DE3203223A1 - Fadenliefervorrichtung fuer textilmaschinen - Google Patents
Fadenliefervorrichtung fuer textilmaschinenInfo
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- D—TEXTILES; PAPER
- D03—WEAVING
- D03D—WOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
- D03D47/00—Looms in which bulk supply of weft does not pass through shed, e.g. shuttleless looms, gripper shuttle looms, dummy shuttle looms
- D03D47/34—Handling the weft between bulk storage and weft-inserting means
- D03D47/36—Measuring and cutting the weft
- D03D47/361—Drum-type weft feeding devices
- D03D47/362—Drum-type weft feeding devices with yarn retaining devices, e.g. stopping pins
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- Winding Filamentary Materials (AREA)
- Storage Of Web-Like Or Filamentary Materials (AREA)
- Looms (AREA)
Description
Dr.-Ing. Holzhäuser " 3 "
Dip !.-Met. Goldftach
DIpI.-Ing. Schieferdocksr
Patentanwiilie
U»OT13tM6e Si. · 6060 OFFHNaACH
TS 282
J- Fadenliefervorrichtung für Textilmaschinen
Die Erfindung betrifft eine Fadenliefervorrichtung für Textilmaschinen,
mit einer Wickeltrommel, deren Mantel zumindest teilweise durch sich in hauptsächlich achsialer Richtung er-Hl-.rucküMclG
ripponartige Organe gebildet ist, mit einem relativ zur Wickeltrommel drehbaren Fadenführer und mit Mitteln zum
Verschieben der auf der Wickeltrommel aufgewickelten Fadenwindungen
in deren achsialer Richtung.
Bei einer aus der US Patentschrift Nr. 4 238 O8O bekannten
Fadenliefervorrichtung dieser Art, sind die Mittel zum
Verschieben der Fadenwindungen durch nacheinander aus dem Innenraum der Wickeltrommel radial nach aussen und nach
einer achsialen Verschiebung wieder nach innen tretende Stifte gebildet. Die Fadenwindungen sind zwischen zwei den
Mantel der Wickeltrommel überragenden Stiften eingeschlossen und sind zum Abzug von der Wickeltrommel frei, sobald der
vordere Stift in den Innenraum der Wickeltrommel zurückbewegt ist. Die rippenartigen Organe weisen einen leicht
konischen Verlauf auf, sodass die Fadenwindungen bei ihrer Verschiebung auf dem Mantel der Wickeltrommel in deren
achsialer Richtung allmählich gelockert werden, was ihren Abzug erleichtert.
Diese bekannte Fadenliefervorrichtung, die sich in der
Praxis sehr gut bewährt hat und die in Verbindung mit Luftdüsenwebmaschinen vielfach eingesetzt wird, soll nun
dahingehend verbessert werden, dass die gespeicherten -]O K.uliMiwimluiigon mit Sicherheit nacheinander abgezogen
werden.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass
sich zumindest ein Teil der genannten rippenartigen Organe,
jedenfalls annähernd, parallel zur Achse der Wickel trommel
erstreckt und die restlichen rippenartigen Organe in Fadenförderrichtung
gesehen, einen leicht konvergierenden Verlauf aufweisen.
Bei der erfindungsgemässen Lösung bleibt der Vorteil der
allmählichen Lockerung der Fadenwindungen bei ihrer Verschiebung in der achsialen Richtung der Wickeltrommel
erhalten. Gleichzeitig gewährleisten aber die parallel zur Achse der Wickeltrommel verlaufenden rippenartigen
Organe, dass die Fadenwindungen bei ihrer Frcignlic d.i ο
Wickeltrommel nicht zu plötzlich, dass heisst in Form von Paketen mehrerer Fadenwindungen verlassen, sondern
gleichmässig, Fadenwindung für Fadenwindung, abgezogen werden.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels und der Figuren der Zeichnung näher erläutert;
in der letzteren zeigen:
20
20
Fig. 1 eine teilweise in Seitenansicht und teilweise
im Längsschnitt ausgeführte Darstellung einer
erfindungsgemässen Vorrichtung, und
Fig. 2 eine Stirnansicht, bezogen auf Fig. 1 von rechts gesehen.
Die in den Figuren dargestellte Vorrichtung weist einen
buchsenförmigen Stützteil 1 auf, mit Hilfe dessen die
Vorrichtung am Rahmen einer garnverarbeitenden Maschine, insbesondere einer schützenlosen Webmaschine, befestigt
werden kann. Im buchsenförmigen Stützteil 1 ist eine
Welle 2 unter Zwischenschaltung einer Anzahl von nicht
näher dargestellten Kugellagern drehbar gelagert.
Di <> Wti] Ic 12 trügt au ihrem in Fig. 1. links aus dem Stützte
i. 1 1. i'HgeiKien Ende ein Ritzel 3i das über ein geeignetes
Go triebe von einer nicht näher dargestellten Steuerwelle der Webmaschine antreibbar ist. Mit k ist ein auf der Welle
2 befestigtes Gehäuse bezeichnet, das also relativ zum stationären Stützteil 1 drehbar ist und einen von einem
Rohr 5 gebildeten Wickelarm_trägt.
Mit 6 ist ein zylindrischer Nabenteil bezeichnet, der unter Zwischenschaltung von Kugellagern 7 auf der Welle 2 drehbar
gelagert ist und über ein nicht näher dargestelltes Getriebe innerhalb des Gehäuses k in der Weise mit dem Stützteil 1
gekuppelt ist, dass er bei drehender Welle 2 stationär b.l eibt.
Für eine detaillierte Beschreibung des bisher betrachteten Teils der dargestellten Vorrichtung wird auf die niederländische
Patentanmeldung Nr. 7Ö0647O verwiesen. Aus dieser
ist ersichtlich, dass das den Wickelarm bildende Rohr 5 in eine aus dem linken Ende von Fig. 1 ersichtliche zentrale
Bohrung in der Welle 2 mündet. Die Achse dieser Bohrung bildet die Rotationsachse des Wickelarms.
Mit 8 ist eine Fadenwickeltrommel bezeichnet. Diese Wickel- 2r) trommel besteht aus einem leicht konischen Gehäuse 9 mit
ojiior kroisf ürnitgon Grundfläche, welches an seinem rechten
linde von einer Stirnwand 9a abgeschlossen ist und mit seinem
linken offenen Ende an einer vom Nabenteil 6 getragenen Scheibe 10 befestigt ist. Das Trommelgehäuse 9 nimmt dabei
bezüglich der Welle 2 eine exzentrische Lage ein und bleibt durch seine Befestigung am Nabenteil 6 bei drehender Welle 2
stationär. Das Gehäuse 9 ist über einen Teil seines Umfanges, darstellungsgemäss über die näher an der Achse der Welle 2
liegende Umfangshälfte, mit einer Anzahl von im wesentlichen
L-förmig gebogenen Elementen 11 versehen. Jedes Element 11
ist mit einem Schenkel 11a in einer Radialbohrung im betreffenden Umfangswandteil des Gehäuses 9 in radialer Richtung
verstellbar und mit Hilfe einer Klemmbuchse 12 fixierbar. Die anderen Schenkel 11b der L-förmigen Elemente 11
sind entsprechend der Aussengestalt des Gehäuses 9 geformt und gerichtet. Die Schenkel lib bilden dabei zusammen mit
dem von der Welle 2 weiter entfernt liegenden Umfangsteil des Gehäuses 9 die Wickelfläche der Trommel.
Es ist klar, dass durch Verstellen der L-förmigen Elemente
11 in radialer Richtung der effektive Durchmesser der Wickeltrommel
je nach der gewünschten Gesamtlänge der vom Wickelarm 5 avL^ die Trommel gewickelten Fadenwindungen vergrössert
oder verkleinert werden kann.
In Fig. 2 sind die L-förmigen Elemente 11 in ihren radialen Endlagen dargestellt, in denen die Schenkel lib und der obere
Umfangsteil des Gehäuses 9 eine Wickelfläche begrenzen, die zentrisch bezüglich der Welle 2 liegt.
— Innerhalb des vom Gehäuse 9 umschlossenen Raums befindet
sich eine Scheibe 13» die um eine senkrecht zur Welle - Ll
liegende Achse Ik drehbar in einer innerhalb des Gehäuses 4
befestigten Lagerstütze 15 montiert ist. Die Scheibe 13 wird dabei über ein Schneckengetriebe l6 und ein Riemenoder Kettengetriebe 17 von der Welle 2 angetrieben. Die
Scheibe 13 trägt vier gleichmässig am Umfang verteilt angeordnete
Stifte l8, die von drehbar auf der Scheibe 13
gelagerten Ritzeln 19 in radialer Richtung wegragen, welche
Ritzel über Zwischenräder 20 mit einem Zentralritzel 21 in Eingriff stehen.
35
·..· .:. •..•-.ig.-·..-.:.. 32Ü3 2 23
Das Zentralritzel 21 ist in einem derartigen Verhältnis zur Scheibe 13 drehbar, dass die Stifte l8 beim Drehen der Scheibe
13 eine Translationsbewegung ausführen. Die Stifte l8 nehmen dabei eine hauptsächlich radiale Position relativ zur Wickeltrommel
ein und treten im Betrieb - also bei drehendem Wickelarm 5 und drehender Scheibe 13 - nacheinander durch
einen sich etwa entlang des oberen Umfangsteils des Gehäuses 9 erstreckenden Achsialschlitz in der Umfangswand des Gehäuses
9 hindurch nach aussen, um die von Wickelarm 5 auf die Wick«J trommel gebrachten Fadenwindungen zu begrenzen
und in achsialer Richtung - in der Zeichnung nach rechts zu verschieben. Der Mechanismus mit den Stiften l8 ist von
an sich bekannter Art und ist beispielsweise im US Patent Nr. 4 132 37O ausführlich beschrieben.
Wie den Figuren entnommen werden kann, weisen nicht alle L-f b'rmigen Elemente 11 an ihrem zweiten Schenkel 11b den
gleichen Verlauf auf. Es sind Elemente 11 vorgesehen, deren zweiter Schenkel 11b entsprechend der Aussenfläche des
Gehäuses 9 gerichtet ist und somit leicht konisch zur Mittelachse der Wickeltrommel 8 und konvergierend in Fadenabzugsrichtung
verläuft und es sind Elemente 11 vorgesehen, deren mit χ bezeichneter zweiter Schenkel, jedenfalls angenähert,
parallel zxir genannten Mittelachse verläuft. In Fig. 1 ist ein konisch verlaufender zweiter Schenkel lib
mit ausgezogenen und ein zur Mittelachse der Wickeltrommel 8 paralleler zweiter Schenkel χ mit gestrichelten Linien
eingezeichnet. Gemäss Fig. 2 ist abwechselnd ein Element 11 mit einem zweiten Schenkel 11b der einen und ein Element 11
mit einem zweiten Schenkel χ der anderen Art vorgesehen.
Die Verteilung der beiden Arten der Elemente 11 ist aber an sich beliebig.
Während die konisch verlaufenden zweiten Schenkel LJh di.o
Verschiebung der Fadenwindungen auf der Wickel bromine L fi erleichtern, indem sie deren allmähliche Lockerung während
der Verschiebung ermöglichen, gewährleisten die parallel zur Trommelmittelachse verlaufenden zweiten Schenkel x,
dass die Padenwindungen von der Wickeltrommel 8 gleichmassig, das heisst Fadenwindung für Fadenwindung, abgezogen
werden. Dadurch ist der Abzug der Fadenwindungen von der Wickeltrommel besser beherrschbar. Die Wechselwirkung der
beiden Arten der zweiten Schenkel 11b und χ kann durch gegenseitiges Verstellen der Elemente 11 in radialer Richtung
gesteuert und eingestellt werden.
Claims (1)
- Pat ent ansprüehe1. Fadenliefervorrichtung für Toxti.LnwiHcli in on, mil. iiiiici· Wi ekel trommel, deren Mantel ztimindest teilweise durch sich in hauptsächlich achsialer Richtung erstrecke tide rippenartige Organe gebildet ist, mit einem relativ zur Wickeltrommel drehbaren Fadenführer und mit Mitteln zum Verschieben der auf der Wickeltrommel aufgewickelten Fadenwindungen in deren achsialer Richtung, dadurch gekennzeichnet, dass sich zumindest ein Teil (x) der genannten rippenartigen Organe, jedenfalls annähernd, parallel zur Achse der Wickeltrommel (8) erstreckt und die restlichen rippenartigen Organe (lib) in Fadenförderrichtung gesehen, einen leicht konvergierenden Verlauf aufweisen.2. Fadenliefervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die parallel (x) und die konvergierend (lib) verlaufenden rippenartigen Organe abwechselnd angeordnet sind.3. Fadenliefervorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die parallel (x) und die konvergierend (lib) verlaufenden rippenartigen Organe bezüglich ihres Abstands von der Achse der Wickeltronunel (8) gegeneinander verstellbar sind.1I. Fadenliefervorrichtung nach Anspruch 3» dadurch gokouii-zeichnet, dass die parallel verlaufenden rippofinrt i-Ro-u •jO Organe (x) verstellbar und die fcouverg i.ereiulen (11 h ) stationär angeordnet sind. .5. Fadenliefervorrichtung nach Anspruch 3> d£idurch gekennzeichnet, dass die konvergierend verlaufenden rippon- -♦ · ψ «artigen Organe (lib) verstellbar und die parallel verlaufenden (x) stationär angeordnet sind.6. Fadenliefervorrichtung nach Anspruch 3> dadurch gekenn zeichnet, dass alle rippenartigen Organe (x, lib) verstellbar sind.
Applications Claiming Priority (1)
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