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DE3202912A1 - Motorantriebssteuereinrichtung - Google Patents

Motorantriebssteuereinrichtung

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Publication number
DE3202912A1
DE3202912A1 DE19823202912 DE3202912A DE3202912A1 DE 3202912 A1 DE3202912 A1 DE 3202912A1 DE 19823202912 DE19823202912 DE 19823202912 DE 3202912 A DE3202912 A DE 3202912A DE 3202912 A1 DE3202912 A1 DE 3202912A1
Authority
DE
Germany
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transistor
transistors
motor
collector
base
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19823202912
Other languages
English (en)
Other versions
DE3202912C2 (de
Inventor
Tosio Nitta Gunma Tanaka
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Toshiba Corp
Original Assignee
Tokyo Shibaura Electric Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from JP1105781U external-priority patent/JPS6330234Y2/ja
Priority claimed from JP1981093974U external-priority patent/JPS58689U/ja
Application filed by Tokyo Shibaura Electric Co Ltd filed Critical Tokyo Shibaura Electric Co Ltd
Publication of DE3202912A1 publication Critical patent/DE3202912A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3202912C2 publication Critical patent/DE3202912C2/de
Expired legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P7/00Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors
    • H02P7/03Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors for controlling the direction of rotation of DC motors
    • H02P7/04Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors for controlling the direction of rotation of DC motors by means of a H-bridge circuit

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Control Of Direct Current Motors (AREA)
  • Motor And Converter Starters (AREA)
  • Stopping Of Electric Motors (AREA)

Description

BESCHREIBUNG
Die Erfindung bezieht sich auf eine Motorantriebssteuereinrichtung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Eine derartige Motorantriebssteuereinrichtung wird beispielsweise in einer elektrisch geregelten Betätigungsvorrichtung zum reversiblen Antrieb eines Schlittens verwendet und insbesondere in einer automatischen Beschickungsvorrichtung eines Videdplattenspielers, bei welchem ein Schutzgehäuse zur Aufnahme einer Videoplatte in den Plattenspieler hineingezogen und anschließend das Schutzgehäuse automatisch ausgestoßen wird.
Es sind im Handel Motorantriebssteuereinrichtungen erhällich, welche in der Lage sind, einen Schlitten in einer bestimmten Aufeinanderfolge von Schritten zu bewegen. Bei einer derartigen Steuerungseinrichtung ist ein Schalterkreis vorgesehen, um einen Motor in Vorwärtsrichtung oder in Rückwärtsrichtung anzutreiben oder den Motor stillzusetzen. Der Schalterkreis sollte eine hohe Zuver.l äss igkeit und einen geringen Leistungsverbrauch aufweisen.
Ein herkömmlicher Schalterkreis für den vorstehend genannten Zweck besitzt generell eine Relaisschaltung mit geeigneten Schaltern, welche die Drehrichtung und den Start/Stop-Betrieb des Motors angeben. Da die Relaisschaltung einen bestimmten Platz erfordert, ist es schwierig, die Baugröße des herkömmlichen Schalterkreises zu verringern. Da fernerder herkömmliche Schalterkreis viele mechanische Kontakte aufweist, ist seine Betriebszuverlässigkeit gering. Schließlich sind die mechanischen Kontakte für die Erzeugung von Lichtbögen und
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32029 Ί 2
· ♦
* 1
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Schaltgeräuschen verantwortlich,, wobei hinzu kommt, daß ein Relais ziemlich teuer ist.
Diese erwähnten Nachteile mechanischer Relais lassen sich mittels eines Haibieiter-Schaiterkre1ses beseitigen. Ein Beispiel eines Halbleiter-Schalterkreises ist in der US-PS 38 96 358 beschrieben. Hieraus läßt sich entnehmen, daß ein Schalterkreis zum Antrieb eines Motors in Vorwärts- und in Rückwärtsrichtung sowie zum Anhalten des Motors ohne mechanische Relais gebaut werden kann. Die in dieser Patentschrift vorgeschlagene Schaltungsanordnung erfordert indessen einen komplizierten Schalterkreis, damit in der Anfangsphase, d.h. dem Einschaltzeitpunkt eier Motorleistungsquelle der Startzustand für die Motorbetätigung sicher festgelegt ist.
Die Aufgabe der Erfindung besteht demgegenüber darin, eine Motorantriebssteuereinrichtung der eingangs erwähnten Art zu schaffen, welche ohne komplizierten Schalterkreis gewährleistet, daß in der Anfangsphase der Motorbetätigung der Startzustand für die Motorbetätigung festgelegt ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Motorantriebssteuereinrichtung nach Anspruch 1 ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Bei der erfindungsgemäßen Motorantriebssteuereinrichtung ist ein erster Flip-Flop mit einem Paar kreuzweise gekoppelter erster und zweiter Transistoren des pnp-Typs vorgesehen. Die Emitterelektroden der ersten und zweiten Transistoren sind über einen Leistungsschalter
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mit/der Motorleistungsquelle gekoppelt. Die Kollektorelektroden der ersten und zweiten Transistoren sind mit jeweils einer der beiden Klemmen eines reversierbaren Motors gekoppelt. Die eine Motorklemme ist mit dem Kollektor eines dritten Transistors des npn-Typs gekoppelt, während die andere Motorklemme mit dem Kollektor eines vierten Transistors des npn-Typs gekoppelt ist. Zwischen der Basis des dritten Transistors und dem Kollektor des vierten Transistors ist eine et— ste Kopplungsschaltung mit einer ersten Zeitkonstante angeordnet. Eine zweite Kopplungsschaltung mit einer zweiten Zeitkonstante ist zwischen der Basis des vierten Transistors und dem Kollektor des dritten Transistors angeordnet. Die dritten und vierten Transistoren, weiehe über die erste und zweite Kopplungsschaltung kreuzweise gekoppelt sind, bilden einen zweiten Flip-Flop.
Die Emitterelektroden der dritten und vierten Transi-
**) stören sind mit der Schaltkreismasse/der negativen Klemme der Motor 1 e i stungsque 1 1 e verbunden. Die Bai)is des vierten Transistors erhält ein Triggersignal, um den vierten Transistor zu sperren.
Bei der vorstehend erläuterten Schaltungsausbildung sind die ersten und zweiten Zeitkonstanten so gewählt, daß der vierte Transistor stets leitend bleibt, wenn der erste Schalter CLeistungsschalter) durchgeschaltet wird. Wenn beispielsweise für die ersten und zweiten Kopplungsschaltungen RC-Tiefpaßfi1ter vorgesehen werden und die mit TC1 bzw. TC2 bezeichneten Zeitkonstanten der ersten und zweiten Tiefpaßfilter so gewählt sind, daß TC1 größer als TC2 Ist, bleibt der vierte Transistor fehlerlos leitend, wenn der Leistungsschalter geschlossen wird. Infolge des FlIp-Flop-Betriebes bleiben der erste und vierte Transistor leitend, wohingegen der zweite und dritte Transistor sperren. In diesem Falle dreht sich
* dem positiven Anschluß -8-
** und somit
der Motor in Vorwärtsrichtung. Sobald der vierte Transistor ein Triggersignal empfängt,, sperren" der erste und vierte Transistor, während der zweite und dritte Transistor infolge des Flip-Flop-Betriebes stromleitend werden. In diesem Falle dreht der Motor in Rückwärtsrichtung .
Falls in einem Strompfad, welcher die leitenden zweiten und dritten Transistoren und den Motor umfaßt,- ein Trennschalter angeordnet wird, ermöglicht dieser Trennschalter das Anhalten des Motors nach erfolgter Trlggerung des vierten Transistors. Dies bedeutet, daß sich der Motor bei durchgeschaltetem Leistungsschalter in Vorwärtsrichtung dreht, bei Triggerung des vierten Transistors in seiner Drehrichtung umgekehrt wird und beim öffnen des Trennschalters stillgesetzt wird.
Die Erfindung wird anhand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt:
FIg. 1 ein elektrisches Schaltbild einer erfindungsgemäßen Motorantriebssteuereinrichtung;
Fign. 2A Zeitverläufe verschiedener Signale zur Ei— bis 2E läuterung der Funktionsweise der Einrichtung
nach Fig. 1 ;
Fig. 3 ein elektrisches Schaltbild einer weiteren Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Motorantriebssteuereinrichtung;
Fign. ^A Zeitverläufe verschiedener Signale zur Er— bis 4B läuterung der Funktionsweise der Einrichtung
nach F i g. 3;
35
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Fig. 5 ein elektrisches Schaltbild einer dritten
Ausführungsform der erfindungsgemäßen Motorantriebssteuereinrichtung, und
Fig. B eine schetnat i sehe Darstellung für ein Anwendungsbeispiel der erfindungsgemäßen Motorantriebssteuereinrichtung.
Bei der nachfolgenden Beschreibung der verschiendenen Ausführungsbeispiele der erfindungsgemäßen Motorantriebssteuereinrichtung sind gleiche Teile mit den gleichen Bezugszeichen versehen.
Wie aus Fig. 1 hervorgeht, erzeugt eine Motorleistungsquelle 10 eine positive Spannung Vcc. Die Spannung Vcc wird über einen Leistungsschalter S10 den Emitterelektroden von pnp-Transistören Q10 und Q20 zugeführt. Diese Emitterelektroden sind über einen Kondensator C10 geerdet, welcher den Einfluß des Schalterprellens des Schalters S10 beseitigt. Die Basis des Transistors Q10 ist über einen ohmschen Widerstand R10 mit dem Kollektor des Transistors Q20 sowie über einen ohmschen Widerstand R12 mit dem Emitter des Transistors Q20 verbunden. Die Basis des Transistors Q20 ist über einen ohmschen Widerstand
25· R20 mit dem Kollektor des Transistors Q10 und über einen ohmschen Widerstand R22 mit dem Emitter des Transistors Q10 verbunden. Die auf diese Weise kreuzweise gekoppelten Transistoren QlO und Q20 bilden einen ersten Flip-Flop 30.
Der Kollektor des Transistors Q20 ist über einen ohmschen Widerstand R50 mit der einen Klemme eines reversierbaren Gleichspannungsmotors 50 verbunden. Die andere Klemme des Motors 50 führt zu dem Kollektor des Transistors Q1Ü.
Die eine wie die andere Klemme des Motors 50 ist über
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-ΙΟΙ einen Kondensator C50 bzw. C52 geerdet. Die Kondensatoren C50 und C52 absorbieren das von dem Motor 50 hervorgerufene impulsförmlge Rauschen. Der ohmsche Widerstand R50 verhindert den Fluß eines Überstroms zum Motor 50. 5
Die Kollektorelektroden der Transistoren Q10 und Q20 sind jeweils mit einem zugeordneten Kollektor der npn-Transistoren Q30 und Q40 verbunden. Auf diese Weise sind die Kollektorelektroden der Transistoren Q30 und ΟΛ0 mit beiden Klemmen des Motors 50 verbunden. Die Emitterelektroden der Transistoren Q30 und Q40 sind geerdet. Die Basis des Transistors Q30 ist über einen ohmschen Widerstand R30 mit dem Kollektor des Transistors QHO verbunden und über eine Parallelschaltung aus einem ohmschen Widerstand R32 und einem Kondensator C30 geerdet. Die Basis des Transistors Q40 ist über einen ohmschen Widerstand R1IO mit dem Kollektor des Transistors Q30 verbunden und über eine Parallelschaltung eines ohmschen Widerstandes R42 und eines Kondensators C+0 geerdet. Die Basiseiektrode des Transistors Q^O ist über einen Triggerschalter S20 nyi t der Schaltungsmasse gekoppelt.
Die ohmschen Widerstände R30, R32 und der Kondensator C30 bilden eine erste Koppel schaltung mit einer ersten Zeitkonstante TC1 . Die Zeitkonstante TC1 wird durch die Werte von R30, R32, C30 und den Basis-Emitterwiderstand des Transistors Q30 bestimmt. In ähnlicher Weise bilden die ohmschen Widerstände R40, R42 und der Kondensator C40 eine zweite Kopplungsschaltung mit einer zweiten Zeitkonstante TC2. Die Zeitkonstante TC2 wird durch die Werte von R40, R42, ChQ und den Basis-Emitterwiderstand des Transistors Q'fü bestimmt. Jm betrachteten Beispielsfalle werden die Verhältnisse so gewählt, daß gilt: Q30 = Q^O, R30 = RtfO, R32 = R42 und C30 >ΓΛ0. Dies bedeutet, daß TC1 größer als TC2 ist. Die Transistoren Q30 und Q40 sind
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über die vorstehend erwähnten ersten und zweiten Kopplungsschaltungen kreuzweise gekoppelt. Die kreuzweise gekoppelten Transistoren Q30 und Q40 bilden einen zweiten Flip-Flop hO.
Die beiden Flip-Flop 30 und hO bilden eine Motorantriebssteuerschaltung.20. Die Schaltungsmasse der Schaltung 20 ist mit einer Masseklemme der Motorleistungsquelle 10 verbunden.
10
Die Funktionsweise der Einrichtung nach Fig. 1 soll nachstehend unter Bezugnahme auf die Fign. 2A bis 2E erläutert werden.
Es sei angenommen, daß vor einem Zeitpunkt t10 (Anfangsphase) die Schalter S10 und S20 offen sind und daß die Kondensatoren C30 und C+0 vollständig entladen sind. Fei— ner sei angenommen, daß folgende Bedingungen gel ten: Q10 = Q20, Q30 = Q40, R10 = R20, R12 = R22, R30 = R40, R32 = R«+2 und C30 > C40.
Der Schalter S10 wird zum Zeitpunkt t10 (Fig. 2A) geschlossen. Dadurch wird die Basis des Transistors Q30 mit der Betriebsspannung Vcc über die Widerstände R12, R10 und R30 vorgespannt. Gleichzeitig wird die Basis des Transistors QkO über die Widerstände R22, R20 und R40 mit der Betriebsspannung Vcc vorgespannt. Da C30 größer als C+0 bzw. TC1 größer als TC2 ist, schaltet der Transistor Q40 durch, bevor der Transistor Q30 leitend werden kann. Damit werden die Transistoren Q30 und Q40 unmittelbar nach dem Zeitpunkt tlO leitend bzw. nichtleitend, wobei die Basis des Transistors Q^O mit einem bestimmten Potential V40 (Fig. 2C) vorgespannt wird. Obwohl das Basispotential V30 des Transistors Q30 übei— gangsweise unmittelbar nach dem Zeitpunkt t10 ansteigt,
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fällt es bald wieder ab (Fig. 2D, Teil X). Der durchgeschaltete Transistor Q^O spannt den Transistor Q10 über den Widerstand R10 vor, so daß der Transistor Q10 durchschaltet. Da der Transistor Q10 leitet, sperrt der Transistor Q20. Damit fließt ein Strom IF zum Antrieb des Motors 50 in Vorwärtsrichtung durch die Transistoren Q10, Q40 und den Motor 50, so daß sich dieser im Uhrzeigersinn bzw. in Vorwärtsrichtung dreht CFig. 2E).
Sobald der Motor 50 einen bestimmten Bewegungsablauf CBetätigung) abgeschlossen hat, wird unverzüglich der Schalter S20 zum Zeitpunkt T12 geschlossen CFig. 2B). Der geschlossene Schalter S20 schließt die Basis des Transistors Q*+0 auf Masse kurz. Damit fällt das Basispotential V^O auf Erdpotential ab CFig. 2C), so daß der Transistor Q'+O gesperrt wird. Damit wird der Antriebsstrom IF zu Null CFig. 2E), wobei der Kondensator C30 über den Widerstand R30 geladen wird. Nach dem Zeitpunkt T12 steigt das Basispotential V30 des Transistors Q30 in dem Maße an, wie sich der Kondensator C30 lädt CFig. 2D). Sobald das Potential V30 zum Zeitpunkt T13 ein bestimmtes Schwel 1 wertpotential VT(, erreicht, schaltet der Transistor Q30 durch. Der leitende Transistor Q30 spannt den Transistor Q20 über den Widerstand R20 vor, so daß dieser leitend wird. Dementsprechend fließt ein Strom IR zum Antrieb des Motors 50 in Rückwärtsrichtung über die Transistoren Q20, Q30 und den Motor 50, so daß sich dieser im Gegenuhrzeigersinn oder in Rückwärts.r i chtung dreht CFig. 2E).
Sobald der Motor 50 die mit seinem Rückwärtslauf erfolgte Betätigung abgeschlossen hat, wird der Schalter S10 zum Zeitpunkt T40 geöffnet CFig. 2E). Damit wird der Antriebsstrom IR zu Null CFig. 2E), wodurch die gesamte Leistungsversorgung für die Motorantriebssteuerschaltung
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20 unterbrochen wird C Fig. 2A ).
In Fig. 3 ist ein zweites Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Motorantriebssteuereinrichtung veranschaulicht. Bei der Schaltung nach Fig. 3 ist der Kollektor des Transistors Q20 über ohmsche Widerstände R24 und R50 mit der einen Klemme de;; Motors 50 verbunden. Die andere Klemme des Motors 50 führt über einen Trennschalter S30 und einen ohmschen Widerstand R14 zu dem Kollektor des Transistors Q10. Parallel zu dem Schalter S30 ist eine Diode D30 derart geschaltet, daß die Kathode der Diode D30 zum Motor 50 hin weist. Die Verbindungsstelle zwischen dem Widerstand R14 und dem Schalter S30 ist mit dem Kollektor des Transistors Q30 verbunden. Die Verbindungsstelle zwischen den Widerständen R24 und R50 ist mit dem Kollektor des Transistors Q40 verbunden.
Die Schaltung nach Fig. 3 arbeitet wie folgt:
Sobald der Leistungsschalter S10 geschlossen wird C Fig. 4A, Zeitpunkt t20 ), gilt die Bedingung C30 > C40 wie im Falle von Fig. 1, wodurch die Transistoren Q10 und QtfO durchschalten und die Transistoren Q20 und Q30 sperren. Damit wird ein Strom IF zum Antrieb des Motors 50 in Vorwärtsrichtung über die Diode D30 dem Motor 50 zugeführt C Fig. ^D, Zeitintervall t20 bis t22 ). Da in diesem Falle die Diode D30 stromleitend ist, fließt der Antriebsstrom IF unabhängig ig von dem Schaltzustand des Schalters S30 in den Motor 50. Kurz nach dem Zeitpunkt t20 wird der Schalter 530 geschlossen C Fig. ^C, Zeitpunkt t21 ).
Sobald der Triggerschalter S20 geschlossen wird C Fig. ^B, Zeitpunkt t22 ), sperren die Transistoren Q10 und Q40, 35
während die Transistoren Q20 und QJO durchschalten.
Damit fließt ein Strom IR zum Antrieb des Motors 50 in Rückwärtsrichtung über den geschlossenen Schalter S30 in den Motor 50 C Fig. 4D, Zeitintervall t22 bist24 ).
Zur besseren Übersicht ist in Fig. 4D die Periode fehlenden Motorstroms entsprechend dem Zeitintervall t12 bis t13 gemäß Fig. 2E nicht dargestellt.
Nachdem der Motor 50 den im Rückwärtslauf erfolgenden Betät.i gungsvorgang beendet hat, wird der Schalter S30 geöffnet C Fig. 4C, Zeitpunkt t24 ). Obwohl die Transistoren Q20 und Q30 noch leitend sind, wird damit der Erregerstrom für den Motor 50 durch die Diode D30 unterbrochen. Kurz nach dem Zeitpunkt t24 wird der Schalter S10 geöffnet und damit die gesamte Leistungsversorgung für die Motorantriebssteuerschaltung 20 unterbrochen C Fig. 4A, Zeitpunkt t25 ).
Der Schalter S30 und die Diode D30 bilden einen TrennschalterkreIs. Die mit diesem Trennschalterkreis versehene Motorantriebssteuerschaltung 20 ist besonders dort günstig, wo eine Zeitverzögerung C Zeitintervall t24 bis t25 in Fign 4A und 4C ) beim öffnen des Schalters S10 auftritt und der Motor 50 zum Zeitpunkt t24 gemäß Fig. 4D stillgesetzt werden soll. Beispielsweise eignet sich die Schaltung 20 gemäß Fig. 3 für die in der japanischen Patentanmeldung Nr. 55-138 138 vom 2. Oktober 1980 beschriebene, automatische Beschickungsvorrichtung .
In Fig. 5 ist ein drittes Ausführungsbeispiel der ei— findungsgemäßen Motorantriebssteuereinrichtung veranschaulicht. Bei der Schaltung in Fig. 5 ist die Basis des Transistors Q10 mit dem Emitter eines pnp-Transistors
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f Q12 verbunden. Die Basis des Transistors Q12 ist über einen ohmschen Widerstand R16 mit dem Emitter des Transistors Q10 und über einen ohmschen Widerstand R10 mit dem Kollektor des Transistors Q20 verbunden. Der KoIlektor des Transistors Q12 ist mit der Basis des Transistors Q40 verbunden. In ähnlicher Weise ist die Basis des Transistors Q20 mit dem Emitter eines pnp-Transistors Q22 verbunden. Die Basis des Transistors Q22 ist über einen ohmschen Widerstand R26 mit dem Emitter des Tran-IQ sistors Q20 und über einen ohmschen Widerstand R20 mit dem Kollektor des Transistors Q10 verbunden. Der Kollektor des Transistors Q22 ist mit der Basis des Transistors Q30 verbunden.
Ig Der Transistor Q12 verstärkt den Basisstrom jedes der Transistoren Q10 und Q'+O, während der Transistor Q22 die Basisströme der zugeordneten Transistoren Q20 und Q30 verstärkt. Damit sind die Transistoren Q10 bis Q40 leicht in der Lage, einen großen Motorantriebsstrom in den Motor einzuspeisen, und zwar obwohl der Stromverstärkungsfaktor hFF jedes der Transistoren Q10 bis Q^O rel at iν kle in i st.
Fig. 6 zeigt ein praktisches Anwendungsbeispiel der erfindungsgemäßen Motorantrtebssteuerschaltung 20. Und zwar ist in Fig. 6 der Aufbau einer automatischen Beschickungseinrichtung eines Videoplattenspielers dat gestellt, bei welchem die Videoplatte automatisch auf einen Drehteller CPlattentel1 er) 100 aufgelegt und abge-5Q nommen wird. in Fig. 6 ist der Drehteller 100 auf der Rotorwelle eines Plattenantriebsmotors 102 befestigt. Eine Hubscheibe 104 zum Auflegen und Abnehmen einer Videoplatte 106 auf und von dem Drehteller 100 ist um den Drehteller 100 angeordnet. Die Auf/Abwärtsbetätigung
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U · » • ♦ g
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der Hubscheibe 104 erfolgt mit Hilfe eines Plattenhubmechan i smus 110. Der Mechan-ismus 110 besitzt eine Schneckenwelle 112, welche mit der Hubscheibe 104 gekuppelt ist und über ein Schneckenrad 114- von dem Motor 50 angetrieben wird.
Sobald eine Tastatur 130 bedient wird, um den Leistungs-B schalter S10 zu schließen, beginnt sich der Motor 50 in ί Vorwärtsrichtung zu drehen C was dem Zeitpunkt t20 in "10 den Fign. 4A und 4D entspricht ). Hierdurch senkt sich die Hubscheibe 104 auf den Drehteller 100 herab. Kurz nachdem die Hubscheibe 104 mit der Absenkung begonnen hat, sch! ießt ein Pos i t i onssensor 12.2 den Trennschalter S30 C was dem Zeitpunkt t21 in Fig. 4C entspricht ). Sobald die Hubscheibe 104 ihre untere Endlage erreicht hat und damit die Videoplatte 106 auf den Drehteller 100 aufgelegt ist, tastet ein Positionssensor 124 diesen Zustand ab und öffnet den Leistungsschalter S10 C was dem Zeitpunkt t25 in Fig. 4A entspricht ). Damit ist der Vorbereitungsvorgnng zum Abspielen der Videoplatte 106 beendet.
Sobald der Abspiel Vorgang der Videoplatte 106 beendet ist, wird eine Tastatur 132 betätigt, um den Leistungsschalter S10 und den Triggerschalter S20 zu schließen. Hierdurch beginnt sich der Motor 50 in Rückwärtsrichtung zu drehen C entsprechend dem Zeitpunkt t22 in den Fign. 4B und 4D ). Der sich rückwärts drehende Motor 50 treibt den Mechanismus 110 in der Weise an, daß sich.die Hubscheibe 104 anzuheben beginnt. Sobald die Hubscheibe 104 ihre obere Endstellung fast erreicht hat, tastet der Positionssensor 122 diesen Zustand ab und öffnet den Trennschalter S30, wodurch der Motor 50 stillgesetzt wird C entsprechend dem Zeitpunkt t24 in den Fign. 4C und 4D ). Sobald nach erfolgter Stillsetzung des Motors 50 die Videoplatte 106
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•17-
zusammen mit ihrem Schutzgehäuse aus dem Plattenspieler entnommen worden ist, tastet ein Positionssensor 120 die Herausnahme der Videoplatte ab und öffnet den Leistungsschalter S10 C was dem Zeitpunkt t25 in Fig. 4A entspricht!)
Es versteht sich, daß die vorstehend erläuterten Ausführungsbeispiele auf vielfältige Weise abgewandelt und geändert werden können, ohne von dem beanspruchten Schutzumfang abzuweichen.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE
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    Motorantriebssteuereinrichtung, mit
    ersten und zweiten Transistoren (Q10, Q20) eines ersten Leitungstyps (pnp), wobei die Basis des ersten Transistors (OJCO mit dem Kollektor des zweiten Transistors (Q2C0, die Basis des zweiten Transistors mit dem Kollektor der. ersten Transistors, die Emitterelektroden der ersten und zweiten Transistoren mit der einen Potential klemme (Vcc) einer Betriebsspannungs- bzw. Leistungsquelle (10), und die Kollektorelektroden der ersten und zweiten Transistoren jeweils mit einer zugeordneten Klemme eines reversierbaren Motors (50) gekoppelt sind;
    dritten und vierten Transistoren (Q30, Q40> eines zweiten Leitungstyps (npn), wobei die Emitterelek-
    -2-
    troden der dritten und vierten Transistoren mit der anderen Potent I al kl etnme CGND) der Betriebsspannungs- bzw. Leistungsquelle (10), und die Kollektorelektroden der dritten und vierten Transistoren jeweils mit einer zugeordneten Klemme des reversierbaren Motors (50) gekoppelt sind, und
    einem Leistungsschalter . (S10),
    welcher in einer Betriebsspannungsleitung der Betriebsspannungs- bzw. Leistungsquelle (10) angeordnet ist,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß die Basis des dritten Transistors (Q30) über eine erste Kopplungsschaltung (C30, R30, R32) mit einer ersten Zeitkonstante (TC1) mit dem Kollektor des vierten Transistors (Q40) gekoppelt ist, während die Basis des vierten Transistors (Q40) über eine zweite Kopplungsschaltung (C^O, R^O, R42) mit einer zwe.iteri Zeitkonstante (TC2) mit dem Kollektor des dritten Transistors (Q30) gekoppelt i st,
    ':
    daß die ersten und zweiten Transistoren (Q10, Q20) einen ersten Flip-Flop (30) bilden, während die dritten und vierten Transistoren (Q30, Q40) einen >
    zweiten Flip-Flop (40) bilden, und
    daß die ersten und zweiten Zeitkonstanten (TC1, TC2) so gewählt sind, daß die ersten und vierten Transistoren (Q10, Q40) im Leitungszustand und die zweiten und dritten Transistoren (Q20, Q30) im Sperrzustand zu dem Zeitpunkt sind, zu dem der
    -3-
    L,e Istungsschal ter (S10D mit der Zuführung einer Betriebsspannung der Betriebsspannungs- bzw. Leistungsquelle C1OD zu den ersten und zweiten Flip-Flop (30, 40) anfängt.
  2. 2. Motorantriebssteuereinrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Triggerschalter (S20) zum Triggern des zweiten Flip-Flop C+0), derart, daß der vierte Transistor (Q40) nicht-leitend gemacht wird.
  3. 3. Motorantriebssteuereinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß in einem Antriebsstrompfad, welcher dem Motor 50 den Antriebsstrom aus der Leistungsquelle C10D zuführt, ein Trennschaltei— kreis (S30, D30) zum Unterbrechen der Antriebsstromzufuhr für den Motor (50) nach erfolgter Triggerung des zweiten Flip-Flop (40) durch den Triggerschalter (S20) angeordnet ist.
  4. 4. Motorantriebssteuereinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet., daß der Trennschalterkreis einen Trennschalter (S30) und eine Diode (D30) auf- , weist, wobei die Diode (D30) die Antriebsstromspeisung des Motors (50) über den Antriebsstrompfad unterbricht, wenn die zweiten und dritten Transistoren (Q20, Q30) leiten und der Trennschalter (S30) geöffnet 1st.
  5. 5. Motorantriebssteuereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet durch einen fünften Transistor (Q12) des ersten Leitungstyps (pnp),dessen Emitter mit der Basis des ersten Transistors (Q10), dessen Basis mit dem Kollektor des zweiten Transistors (Q20) und dessen Kollektor mit der Basis
    -I1-
    1 dos vierten Transistors CQ40) gekoppelt sind.
  6. 6. Motorantriebssteuereinrichtung nach Anspruch 5,
    gekennzeichnet durch einen sechsten Transistor (Q22) 5 des ersten Leitungstyps CpnpD, dessen Emitter mit der Basis des zweiten Transistors CQ20),dessen Basis mit dem Kollektor des ersten Transistors (Q10) und dessen Kollektor mit der Basis des dritten Transistor (Q30) gekoppelt sind.
DE3202912A 1981-01-30 1982-01-29 Schaltungsanordnung zum Steuern der Drehrichtung eines Gleichstrommotors Expired DE3202912C2 (de)

Applications Claiming Priority (2)

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JP1105781U JPS6330234Y2 (de) 1981-01-30 1981-01-30
JP1981093974U JPS58689U (ja) 1981-06-25 1981-06-25 モ−タドライブ回路

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ID=26346428

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DE3202912A Expired DE3202912C2 (de) 1981-01-30 1982-01-29 Schaltungsanordnung zum Steuern der Drehrichtung eines Gleichstrommotors

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DE (1) DE3202912C2 (de)
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