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DE3247019A1 - Geldspielautomat mit muenzwertindividuellen muenzstapelrohren - Google Patents

Geldspielautomat mit muenzwertindividuellen muenzstapelrohren

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DE3247019A1
DE3247019A1 DE19823247019 DE3247019A DE3247019A1 DE 3247019 A1 DE3247019 A1 DE 3247019A1 DE 19823247019 DE19823247019 DE 19823247019 DE 3247019 A DE3247019 A DE 3247019A DE 3247019 A1 DE3247019 A1 DE 3247019A1
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Germany
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DE19823247019
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DE3247019C2 (de
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Paul 4992 Espelkamp Gauselmann
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Individual
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    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F17/00Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services
    • G07F17/32Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services for games, toys, sports, or amusements
    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F5/00Coin-actuated mechanisms; Interlocks
    • G07F5/24Coin-actuated mechanisms; Interlocks with change-giving

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Control Of Vending Devices And Auxiliary Devices For Vending Devices (AREA)

Description

  • Geldspielautomat mit münzwertindividuellen Münz-
  • stapel rohren Die Erfindung betrifft einen Geldspielautomaten mit münzwertindividuellen Münzstapelrohren zur Auszahlung, die vor seiner Inbetriebnahme auf einen Nennfüllstand aufgefüllt, danach durch vom Spieler eingeworfene Münzen laufend nachgefüllt werden und die mit zu einer leerbarenKassette führenden Münzüberläufen versehen sind.
  • Die Münzstapelrohre des Geldspielautomaten der genannten Art sind vor seiner Inbetriebnahme bis zu einer vorgegebenen Füllhöhe, dem Nennfüllstand, aufzufüllen, damit bei der Aufnahme des Spielbetriebs ein ausreichender Münzvorrat zur Gewinnauszahlung bereitsteht. Bei bekannten Geldspielautomaten ist es üblich, zurErstauffUllung verschiedene Münzleit - und PrUforgane, die über den Münzstapelrohren montiert sind, abzuschrauben, um so einen Zugang zum Auffüllen der Münzen zu schaffen. Diese Arbeiten sind umständlich und zeitraubend, insbesondere wenn erst geeignete Werkzeuge zum Abschrauben besorgt werden müssen Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Geldspielautomaten der genannten Art zu schaffen, dessen Flünzstapelrohre leicht und schnell auf ihren Nennfüllstand ausfüllbar sind.
  • Die Aufgabe wird gelöst durch Münzauffüllöffnungen in einer durch den Nennfüllstand vorgegebenen Stapelhöhe an den Münzstapel rohren.
  • Bei den in einer durch den Nennfüllstand vorgegebenen Höhe an den Münzstapelrohren angebrachten Münzauffüllöffnungen wirkt die letzte Münze als Auffüllsperre, so daß Abweichungen vom Nennfüllstand zwangsläufig vermeidbar sind.
  • Ferner liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen Geldspielautomaten anzugeben, dessen Münzstapelrohre auf eine gleichmäßige, am Nennfüllstand orientierte Fülihöhe reguliert werden.
  • Die Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die Münzauffüllöffnung an dem Münzstapelrohr für die höchstwertigen Münzen über diesem angeordnet ist, um eine Voll-Auffüllung zu ermöglichen, daß die übrigen Münzauffüllöffnungen in einer eine Teilfüllung ermöglichenden Rohrhöhe angeordnet sind und daß den Münzstapelrohren zugeordnete Füllstandserkenner vorgesehen sind, die das Auszahlen aus unter dem Nennfüllstand gefüllten Münzstapelrohren für Münzen unter dem niedersten Münzwert abhängig vom Unterschreiten des Nennfüllstandes in wenigstens einer der Münzstapelrohre für die jeweils nächst ni-ederwertig-en Münzen zur Auszahlung steuert.
  • Eine wichtige Weiterbildung des Geldspielautomaten nach der Erfindung besteht darin, daß von den Füllstandserkennern gesteuerte münzwertindividuelle Leerstandsanzeigemittel vorgesehen sind, daß bei eine akute Insolvenz bedingendem Leerstand eine der Münzstapelrohre für Münzen unter dem höchsten.Wert ein Signalorgan zum Einwurf einer dem Wert dernächst höherwertigen auszahlbereiten Münze entsprechenden Anzahl der fehlenden Münzen auffordert und daß nach dem Einwurf der Anzahl der Münzen die höherwertige Münze und der beim Auftreten der Insolvenz anstehende Betrag ausgezahlt werden.
  • Der Geldspielautomat nach der Erfindung führt ein Münzwechsel aus, wobei er Münzen niederen Wertes in höherwertige umtauscht, um seine Solvenz wieder herzustellen.
  • Weitere Ausgestaltungen des Geldspielautomaten nach der Erfindung sind den restlichen Unteransprüchen zu entnehmen.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und in der nachstehenden Beschreibung erläutert. Es zeigen Figur 1 münzwertindividuelle Münzstapelrohre in Geldspielautomaten nach der Erfindung und Figur 2 ein Schaltbild eines Schaltwerkes zur Beeinflussung der Füllstände in dem in Figur 1 dargestellten MUnzstapelrohren.
  • Figur 1 zeigt ausschnittsweise eine insgesamt mit 1 bezeichnete herausschwenkbare Münzeinheit, mit vier Münzstapelrohren 2-5 für 5,- DM-, 10,- DM-, 1,- DM - und 2,- DM - Münzen in einem Geldspielautomat. In diesen eingeworfenen Münzen der genannten inerte werden in einem nicht dargestellten Münzprüfer auf ihre Gültigkeit geprüft, wobei abgewiesene Münzen über einen Falsifikatkanal ausgeschieden und angenommene Münzen münzwertindividuell vereinzelt durch Münzleitkanäle, von denen der mit 6 bezeichnete für 5,- DM - Münzen dargestellt ist, zu den Münzstapelrohren 2-5 gelangen. Nicht dargestellte Münzdurchgangserkenner an den Münzleitkanälen erzeugen münzwertindividuelle Signale, die von einem Guthabenzähler Z (Figur 2) registriert und angezeigt werden. Die Münzstapelrohre 2-5 dienen der Bereitstellung von Münzen. zur Auszahlung gewonnener, beziehun-gsweise-vom Guthabenzähler ausgewiesener Beträge. Die bei herausgeschwenkter Münzeinheit 1 zugänglichen Münzstapelrohre 2-5 sind vor Inbetriebnahme des Geldspielautomaten auf einen Nennfüllstand aufzufüllen, damit bei der Aufnahme des Spielbetriebs ein ausreichender Münzvorrat zur Auszahlung bereitsteht . HierfUr sind Münzauffüllöffnungen 7-10 vorgesehen, vor denen die rechten drei etwa in halber Höhe in die Flünzstapelrohre 3-5 eingebrachte Schlitze sind, die sich jeweils vertikal erstrecken. Die Abmessung der Schlitze sind so gewählt, daß Münzen einzeln und nacheinander einzuwerfen sind. Dadurch ist gewährleistet, daß sich die Münzen in wagerechter Lage stapeln, sodaß Verklemmungen vermieden werden, die durch schräg oder senkrecht stehende Münzen verursacht werden.
  • Die Schlitze 8-10 sind etwa in der Mitte der Münzstapelrohre 3-5 zwischen ihren unteren und oberen Ende eingebracht, sodaß eine Auffüllung über die untere Kante 11-13 der Schlitze 8-10 hinaus nicht möglich ist, weil die letzte Münze dann den Eingang versperrt. Somit markiert die untere Kante 11-13 den Nennfüllstand, und Abweichungen von diesem sind beim Auffüllen vermeidbar.
  • Auf ihren Nennfüllstand aufgefüllte Münzstapelrohre 3-5 verfügen bei Inbetriebnahme des Geldspielautomaten über eine beträchtliche Aufnahmekapazität, und bis zum überlaufen der Münzen in eine nicht dargestellte Kassette zum Leeren ist ein entsprechend großer Spielraum vorhanden.
  • -Die Münzauffüllöffnung 7 des linken Münzstapelrohres 2 für die 5,- DM - Münzen ist ein in den Münzkanal 6 eingebrachter Schlitz über dem oberen Ende des Münzstapelrohres 2, sodaß dieses voll auffüllbar ist, wobei die letzte 5,- DM-Münze auf dem wagerechtgeschichteten Münzstapel senkrecht zwischen zwei paralell zur Zeichenebene verlaufenden Wandungen 14 des Münzleitkanals 6 steht und von einer linken, senkrecht zur Zeichenebene verlaufenden und schräg nach oben geführten Seitenwand 15 sowie von einem Absatz 16 eines Uberlaufkanals 17 am Wegrollen gehindert ist.
  • Die nächste Münze, die durch den Schlitz 7 eingeführt wird, rollt über die stehende Münze in den überlaufkanal 17 zu einer über taufrutsche 18, von der sie wieder mit der Hand aufgefangen werden kann. Das Auffangen der Münze ist nur bei herausgeschwenkter Münzeinheit 1 möglich ; in der heriengeschwenkten Betriebslage führt die Oberlaufrutsche 18 in ein nicht dargestelltes Trichterrohr, das die Münzen in die Kassette leitet.
  • Bei diesem Voll-bzw. Nennfüllstand wird die erste 5,- DM - Münze, die der Münzprüfer nach der Inbetriebnahme angenommen hat, über die senkrecht stehende hinwegrollen, um auf dem schon beschriebenen Oberlaufweg zur Kassette zu gelangen.
  • Bei vollem 5,- DM-Stapelrohr 2 ist gewährleistet, daß Auszahlspitzen anläßlich der Auszahlung von Höchstgewinnen nicht zur Leerspielung, d.h. zum Ruin einer der Münzstapelrohre 2-5 führen können. Am unübersichtlichen Aufstellplatz ist der Geldspielautomat mit vollgefülltem 5,- DM Stapelrohr 2 jedoch einbruchsgefährdet, sodaß aus Vorsichtsgründen eine Teilfüllung dieses Münzstapelrohres 2 angeraten ist.
  • Vor der Auffüllung kann ein Umlenkhebel 19 in das 5,- DM-Stapelrohr 2 eingesetzt werden, der mit einer Achse versehen ist, die von lagerbildenden Ausnehmungen in einem Stapelrohrhalter 20 drehbeweglich gehalten wird. Dabei ragt eine Zunge 21 des Umlenkhebels 19 in das Münzstapelrohr 2, die direkt unter der Achse gekröpft ist, sodaß aufgrund ihrer Schwerkraft ein Drehmoment wirksam ist, das die Zunge 21 nach hinten gegen die Innenwand des Münzstapelrohrs 2 drückt, wobei der aus dem Münzstapelrohr 2 herausragende Teil 22 nach vorn gezogen wird. Nach Auffüllen des Münzstapelrohres 2 auf eine durch. die untere Zungenspitze vorgegebene neue Nennfüllhöhe drückt die letzte Münze die Zunge 21 nach vorn gegen die Innenwand und der herausragende Teil 22 wird nach hinten gedreht. Dabei dringt ein rechtwinklig nach hinten gebogenes Ende 23 durch eine Uffnung 24 in die vordere Wandung 14, sodaß nachfolgende 5,- DM - Münzen in der schon beschriebenen Weise zur Kassette überlaufen.
  • Erwähnt sei, daß dem Aufsteller Umlenkhebel 19 mit verschieden langen Zungen mitgeliefert werden, sodaß er sich verschiedene Nennfüllstände im Münzstapelrohr 2 für die höchstwertigen Münzen einstellen kann.
  • Die Figur 1 zeigt nur den Münzleit - und Oberlaufkanal 6 und 17 für 5,- DM - Münzen. Aus Gründen der Obersichtlichkeit sind die Oberlaufkanäle für die übrigen Münzen nicht dargestellt, die alle in die Oberlaufrutsche 18 einmünden.
  • Die Münzlelt - und Oberlaufkanäle, z.B. 6 und 17, sind hintereinander angeordnet und aus durchsichtigem Plastikmaterial gefertigt, sodaß die Münzen sichtbar sind. Gelegentlich werden klebrige Münzen eingeworfen, die in den Kanälen festkleben können. Durch Löcher 24 an geeigneten Stellen in den Wandungen, z.B. 14, kann die klebende Münze mit einem spitzen Gegenstand gezielt weiter -bewegt werden.
  • Die Münzstapelrohre 2-5 sind auch an ihren unteren Enden mit einem Stapelrohrhalter 25 auf einer Grundplatte 26 der Münzeinheit 1 befestigt. Unter dem Stapelrohrhalter 25 sind elektromagnetisch bewegbare Münzauszahlschieberangeordnet, von denen nur einer 27 abgebrochen dargestellt ist.
  • Figur 2 zeigt ein Schaltbild eines Schaltwerkes zur Beeinflussung der Füllstände in den Münzstapelrohren 2-5. Eine Steuereinrichtung 28 erzeugt anläßlich einer Auszahlung Auszahlimpulse, die münzwertindividuellen Leitungen 29-32 über füllstandsgesteuerte Schalter 33-43 an Auszahimagnete 44-47 gelangen. Die Auszahlmagnete wirken jeweils mit ihrem Anker auf den Auszahischieber, z.B.
  • 27 in Figur 1. Die ausgeworfene Münze passiert eine Lichtschranke eines Münzausgabemelders 48-51, der über eine Meldeleitung 52-55 mit der Steuereinrichtung 28 verbunden ist, um dort einen den fälligen Auszahlungsbetrag speichernden und anzeigenden Zähler Z um den münzwertentsprechenden Betrag zu verringern.
  • Zur Beeinflussung der Schalter 33-43 dienen bekannte Füllstandserkenner, die h.ier nicht näher zu beschreiben sind.
  • Jedem Münzstapelrohr 2-5 (Fig-ur 1) ist einer der Schalter 33-36 zugeordnet, der im Leerfall vom zugehörigen Füllstandserkenner in seiner Arbeitslage gesteuert wird. Diese Schalter werden nachfolgend Leerstandsschalter 33 -36 genannt.
  • Die Leerstandschalter 33-36 können eine Reihenschaltung bilden bei leerem Münzstapelrohr 2,5, und / oder 4 werden die Auszahlimpulse über den jeweiligen Arbeitskontakt zum Leerstandsschalter 34,35 und/ oder 36 des nächst niederwertigen Münzstapelrohres 5,4 und/ oder 3 geleitet, um so die Auszahlung in kleineren Münzen zu ermöglichen, wie noch zu beschreiben sein wird.
  • Mit den Arbeitskontakten der Leerstandsschalter 33-36 sind den Münzstapelrohren 2-5 zugeordnete Signallampen 56-59 verbunden, deren Stromkreis jeweils mit einem von dem münzwertindividue,llen Auszahlimpulsen steuerbaren Schalter 60-63 geschlossen wird.
  • Die Signallampe 56-59 leuchtet auf, wenn das betreffende Münzstapelrohr 2-5 leer steht. Zusätzlich leuchtet die Signallampe 57-59 des Münzstapelrohres 2-5 ftir wertbenachbarte Münzen auf, wenn auch dieses leer steht, da der über den Arbeitskontakt weitergeleitete Auszahlimpuls als Steuersignal für den betreffenden steuerbaren Schalter 60-63 für die zusätzlich aufleuchtende Signallampe 56-59 dient.
  • Leuchtende Signallampen 56-59 fordern die Aufsicht zur Auffüllung leerstehender Münzstapelrohre 2-5 auf. Das Auffüllen geschieht in der schon anhand Figur 1 beschriebenen Weise.
  • Zur Insolvenz kommt es beim Leerstand des -,10-DM-Münzstapelrohres 5, weil Münzen noch niederen Wertes nicht bereitstehen.
  • Steht im letztgenannten Fall das Münzstapelrohr 2-4 für d die nächst höherwertige Münze , hier das 1,- DM - Stapelrohr 4, nicht leer, dann empfängt ein UND - Glied 64 an seinem nichtinvertierenden Eingang vom Arbeitskontakt des Leerstandsschalter 36 zum Zeichen des Leerstandes des 0,10 - DM - Stapelrohres 5 die Auszahlimpulse mit H -Pegel, und an seinem zwei invertierenden Eingängen empfängt es zum Zeichen des Nichtleerstandes des 1,- DM -Stapelrohres 4 jeweils einen L - Pegel, der einerseits von 1,-DM-Leitung 31 und andererseits vom Arbeitskontakt des steuerbaren Schalters 63 kommt. Bei dieser Signalkonfiguration schaltet das UND-Glied 64 einen H-Pegel auf seinen Ausgang 65, mit dem die Steuereinrichtung 28 unter Zuhilfenahme des Guthabenzählers Z ein Signalorgan 66 aktiviert, das zum Einwurf einer dem Wert der 1,- DM - Münze entsprechenden Anzahl der fehlenden 0,10- DM- Münzen auffordert. Hat der Guthabenzähler Z vom Münzdurchganyserkenner zehn 0,10-DM-Münzen registriert, inaktiviert er das Signalorgan 66, und die Steuereinrichtung 1 sendet einen Auszahlimpuls über die 1,- DM - Leitung mittelbar zum Auszahlmagneten 46 des 1,- DM - Münzstapelrohres 4. Danach steuert die Steuereinrichtung 28 die Auszahlung der restlichen 0,10 - DM - Münzen, von denen 10 Stück vorhanden sind.
  • Auf die Darstellung weiterer UND-Glieder zur Verknüpfung der logischen Leerstands - und Nichtleerstands - Pegel für die übrigen Münzwertkombinationen wird zugunsten einer besseren über sichtlichkeit des Schaltbildes verzichtet.
  • Zusammenfassend ist festzustellen, daß der Geldspielautomat einen Münzwechsel ausführt, wobei er. Münzen niederen Wertes in höherwertige umtauscht, um seine Solvenz wieder herzustellen.
  • Nachfolgend wird die Arbeitsweise der füllstandsgesteuerten Schalter 33-43 beschrieben.
  • Den Münzstapelrohren 3-5 für die nicht höchstwertigen Münzen sind außer den Leerstandsschaltern 34-36 zusätzlich die Schalter 37-39 zugeordnet, die sich in Ruhelage befinden, wenn der jeweilige Füllstand unter den Nennfüllstand gesunken ist Obersteigt der Füllstand die durch den Nennfüllstand vorgegebene Schwelle, dann bringt der Füllstandserkenner den Schalter 37-39 in seine Arbeitslage. Diese Schalter werden nachfolgend Nennfüllstandsschalter 37-39 genannt.
  • Nachfolgend wird die Auszahlung eines 10,- DM - Betrages beschrieben, wobei angenommen wird, daß das 5,- DM - Stapelrohr 2 nicht leer steht und daß die übrigen Münzstapelrohre 3-5 zunächst über den Nennfüllstand hinaus gefüllt sind.
  • Der Auszahlimpuls von der Steuereinrichtung 28 gelangt auf der 5,- DM - Leitung 29 über den Ruhekontakt des Leerstandsschalters 33, eine Entkoppeldiode 67 und den Arbeitskontakt des Nennfüllstandsschalter 37 zum Auszahlmagneten 45, der mit seinem Auszahlschieber eine 2,- DM - Münze aus dem Münzstapelrohr 5 auswirft, die dann den Guthabenzähler Z in der Steuereinrichtung 28 mittels Münzausgabemelder 49 über die Meldeleitung 53 auf einen 8,- DM- entsprechenden Stand verringert. Nach diesem Münzauswurf sei das 2,- DM - Stapelrohr 5 unter seinen Nennfüllstand gefallen, sodaß der nächste Auszahlimpuls über den Ruhekontakt des Nennfüllstandschqlters 37 und über den Arbeitskontakt des Nennfüllstandsschalters 38 den Auszahlmagneten 46 erregt. Die aus dem Münzstapelrohr 4 ausgeworfene 1,- DM - Münze steuert mittels Münzausgabemelder 50 den Guthabenzähler Z über Meldeleitung 54 auf einen 7,- DM ensprechenden Stand.
  • Nach diesem Münzauswurf sei das Münzstapelrohr 4 unter seinen Nennfüllstand gesunken, sodaß die nächsten Auszahlimpulse über den Ruhekontakt des Nennfüllstandsschalters 38 und den Arbeitskontakt des Nennfüllstandsschalters 39 den Auszahlmagneten des 0,10 - DM - Stapelrohres 3 erregen. Nach der Auszahlung von sechs 0,10 - DM - Münzen ist auch in diesem Münzstapelrohr 3 der Nennfüllstand unterschritten und es sind noch 6,40 DM auszuzahlen.
  • Nach Unterschreiten des Nennfüllstandes im 0,1 O-DM-Stapelrohr 3 entläßt der Füllstandserkenner den Nennfüllstandsschalter 39 in seine Ruhelage, sodaß eine mit den Kollektoren von vier jeweils einem Auszahlmagneten 44-47. zugeordneten und mit den durch Transistoren realisierten Schaltern 40-43 verbundene Leitung 68 die Auszahlimpulse führt. Die Basen der Transistoren 40-43, deren Emitter-Kollektor-Strecken die einzelnen Auszahlmagnete 44-47 mit der Leitung 68 verbinden, empfangen die Auszahlimpulse von den Ruhekontakten der Leerstandsschalter 33-36, sodaß nur derjenige Transistor leitend wird , der letztlich die Auszahlung der Münzen mit größtmöglichem Wert bewirkt.
  • In zuvor genannten Fall kommt der nächste Auszahlimpuls über den Ruhekontakt des Leerstandsschalters 33 und über einen Basis-Vorwiderstand 69 zur Basis des Transistors 40;letztrer erregt den Auszahlmagneten 44 des 5,- D- Stapelrohres 2 und die ausgeworfene 5,- DM - Münze vermindert den noch auszuzahlenden Betrag in der schon beschriebenen Weise auf 1,40 DM.
  • Die Steuereinrichtung erzeugt dann einen Auzahlungsimpuls, der über die 1,- DM - Leitung und den Ruhekontakt des Leerstandsschalters 35 einerseits über Entkoppeldiode 70, Ruhekontakt der Nennfüllstandsschalter 38 und 39 und Leitung 68 zum Kollektor und andererseits über Basis-Vorwiderstand 71 zur Basis des Transistors 42 gelangt, sodaß dieser den Auszahlmagneten 46 erregt.
  • Danach erfolgt die Auszahlung der vier,10 -DM-Münzen, wobei der Transistor 43 viermal den Auszahlmagneten 47 erregt.
  • Vollständigkeitshalber ist zu erwähnen, daß alle Ruhekontakte der Leerstandsschalter 33-36 einerseits über Entkoppeldioden 67,70,72 und 73 mit den Nennfüllstandsschaltern 37-39 und andererseits über Basis-Vorwiderstände 69,71,74 und 75 mit den Basen der Transistoren 40-43 verbunden sind.
  • Das hier als festverdrahtet beschriebene Schaltwerk mit der Steuereinrichtung 28 kann in einem Mikrocomputer realisiert werden. Der Mikrocomputer verfügt über eine Arithmetik - Logik -Einheit (ALU), die ein solch vielseitiges Schaltungsglied darstellt, das alle logischen Verknüpfungen auszuführen vermag.
  • Im einzelnen ist die Umsetzung des beschriebenen Schaltwerkes hier nicht. zu beschreiben; es wird beispielsweise auf die Druckschrift vom Gatter zum Mikroprozessor" von Dipl.- Ing. Reinhard Birchel, 1. Auflage, September 1978 aus dem Verlag für Technik und Wirtschaft Meynen KG verweisen.
  • Zusammenfassend ist festzustellen, daß das Schaltwerk die Füllstände in den Münzstapelrohren 2-5 in dem Bestreben reguliert, die Nennfüllstände, die schon bei Inbetriebnahme des Geldspielautomaten bestanden, beizubehalten.Dabei ist einerseits das Münzstapelrohr 2 für die 5,- DM - Münzen zum Oberlaufen gefüllte und andererseits haben die übrigen llünzstapelrohre 3-5 nur eine Teilfüllung, sodaß fast ausschließlich 5,- DM - Münzen in die Kassette überlaufen.

Claims (7)

  1. Patentansprüche 9 Gelidspielautomat mit münzwertindividuellen Münzstapelrohren zur Auszahlung, die vor seiner Inbetriebnahme auf einen Nennfüllstand aufgefüllt, danach durch vom Spieler eingeworfene Münzen laufend nachgefüllt werden und die mit zu einer leerbaren Kassette führenden Münzüberläufe.n versehen sind, gekennzeichnet durch Münzauffüllöffnungen (7-10) in einer durch den Nennfüllstand vorgegebenen Stapelhöhe an den MUnzstapelrohren ( 2-5).
  2. 2. Geldspielautomat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Münzauffiillöffnung (7)an dem Münzstapelrohr (2) für die höchstwertigen Münzen über diesem angeordnet ist, um eine Voll-huffüllung zu ermöglichen, daß die übrigen Münzauffüllöffnungen (8-10) in einer eine Teil -Auffüllung ermöglichenden Rohrhöhe angeordnet sind, und daß den Mtinzstapelrohren (2-5) zugeordnete FUllstandserkenner vorgesehen sind, die das Auszahlen aus unter dem Nennfüllstand gefüllten Münzstapelrohren (2,5,4) für Münzen über dem iedersten Münzwert abhängig vom Unterschreiten des Nennfüllstandes in wenigstens einem der Mtinzstapelrohre (5,4,3) für die jeweils nächst niederwertigen Münzen zur Auszahlung steuert.
  3. 3. Geldspielautomat nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch einen Umlenkhebel (19) am MUnzstapelrohr (2) zur Einstellung des Nennfüllstandes.
  4. 4. Geldspielautomat nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß von den Füllstandserkennern gesteuerte,. münzwertindividuelle Leerstandsanzeigemittel (56-59) vorgesehen sind, daß bei eine akute Insolvenz bedingendem Leerstand eine der Münzstapelrohre (5,4,3) für Münzen unter dem höchsten Wert ein Signalorgan (66) zum Einwurf einer dem Wert der nächst höherwertigen auszahlbereiten Münze entsprechenden Anzahl der fehlenden Münzen auffordert und daß nach dem Einwurf der Anzahl der Münzen die höherwertige Münze und der beim Auftreten der Insolvenz anstehende Betrag ausgezahlt werden.
  5. 5. Geldspielautomat nach einem der vorstehenden Ansprüche, mit einem Münzprüfer für eingeworfene Münzen, der geprüfte und angenommene Münzen nach ihrem Münzwert vereinzelt aus münzwertindividuellen Auslaßöffnungen jeweils in einen Münzleitkanal entläßt, der einerseits zum oberen Ende des Münzstapelrohres führt und andererseits in einen Oberlaufkanal mündet, dadurch gekennzeichnet, daß die Münzauffüllöffnung t7) für die höchstwertigen Münzen ein Schlitz im Münzleitkanal t6) ist.
  6. 6. Geldspielautomat nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Münzleit - und Uberlaufkanäle (z.B 6 und 17) hintereinander und durch im wesentlichen senkrechtverlaufende Wandungen (z.B. 14) voneinander getrennt angeordnet, aus durchsichtigen Plastikmaterial gefertigt und mit Löchern (24) versehen sind.
  7. 7. Geldspielautomat nach Anspruch-6, dadurch gekennzeichnet, daß einige der Löcher (24) jeweils hintereinander angeordnet sind.
DE19823247019 1982-12-18 1982-12-18 Geldspielautomat mit muenzwertindividuellen muenzstapelrohren Granted DE3247019A1 (de)

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