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DE328703C - Einrichtung zur Befestigung von auf Widerlagern aufruhenden Stirnverbindungen umlaufender Wicklungen elektrischer Maschinen mittels Bandagen - Google Patents

Einrichtung zur Befestigung von auf Widerlagern aufruhenden Stirnverbindungen umlaufender Wicklungen elektrischer Maschinen mittels Bandagen

Info

Publication number
DE328703C
DE328703C DE1919328703D DE328703DD DE328703C DE 328703 C DE328703 C DE 328703C DE 1919328703 D DE1919328703 D DE 1919328703D DE 328703D D DE328703D D DE 328703DD DE 328703 C DE328703 C DE 328703C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bandage
wedges
strips
bandages
connecting strips
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1919328703D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AEG AG
Original Assignee
AEG AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by AEG AG filed Critical AEG AG
Application granted granted Critical
Publication of DE328703C publication Critical patent/DE328703C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K3/00Details of windings
    • H02K3/46Fastening of windings on the stator or rotor structure
    • H02K3/50Fastening of winding heads, equalising connectors, or connections thereto
    • H02K3/51Fastening of winding heads, equalising connectors, or connections thereto applicable to rotors only

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Insulation, Fastening Of Motor, Generator Windings (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Befestigung vonrauf Widerlagern aufruhenden Stirnverbindungen umlaufender Wicklungen elektrischer 1Vlaschinen mittels Bandagen. Nach einer Ausführung des Hauptpatents werden die auf den mit hochgebogenen Rändern versehenen Unterlagen aufgewickelten Bandagen in der Weise statt oder außer anderen Kurzschlußverbindungen mit den Nutenverschlußkeilen zu einer Käfigwickhtng vereinigt, daß über die Enden der Nutenverschlußkeile und der Bandagenunter= lagen besondere, in Richtung der Läuferachse nachgiebige Verbindungsstücke gelegt sind. Dadurch können die Stirnverbindungen, dem Wesen des Hauptpatents entsprechend, dem durch. die Wärmeausdehnung der Wicklung hervorgerufenen Achsialschub ungehindert nachgeben.
  • Durch diese Art der Verbindung zwischen der Bandagenunterlage -und den Keilen geht nutzbarer Raum für die Bandage verloren, weil sie an den Stellen, wo. die besonderen Verbindungsstücke in den Wickelraum eingelegt sind, nur in geringerer Lagenzahl und auch in geringerer Breite als an den übrigen Stellen gewickelt werden kann. Die Her-Stellung der elastischen Verbindung erfolgt demnach auf Kosten der Festigkeit.
  • Nach dem ersten Zusatzpatent 3-27q.85 wird dieser Übelstand dadurch beseitigt; daß nicht besondere nachgiebige Verbindungsstücke angeordnet werden, sondern daß die den Nutenverschlußkeilen zugekehrten Enden der metallenen Unterlagen selbst in Achsenrichtung der Maschine nachgiebig ausgeführt und mit den Enden der Nutenverschlußkeile gutleitend verbunden werden.
  • Die achsiale Federung wird durch Einfügung wellen- oder schlaufenartiger Ausbiegungen in den den Nutenverschlußkeilen zugekehrten Enden der metallenen Unterlagen bewirkt, welche gleichzeitig als Wider-Lager für die Bandage dienen. Hierbei müssen die dem Widerlager dienenden Teile der wellen- oder schlaufenartigen Ausbiegungen durch Hartlötung, Nietung, Punktschweißungoder gleichwertige Mittel verseift werden, um eine genügende Widerstandsfähigkeit gegen die Preßwirkung der Bandage zu erhalten. Durch diese erforderliche Versteifung, welche an und für sich einen die Herstellungskosten der Einrichtung steigernden Arbeitsvorgang bedingt, wird auch die ächsiale Nachgiebigkeit der metallenen Unterlagen beeinträchtigt, da für die Federung der Schlaufen- oder der wellenartigen Ausbiegung nur der äußerste Teil - in Frage kommt und sich -die Schenkel zufolge der Versteifung an der Federung nicht beteiligen können.
  • Durch- vorliegende Zusatzerfindung- wird eine weitere vorteilhafte Verbindung zwischen der als Kurzschlußverbindung dienenden Bandage und den Nutenverschlußkeilen geschaffen, welche einerseits keinen nennenswerten Wickelraum der Bandage in Anspruch nimmt und anderseits die Einschaltung einer wirksamen Federung ermöglicht, weil hierbei die der Federung dienenden wellen- oder schlaufenartigen Aasbiegungen nicht gleichzeitig als Widerlager für die Bandage dienen und deshalb auch ihre Schenkel nichf.versteift zu werden brauchen.
  • Nach vorliegender Erfindung besteht die Unterlabe für die Bandage im Sinne des Hauptpatents aus mit hochgebogenen Enden versehenen Unterlagsstreifen, welche, in Richtung der Nutenverschlußkeile angeordnet, mit dem Läuferkörper weder starr noch elastisch verbunden sind, während die elektrische Verbindung zwischen den Xutenverschlußkeilen und der Bandage durch besondere in der Achsenrichtung elastische Verbindungsstreifen erfolgt, welche zwischen den Unterlagsstreifen für die Bandage eingelegt werden. Das eine Ende der Verbindungsstreifen wird, zwischen den Keilenden liegend, mit diesen fest und elektrisch gutleitend verbunden, während das andere Ende von der Bandage überdeckt wird.
  • Die Zeichnung läßt das Wesen der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel erkennen, und zwar stellt Fig. i denjenigen Teil. eines Läufers einer elektrischen Maschine von oben gesehen dar, auf welchem die Stirnverbindungen gelagert sind, während F,ig. a einen Längsschnitt in Richtung der Schnittlinie A-B, Fig. 3 einen Längsschnitt in-Richtung der Schnittlinie C-D veranschaulicht.
  • Es bezeichnet übereinstimmend mit der Zeichnung nach dem Hauptpatent a den Läuferkörper, b das wirksame Eisen desselben, c die Nutenverschlußkeile; d die Stirnverbindungen, die gegen - die Wirkung der Fliehkraft durch die Bandage e gesichert sind, welch letztere gleichzeitig statt oder außer anderen Kurzschlußverbindungen mit den Nutenverschlußkeilen .zu einer Käfigwicklung vereinigt ist. Die metallene Unterlage für die Bandage, welche dem Hauptpatent entsprechend mit flänschartig hochgebogenen Rändern versehen und weder mit dem Läuferkörper noch mit an demselben befestigten Teilen starr verbunden ist, besteht aus mit hochgebogenen Enden versehenen Unterlags- , streifen f. Die den- Keilen zugekehrten Enden sind weder elastisch ausgeführt, noch durch Einfügung besonderer elastischer Verbindungsstücke mit den Nutenverschlußkeilen -nachgiebig verbunden, so daß die Streifen f 4 ausschließlich der Auflage und dem Wider -Lager der Bandage e dienen.
  • Wie bei den Ausführungsbeispielen des Hauptpatents, ist :auch hier zwischen die Bandagenunterlage f und die Stirnverbindungen eine Zwischenlage g aus elektrisch I isolierendem Material und über dieser, um das Eindrücken .der Unterlagsstreifen -in die Isolation. zu verhindern, eine Zwischenlage h aus Metllblech gelegt. .
  • j' Die elektrische Verbindung zwischen der Bandage e und den Nutenverschlußkeilen c ist t erfindungsgemäß durch besondere Verbindungsstreifen l bewirkt, welche bei n in der l Achsenrichtung der Maschine elastisch sind. Die achsiale Nachgiebigkeit kann in gleicher Weise, wie es 'bei dem Gegenstand des ersten Zusatzpatents geschehen *ist, durch wellen- oder schlaufenartige Aasbiegungen in den den Nutenverschlußkellen zugekehrten Enden der Verbindungsstreifen L oder durch Einschaltung besonderer federnder Zwischenstücke bewirkt werden. Es können dabei auch diese elastischen Enden mit den - Verbindungsstreifen aus einem Stück bestehen oder als - besondere Teile mit ihnen fest verbünden sein und- die Federung durch Unterteilung (Lamellierung) der Streifen oder Streifenenden, gesteigert werden.
  • Das eine Ende h der Verbindungsstreifen liegt zwischen den Enden der Keile c, das andere Ende L, ist von der Bandage e überdeckt-. Die zwischen den Keilen liegenden Enden h sind mit den ersteren elektrisch gutleitend verbunden. Es wird dieses -dadurch erreicht, daß man jene Enden in der Umfangsrichtung der - Maschine derart verbreitert, daß sie unter oder wie die Zeichnung zeigt, über die Enden der benachbarten Keile greifen. Auch könnte man die Verbreiterung nur einseitig vornehmen, so daß sie nur unter oder über das Ende eines benachbarten Nutenverschlusskeiles zu liegen kommt. Die Verbreiterungen können mit den Enden h aus einem Stück bestehen oder auch als besondere j Blechstücke an ihnen durch Nietung, Schweißung oder -gleichwertige Mittel befestigt sein.
  • Eine technisch leicht. ausführbare und sowohl elektrisch als auch mechanisch vorteilhafte Verbindung zwischen den Enden 1, der Verbindungsstreifen und den Nutenverschlußkeilen c zeigt das Ausführungsbeispiel der Zeichnung. Die Verbreiterungen v, dieser Enden werden, wie d?e Fig. a und 3 erkennen lassen, muldenartig geformt und greifen über entsprechende muldenartige Aüsdrehungen der Keilenden. - Durch die in dieser Weise in Eingriff gebrachten Enden der Keile und der Verbindungsstreifen wird eine geschlossene Ringnut gebildet, in welche eine zusätzliche Bandage m gewickelt wird. Die Bandage w bildet neben der Bandage e einen Kurzschlußring für die Nutenvers.chlußkeile und bewirkt gleichzeitig .durch den starken Druck sowohl einen guten- elektrischen Kontakt zwischen den verbreiterten Enden der Verbindungsstücke L und den Keilenden als auch eine zuvierlässige mechanische Befestigung dieser Teile gegeneinander.
  • Die muldenartigen Verbreiterungen v.-werden in der Darstellung aus besonderen Blechstücken hergestellt, die mit den Enden l,_ der Verbindungsstreifen l durch Niete - verbunden sind. Selbstverständlich können auchier diese muldenartige Verbreiterungen mitden Verbindungsstreifen aus einem Stück bestehen, oder wenn die Verbindungsstreifen l oder Enden derselben zwecks Erhöhung der achsialen Nachgiebigkeit aus einzelnen Lamellen zusammengeschichtet sind, auch durch unmittelbare Verbreiterung einer oder einzelner dieser Lamellen gebildet werden.
  • Man kann die Verbindung zwischen den Enden der Nutenverschlußkeile und denen der Verbindungsstreifen auch in der Weise herstellen, daß man nur die Keilenden mit muldenartigen Ausdrehungen zur Aufnahme der zusätzlichen Bandage m ausführt, während man die Verbreiterungen v, nicht muldenartig formt, sondern sie nur flach in die .Ausdrehungen der Keile einlegt oder sie unter die Keilenden"preßt.
  • Die Bandagen m und e wird man vorteilhafterweise nicht unmittelbar .auf die Keilenden' bzw. Verbreiterungen v, der Verbin, dungsstreifen oder die Unterlagsstreiferi f aufwickeln, sondern erst nach Unterlegen eines an sich bekannten dünnwandigen ringförmigen Blechgehäuses w, welches nur dem Zweck dient, zu. verhüten, daß das Lötmittel beim Zusammenlöten der Bandage seitlich und in den Zwischenräumen unter der Bandage abfließt. In der Fig. i sind. sowohl die Bandagen m und e als auch die dünnwandigen Blechgehäuse w nicht mit. eingezeichnet, um die Anordnung der Verbindungsstreifen besser erkennen zu lassen.
  • Um zwischen der Bandage e und den den Keilen-abgekehrten Enden der Verbindungsstreifen eine gute Kontaktfläche zu erzielen, werden auch diese Enden in der Umfangsrichtung verbreitert, und zwar so, daß sie über oder unter die Unterlagsstreifen f greifen. In Fig. i sind diese Verbreiterungen v. als besondere Blechstücke ausgeführt, die mit den Verbindungsstreifen vernietet sind, über die Unterlagsstreifen fgreifen, in der Breite annähernd gleich der Nutenteilung und in der Länge annähernd gleich der lichten Länge der j Unterlagsstreifen f bemessen sind. Auch hier ist es natürlich angängig, die unter der Bandage e liegenden Verbreiterungen mit den Verbindungsstreifen aus einem Stück herzustellen oder bei Anwendung lamellierter Verbindungsstreifen eine oder einige Lamellen i unmittelbar mit dieser Verbreiterung auszuführen. Da die Bandagen nicht nur als Befestigungsinittel für die Wicklung, sondern auch als Kurzschlußverbindun@g ausgenutzt werden, muß man bei der Wahl des Bandagenmaterials sowohl auf die - mechanische Festigkeit als auch auf die elektrische Leitfähigkeit Rücksicht nehmen. Da aber der hinsichtlich der mechanischen Festigkeit hochwertige Stahldraht eine ungünstige Leitfähigkeit besitzt, wird man vorteilhafterweise die Lagen der Bandage, welche den Verbindungsstreifen zunächst liegen, aus elektrisch gutleitendem Material, z. B. Bronze, ausführen und nur für die übrigen Lagen Material hoher mechanischer Festigkeit, also z. B. Stahl, verwenden. Durch diese Kombination des Bandagenmaterials werden beide gewünschten Eigenschaften bei der Einrichtung erzielt, nämlich günstige Leitfähigkeit und hohe Festigkeit.
  • Bei allen beschriebenen Ausführungsbeispielen erfordern die Schenkel y- der zur Federung eingefügten wellen- oder schlaufenartigen Aüsbiegungen an den Enden der Verbindungsstreifen l keine besondere Versteifung der einzelnen Lamellen durch Hart Tötung, Nietüng, Punktschweißung o. dg1., da die massiven Unterlagsstreifen f an beiden Enden -flanschartig hochgebogen sind und der Bandage e ein ausreichendes Widerlager bieten. Durch das .Fortfallen der Versteifung in den Schenkeln r der Ausbiegung ist natürlich die Nachgiebigkeit der Verbindungsstreifen erheblich gesteigert. Da die federnden Teile der Verbindungsstreifen nicht als Widerlager für die Bandage verwendet werden brauchen, kann für die achsiale Nachgiebigkeit jedes beliebige federnde Organ eingeschaltet werden.

Claims (3)

  1. PATENT-ANSPIzL%HE: i. Einrichtung zur Befestigung von auf Widerlagern aufruhenden Stirnverbindungen umlaufender Wicklungen elektrischer Maschinen mittels Bandagen nach Patent3r$727, bei welcher die'metallenen Nutenverschlußkeile statt oder außer anderen Kurzschlußverbindungen mittels Bandagen zu cinerKurzschlußwicklungveibunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß die mit hochgebogenen Enden versehenen Unterlagsstreifen für die Bandagen in Richtung der Nutenverschlußkeile angeordnet, mit dem Läuferkörper weder starr noch elastisch verbunden werden, während die elektrische Verbindung zwischen Nutenverschlußkeilen und der Bandage durch besondere, zwischen den Unterlagsstreifen eingelegte,-in der Achsenrichtung elastische Verbindungsstreifen erfolgt, deren eines Ende, zwischen den Keilenden liegend, mit diesen fest uni elektrisch gutleitend verbunden wird, während das andere Ende von der Bandage überdeckt wird.
  2. 2. -Ausführung der Anordnung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die elastischen Verbindungsstreifen an den den Keilen zugekehrten Enden gegebenenfalls . durch besonders angesetzte Blechstücke in der Umfangsrichtung der Maschine derart verbreitert werden, daß sie über oder unter ein oder beide Enden der benachbarten Keile greifen.
  3. 3. Ausführung der Einrichtung nach Anspruch r und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die in der Umfangsrichtung verbreiterten Enden der elastischen Verbindungsstreifen muldenartig geformt, in muldenartige Ausdrehungen- der Keilenden greifen und durch eine in die dadurch gebildete Ringnut gewickelte zusätzliche Bandage fest' mit- den Keilen verbunden werden. q.. Ausführung der Einrichtung nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß die den Keilen abgekehrten Enden der Verbindungsstreifen gegebenenfalls durch besonders angesetzte Blechstücke in der Umfangsrichtung - der Maschine derart verbreitert werden, daß sie über oder unter die Unterlagsstreifen für die Bandage greifen. 5. -Einrichtung nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß für die unteren,. den Verbindungsstreifen zunächstliegenden Lagen der- Bandage elektrisch gutleitendes Material, z. B. Bronze, für die oberen Material hoher Festigkeit, z. B. Stahl, verwendet wird.
DE1919328703D 1919-04-27 1919-04-27 Einrichtung zur Befestigung von auf Widerlagern aufruhenden Stirnverbindungen umlaufender Wicklungen elektrischer Maschinen mittels Bandagen Expired DE328703C (de)

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