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DE326060C - Sattel mit einstellbaren Seitenblaettern - Google Patents

Sattel mit einstellbaren Seitenblaettern

Info

Publication number
DE326060C
DE326060C DE1916326060D DE326060DD DE326060C DE 326060 C DE326060 C DE 326060C DE 1916326060 D DE1916326060 D DE 1916326060D DE 326060D D DE326060D D DE 326060DD DE 326060 C DE326060 C DE 326060C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
saddle
adjustable side
side blades
attached
extensions
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1916326060D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE326060C publication Critical patent/DE326060C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B68SADDLERY; UPHOLSTERY
    • B68CSADDLES; STIRRUPS
    • B68C1/00Saddling equipment for riding- or pack-animals
    • B68C1/02Saddles
    • B68C1/04Adjustable saddles
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B68SADDLERY; UPHOLSTERY
    • B68CSADDLES; STIRRUPS
    • B68C1/00Saddling equipment for riding- or pack-animals
    • B68C1/02Saddles
    • B68C1/04Adjustable saddles
    • B68C2001/048Adjustable saddles continuously by means of screws

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chairs For Special Purposes, Such As Reclining Chairs (AREA)

Description

  • Sattel mit einstellbaren Seitenblättern. Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Sattel mit einstellbaren Seitenblättern, bei welchem die Nachteile der bekannten Sättel dieser Art beseitigt sind, indem die Seitenblätter sich jeder Stärke des Pferdeleibes genau anzupassen vermögen, dabei in allen Lagen eine möglichst große Auflagerfläche finden, trotzdem aber den Widerrist vollständig freilassen, so daß jeder schädliche Druck und das Wundreiben des Rückgrates hintangehalten ist und die Last sich auf die Seiten des Pferdekörpers überträgt.
  • Der Erfindung gemäß wird dies dadurch erreicht, daß die einander kreuzenden, an den freien Enden mittels eines starren Verbindungssteges aneinander gelenkten Fortsätze am Kopf- und Hinterteile der beiden Seitenblätter an ihrer Kreuzungsstelle durch einen an einem der Vortsätze vorgesehenen, in einem Schlitz des anderen Fortsatzes verschieb- und feststellbaren Bolzen verbunden sind. Zufolge dieser Einrichtung bilden die Seitenblätter beim Einstellen gegen- oder auseinander zunächst des Kreuzungspunktes der Hörnerfortsätze flachere oder weniger flache Ovale, ohne daß sich ihr Neigungswinkel hierbei in so starkem Maße wie bei den bekannten Anordnungen- ändert.
  • Die Zeichnung stellt als Ausführungsbeispiel einen Packsattel in Fig. i und a in Seiten-und Endansicht dar. Jedes der beiden Seitenblätter besteht aus einem Rahmen i, auf dessen Unterseite eine mit starkem Segeltuch überzogene Unterlage .2 aus Schweinsborsten o. dgl. und auf dessen -Oberseite ein Eisenbeschlag 3 befestigt ist. Dieser am Kopf-und Hinterende angebrachte Beschlag bildet zwei Paare von im Winkel stehenden Schenkeln, welche vor ihren Verbindungspunkten gegeneinander und über dieselben hinaus in entgegengesetztem Sinne gekrümmt und zu hornartig abgebogenen Fortsätzen d. ausgebil-. det sind. Die oberen Enden j e zweier Fortsätze sind durch einen daran angelenkten Verbindungssteg 5 verbunden.
  • Um nun die Seitenblätter des Sattels der Stärke des Pferdeleibes ohne wesentliche Änderung ihrer Winkelstellung anpassen zu können, hat der innenliegende Fortsatz des Schenkelpaares - an der Kopfseite und der außenliegende Fortsatz des an der Hinterseite des Sattels angebrachten Schenkelpaares an der Verbindungsstelle je einen Bolzen 6 fest eingesetzt, während die beiden anderen Fortsätze Langschlitze 7 besitzen, durch welche die Bolzen hindurchgehen. Durch Verschiebung der Bolzen in diesen Langschlitzen können die Seitenblätter einander genähert oder voneinander entfernt werden, wobei jedes Seitenblatt eine Verschiebung .erfährt, die in erster Linie in einem Übereinander- bzw. Auseinanderschieben der einander verlängernden bzw. deckenden oberen Schenkelenden und erst in zweiter Linie auch in einer verhältnismäßig unbedeutenden fächerartigen Auseinanderbewegung der Schenkel selbst besteht.
  • Zur gegenseitigen Feststellung der Fortsätze nach Einstellung der Seitenblätter sind auf die mit Gewinde versehenen Bolzen 6 Muttern 8 und Scheiben 9 aufgesteckt, welch letztere an ihrer dem mit Schlitz versehenen Fortsatz zugekehrten Fläche mit einer Rippe ausgestattet sind. In der zu beiden Seiten der Schlitzränder sich erstreckenden Fläche der bezüglichen Fortsätze sind dieser Rippe entsprechende Einkerbungen io -vorgesehen.
  • Beim Anziehen der Muttern werden die Scheiben 9 an die Schenkelfortsätze angepreßt und dabei die Rippen in die davorliegenden Einkerbungen hineingedrückt, wodurch jede Verschiebung der Bolzen in den Langschlitzen hintangehalten ist. Vorteilhaft ist am Sattel ein zum Lösen und Festziehen der-Muttern dienender Schlüssel angehängt.
  • - Wird der Sattel als Packsattel benutzt, so werden die unteren Enden des Beschlages 3 zu Plattformen i i ausgebildet und die Last wird mittels Riemen 12 befestigt, die entweder, wie in Fig. i; am Kopf- und Hinterteil des Rahmens i öder, wie in Fig. 2, am oberen und unteren Rande des Rahmens durch passende Schlitze -gezogen werden.
  • An dem Sattel ist noch der Bauchgurt 13 und der um den Hinterteil des Pferdekörpers zu legende Riemen 1:1 befestigt, welch letzterer ein Verschieben des Sattels nach vorn hintanhält und in einen Ring i 5 -am Bolzen 6 des Rahmenhinterteiles eingehängt ist.
  • Die innere Fläche des Sattels hat die Form des Rückenskelettes des Pferdes, wobei auf die Maximalgröße der Skeletteile des -Pferdes und des Rückenschwunges -desselben Rücksicht genommen ist. Es genügt daher eine Größennummer des Sattels für verschieden große und stärkere oder schwächere Tiere. Der Sattel wird direkt aufgelegt und die Last wird auf den Plattformen, "die auch zur Anbringung von Tragstühlen eingerichtet sein können, durch die Riemen festgehalten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Sattel mit einstellbaren Seitenblättern, dadurch gekennzeichnet, daß die einander kreuzenden, an den freien Enden mittels eines starren Verbindungssteges (5) aneinandergelenkten Fortsätze (q.) am Kopf-und Hinterteile der beiden Seitenblätter an ihrer Kreuzungsstelle durch einen an einem der Fortsätze vorgesehenen, in einem Schlitz (7) des anderen Fortsatzes - verschieb- und feststellbaren Bolzen. (6) verbunden sind.
DE1916326060D 1916-07-13 1916-07-13 Sattel mit einstellbaren Seitenblaettern Expired DE326060C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE326060T 1916-07-13

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE326060C true DE326060C (de) 1920-09-30

Family

ID=6183529

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1916326060D Expired DE326060C (de) 1916-07-13 1916-07-13 Sattel mit einstellbaren Seitenblaettern

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DE (1) DE326060C (de)

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