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DE3248039A1 - Wirbelsichter zum abscheiden von verunreinigungen aus stoffsuspensionen - Google Patents

Wirbelsichter zum abscheiden von verunreinigungen aus stoffsuspensionen

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Publication number
DE3248039A1
DE3248039A1 DE19823248039 DE3248039A DE3248039A1 DE 3248039 A1 DE3248039 A1 DE 3248039A1 DE 19823248039 DE19823248039 DE 19823248039 DE 3248039 A DE3248039 A DE 3248039A DE 3248039 A1 DE3248039 A1 DE 3248039A1
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DE
Germany
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head part
section
housing
guide wall
wall
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19823248039
Other languages
English (en)
Inventor
Anton 7944 Herbertingen Selbherr
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Sulzer Escher Wyss GmbH
Original Assignee
Escher Wyss GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Escher Wyss GmbH filed Critical Escher Wyss GmbH
Publication of DE3248039A1 publication Critical patent/DE3248039A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B04CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
    • B04CAPPARATUS USING FREE VORTEX FLOW, e.g. CYCLONES
    • B04C5/00Apparatus in which the axial direction of the vortex is reversed
    • B04C5/02Construction of inlets by which the vortex flow is generated, e.g. tangential admission, the fluid flow being forced to follow a downward path by spirally wound bulkheads, or with slightly downwardly-directed tangential admission
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B04CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
    • B04CAPPARATUS USING FREE VORTEX FLOW, e.g. CYCLONES
    • B04C5/00Apparatus in which the axial direction of the vortex is reversed
    • B04C5/08Vortex chamber constructions
    • B04C5/081Shapes or dimensions
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B04CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
    • B04CAPPARATUS USING FREE VORTEX FLOW, e.g. CYCLONES
    • B04C5/00Apparatus in which the axial direction of the vortex is reversed
    • B04C5/12Construction of the overflow ducting, e.g. diffusing or spiral exits
    • B04C5/13Construction of the overflow ducting, e.g. diffusing or spiral exits formed as a vortex finder and extending into the vortex chamber; Discharge from vortex finder otherwise than at the top of the cyclone; Devices for controlling the overflow
    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21DTREATMENT OF THE MATERIALS BEFORE PASSING TO THE PAPER-MAKING MACHINE
    • D21D5/00Purification of the pulp suspension by mechanical means; Apparatus therefor
    • D21D5/18Purification of the pulp suspension by mechanical means; Apparatus therefor with the aid of centrifugal force
    • D21D5/24Purification of the pulp suspension by mechanical means; Apparatus therefor with the aid of centrifugal force in cyclones

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Geometry (AREA)
  • Paper (AREA)

Description

  • Wirbelsichter zum Abscheiden von Verunreinigungen aus
  • Stoffsuspensionen Die Erfindung betrifft einen Wirbelsichter zum Abscheiden von Verunreinigungen aus Stoffsuspensionen, insbesondere Faserstoffsuspensionen zur Papierherstellung, mit einem im wesentlichen vertikalen, im Querschnitt im wesentlichen kreisförmigen Gehäuse, welches einen nach unten konisch sich erweiternden Kopfteil und einen nach unten konisch sich verengenden Abscheideteil aufweist, wobei der Kopfteil an einen im wesentlichen horizontal verlaufenden, in Umfangsrichtung in seinen Umfangsbereich einmündenden Zuführkanal für die zu reinigende Stoffsuspension angeschlossen ist und einen zentral angeordneten, von unten nach oben verlaufenden Gutstoff-Austrittskanal enthält, welcher aus dem Kopfteil oben herausgeführt ist.
  • Bei einem bekannten Wirbelsichter dieser Art weist der Kopfteil des Gehäuses eine- über seine ganze Höhe kontinuierlich verlaufende kegelmantelförmige Seitenwand auf, in welche der Zuführkanal tangential einmündet (CH-PS 576 820).
  • Der Gutstoff-Austrittskanal ist in einem im Kopfteil drehbar angeordneten hohlen Rotor ausgebildet, welcher eine konische Aussenwand mit angenähert parallel zur Innenwand des Kopfteils verlaufenden Schaufeln aufweist. Bei der bekannten Ausführung werden die in der Stoffsuspension enthaltenen Schwerteile durch die Drehung des Rotors aus der Strömung ausgeschleudert und bewegen sich entlang der Seitenwand des Gehäuses nach unten, während die gereinigte Suspension im Kern der Wirbelströmung nach oben steigt und durch den Austrittskanal des Rotors nach oben abgeführt wird. Die bekannte Ausführung erfordert eine relativ aufwendige Konstruktion mit relativ grossen beweglichen Teilen und einer entsprechend stark zu bemessenden eigenen Antriebsvorrichtung für den Rotor.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Wirbelsichter der eingangs genannten Art in einer weiterentwickelten, vereinfachten Bauweise zu schaffen, welche bei geringerem Herstellungsaufwand und Energieverbrauch als bisher eine zumindest gleich gute Abscheidewirkung wie die bekannte Ausführung gewährleistet.
  • Diese Aufgabe wird entsprechend der Erfindung dadurch gelöst, dass der Kopfteil des Gehäuses in einem die Mündung des Zuführkanales enthaltenden Höhenabschnitt eine Führungswand aufweist, welche zumindest über einen Teil des an den Zuführkanal anschliessenden Umfangsbereiches in Strömungsrichtung der zu reinigenden Stoffsuspension in Umfangsrichtung zunehmend nach innen geneigt verläuft, wobei die untere Begrenzung dieser Führungswand einer im wesentlichen kreisbogenförmigen Umfangslinie des Gehäuses folgt.
  • Durch die erfindungsgemässe Anordnung und Ausbildung der die eintretende Suspensionsströmung peripher begrenzenden Führungswand wird der den Austrittskanal umströmenden Stoffsuspension eine vom Mündungsbereich aus in Umfangsrichtung zunehmend nach unten gerichtete Geschwindigkeitskomponente erteilt, so dass die Strömung der Stoffsuspension ohne zusätzliche Energiezufuhr und ohne weitere mechanische Beeinflussung sich schraubenlinienförmig in den Abscheideteil des Sichtergehäuses fortsetzt. Die erfindungsgemäss ausgebildete und an den Einlauf bereich direkt anschliessende Führungswand bewirkt insbesondere ein schnelles Ablenken der Schwerteile aus dem Einlaufbereich nach unten, so dass Ansammlungen solcher Schwerteile im Einlaufbereich verhindert werden. Entsprechend wird der Verschleiss an den Wänden dieses wegen der hohen Strömungsgeschwindigkeit am stärksten gefährdeten Einlaufbereiches auf ein Minimum reduziert.
  • Eine besonders strömungsgünstige Einleitung der zu reinigenden Stoffsuspension in das Gehäuse kann nach einer Ausführungsform der Erfindung dadurch erzielt werden, dass die Führungswand an eine Seitenwandpartie anschliesst, welche eine das Gehäuse zumindest über einen Teilbereich seines Umfangs gegenüber seinem kreisförmigen Grundquerschnitt erweiternde, an den Zuführkanal angeschlossene Eingangspartie des Kopfteils begrenzt und welche - in einem Horizontalschnitt gesehen - entlang einem Abschnitt einer gegen die Umfangslinie des Grundquerschnittes hin sich verengenden, gedachten Spirale in die Führungswand übergeht. Diese Ausführung ermöglicht eine im Vergleich zu einem tangentialen Einlauf wesentlich sanftere Umlenkung der in den Kopfteil eintretenden Einlaufströmung in die im Gehäuse sich ausbildende Rotationsströmung.
  • Eine optimale, verlustarme Strömungsführung im Einlaufbereich kann auf besonders einfache Weise dadurch gewährleistet werden, dass die Führungswand des Kopfteils in ihrem an die Mündung des Zuführkanals in Strömungsrichtung der zu reinigenden Stoffsuspension stromabwarts anschliessenden Anfangsabschnitt zumindest annähernd vertikal verläuft und in ihrem an den stromaufwärtigen Randbereich der Mündung anschliessenden Endabschnitt in einem Neigungswinkel zur Vertikalen steht, der grösser ist als der entsprechende Neigungswinkel der Seitenwand im benachbarten unteren Höhenabschnitt des Kopfteils.
  • Die Wirkung der erfindungsgemäss ausgebildeten Führungswand kann in weiterer Ausgestaltung der Erfindung dadurch verstärkt werden, dass der Kopfteil des Gehäuses am oberen Ende eine den Austrittskanal umgebende, quer dazu gestellte Stirnwand aufweist, welche, von der Mündung des Zuführkanales ausgehend, in Umfangsrichtung um den Austrittskanal schraubenflächenartig nach unten geneigt verläuft.
  • Nach einer Ausführungsform der Erfindung kann die schraubenflächenartige Stirnwand eine Steigung aufweisen, welche annähernd der halben lichten Höhe der Mündung des Zuführkanales entspricht. Dadurch kann auf besonders einfache Weise die im Kopfteil des Gehäuses rotierende Strömung unter vorteilhaft geringer Wirbelbildung mit der in den Kopfteil eintretenden Einlaufströmung zusammengeführt werden.
  • Nach einer besonders zweckmässigen Ausführungsform, bei der sich Einbau und Abdichtung beweglicher Teile und die Anordnung einer Antriebseinrichtung erübrigen, kann der Austrittskanal in einem im Kopfteil des Gehäuses feststehend angeordneten Rohrstück ausgebildet sein.
  • Zur Beeinflussung der Sinkgeschwindigkeit der um den Austrittskanal rotierenden Suspensionsströmung kann in weiterer Ausgestaltung der Erfindung das Rohrstück von einem kegelförmigen Verdrängungskörper umgeben sein, der sich im wesentlichen über die Höhe des Kopfteils erstreckt und der eine der Seitenwand des Kopfteils entsprechend konisch verlaufende Mantelfläche aufweist. Entsprechend der jeweils zu verarbeitenden Stoffdichte kann die Mantelfläche des Verdrängungskörpers entweder die gleiche Neigung wie die Wand des Kopfteils oder - im Sinne einer Beschleunigung oder Verzögerung der Strömung - eine abweichende Neigung aufweisen.
  • Zur Anpassung der Sinkgeschwindigkeit an unterschiedliche Stoffdichten kann der Verdrängungskörper als auf dem Rohrstück lösbar befestigbarer Hülsenteil ausgebildet sein.
  • Nach einer besonders einfachen Ausführungsform, welche eine rasche Umstellung und Anpassung an unterschiedliche Betriebsbedingungen gestattet, kann der Verdrängungskörper in Form eines Doppelkegels mit nach den Enden hin konvergierenden Kegelabschnitten ausgebildet sein, welche unterschiedlich geneigte Mantelflächen aufweisen, wobei jeder der beiden Kegelabschnitte eine Höhe aufweist, welche im wesentlichen der Höhe des Kopfteils des Gehäuses entspricht. Der Verdrängungskörper kann daher jeweils vom Rohrstück abgenommen und in umgekehrter Einbaustellung wieder aufgesetzt werden, wodurch - im Vergleich zur jeweils anderen Einbaustellung -eine Aenderung der Sinkgeschwindigkeit erzielbar ist.
  • Die Erfindung wird anhand eines in der Zeichnung schematisch dargestellter Ausführungsbeispiele erläutert. Es zeigen: Fig. 1 einen erfindungsgemäss ausgebildeten Wirbelsichter in einer Seitenansicht, Fig. 2 den Teillängsschnitt II-II aus der Fig. 1, Fig. 3 den Querschnitt III-III aus der Fig. 2, und Fig. 4 den Teilschnitt IV-IV aus der Fig. 2.
  • Der in der Fig. 1 dargestellte Wirbelsichter oder Hydrozyklon, welcher zur Reinigung von Faserstoffsuspensionen, insbesondere von Papierstoff dient, enthält ein im Querschnitt kreisförmiges, vertikal angeordnetes langgestrecktes Gehäuse 1 mit einem nach unten konisch sich erweiternden Kopfteil 2 und einem nach unten konisch sich verjüngenden Abscheideteil 3. An das untere Ende des Abscheideteils 3 ist eine Schleusenanordnung 4 angeschlossen, welche mit einem Austragstutzen 5 und einer Wasserzuführleitung 6 versehen ist. Der Kopfteil 3 des Gehäuses 1 ist an seinem oberen Ende an einen in seinen Umfangsbereich mündenden, horizontal angeordneten Zuführkanal 7 für die zu reinigende Stoffsuspension und an einen zentralen Gutstoff-Austrittskanal 8 angeschlossen, welcher in axialer Richtung aus dem Kopfteil 2 herausgeführt ist und durch welchen die gereinigte Stoffsuspension einem nicht dargestellten Stoffzuführsystem einer Papiermaschine zugeleitet wird.
  • Im Betrieb wird die zu reinigende Stoffsuspension, z.B. mit Schwerteilen verunreinigter Papierstoff, durch den Zuführkanal 7 in den Kopfteil 2 eingeführt und auf noch zu beschreibende Weise in einer um die Achse L des Gehäuses 1 rotierenden Wirbelströmung im wesentlichen schraubenlinienförmig entlang der Wand des Gehäuses 1 nach unten gegen eine Umkehrzone geführt, welche sich in der mit seitlichen Sichtfenstern 10 versehenen unteren Endpartie des Abscheideteiles 3 einstellt. Dabei werden die Schwerteile des Papierstoffs aus der rotierenden Wirbelströmung ausgeschleudert und bewegen sich entlang der Gehäusewand nach unten gegen die Schleusenanordnung 4, aus welcher die Verunreinigungen von Zeit zu Zeit durch den Austragstutzen 5 abgeführt werden.
  • Durch die Zuführleitung 6 kann Wasser zum Verdünnen des anfallenden Dickstoffs in die Schleusenanordnung 4 eingespeist werden. In der Umkehrzone wird die Wirbelströmung nach oben umgelenkt, wobei die gereini-gte Stoffsuspension im Kern der Wirbelströmung nach oben steigt und durch den Austrittskanal 8 abgeführt wird.
  • Der Kopfteil 2 des Gehäuses 1 ist mit einem Eintrittsstutzen 11 versehen, welcher in Umfangsrichtung in eine Eintrittsöffnung 12 mündet und welcher über eine Flanschverbindung 13 an den Zuführkanal 7 angeschlossen ist. Der Kopfteil 2 ist ferner über eine kegelstumpfförmige Aufsetzpartie 14 und eine Flanschverbindung 15 an den Abscheideteil 3 angeschlossen. Die Aufsetzpartie 14 weist eine Seitenwand auf, welche mit einem über den ganzen Umfang konstanten Neigungswinkel zur Längsachse L des Gehäuses 1 geneigt ist. Der Eintrittsstutzen 11 mündet in eine Eingangspartie 16, welche den kreisförmigen Grundquerschnitt des Kopfteiles 2 erweitert und welche eine mit einem relativ grossen Radius gekrümmte äussere Seitenwandpartie 17 aufweist. Diese geht nach Art eines Abschnitts einer sich verengenden Spirale in eine dem kreisförmigen Grundquerschnitt des Kopfteils 2 folgende Führungswand 18 über.
  • Entsprechend der Darstellung in der Fig. 3 erstreckt sich die Führungswand 18 über den an die Eintrittsöffnung 12 anschliessenden Umfangsbereich des Kopfteils 2. Die Seitenwandpartie 17 verläuft gemäss Fig. 2 annähernd parallel zur Längsachse L des Gehäuses 1, während die daran anschliessende Führungswand 18 eine in Umfangsrichtung des Kopfteils 2 kontinuierlich zunehmende Neigung nach innen aufweist. Dabei verläuft die untere Begrenzung der Führungswand 18 entlang einer kreisbogenförmigen Umfangslinie 19 der Aufsetzpartie 14. Die obere Begrenzung der Führungswand 18 folgt einer von der Eintrittsöffnung 12 weg in Umfangsrichtung gegen den Austrittskanal 8 hin spiralförmig sich verengenden Bezugslinie 20. In den Fig. 2 und 4 sind die in Umfangsrichtung zunehmenden Neigungswinkel M1 ct2, ot und 024 2' 3 4 eingetragen, welche die Mantellinien M1, M2, M3 und M4 der Führungswand 18 in den entsprechenden Schnittebenen mit der Längsachse L einschliessen. Vorzugsweise ist der Neigungswinkel der Führungswand 18 in ihrem an die innere Seitenwand 17a des Eintrittsstutzens 11 anschliessenden Endabschnitt grösser als der entsprechende Neigungswinkel ß der Seitenwand der Aufsetzpartie 14.
  • Wie aus der Fig. 2 hervorgeht, ist der Winkel i4 an einer 4 Wandpartie 18a ausgebildet, welche sich - im Horizontalschnitt gemäss Fig. 3 gesehen - sichelartig aus dem Anschlussbereich der inneren Seitenwand 17a des Eintrittsstutzens 11 mit in Umfangsrichtung nach oben abnehmender Höhe H gegen den zentralen Austrittskanal 8 und die den Kopfteil 2 nach oben abschliessende Stirnwand 21 erstreckt. Entsprechend steht der zwischen der Wandpartie 18a und dem Austrittskanal 8 gebildete Ringraum mit der Eingangspartie 16 über eine vom Ende der inneren Seitenwand 17a in Strömungsrichtung der zu reinigenden Stoffsuspension kontinuierlich sich erweiternde Durchtrittsöffnung 22 in Verbindung.
  • Der Gutstoff-Austrittskanal 9 ist in einem am oberen Ende des Kopfteils 2 feststehend angeordneten Rohrstück 23 ausgebildet, welches durch die Aufsetzpartie 14 nach unten in den Abscheideteil 3 ragt. Auf dem Rohrstück 23 ist ein Hülenteil 24 lösbar befestigt. Der Hülsenteil 24 ist als doppelkegelförmiger Verdrängungskörper mit nach den beiden Enden hin konvergierenden Kegelabschnitten 25a und 25b ausgebildet, welche unterschiedlich geneigte Mantelflächen aufweisen. Dabei kann gemäss Fig. 2 die Mantelfläche des Kegelabschnitts 25b annähernd den gleichen Neigungswinkel h zur Längsachse L des Gehäuses 1 aufweisen wie die Seitenwand der Aufsetzpartie 14, während die Mantelfläche des egelabschnitts 25a einen kleineren Neigungswinkel ß 1 aufweist. Der Hülsenteil 24 kann vom Rohrstück 23 abgezogen und in umgekehrter, in der Fig. 2 mit strichpunktierten Linien gezeichneter Stellung 24' wieder aufgesetzt werden, in welcher die Mantelfläche des Kegel abschnitts 25b parallel zur Seitenwand der Aufsetzpartie 14 verläuft und mit dieser einen Ringraum begrenzt, dessen Querschnitt von oben nach unten in geringerem Masse zunimmt als bei der mit vollen Linien gezeichneten Ausführung.
  • Entsprechend der Darstellung in den Fig. 2 und 4 kann die Stirnwand 21 des Kopfstücks 2 nach Art einer Schraubenfläche ausgebildet sein, welche, an die obere Wand der Eingangspartie 16 anschliessend, in einem Umlauf von annähernd 3600 entlang dem Umfang des Austrittskanals 8 nach unten geneigt verläuft. Die Steigung der die Stirnwand 21 bildenden Schraubenfläche kann in einem beliebigen Verhältnis zu den Abmessungen des Kopfteils 2 gewählt werden. Gemäss Fig. 2 kann die Ganghöhe A der Schraubenfläche etwa der halben lichten Höhe B der Eintrittsöffnung 12 des Kopfteils 2 entsprechen, bei einem Neigungswinkel OL = ca. 500.
  • 4 Im Betrieb wird die zu reinigende Stoffsuspension gemäss Pfeil 27 (Fig. 3) durch den Zuführkanal 7 in den zwischen der Führungswand 18 und dem Hülsenteil 24 gebildeten Ringraum eingebracht und in einer schraubenlinienförmiy um den Hülsenteil 24 rotierenden Wirbelströmung durch den Kopfteil 2 und die Aufsetzpartie 14 nach unten in den Abscheideteil 3 geführt, wobei in bekannter Weise die in der Stoffsuspension enthaltenen Schwer teile unter der Wirkung der Zentrifugalkraft ausgeschleudert und abgeschieden werden, während die gereinigte Suspension im Kern der Wirbelströmung nach oben steigt und durch den Austrittskanal 8 abgeführt wird.
  • Durch die mit einem relativ grossen Krümmungsradius gebogene Seitenwandpartie 17 wird ein besonders geringer Strömungswiderstand im Einlaufbereich erzielt, insbesondere im Vergleich mit bekannten Ausführungen, bei denen jeweils eine ebene Seitenwand tangential an die Gehäusewand anschliesst.
  • Durch die in Strömungsrichtung zunehmend geneigte Führungswand 18 wird die Strömung der Stoffsuspension vom Einlaufbereich weg in Umfangsrichtung zunehmend nach unten abgelenkt, wodurch insbesondere eine rasche Ausscheidung der Schwerteile aus dem gefährdeten Einlaufbereich erzielt und damit Verschleiss im Einlaufbereich auf ein Minimum reduziert wird. Diese Wirkung wird durch die schraubenflächenartig verlaufende Stirnwand 21 noch verstärkt. Zugleich wird ein gleichmässiger Uebergang zwischen der in den Kopfteil 2 eintretenden Einlaufströmung und der bereits im Kopfteil 2 befindlichen Rotationsströmung gewährleistet, da in der Regel nur ein relativ kleiner Randbereich des rotierenden Suspensionsstromes, welcher nach einmaligem Umströmen des Hülsenteils 24 um die Ganghöhe A nach unten versetzt ist, mit dem unteren Randbereich des jeweils neu zugeführten Suspensionsstromes zusammentrifft. Entsprechend wird eine vorteilhaft geringe Wirbelbildung im Einlaufbereich erzielt, wodurch die Verweildauer der Schwer teile im oberen Bereich des Kopfteils 2 weiter verkürzt wird. Entsprechend können auch Teile mit kleinerer Korngrösse rasch aus dem Einlaufbereich in den Abscheidebereich abgesenkt werden. Dabei kann die Sinkgeschwindigkeit der Strömung je nach Stellung des Hülsenteils 24 innerhalb der Aufsetzpartie 14 beeinflusst, d.h. durch Einbau des Hülsenteils 24 in der Stellung 24' gegenüber der mit vollen Linien gezeichneten Stellung vergrössert werden.
  • Es sind verschiedene abgewandelte Ausführungsformen der Erfindung möglich. So kann etwa der Gutstoff-Austrittskanal 8 auch mit einem beliebig anders ausgebildeten Verdrängungskörper versehen sein. Das Rohrstück 23 kann auch ohne Verdrängungskörper verwendet werden. Ferner kann die Ganghöhe der schraubenflächenartigen Stirnwand 21 gleich oder grösser sein als die lichte Höhe der Eintrittsöffnung 12. Ebenso kann der Kopfteil 2 anstelle der dargestellten Stirnwand 21 etwa eine senkrecht zur Längsachse L verlaufende, ebene Stirnwand aufweisen. Die Führungswand 18 kann auch an einem eigenen Einbauteil, etwa einem in ein bestehendes Gehäuse einsetzbaren Wandteil, ausgebildet sein.
  • Leerseite

Claims (9)

  1. Patentansprüche fE tl.)Wirbelsichter zum Abscheiden von Verunreinigungen aus toffsuspensionen, insbesondere Faserstoffsuspensionen zur Papierherstellung, mit einem im wesentlichen vertikalen, im Querschnitt im wesentlichen kreisförmigen Gehäuse (1), welches einen nach unten konisch sich erweiternden Kopfteil (2) und einen nach unten konisch sich verengenden Abscheideteil (3) aufweist, wobei der Kopfteil (2) an einen im wesentlichen horizontal verlaufenden, in Umfangsrichtung in seinen Umfangsbereich einmündenden Zuführkanal (7) für die zu reinigende Stoffsuspension angeschlossen ist und einen zentral angeordneten, von unten nach oben verlaufenden Gutstoff-Austrittskanal (8) enthält, welcher aus dem Kopfteil (2) oben herausgeführt ist, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , dass der Kopfteil (2) des Gehäuses (1) in einem die Mündung des Zuführkanales (7) enthaltenden Höhenabschnitt eine Führungswand (18) aufweist, welche zumindest über einen Teil des an den Zuführkanal (7) anschliessenden Umfangsbereiches in Strömungsrichtung (Pfeil 27) der zu reinigenden Stoffsuspension in Umfangsrichtung zunehmend nach innen geneigt verläuft, wobei die untere Begrenzung dieser Führungswand (18) einer im wesentlichen kreisbogenförmigen Umfangslinie (19) des Gehäuses (1) folgt.
  2. 2. Wirbelsichter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungswand (18) an eine Seitenwandpartie (17) anschliesst, welche eine das Gehäuse (1) zumindest über einen Teilbereich seines Umfangs gegenüber seinem kreisförmigen Grundquerschnitt erweiternde, an den Zuführkanal (7) angeschlossene Eingangspartie (16) des Kopfteils (2) begrenzt und welche - in einem Horizontalschnitt gesehen -entlang einem Abschnitt einer gegen die Umfangslinie (19) des Grundquerschnitts hin sich verengenden, gedachten Spirale in die Führungswand (18) übergeht.
  3. 3. Wirbelsichter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungswand (18) des Kopfteils (2) in ihrem an die Mündung (12) des Zuführkanals (7) in Strömungsrichtung (Pfeil 27) der zu reinigenden Stoffsuspension stromabwärts anschliessenden Anfangsabschnitt zumindest annähernd vertikal verläuft und in ihrem an den stromaufwärtigen Randbereich der Mündung (12) anschliessenden Endabschnitt (Wandpartie 18a) in einem Neigungswinkel ( d 3, i 4) zur Vertikalen steht, der grcsser ist als der entsprechende Neigungswinkel (ß) ) der Seitenwand im benachbarten unteren Höhenabschnitt (Aufsetzpartie 14) des Kopfteils (2).
  4. 4. Wirbelsichter nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Kopfteil (2) des Gehäuses (1) am oberen Ende eine den Austrittskanal (8) umgebende, quer dazu gestellte Stirnwand (21) aufweist, welche, von der Mündung des Zuführkanales (7) ausgehend, in Umfangsrichtung um den Austrittskanal (8) schraubenflächenartig nach unten geneigt verläuft.
  5. 5. Wirbelsichter nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die schraubenflächenartige Stirnwand (21) eine Steigung (A) aufweist, welche annähernd der halben lichten Höhe (B) der Mündung des Zuführkanales (7) entspricht.
  6. 6. Wirbelsichter nach einem der vorangehenden An.sprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Austrittskanal (8) in einem im Kopfteil (2) des Gehäuses (1) feststehend angeordneten Rohrstück (23) ausgebildet ist.
  7. 7. Wirbelsichter nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Rohrstück (23) von einem kegelförmigen Verdrängungskörper umgeben ist, der sich im wesentlichen über die Höhe des Kopfteils (2) erstreckt und der eine der Seitenwand des Kopfteils (2) entsprechend konisch verlaufende Mantelfläche aufweist.
  8. 8. Wirbelsichter nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Verdrängungskörper als auf dem Rohrstück (23) lösbar befestigbarer Hülsenteil (24) ausgebildet ist.
  9. 9. Wirbelsichter nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Verdrängungskörper in Form eines Doppelkegels mit nach den Enden hin konvergierenden Kegelabschnitten (25a, 25b) ausgebildet ist, welche unterschiedlich geneigte Mantelflächen aufweisen, wobei jeder der beiden Kegel abschnitte (25a und 25b) eine Höhe aufweist, welche im wesentlichen der Höhe des Kopfteils (2) des Gehäuses (1) entspricht.
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AT382910B (de) 1987-04-27

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