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Zange zum Zusammendrehen der Hällenteile bei Bonboneinwickelmaschinen.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Zange zum Zusammendrehen der Hüllenteile bei
Bonboneinwickelmaschinen.
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Bei bis jetzt bekanntgewordenen Zangen dieser Art, welche vorzugsweise
drehbar angeordnet sind und zwei gegeneinander bewegliche Klemmbacken aufweisen,
besitzen die zum Festklemmen der Hülle in Betracht kommenden Flächen der Klemmbacken
der Hauptsache nach rechteckige Gestalt, so daß die Hüllenteile, welche durch die
Zange zusammenzudrehen sind, in der Nähe der beiden Enden der~ Hülle ein Stück weit
auf ihrer ganzen Breite von den beiden Klemmbacken festgehalten werden. Dabei läuft
die vom Drehpunkt der Klemmbacken am weitesten wegliegende Seite der Klemmfläche
jeder Backe parallel zu den Endkanten der Hülle. Die Folge davon ist, daß die Entfernung
der Klemmbacken von dem einzuwickelnden Bonbon eine verhältnismäßig große sein muß,
damit die zu verdrehenden Hüllenteile genügend lang ausfallen, um keinen allzu großen,
ein Zerreißen derselben bewirkenden Beanspruchungen ausgesetzt zu werden. Infolge
jener Form der Klemmflächen wird ferner die Fähigkeit der Hülle, ihre Form beim
Verdrehen zu verändern, mit anderen Worten, ihre Anschmiegbarkeit wesentlich beeinträchtigt.
Sobald aber die Entfernung der Klemmstellen der Hülle vom einzuwickelnden Bonbon
groß ist, ist es schwierig, wenn nicht ganz unmöglich, zu erreichen, daß die zu
verdrehenden Hüllenteile satt an das Bonbon anzuliegen kommen. In den meisten Fällen
wird vielmehr zwischen den verdrehten Teilen der Hülle und dem von letzterer umgebenen
Bonbon eingewisses Spiel vorhanden sein, so daß sich das Bonbon innerhalb der Hülle
verschieben kann, was leicht ein Öffnen der verdrehten Hüllenlappen bewirken kann.
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Zweck der Erfindung ist es nun, eine Zange der eingangs erwähnten
Art zu schaffen, welche es ermöglicht, die Endteile der zum Einwickeln der Bonbons
dienenden Hüllen zusammenzudrehen, ohne daß die erwähnten Übelstände in Kauf genommen
werden müssen.
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Erfindungsgemäß weist .jede Klemmbacke der Zange eine zum Festklemmen,
der Hüllenteile dienende Klemmfläche auf, die der Hauptsache nach die .Form eines
gleichschenkligen Dreiecks besitzt, dessen von den beiden gleich langen Seiten gebildete
Spitze vom Drehpunkt der Klemmbacke am weitesten weg liegt, während die dritte Dreieckseite
dem genannten Drehpunkt am nächsten liegt.
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Auf der beiliegenden Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform
des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht, und zwar ist Fig. a eine Vorderansicht
von zwei Zangenköpfen, deren Klemmbacken in der offenen
Lage gezeigt
sind, nebst einer von den Bakken noch nicht erfaßten Hülle, wobei das von letzterer
umgebene Bonbon in gestrichelten Linien gezeigt ist, Fig: 2 eine Draufsicht auf'
die Fig. i, Fig. 3 die linke Hälfte der Fig. i in einem größeren Maßstab, wobei
die Klemmbacken in der geschlossenen Lage und die Hülle im Schnitt gezeigt sind.
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Fig. 4 ist eine Draufsicht auf die Fig. 3. Fig. 5 ist eine der Fig.
3 entsprechende Ansicht der Zange, welche zeigt, wie die linke Hälfte der Hülle
verdreht worden ist, nachdem die dieselbe festklemmenden Backen eine Drehung von
18o° um die Längsachse der Zange erfahren haben.
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Fig. 6 ist ein Schnitt nach der Linie VI-VI der Fig. 5 in größerem
Maßstabe und Fig. 7 eine Draufsicht auf die Fig. 5. Fig..8 ist eine in einem etwas
größeren Maßstabe gezeichnete Seitenansicht einer Klemmbacke, .F,ig. 9 eine Unteransicht
von Fig. 8 und Fig. io eine mit Bezug auf Fig. 9 von rechts gesehene Endansicht
dieser Klemmbacke.
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Fig. i i zeigt ein um ein Bonbon gewickelte, mittels der Zangen zusammengedrehte
Hülle. Jede der in Fig, i und ä gezeigten Zangen weist eine Hülse i auf. Jede Hülse
i ist ineiner ortsfesten Führung :2 frei verschiebbar' und. drehbar gelagert. jede
Hülse i ist ferner mit einem gerillten, trommelartigen Teil .3 versehen, in dem
einereilds zwei Klemmbacken 4 drehbar gelagert sind. Eine Feder 5, welche an den
beiden Klemmbacken 4 der Zange befestigt ist, hat das Bestreben, diese Backen -4
gegeneinander zu bewegen. Die Hülsen i können durch nicht gezeigte Mittel in achsialer
Richtung verschoben werden. Durch jede Hülse i geht eine Stange 6 hindurch, die
auf der Seite der Klemmbacken 4 in einen Kegel? endigt, mit dem zwei Rot= len 9
zusammenarbeiten. Die letzteren sind in den Klemmbacken 4 drehbar gelagert. Jede
Stange 6 kann durch nicht gezeigte Mittel in. ihrer Längsrichtung verschoben werden,
zum Zwecke, durch Vermittlung des Kegels 7 und der Rollen 9 ein Öffnen der Klemmbacken
4 zu bewirken, bzw. beim Bewegen des Kegels 7 in Richtung des. Pfeiles A der Fig.
i ein Schließen -dieser Backen 4 zu gestatten.
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Die zum Festklemmen der Hülle 15 dienende Fläche io (Fig. 8 bis io)
jeder Klemmbacke 4. weist der Hauptsache nach die Form eines gleichschenkligen Dreiecks
auf. Dabei liegt von dieser Fläche io die von den beiden gleich langen Seiten a
derselben gebildete Spitze i i vom Drehpunkt 12 der Klemmbacke 4 am weitesten weg,
während die dritte Dreieckseite 13 (Fig. 9) dem genannten Drehpunkt 12 am nächsten
liegt. In der Umgebung 18 der gleich langen Seiten ra der Klemmfläche io ist die
Klemmbacke ¢ konkav ausgewölbt, damit sich die Hüllenteile beim Zusammendrehen leichter
an diese Stellen anschmiegen können, wodurch die Gefahr eines Zerreißens derselben
vermindert wird.
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Jeder Hülse i kann samt der mit ihr verbundenen Klemmbacken 4 mittels
einer auf den trommelartigen Teil 3 aufgewickelten Treibschnur 14, welche in mehreren
Windungen in den Rillen des Teiles 3 herumgelegt ist und durch nicht gezeigte Mittel
von dem Teil3 ab- bzw. auf denselben aufgewickelt werden kann, eine Drehbewegung
erteilt werden.
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Die Arbeits- und Wirkungsweise der beschriebenen Zange gestaltet sich
wie folgt: Nachdem das Bonbon 16 in der in Fig. i und ,:2 dargestellten Weise in
eine Hülle 15 eingewickelt"worden ist, wird die Hülle mit samt dem von derselben
umgebenen Bonbon zwecks Zusammendrehens der Endteile B und C der Hülle zu den Zangen
in die in F.ig. i und :2 gezeigte Lage gebracht. Organe 17, welche von den Zangen
unabhängig sind, halten die -Hülle 15 und das von derselben umgebene Bonbon 16 in
dieser Lage fest. Die Klemmbacken q.-bleiben so lange offen, bis die Hülle 15 mitsamt
dem Bonbon 16 bezüglich der Zangen nie erforderliche Lage einnimmt. Nachdem letzteres
der Fall ist, werden die Stangen 6 in Richtung der Pfeile A verschoben und dadurch
die Klemmbacken 4. unter dem Einfluß der Federn 5 gegeneinanderbewegt, derart, daß
die Endteile Bund C in der in Fig. 3 und 4 mit Bezug auf den Endteil B - gezeigten
Weise zwischen den Flächen io der Klemmbacken 4 festgehalten werden. Dabei wird
die Hülle, wie gezeigt, nirgends auf ihrer ganzen Breite festgehalten, und es nimmt
die Breite, auf welcher die EndteileB und C festgeklemmt werden, gegen das Bonbon
hin, d. h. von der Seite 13 gegen die Spitze ii der Klemmflächen io hin, ab.
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Nachdem die Klemmbacken 4 der beiden Zangen die Endteile B und C der
Hülle in der erforderlichen Weise festgeklemmt haben, werden ,sie vermittels der
Treibschnüre 14 um i8o° um die Längsachse der Zangen gedreht, wobei die Hülle 15
mit Bonbon 16 durch die Organe 17 immer noch am Bewegen verhindert wird. Es werden
daher die von den Klemmbacken 4 festgehaltenen Teile B und C der Hülle so verdreht,
wie aus den Fig.5 bis 7 und i i ersichtlich ist. Während des Zusammendrehens der
Endteile der Hülle erfahren die Klemmbacken 4 noch eine Bewegung gegen das. Bonbon
hin um einen Betrag, welcher im wesentlichen der infolge Zusammendrehens
der
Endteile B und C verursachten Verkürzung der Hüllenlänge entspricht. Infolge des
Umstandes, daß die Endteile Bund C der Hülle von den Endseiten E der letzteren gegen
das, Bonbon hin auf einer allmählich kleiner werdenden Strecke festgehalten werden,
kann man die Klemmfläche io der beschriebenen Klemmbacken q. viel näher an das Bonbon
heranreichen lassen als die Klemmflächen der bis jetzt bekanntgewordenen Zangen,
da. jetzt die Hülle viel weniger der Gefahr eines Zerreißens ausgesetzt ist,
um so mehr die konkav ausgewölbten Stellen 18 (Fig. 9 und io) der Klemmbakken q.
das Anschmiegen der Hülle 15 an die Klemmbacken q. wesentlich erleichtern. Die Folge,
von alldem ist, daß ein Zerreißen der Hüllenteile beim Zusammendrehen derselben
sozusagen ganz vermieden wird, und daß die zusammengedrehten Hüllenteile F (Fig.
i i ) satt an das Bonbon anzuliegen kommen, so daß kein Spiel zwischen dem eingehüllten
Bonbon und jenen Hüllenteilen F vorhanden ist.
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Die beschriebene Form der Klemmbacken ermöglicht es, den letzteren
zwecks Zusammendrehens der Hüllenteile B und C selbst eine Drehung von 36o° zu-
erteilen, ohne daß ein Zerreißen der Hülle zu befürchten ist.