DE3203796C2 - Farbvorlagen-Lesegerät - Google Patents
Farbvorlagen-LesegerätInfo
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Abstract
Es wird ein Farbvorlagen-Lesegerät angegeben, das eine Lichtquelle mit Filtern unterschiedlicher Farben zum Abgeben von Licht in mehreren unterschiedlichen Farben, einen Ladungskopplungs-Bildsensor zum Lesen des Bilds einer Vorlage mittels des von der Vorlage reflektierten Lichts und ein Prisma zur Veränderung des optischen Wegs des reflektierten Lichts zu dem Bildsensor entsprechend dem Lichtspektrum hat. Das Lesegerät ist einfach aufgebaut und erlaubt das Auslesen von Farbvorlagen ohne eine Farbversetzung bzw. Farbverzerrung. Die für den Farbauszug erforderlichen Farbdaten können aus der gleichen Abtastzeile gewonnen werden.
Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Farbvorlagen-Lesegerät
gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs t.
Ein in der JP-PS 55-30 214 beschriebenes Lesegerät dieser Art arbeitet mit mehreren Lichtquellen mit verschiedenen
Spektralbereichen, z. B. den Primärfarben Blau, Rot und Grün, die nacheinander während einer
bestimmten Zeitdauer zum Leuchten gebracht werden und dabei einen Bereich einer Farbvorlage beleuchten.
Das von der Farbvorlage reflektierte Licht der unterschiedlichen Farbbereiche wird über eine Optik auf einen
Bildsensor gelenkt, dem die Bildsignale entnommen werden. Die zum Lesen der Vorlage erforderliche Relativbewegung
zwischen der Vorlage und dem Bildsensor führt zu dem Nachteil, daß jeweils drei Bildsignale von
Stellen der Farbvorlage erhalten werden, die geringfügig voneinander abweichen. Es liegt auf der Hand, daß
es unzweckmäßig ist, ein Bild aus jeweils drei Bildsignalen zu reproduzieren, die von verschiedenen Stellen der
Vorlage abgelesen werden.
Die DE-OS 25 15 501 offenbart eine Vorrichtung zum
zeilenweisen Abtasten einer kontinuierlich bewegten Vorlage, bei der die Vorlage mit weißem Licht bestrahlt
und das von einer Vorlagenstelle kommende Bildlicht spektral so aufgespalten wird, daß die Komponenten
unterschiedlicher Farben auf jeweils zugeordnete gesonderte Bildsensoren fallen. Da als Bildsensoren teuere
Ladungskopplungsvorrichtungen (CCD) vorgesehen sind, ergeben sich hohe Herstellungskosten für die Vorrichtung.
Darüber hinaus entsteht das Problem der gegenseitigen Ausrichtung der Sensoren. Falls die Bildsensoren
von ihrer Sollage abweichen, entsteht bei einem aufgrund der erzielten Bildsignale reproduzierten Bild
eine Farbversetzung. Um diese zu vermeiden, müssen die Bildsensoren exakt ausgerichtet werden. Die Größe
von Bildelementen, wie sie bei den Ladungskopplungsvorrichtungen verwendet werden, beträgt ungefähr
15 μΐη. Zur Lösung des vorstehend genannten Farbversetzungsproblems
muß eine Abweichung von der Sollage des Bildsensors mit einer Genauigkeit korrigiert werden,
die unterhalb einiger Zehntel der Größe des BiIdelements liegt. Dies zu bewerkstelligen ist nahezu unmöglich.
Bei einer in der DE-OS 31 00 058 beschriebenen Anordnung zur Farberkennung bei der Abtastung grafischer
Vorlagen wird ein Farbmuster in der Ebene einer Farbvorlage angeordnet und mit der Farbvorlage zyklisch
abgetastet. Eine Empfangsvorrichtung besteht aus einem einzigen elektrooptischen Wandler mit einer
Vielzahl von Empfangselementen, der das Licht einer Beleuchtungseinrichtung über die Farbvorlage und das
br> Farbmuster erhalt. Dein elektrooptischen Wandler ist
eine Auswcrteclektronik nachgeordnet, clic die Farbwerte
der Farbvorlage mit denen des Farbmusters vergleicht und diesem zuordnet.
Die DE-OS 30 04 717 beschreibt eine Vorrichtung zur
elektronischen Abtastung von Aufnahmegegenständen, bei der eine Vorlage mit weißem Licht beleuchtet wird
und aus dem Bild Lichtbildsignaie für verschiedene Farben dadurch erzielt werden, daß in dem BiJdsensor nebeneinanderliegende
Fotodioden für die verschiedenen Farben sensibilisiert sind und die Signale aus den Dioden
für die jeweilige Farbe zu einem Bildsignal für die betreffende Farbe zusammengefaßt werden. Auch bei
dieser Vorrichtung werden also die Bildsignale für die betreffender. Farben von Vorlagestellen erhalten, die
geringfügig voneinander abweichen.
Schließlich ist in der EP-PS 00 21 096 eine Abbildungseinrichtung
zur Erzeugung elektrischer Signale angegeben, bei der die Bilderzeugungseinrichtung Dispersionsmittel
für Licht enthält, um mindestens einen Teil des Objekts mit einem Beleuchtungsband von spektral
zerlegtem Licht zu beleuchten. Das reflektierte Licht des Beleuchtungsbands wird mittels einer Fokusierungseinrichtung
an bestimmten Stellen von Abbildungsfeldern fokussiert, wo sich ladungsgekoppelte
Sensorelemente befinden. Auch bei dieser Einrichtung sind daher mehrere Bildsensoren vorgesehen, die
gleichzeitig mit Farbauszügen von verschiedenen Stellen der Farbvorlage beaufschlagt werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Farbvorlagen-Lesegerät
gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 derart weiterzubilden, daß es ein zufriedenstellendes
Auslesen von Daten mit einem einzigen Bildsensor ohne Farbversetzung ermöglicht.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit den Im
kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 angegebenen Merkmalen gelöst.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
Die Erfindung wird nachstehend anhand der Beschreibung von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme
auf die Zeichnung näher erläutert.
Fig. 1 ist eine schematische Ansicht, die das Prinzip
des Farbvorlagen-Lesegeräts gemäß einem Ausführungsbeispiel
veranschaulicht.
Fig. 2 ist eine Darstellung zur Erläuterung des Lesevorgangs
für Farbdaten bei dem Lesegerät.
Fig. 3 und 4 sind schematische Ansichten, die Farbvorlagen-Lesegeräte
gemäß weiteren Ausführungsbeispielen zeigen.
Fig. 5 ist eine Schnittansicht, die den Aufbau einer
Leseeinheit des Lesegeräts zeigt.
Fig.6 ist ein Blockschaltbild der Schaltung zur Steuerung der in F i g. 5 gezeigten Leseeinheit.
F i g. 7 zeigt Zeitdiagrarnrne von Zeitsteuerungssigna-
!en für den Betrieb der in F i g. 6 gezeigten Schaltung.
F i g. 8 ist eine Darstellung zur Erläuterung des Prinzips des Farbvorlagen-Lesegeräts.
Fig. 9 ist eine Blockdarstellung eines Schaltungsaufbaus
mit einer Leseeinheit und einer zugehörigen Steuerschaltung des Lesegeräts.
Fig. 10 ist ein Schaltbild, das ein Beispiel für eine
logische Schaltung zeigt.
Zuerst wird ein Farbvorlagen-Lesegerät gemäß ei- t>o
nem Ausführungsbeispiel beschrieben, das es ermöglicht, eine Versetzung hinsichtlich der Lesestelle in einer
Hauptabtastrichtung und einer Nebenabtastrichtung bzw. Unterabtastrichtung zu vermeiden und Bilddaten
zu erzielen, die richtige Farbdaten enthalten. b5
Die Fig. 1 ist eine schematische Ansicht, die die grundsätzliche Wirkungsweise des Farbvorlagen-Leseeeräts
gemäß diesem Ausführungsbeispiel veranschaulicht. Das Gerät hat eine Vorlage 1, ein Prisma 2, eine
Linse 3 und einen eindimensionalen Bildsensor 4. Ein optischer Weg R für Rotlicht, G für Grünlicht und ßfür
Blaulicht sind jeweils mit strichpunktierten Linien dargestellt. Die Richtung einer Relativbewegung zwischen
der Vorlage 1 und dem eindimensionalen Bildsensor 4, d. h^die Unterabtastrichtung ist mit Fbezeichnet.
Bei diesem Ausführungsbeispiel wird der der Wellenlänge
des von der Vorlage reflektierten Lichts entsprechende Unterschied hinsichtlich des Brechungsindex genutzt
Die der Hauptabtastung mittels eines einzigen Bildsensors zu unterziehenden Stellen der Vorlage werden
unter Verwendung eines Spektroskops wie eines Prismas im Lichtspektrum entsprechend abgesondert.
Die dem jeweiligen Lichtspektrum entsprechenden Bilddaten an der gleichen Stelle der Vorlage werden
durch die Unterabtastung bzw. Nebenabtastung ausgelesen. Auf diese Weise wird eine Versetzung des Farbauslesebilds
in der Hauptabtastrichtung und in der Nebenabtastrichtung vermieden, und es werden Bilddaten
gewonnen, die richtige Farbdaten enthalten.
Wenn gemäß der Darstellung in der F i g. 1 in dem optischen Weg von der Vorlage 1 zu dem Bildsensor 4
das Prisma 2 angeordnet ist, weichen die optischen Wege für die drei Farben geringfügig voneinander ab, da
bei der Bestrahlung der Vorlage mit dem Licht in den jeweiligen drei Farben, nämlich Rotlicht, Grünlicht und
Blaulicht die Brechungsindices für das von der Vorlage auf das Prisma 2 reflektierte Licht voneinander abweichen.
In der Fig. 1 ist zur Verdeutlichung das Ausmaß der Abweichung vergrößert dargestellt. Die Abtastungszeilen
der Vorlage mit den drei Farben sind mit RL für das Rotlicht, GL für das Grünlicht und BL für das
Blaulicht bezeichnet. Das Ausmaß der Abweichung kann mit der Form des Prismas 2, dem Abstand zwischen
der Vorlage 1 und dem Prisma 2 usw. gesteuert werden. Das Ausmaß dieser Abweichung wird auf ein
Drittel des erwünschten Vorlagen-Abtastintervalls eingestellt. Wenn die Lesevorgänge für Rotlicht, Grünlicht
und Blaulicht aufeinanderfolgend ausgeführt werden, erfolgt jedesmal eine Unterabtastung bzw. Zweitabtastung
um ein Drittel des Vorlagen-Abtastintervalls, so daß die Bilddaten für die drei Farben an der gleichen
Stelle der Vorlage ausgelesen werden können.
Dies wird in feineren Einzelheiten anhand der F i g. 2 beschrieben. An der Vorlage 1 sind Abtaststellen X, Y
und Z voneinander um Abstände /entfernt. Die auf das in Fig. 1 gezeigte Prisma 2 einfallenden optischen Wege
R. G und B sind durch drei gestrichelte Linien dargestellt und haben einen Abstand d, der einem Drittel des
Abtastungs-Abstands /, nämlich 1/3 entspricht. Die optischen Wege und die Vorlage werden relativ zueinander
bewegt, d. h„ es wird eine Unterabtastung bzw. Zweitabtastung
ausgeführt. Wenn die optischen Wege als ortsfest betrachtet werden, ist eine Bewegung der Vorlage
1 in der Unterabtastungs-Richtung Fanzunehmen. Die Fig. 2 zeigt die Bedingungen zu verschiedenen
Zeitpunkten 2-1 bis 2-7.
Wenn die Abtaststelle X den optischen Rotlicht-Weg
R zu dem Zeitpunkt 2-1 erreicht, werden die dem Rotlicht entsprechenden Bilddaten erzielt. Wenn die Unterabtastung
über eine Strecke dausgeführt wird, erreicht die Abtaststellc X zu dem Zeitpunkt 2-2 den optischen
Grünlicht-Weg G, so daß die dem Grünlicht entsprechenden. Bilddaten ausgelesen werden. Nach einem weiteren
Unterabtastungs-Vorgang über die Strecke d erreicht die Abtaststelle X 2:u dem Zeitpunkt 2-3 den optischen
Blaulicht-Weg B, so daß die dem Blaulicht ent-
sprechenden Bilddaten ausgelesen werden. Mittels dieser drei Auslesevorgänge werden die den drei Farben
an der gleichen Abtaststelle X der Vorlage entsprechenden drei Bilddatenwerte erzielt.
Wenn ein weiterer Unterabtastungs-Vorgang über die Strecke d ausgeführt wird, erreicht die Abtaststelle
Yden optischen Rotlicht-Weg R zu dem Zeitpunkt 2-4,
so daß die dem Rotlicht entsprechenden Bilddaten ausgelesen werden. Gleichermaßen werden bei jedem Unterabtastungs-Vorgang
über die Strecke d die dem Grünlicht und dem Blaulicht an der Abtaststelle Y entsprechenden
Bilddaten ausgelesen. Der gleiche Lesevorgang für die drei Farben wird für die Abtaststelle Z
ausgeführt.
Für das aufeinanderfolgende Lesen der Vorlage für is
die drei Farben sind verschiedenerlei Verfahren bekannt. Zu diesen Verfahren zählt ein Verfahren, gemäß
dem Filter in drei Farben in dem optischen Weg angeordnet und mit hoher Drehzahl in Umlauf versetzt werden,
sowie ein Verfahren, gemäß dem eine Lichtquelle vorgesehen ist, die aufeinanderfolgend Licht in den drei
verschiedenen Farben abgibt. Bei jedem der Verfahren werden die der jeweiligen Farbe entsprechenden Bilddaten
der Vorlage dadurch erzielt, daß diese Farbfilter bzw. diese Lichtquelle zu den Zeitsteuerungs-Zeiten der
Unterabtastung und der Hauptabtastung angesteuert werden.
Die F i g. 3 und 4 sind schematische Ansichten von Lesegeräten mit Prismen unterschiedlicher Formen. In
den Fig.3 und 4 bezeichnen die gleichen Bezugszeichen
gleiche Teile wie in der Fig. I; Spektroskop-Elemente
5, 6 und 7 sind durch Prismen oder dergleichen gebildet. Die Fig. 3 veranschaulicht den Fall, daß zwei
Prismen verwendet werden, während die F i g. 4 den Fall veranschaulicht, bei dem eine Einfallebene und eine
Austrittsebene zueinander parallel und bezüglich des optischen Wegs geneigt sind. Aus den Fig. 1,3 und 4 ist
ersichtlich, daß theoretisch die gleichen Wirkungen erzielbar sind, wenn die Prismen vor oder hinter der Linse
angeordnet sind. Es ist ferner möglich, ein Ablenkelement wie einen Spiegel einzusetzen, um den optischen
Weg in einer geeigneten Weise umzulenken.
Die F i g. 5 zeigt den Aufbau einer Leseeinheit des Farbvorlagen-Lesegeräts. Die Leseeinheit hat eine Vorlage
11, einen Vorlagentisch 12 aus durchsichtigem Glas, eine Lichtquelle 13 für die Bestrahlung der Vorlage mit
einer Entladungslampe a für die Abgabe für Rotlicht, einer Entladungslampe b für die Abgabe von Grünlicht
und einer Entladungslampe c für die Abgabe von Blaulicht und einen Reflektorspiegel Λ/,-ein Spiegel 14 dient
zum Umlenken des optischen Wegs des von der Vorlage
11 reflektierten Lichts; ferner hat die Leseeinheit ein Prisma 15, eine Linse 16 und einen eindimensionalen
Ladungskopplungs-Bildsensor (CCD-Bildsensor) 17.
Gemäß der vorstehenden Beschreibung hat die Lichtquelle 13 mehrere Entladungslampen für die Bestrahlung
der Vorlagenfläche mit Licht in drei verschiedenen Farben. Im einzelnen hat die Lichtquelle 13 eine abwechselnd
angeordnete Reihe von Xenonlampen, und zwar fünf für eine jede Farbe. Die Xenonlampen, die
Weißlicht abgeben, sind mit Filtern in den jeweiligen Farben rot, grün und blau abgedeckt. Der Vorlagentisch
12 ist fest an einem (nicht gezeigten) Gerätehauptkörper angebracht. Die Lichtquelle 13. der Spiegel 14, das
Prisma 15, die Linse 16 und der Bildsensor 17 bilden zusammen ein optisches System 18. Das optische System
18 wird mittels einer bekannten Antriebsvorrichtung mit einer konstanten Geschwindigkeit ν in der
Richtung f bewegt. Durch die Bewegung dieses optischen Systems 18 wird die Vorlage 1 bzw. 11 einer Unterabtastung
bzw. Nebenabtastung unterzogen, wobei mit dem Bildsensor 17 das Bild der ganzen Vorlagenfläche
gelesen wird. Die Geschwindigkeit ν des optischen Systems 18 wird durch die Zeit bestimmt, die für einen
einzelnen Abtastvorgang des Bildsensors 17 notwendig ist, nämlich durch die Lesekapazität des Bildsensors 17.
Die Fig.6 ist ein Blockschaltbild des Schaltungsaufbaus
für die Steuerung des Lesevorgangs der in F i g. 5 gezeigten Leseeinheit. Die Entladungslampe a bzw. 21
gibt Rotlicht ab, die Entladungslampe b bzw. 22 gibt Grünlicht ab, und die Entladungslampe c bzw. 23 gibt
Blaulicht ab. Lampenschaltglieder a bzw. 24. b bzw. 25
und c bzw. 26 dienen zum Schalten der Entladungslampen a (21), b (22) bzw. c (23). Der Bildsensor (CCD) 17
wird mittels einer Bildsensor-Ansteuerungsschaltung 29 betrieben. Eine Steuerschaltung 27 steuert den Betrieb
der Lampenschaltglieder a (24), b (25) und c (26) sowie
der Bildsensor-Ansteuerungsschaltung 29. An die Steuerschaltung 27 ist eine Ein/Ausgabesteuereinheit 28 angeschlossen.
Eine Zentralverarbeitungseinheit bzw. Zentraleinheit (CPU) 20 steuert die Funktionen der jeweiligen
Teile und verarbeitet die ausgelesenen Bilddaten. Ein Analog/Digital- bzw. A/D-Umsetzer 30 setzt
die Bilddaten, nämlich ein analoges Ausgangssignal des Bildsensors 17 in ein digitales Signal um. Eine Speicherzugriff-
bzw. DMA-Steuereinheit 31 steuert die Digital-Speicher-Übertragung der Bilddaten. Ein Festspeicher
(ROM) 32 speichert Steuerprogramme, während Schreib/Lesespeicher (RAM) 33, 34, 35, 36 und 37 die
Auslese-Bilddaten speichern.
Die F i g. 7 zeigt Zeitdiagramme der Einschalt-Zeitsteuerungen
der Lichtquelle mittels der von der Steuerschaltung 27 zugeführten Steuersignale sowie Zeitsteuerungen
des Auslesens des Bildsensors.
Nachstehend wird die Funktionsweise des Farbvorlagen-Lesegeräts gemäß diesem Ausführungsbeispiel beschrieben.
Wenn von einer (nicht gezeigten) Steuereinheit her ein Vorlagenlesebefehl zugeführt wird, beginnt
sich das optische System 18 mit der vorangehend genannten Geschwindigkeit ν in der Richtung /zu bewegen,
so daß der Unterabtastvorgang beginnt. Wenn der Vorlagenlesebefehl der Zentraleinheit 20 zugeführt
wird, gibt diese über die Ein/Ausgabesteuereinheit 28 ein Steuersignal an die Steuerschaltung 27 ab. Wenn die
Steuerschaltung 27 das Steuersignal aus der Zentraleinheit 20 empfängt, gibt sie ein Lesestartsignal Rs an die
Bildsensor-Ansteuerungsschaltung 29 ab. Zugleich gibt die Steuerschaltung 27 Schaltsignale LA, Lb bzw. Lc ab,
um aufeinanderfolgend die Lampenschaltglieder a (24). b (25) bzw. c (26) anzusteuern. Im Ansprechen auf
Schaltsteuersignale La, Lb und Lc aus den jeweiligen Lampenschaltgliedern a (24), b(2S) bzw. c(26) beginnen
die Entladungslampen a (21), b (22) bzw. c (23) zu leuchten, wie es in F i g. 7 bei 7-1, 7-2 bzw. 7-3 gezeigt ist Die
Leuchtzeiten dieser Entladungslampen sind synchron mit der Bewegung des optischen Systems 18 über die in
F i g. 2 gezeigte Strecke d (ein Drittel des Abtastintervalls bzw. der Abtastungsstrecke I). Zum Auslesen des
Bildsignals aus dem Bildsensor 17 während der Leuchtperiode der Entladungslampe einer jeweiligen Farbe erzeugt
die Bildsensor-Ansteuerungsschaltung 29 eine vorbestimmte Anzahl von Übertragungs-Taktimpulsen,
die in F i g. 7 bei 7-4 gezeigt sind und die mit den Einschalt- und Ausschaltzeiten der Entladungslampe synchron
sind. Im Ansprechen auf diese Übertragungs-Taktimpulse gibt der Bildsensor 17 die Bilddaten aus.
Auf diese Weise werden die Entladungslampen a (21), b
(22) bzw. c (23) ein- und ausgeschaltet, wobei das von diesen Entladungslampen abgegebene und von der Vorlage
reflektierte Licht mit dem Bildsensor 17 empfangen bzw. gelesen wird, um die dem Licht der jeweiligen
Farbe entsprechenden Bilddaten zu gewinnen. Damit können gemäß der vorangehenden Beschreibung anhand
der Fig. 2 die dem Licht der jeweiligen Farbe entsprechenden Bilddaten von ein und derselben Stelle
der Vorlage ausgelesen werden. Die Auslese-Bilddaten werden mittels des Umsetzers 30 in ein digitales 8-Bit-Signal
umgesetzt, das 8 Gradations- bzw. Tönungsdaten enthält. Dieses digitale Signal wird mittels der Speicherzugriff-Steuereinheit
31 mit hoher Geschwindigkeit in den Schreib/Lesespeicher 33 eingespeichert. Der TonungSuatcnwert
ist an ucrn uunKtcn ucrciCu ucr τ opiägc
maximal und an dem hellen Bereich der Vorlage minimal. Der Schreib/Lesespeicher 33 speichert aufeinanderfolgend
die den Lichtern der drei Farben für eine jeweilige Abtastzeile entsprechenden Signale. Wenn die
Unterabtastung mittels des optischen Systems 18 über die ganze Fläche der Vorlage abgeschlossen ist, ist der
Vorgang des Lesens der Vorlage abgeschlossen.
Gemäß dem in dem Festspeicher 32 gespeicherten Steuerprogramm verarbeitet die Zentraleinheit 20 die
in dem Schreib/Lesespeicher 33 gespeicherten Bilddaten. Die Zentraleinheit 20 vergleicht für ein und dasselbe
Bildelement (Bildelement auf der gleichen Unterabtastungszeile) die Zahl der Tönungsstufen des Bildsignals,
die den Lichtern in den drei Farben entsprechen und in dem Schreib/Lesespeicher 33 gespeichert sind.
Die Zentraleinheit 20 wählt das Bildsignal mit der kleinsten Tönungsstufenzahl und speichert dieses Bildsignal
in den Schreib/Lesespeicher 34 ein. Auf diese Weise wird ein Auszug der Schwarzkomponente des Vorlagenbilds
hergestellt. Als nächstes wird die in dem Schreib/Lesespeicher gespeicherte Minimal-Tönungsstufen-Zahl
des Bildsignals, die vorangehend gewählt wurde, von der Tönungsstufen-Zahl der Bildsignale subtrahiert,
die den Lichtern in den drei Farben, nämlich rot, grün und blau entsprechen. Die durch diese Subtraktionen
erzielten drei Signale werden jeweils in den Schreib/Lesespeichern 35, 36 bzw. 37 gespeichert. Die
in diesen Speichern gespeicherten Signale sind Bildsignale, mit denen ein Reproduktionsbild zu erzeugen ist.
Bei dem Druckvorgang mittels eines Laserstrahldrukkers dient beispielsweise das in dem Schreib/Lesespeicher
34 gespeicherte Signal zurrt Druck mit einem Schwarz-Toner. Das in dem Speicher 35 gespeicherte
Signal ist das dem Rotlicht entsprechende Signal und dient zum Druck mit einem Cyanblau-Toner, das in dem
Speicher 36 gespeicherte Signa! ist ein entsprechend
dem Grünlicht erzieltes Signal und dient zum Druck mit einem Mangentarot-Toner, und das in dem Speicher 37
gespeicherte Signal ist ein entsprechend dem Blaulicht erzieltes Signal und dient zum Druck mit einem Gelb-Toner.
Bei einem herkömmlichen Farbkopiergerät, bei dem ein Farbbild mit Farbtonern reproduziert wird, werden
Grautöne und schwarz durch Aufbringen aller drei Toner in »gelb«, »magentarot« und »cyanblau« gedruckt
Aufgrund von verschiedenen Änderungen in der Tönung, den Reproduktionseigenschaften usw. bei diesen
Tonern kann jedoch an dem grauen oder schwarzen Teil kein zufriedenstellender Farbausgleich erzielt werden.
Der grau oder schwarz zu reproduzierende Teil muß daher mit einer Tönung bzw. einem Toner gedruckt
werden. Ferner ergibt an dem Rand eines derartigen grauen oder schwarzen Teilbereichs eine geringe Farbversetzung
eine Farbverzerrung. Falls jedoch der graue oder schwarze Teilbereich der Vorlage allein mit einem
Schwarz-Toner reproduziert wird, wie es bei dem Ausführungsbeispiel des Lesegeräts der Fall ist, wird das
Problem der Farbversetzung bei der Reproduktion ausgeschaltet. Nahe an »grau« liegende andere Farben
können in richtiger Weise dadurch gedruckt werden, daß dem Schwarz-Toner etwas Farbe beigemischt wird.
ίο Bei dem Ausführungsbeispiel des Lesegeräts wird der
Schwarzbereich der Vorlage durch einen Vorgang ausgesondert, bei dem die Bilddaten ohne eine Farbversetzung
ausgelesen werden.
Zusammenfassend gesehen kann bei dem vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiel des Lesegeräts eine Farbtrennung bzw. ein Farbauszug der Farbvorlagc in richtiger Weise vorgenommen werden, da die mehreren Farben entsprechenden Bilddaten für ein und dieselbe Stelle der Vorlage mittels eines einzigen eindimensionalen Bildsensors gewonnen werden. Daher ist das aufgrund der auf diese Weise erzielten Signale reproduzierte Bild frei von einer Farbversetzung und hinsichtlich des Farbabgleichs bzw. Farbgleichgewichts zufriedenstellend.
Zusammenfassend gesehen kann bei dem vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiel des Lesegeräts eine Farbtrennung bzw. ein Farbauszug der Farbvorlagc in richtiger Weise vorgenommen werden, da die mehreren Farben entsprechenden Bilddaten für ein und dieselbe Stelle der Vorlage mittels eines einzigen eindimensionalen Bildsensors gewonnen werden. Daher ist das aufgrund der auf diese Weise erzielten Signale reproduzierte Bild frei von einer Farbversetzung und hinsichtlich des Farbabgleichs bzw. Farbgleichgewichts zufriedenstellend.
Licht in einer Mehrzahl von Farben kann dadurch erzielt werden, daß als Lichtquelle vor eine einzige
Lichtquelle ein Filter in mehreren Farben gesetzt wird und dabei aufeinanderfolgend die Filterfarbe verändert
wird. Ferner kann bei dem Ausführungsbeispiel des Lesegeräts außer der Entladungslampe eine Lichtquelle
verwendet werden, die in gleichmäßiger Weise Licht einer einzigen Wellenlänge abgibt. Nachstehend wird
das Farbvorlagen-Lesegerät gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel
beschrieben, das es ermöglicht, eine Abweichung der Lesestelle in der Hauptabtastrichtung
und der Nebenabtastrichtung auszuschalten und Bilddaten zu erzielen, die die richtigen Farbdaten enthalten.
Bei dem zweiten Ausführungsbeispiel erfolgt hinsichtlich der Lesestelle die Korrektur einer während der
Unterabtastung möglicherweise hervorgerufene Abweichung dadurch, daß aus den Bildsignalen, die einer
Mehrzahl unterschiedlicher Lichtspektren entsprechen und durch einen einzigen Abtastvorgang mit dem eindimensionalen
CCD-Bildsensor erzielt werden, ein Mittelwert von Bildsignalen für Hauptabtastungszeiten verwendet
wird, die einander benachbart sind und die dem Licht des gleichen Spektrums entsprechen.
Nachstehend wird das Prinzip bei dem zweiten Ausführungsbeispiel des Lesegeräts in näheren Einzelheiten
beschrieben. Zur Vereinfachung wird angenommen, daß mit dem eindimensionalen Bildsensor (CCD) abwechselnd
bei jedem Abtastvorgang Licht rr.it zwei Spektren
gelesen wird, nämlich Rotlicht und von rot verschiedenes Licht. Die erzielten Auslesesignale werden einer
logischen Verknüpfung unterzogen. Die Stelle des Schwarzsignals für beide Lichtspektren wird als
»schwarz« festgelegt. Die Stelle des Schwarzsignals von dem von rot verschiedenen Licht und des Weißsignals
für das Rotlicht wird als »rot« festgelegt. Die Stelle des Weißsignals für beide Lichtspektren wird als »weiß«
bestimmt. Auf diese Weise wird ein Farbauszug des Vorlagenbilds in ein Rotsignal, ein Schwarzsignal und
ein Weißsignal vorgenommen.
Die F i g. 8 zeigt die Lage des Bildelements an einem Teil einer Vorlage, die nur Weiß- und Schwarzbereiche
enthält und die auf Abtastzeilen R (Bereiche zwischen den gestrichelten Linien), die dem Rotlicht entsprechen,
und Abtastzeilen B (Bereiche zwischen den strichpunk-
tierten Linien) ausgelesen wird, die dem von rot verschiedenen Licht entsprechen. Gemäß der vorangehenden
Beschreibung erfolgt das Lesen des dem jeweiligen unterschiedlichen Lichtspektrum entsprechenden Bilds
mittels des Bildsensors für eine jeweilige Hauptabtastzeile. Nach dem Abtastvorgang auf der Abtastzeile B
(N, /n-2), die dem von rot verschiedenen Licht entspricht, wird der Abtastvorgang für die Abtastzeile R
(N, tn-2) ausgeführt, die dem Rotlicht entspricht. Auf gleichartige Weise werden die Abtastvorgänge des
Bilds abwechselnd für die verschiedenen Lichtspektren in der Reihenfolge B(N,m-\), R(N,m-\),B (N, m). R
(N, m), B(N, m+\), R (N, m+ 1), B(N. m + 2) und R (N,
/η+ 2) ausgeführt; dabei ist Λ/die Ordnungszahl, die die
Lage des jeweiligen Bildelements in der Hauptabtastrichiung
angibt {Bereiche, die durch die Doppelpunkt-Linien bezeichnet sind); das am weitesten links gelegene
Bildelement in F i g. 8 ist mit (n — 2) bezeichnet; Mist die
Ordnungszahl, die die Hauptabtastungsstelle in der Unterabtastungsrichtung bezeichnet, wobei M mit einem
kleinen Buchstaben m so angegeben ist, daß in der Fig.8 ein Fortschreiben von oben nach unten erfolgt.
Eine Linie /in Fig. 8 gibt die Grenze zwischen dem Weißbereich und dem Schwarzbereich an; der Bereich
oberhalb der Linie / ist schwarz, während der Bereich unterhalb der Linie / in F i g. 8 weiß ist.
Der logische Pegel des durch Lesen der Vorlage mittels des Bildsensors erzielten Signals ist derart, daß das
Weißsignal den logischen Pegel »1« hat und das Schwarzsignal den logischen Pegel »0« hat. In der Praxis
ist das Schwarzsignal nicht genau auf dem Pegel »0«, was auf optisches Flackern, Dunkelstrom des Bildsensors
oder dergleichen zurückzuführen ist, jedoch kann für das Schwarzsignal theoretisch der logische Pegel
»0« angenommen werden.
Falls nach F i g. 8 alle Quadrate schwarz sind, die von den gestrichelten Linien oder den strichpunktierten Linien
für die Angabe der Hauptabtastungsstellen einerseits und den Doppelpunkt-Linien für die Unterabtastungsstellen
andererseits umgeben sind, hat das Signal den Pegel »0«. Falls alle diese Quadrate weiß sind, hat
das Signal den Pegel »1«. Die Zwischenpegel des Signals werden durch das Verhältnis zwischen den Weiß-Quadraten
und den Schwarz-Quadraten gegeben.
Nach F i g. 8 haben die Auslesesignale der Abtastzeile B (N, m), die dem von rot verschiedenen Licht entspricht,
für die jeweiligen B (n - 2. m). B (n - 1, m). B(n.
m), B(n+\, m)und B(n + 2, m)entsprechenden Bildelemente
die Pegel »0«, »0«. »0,5«. »1« bzw. »1«. Die Auslesesignale der der Abtastzeile (N. m) nächstliegenden
Abtastzeile R (N. m) für die jeweils R(n-2.m). R(n-\.
m). R (n. m). R (r. -i !, m) bzw. R (N + 2, m) entsprechen
den Bildelement^ haben die Pegel »0«, »0,125«. »0,875«,
»1« bzw. »1«. Falls ein Teilbereich ein Auslesesignal mit einem Pegel von weniger als 0,6 hat, wird der Bereich als
»schwarz« festgelegt; die Grenze zwischen dem Weißbereich und dem Schwarzbereich der Vorlage wird so
festgelegt, daß »schwarz« für B (n. m) gilt, da der Pegel
des entsprechenden Auslesesignals »0,5« ist, und »weiß« für R (n, m)g\\t, da der Pegel des entsprechenden Auslesesignals
»0,875« ist. Falls die Farbunterscheidung entsprechend der logischen Verknüpfung der den vorangehend
beschriebenen Stellen B (n. m) und R (n. m) entsprechenden
Bildsignale erfolgt, wird mit dem vom rot verschiedenen Licht das Schwarzsignal erzielt und mit
dem Rotlicht das Weißsignal erzielt. Daher wird diese Stelle als Rot-Bereich gelesen und bei der Reproduktion
in rot ausgedruckt.
Bei dem Ausführungsbeispiel des Lesegeräts wird für die logische Verknüpfung bzw. den logischen Rechenvorgang
anstelle der dem Rotlicht entsprechenden Hauptabtastzeile R(N. M)zm Mittelwert R'(N, M)von
zwei Abiastzeilen vor und hinter der Abtastzeile B (N, M) verwendet, die dem von rot verschiedenen Licht
entspricht. Im einzelnen wird für die dem von rot verschiedenen Licht entsprechende Abtastzeile B(n. m)e'm
Mittelwert R'(n, m)aus den dem Rotlicht entsprechenden
Abtastzeilen R(n,m- l)und R(n.m) berechnet. Zur Erzielung der Farbdaten werden die Werte R'(n. m)\ind
B (n, m) der logischen Verknüpfung unterzogen. Auf diese Weise sind die Pegel der mit der Abtastzeile R (N,
m) erzielten Auslesesignale »0« für R (n — 2, m), »0,125«
für R (n- 1, m), »0,875« für Λ (η. m). »\«fürR(n+\,m)
und »1« für R (p, + 2, m). Die Pegel der mit der Abtastzeile
R (N. m -1) erzielten Ausiesesignale sind »0« für R
(n-2, /77-1), »0« für R (n-\, m-\), »0,125« für R (n,
rn-1), »0,875« für R (n+ 1, m- 1) und »1« für R (n + 2.
/77-1). Demnach sind die Mittelwerte der Pegel der Auslesesignale für die Bildelemente der Hauptabtastung
(Ordnungszahl N) »0« für R' (n-2, m), »0,0625« für R'(n- \,m), »0,5« für R'(n, m). »0,9375« für R'(n+\,
m)und »1« für R'(n + 2, m). Diese Werte sind sehr nahe
den Pegeln »0«, »0«, »0,5«, »1« und »1«. die der Abtastzeile B (N. m) entsprechen. Wenn die Werte R'(N. m)
und B (N, m) der logischen Verknüpfung unterzogen
werden, sind die Pegel für B (n. m) und R' (n. m) beide
»0,5«, so daß beide unterhalb von »0,6« liegen. Daher wird diese Stelle als »schwarz« bestimmt, so daß damit
eine unrichtige Farbunterscheidung an der Grenze zwischen dem Schwarzbereich und dem Weißbereich der
Vorlage als »rot« ausgeschaltet wird.
Die dem Rotlicht entsprechenden Abtastzeilen R (N,
Die dem Rotlicht entsprechenden Abtastzeilen R (N,
M) liegen in der Mitte des Abstands zwischen den dem von rot verschiedenen Licht entsprechenden Abtastzeilen
B(N, M). Falls daher der Mittelwert R'(N, M) der den beiden Abtastzeilen vor und nach der Abtastzeile B
(N, M) entsprechenden Signale berechnet wird, kann dieser Mittelwert R'(N, N) ah der Abtastzeile B(N. M)
entsprechend angesehen werden. Auf diese Weise können zwei von im wesentlichen von der gleichen Steiie
der Vorlage ausgelesene Signale erzielt werden, die zwei verschiedenen Lichtspektren entsprechen.
Wie vorangehend erläutert wurde, können von dem vorstehend beschriebenen Verfahren abweichende Verfahren
angewandt werden, wie beispielsweise ein Verfahren, bei dem der Mittelwert von allein einem einzigen
Lichtspektrum entsprechenden Bildsignalen verwendet wird oder ein Verfahren, bei dem eine logische
Verknüpfung von Signalen erfolgt, die dem Rotlicht bzw. dem von rot verschiedenen Licht entspricht. Beschreibt
man ein Beispiel für ein derartiges Verfahren anhand der F i g. 8. so werden die Pegel der bei den
Abtastzeilen R (N, m — 1) und R (N, m) erzielten Auslesesignale
in einem Verhältnis von 1 :3 addiert, um einen geometrischen Mittelwert R'(N, m)dtr Pegel zu erzielen.
Die Pegel der bei den Abtastzeilen B (N, m) und B (N, /77+1) erzielten Auslesesignale werden in einem
bo Verhältnis von 3 :1 addiert, um ein geometrisches Mittel
B'(N. m)der Pegel zu erzielen. Diese geometrischen
Mittelwerte werden dann dem logischen Rechenvorgang bzw. der logischen Verknüpfung unterzogen, um
dadurch die Farbdaten zu gewinnen.
Gemäß einem weiteren Beispiel für ein alternatives Verfahren werden die Mittelwerte von Signalen für die
dem Rotlicht entsprechenden Abtastzeilen R(N, M)und die dem von rot verschiedenen Licht entsprechenden
Abtastzeilen B (N. M) gebildet. Der Mittelwert R' (N,
M) für das Rotlicht und das tatsächliche Signal B (N, M)
für das von rot verschiedene Licht werden der logischen Verknüpfung unterzogen, um ein Bildsignal zu gewinnen.
Der Mittelwert B'(N, M), der dem von rot verschiedenen Licht entspricht, und das tatsächliche Auslesesignal
R (N. M) für das Rotlicht werden einer logischen Verknüpfung unterzogen, um ein weiteres Bildsignal zu
bilden. Diese Bildsignale werden zur Bilderzeugung herangezogen. Bei diesem Verfahren wird ein Bildsignal
erzielt, bei dem die Abtastzeilen eine Dichte haben, die dem doppelten derjenigen bei den vorangehend beschriebenen
beiden Verfahren entspricht.
Bei jedem der vorangehend beschriebenen Verfahren wird für das gleiche Lichtspektrum der Mittelwert der
Bildsignale von benachbarten Abtastzeilen gewonnen. Auf diese Weise wird das dem Bereich zwischen diesen
Abtastzeilen entsprechende Bildsignal erzielt. Damit wird für ein und dieselbe Stelle der Vorlage das den
unterschiedlichen Spektren entsprechende Bildsignal erzielt. Anstelle des Verfahrens der Bildung des geometrischen
Mittelwerts kann auch ein Verfahren zur Bildung des algebraischen Mittelwerts angewandt werden.
Nach diesem Verfahren kann ein Bildsignal erzeugt werden, ohne daß die Dunkelkomponente des Signals
verschlechtert wird. Die Funktionsschaltung wird jedoch im Aufbau kompliziert.
Die F i g. 9 zeigt den Aufbau einer Leseeinheit 49 und einer zugehörigen Steuerschaltung gemäß einem weiteren
Ausführungsbeispiel des Lesegeräts. Eine Vorlage 42 wird auf einen Vorlagentisch 41 aus durchsichtigem
Glas ausgelegt. Eine Rotlichtquelle 43 zur Abgabe von Rotlicht, eine Blaulichtquelle 44 zur Abgabe von Blaulicht,
ein Spiegel 45, eine Linse 46 und ein Bildsensor (CCD) 47 bilden ein optisches System 48. Das Lesen der
Vorlage erfolgt dadurch, daß zur Hauptabtastung die auf den Vorlagentisch 41, der an dem (nicht gezeigten)
Gerätehauptkörper befestigt ist, aufgelegte Vorlage 42 mittels des Bildsensors 47 abgetastet wird, während eine
Unterabtastung durch Bewegen des optischen Systems 48 in die durch den Pfeil gezeigte Richtung nach rechts
erfolgt. Die Lichtquellen 43 und 44 werden abwechselnd ein- und ausgeschaltet, um damit die Vorlage 42 mit dem
Licht dieser beiden Arten zu beleuchten. Synchron mit dem Betreiben dieser Lichtquellen wird der Bildsensor
47 angesteuert, um damit die der jeweiligen Farbe entsprechenden Bilddaten auszulesen. Dadurch werden bei
jedem Abtastvorgang die den verschiedenen Farben entsprechenden Bildsignale gewonnen.
Die Einschaltzeiten der Lichtquellen 43 bzw. 47 werden
mit Lampenschaltgliedern 51 bzw. 52 gesteuert. Der Bildsensor 47 wird mittels einer Bildsensor-Ansteuerungsschaltung
54 betrieben. Eine Steuerschaltung 53 gibt Zeitsteuersignale L 1 und L 2 an die Lampenschaltglieder
51 und 52 ab, um damit das Ein- und Ausschalten der Lichtquellen 43 und 44 zu vorbestimmten Zeiten
herbeizuführen. Wenn die Lampenschaltglieder 51 und 52 die Zeitsteuersignale L 1 bzw. L 2 empfangen, schalten
sie die Lichtquellen 43 bzw. 44 ein. Im Ansprechen auf Übertragungs-Taktimpulse aus der Bildsensor-Ansteuerungsschaltung
54 wird mit dem Bildsensor 47 das dem Licht der jeweiligen Farbe entsprechende Bildsignal
gelesen. Der Bildsensor 47 gibt das Bildsignal an einen A/D-Umsetzer 55 oder 56 ab, in dem das Bildsignal
(Analogsignal) in ein digitales 4-Bit-Signal umgesetzt wird, das die Gradations- bzw. Tönungsdaten enthält.
Dieser Umsetzer 55 oder 56 gibt das digitale Signal an eine Speicherzugriff- bzw. DMA-Steuereinheit 57
oder 58 ab. Die A/D-Umsetzer sind jeweils entsprechend einer jeweiligen Farbe vorgesehen, da aufgrund
des Unterschieds hinsichtlich der Wellenlänge oder der Helligkeit des Lichts verschiedene Bildsignale erzeugt
werden können. Falls kein derartiger Unterschied besteht, ist nur ein einziger A/D-Umsetzer notwendig. Die
Steuerschaltung 53 gibt an die Umsetzer 55 oder 56 ein Steuersignal für den Umsetzvorgang ab. Das aus dem
jeweiligen Umsetzer gewonnene digitale Signal wird
ίο über die DMA-Steuereinheit 57 oder 58 in einem
Schreib/Lese-Speicher (RAM) 65 oder 66 eingespeichert. Da der Umsetzer 55 das dem Rotlicht entsprechende
Bildsignal und der Umsetzer 56 das dem Blaulicht entsprechende Bildsignal in das digitale Signal umsetzt,
werden für eine jede Abtastzeile die dem Rotlicht entsprechenden Bildsignale in den Speicher 65 und die
dem Blaulicht entsprechenden Bildsignale in den Speicher 66 eingespeichert. Wenn das optische System 48
das Lesen der gesamten Fläche der Vorlage beendet und die einer Seite der Vorlage entsprechenden Bilddaten
vollständig in den Speichern 65 und 66 gespeichert sind, bilden Zentralverarbeitungseinheiten bzw. Zentraleinheiten
(CPU) 61 und 62 die Mittelwerte der Signale entsprechend einem in einem Festspeicher (ROM)
63 oder 64 gespeicherten Programm. Da die Zentraleinheit für eine jeweilige Folge von Bildsignalen gesondert
vorgesehen ist, wird die Verarbeitungszeit selbst dann nicht zu lang, wenn beide Folgen von Bildsignalen verarbeitet
werden müssen. Die auf diese Weise verarbeiteten Bildsignale werden über die DMA-Steuereinheit
57 oder 58 einer logischen Schaltung 67 zugeführt. Die Funktionszeiten der Zentraleinheiten und der DMA-Steuereinheiten
werden über Ein/Ausgabe-Steuereinheiten 59 und 60 mittels der Steuerschalning 53 gesteuert.
Unter der Steuerung durch die Zentraleinheiten unterzieht die logische Schaltung 67 das dem Rotlicht entsprechende
Bildsignal und das dem Blaulicht entsprechende Bildsignal einer logischen Verknüpfung, führt an
diesen Signalen eine Farbtrennung aus und bildet zwei Arten von Bildsignalen, nämlich ein Rotsignal und ein
Schwarzsignal, die einem Drucker zugeführt werden.
Falls es nicht erforderlich ist, daß der Drucker Halbtöne wiedergibt, müssen die von der logischen Schaltung
67 zu verarbeitenden Daten lediglich einen Binärwert (1 Bit) haben. In diesem Fall kann das Bit mit dem
höchsten Stellenwert bei dem in der Zentraleinheit verarbeiteten Bildsignal (aus einigen Bits) herangezogen
werden.
Die Fig. 10 zeigt ein Beispiel für die logische Schaltung
67 mit einem NOR-Glied 70 und einem NAND-Glied 71. Das dem Blaulicht entsprechende Bildsignal
wird an einem Eingang IN ί aus der in F i g. 9 gezeigten
DMA-Steuereinheit 58 eingegeben. Das dem Rotlicht entsprechende Bildsignal wird von der DMA-Steuereinheit
57 an einem Eingang IN2 eingegeben. Gemäß der
vorangehenden Beschreibung hat bei den in die logische Schaltung 67 eingegebenen Signalen das Schwarzsigna!
den logischen Pegel »0«, während das Weißsignal den logischen Pegel »1« hat. Die binären Signale werden
mittels der in Fig. 10 gezeigten Schaltung einer logischen
Verknüpfung bzw. einem logischen Rechenvorgang
unterzogen, um Ausgangssignale OUTX und OUT2 zu bilden. Das Ausgangssignal OUTX ist das
Rotsignal, während das Ausgangssignal OUT2 das Schwarzsignal ist. Wenn das Ausgangssignal den logischen
Pegel »0« hat, wird mittels eines Druckers wie eines Laserstrahldruckers das Bild in der der Signal-Farbe
entsprechenden Farbe gedruckt.
13
Bei diesem Ausführungsbeispiel des Lesegeräts werden
aus den Bildsignalen, die jeweils einer Mehrzahl von unterschiedlichen li^tspektren entsprechen und bei einem
jeweiligen Abtastvorgang mittels des eindimensionalen Bildsensors gewonnen werden, die Mittelwerte
der Bildsignale benachbarter Hauptabtastungszeilen für das gleiche Lichtspektrum erzielt. Der jeweils erzielte
Mittelwert wird als ein Bildsignal verwendet, der dem Bereich zwischen den tatsächlichen beiden Abtastzeilen
entspricht; dadurch kann von scheinbar der gleichen Stelle der Vorlage her eine Vielzahl von Bildsignalen
ausgelesen werden, die den unterschiedlichen Lichtspektren entsprechen. Demzufolge kann eine dem
Lichtspektrum bei der Unterabtastung entsprechende Abweichung der Lesestelle korrigiert werden. Es wur- is
den bei dem Ausführungsbeispiel zwar nur die beiden Lichtquellen für die Abgabe von Rotlicht und Blaulicht
verwendet, um eine Farbunterscheidung von »schwarz«, »rot« und »weiß« herbeizuführen, jedoch
können Lichtquellen für die Abgabe von Licht in anderen Farben verwendet werden, um Bildsignale zu erzielen,
die zur Farbunterscheidung diesen Farben entsprechen.
Weiterhin werden bei dem vorangehend beschriebenen Ausführungsbeispiel mehrere Lichtquellen zur Abgäbe
von Licht unterschiedlicher Farbe verwendet. Es ist jedoch auch möglich, mehrere Filter für eine Lichtquelle
vorzusehen, um Licht in mehreren Farben zu erzielen. Alternativ ist es möglich, die Filter in dem optischen
Weg einzusetzen, der zu dem Bildsensor führt.
Die Farbtrennung bzv/. Farbauflösung in mehrere Farben kann durch Verwendung von drei Lichtquellen
verschiedener Farben herbeigeführt werden. In diesem Fall werden die Bildsignale für benachbarte Abtastungssignale
für das Licht des gleichen Spektrums in dem Verhältnis 2 :1 addiert, um einen Mittelwert zu
erhalten. Auf diese Weise wird ein Bildsignal eingesetzt, das einer Stelle von einem Drittel der Breite des Bildelements
von der tatsächlichen Abtastzeile entfernt entspricht. Durch Verwendung dieses Bildsignals können
für das Licht in den drei verschiedenen Farben die Bildsignale für die gleiche Stelle der Vorlage erzielt werden.
Bei dem Ausfuhrungsbeispiel wird das mittels des in F i g. 9 gezeigten Schaltungsaufbaus ausgelesene Bildsignal
in dem Speicher in Seiten-Einheiten gespeichert. Es ist jedoch auch möglich, einen Pufferspeicher entsprechend
den Bilddaten einer einzelnen Abtastzeile zu verwenden. Nach dem Auslesen mittels des Bildsensors
können dann die Bilddaten sofort der logischen Rechenbearbeitung unterzogen werden.
Bei den vorangehend beschriebenen Ausführungsbeispielen wird ein Lesegerät mit bewegbarem optischen
System verwendet. Es ist jedoch auch möglich, ein Lesegerät, bei dem die Vorlage bewegt wird, ein Lesegerät,
bei dem ein optische* System unter Bewegung des Spiegeis
bewegt wird oder ein anderes bekanntes Lesegerät einzusetzen.
Das Farbvorlagen-Lesegerät wurde unter Bezugnahme auf den Fall beschrieben, daß ein einziger Bildsensor
verwendet wird. Es ist jedoch auch möglich, in der eo Hauptabtastrichtung mehrere Bildsensoren vorzusehen
und das Vorlagenbild unter Trennung mittels der jeweiligen Bildsensoren zu lesen. Auch in diesem Fall werden
die vorteilhaften Eigenschaften des Farbvorlagen-Lesegeräts erzielt.
Hierzu 7 Blatt Zeichnungen
Claims (10)
1. Farbvorlagen-Lesegerät mit einer Bestrahlungsvorrichtung
zum periodischen Beleuchten einer Vorlage mit Licht unterschiedlicher Spektralbereiche,
einem Bildsensor zum Umsetzen von empfangenem Bildlicht in Bildsignale und einer Verstelleinrichtung
für eine Relativbewegung zwischen der Vorlage und dem Bildsensor, dadurch gekennzeichnet,
daß syychron mit dem Beleuchten während der Relativbewegung Bildsignale mit dem
Bildsensor (4; 17; 54) auslesbar sind mittels einer Einrichtung (2; 5,6; 7; 15; 51 bis 67), aus der Bildsignale
unterschiedlicher Spektralbereiche derselben Vorlagenstelle dadurch erhalten werden, daß die
Bildsignale der periodisch auftretenden unterschiedlichen Spektralbereiche, in Übereinstimmung mit
der durch die Relativbewegung zwischen Vorlage (11; 42) und Bildsensor verursachten Abtrift der Lesestelle
des Bildsensors, einer Vorlagenstelle zugeordnet werden.
2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung ein Spektroskop (2; 5,6; 7;
15) aufweist, das dem Bildsensor (4; 17) das Bildlicht der unterschiedlichen Spektralbereiche von unterschiedlich
gelegenen Lesestellen her zuführt, und daß die Bildsignale dann ausgelesen werden, wenn
eine bestimmte Vorlagenstelle mit der dem jeweiligen Spektralbereich entsprechenden Lesestelle
übereinstimmt.
3. Gerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Bildsensor (17) ein eindimensionaler
Bildsensor ist und das Vorlagenbild durch eine Relativbewegung zwischen Bildsensor und Vorlage
(11) in einer Richtung ausgelesen wird, die zur Abtastrichtung des Bildsensors im wesentlichen senkrecht
ist.
4. Gerät nach Anspruch 3. gekennzeichnet durch eine Steuereinrichtung (27) zur Ansteuerung des
Bildsensors (17) und der Bestrahlungsvorrichtung (13) unter Synchronisation mit der Relativbewegung
zwischen Bildsensor und Vorlage (11).
5. Gerät nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Bestrahlungsvorrichtung
(13), der Bildsensor (17) und das Spektroskop (15) eine Einheit (18) bilden.
6. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung eine Verarbeitungseinrichtung
(51 bis 67) aufweist, die ein Bildsignal aus dem Licht eines ersten Spektralbereichs einer bestimmten
Vorlagenstelle ausliest und zur Bildung eines Bildsignals aus dem Licht mindestens eines zweiten
Spektralbereichs von dieser bestimmten Vorlagenstelle mindestens ein Bildsignal aus dem Licht dieses
zweiten Spektralbereichs von einer benachbarten Vorlagenstelle ausliest und verarbeitet.
7. Gerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Verarbeitungseinrichtung (51 bis 67) zur
Bildung des Bildsignals aus dem Licht des zweiten Spektralbereichs einen Mittelwert von Bildsignalen
benachbarter Vorlagenstellen bildet.
8. Gerät nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Farbbestimmung der Vorlage (42) mittels
des Mittelwerts der dem Licht des ersten Spektralbereichs und der dem Licht des zweiten Spektralbcreichs
entsprechenden Bildsignale erfolgt.
9. Geriit nach einem der Ansprüche 6 bis 8. gekennzeichnet
durch eine Mehrzahl von Speichern
(65,66) zum Speichern von Bildsignalen, die aus dem Licht der mehreren Spektralbereiche ausgelesen
werden.
10. Gerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet daß die Bestrahlungsvorrichtung
die Vorlage mit rotem, grünem und blauem Licht bestrahlt und aus den erhaltenen Bildsignalen durch Vergleich der Signalpegel die
Schwarzkomponente herausgezogen und ein dieser Schwarzkomponente entsprechendes Signal erzeugt
wird.
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