DE3249679C2 - Instrument zum chirurgischen Zusammenheften von Gewebeteilen - Google Patents
Instrument zum chirurgischen Zusammenheften von GewebeteilenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Instrument zum chirurgischen Zusammenheften von Gewebeteilen gemäß dem
Oberbegriff des Patentanspruchs.
Ein derartiges Instrument ist beispielsweise aus der
US-PS 40 60 089 bekannt Als nachteilig ist bei diesem Instrument anzusehen, daß seine Wirkungsweise verbesserungsbedürftig
ist
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Instrument zum chirurgischen Zusammenheften von Gewcbeteilen
verfügbar zu machen, mit dem Gewebeteile einwandfrei durchstochen und dann mittels des Befestigungs-
und des Halteelements zuverlässig festgelegt ίο werden kann.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch die im Kennzeichen des Patentanspruchs genannten Merkmale
vorteilhaft gelöst
Einzelheiten und Vorteile der Erfindung sind dem nachfolgenden Beschreibungsteil zu entnehmen, in dem
ein Ausführungsbeispiel der Erfindung unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher erläutert wird. Es zeigt
F i g. 1 eine perspektivische Ansicht einer Ausbildungsform eines Instruments zum chirurgischen Zusammenheften
von Gewebeteilen gemäß der Erfindung;
F i g. 2 das Innere des hinteren Teils des Instruments nach F i g. 1;
F i g. 3 eine Explosionsansicht mit den Teilen des Betätigungsmechanismus
des Instruments nach F i g. 2;
F i g. 4 einen Schnitt durch einen Teil des Instruments entlang der Längsmittellinie des Instruments;
F i g. 4 einen Schnitt durch einen Teil des Instruments entlang der Längsmittellinie des Instruments;
Fig.5 einen Schnitt längs der Schnittlinie 5-5 in
Fig. 4;
F i g. 6 einen der F i g. 4 ähnlichen Schnitt mit den Teilen
des Betätigungsmechanismus, die dessen erster drehbaren Kurvenscheibe zugeordnet und distal von ihr
angeordnet sind;
Fig.7 einen Schnitt entlang der Schnittlinie 7-7 in Fig. 6;
F i g. 8 einen der F i g. 6 ähnlichen Schnitt mit Teilen des Betätigungsmechanismus, die der zweiten Kurvenscheibe
zugeordnet und distal von ihr angeordnet sind;
Fig.9 einen Schnitt entlang der Schnittlinie 9-9 in
Fig. 8;
F i g. 10 bis 13 Seitenansichten verschiedener Ausführungsformen
der ersten Kurvenscheibe des Betätigungsmechanismus;
Fig. 14 und 15 Seitenansichten der distalen Teile des
Instruments nach Fig. 1;
Fig. 16 einen Schnitt entlang der Schnittlinie 16-16 in
Fig. 15;
Fig. 17 schematisch teilweise geschnittene Teile der
Amboßanordnung, des von ihr gehaltenen Haltcclcments, Teile der Befestigungselementaufnahme und
so darin vorgesehene Stecher und Befestigungselemente;
Fig. 18 einen Schnitt entlang der Schnittlinie 18-18 in
Fig. 17;
F i g. 19 eine teilweise geschnittene Seitenansicht der proximalen Teile des Instruments von Fig. 1;
Fig. 20 einen Horizontalschnitt längs der Schnittlinie 20-20in Fig. 19;
Fig. 20 einen Horizontalschnitt längs der Schnittlinie 20-20in Fig. 19;
F i g. 21 eine teilweise geschnittene Seitenansicht der proximalen Teile des Instruments von F i g. 1, wobei der
Stecher zurückgezogen und das Halteelement in das Befestigungselement eingesetzt ist; und
F i g. 22 einen Moi iZüniäiSChfiiU cüiiäng der οΟιΊΓιϋΙιϊ-
nie 22-22 in F ig. 21.
Gemäß derFig. 1 ist am distalen Ende des Gehäuses des Instruments auf einem U-förmigen Glied eine distal
von einer Befestigungselementaufnahme angeordnete Amboßanordnung vorgesehen, wobei die Befestigungselementaufnahme
auf dem distalen Endteil eines längs beweglichen Tragglieds vorgesehen ist, das von dem
distalen Ende des Gehäuses vorsteht Zusammenzuheftende
Gewebeteile können zwischen die Amboßanordnung und die Befestigungselementaufnahme eingeführt
werden.
In F i g. 2 sind die proximalen Teile des Gehäuses des
Instruments zur Darstellung eines Mechanismus weggelassen,
der aufgrund des Zusammendrückens der Handgriffe des Instruments eine Einrichtung betätigt die zunächst
Stecher zum Durchstechen des festzulegenden Gewebes in der Befestigungselementaufnahme distal ίο
bewegt und danach Befestigungselemente in der Befestigungselementaufnahme derart distal bewegt daß sich
distal erstreckende Zinken der Befestigungselemente distal durch öffnungen hindurch bewegen, die durch das
Gewebe gestochen worden sind, und dann in Löcher in Halteelementen in der Amboßanordnung derart eintreten,
daß die Befestigungselemente und die Halteelemente zusammengehalten werden und dadurch das Gewebe
festgelegt wird.
In der F i g. 3 sind Teile des Betätigungsmechanismus
dargestellt, die der ersten drehbaren Kurvenscheibe des Mechanismus zugeordnet und distal von dieser Kurvenscheibe
angeordnet sind.
In der F i g. 4 sind die Teile des Betätigungsmechanismus
in der Stellung gezeigt, die sie einnehmen, wenn zwischen der Amboßanordnung und der Befestigungselementaufnahme
der in den Fig. 1 bis 14 gezeigte Längsabstand vorhanden ist so daß zusammenzuheftende
Gewebeteile zwischen diese Teile eingeführt werden können. I π der in F i g. 4 gezeigten Stellung kann der
Betätigungsmechanismus nicht durch Zusammendrükken der Handgriffe des Instruments veranlaßt werden,
den Stechern und Befestigungselementen eine distale Bewegung zu erteilen.
In der F i g. 6 sind die Teile des Betätigungsmechanismus
in der Stellung gezeigt, die sie einnehmen, wenn zwischen der Amboßanordnung und der Befestigungsclcmenlaufnahme
der in der F i g. 15 dargestellte Längsabstand vorhanden ist. Der Betätigungsmechanismus
kann nun dazu verwendet werden, zuerst den Stecher und danach den Befestigungselementen eine distale Bewegung
zu erteilen. In der F i g. 6 ist der Betätigungsmechanismus in einer Stellung gezeigt, die er einnimmt,
nachdem durch teilweises Zusammendrücken der Handgriffe des Instruments der erste Kurventräger mit-IeIs
des Betätigungsmechanismus gedreht und dadurch den Stechern eine distale Bewegung erteilt worden ist.
In der F i g. 8 sind die Teile des Betätigungsmechanismus
in der Stellung gezeigt, die sie einnehmen, wenn durch vollständiges Zusammendrücken der Handgriffe
des Instruments die zweite Kurvenscheibe gedreht und dadurch den Befestigungselementen eine distale Bewegung
erteilt worden ist.
Durch die in den Fig. 10 bis 13 dargestellte Drehung
der ersten Kurvenscheibe wird die Längsbewegung der Stecher herbeigeführt, die zum Stechen von öffnungen
in das festzulegende Gewebe dienen.
Aus den Fig. 14 und 15 erkennt man die Amboßanordnung,
die Befestigungselementaufnahme und ein zwischen ihnen befindliches Gewebe, das zusammengehefiei
werden soii.
In den Fig. 19 bis 22 ist dargestellt, wie mittels der
Amboßanordnung und der Befestigungselementaufnahme und der darin in zwei parallelen Reihen angeordneten
Halteclemente, Befestigungselemente und Stecher das Gewebe durchstochen und danach festgelegt wird.
Die Erfindung ist zwar auch auf andere chirurgische Instrumente anwendbar, doch wird der Erfindungsgedanke
nachstehend anhand seiner Anwendung auf eine bevorzugte Ausführungsform eines in den F i g. 1 bis 22
gezeigten Instruments beschrieben, das zum Befestigen von zwei Gewebeteilen aneinander mit Hilfe von zweiteiligen
kunststoffartigen chirurgischen Befestigungseinrichtungen verwendet wird.
Das in der Fig. 1 gezeigte Instrument 10 dient zum Einsetzen von zweiteiligen absorbierharen Befestigungseinrichtungen.
Das Instrument 10 besitzt ein langgestrecktes, starres Gehäuse 12, das an seinem distalen
Ende einen sich in der Längsrichtung erstreckenden, rohrförmigen Teil 14 besitzt Am proximalen Ende des
Gehäuses 12 ist eine drehbare Flügelmutter 16 vorgesehen. Auf der Unterseite des Gehäuses 12 sind zwei starre
Handgriffe 18 und 20 angeordnet, von denen der erste Handgriff 18 fest und der zweite Handgriff 20
schwenkbar mit dem Instrument 10 verbunden ist. Der unter der Schwenkverbindung des zweiten Handgriffs
20 mit dem Instrument 10 angeordnete, untere Teil 21 desselben kann proximal zu dem ortsfesten ersten
Handgriff 18 hinbewegt werden, beispielsweise indem die unteren Teile der Handgriffe 18 und 20 zusammengedrückt
werden.
Gemäß den Fig. 1, 14 und 15 ist auf dem distalen
Ende des rohrförmigen Gehäuseteils 14 des Instruments 10 ein starres U-förmiges Glied 22 montiert, das sich in
der Längsrichtung erstreckt und einen distalen Schenkel 24 besitzt, auf dessen proximaler Seite eine gemäß der
Erfindung ausgebildete Amboßanordnung 26 vorgesehen ist, die nachstehend beschrieben wird. Die Amboßanordnung
26 enthält zwei parallele Reihen von absorbierbaren einteiligen Halteelementen 26A die ebenfalls
nachstehend beschrieben werden. Gegebenenfalls kann man die Amboßanordnung 26 mit der proximalen Seite
des distalen Schenkels 24 des U-förmigen Gliedes 22 auf übliche Weise lösbar verbinden, so daß die Amboßanordnung
nach dem Gebrauch ausgetauscht werden kann.
Gemäß den Fig. 1,14 und 15 ist indem rohrförmigen
Gehäuseteil 14 des Instruments 10 ein längsbewegbares, starres, rohrförmiges Tragglied 28 angeordnet, das sich
distal aus dem rohrförmigen Gehäuseteil 14 heraus erstreckt. Am distalen Ende des Traggliedes 28 ist eine
Befestigungselementaufnahme 30 vorgesehen, die nachstehend beschrieben wird. Die Befestigungselementaufnahme
30 enthält zwei parallele Reihen von starren Stechern 30/4, die vorzugsweise aus Metall, beispielsweise
nichtrostendem Stahl, bestehen, sowie zwei parallele Reihen von absorbierbaren einteiligen Befestigungselementen
30& die nachstehend beschrieben werden. Gegebenenfalls kann die Befestigungselementaufnahme 30
auf übliche Weise an dem distalen Ende des Traggliedes 28 lösbar montiert sein, so daß die Befestigungselementaufnahme
nach dem Gebrauch ausgetauscht werden kann.
Der in den F i g. 2 und 3 gezeigte Mechanismus 32 kann durch proximales Bewegen des unteren Teils 21
des zweiten Handgriffs 20 zu dem ortsfesten ersten Handgriff 18 hin veranlaßt werden, eine in dem Instrument
10 vorgesehene Einrichtung zu betätigen, die dazu dient,
a) das zusammenzuheftende Gewebe mit den Stechern 30/4 in der Befestigungselementaufnahme 30
zu durchstechen und danach
b) die Befestigungselemente 3OB in der Befestigungselementaufnahme
30 durch in das Gewebe gestochene Öffnungen hindurch in Löcher in den Halte-
elementen 26A zu bewegen, die in der Amboßanordnung 26 gehalten werden.
Der Betätigungsmechanismus 32 ist in den proximalen Teilen des Gehäuses 12 des Instruments 10 angeordnet
und besitzt zwei parallele, starre, langgestreckte Übertragungseinrichtungen 34 und 36 in Form von
Schubstangen, die in einem starren rechteckigen Rahmen 38 angeordnet und in getrennten Bohrungen in
zwei einander entgegengesetzten Querwänden 40 und 42 des rechteckigen Rahmens 38 verschiebbar gelagert
sind. In dem rechteckigen Rahmen 38 sind die Schubstangen von je einer Feder 44 bzw. 46 umgeben, deren
distales Ende an der distalen Querwand 42 des rechtekkigen Rahmens 38 und deren proximales Ende an einem
Zapfen 48 bzw. 50 angreift, der von der zugeordneten Schubstange quer auswärts absteht, so daß die Federn
44 und 46 die Schubstangen und deren Zapfen 48 und 50 in der proximalen Richtung zu bewegen trachten.
In dem Betätigungsmechanismus 32 des Instruments 10 ist die erste Übertragungseinrichtung 34 an ihrem
proximalen Ende mit dem distalen Ende eines sich in der Längsrichtung erstreckenden, starren Lenkers 52
schwenkbar verbunden, der an seinem proximalen Ende mit einer Abtastrolle 54 versehen ist
Der Betätigungsmechanismus 32 des Instruments 10 ist im proximalen Bereich des Gehäuses 12 von einem
starren Rahmen 58 umgeben, der zwei langgestreckte Längswände 60 und 62 besitzt, mit denen je ein Ende
einer quer angeordneten, ersten starren Achse 63 verbunden ist. Die beiden Längswände 64 und 65 des rechteckigen
Rahmens 38 sind auf der ersten Achse 63 schwenkbar gelagert, so daß der rechteckige Rahmen
38 mit den beiden Längswänden 60 und 62 schwenkbar verbunden ist.
Gemäß den F i g. 2 und 3 sind die beiden Längswände 60 und 62 an ihren distalen Enden mit gegabelten Fortsätzen
60/4 bzw. 62Λ versehen, die sich quer zueinander
hin erstrecken und bogenförmige Endteile besitzen, an denen bogenförmige Vorsprünge 60Λ'bzw. 62Λ'vorgesehen
sind, die sich distal erstrecken. Die bogenförmigen Vorsprünge 60/1' und 62A' sind auf einander in der
Querrichtung gegenüberliegenden Seiten des prox: malen Endes des rohrförmigen Gehäuseteils 14 durch ein
kreisförmiges Band 14/4 festgelegt, das die bogenförmigen
Vorsprünge 60,4' und 624' und den proximalen
Endteil des rohrförmigen Gehäuseteils 14 umgibt
In den F i g. 3 und 7 ist gezeigt, daß der obere Teil 66
des beweglichen zweiten Handgriffs 20 ebenfalls mit den beiden Längswänden 60 und 62 schwenkbar verbunden
ist und zwar durch zwei quer angeordnete Schrauben 67 und eine quer angeordnete zweite starre
Achse 68, in deren einander entgegengesetzten Enden die Schrauben 67 geschraubt sind. Die Achse 68 durchsetzt
eine Bohrung 66/4 in dem oberen Teil 66 des zweiten Handgriffs und ist in Bohrungen in der ersten und
der zweiten Längswand 60 bzw. 62 drehbar gelagert. Der obere Teil 66 des zweiten Handgriffs ist im Bereich
der Bohrung 66Λ durch zwei quer angeordnete Stifte 69 und zwei quer angeordnete Schrauben 70 mit einem
antreibenden Zahnsegment 72 verbunden, das auf der zweiten Achse 68 drehbar gelagert und daher
a) drehbar mit den Längswänden 60 und 62 verbunden und
b) mit dem oberen Teil 66 des zweiten Handgriffs auf Drehung um die zweite Achse 68 verbunden ist
Vorzugsweise ist zwischen dem oberen Teil 66 des zweiten Handgriffs und dem antreibenden Zahnsegment
72 ein mit der zweiten Achse 68 einstückiger, kreisförmiger Abstandhalter 73 vorgesehen, und der
Abstandhalter 73 ist von den Stiften 69 und den Schrauben 70 durchsetzt, welche den oberen Teil 66 des zweiten
Handgriffs und das antreibende Zahnsegment 72 miteinander verbinden.
Gemäß den F i g. 3, 5 und 8 kämmt das antreibende ίο Zahnsegment 73 mit einem ihm in der Längsrichtung
benachbarten und von ihm angetriebenen Zahnsegment 74, das mit den Längswänden 60 und 62 durch eine quer
angeordnete, dritte starre Achse 75 verbunden ist, die das angetriebene Zahnsegment 74 durchsetzt. Dieses ist
!5 durch zwei quer angeordnete Stifte 69/4 und zwei quer
angeordnete Schrauben 70/4 mit einem ihm seitwärts benachbarten antreibenden Kupplungsteil 76 verbunden,
der auf der dritten Achse 75 drehbar gelagert ist und diese in einem Bereich von vorzugsweise viel weniger
als 180°, insbesondere von etwa 112,5°, umgibt. Der
antreibende Kupplungsteil 76 wirkt mit einem ihm in der Längsrichtung benachbarten, angetriebenen Kupplungsteil
78 zusammen, der die dritte Achse 75 vorzugsweise in einem Bereich von etwa 180° umgibt. Der angetriebene
Kupplungsteil 78 ist auf der einen Seite einer ersten Kurvenscheibe 80 angeordnet die dem antreibenden
Kupplungsteil 76 in der Querrichtung benachbart ist Die erste Kurvenscheibe 80 und der angetriebene
Kupplungsteil 78 sind auf der dritten Achse 75 drehbar gelagert. Infolgedessen bewirkt die proximale Bewegung
des unteren Teils ?*■ des zweiten Handgriffs,
daß sich der obere Teil 66 des zweiten Handgriffs um die zweite Achse 68 dreht und dem antreibenden Zahnsegment
72, dem angetriebenen Zahnsegment 74, dem antreibenden Kupplungsteil 76, dem angetriebenen ■' upp-Iungsteil
78 und der ersten Kurvenscheibe 80 eine Drehung erteilt, die in F i g. 8 im Uhrzeigersinn erfolgt.
Gemäß den Fig.3 und 5 ist die dritte Achse 75 auf der anderen Seite der ersten Kurvenscheibe 80 von einer
dritten Feder 82 umgeben, deren Enden in der Längsrichtung an einem Vorsprung 82/4 an den unteren
Teilen der ersten Kurvenscheibe 80 und einem Vorsprung S2B an der benachbarten ersten Längswand 60
des Rahmens 58 angreifen. Die Vorsprünge 82Λ und
S2B erstrecken sich in der Querrichtung zueinander hin. Die dritte Feder 82 wirkt einer Drehung der ersten Kurvenscheibe
80 entgegen. Diese Drehung würde eine distale Bewegung des an der ersten Kurvenscheibe 80
vorgesehenen Vorsprunges 82/4 bewirken.
Gemäß den F i g. 3, 7 und 8 ist eine sich in der Längsrichtung erstreckende vierte Feder 84 an ihrem proximalen Ende mit einem in dem Rahmen 58 quer angeordneten, starren Zapfen 86 verbunden, dessen eines Ende in einem Loch 72/4 in der Seitenfläche des proximalen unteren Endes des antreibenden Zahnsegments 72 im Bereich der Zähne desselben sitzt Das andere Ende des Zapfens 86 sitzt verschiebbar in einem bogenförmigen Schlitz 87 in der zweiten Seitenwand 62 des Rahmens 58. Die vierte Feder 84 ist an ihrem distalen Ende um die erste Schraube 67 und die zweite Achse 68 herumgewikkelt und mit der zweiten Längswand 62 verbunden. An ihrem proximalen Ende ist die vierte Feder 84 um den Zapfen 86 gewickelt Daher wirkt die vierte Feder 84 einer in F i g. 8 gegen den Uhrzeigersinn erfolgenden Drehung des antreibenden Zahnsegments 72 und des Zapfens 86 entgegen.
Gemäß den F i g. 3, 7 und 8 ist eine sich in der Längsrichtung erstreckende vierte Feder 84 an ihrem proximalen Ende mit einem in dem Rahmen 58 quer angeordneten, starren Zapfen 86 verbunden, dessen eines Ende in einem Loch 72/4 in der Seitenfläche des proximalen unteren Endes des antreibenden Zahnsegments 72 im Bereich der Zähne desselben sitzt Das andere Ende des Zapfens 86 sitzt verschiebbar in einem bogenförmigen Schlitz 87 in der zweiten Seitenwand 62 des Rahmens 58. Die vierte Feder 84 ist an ihrem distalen Ende um die erste Schraube 67 und die zweite Achse 68 herumgewikkelt und mit der zweiten Längswand 62 verbunden. An ihrem proximalen Ende ist die vierte Feder 84 um den Zapfen 86 gewickelt Daher wirkt die vierte Feder 84 einer in F i g. 8 gegen den Uhrzeigersinn erfolgenden Drehung des antreibenden Zahnsegments 72 und des Zapfens 86 entgegen.
Oben auf dem oberen Teil 66 des beweglichen zweiten Handgriffs 20 ist ein aufwärtsgerichteter Finger 88
montiert, der eine zweite Kurvenscheibe bildet. Bei einer
proximalen JBewegung der unteren Teile 21 des zweiten Handgriffs 20 wird der obere Teil 66 des zweiten
Handgriffs und mit ihm die zweite Kurvenscheibe 88 in der Längsrichtung distal um die zweite Achse 68 gedreht.
In dem Betätigungsmechanismus 32 des Instruments IO besitzt die erste Kurvenscheibe 80 eine sich in der
Umfangsrichtung erstreckende, erste Kurvenfläche 80/4, die proximal von der Umfangsfläche der Abtastroi-Ie
54, dem gelagerten Lenker 52 und der in dem rechtekkigen Rahmen 38 ersten Schubstange angeordnet ist
(F i g. 4 und 6). Die zweite Kurvenscheibe 88 besitzt eine sich in der Umfangsrichtung distal erstreckende zweite
Kurvenfläche 88Λ, die gemäß Fig.8 proximal von der
in dem rechteckigen Rahmen 38 gelagerten, zweiten Schubstange angeordnet ist.
In dem Rahmen 58 ist gemäß den Fig.2 und 3 ein
gabelförmiger Stößel 90 angeordnet der zwei starre, langgestreckte und sich in der Längsrichtung erstrekkcnde,
im Querabstand voneinander angeordnete Schenkel 92 und 94 besitzt, die an ihren proximalen
Enden durch einen starren, rechteckigen Block 96 miteinander verbunden sind. Jeder der beiden Stößelschenkel
92 und 94 ist einer der beiden einander zugekehrten Seitenflächen der Längswände 60 und 62 benachbart
und längs dieser Seitenfläche verschiebbar. Vorzugsweise stehen von den oberen und unteren Teilen der
einander zugekehrten Seitenflächen der Längswände 60 und 62 zwei Sätze von Führungen 98 seitwärts vor, die
sich parallel zueinander in der Längsrichtung erstrecken und zwischen denen die Stößelschenkel 92 und 94 längs
der Längswände 60 und 62 in der Längsrichtung geführt werden.
Gemäß den F i g. 2 und 3 sind die Stößelschenkel 92 und 94 an ihren distalen Enden mit gegabelten Fortsätzen
100 bzw. 102 versehen, die sich quer zueinander hin erstrecken und bogenförmige Enden haben, die in eine
Ringnut 103 in der Außenfläche des Traggliedes 28 eingreifen, so daß dieses an seinem proximalen Ende aufeinander
in der Querrichtung entgegengesetzten Seiten zwischen den gegabelten Fortsätzen 100 und 102 des
Stößels gehalten wird.
In dem Betätigungsmechanismus 32 ist der Block 96 des Stößels 90 in der Längsrichtung von einer Gewindebohrung
104 durchsetzt, durch das sich eine mit ihm verschraubte Gewindespindel 106 erstreckt, die am distalen
Ende der Flügelmutter 16 vorgesehen ist und sich ferner durch eine Bohrung 108 in der proximalen Wand
109 des Rahmens 58 erstreckt. Der untere Rand jedes Schenkels 92 und 94 des Stößels
90 ist mit einem abwärts gerichteten Vorsprung 110 bzw. 112 versehen, der von einem abwärtsgerichteten
Langloch 114 bzw. 116 quer durchsetzt ist Zwischen den Vorsprüngen 110 und 112 der Stößelschenkel 92
und 94 sind die unteren Teile 118 der beiden einander entgegengesetzten Längswände 64 und 65 des rechtekkigen
Rahmens 38 angeordnet in dem die die Übertragungseinrichtung 34 und 36 bildenden Schubstangen gelagert
sind. In den unteren Teilen jeder der beiden einander entgegengesetzten Längswände 64 und 65 des
rechteckigen Rahmens 38 ist eine Bohrung 120 ausgebildet Die Langlöcher 114 und 116 in den Vorsprüngen
110 und 112 der Stößelschenkel 92 und 94 und die Bohrungen
120 in den unteren Teilen 118 der beiden einander entgegengesetzten Längswände 64 und 65 des
rechteckigen Rahmens 38 sind miteinander durch eine vierte starre Achse 122 schwenkbar verbunden, die sich
in der Querrichtung durch alle diese Bohrungen 120 und Langlöcher 114 und 116 erstreckt.
In dem Rahmen 58 ist auf der ersten Längswand 60 ein Tragstück 124 montiert, in dem sich ein Langloch
126 vom distalen Ende des Tragstückes 124 in der Längsrichtung erstreckt. In dem Langloch 126 ist das
eine Ende einer quer angeordneten, fünften starren Achse 128 verschiebbar gelagert. Auf dem einen Ende
der fünften Achse 128 sind im Querabstand voneinander zwei Führungsringe 129 montiert, zwischen denen dieses
Ende der fünften Achse 128 in dem Langloch 126 des Tragstückes 124 gehalten wird. Auf dem anderen Ende
der fünften Achse 128 ist ein Sprengring montiert, der in einer Bohrung in der Mitte der Abtastrolle 54 sitzt, die
infolgedessen auf dem Sprengring abgestützt und auf der fünften Achse 128 drehbar gelagert ist.
Distal von dem vorstehend beschriebenen Betätigungsmechanismus 32 des Instruments 10 sind eine erste
starre langgestreckte Bewegungseinrichtung 130 in Form einer Stange und eine zweite starre langgestreckte
Bewegungseinrichtung 132 in Form einer Stange angeordnet, die sich in der Längsrichtung durch das Tragglied
28 erstrecken, das den rohrförmigen Gehäuseteil 14 durchsetzt. In den F i g. 2,4,6 und 8 erkennt man, daß
sich die proximalen Enden der ersten und zweiten langgestreckten Stange im Bereich der distalen Enden der
ersten und der zweiten Schubstange befinden.
Gemäß der Fig. 16 ist in dem distalen Endteil des Traggliedes 28 ein starrer ringförmiger Abstandhalter
133 montiert dessen mittlere Teile 133/4 ungefähr in seiner Längsmitte, in der Nähe des distalen Endes des
Traggliedes 28, die langgestreckten Stangen satt passend umgeben. Das Oberteil 1335 und das Unterteil
133Cdes Abstandhalters 133 erstrecken sich von dessen mittleren Teilen 133Λ weg proximal in dem Tragglied
28. Der Abstandhalterl33 hat folgende Aufgaben:
a) Er richtet die langgestreckten Stangen in dem Tragglied 28 derart aus, daß sie die in der Fig. 16
gezeigte Stellung einnehmen.
b) Er gestattet den langgestreckten Stangen, in dem Tragglied 28 in der Längsrichtung zu gleiten.
Gemäß der F i g. 15 ist die erste langgestreckte Stange bzw. Bewegungseinrichtung 130 von einer fünften
Feder 130/4 umgeben, die zwischen
a) den proximalen Enden des oberen und des unteren Teils 1335 bzw. 133Cdes Abstandhalters 133 und
b) einem Zapfen 130S eingespannt ist, der von der ersten langgestreckten Stange quer auswärts vorsteht.
Wenn die erste langgestreckte Stange aus ihrer in der Fi g. 15 gezeigten Stellung relativ zu dem Tragglied 28
distal bewegt worden ist und daher der Zapfen 1305 die Feder 130/1 in der Längsrichtung zusammengedrückt
hat trachtet die Feder 130Λ, den Zapfen 1305 und damit
auch die erste langgestreckte Stange proximal zu bewegen.
Gemäß den Fi g. 19 und 22 erstrecken sich die erste
und die zweite langgestreckte Stange bzw. Bewegungseinrichtung 130 und 132 mit ihren distalen Enden in die
.Befestigungselementaufnahme 30 und sind mit Vorsprüngen
134 und 136 versehen, die zueinander hinzeigen. Der an der ersten langgestreckten Stange vorgesehene,
erste Vorsprung 134 durchsetzt satt passend ein Langloch 138 im proximalen Ende eines sich in der
Längsrichtung erstreckenden, langgestreckten, starren Stechertreibers 140 in der Befestigungselementaufnahme
30. Der an der zweiten langgestreckten Stange vorgesehene zweite Vorsprung 136 durchsetzt satt passend
ein Langloch 142 in dem proximalen Endteil eines sich in der Längsrichtung erstreckenden, starren, langgestreckten,
gegabelten Befestigungselementtreibers 144 in der Befestigungselementaufnahme 30.
Der Stechertreiber 140 ist an seinem distalen Ende in der Befestigungselementaufnahme 30 mit sich in der
Längsrichtung erstreckenden Stechern 30/4 verbunden, die in der Befestigungselementaufnahme 30 in zwei parallelen
Querreihen 143 angeordnet sind. Die Stecher 3OA sind starre, langgestreckte Glieder, deren distale
Enden 143/4 zum Durchstechen von Gewebe geeignet sind, wenn sie distai gegen das Gewebe gedrückt werden.
Die distalen Endteile 143Λ der Stecher 3OA bestehen vorzugsweise aus schräg angeordneten Schneiden,
wie dies in der F i g. 17 gezeigt ist.
Der Befestigungselementtreiber 144 besitzt zwei Schenkel 145 und 146, die in der Befestigungselementaufnahme
30 auf einander in der Querrichtung entgegengesetzten Seiten des Stechertreibers 140 im Querabstand
voreinander angeordnet sind und sich in der Längsrichtung parallel zueinander erstrecken. Die
Schenkel 145 und 146 des Befestigungselementtreibers sind an ihren distalen Enden mit gegabelten Fortsätzen
147 und 148 versehen, die seitwärts zueinander hinzeige:n. Distal von den Schenkeln 145 und 146 des Befestigungselementtreibers
144 und deren gegabelten Fortsätzen 147 und 148 sind in zwei parallelen Reihen Befestigungselemente
305 angeordnet, an denen bei einer distalen Bewegung des Befestigungselementtreibers
144 dessen Fortsätze 147 und 148 mit ihren distalen Flächen angreifen, um die Befestigungselemente 3OB
distal zu bewegen.
Distal von der Befestigungselementaufnahme 30 ist auf der proximalen Seite des distalen Schenkels 24 des
U-förmigen Gliedes 22 die Amboßanordnung 26 vorgesehen, die gemäß der F i g. 17 die Aufgabe hat, in zwei
parallelen Reihen angeordnete Halteelemente 26A reibungsschlüssig derart zu halten, daß sie gemeinsam mit
den Befestigungselementen 305 zum Festlegen von Gewebe verwendet werden können. Die Amboßanordnung
26 soll ferner verhindern, daß sich das Gewebe bei seinem Zusammenheften distal bewegt und daß sich die
Hailteelemente 26/4 seitwärts oder distal bewegen, während
zum Verbinden der auf entgegengesetzten Seiten des Gewebes angeordneten Befestigungselemente 305
und Halteelemente 26Λ miteinander die Befestigungselemente 305 distal gegen das Gewebe und die Halteelemente
26Λ bewegt werden. Zu diesem Zweck hält die Amboßanordnung 26 die Halteelemente 26/1 distal
von dem Gewebe, das sich zwischen der Amboßanordnung 26 und der Befestigungselementaufnahme 30 befindet.
Gemäß der Erfindung kann das Instrument 10 zum chirurgischen Zusammenheften von Gewebe mit Hilfe
von mehreren aus absorbierbarem Material bestehenden Halteelementen 26/4 und mehreren aus absorbierbarem
Material bestehenden Befestigungselementen 3OB verwendet werden.
Nachstehend sei die Wirkungsweise eines Instruments 10 gemäß der Erfindung anhand der F i g. 4 bis 9,
14, 15 und 19 bis 22 erläutert Zwischen die Amboßanordmung
26 und die im Längsabstand von ihr angeordnete Befestigungselementaufnahme 30 werden zwei
Teile T'und 7"" des festzulegenden Gewebes eingeführt.
Dann wird durch Drehen der Flügelmutter 16 des Betätigungsmechanismus
32 die Gewindespindel 106 in dem Gewindeloch 104 des Stößelblockes 96 gedreht, so daß
der Stößel 90 mit seinen Schenkeln 92 und 94 und dem Block % distal bewegt wird und daher die gegabelten
Stößelfortsätze 100 und 102 an den distalen Enden der Stößelschenkel 92 und 94 das Tragglied 28 in dem rohrförmigen
Gehäuseteil 14 distal bewegen. Durch die distale Bewegung des Traggliedes 28 in dem rohrförmigen
ίο Gehäuseteil 14 wird die am distalen Ende des Traggliedes
28 angeordnete Befestigungselementaufnahme 30 distal zu der Amboßanordnung 26 hin bewegt, so daß
die Gewebeteile T' und 7*"zwischen der Amboßanordnung
26 und der Befestigungselementaufnahme 30 eingeklemmt werden.
Die Drehung der Flügelmutter 16 und die distale Bewegung des Stößels 90 bewirken ferner, daß die langgestreckten
Vorsprünge 110 und 112 an den unteren Teilen
der Stößelschenkel 92 und 94 und die vierte Achse 122 distal bewegt werden. Mit der vierten Achse 122
werden auch die unteren Teile 118 des rechteckigen Rahmens 38 distal bewegt, so daß der rechteckige Rahmen
ii mit seinen Längswänden 64 und 65 in der Längsrichtung
um die erste Achse 63 verschwenkt, und zwar aus der in der F i g. 4 gezeigten in die in den F i g. 6 und 8
gezeigte Stellung. Durch diese Schwenkung des rechteckigen Rahmens 38 werden die distalen Enden der
Schubstangen bzw. Übertragungseinrichiungen 34 und 36 aus einer Stellung unter den proximalen Enden der
langgestreckten Stangen bzw. Bewegungseinrichtungen 130 und 132 in eine Stellung bewegt, in der sich die
distalen Enden der Schubstangen in der Nähe der proximalen Enden der langgestreckten Stangen befinden und
mit diesen proximalen Enden in der Längsrichtung fluchten, wie dies in der F i g. 6 gezeigt ist. Durch diese
Schwenkung des rechteckigen Rahmens 38 wird ferner der Lenker 52 in eine Stellung bewegt, in der er mit der
ersten Schubstange und der ersten langgestreckten Stange in der Längsrichtung fluchtet, und die Ablaslrol-Ie
54 wird in der proximalen Richtung näher an die erste Kurvenfläche 80/4 heranbewegt
Wenn sich vor dem Drehen der Flügelmutter 16 und der distalen Bewegung des Stößels 90 der rechteckige
Rahmen 38 in der in der F i g. 4 gezeigten Stellung befindet, kann der Betätigungsmechanismus 32 des Instruments
10 nicht für folgende Funktionen betätigt werden:
a) Distale Bewegung der Stecher 30/4 zum Durchstechen
der zwischen der Amboßanordnung und der Befestigungselementaufnahme angeordneten Gewebeteile
T'und T".
b) Cistale Bewegung der Befestigungselemente 30ß durch die Löcher in den durchstochenen Gewebeteilen
T und T" hindurch in Löcher 174 in den Halteelementen 26A
Dabei verhindert der rechteckige Rahmen 38 eine unbeabsichtigte Betätigung des Instruments 10, wenn
zwischen der Amboßanordnung 26 und der Befestigungselementaufnahme 30 kein solcher Abstand vorhanden
ist, daß die Gewebeteile T und T" von den
Stechern 30/4 einwandfrei durchstochen und dann mittels der Befestigungselemente 30ß und der Halteelemente
26/4 einwandfrei festgelegt werden können.
Wenn durch das Drehen der Flügelmutter 16 und die distale Bewegung des Stößels 90 der rechteckige Rahmen
38 verschwenkt worden ist und die distalen Enden
der Schubstangen bzw. Übertragungseinrichtungen 34 und 36 in eine Stellung bewegt worden sind, in der sie in
nächster Nähe der proximalen Enden der langgestreckten Stangen bzw. Bewegungseinrichtungen 130 und 132
angeordnet sind und mit deren proximalen Enden in der Längsrichtung fluchten, kann das Instrument 10 betätigt
werden, indem beispielsweise durch Zusammendrücken der Handgriff 18 und 20 der untere Teil 21 des beweglichen
zweiten Handgriffs 20 zu dem ortsfesten ersten Handgriff 18 hin proximal bewegt wird. Infolge der proximnlen
Bewegung des unteren Teils 21 des zweiten Handgriffs 20 wird dessen oberer Teil 66 in der Längsrichtung
um die zweite Achse 68 verschwenkt, so daß das antreibende Zahnsegment 72 in Fig.8 gegen den
Uhrzeigersinn um die zweite Achse 68 gedreht wird und daher das angetriebene Zahnsegment 74 in F i g. 8 im
Uhrzeigersinn um die dritte Achse 75 gedreht wird. Infolgedessen werden der antreibende Kupplungsteil 76,
der angetriebene Kupplungsteil 78 und die mit diesem verbundene erste Kurvenscheibe 80 in F i g. 8 im Uhrzeigersinn
um die dritte Achse 75 gedreht. Durch das Verschwenken des oberen Teils 66 des zweiten Handgriffs
in der Längsrichtung wird die erste Kurvenscheibe 80 in F i g. 8 im Uhrzeigersinn vorzugsweise insgesamt
um etwa 135° gedreht.
Während des ersten Teils der proximalen Bewegung des unteren Teils 21 des zweiten Handgriffs zu dem
ersten Handgriff 18 hin führt die erste Kurvenscheibe 80 in F i g. 8 im Uhrzeigersinn eine erste Drehbewegung
vorzugsweise über etwa 45° aus. Während der ersten Drehbewegung der ersten Kurvenscheibe 80 bewegt
die sich in der Umfangsrichtung erstreckende erste Kurvenfläche 80/4 sich in der Längsrichtung fortschreitend
zu den Halteelementen 26A hin und erteilt durch ihren Angriff an den proximalen Teilen der Abtastrolle 54
dieser eine distale Bewegung. Der während der ersten Drehbewegung der ersten Kurvenscheibe 80 von der
ersten Kurvenfläche 80Λ in der distalen Richtung auf die Abtastrolle 54 ausgeübte Druck bewirkt, daß die
Abtastrolle 54, der Lenker 52, die erste Schubstange bzw. Übertragungseinrichtung 34, die erste langgestreckte
Stange bzw. Bewegungseinrichtung 130 und der Stechertreiber 140, die in der Längsrichtung miteinander
fluchten, distal bewegt werden, so daß der Stechertreiber 140 die in den beiden parallelen Reihen 143
angeordneten Stecher 3OA distal bewegt. Während der ersten Drehbewegung der ersten Kurvenscheibe 80 bewirkt
die erste Kurvenfläche 80Λ, daß die Abtastrolle 54, der Lenker 52, die erste Schubstange, die erste langgestreckte
Stange und den Stechertreiber 140 so weit distal bewegt werden, daß folgende Wirkungen erzielt
werden:
a) Die distalen Enden 143/4 der Stecher 30Λ werden
distal gegen die Gewebeteile 7" und T" bewegt und durchstechen diese.
b) Vorzugsweise werden danach die distalen Enden 143/1 der Stecher weiter distal in die Löcher 174
der Halteelemente bewegt.
Während der ersten Drehbewegung der ersten Kurvenscheibe 80 dreht sich die an dem oberen Teil 66 des
zweiten Handgriffs vorgesehene, zweite Kurvenscheibe 88 mit der ersten Kurvenscheibe 80, so daß die am Umfang
der zweiten Kurvenscheibe 88 vorgesehene zweite Kurvenfläche 88/4 sich in der Längsrichtung fortschreitend
zu den Halteelementen HaA hinbewegt, ohne dabei
das proximale Ende der zweiten Schubstange bzw. Übertragungseinrichtung 36 zu berühren.
Wenn danach der untere Teil 21 weiter proximal bis zu dem ersten Handgriff 18 bewegt wird, führt die erste
Kurvenscheibe 80 eine zweite Drehbewegung in F i g. 8 im Uhrzeigersinn durch, vorzugsweise über etwa 45°.
Während der zweiten Drehbewegung der ersten Kurvenscheibe 80 führt die zweite Kurvenscheibe 88 eine
entsprechende zweite Drehbewegung aus, bei der sich die an ihrem Umfang vorgesehene zweite Kurvenfläche
ίο 88A sich in der Längsrichtung fortschreitend zu den
Halteelementen 26Λ hinbewegt und durch Angriff an dem proximalen Ende der zweiten Schubstange bzw.
Übertragungseinrichtung 36 dieser eine distale Bewegung erteilt. Während der zweiten Drehbewegung der
ersten Kurvenscheibe 80 bewirkt der von der zweiten Kurvenfläche 88/4 in der distalen Richtung auf die zweite
Schubstange ausgeübte Druck, daß die zweite langgestreckte Stange bzw. Bewegungseinrichtung 132 und
der Befestigungselementtreiber 144, die in der Längsrichtung miteinander fluchten, distal bewegt werden, so
daß die Fortsätze 147 und 148 des Befestigungselementtreibers die in zwei parallelen Reihen angeordneten Befestigungselemente
26S distal bewegen. Während der zweiten Drehbewegung der ersten Kurvenscheibe 80
bewirkt die zweite Kurvenfläche 88Λ, daß die zweite Schubstange, die zweite langgestreckte Stange und der
Befestigungselementtreiber 144 mit seinen Fortsätzen 147 und 148 so weit distal bewegt werden, daß die Zinken
162 der Befestigungselemente 30ß
a) distal durch die mittels der Stecher 30/4 in die Gewebeteile
T und T" gestochenen Öffnungen hindurch und danach
b) distal in die Löcher 174 der Halteelemente bewegt werden, um die Befestigungs- und Halteelemente
miteinander zu verbinden.
Während der zweiten Drehbewegung der ersten Kurvenscheibe 80 erteilt die zweite Kurvenfläche 88/1 den
Befestigungselementen 30ß vorzugsweise eine solche distale Bewegung, daß sich die Zinken 162 durch die
Löcher 174 an den Längsfortsätzen 172 der Halteelemente 26/4 vorbei distal in eine Stellung bewegen, in der
eine proximale Fläche 166 eines Widerhakens 164 jeder Zinke 162 an einer ein Loch 174 umgebenden, quer angeordneten
distalen Innenfläche 178 eines Längsfortsatzes 172 eines Halteelements angreift. Daher sind die
zwischen der Amboßanordnung und der Befestigungselementaufnahme angeordneten Gewebeteile Tund T"
fest miteinander verbunden, nachdem die erste Kurvenscheibe 80 ihre erste und zweite Drehbewegung ausgeführt
hat.
Bei der Betätigung des Instruments 10 werden zunächst die Stecher 3OA distal durch die Nuten 166 der
Befestigungselemente hindurchbewegt, um die Gewebeteile Fund 7""zu durchstechen. Während der darauffolgenden
distalen Bewegung der Zinken 162 durch die in die Gewebeteile T und T" gestochenen Löcher und
in die Halteelemente 26/4 bewegen sich die Befestigungselemente 30ß vorzugsweise mindestens längs eines
Teils ihres Weges distal und werden von den Stechern 30Λ abgestützt, die sich durch die Nuten 166 in
den Befestigungselementen erstrecken.
Um diese Abstützung der Befestigungselemente 305 zu gewährleisten, können die distalen Enden 143Λ der Stecher 30/4 nach dem Durchstechen der Gewebeteile T und T" distal ausgefahren bleiben, beispielsweise in den Löchern 174, während die Zinken 162 distal durch
Um diese Abstützung der Befestigungselemente 305 zu gewährleisten, können die distalen Enden 143Λ der Stecher 30/4 nach dem Durchstechen der Gewebeteile T und T" distal ausgefahren bleiben, beispielsweise in den Löchern 174, während die Zinken 162 distal durch
13
das Gewebe hindurch in die Löcher 174 bewegt werden. lieh abgeändert werden. Beispielsweise können das Ge-In
diesem Fall werden die Befestigungselemente 305 häuse, die Flügelmutter, die Schubstangen, die langgewährend
ihrer ganzen distalen Bewegung von den Ste- streckten Stangen, der Abstandhalter, die Zinken der
ehern 3GX abgestützt Ld diesem Zweck kann man als Befestigungselemente, die Löcher der Halteelemente
erste Kurvenscheibe 80 die in der F i g. 12 gezeigte Kur- 5 und andere Teile des Instruments und der Befestigungsvenscheibe
80'" verwenden, deren erste Kurvenfläche einrichtung gemäß der Erfindung im Querschnitt anstel-8OX
die Abtastrolle 54 und damit auch die Stecher 305 Ie der Kreisform auch eine andere, beispielsweise eine
veranlaßt, quadratische Form besitzen. Ferner können die Befestigungselemente
und/oder die Halteelemente gemäß der
u) sich während der ersten Drehbewegung (»I« in io Erfindung anstatt aus absorbierbaren Materialien auch
Fig. 12) der ersten Kurvenscheibe 80'" distal zu aus anderen kunststoffartigen Materialien für Befesti-
bewegenund gungseinrichtungen hergestellt werden, beispielsweise
b) während der zweiten Drehbewegung (»II« in aus jedem üblichen biegeelastischen, nicht starren Ma-
Fig. 12) der ersten Kurvenscheibe 80'" distal aus- terial für Befestigungseinrichtungen, wie Polyäthylen,
gefahren zu bleiben. 15 Polypropylen oder Nylon. Man könnte auch entweder
die Halteelemente oder die Befestigungselemente aus
Gemäß den F i g. 19 und 22 kann man die distalen einem nicht kunststoffartigen Material herstellen, bei-Enden
143/4 der Stecher 3OX proximal zurückziehen, spielsweise aus einem Metall, wie nichtrostendem Stahl,
nachdem sie die Gewebeteile T' und T" durchstochen Vorzugsweise sind jedoch mindestens die Halteelemenhaben,
ehe die Befestigungselemente 305 distal bewegt 20 te und insbesondere sowohl die Halteefemente als auch
werden. Zu diesem Zweck kann man als erste Kurven- die Befestigungselemente aus kunststoffartigem Materischeibe
entweder al hergestellt
a) die in der F i g. 11 gezeigte Kurvenscheibe IM)" ver- Hierzu 9 Blatt Zeichnungen
wenden, die bewirkt daß die Stecher 3OA volltän- 25
dig zurückgezogen werden, so daß sie die Befestigungselemente 305 während deren distaler Bewegung
nicht abstützen, oder
b) die in der F i g. 10 gezeigte Kurvenscheibe 80' oder
die in der Fig. 13 gezeigte Kurvenscheibe 80'",die bewirkt, daß die Stecher 30/4 teilweise zurückgezogen
werden, so daß sie die Befestigungselemente 305 während eines Teils ihrer distalen Bewegung
abstützen.
35
Bei Verwendung der ersten Kurvenscheibe 80', 80" oder 80'" gilt gemäß der Fig. 15 für die erste langgestreckte
Stange umgebende, fünfte Feder 130X folgendes:
Wenn während der ersten Drehbewegung (»I« in Fig. 10. 11 und 13) der ersten Kurvenscheibe 80', 80"
oder 80'" die Stecher 30X distal bewegt werden, wird die Feder 130X mittels des Zapfens 1305 in der Längsrichtung
zusammengedrückt. Wenn während einer dritten Drehbewegung (»III« in den F i g. 10,11 und 13) der
ersten Kurvenscheibe 80', 80" oder 80'" nach deren erster und vor deren zweiter Drehbewegung (»II« in
den F i g. 10,11 und 13) die erste Kurvenfläche 8OX nicht
mehr an der Abtastrolle 54 distal angreift, trachtet die Feder 130X, den Zapfen 1305 und die erste langgestreckte
Stange und damit auch die Stecher 3OX proximal zu bewegen. Die dritte Drehbewegung III der ersten
Kurvenscheibe 80', 80" oder 80'" geht vorzugsweise über etwa 45°.
Wenn die distalen Enden 143X der Stecher 3OX distal und danach proximal bewegt worden sind, können sie
gemeinsam mit den Befestigungselementen 305 erneut distal bewegt werden, um die Befestigungselemente
während ihrer distalen Bewegung abzustützen. Zu diesem Zweck kann man als erste Kurvenscheibe 80 die in
der F i g. 10 gezeigte Kurvenscheibe 80' verwenden, deren
erste Kurvenfläche 8OX während der auf die erste und dritte Drehbewegung (»I« und »111«) folgenden
Drehbewegung (»II«) die Abtastrolle 54 und mit ihr die Stecher 3OX distal bewegt.
Die dargestellten und vorstehend beschriebenen, bevorzugten Ausführungsbeispiele können im Rahmen
des Erfindungsgedankens vom Fachmann verschiedent-
Claims (1)
- Patentanspruch:Instrument zum chirurgischen Zusammenheften von Gewebeteilen zwischen einem Haltelement und einem wenigstens eine durch das Gewebe tretende und in dem Halteelement aufnehmbare Zinke aufweisenden Befestigungselement, mit einem bewegbaren starren langgestreckten Stecher zum Durchstechen des Gewebes für die Zinke, gekennzeichnet durcheine erste langgestreckte und sich in Längsrichtung des Instruments (10) erstreckende erste Bewegungseinrichtung (130) zum distalen Bewegen des Stechers (30A), die am proximalen Ende des Stechers angreift;eine zweite langgestreckte und sich in der Längsrichtung des Instruments (10) erstreckende Bewegungeinrichtung (132) zum distalen Bewegen des Befestigungselements (30B), die am proximalen Ende des Befestigungselements (3OB) angreift;
eine erste im Bereich des proximalen Endes der ersten Bewegungseinrichtung (130) angeordnete Übertragungseinrichtung (34) für das distale Bewegen der ersten Bewegungseinrichtung (130) bei Belastung des proximalen Endes derselben (34) in der distalen Richtung;eine zweite im Bereich des proximalen Endes der zweiten Bewegungseinrichtung (132) angeordnete Übertragungseinrichtung (36) für das distale Bewegen der zweiten Bewegungseinrichtung (132) bei Belastung des proximalen Endes derselben (36);
eine Einrichtung (32), durch die die erste und die zweite Übertragungseinrichtung (34 bzw. 36) zum Fluchten in Längsrichtung mit der ersten bzw. zweiten Bewegungseinrichtung (130 bzw. 132) in Längsrichtung schwenkbar sind, und durch die der Stecher (30A) und das Befestigungselement (3Of^ gleichzeitig distal zum Festlegen des Gewebes zwischen Halteelement (26A) und Befestigungselement {30ß,> bewegbar sind;eine erste drehbre Kurvenscheibe (80) mit einer sich in deren Umfangsrichtung erstreckenden ersten Kurvenfläche (SOA), die sich während einer ersten Drehbewegung der ersten Kurvenscheibe (80) dem Halteelement (26A) fortschreitend nähen und dabei das Ende der ersten Übertragungseinrichtung (34) distal bewegt; undeine zweite drehbare Kurvenscheibe (88) mit einer sich in deren Umfangsrichtung erstreckenden zweiten Kurvenfläche (88A^, die sich bei einer zweiten Drehbewegung der ersten Kurvenscheibe (80) dem Halteelement (26A) fortschreitend nähen und dabei das distale Ende der zweiten Übertragungseinrichtung (36) distal bewegt,wobei die zweite Kurvenscheibe (88) zu der ersten Kurvenscheibe (80) parallel ist und mit ihr rotiert, und wobei die zweite Kurvenfläche (8SA) während der ersten Drehbewegung der ersten Kurvenscheibe (80) das distale Ende der zweiten Übertragungseinndiiuiig (36) iiiuiii uisial beweg i.
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