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DE328358C - Beschickungsvorrichtung fuer liegende Karbidoefen mit eingehaengten Elektroden - Google Patents

Beschickungsvorrichtung fuer liegende Karbidoefen mit eingehaengten Elektroden

Info

Publication number
DE328358C
DE328358C DE1919328358D DE328358DD DE328358C DE 328358 C DE328358 C DE 328358C DE 1919328358 D DE1919328358 D DE 1919328358D DE 328358D D DE328358D D DE 328358DD DE 328358 C DE328358 C DE 328358C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
troughs
loading
tilting
carbide
feeding device
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1919328358D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bayerische Stickstoffwerke A G
Franz Meguin & Co A G
Original Assignee
Bayerische Stickstoffwerke A G
Franz Meguin & Co A G
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bayerische Stickstoffwerke A G, Franz Meguin & Co A G filed Critical Bayerische Stickstoffwerke A G
Application granted granted Critical
Publication of DE328358C publication Critical patent/DE328358C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27DDETAILS OR ACCESSORIES OF FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS, IN SO FAR AS THEY ARE OF KINDS OCCURRING IN MORE THAN ONE KIND OF FURNACE
    • F27D3/00Charging; Discharging; Manipulation of charge
    • F27D3/18Charging particulate material using a fluid carrier

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Vertical, Hearth, Or Arc Furnaces (AREA)

Description

  • Beschickungsvorrichtung für liegende Karbidöfen mit eingehängten Elektroden. Die modernen Karbidöfen unterscheiden sich von den älteren. besonders dadurch, daß sie meistens mit versenkt liegendem Bett ausgeführt sind, in das meist drei Elektroden nebeneinander eingehängt sind. Beidiesen Öfen, deren Anordnung einen großen Einsatz und demgemäß eine hohe Leistung ermöglicht, wurde bisher noch ausnahmslos die Beschickung von Hand vorgenommen. Das wird nun natürlich als sehr lästig empfunden, zumal durch die hohe Leistung der Öfen eine große Anzahl Bedienungsleute erforderlich ist. Anderseits zählt die Bedienung der Karbidöfen wegen der vor den Öfen herrschenden großen Hitze zu den schwierigsten Arbeiten. Ferner muß man noch berücksichtigen, daß diese Arbeit nicht allein wegen .der Hitze, sondern insbesondere wegen der auftretenden Gase und der starken Staubentwicklung äußerst gesundheitsschädlich ist. Nun sind bei dem alten System von Karbidöfen schon Beschickungsvorrichtungen bekannt, durch welche die Beschickung auf mechanischem Wege vorgenommen werden kann. All diese bekannten Deschickungsvorrichtungen lassen sich aber für die Karbidöfen mit versenkt liegendem Bett nicht verwenden.
  • Die vorliegende Erfindung betrifft nun eine Einrichtung, mit welcher die Beschickung der Karbidöfen mit versenkt liegendem Bett auch auf rein maschinelle Art und Weise erreicht wird. Als Beschickungsmaterial soll dabei vorzugsweise ein Schüttgut Verwendung finden, das aus einer Mischung von Koks und Kalksteinen besteht. Im wesentlichen besteht die neue Maschine aus einem fahrbarer, -Gestell mit Bunker. welcher das Schüttgut enthält, und aus Lademulden unter dem Auslaui dieser Bunker. welche mechanisch über der. Ofen gefahren werden und dann, durch Umkippen .das 1l-aterial in den Ofen an die Elektroden schütten. Sind die Mulden entleert, ist also die Beschickung erfolgt, dang richten sich die Mulden wieder auf und fahren mitsamt dem Lademuldenträger in die Maschine zurück und die letztere kann weites zur Beschickung des nächsten Ofens ä fahren werden.
  • Fig. i ist eine Seitenansicht der 1laschine. Fig. y eine -,`orderansicht, und Fig.3 ein Grundriß.
  • Der Ladeinuldenträger, welcher die kippbaren «Mulden und die zu diesem gehöriger Teile aufnimmt, besteht aus einem gehöriger Profileisengestell mit einem hinteren umlebaren Stück a., um die Maschinen innerhalt des zur Verfügung stehenden Raumes unterbringen zu können. Der umlegbare Teil wird bei der Vor- und Rückwärtsbewegung de: Muldenträgers durch ein Hebelsystem 1 selbsttätig gesenkt bzw. gehoben. Auf dein Muldenträger sind zwei kippbare Mulden i angeordnet. jede dieser Mulden ist an ihrem hinteren Ende mittels eines starken Stahlgußfiansches d auf eine Welle e aufgekeilt, welche an den Muldenträgern in zwei ZYalzenlagern f gelagert und am hinteren ßnch durch ein Kegel-etrielie - mit der :@ntrieh#-vorrichtung verbunden sind. Der Muldenträger kann finit Hilfe einer Antriehczahnstange i, die in der Mitte der beiden Haupt= trageigen gelagert ist, ror- und rückwärts bewegt «-erden. Es ist aber nicht notwenrlil-. daß zum Vor- und Zurückfahren des -Muldenträgers gerade eine Zahnstange gewählt wird, vielmehr kann zu diesem Zwecke jede Einrichtung benutzt werden. Durch entsprechende Schaltung oder "sonstige Einrichtungen kann der Hub bzw. Vorwärtsgang des Muldenträgers auf die einfachste Weise begrenzt werden. Der Antrieb der Zahnstange i erfolgt durch eine unter dem Muldenträger hergehende Ritzehvelle h vermittels des Triebwerkes 1. -Um die Bedienung und den ganzen Betrieb möglichst einfach und sicher zu gestalten, ist in das Triebwerk 1 ein Wendegetriebe eingebaut. welches beispielsweise als Kegelradgetriebe in mit eingebauter Spreizringreibungskupplung n gedacht ist. ' Die mechanische Umschaltung kann natürlich auch auf jede andere Weise erfolgen', beispielsweise vermittels eines Wendekontrollers. Mit Rücksicht auf den kurzen 1Veg des Muldenträgers erscheint aber aie Umschaltung vermittels eines Wendegetriebes am vorteilhaftesten. In der Endstellung, wenn also auch die Mulden ausgefahren sind. wird der NI-uldenträger zwischen kräftigen Druckrollen o gehalten derart. daß die beiden Mulden frei überragen und ungehindert zu beiden Seiten jeder Elektrode -in ,den Ofen entleert werden können.
  • VV ie schon bemerkt,. geschieht die Beschickung der beiden Mulden durch die auf dem vorderen Teil der Maschine gelagerten Bunker p, die aus den vorhandenen. Vorratstürmen gespeist werden. Die Bunker p geben ihren Inhalt durch eine Auslaufrutsche r mit unterem Rundschieberverschluß s in die Lademulden ab. Das Füllen der Lademulden erfolgt selbsttätig bei jedesmali;gem @,orwärtsgang des Muldenträgers, und 'zwar wird hierbei der Rundschieberverschluß der Bunker selbsttätig geöffnet und so lange offen gehalten, bis die Mulden den Auslauf des Trichters passiert haben. Kurz vor dem. Ende der Mulde wird der Rundschieber durch Gegengewiclitswirkung selbsttäti- geschlossen. Die Auslaufrutsche des Vorratstrichters ist ziemlich- weit gewählt, damit das Material ohne . Scliwieriglcciten nachrütschen kann, so claß nach dein Durchgang der Mulden unter den Auslaufrutschen diese in der ganzen Länge gleichmäßig ;gefüllt sind.
  • Nachdem sie die Füllvorrichtung; passiert hbtin, werden die Mulden bis in die Entl-.aellung an iicn nfen vorgefahren und hier entleert. In @l@°r l@nl_ t@aun@ tritt eine selbsttätige Ausaclialtvorrichtung in Tätigkeit.
  • Für die I'ntlterung der 'Mulden ist eine von Fland zu bedienende Kippvorrichtung vorgesehen, welche so eingerichtet ist. daß jede 1hil@le für sich, ganz nach Belieben, gedreht werden kann, so daß es mri#,lich ist, die ßeschickticig; des Ofens genau, wie beim Hanclbetrieb, allen Betriebsanforderungen anpassen zu könnet. Die 'Muldenkippvorrichtung arbeitet in folgender Weise: Die Tral-welle e ieder Mulde wird durch ein Kegelräderpaar g durch eine senkrecht dazu liegende U-elle k betätigt, auf die eine Seilrolle v 'fliegend aufgekeilt ist. Um diese Seilrolle' ist ein Drahtseilstück geschlungen, welches in eine .Gallsche Gelenkkette eingeschaltet ist. Die Kette ist vorn und hinten über je ein auf dein 'Maschinenrahmen gelagertes Kettenrad w geschlungen, so daß ein endloser Kettentrieb entsteht, der beim Vor-und Rückwärtsgang des Muldenträgers mit vor- und zurückgezogen wird.
  • Um die 'Mulde von der 'Maschine aus beeinflussen zu können, ist das vordere Führun-skettenrad -ul auf eine Welle x aufgekeilt, die ihrerseits wieder durch einen Kettentrieb q von einer auf dem Führerstand liegenden Steuerwelle z angetrieben wird. Diese Steuerwelle ist während des normalen Vor- und @i:ckwäris@an Ures der -Mulden nicht mit dem vorgesehenen Steuerhebel t verbunden, so daß also beim Vor- und Rückwärtsgang der 'Mulden das ganze Steuergetriebe leer mitgenommen wird. Soll nun- in der Endlage über dem Ofen die 'Mulde gedreht werden, so Maßt der Maschinist die beiden Steuerhebel, rückt dabei gleichzeitig das Getriebe ein und hat es jetzt in, der Hand, durch Drehen des Hebels die -Mulden ganz nach Belieben umzukippen. Er kann entweder beide llulden bleichzeitig entleeren, indem er beide .Steuerhebel um eine bestimmte Ifebellänge an sich zieht, oder er kann eine -Mulde ganz entleeren und die andere 'Mulde auf etwa die Hälfte, indem er den einen Steuerhebel um die ganze Hublänge dreht und den anderen Hebel zur Hälfte, oder er kann eine Mulde nach Belieben entleeren und die andere Mulde gar nicht, indem er nur einen Ilcbel bedient. Auf diese Weise sind alle gewünschten Variationen möglich.
  • Sobald der 'Maschinist den Steuerhebel in die Endla-c :-bracht hat. ist auch flie -Mulde @@-ieder in die normale Lage zurückgedreht und das Steuergetriebe ist wieder frei, so daß jetzt nach Umschalten des Hauptgetriebes der lltilclenträeer mit den 'Mulden «-ieeler in clie -Maschine zurückgezogen werclen kann. -Nachlein dann die -Maschine vor
    eine andere I#:lektrode gefahren ist, l:atitt @ler
    Latlevorgan- von neuem beginnen.
    Damit der Maschinist die beste Aussicht
    hat lind finit lZücksicht auf tlir hlzLtzverli:ilt-
    nisse, ist der Bedienungsstand ga:iz nach
    vorn gelegt
    . Uni aller den 1Iaschitü>teli @cgcn
    alle strahlende \\ ärnic zu schützen, ist slic
    Vorderwand der «Maschine `anz verschlossen
    gedacht finit einem Fenster.

Claims (1)

  1. PATENT-AN-SPRÜCHE: - - i. FFeschickungsvorrichtung für lie- geittie Karbidöfen mit eingehängten Elek- troden, 1)tstehend-aus einer vor den Ofen bzw. vor den Elektroden fahrbar aufge- stellten «Maschine mit einer oder mehreren ausfahrbaren Lademulden. 2. Lademaschine nach Anspruch r. da- durch gekennzeichnet, daß die Lade- mulden an einem 'Muldenträger drehbar angeordnet sind.
    I ,@i(lcni:is cliitic nach Anspruch und 2, -eNcanr:iciinct durch auf ihr an 1-ebrachte. 1latcriall!unl:er finit Ausiauf@ rutschen und Sctiicirerversclüüssen, finit. tcls welcher las hüllen der 'Mulden, selbst tätig 'fiel jcde@mali;#cin Vorgang des Mul. cletiträ<Tcrs eriolgt, wobei der Verschlut so lange offen gehalten wird, bis die Lade- niulden den AtiSlauf pas-siert haben. wo. nach sich der Auslauf selbsttätig schließt Lademaschine nach Anspruch i bis 3, gekennzeichnet durch eine Vorrich. tun- ztint Kippen der lhilden, die vorr Maschinistenstand aus, nachdem die Mul- den vorgefahren sind. eingeschaltet wird und nach Kippen der 'Mulden sich selbst- tätig wieder ausschaltet: Lademaschine,-gekennzeichnet durcl. eine solche Ausbildung der Kippvorrich- tung für die 'Mulden, daß jede Mulde unabhängig von der anderen ganz oder teilweise entleert werden kann. -
DE1919328358D 1919-01-30 1919-01-30 Beschickungsvorrichtung fuer liegende Karbidoefen mit eingehaengten Elektroden Expired DE328358C (de)

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