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DE3248312C2 - Kreiselkompaß für Wasserfahrzeuge - Google Patents

Kreiselkompaß für Wasserfahrzeuge

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Publication number
DE3248312C2
DE3248312C2 DE3248312T DE3248312T DE3248312C2 DE 3248312 C2 DE3248312 C2 DE 3248312C2 DE 3248312 T DE3248312 T DE 3248312T DE 3248312 T DE3248312 T DE 3248312T DE 3248312 C2 DE3248312 C2 DE 3248312C2
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DE
Germany
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gyroscope
cardan
axis
rotation
vertical
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DE3248312T
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Jacques Plaisir Barriac
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Sagem SA
Original Assignee
Sagem SA
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Publication date
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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01CMEASURING DISTANCES, LEVELS OR BEARINGS; SURVEYING; NAVIGATION; GYROSCOPIC INSTRUMENTS; PHOTOGRAMMETRY OR VIDEOGRAMMETRY
    • G01C19/00Gyroscopes; Turn-sensitive devices using vibrating masses; Turn-sensitive devices without moving masses; Measuring angular rate using gyroscopic effects
    • G01C19/02Rotary gyroscopes
    • G01C19/34Rotary gyroscopes for indicating a direction in the horizontal plane, e.g. directional gyroscopes
    • G01C19/38Rotary gyroscopes for indicating a direction in the horizontal plane, e.g. directional gyroscopes with north-seeking action by other than magnetic means, e.g. gyrocompasses using earth's rotation

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • Gyroscopes (AREA)
  • Navigation (AREA)
  • Control Of Position, Course, Altitude, Or Attitude Of Moving Bodies (AREA)

Description

tationsachse des Gyroskopes horizontal und konstant in einer Nord-/Südrichtung ausgerichtet was den Kreiselkompaß gegen eine feste Abweichung des Gyroskopes, die einen nicht bekannten permanenten Fehler des Kurses erzeugt, empfindlich macht
Aufgabe der Erfindung ist es, einen Kreiselkompaß, insbesondere für Wasserfahrzeuge, zu verbessern, wobei der Kreiselkompaß ein Gyroskop mit geringem kinetischen Moment aufweisen kann, eine Steuerung im Azimut und zusätzlich in der Höhe erlaubt eine Rotationsachse möglich macht die nicht mehr an die eine Nord-/Südau5richtung gebunden ist und wobei der Kreiselkompaß be langer Lebensdauer und großer Robustheit Wirtschaftlich in seiner Herstellung ist
Diese Aufgabe wird bei einem Kreiselkompaß der eingangs bezeichneten Art gemäß der Erfindung durch die kennzeichnenden Merkmale des Hauptanspruchs .gelöst.
Aus der DEOS 29 22 412 ist eine gyroskopische Einrichtung bekannt mit der eine Nordung durchgeführt werden kann, Und zwar bei erdgebundenen, stehenden Fahrzeugen. Bei dem bekannten Kreiselkompaß werden jeweils drei vorbestimmte Positionen, z. B. entsprechend einer Position 0c, 90° oder 180°, angenommen, die Messungen durchgeführt und nachträglich hieraus die Positionen bestimmt, wobei während dieser Meßzeiten die entsprechenden Einrichtungen blockiert sind, um die Messungen durchführen zu können. Eine derartige Einrichtung ist für Wasserfahrzeuge nicht geeignet, bei denen ruhende Positionen ohnehin nicht eingenommen werden können.
Eine andere Einrichtung ist aus der US-PS 39 36 948 bekannt, bei der auch eine Nordung am stehenden Fahrzeug vorgenommen wird, wobei dort das Gyroskop von einem Beschleunigungsmesser gesteuert wird, der sich auf einem Rahmen befindet der sich in gleichförmiger Geschwindigkeit dreht. Diese Lösung zeigt insbesondere kein Pendelsystem mit zweifacher kardanischer Aufhängung.
Dank dieser Einrichtung ist es durch eine geeignete Behandlung eines langsamen sinusartigen Signals (z. B. einem Zykus pro Stunde), welches vom gekoppelten Präzessionsmotor in der Vertikalen des Gyroskopes hervorgebracht wird, wobei der gekoppelte Motor, der die Horizontale des irdischen Rotationsvektors kompensiert (die rechtwinklig zur Rotationsachse des Gyroskopes ist), um die Rotationsachse des Gyroskopes in einer Horizontalebene zu halten, möglich, die Durchgänge vorherzubestimmen, die diese Rotationsachse über Nord und über Süd durchläuft, und somit permanent den Kurs des Wasserfahrzeuges abzuleiten.
Bei jeder Umdrehung der Rotationsachse des Gyroskopes in der Horizontalebene erhält man zwei Resultate der Nordbestimmung, z. B. durch synchrone Demodulation des sinusartigen langsamen Signais, welches vom gekoppelten Präzessionsmotor in der Vertikalen des Gyroskopes auf einem Halbkreis stammt. Diese synchrone Demodulation ergibt sich aus einer Referenzdemodulation, die z. B. von einem Binär; ähler gebildet werden kann, der mit einer festen Frequenz /ö ausgestattet ist, die einen Winkel darstellt, von dem die sukzessiven abnehmenden Werte .τ, -y, -j- — sind, und die in
der gleichen Frequenz folgen, wie die Winkelgeschwindigkeit der Rotationsachse des Gyroskopes in der Hori-/onialcbcnc.
Vv, isc'hcn den beiden Augenblicken des Durchganges der Rotationsachse des Gyroskopes durch Nord und durch Süd, ist der Kurs dank der gleichförmigen Winkelgeschwindigkeit die wiederum von der Rotationsachse des Gyroskopes bekannt ist und daiJc des Winkelpositionsdetektors des Kardans im Azimut bekannt
Der Vorteil eines solchen Kreiselkompasses in bezug auf bekannte Kreiselkompasse besteht in der Tatsache, daß die Nordbestimmung unabhängig von jeder festen Abweichung des Gyroskopes ist
Dank dieser Tatsache kann das eingesetzte Gyroskop sehr niedrige Leistungen aufweisen, was die Stabilitätsabweichungen betrifft woraus sich ein Gyroskop zu mäßigem Preis und langer Lebensdauer ergibt (leichter Kreisel).
Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen, wobei die Erfindung nachstehend anhaad der Zeichnungen beispielsweise näher erläutert ist Dabei zeigt die
F i g. 1 dieser Zeichnungen eine schematische, perspektivische Ansicht eines Kreiselkompasses,
Fig.2 und 3 Schnittansichten, entsprechend zweier rechtwinkliger Ebenen des Gyroskopes des Kreiselkompasses nach F i g. 1,
F i g. 4 ein vektorielles Schema,
Fig.5 eine sinusartige Kurve, die die Entwicklung eines Signals zeigt welches von dem Kreiselkompaß verarbeitet wird,
F i g. 6,7 und 8 Blockdiagramme und
F i g. 9 eine schematische, perspektivische Ansicht eines Kreiselkompasses, ausgebildet nach einer Variante der Erfindung.
Wenn man sich auf die F i g. 1 und 9 bezieht ist das Wasserfahrzeug durch seine Longitudinalachse 1 schematisch wiedergegeben.
Ein Pendelmechanismus 2 wird unter Zwischenschaltung von zwei Festlagern 3 von einer festen Struktur des Wasserfahrzeuges getragen (nicht dargestellt).
Dieser Pendelmechanismus 2 trägt ein gegen Rollen ausgeglichenes Kardan 4, welches in den beiden Festlagern 3 montiert und ein gegen Stampfen ausgeglichenes Kardan 5, welches in zwei Lagern 6 montiert ist, die auf dem Roll-Kardan 4 vorgesehen sind.
Das Stampf-Kardan 5 wirkt mit einer Vertikalgabel 7 zusammen.
Diese Vertikalgabel 7 kann aufgehängt sein an dem Stampf-Kardan 5 und dreht frei in einem Lager 8, welches auf dem Stampf-Kardan 5 vorgesehen ist (F i g. 1).
Gemäß einer Variante der Erfindung kann diese Vertikalgabel 7 im Inneren des Stampf-Kardans 5 vorgesehen sein und frei drehbar in einem Lager 8, welches auf dem Stampf-Kardan 5 vorgesehen ist, welches dann ein wesentliches Ballastelement 5a trägt (F i g. 9).
An dem unteren Ende dieser Gabel 7 ist ein Höhenkardan 9 vorgesehen, welches in zwei Lagern 10 montiert ist, die an deren äußeren Enden vorgesehen sind.
Ein Gyroskop 11 mit zwei Freiheitsgraden ist auf dem Höhenkardan montiert, derart daß
— eine seiner beiden Empfindlichkeitsachsen, die Achse Gz, vertikal ist,
— die andere Empfindlichkeitsachse, die Achse Gy, parallel zur Achse des Höhenkardans 9 ist, wobei diese Achse durch die beiden Lager 10 definiert ist,
— und seine Rotationsachse Sborizontal ist.
Ein Detektor der Horizontalität 12 ist in gleicher Weise auf dem Höhenkardan montiert, derart, daß seine Empfindlichkeitsachse P parallel zur Rotationsachse 5 des Gyroskopes 11 ist.
Das Gyroskop 11 umfaßt, wie in den Fig.2 und 3 gezeigt,
— einen Rahmen 13,
— einen Rotor 14, welcher von einer Welle 15 über ein Hooksches Gelenk 16 getragen wird, wobei die Welle 15 in den Lagern 17 gehalten ist,
— einen Elektromotor 18, der die Einheit aus der Welle 15 und dem Rotor 14 antreibt.
Zwei Positionsdetektoren D1 sind vorgesehen, um mit dem Rotor 14 zusammenzuwirken und die Auslenkungen in bezug auf die vertikale Empfindlichkeitsachse Gz des Gyroskopes (F i g. 2) zu messen.
Zwei andere Positionsdetektoren Dasind vorgesehen, um mit dem Rotor 14 zusammenzuwirken und die Lagerveränderungen in bezug auf die Sensibilitätsachse Cy des Gyroskopes 11 (F i g. 3) zu messen.
Ein Motor, der von der Präzession in der Vertikalen Mv geschaltet wird, ist vorgesehen, um mit dem Rotor 14 zusammenzuwirken und eine vertikale Präzession des Gyroskopes 11 (F i g. 2) hervorzurufen.
Ein anderer Motor, der von der Präzession in der Horizontalen Mh geschaltet wird, ist vorgesehen, um mit dem Rotor 14 zusammenzuwirken und eine horizontale Präzession des Gyroskopes 11 (F i g. 3) hervorzurufen.
Die Vertikalgabel 7 trägt einen Stabilisierungsmotor 19 und einen Detektor der Winkelposition 20.
Das Höhenkardan 9 trägt einen Stabilisierungsmotor 21.
Es sind somit folgende Steuerungen (Steuergeräte) vorgesehen:
— der Steuermotor 19 der Vertikalgabel 7 wird, den Azimut betreffend, gesteuert von den Positionsdetektoren D1 der vertikalen Empfindlichkeitsachse Gz des Gyroskopes 11,
— der Steuermotor 21 des Höhenkardans 9 wird gesteuert durch die Positionsdetektoren Dy der Empfindlichkeitsachse Gy des Gyroskopes 11.
Der gekoppelte Motor der Präzession in der Horizontalen MH des Gyroskopes 11 wird gesteuert durch entsprechende Steuermittel 22, derart, daß die Rotationsachse 5 des Gyroskopes 11 sich in einer Horizontalebene mit einer gleichmäßigen Winkelgeschwindigkeit ändert.
Der gekoppelte Motor der Präzession in der Vertikalen My des Gyroskopes 11 empfängt von einer entsprechenden Kompensationseinrichtung 25, die ais Eingang ein elektrisches Signal entsprechend der Pendelneigung hat, und (über eine entsprechende Rechenfunktion) ein Hilfssignal zur Kompensation der irdischen Rotation ausarbeitet, ein Steuersignal, welches dafür bestimmt ist, die Rotationsachse des Gyroskopes 11 in einer Horizontalebene zu halten.
In der F i g. 4 ist die Rotationsachse Sdes Gyroskopes 11, die EmpFindlichkeitsachse Gy des Gyroskopes 11 und die Nordrichtung (Horizontale Nord) wiedergegeben.
Der Vektor I? cos L ist auf die Nordrichtung projiziert (J9 bezeichnet die irdische Rotation und L die geographische Breite). Der Winkel, der von der Nordrichtung und der Rotationsachse 5 des Gyroskopes gebildet wird, ist gleich mit
(ü)c bezeichnet die Winkelgeschwindigkeit der Achse der Rotation Sin der Horizontalebene und / die Zeit).
Der gekoppelte Motor der Präzession der Vertikalen Mv des Gyroskopes 11 liefert ein Signal
Ω cos L sin cot,
dies ist die Projektion des Vektors i?cos L auf die Empfindlichkeitsachse Gy des Gyroskopes 11.
In der F i g. 5 ist dieses Sinus-Kurvensignal
Ω cos L sin tut
aufgezeichnet, wobei die Abszisse die Zeit ist und die Ordinate den Lauf des gekoppelten Präzessionsmotors der Vertikalen Mv des Gyroskopes 11 angibt
Diesem Signal überlagert sich eine unbekannte Konstante, die das Abweichen des Gyroskopes darstellt.
Die Zeiten /( und h entsprechen dem Nord- und dem Süddurchgang der Rotationsachse Sdes Gyroskopes 11. Der Horizontalitätsdetektor 12 sendet ein Signal aus, welches in F i g. 6 dargestellt ist, welches in einem Verstärker 25 verstärkt und dann in einer Demodulationseinrichtung 26 demoduliert wird. Das demodulierte Signal wird durch einen Filter 27 gefiltert, von wo das Ausgangssignal parallel auf zwei Operationsverstärker 28 und 29 geführt wird.
Der Operationsverstärker 28 liefert ein kontinuierliches Signal der Präzession, welches in dem Motor, der von der Präzession gegenüber der Vertikalen M, des Gyroskopes 11 gesteuert wird, ausgewertet wird. Der Operationsverstärker 29 liefert ein kontinuierliches Signal, welches nach folgender Formel ausgebildet ist:
A X?cos L ■ sin (ωΐ+ Φ),
oc · t
wobei A den Verstärkungskoeffizienten darstellt und Φ die Phasenverschiebung aufgrund der Filterung (F ig-5).
Es ist durch eine entsprechende Behandlung in einer Auswerteinheit 24 des Signals daher möglich, welches vom gekoppelten Präzessionsmotor der Vertikalen Mv des Gyroskopes 11 hervorgerufen wird, die Durchgänge der Rotationsachse des Gyroskopes 11 durch Nord und durch Süd vorherzubestimmen und daher permanent den Kurs des Fahrzeuges daraus abzuleiten.
Wie in Fig.7 dargestellt, wird das Signal, welches vom gekoppelten Präzessionsmotor der Vertikalen Λ/, des Gyroskopes 11 hervorgerufen wird, in einem Integrator 36 mit drei Eingängen mit entgegengesetzt kalibrierten Impulsen kombiniert, die in Schwellendetektoren, nämlich dem positiven Schwellendetektor 30 und dem negativen Schwellendetektor 31, aufbereitet wurden.
Zwei Inkrementationseinrichtungen 32 und 33 vervollständigen die Behandlung des Signals, welches dann unter Zwischenschaltung einer Umwandlereinrichtung 34 in einen Zähler/Abzieher 35 geschickt wird.
Diese Umwandäereinrichtung34 wird ausgelöst durch den Durchgang der Rotationsachse 5 des Gyroskopes
11 bei -γ- und bei —j-, wobei vom Inhalt des Zählers (Fig. 8) einen Anstieg (Inkrement) in einer festen Frequenz abgezogen wird. Dies ist eine Berücksichtigung der Verschiebung der Rotationsachse des Gyroskopes 11 gegenüber der Nordrichtung.
In l·' i g. 8 ist der Zähler 36 dargestellt, der eine feste Frequenz F0 empfängt, deren abnehmende Werte -y.
-^-, ... — sind, die nachfolgend ein Modul von 2 π in derselben Frequenz, wie dasjenige der Winkelgeschwindigkeit der Rotationsachse des Gyroskopes 11 in der Horizontalebene, entwickeln.
Ein Zähler-Abzieher 37 (Referenz von Synchron-Demodulation) erlaubt es den Wert ωΐΛ-ΔΚ herauszufinden, bei welchem ΔΚ den Kursfehler darstellt, wobei das Ergebnis nach einem Halbzyklus des Zählens vom Zähler-Abzieher 35 erhalten wird.
Unter Berücksichtigung der konstruktiven Einzelheiten muß darauf hingewiesen werden, daß das Gyroskop 11 mit seinen zwei Freiheitsgraden gebildet sein kann
— entweder von einem »trockenen« Gyroskop mit zwei gekoppelten Achsen,
— oder von einem »Flüssigkeits-Gyroskop« mit zwei Freiheilsgraden und zwei gekoppelten Achsen.
Was den Detektor der Horizontalität 12 betrifft, so kann dieser gebildet sein
25
— von einem gedämpften Pendel
— oder von einer Wasserwaage
— oder von einem Beschleunigungsmesser mit einer gekoppelten Masse.
30
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen
35
40
45
50
55
60
65

Claims (5)

1 2 1 —3. dadurch gekennzeichnet, daß der Detektor der Patentansprüche: Horizontalität (12) von einer Wasserwaage gebildet ist
1. Kreiselkompaß für Wasserfahrzeuge, der die 6. Kreiselkompaß nach einem der Ansprüche nachfolgenden Elemente umfaßt: 5 1 —3, dadurch gekennzeichnet, daß der Detektor der
Horizontalität (12) von einem Beschleunigungsmes-
einen Pendelmechanismus (2) der eine Vertikal- ser mit einer gekoppelten Masse gebildet ist
gabel (7) enthält, die an zwei Kardanen aufge- 7. Kreiselkompaß nach einem der Ansprüche hängt ist, d.h. ein Roll-Kardan (4) und ein 1—6, dadurch gekennzeichnet, daß die Gabel (7) frei Stampf-Kardan (5), io am Stampf-Kardan (5) aufgehängt ist
— ein Höhenkardan (9), welches von der Gabel (7) 8. Kreiselkompaß nach einem der Ansprüche getragen ist, 1—6, dadurch gekennzeichnet daß die Gabel (7) im
— ein Gyroskop mit zwei Freiheitsgraden (11), Inneren des Stampf-Kardans (5) angeordnet ist welwelches von dem Höhenkardan (9) derart getra- ches demzufolge ein Gegengewicht (5a) trägt
gen ist daß eine seiner beiden Empfindlichkeits- 15
achsen (GJ vertikal und die andere Empfind-
lichkeitsachse (Cx) parallel zur Achse des Hohenkardans (9) und seine Rotationsachse (S) ho rizontal ausgerichtet sind, Die Erfindung richtet sich auf einen Kreiselkompaß
einen Detektor der Horizontalität (12), der von 20 für Wasserfahrzeuge gemäß Oberbegriff des Hauptandem Höhenkardan (9) derart getragen ist, daß Spruches, insbesondere für Handelsschiffe, d. h. für zivile seine Empfindlichkeitsachse (P) parallel zur Ro- Anwendungen, bei denen die Fragen des Preises eine tationsachsefS^des Gyroskopes (11) ausgerich- gewisse Wichtigkeit haben (im Gegensatz zu militäritet ist sehen Aßwendungen).
25 Man kennt bereits Kreiselkompasse, die einen Pen-
dadurchgekennzeichnet, daß delmechanismus mit zwei Kardanen aufweiter., d. h. ei
nem Roll-Kardan und einem Stampf-Kardan, wobei die-
— die Vertikalgabel (7) durch die Lagedetektoren se Pendelmechanismen ein innen aufgehängtes Kardan (Dx)) von der vertikalen Empfindlichkeitsachse tragen.
(GJdes Gyroskopes (11) gegnüber dem Azimut 30 Dieses innen aufgehängte Kardan trägt ein freies Gy-
gesteuert wird, roskop, welches geschützt in einer wasserdichten Hülle
— das Höhenkardan (9) durch die Lagedetektoren im Inneren einer äußeren Hülle angeordnet ist, die mit (Dy) der horizontalen Empfindlichkeitsachse einer Auftriebsflüssigkeit gefüllt und fest mit dem innen (Gy) des Gyroskopes (11) gegenüber der Hö- aufgehängten Kardan verbunden ist
henlage gesteuert wird, 35 Die Zentrierung der wasserdichten Hülle in der äuße-
— der Detektor der Horizontalität (12) nur den ren Hülle kann durch elektrische Mittel vorgenommen gekoppelten Präzessionsmotor gegenüber der werden (Einrichtungen mit Rückstoßspulen), durch hy-Vertikalen (Mv) des Gyroskopes (U) zur Hori- drostatische Mittel (Auftriebsflüssigkeiten mit einer unzontaleinstellung der Rotationsachse des Gyro- terschiedlichen Dichte) oder durch mechanische Mittel skopes steuert 40 (Torsionsstangen).
— der gekoppelte Präzessionsmotor gegenüber In ali diesen Fällen weist die äußere Umhüllung eine der Horizontalen (Mh)des Gyroskopes (11) der- vertikale Rotationsachse in bezug auf ihre Aufhängung art gesteuert ist daß die Rotationsachse (S) des auf, durch die Zwischenschaltung des inneren Kardans, Gyroskopes (11) sich in einer Horizontalebene am Pendelmechanismus; diese äußere Umhüllung wird mit einer Winkelgeschwindigkeit verlagert, die 45 gesteuert um im Azimut der Richtung der Rotationsgleich gegenüber einem festen Ausgangspunkt achse des Gyroskopes zu folgen.
ist. Die benutzten freien Gyroskope sind Gyroskope mit
— eine Auswerteinheit (24) ein sinusförmiges Si- zwei Freiheitsgraden, die zugleich eine freie Rotationsgnal empfängt welches vom gekoppelten Prä- möglichkeit im Azimut zwischen dem Gyroskop und der zessionsmotor der Vertikalen (M,) des Gyro- 50 äußeren Umhüllung, die die Flüssigkeit enthält, haben skopes (11) hervorgeworfen wird, dieses Signal (die Rotationsmöglichkeit ist mitunter auf Grade limizur Bestimmung der Durchgänge der Rota- tiert), und eine Rotationsmöglichkeit in der Höhe (die tionsachse (S) des Gyroskopes (11) durch Nord Rotationsmöglichkeit ist im allgemeinen kleiner/gleich und durch Süd verarbeitet und permanent den 20°); gleichwohl existiert allein eine Winkeidelektion im Kurs des Fahrzeuges leitet. 55 Azimut zwischen den beiden, wodurch eine Steuerung
der Umhüllung im Azimut möglich gemacht wird. Das
2. Kreiselkompaß nach Anspruch 1, dadurch ge- Gyroskop verhält sich daher halb wie ein freies Gyrokennzeichnet, daß das Gyroskop (11) ein Trockengy- skop und halb findet es sich insbesondere allen horizonroskop mit zwei gekoppelten Achsen ist. talen Störmomenten unterworfen, und zwar in bezug
3. Kreiselkompaß nach Anspruch 1, dadurch ge- 60 auf die Reibungen und Höhenbewegungen der äußeren kennzeichnet, daß das Gyroskop (11) ein flüssig- Umhüllung, die sich im Rollen und im Stampfen pcnclelkeitsgelagertes Gyroskop mit zwei Freiheitsgraden artig verhält.
und zwei gekoppelten Achsen ist. Man ist daher gezwungen, einem solchen Gyroskop
4. Kreiselkompaß nach einem der Ansprüche ein stark erhöhtes kinetisches Moment /u verleihen, in —3, dadurch gekennzeichnet, daß der Detektor der hr> der Größenordnung von 10'' c.g.s., damit es diesen hori· llori/onlaliläl (12) von einem gedämpften Pendel zontalen Störmomenten widerstehen kann: Dies führt gebildet ist. zu Gyroskopen, deren Rotoren erhöhte Massen aufwei-
5. Kreiselkompaß nach einem der Ansprüche sen (wenigstens 500 g). Darüber hinaus verbleibt die Ro-
DE3248312T 1981-06-04 1982-06-03 Kreiselkompaß für Wasserfahrzeuge Expired DE3248312C2 (de)

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