lungsfunktion lediglich eine Integration des Signals ist.
Ein derartiges Ergebnis ist nicht zufriedenstellend, da es einen Pol innerhalb des Durchlaßbandes·erzeugt, wodurch
sich eine Verzerrung im resultierenden Signal ergibt. Es
muß daher ein anderer Satz von Koeffizienten realisiert
werden. '
-1*6-
Da die Ubergangscharakteristik vom Eingangssignal zum Analog-Digital-Wandler für jedes Chromasignal bekannt ist,
ist auch die Charakteristik für ein stufenförmiges Eingangssignal bekannt. Es können Koeffizienten berechnet werden,
die dieser Charakteristik durch einen Filter höherer Ordnung unter Ausnutzung der Tastwerte A, B, C und D eng angenähert
sind. Diese Filterkoeffizienten höherer Ordnung können ebenfalls modifiziert werden, um Zwischenchrominanzwerte
zur Kompensation von Sinus x/x-Verlusten, Gauß-Dämpfungs-Verlusten
des Signals, usw. zu berechnen. Es ist zu bemerken, daß die in den Zeitpunkten A, B, C und D erhaltenen
Tastwerte durch diesen Prozess vorzugsweise nicht modifiziert werden, da es sich um Werte handelt, welche wahre
Darstellungen des .Analogsignals in diesen Zeitpunkten sind.
Die Verzerrung ergibt sich aus dem Fehlen von datenreflektierenden
Änderungen im analogen Eingangssignal, welche zeitlich zwischen benachbarten Tastwerten auftreten. Ist
die für die Ubergangscharakteristik erwünschte endgültige Kurve bekannt, so kann die Formel für die Kurve bestimmt
werden. Da das Digitalfilter gemäß der Erfindung ein Interpolationsfilter
mit 4 bis 12 MHz ist, kompensiert eine Kurve mit der angenäherten Gestalt einer Kurve 100 in Fig.
7 die Chrominanzsignal-Eingangsübergangskurve 102 bis zu einem MHz. Die Kurve 100 ist eine graphische Darstellung
der Formel:
H = -1/6 cosine 4üit + 1/6 cosine 2ojt + 4/6 cosine cut + 4/12 (1)
Dies gilt für t = 83,3 ns bzw. 1/12 MHz, was der' o.a.
Periode der Tastfrequenz des Luminanzsignals entspricht.
Diese Kurve hat wie gefordert oberhalb von 2 MHz eine scharfe Sperrflanke. Für den Aufbau des Filters ist es erforderlich,
die Formel "Z"-Parameter zu überführen. Eine Überführung der Formel (1) in ihre komplexe Exponentialform ergibt:
-Vf-
H = -1/12 (ej4tut.+ e"j4wt) + 1/12 (ej2wt + e"j2wt)
+ 4/12 (eJMt "■+ e"jU)t) +4/12 (2)
Da e Jüi in Z mit Z = e-)ül überführt werden kann, ergibt
sich: .
H = -1/1224 + 1/1222 + 4/12Zl + 4/12Z0 + 4/122"1
Ein ideales digitales Filter 110 gemäß der Erfindung ist
in Fig. 3 dargestellt. Obwohl - wie aus Fig. 3 ersichtlich die
ursprünglichen Daten in Blöcken von 250 ns auftreten, werden sie mit der dreifachen Frequenz, d.h., mit 12 MHz
durch Verzögerungsstufen T1 bis T9 getaktet. Wenn sich
eine ursprüngliche Tastung in den Registern TT, T2 und T3 oder T7, T8 und T 9 befindet, so ist die Ausgangsverteilung
dieser Tastung gleich -1/12+ 1/12= 0. Wenn sich die ursprüngliche
Tastung in den Registern T4, T5 und T6 befindet, so ist die Ausgangsverteilung gleich 4/12 + 4/12 +
4/12 = 1, so daß die ursprüngliche Tastung am Ausgang erscheint.
Dies entspricht den Zeittaktpunkten A, B, C und D nach Fig. 5A. Als Ergebnis werden diese. Tastwerte unverändert
vom Filter 110 ausgegeben.
Es sei angenommen, daß sich in einem Zeitpunkt der Tastwert A in den Registern T7, T8 und T9, der Tastwert C in den
Registern T1, T2 und T3 und der Tastwert D am Eingang des Registers T1 befindet. Der Ausgangswert ist dann der Tastwert
B entsprechend dem Punkt B in Fig. 5A. Repräsentiert das nächste Inkrement des Taktes den Punkt X in Fig. 6,
so ist der Ausgangswert für X:
Ix= -1/12D(Tl) + 1/12C (T3) +· 4/12C (Τ4) + 4/12Β (Τ5)
+ 4/12Β (Τ6) + .1/12B (Τ7) -1/12Α (Τ9)
= -1/12D + 5/12C + 3/4Β - 1/12Α (4)
Wird der Takt einmal mehr zum Punkt Y in Fig. 6 inkrementiert,
so ist die Ausgangsgröße für Y:
I 10Y= -1/12D (Tl) + 1/12C (T3) + 4/12C (T4) + 4/12C (T5)
+ 4/12B (T6) + 1/12B (T7) + 1/12A (T9) = -1/12D + 3/4C + 5/12B - 1/12A (5)
Wird der Takt einmal mehr zum Punkt C in Fig. 5A getaktet, so erscheint der Tastwert C an den Registern T4, T5, T6
und trägt zu einer Ausgangsgröße von 1 bei. Die Tastungen
B und D erscheinen an .den Registern T1, T2 und T3 und T7,
T8 und T9, so daß sie zu einer Ausgangsgröße von 0 beitragen.
Die vorstehend angegebenen Formeln (4) und (5) für X und Y machen jedoch die Verwendung von Schieberegistern möglich,
welche mit der ursprünglichen Datenfrequenz von 4 MHz arbeiten. Weiterhin machen sie es möglich, daß die arithmetischen
Operatoren an den arithmetischen Operationen zeitlich beteiligt sind. Wie sich zeigt, wird dadurch die schaltungstechnische
Realisierung des Filters durch Reduzierung der Anzahl der Schieberegister von 9 auf 3 vereinfacht.
Da die o.g. Koeffizienten für X und Y in einem digitalen
Binärfilter in einfacher Weise zu implementieren sind, werden die Koeffizienten in der bevorzugten Ausführungsform geringfügig modifiziert. Es werden daher für X und Y
folgende Koeffizienten gewählt:
"JtS
-je--
λ X = 3/4Β + 1/2C - 1/8Α - 1/8D (6)
Y = 3/4C + 1/2Β - 1/8Α - 1/8D (7)
g Fig. 4 zeigt ein Blockschaltbild eines grundlegenden bevorzugten
Digitalfilters mit drei Schieberegistern gemäß der Erfindung zur Realisierung von Werten der Koeffizienten
von X und Y gemäß der vorstehend angegebenen Formeln (6) und (7). Da jeder Tastwert des digitalen Chromasignals
,Q ein Mehrbitwort bzw. ein Byte ist/ wird gemäß Fig. 4 jedes
Byte als Eingangssignal auf ein grundlegendes digitales Filter 50 gegeben und sodann als Funktion eines Zeittaktes
einer Zeittaktstufe 58 seriell durch jedes von drei parallen
Schieberegistern 52, 54 und 56 gekoppelt. Im vorliegenden
Ausführungsbeispiel ist das digitale Chromasignal ein 8-Bit-Wort, wobei jedoch in Abhängigkeit von der gewünschten
Genauigkeit der Signalamplitude auch-mehr oder weniger Bits verwendet werden können. Jedes Bit wird durch
den Takt von der Stufe 58 alle 25.0 ns in die Schieberegister
52 bis 56 eingeschoben, was der Tastfrequenz des digitalisierten Chrominanzsignals als Ausgangsgröße der
Analog-Digital-Filter 22 oder 23 entspricht. Die Ausgangssignale der Schieberegister 52 bis 56 werden in eine
Vielzahl von Additionsstufen und Teilerstufen sowie in
zwei Schalter S1 und S2 eingespeist, um die berechneten Zwischenwerte X und Y zu erhalten.
Gemäß den Fig. 5A und 5B werden die Zwischenwerte in Zeitpunkten
T2 und T3 zwischen aufeinanderfolgenden Chrominanztastwerten, beispielsweise zwischen B und C berechnet,
wie dies in Fig. 5A dargestellt ist. Fig. 5B zeigt eine Zeittakttabelle für die Schalterstellungen der Schalter
S1 und S2, wie sie für die Erzeugung der gewünschten Koeffizienten
für X und Y im oben beschriebenen Sinne notwendig sind. Ersichtlich ist das Ausgangssignal des Schalters S1
entweder B oder G, wobei B an einen Schalterpol F des Schal-
mr\J
ters S1 und C an einen Schalterpol E angekoppelt ist. Das Ausgangssignal des Schalters S1 wird auf eine durch
vier teilende Teilerstufe 60 sowie auf einen Schalterpol
J des Schalters S2 gekoppelt. Das Ausgangssignal des Schalters S2 wird durch eine Taktstufe 64 mit 83,3 ns auf ein
Datenregister 62 gekoppelt, um alle 83,3 ns, d.h., mit einer Frequenz von 12 MHz einen digitalen Chrominanztastwert
als Ausgangssignal abzugeben.Der Ausgang A des Schieberegisters 56 ist mit der Leitung D auf einer Additionsstufe
66 gekoppelt. Das resultierende Signal wird in einer Teilerstufe 68 durch-8 geteilt und auf einer
Additionsstufe 70 gekoppelt. Die Leitungen B und C sind auf einer Additionsstufe 72 gekoppelt, deren Ausgang auf
einen durch 2 teilenden Teiler 74 und auf die Additions-
1^ stufe 70 gekoppelt ist. Das Ausgangssignal der Additionsstufe 70 ist die Funktion 1/2 (B + C) - 1/8 (A + D).
Diese Funktion wird auf einer Additionsstufe 76 gekoppelt, deren anderes Eingangssignal durch den durch 4 teilenden
Teiler 60 geliefert wird. Der Ausgang des Teilers 76 ist auf einen Schalterpol H des Schalters S2 gekoppelt.
Weitere Erläuterungen des speziellen Aufbaus eines derartigen Digitalfilters sind nicht erforderlich, da es sich um
konventionelle Ausgestaltungen handelt. Es ist jedoch da-
^° rauf hinzuweisen, daß die 8 Bit-Schieberegister durch integrierte
Schaltkreise des Typs 74S374, die Additionsstufen durch integrierte Schaltkreise T1 74S283 und die digitalen
Schalter S1 und S2 durch integrierte Schaltkreise des Typs T1 SN74S157 der Firma Texas Instruments gebildet werden
können.
Fig. 6 zeigt ein Diagramm des Frequenzspektrums des durch das Digitalfilter 50 gemäß der Erfindung verbesserten
Chrominanzsignals als Ausgangssignal eines Digital-Analog-Wandlers. Gemäß Fig. 6 ist das Haupt-Fehldefinitionssignal
nunmehr bei einer Frequenz von 12,0. MHz zentriert, wobei
lediglich ein im Bereich von 4 MHz liegendes zweites
Fehldefinitionssignal mit sehr geringer Amplitude als
Funktion des geringstwertigen Bits erzeugt wird. Weiterhin werden Rundungsfehler durch das Digitalfilter erzeugt.
Ersichtlich ist es daher lediglich notwendig, im Bedarfsfall eine analoge Filterung zur weiteren Dämpfung des
Spektrums im Bereich von 4 MHz und eine Dämpfung aller Frequenzen oberhalb von 10 MHz vorzusehen. Ein derartiges
Filter kann in einfacher Weise bis zu 2 MHz geradeaus gebildet werden, so daß die Systemcharakteristik des
Chrominanzsignals nicht nachteilig beeinflußt wird.
IS
Leerseite
Claims (13)
- Patentansprüchehj. Anordnung zur digitalen Filterung eines digitalisierten Chrominanzsignals in einem digitalen Fernsehsystem, gekennzeichnet durch eine Schaltung (50, 58) zur digitalen Berechnung wenigstens eines Zwischenwertes zwischen benachbarten aufeinanderfolgenden Chrominanztastwerten des digitalen Chrominanzsignals und durch eine Schaltung (60 bis 76/ S1, S2) zur Kombination des Zwischenwertes mit den Chrominanztastwerten zwecks Erzeugung eines digitalen Chrominanzsignals mit höherer effektiver Tastfrequenz
- 2. Anordnung zur digitalen Filterung von digitalisierten ChrominanzSignalen in einem digitalen Fernsehsystem, das ein digitalisiertes Luminanzsignal aufweist, dessen Tast-. frequenz größer als diejenige von zwei Chrominanzsignalen1*5 in einem vorgegebenen Fernsehsignal ist, insbesondere nach Anspruch 1., gekennzeichnet durch eine Schaltung (50, 58) zur digitalen Berechnung wenigstens eines Zwischenwertes zwischen benachbarten aufeinanderfolgenden Chrominanz-tastwerten des digitalen Chrominanzsignals und durch eine Schaltung (60 bis 76, S1, S2) zur Einfügung jedes der berechneten Zwischenwerte in einem vorgegebenen Zeitpunkt zwischen seinen entsprechenden benachbarten Chrominanztastwerten zwecks Erzeugung eines digitalen Chrominanzsignals mit höherer effektiver Tastfrequenz.
- 3. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltung (50, 58) zur digitalen Berechnung von Zwischenwerten Schaltungsstufen (52 bis 56) zur Berechnung einer vorgegebenen Anzahl von Zwischenwerten zwischen aufeinanderfolgenden Chrominanztastwerten auf-• weist, so daß die kombinierte Anzahl von Chrominanztastwerten und Zwischenwerten gleich der Anzahl von Tastwerten pro Sekunde des digitalen Luminanzsignals ist.
- 4. Anordnung nach Anspruch 2 und/oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltung (50, 58) zur Berechnung wenigstens eines Zwischenwertes weiterhin Schaltstufen (52 bis 56, 58) zur Justierung des Wertes jedes berechneten Zwischenwertes derart aufweist, daß im digitalen Chrominanzsignal vorhandene Sinus x/x-Verluste wesentlich reduziert werden.
- 5. Anordnung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltung (50, 58) zur digitalen Berechnung wenigstens eines Zwischenwertes weiterhin Schaltstufen (52 bis 56, 58) zur Justierung des Wertes jedes berechneten Zwischenwertes aufweist, um das digitale Chrominanzsignal hinsichtlich von im Signal-Durchlaßband vorhandenen Gauß-Dämpfungsverlusten zu kompensieren.
- 6. Anordnung nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltung (50, 58) zur digitalenBerechnung wenigstens eines Zwischenwertes weiterhin Schaltungsstufen (52 bis 56, 58) zur Justierung des Wertes jedes berechneten Zwischenwertes aufweist, so daß im digitalisierten Chrominanzsignal vorhandene Pehldefinitionskbmponenten wesentlich reduziert werden.
- 7. Anordnung zur digitalen Filterung von digitalisierten ChrominanzSignalen in einem digitalen Fernsehsystem, das ein digitalisiertes Luminanzsignal aufweist, dessen Tastfrequenz größer als die von zwei ChrominanzSignalen in einem gegebenen Fernsehsignal ist, insbesondere nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Schaltung (50, 58) zur digitalen Berechnung wenigstens eines Zwischenwertes zwischen benachbarten aufeinanderfolgenden Chrominanztastwerten des digitalisierten Chrominanzsignals, wobei die Amplitude der Zwischenwerte derart berechnet wird, daß bei Einfügung der Zwischenwerte in das Chrominanzsignal die Amplitude der Zwischenwerte· derart berechnet wird, daß eine Reduzierung der Übergangscharakteristik und von Tastfehlern im digitalen Chrominanzsignal möglich ist, und durch eine Schaltung (60 bis 76, S1 , S2) zur Einführung jedes berechneten Zwischenwertes in einem vorgegebenen Zeitpunkt zwischen seine entsprechenden benachbarten Chrominanztastwerte zwecks Erzeugung eines ■ digitalen Chrominanzsignals mit höherer effektiver Tästfrequenz.
- 8. Anordnung zur digitalen Filterung von digitalisierten ChrominanzSignalen in einem digitalen Fernsehsystem, das ein digitalisiertes Luminanzsignal mit einer Tastfrequenz aufweist, die größer als diejenige von zwei ChrominanzSignalen in einem vorgegebenen Fernsehsignal ist, gekennzeichnet durch eine Schältung (50, 52 bis 56, 60, 66 bis 76) zur digitalen Berechnung wenigstens eines •Zwischenwertes zwischen benachbarten aufeinanderfolgenden Chrominanztastwerten des digitalisierten Chrominanz-signals, welcheeine Vielzahl von in Serie geschalteten Eingangs-Byte-Schieberegistern (52 bis 56) mit jeweils einer zur Speicherung eines der digitalisierten Chrominanztastwerte geeigneten Größe,eine Schaltstufe (58) zur seriellen Taktung jedes der Chrominanztastwerte durch jedes Schieberegister (52 bis 56) mit einer der Tastfrequenz des digitalisierten Chrominanzsignals gleichen Taktfrequenz und arithmetische Berechnungsschaltungsstufen (60, 66 bis 76) zur Berechnung jedes der Zwischenwerte aus den Chrominanztastwerten als Ausgangssignal mindestens eines der Schieberegister (52 bis 56) aufweistund durch eine Schaltung (62, 64, S1, S2) zur Einführung jedes berechneten Zwischenwertes in einem vorgegebenen Zeitpunkt zwischen seinen entsprechenden benachbarten Chrominanztastwerten zwecks Erzeugung eines digitalen Chrominanzsignals mit höherer effektiver Tastfrequenz, welcheein Ausgangsregister (62),eine Stufe zur Taktung des Ausgangsregisters (62) mit einer der Tastfrequenz des digitalisierten Luminanzsignals gleichen Taktfrequenz, und ■ Schaltstufen (S1, S2) zur Ankopplung der Chrominanztastwerte und der Zwischenwerte an das Ausgangsregister (62) in vorgegebenen Zeitpunkten
aufweist,
so daß ein vorgegebenener Zwischenwert in Zeitpunkten entsprechend jedem Luminanztastwert als Ausgangswert aus dem Ausgangsregister (62) ausgegeben wird. - 9. Verfahren zur Filterung von digitalisierten Chrominanzsignalen in einem digitalen Fernsehsystem, das eine . digitalisierte Luminanzkomponente aufweist, dessen Tastfrequenz größer als diejenige der Chrominanzsignale ineinem gegebenen Fernsehsignal ist/ dadurch gekennzeichnet, daßa) wenigstens ein Zwischenwert zwischen benachbarten aufeinanderfolgenden Chrominanztastwerten des digitalen Chrominanzsignals berechnet wird, und daßb) jeder berechnete Zwischenwert in einem vorgegebenen Zeitpunkt zwischen seine entsprechenden benachbarten Chrominanztastwerte zwecks Erzeugung eines digitalen Chrominanzsignals mit höherer Tastfrequenz eingefügt wird.
- 10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daßc) das verbesserte digitalisierte Chrominanzsignal mit den Zwischenwerten bei einer durch die Zwischenwerte erhöhten Frequenz in ein Analogsignal eingefügt wird.
- 11. Verfahren nach Anspruch 9 und/oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß bei der digitalen. Berechnung eines Zwischenwertes die Amplitude jedes Zwischenwertes derart digital modifiziert wird, daß im digitalisierten Chrominanzsignal vorhandene Sinus x/x-Verluste im wesentlichen eliminiert werden, wenn die Zwischonwerte in dasChrominanzsignal eingefügt werden. 25
- 12. Verfahren zur Filterung von digitalisierten Chrominanzsignalen in einem digitalen Fernsehsystem, das ein digitalisiertes Imminanzsignal aufweist, dessen Tastfrequenz größer als diejenige der Chrominanzsignale in einemgegebenen Fernsehsignal ist, insbesondere nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daßa) Zwischenwerte zwischen benachbarten aufeinanderfolgenden Chrominanztastwerten des digitalisierten Chrominanzsianals derart berechnet werden, daß diegetasteten und berechneten Werte mit der gleichen Tastfrequenz wie das digitalisierte Luminanzsignal1 auftreten, daßb) die Amplitude der Zwischenwerte derart digital modifiziert werden, daß Fehldefinitions- und andere Signalfehler im digitalisierten Chrominanzsignal wesentlich5 reduziert werden, und daßc) jeder aufeinanderfolgende Zwischenwert in einem vorgegebenen Zeitpunkt zwischen den zur Berechnung des Zwischenwertes verwendeten aufeinanderfolgenden getaste-10 ten Chrominanzsignale ausgetaktet wird.
- 13. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daßbei der Berechnung der Zwischenwerte die Werte einer Vielzahl von benachbarten getasteten Werten getastet und die-15 se Werte bei den Berechnungen verwendet werden.
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