DE329942C - Moertel zum Verbinden von Wandplatten, Gipsdielen u. dgl. - Google Patents
Moertel zum Verbinden von Wandplatten, Gipsdielen u. dgl.Info
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Description
- Mörtel zum Verbinden von Wandplatten, Gipsdielen u. -dgl. Die zurHerstellu;ng dünner Zwischenwände dienenden Wandplatten, wie Gipsdielen Zementplatten u. dgl., werden, abgesehen von ihrem Verband -durch Falzleisten und Nuten, an ihren sich auf- und aneinanderfügenden Hochkantflächen ähnlich wie -gewöhnliches Mauerwerk mittels Kalkmörtel, Zement oder Gips miteinander verbunden. Solcher Vermauerung@mörtel kann seine bindende Wirkung aber nur dann richtig ausüben, wenn zwischen den zu verbindenden Steinen ziemlich breite Fugen offen bleiben, die von dem Mörtel ausgefüllt werden. Derartige Fugen stören aber, wenn sie nicht sorgfältig verputzt werden, die glatte, säubere Oberfläche solcher aus - Gipsdielen o. dgl. herzustellender Zwischenwände und machen sich vielfach auch nach dem Überkleben mit Tapete bemerkbar.
- Um dies zu vermeiden, ein möglichst enges Zusammenfügen unter Vermeidung sichtbarer Fugen in - den. Oberflächen derartiger Zwischenwände ohne jedes Verputzen zu ermöglichen und außerdem den Wänden vermöge festeren Verbandes der Platten eine größere Widerstandsfähigkeit zu geben, wird nach vorliegender Erfindung ein Mörtel benutzt, dessen Bindemittel ein .in Wasser --gelöster Klebstoff, wie tierischer oder pflanzlicher Leim, Auflösungen von kolloidhaltigen Tange-oder Flechtenarten o. dgl., bildet. Solche Klebstoffe sind ohne weiteres geeignet, poröse mineralische Körper, wie Gipsdielen, Zementplatten o. dgl., an ihren glatten, einander dicht berührenden Stoßflächen miteinander fest und dauerhaft zu verbinden, haben indessen den Übelstand, daß sie von dem porösen Plattenkörper lebhaft aufgesogen werden, so daß sie leicht schon eintrocknen und ihre Klebkraft verlieren, bevor noch die Platten an ihrem richtigen Platz dicht zusammengefügt sind.
- Um dies zu vermeiden, wird nach vorliegender Erfindung dem in Wasser gelösten Klebstoff fetter Ton oder ein ähnlicher, äußerst feinkörniger, plastischer, mineralischer Stoff zugesetzt. Dieser Tonzusatz - vermindert wegen seiner außerordentlichen Feinkörnigkeit und der kolloidärtigen Plastizität der Tonmasse die leichte Beweglichkeit der flüssigen Leimmasse nur wenig, anderseits hat aber der Ton die Neigung, das Wasser festzuhalten, und hindert daher das Aufsaugen des flüssigen Leimes durch die damit bestrichenen Flächen der Gipsdielen o. dgl. oder verlangsamt diesen Vorgang doch genügend, um das vorherige Zusammenfügen der Steine zu ermöglichen.
- Es ist allerdings bekannt, Kitte, welche zum Ausfüllen und Verfugen von, Rissen in Gipsplatten o.'dgl. dienen, aus einem mit Leim angemachten Gips bzw. mit Gips versetzten Leim herzustellen. Derartige Verkittungsmittel müssen aber unmittelbar nach dem Zusammenmischen der Bestandteile- während der Abbindezet des Gipses verbraucht werden.
- Bei dem nach vorliegender Erfindung" zusammengesetzten Mörtel bildet dagegen nur der Leim das erhärtende Verbindungsmittel, während der zugesetzte mineralische Körper, nämlich Ton, seine das Aufsaugen. ,des Lösungswassers durch die Oberflächen der Gipsplatten erschwerende Wirkung nur beim Verarbeiten ausübt. - Der Leimmörtel ist deshalb dauernd gebrauchsfähig, kann streichfertig versandt und ohne nennenswertenVerlust aufgebraucht werden.
- Der zu 'verwendende. ,Klebstoff, -beispielsweise Chromleim öder ein- anderer, nach dem Eintro_it-rieder durch Wasser auflösbarer Klebstoff, wird in dünnflüssige Lösung gebracht und mit fettem, vollkommen sandfreiem, vorzugsweise feingeschlemmtem Ton in solcher Menge verrieben, daß die entstehende Masse die Dichte eines zähen Kleisters annimmt, der noch mittels grober Pinsel ö. dgl. aufgestrichen werden kann. Die so hergestellte Mörtelmasse ist so leicht beweglich und plastisch, daß sie beim Zusammenfügen der an den Stoßflächen damit -bestrichenen Falzplatten nicht nur alle Zwischenräume dicht ausfüllt, sondern ein äußerst enges Aneinanderfügen der Stoßflächen unter Herausdrängen. des Mörtelüberschusses aus den Fugen ohne Schwierigkeit ermöglicht, so daß nach der Beseitigung des herausgequollenen Mörtels die Fugen kaum mehr sichtbar sind. Die Bindekraft des Klebstoffes wird durch den Tonzusatz unter diesen Umständen nicht nennenswert herabgesetzt, und es läßt sich daher je nach der Menge und Beschaffenheit der verwendeten Klebstoffmasse eine mindestens ebenso große Festigkeit der Fugenstellen erzielen wie sie die Plattenmasse selbst besitzt. Die Festigkeit von mit solchem Mörtel hergestellten, aus Platten aufgebauten dünnen Wänden ist daher ebenso groß, wie wenn diese Wände aus einem Stück beständen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Mörtel zum Verbinden von Wandplatten, Gipsdielen u: dgl., dadurch gekennzeichnet, daß er aus einem Gemisch von feinem Ton mit einem mit Wasser aufgelösten Klebstoff, wie Leim o. dgl., besteht.
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| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE329942T | 1918-05-26 |
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| DE329942C true DE329942C (de) | 1920-12-01 |
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|---|---|---|---|
| DE1918329942D Expired DE329942C (de) | 1918-05-26 | 1918-05-26 | Moertel zum Verbinden von Wandplatten, Gipsdielen u. dgl. |
Country Status (1)
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1918
- 1918-05-26 DE DE1918329942D patent/DE329942C/de not_active Expired
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