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DE320229C - Invalidenstuhl - Google Patents

Invalidenstuhl

Info

Publication number
DE320229C
DE320229C DE1916320229D DE320229DD DE320229C DE 320229 C DE320229 C DE 320229C DE 1916320229 D DE1916320229 D DE 1916320229D DE 320229D D DE320229D D DE 320229DD DE 320229 C DE320229 C DE 320229C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
seat
chair
parts
seat parts
chair according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1916320229D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE320229C publication Critical patent/DE320229C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61GTRANSPORT, PERSONAL CONVEYANCES, OR ACCOMMODATION SPECIALLY ADAPTED FOR PATIENTS OR DISABLED PERSONS; OPERATING TABLES OR CHAIRS; CHAIRS FOR DENTISTRY; FUNERAL DEVICES
    • A61G5/00Chairs or personal conveyances specially adapted for patients or disabled persons, e.g. wheelchairs
    • A61G5/10Parts, details or accessories
    • A61G5/1043Cushions specially adapted for wheelchairs
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61GTRANSPORT, PERSONAL CONVEYANCES, OR ACCOMMODATION SPECIALLY ADAPTED FOR PATIENTS OR DISABLED PERSONS; OPERATING TABLES OR CHAIRS; CHAIRS FOR DENTISTRY; FUNERAL DEVICES
    • A61G5/00Chairs or personal conveyances specially adapted for patients or disabled persons, e.g. wheelchairs
    • A61G5/10Parts, details or accessories
    • A61G5/1043Cushions specially adapted for wheelchairs
    • A61G5/1045Cushions specially adapted for wheelchairs for the seat portion
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61GTRANSPORT, PERSONAL CONVEYANCES, OR ACCOMMODATION SPECIALLY ADAPTED FOR PATIENTS OR DISABLED PERSONS; OPERATING TABLES OR CHAIRS; CHAIRS FOR DENTISTRY; FUNERAL DEVICES
    • A61G5/00Chairs or personal conveyances specially adapted for patients or disabled persons, e.g. wheelchairs
    • A61G5/10Parts, details or accessories
    • A61G5/1091Cushions, seats or abduction devices

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Chairs Characterized By Structure (AREA)

Description

  • Invalidenstuhl. Die Erfindung behandelt einen Invalidenstuhl., hauptsächlich für Kriegsbeschädigte, welche künstliche Beine oder Stehbeine tragen müssen, auch für Invaliden init Oberschenkel-, Gesäß- oder Hüftgelenkschuß. Derartige Beschädigte sind in den meisten Fällen nicht in der Lage, sich richtig auf einen Stuhl zu setzen, sie können vielmehr zu diesem Zwecke nur die äußerste Stuhlkante benutzen, wodurch der verbleibende Gesäßteil, im besonderen die Oberschenkel, frei hervorstehen und ein dauerndes Sitzenbleiben ausgeschlossen ist.
  • Durch die Eigenart des Invalidenstuhles gemäß vorliegender Erfindung ist es nun möglich gemacht, daß. das ganze Hintergesäß mit den Steißbeinknochen einen vollen Aufsitz erhält.
  • Invaliden, welche künstliche Beine, im besonderen Oberschenkelbeine tragen müssen, können sich wegen der dicken Wulst am Oberschenkeltrichter am Gesäß nicht richtig und ruhend setzen, weshalb der ganze Ober- j schenkel freien Raum im Stuhlsitz haben muß.
  • Bei steifem Hüftgelenk ist es ganz besonders erforderlich, daß das kranke Bein am Sitz des Stuhles keine Behinderung beim Sitzen R empfindet, mithin frei und auf den Fußboden aufstehen kann, und der gesunde Körperteil i eine richtige normale Halbsitzfläche am bequemsten in der Mitte der vollen Sitzfläche erhält. ; Die Figuren der Zeichnung lassen einen derartigen .Invalidenstuhl in beispielsweiser Ausführungsform erkennen, und zwar zeigt: Fig. i einen Stuhl in Draufsicht mit weggeschnittener Stuhllehne, der für solche In , validen -zu benutzen ist, die beiderseits künstliche oder kranke Beine besitzen.
  • Fig. 2 stellt Einen Stuhl dar für Fälle, wo das linke Bein fehlt -oder krank ist, Fig. 3 einen für Fälle, wo das rechte Bein fehlt oder krank ist.
  • Fig. q. zeigt einen Vollsitz. Die Fig. 3 und 6 sind Vorderansichten der Fig. i und 2.
  • Fig. 7 veranschaulicht eine Seitenansicht nach Fig. 3- mit Schnitt der Sitzfläche für das Steißbein, und Fig. 8 eine Unteransicht von Fig. q.. Die Fig. g bis 12 zeigen schaubildlich die Benutzung des Stuhles als Vollsitz und die Auswechselung der einen Sitzfläche.
  • Fig. i3 zeigt einen drehbaren Sitz mit beiderseits angeordneten Sitzflächen.
  • Der Invalidenstuhl wird in der Hauptsache als Vollsitz hergestellt und besteht aus zwei auswechselbaren Sitzteilen a und b für die Oberschenkel und einem feststehenden Sitzteil c für das Sitzbein. Von der Rücklehne d ausgehend und in der Mitte des Stuhles nach vorn verlaufend, ist eine Reitstütze e angeordnet, welche hier beispielsweise Nuten f besitzt, die zur Aufnahme von entsprechend geformten Leisten oder Federn g dienen, welche sich an den Längsseiten h der Sitzteile a und b befinden. Der an den feststehenden Sitzteil c anstoßende Teil i der Sitzfläche von a und b schließt entweder bündig ab oder ist abgesetzt. Rechts und links ist außen an den Sitzteilen a, b noch je eine Nut k eingefügt, die in die jeweilige, rechts- oder linksseitig liegende Armlehnstütze k' eingreift und auf diese Weise ein Verschieben der Sitzfläche in der Längsrichtung unmögl-ch macht. Auf der unteren Seite des Stuhles (Fig. 8) ist ein Rahmen - oder Federn l - angeordnet, der eine feste Auflage der Sitzteile verbürgt und das Abweichen der benutzten Sitzhälfte nicht zuläßt.
  • Krankenstühle, bei denen auf einer festen Auflage zwei beweglich angebrachte Sitzhälften ruhen, sind an sich bekannt.
  • Gesetzt den Fall, der Vollsitz würde für einen Invaliden in Anspruch genommen werden, dessen linkes Bein fehlt oder krank ist, so hebt man den rechten Sitzteil des Stuhles etwas empor (Fig. ii) und verschiebt ihn so lange nach vorn (Fig. io), bis er die Reitstütze verlassen hat (Fig. g). Für ein fehlendes oder krankes rechtes Bein verfährt man in umgekehrter Weise, nur muß dann die Sitz-.Fläche für das gesunde linke Bein erst eingefügt werden. Besitzt der Invalide sowohl ein fehlendes oder krankes rechtes, als auch ein fehlendes oder krankes linkes Bein, so werden beide Sitzteile vom Stuhle entfernt.
  • An Stelle, daß die Sitzflächen des Stuhles herausnehmbar angeordnet sind, kann der Sitz aber auch drehbar sein, nur wird dann die Reitstütze als Welle ausgebildet und muB der Sitz mit Flächen beiderseits zum Sitzen eingerichtet sein.

Claims (3)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE: i. Invalidenstuhl, dadurch gekennzeichnet, daß der Sitz gebildet ist aus zwei lose eingefügten, auswechselbaren (abnehmbaren) Sitzteilen (a, b) für die Oberschenkel und einem fest angebrachten Sitzteil (c) für das Sitzbein.
  2. 2. Invalidenstuhl nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet; daß in der Mitte des Stuhles eine Reitstütze (e) mit Nuten angeordnet ist, die zur Aufnahme von entsprechend geformten Federn oder Leisten der auswechselbaren Sitzteile dienen.
  3. 3. Stuhl nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß an der äußeren Längsseite der auswechselbaren Sitzteile (a, b) Nuten oder Ausbuchtungen (k) angebracht sind, welche in die Armlehnstützen (k') eingreifen, um die Sitzteile in ihrer Gebrauchslage festzuhalten. q.. Stuhl nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein wechselbarer Sitzteil um die Reitstütze als Drehachse umklappbar ist und beiderseits (unten und oben) Sitzflächen besitzt (Fig. i3).
DE1916320229D 1916-09-08 1916-09-08 Invalidenstuhl Expired DE320229C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE320229T 1916-09-08

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE320229C true DE320229C (de) 1920-04-13

Family

ID=6153863

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1916320229D Expired DE320229C (de) 1916-09-08 1916-09-08 Invalidenstuhl

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE320229C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6139109A (en) * 1999-02-08 2000-10-31 The Joie Of Seating, Inc. Race car seat and jig and method for making the same

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6139109A (en) * 1999-02-08 2000-10-31 The Joie Of Seating, Inc. Race car seat and jig and method for making the same

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