DE327658C - Gitterband zum Schutze des Maschinensiebes beim Lauf ueber die Saugkaesten - Google Patents
Gitterband zum Schutze des Maschinensiebes beim Lauf ueber die SaugkaestenInfo
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D21—PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
- D21F—PAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
- D21F1/00—Wet end of machines for making continuous webs of paper
- D21F1/48—Suction apparatus
- D21F1/52—Suction boxes without rolls
- D21F1/523—Covers thereof
- D21F1/526—Covers thereof consisting of endless moving belts
Landscapes
- Paper (AREA)
Description
- Gitterband zum Schutze des Maschinensiebes beim Lauf über die Saugkästen. Es ist bekannt, daß man zwecks Schonung der Papiermaschinensiebe über die Saugkästen ein endloses, gelochtes Band führt, welches sich mit dem darauf ruhenden und mit Papierstoff beschickten Metallgewebe in gleicher Geschwindigkeit fortbewegt. Die vollen Stege dieses gelochten Bandes brechen nach kurzer Zeit und zerstören das Metalltuch. Sie hinterlassen aber auch Markierungen-auf dem Papier, da an den Stellen, wo sich Stege befinden, die Saugung nicht wirkungsvoll erfolgen kann.
- Man hat auch versucht, ein endloses, gelochtes Band in das Innere eines größeren Saugkastens zu verlegen, und dieses Band als Kette auszubilden. Es zeigte sich jedoch hierbei der Übelstand, daß eine Veränderung der wirksamen Breite, entsprechend dem Papierformat, zu umständlich ist, und die seitliche Abdichtung gegen die Kante des gelochten Bandes nicht zu erreichen war.
- Die Erfindung bezweckt, ein Gitterband zu schaffen, mittels dessen das Papiermaschinensieb sich ohne jede Reibung auf den Saugkästen fortbewegt. Dieses Gitterband besteht aus endlosen Metallbändern, die in der Richtung des Maschinensiebes um zwei sich drehende Trommeln endlos geführt werden, auf denen Querstäbe in der Weise angebracht sind, daß sich zwischen ihnen kastenförmige Unterteilungpn bilden. In diesen Unterteilungen, also zwischen den Stäben, sind zur Begrenzung des Formats Weichgummistege an den Seiten eingeschoben. Beim Lauf über die Saugkästen oder sonstigen Saugglieder tritt die Luftverdünnung in die wandernden kastenförmigen Lücken der Reihe nach ein, so daß durch diese hindurch die Entwässerung des auf dem Siebe ruhenden Papierfließes erfolgt.
- In der Zeichnung ist das neue Gitterband dargestellt.
- Fing. I zeigt den in Betracht kommenden Teil der Papiermaschine mit einer 'ausfahrbaren Saugerpartie und der Gautschpresse, Fig. 2 einen Grundriß zu Fig. I, Fig.3 einen Teil des Gitterbandes mit angegebener Laufrichtung über einen darunter gezeichneten Saugkasten, Fig. 4 einen Querschnitt nach a-b zu Fig. 3, Fig. 5 einen Längsschnitt durch den Saugkasten mit daraufliegendem Gitterband und Maschinensieb.
- Fig. 6 einen Teil eines endlosen Metallbandes mit eingestanzten Klemmen für die Querstäbe,. und Fig. 7 einen der Stege aus Gummi. oder. anderem nachgiebigen Stoff, die zur Begrenzung des Formats zwischen den Querstäben eingeschoben werden.
- Bei einer ausfahrbaren Saugerpartie werden um die drehbaren Trommeln I und II (Fig. i, 2) mehrere endlose Metallbänder y in der Richtung des Maschinensiebes e geführt. In den Metallbändern y sind Klemmen v zum Einschieben der Querstäbe u eingestanzt. Die Querstäbe ai, welche entweder aus Hartgummi, Holz oder in synthetischem -Harz getränktem Hartpapier bestehen, sind von trapezförrnigem Querschnitt gedacht und werden in geringen Abständen auf die endlosen Bänder y befestigt, so daß zwischen ihnen kastenförmige Lücken entstehen. Zwischen den Querstäben u sind zur Begrenzung des Formats Stege s aus Gummi oder anderem nachgiebigen Stoff zu beiden Seiten eingeschoben.
- Es liegt also der Erfindung der Gedanke zugrunde, im kleinen gebildete Saugkästen mit dem Maschinensieb e fortzubewegen, um jede Reibung des Siebes e zu vermeiden. Zu diesem Zwecke wird die der Gautschpresse nächstliegende Trommel I von der unteren Gautschpressenwalze c mittels Riemenscheibe d angetrieben.
- Beim Lauf des Gitterbandes a über die Saugkästen b in der Pfeilrichtung B (Fig. 3) tritt die in' den Saugkästen b herrschende Luftverdünnung auch in die kastenförmigen Lücken des Gitterbandes a nacheinander ein, so daß die von dem Maschinensiebe getragene Papierbahn durch den Einfluß der Luftverdünnung und des auf der Papierbahn nach Fig. 4 in der Pfeilrichtung A wirkenden Saugdrucks entwässert wird.
- Die aus Fig. 7 ersichtlichen Weichgummistege s haben eine prismatische Form und werden zwischen den Stäben u in den Nuten t eingeklemmt. Es ist dadurch die Möglichkeit gegeben, daß die Stege s beim Lauf des Gitterbandes a um die Führungstrommeln I und II, also bei seiner Krümmung nicht herausfallen können. Beim Lauf über die Saugkästen b wird der obere Teil der Stege s durch die Saugdruckwirkung in der Pfeilrichtung A zwischen den Querstäben u dicht eingepreßt.
- Um den Wechsel des Papiermaschinensiebes e vornehmen zu können, ist die ganze Saugerpartie, die auf Gestenbalken f ruht und mit Rolleng verseben ist, auf einlegbaren Schienen h in an sich bekannter Weise ausfahrbar eingerichtet. Vor dem Ausfahren der Saugerpartie werden die Deckelriemenrollen m mit Hilfe des Handrades n, der Schnecke o und des Schneckenrades p gehoben.
- Mit Hilfe der Handräder k und der Stützspindeln l wird die Saugerpartie ausgerichtet, gehoben und gesenkt.
- Der unterhalb des Gitterbandes a angeordnete Fangkorb i dient zum Schutze des Maschinensiebes.
Claims (1)
- PATENT-ANsPRUCH: Um Trommeln geführtes., endloses, sich mit dem Maschinensiebe fortbewegendes Gitterband zum Schutze des Maschinensiebes beim Lauf über die Saugkästen in Papier-, Pappen-, Papierstoffentwässerungs- und, ähnlichen Maschinen, dadurch gekennzeichnet, daß das Gitterband (cc) einer Saugerpartie aus mehreren endlosen, in der Richtung des Maschinensiebes (e) umlaufenden Metallbändern (y) mit in Abständen eingestanzten Klemmen (v) besteht, in die Querleisten (u) von trapezförmigern Querschnitt eingeschoben sind, und daß zu beiden Seiten des Gitterbandes (cc) im Bereich der Formatschieber (z) zwischen den Querleisten (u) Stege (s) aus Gummi oder anderem nachgiebigen Stoff eingesetzt sind, wodurch kleine wandernde Saugkästen geschaffen werden.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE327658T | 1919-04-17 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE327658C true DE327658C (de) | 1920-10-14 |
Family
ID=6185183
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1919327658D Expired DE327658C (de) | 1919-04-17 | 1919-04-17 | Gitterband zum Schutze des Maschinensiebes beim Lauf ueber die Saugkaesten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE327658C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1184623B (de) * | 1958-11-19 | 1964-12-31 | Beloit Iron Works | Vorrichtung zum Auswechseln des endlosen Siebschutzbandes fuer die Saugeinrichtung in Langsiebpapiermaschinen |
-
1919
- 1919-04-17 DE DE1919327658D patent/DE327658C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1184623B (de) * | 1958-11-19 | 1964-12-31 | Beloit Iron Works | Vorrichtung zum Auswechseln des endlosen Siebschutzbandes fuer die Saugeinrichtung in Langsiebpapiermaschinen |
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