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DE3248062A1 - Anbaugeraet fuer ein arbeitsfahrzeug - Google Patents

Anbaugeraet fuer ein arbeitsfahrzeug

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DE3248062A1
DE3248062A1 DE19823248062 DE3248062A DE3248062A1 DE 3248062 A1 DE3248062 A1 DE 3248062A1 DE 19823248062 DE19823248062 DE 19823248062 DE 3248062 A DE3248062 A DE 3248062A DE 3248062 A1 DE3248062 A1 DE 3248062A1
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DE
Germany
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carrier
coupling
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catch
tower
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DE19823248062
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English (en)
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DE3248062C2 (de
Inventor
Jürgen Dipl.-Ing. 2080 Pinneberg Fischer
Udo Ing.(grad.) 2000 Hamburg Gutte
Uwe 2208 Glückstadt Schmalfeld
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BAAS TECHNIK GmbH
Original Assignee
BAAS TECHNIK GmbH
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D49/00Tractors
    • B62D49/02Tractors modified to take lifting devices
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02FDREDGING; SOIL-SHIFTING
    • E02F3/00Dredgers; Soil-shifting machines
    • E02F3/04Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven
    • E02F3/627Devices to connect beams or arms to tractors or similar self-propelled machines, e.g. drives therefor
    • E02F3/6273Devices to connect beams or arms to tractors or similar self-propelled machines, e.g. drives therefor using legs to support the beams or arms on the ground during the connecting process
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02FDREDGING; SOIL-SHIFTING
    • E02F3/00Dredgers; Soil-shifting machines
    • E02F3/04Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven
    • E02F3/96Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven with arrangements for alternate or simultaneous use of different digging elements
    • E02F3/968Storing, handling or otherwise manipulating tools when detached from the machine

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
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  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Agricultural Machines (AREA)

Description

  • Beschreibung
  • Die Erfindung betrifft ein Anbaugerät für ein Arbeitsfahrzeug, insbesondere Frontlader für einen Traktor, mit einer ein Arbeitswerkzeug tragenden Hubschwinge, die schwenkbar in zwei Koppeltürmen gehalten ist, mit mindestens einem Hubzylinder, der sich einerseits an der Hubschwinge und andererseits an den Koppeltürmen abstützt sowie an den Hydraulikkreislauf des Arbeitsfahrzzeuges anschließbar ist, mit zwei seitlich am Arbeitsfahrzeug befestigten Trägern, von denen jeder in seinem oberen Bereich eine sich in Richtung auf das Arbeitswerkzeug öffnende Fanggabel zur Aufnahme eines Gabelbolzens des zugeordneten Koppelturms und mit größerem Abstand sowie nach oben versetzt dazu ein Fangelement aufweist, das mit einem Halter des Koppelturms zusammenwirkt und mit einer lösbaren Sicherungsanordnung im Bereich jedes Koppelturms zum Sperren einer Relativbewegung von Fangelement und Halter.
  • Anbaugeräte an Arbeitsfahrzeugen, insbesondere Frontlader an landwirtschaftlichen Traktoren können nicht während sämtlicher Arbeiten an den Traktoren belassen, sondern müssen von diesen abnehmbar gestaltet werden.
  • Diese Trennung bereitet bei Kleinschleppern und entsprechend kleinen Anbaugeräten keine Schwierigkeit. Sie wurde problematisch mit der zunehmenden Größe der Geräte und Fahrzeuge. Für diese Fälle sind verschiedene Kupplungsmöglichkeiten bekanntgeworden, die den manuellen Kräftebedarf für das Herstellen und Trennen der Kopplung und auch den Zeitaufwand verringern sollen.
  • Bei einem Gerät der eingangs genannten Art besteht das Fangelement aus einem trägerseitigen und sich nach unten vorn öffnenden Haken, in den für die Kopplung ein Querbolzen des Koppelturms eingreift. Zur Sicherung dieser Verbindung wird dann zwischen Bolzen und einer Anlagefläche des Trägers ein Keil eingeschoben und arretiert. Zwar ist die Vorschub- und Arretiermechanik für diesen Keil vergleichsweise aufwendig, jedoch läßt sich mit ihr der Keil nach dem Ankoppeln des Anbaugerätes leicht in Position bringen. Es hat sich jedoch gezeigt, daß der Keil aufgrund vonVerschleißerscheinungen zu Funktionsstörungen führt.
  • Es sind auch Fälle bekanntgeworden, in denen der Keil selbsttätig weiter in den Spalt zwischen Träger und Querbolzen eingewandert ist, so daß er nur mit erheblicher Mühe wieder aus seiner Sperrposition herausgezogen werden konnte.
  • Der Erfindung lag deshalb die Aufgabe zugrunde, das eingangs beschriebene Anbaugerät so weiterzubilden, daß Verschleißerscheinungen der Sicherungsanordnung nicht zu Funktionsstörungen führen können und darüber hinaus die Gefahr vermieden wird, daß es zur Entriegelung der Sicherungsanordnung eines größeren manuellen Aufwandes bedarf.
  • Zur Lösung wird bei einer Anordnung der eingangs genannten Art erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß das Fangelement jedes Trägers aus einem Vorsprung (Fanghülse) besteht, der achsparallel zu dem Gabelbolzen von mindestens einer Oberfläche des Trägers seitlich absteht, daß der Halter von mindestens einer Fangklaue o dgl.
  • gebildet ist, die das Fangelement im gekoppelten Zustand von Anbaugerät und Arbeitsfahrzeug anliegend untergreift und daß die Sicherungsanordnung (Sicherungsbolzen) oberhalb des Halters an dem Träger angreift.
  • Durch diese Lösung werden die gesteckten Ziele erreicht, denn sie eröffnet die Möglichkeit der Verwendung an sich bekannter Sicherungsbolzen, die jedoch immer spielend leichtgängig und ohne jede manuelle Justier-Notwendigkeit zum Verriegeln der Teile in entsprechende Bohrungen eingeschoben werden können.
  • Der Verschleiß der Sicherungsbolzen ist wegen ihrer flächigen Anlage an den zu verriegelnden Teilen wesentlich geringer als bei den einleitend erwähnten Keilen, die zumindest einseitig nur Linienberührung mit dem erwähnten Querbolzen haben. Auch kann ein Verschleiß an den Sicherungsbolzen nicht zu Funktionsstörungen führen und die Justierung der die Sicherungsbolzen aufnehmenden Bohrungen geschieht automatisch bei dem maschinellen Ankoppeln des Anbaugerätes an das Arbeitsfahrzeug.
  • Bevorzugte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen wiedergegeben. Sie bestehen z. B. darin, daß das Fangelement die Form einer Hülse hat, die den Träger durchsetzt und gleichzeitig die Sicherungsbohrung für den Sicherungsbolzen definiert, und darin, daß die Fangklaue von am Koppelturm angeordneten Halbschalen gebildet ist, die beim Herstellen der Kopplung die Fanghülse von unten kommend untergreift und ausrichtet.
  • Die Erfindung ist nachstehend anhand eines bevorzugten Ausführungsbeispiels näher erläutert, welches in den Zeichnungen im einzelnen dargestellt ist. Dort zeigen: Fig. 1 eine schematische Seitenansicht eines Traktors mit davor abgestelltem Frontlader, Fig. 2 eine der Fig. 1 entsprechende Darstellung, bei der der Frontlader mit dem Traktor gekoppelt ist, Fig. 3 in vergrößertem Maßstab eine Seitenansicht des oberen Teils eines der fahrzeugseitigen Träger mit daran angeordnetem Koppelturm in der Kupplungsstellung, Fig. 4 eine der Fig. 3 entsprechende Darstellung von Träger und Koppelturm unmittelbar vor dem Erreichen oder nach dem Verlassen der Kupplungsstellung, Fig. 5 eine der Fig. 3 entsprechende Darstellung, in der der Träger und der Koppelturm teilweise außer Eingriff sind und Fig. 6 einen etwa im Verlauf der Linie X-X von Fig. 5 liegenden Schnitt durch Träger und Koppelturm, wobei die geschnittenen Teile zur besseren Übersicht nur teilweise schraffiert sind.
  • Der in den Fig. 1 und 2 gezeigte Traktor 10 ist zum Betrieb mit einem Frontlader 12 eingerichtet. Da es häufig gewünscht ist, den Frontlader 12 vom Traktor 10 abnehmen zu können, müssen die Geräte mit einer entsprechenden Kupplungsmöglichkeit versehen sein. Wie ein Vergleich der Fia. 1 und 2 zeigt, ist eine solche Möglichkeit im vorliegenden Fall gegeben.
  • Auf beiden Seiten des Traktors 10 sind an dessen Rahmen 14 jeweils ein Träger 16 angeordnet. Beide Träger 16 sind fest mit dem Rahmen 14 verbunden. Im Bereich des obenliegenden freien Endes jedes Trägers 16 sind die nachstehend noch im einzelnen erläuterten und zum Kuppeln von Traktor und Frontlader benötigten Teile vorgesehen. Da die beiden Träger 16 weitestgehend identisch sind, wird nur einer dieser Träger im Detail erläutert werden.
  • Der Frontlader 12 weist in herkömmlicher Weise zwei parallel zur Fahrzeuglängsachse verlaufende Tragholme 18 auf, von denen in den Zeichnungen nur einer zu sehen ist. Beide Holme sind durch Querholme miteinander verbunden. Das dem Traktor 10 zugekehrte Ende jedes Tragholmes 18 ist um eine horizontale Achse schwenkbar in einem Koppelturm 20 gelagert. Das entgegengesetzte freie Ende jedes Tragholms 18 ist an der einen Seite eines Arbeitsgerätes 22 angelenkt.
  • Weiterhin besitzt der Frontlader mindestens einen, im Ausführungsbeispiel zwei Hubzylinder 24. Jeweils ein Hubzylinder 24 ist einem der Tragholme 18 zugeordnet und mit seinem einen Anschlußpunkt 26 am zugeordneten Tragholm 18 angelenkt. Der andere Anschlußpunkt 28 jedes Hubzylinders 24 ist schwenkbar und unterhalb des Angriffspunktes des Tragholmes 18 am Koppelturm 20 angelenkt. Schließlich ist der Frontlader 12 mit Abstellstützen 30 ausgerüstet. Diese sind höhenverstellbar, können bei Bedarf vom Frontlader 12 abgenommen oder beigeklappt werden und dienen dazu, den gesamten Frontlader 12 nach dessen Entkopplung vom Traktor 10 in einer Position zu halten, die ein leichtes Wiederankoppeln ermöglicht. Die Abstellstützen 30 sind so am Frontlader 12 angeordnet, daß sie den Frontlader in der in Fig. 1 gezeigten Stellung sicher halten können.
  • Die Abstellstützen 30, die Hubzylinder 24, die Tragholme 18 und auch die beiden, jeweils einem Träger 16 zugeordneten Koppeltürme 20 sind untereinander weitgehend identisch, so daß sich die nachstehende Beschreibung nur auf die Teile einer Fahrzeugseite beschränkt.
  • Wie ein erster Blick auf Fig. 6 zeigt, besteht der Träger 16 aus einer Metallplatte, und der Kuppelturm 20 weist zwei beabstandete Metallplatten 20', 20" auf, zwischen die der Träger 16 einfahrbar ist.
  • Um die Hubzylinder 24 des Frontladers 12 sowie eventuell vorhandene, nicht gezeigte zusätzliche Zylinder mit Druckflüssigkeit versorgen zu können, ist am Traktor 10 für jeden Zylinder-eine Hydraulikkupplung 32 vorgesehen, die zum Hydrauliksystem des Traktors 10 führt. An jeden Zylinder ist mindestens ein Hydraulikschlauch 34 mit Schlauchkupplung 36 angeschlossen. In Fig. 2 ist schematisch gezeigt, wie diese Teile miteinander verbunden sind. Der Hydraulikschlauch 34 ist in der Praxis so lang, daß der Träger 16 und der Koppelturm 20 einen gewissen horizontalen Abstand voneinander haben können, bevor die Schlauchkupplung 36 gelöst werden muß.
  • In seinem hinteren oberen Bereich weist der Träger 16 eine Sicherungsbohrung 38 auf, die den Träger senkrecht durchsetzt und auf beiden Oberflächen des Trägers von einer Fanghülse 40 fortgesetzt wird, wie es insbesondere die Fig. 6 erkennen läßt. In der Praxis kann die Fanghülse von einem Rohrabschnitt gebildet sein, dessen Nennweite dem Durchmesser der Sicherungsbohrung 38 entspricht und dessen Länge etwas geringer als der lichte Abstand der Metallplatten 20', 20" ist.
  • Am vorderen oberen Ende des Trägers 16 befindet sich an einer gegenüber der Fanghülse 40 tieferliegenden Stelle eine Fanggabel 42, die sich nach vorn (in Fahrtrichtung des Traktors) bzw. in Richtung auf den anzukoppelnden Frontlader 12 (Fig. 1) öffnet. Die Mittelachse der Gabel verläuft ausweislich der Zeichnungen in Fahrtrichtung nach vorn abfallend (vgl. z.B.
  • Fig. 1). Der insbesondere in den Fig. 3 bis 5 gut erkennbare Umrißverlauf des Trägers im Bereich von seinem freien Ende ist besonders vorteilhaft und damit zur Erfindung gehörig. Dies gilt unter anderem für den in Richtung der öffnungsachse nach vorn vorspringenden Teilabschnitt 16' und den nach oben und vorn vorspringenden, die Fanghülse 40 enthaltenden Teilabschnitt 16" des Trägers 16 sowie den Verlauf der oberen Begrenzungslinie des Trägers.
  • Am Träger 16 ist schließlich eine Laufschiene 44 vorgesehen, die im Ausführungsbeispiel auf beide Oberflächen des Trägers 16 verteilt ist und von einer Stelle des oberen Bereiches des Trägers 16 unterhalb seiner Fanghülse 40 zunächst geradlinig abfallend nach vorn in Richtung auf die Fanggabel 42 und dann leicht nach oben abgewinkelt, jedoch immer noch abfallend, in Richtung auf die vordere Stirnkante des Trägers 16 verläuft und hierbei in eine Richtung oberhalb der Fanggabel 42 zielt, jedoch von rechts in Fig. 3 aus betrachtet kommend vor der Fanggabel 42 endet. Die bevorzugten Querabmessungen der Laufschiene 44 sind in Fig. 6 zu sehen.
  • Ausweislich der Fig. 3 und 6 sind die beiden Metallplatten 20', 20" des Koppelturms 20 durch einen Steg 46 miteinander verbunden, der in Fig. 3 gestrichelt angedeutet ist. Er ist im oberen Teil des Koppelturms 20 im wesentlichen entlang dessen äußerer Ränder verlaufend angeordnet. An der vorn untenliegenden Ecke des Koppelturms werden seine beiden Metallplatten 20', 20" von einem Gabelbolzen 48 durchsetzt, dessen Durchmesser der öffnungsweite der Fanggabel 42 angepaßt ist, der mit den Metallplatten fest verbunden (z. B.
  • verschweißt) ist und in der Xupplungsstellung von Träger 16 und Frontlader 12 innerhalb der Fanggabel 42 des Trägers 16 liegt. Diese Stellung ist in Fig. 3 zu sehen.
  • Im Bereich der rechten unteren Ecke des Koppelturms 20 und an einer Stelle, die im gekuppelten Zustand von Träger 16 und Koppelturm 20 liegt, befindet sich eine parallel zum Gabelbolzen 48 verlaufende Durchgangsbohrung 50, die die Metallplatten 20', 20" durchsetzt und nach dem Koppeln von Träger 16 und Koppelturm 20 einen nur in Fig. 3 schematisch angedeuteten Sicherungsbolzen 52 aufnimmt. Der Sicherungsbolzen 52 ist in einer nicht dargestellten, bekannten Weise gegen ein Herausrutschen aus der Durchgangsbohrung 50 zu sichern.
  • Der untere Halbbogen der Durchgangsbohrung 50 ist mit einer nach oben offenen Fangklaue 54 umgeben, deren der Durchgangsbohrung 50 zugekehrte Oberfläche im wesentlichen auf einem Kreisbogen verläuft, dessen Radius gleich dem Radius der Fanghülse ist und die somit einen Abstand von dem benachbarten Umfang der Durchgangsbohrung 50 hat, welcher gleich der Wandstärke der Fanghülse 40 des Trägers 16 ist. Fig. 6 läßt erkennen, daß in dem Ausführungsbeispiel jeweils eine solche Fangklaue 54 auf jeder Innenfläche jeder Metallplatte 20', 20" angeordnet ist. Wie die Fig. 3 bis 5 erkennen lassen, erstreckt sich die zylindrische Innenfläche jeder Fangklaue 54 über einen Winkel von etwa 120° und öffnet sich dann entlang von etwa ebenen Flächen nach oben/außen, wodurch Führungsabschnitte 54', 54" gebildet werden (Fig. 3).
  • Der Koppel turm 20 weist schließlich noch eine etwa geradlinig vom Bereich seiner links unten liegenden Förderkante in Richtung auf die rückwärtige Kante des Koppelturms verlaufende Führungsschiene 56 auf, die ebenfalls die beiden Metallplatten 20', 20" miteinander verbindet und einen solchen lichten Abstand von dem Gabelbolzen 48 hat, daß eine oberhalb der Fanggabel 42 des Trägers 16 befindliche Nase 58 gerade noch diesen lichten Abstand durchsetzen kann, wenn Träger 16 und Koppelturm 20 gemäß Fig 3 miteinander gekuppelt sind. Die Führungsschiene 56 endet von vorn (d. h. links in Fig. 3) gesehen mit einem nicht übermäßig kritischen Abstand von der Durchgangsbohrung 50, so daß sie in Fig. 6 nicht mehr erscheint.
  • Der Kupplungsvorgang von Träger 16 und Koppelturm 20, d. h. das Herstellen einer Arbeitsverwendung zwischen Traktor 10 und Frontlader 12 aus der Relativposition der Teile gemäß Fig. 1 in diejenige gemäß Fig. 2 läuft nun folgendermaßen ab.
  • Zunächst fährt der Traktor 10 so dicht an den Frontlader 12 heran, daß sich der Koppelturm 20 unmittelbar vor dem Träger 16 befindet und der Hydraulikschlauch 34 mittels einer Schlauchkupplung 36 in die Hydraulikkupplung 32 eingesteckt werden kann. Wenn nun der Hubzylinder 24 ausfahrend beaufschlagt wird, dann wird sich der Koppelturm 20 um seinen obenliegenden Anschlußpunkt 27 des Tragholms 18 entgegen dem Uhrzeigersinn verdrehen. Bei einem doppeltwirkenden Hubzylinder 24 kann der Koppelturm selbstverständlich auch im Uhrzeigersinn verdreht werden, wenn der Frontlader 12 gemäß Fig. 1 abgestellt ist.
  • Wenn der Traktor 10 mit dem Träger 16 nun weiter nach vorn in Richtung des Pfeiles v fährt, dann wird die vordere Kante der Laufschiene 44 in den Bereich der Fangklaue 54 kommen. Da die Fangklaue 54 auch an ihrem Außenumfang zylindrisch gekrümmt ist, wird sie bei nicht völlig korrekt zueinander ausgerichteten Teilen auf die Frontkante der Laufschiene 44 auflaufen und unter Mitnahme des Koppelturms 20 von der Laufschiene nach oben gedrückt werden. Träger 16 und Koppelturm 20 haben dann die in Fig. 5 gezeigte relative Lage zueinander.
  • Die weitere Bewegung des Trägers 16 in Richtung des Pfeiles v führt letztlich zu der Relativlage von Träger 16 und Koppelturm 20 gemäß Fig. 4. Hierbei liegt der Gabelbolzen 48 voll in der Fanggabel 42 des Trägers 16, und die Fangklaue 54 befindet sich unterhalb der Fanghülse 40. Wenn die Teile bei der Bewegung aus der Stellung gemäß Fig. 5 in die Stellung gemäß Fig. 4 noch nicht völlig korrekt zueinander ausgerichtet sind, dann wird die Nase 58 des Trägers 16 gegen die Führungsschiene 56 des Koppelturms 20 stoßen und den Koppelturm dabei in eine Position bringen, in der der Gabelbolzen 48 von der Fanggabel 42 erfaßt und korrekt positioniert werden kann.
  • Der Mittenabstand der Fanggabel 42 von der Fanghülse 40 des Trägers 16 ist identisch dem Mittenabstand des Gabelbolzens 48 von der Durchgangsbohrung 50 des Koppelturms 20. Wenn der Hubzylinder 24 nun bei relativer Lage der Teile gemäß Fig. 4 etwas ausgefahren wird, dann wird sich der Koppelturm 20 entgegen dem Uhrzeigersinn verdrehen, und zwar um den in der Fanggabel 42 gelagerten Gabelbolzen 48. Diese Drehrichtung ist leichter erkennbar, wenn man die Fig. 2 betrachtet. Ein zunächst geringfügiges Ausfahren des Hubzylinders 24 bewegt den Tragholm im Uhrzeigersinn um den Anschlußpunkt 27 und hebt den Frontlader 12 dadurch geringfügig an. Das Eigengewicht des Frontladers wirkt dem Anheben entgegen. Die Folge ist die Verdrehung des Koppelturms 20 entgegen der Uhrzeigerrichtung. Diese Drehbewegung des Koppelturms 20 führt nun dazu, daß sich die Fangklaue 54 des Koppelturms nach oben bewegt, die Fanghülse 40 des Trägers 16 umfaßt und schließlich nach unten kommend fest an der Fanghülse 40 anliegt. In diesem Moment sind die die Fanghülse 40 durchsetzende Sicherungsbohrung 38 und die Durchgangsbohrung 50 des Koppelturms 20 fluchtend zueinander ausgerichtet. Das Arbeitsgerät 22 des Frontladers 12 ruht hierbei immer noch auf dem Boden auf. Jedes weitere Ausfahren des Hubzylinders 24 führt aber vom Moment des Anliegens der Fangklaue 54 an der Fanghülse 40 dazu, daß das Arbeitsgerät 22 angehoben wird. Das Gewicht des Frontladers und seiner Zuladung erzeugen ein um den Gabelbolzen entgegen dem Uhrzeiger drehendes Moment, so daß Fanghülse 40 und Fangklaue 54 weiterhin ineinander gepreßt werden.
  • Nach dem Erreichen der Relativposition von Träger 16 und Koppelturm 20, wie sie in Fig. 3 erkennbar ist, d. h. nach der fluchtenden Ausrichtung der Sicherungsbohrung 38 und der Durchgangsbohrung 50 wird durch diese Bohrungen der bereits angesprochene Sicherungsbolzen 52 hindurchgeführt und seinerseits gesichert. Von nun an ist eine selbsttätige Trennung von Koppelturm 20 und Träger 16 auch dann nicht mehr möglich, wenn Vertikal schwingungen auftreten oder wenn das Arbeitsgerät 22 bewußt in den Boden gefahren wird.
  • Das Trennen des Frontladers 12 vom Traktor 10 geht in umgekehrter Reihenfolge vor sich. Bei noch angehobenem Frontlader wird zunächst der Sicherungsbolzen 52 herausgezogen. Dann wird das Arbeitsgerät 22 auf den Boden herabgelassen (Fig. 2). Wenn jetzt das dem Hubzylinder 24 zugeordnete Steuergerät auf SENKEN gestellt bleibt, wird der Koppelturm 20 aufgrund seines Eigengewichtes nach unten drücken, so daß die Fangklaue 54 außer Eingriff mit der Fanghülse 40 kommt. Dieses Entkoppeln kann bei Bedarf durch geringfügiges Vor- und Rückwärts fahren des Traktors 10 unterstützt werden. Der Träger 16 und Koppelturm 20 haben dann die gegenseitige Position gemäß Fig. 4.
  • Nun wird die Abstellstütze 30 ausgeklappt oder angebracht. Die anschließende Bewegung des Traktors 10 in Richtung des Pfeiles r nach rückwärts und nach vorheriger Lösung der Schlauchkupplung 36 führt dann über die Relativposition der Teile gemäß Fig. 5 zu der vollständigen Trennung gemäß Fig. 1.
  • Das An- und Abkoppeln des Frontladers 12 kann von einem Mann ohne besonderen manuellen Kräfteeinsatz in sehr kurzer Zeit ausgeführt werden. Durch die Konzeption von Fanghülse 40 und Fangklaue 54 bereitet es auch keinerlei Mühe, den Sicherungsbolzen in die automatisch ausgerichteten Bohrungen einzuführen oder beim Abkoppeln herauszuziehen.
  • Nicht dargestellte Abwandlungen des Ausführungsbeispiels können beispielsweise darin bestehen, daß die Fangklaue 54 eine sich nach oben öffnende V-Form und die Fanghülse 40 eine entsprechende Keilform hat.
  • Verwendbar wäre auch eine aus Einzelelementen zusammengesetzte Fangklaue, die die Fanghülse an zwei Stellen linienförmig untergreifen. Weiterhin kann vorgesehen sein, daß der Sicherungsbolzen 52 durch ein am Koppelturm 20 befestigten oder befestigbares Element ersetzt wird, welches im gekoppelten Zustand von Frontlader und Traktor oberhalb von Fangklaue und Fanghülse am Träger 16 angreift.
  • Generell ist noch zu erwähnen, daß der Begriff "vorn" die dem Arbeitsgerät 22 zugekehrte Seite aller Teile bezeichnet, daß die Begriffe "unten" und "oben" auf die Betriebsstellung der verschiedenen Teile bezogen sind und daß sich der Begriff "seitlich" auf die Fahrzeugseiten bezieht.

Claims (10)

  1. Anbaugerät für ein Arbeitsfahrzeug Ansprüche \ 1.! Anbaugerät für ein Arbeitsfahrzeug, insbesondere &Äontlader für einen Traktor, mit einer ein Arbeitswerkzeug tragenden Hubschwinge, die schwenkbar in zwei Koppeltürmen gehalten ist, mit mindestens einem Hubzylinder, der sich einerseits an der Hubschwinge und andererseits an den Koppeltürmen abstützt sowie an den Hydraulikkreislauf des Arbeitsfahrzeuges anschließbar ist, mit zwei seitlich am Arbeitsfahrzeug befestigten Trägern, von denen jeder in seinem oberen Bereich eine sich in Richtung auf das Arbeitswerkzeug öffnende Fanggabel zur Aufnahme eines Gabelbolzens des zugeordneten Koppelturms und mit größerem Abstand sowie nach oben versetzt dazu ein Fangelement aufweist, das mit einem Halter des Koppelturms zusammenwirkt und mit einer lösbaren Sicherungsanordnung im Bereich jedes Koppelturms zum Sperren einer Realtivbewegung von Fangelement und Halter, dadurch gekennzeichnet, daß das Fangelement jedes Trägers (16) aus einem Vorsprung (Fanghülse 40) besteht, der achsparallel zu dem Gabelbolzen von mindestens einer Oberfläche des Trägers seitlich absteht, daß der Halter von mindestens einer Fangklaue (54) o. dgl. gebildet ist, die das Fangelement im gekoppelten Zustand von Anbaugerät (12) und Arbeitsfahrzeug (10) anliegend untergreift und daß die Sicherungsanordnung (Sicherungsbolzen 52) oberhalb des Halters an dem Träger angreift.
  2. 2. Anbaugerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (16) im Bereich seines Fangelementes von einer zu dem Vorsprung (40) achsparallelen Bohrung durchsetzt ist, die im gekoppelten Zustand von Anbaugerät (12) und Arbeitsfahrzeug (10) mit einer den Koppelturm (20) durchsetzenden Bohrung fluchtet und daß die Sicherungsanordnung von einem Sicherungsbolzen (52) gebildet ist, der diese Bohrungen durchsetzt
  3. 3. Anbaugerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Sicherungsbohrung (38) des Trägers (16) den Vorsprung (40) zentral durchsetzt.
  4. 4. Anbaugerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Fangelement die Form einer Fanghülse (40) hat, die beidseitig von den Oberflächen des Trägers (16) absteht.
  5. 5. Anbaugerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4, mit einem Koppelturm, der aus zwei parallel beabstandeten Metallplatten besteht, dadurch gekennzeichnet, daß die Fangklaue (54) von zwei Halbschalen gebildet ist, die sich nach oben öffnend und aufeinanderzu- ragend in einer gemeinsamen Querachse von den Innenflächen der Metallpltten (2', 20") des Koppelturms (20) abstehen und einen lichten Abstand voneinander haben, der etwas größer ist als die Dicke des Trägers (16) und deren nach oben weisende Anlagefläche für das Fangelement des Trägers dessen Umfangskonfiguration angepaßt ist.
  6. 6. Anbaugerät nach Anspruch 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Fanghülse (40) eine zylindrische Außenfläche und jede Halbschale eine in ihren tieferen Bereichen zylindrische Anlagefläche für die Fanghülse aufweisen und daß die Anlageflächen in den Auslaufbereichen jeder Halbschale etwa keilförmig auseinanderstreben.
  7. 7. Anbaugerät nach einem der Ansprüche 1 bis 6, gekennzeichnet durch eine Laufschiene (44), die von mindestens einer Oberfläche des Trägers (16) absteht und einen lichten Abstand von dessen Fangelement aufweist, der größer ist als die in Richtung dieses lichten Abstandes gemessene Höhe der Fangklaue (54) und die von etwa dem rückwärtigen Ende des Trägers (16) in Richtung auf dessen Fanggabel (42) verläuft, vor der sie endet.
  8. 8. Anbaugerät nach Anspruch 7, gekennzeichnet, durch je eine Laufschiene (44) auf jeder der beiden Oberflächen des Trägers (16).
  9. 9. Anbaugerät nach einem der Ansprüche 1 bis 8, gekennzeichnet durch eine am Koppelturm (20) angeordnete Führungsschiene (56) mit einem zum Führen einer Nase (58) des Trägers (16) ausreichendem lichten Abstand von dem Gabelbolzen (48) des Koppelturms (20).
  10. 10. Anbaugerät nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsschiene (56) die beiden Metallplatten (20', 20") des Koppelturms verbindet und sich etwa parallel zur Verbindungslinie des Gabelbolzens (48) und der Mittelachse der Fangklaue (54) erstreckt.
DE19823248062 1982-12-24 1982-12-24 Vorrichtung zum Anschließen eines Anbaugeräts an ein Arbeitsfahrzeug Expired DE3248062C2 (de)

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