DE3246562C2 - Verfahren und Einrichtung zum selektiven Betreiben einer Vielzahl entfernter elektrischer Verbraucher im Multiplexbetrieb - Google Patents
Verfahren und Einrichtung zum selektiven Betreiben einer Vielzahl entfernter elektrischer Verbraucher im MultiplexbetriebInfo
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Abstract
Ein Verfahren und eine Einrichtung zum selektiven Betreiben einer Vielzahl entfernter elektrischer Verbraucher über eine gemeinsame Übertragungsleitung, über welche zugleich entsprechende Steuerbefehle für die Verbraucher im Multiplexbetrieb übermittelbar sind, arbeiten mit Übertragung der Steuerbefehle durch codierte Ultraschallwellen.
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum selektiven
ίο Betreiben einer Vielzahl entfernter elektrischer Verbraucher
von einer elektrischen Energiequelle über eine gemeinsame Übertragungsleiturg, über welche zugleich
entsprechende Steuerbefehle für die Verbraucher im Multiplexbetrieb übermittelbar sind, sowie eine Einrichtung
zur Durchführung eines solchen Verfahrens.
Gegenwärtig verwenden die elektrischen Anlagen der meisten Kraftfahrzeuge getrennte Leiter zur
Übertragung der elektrischen Energie zwischen jedem Steuerschalter und dem zugehörigen Verbraucher.
Beispielsweise umfassen die zahlreichen Verbrauchertypen
am rückwärtigen Ende eines Kraftfahrzeugs Fahrlichter, linke und rechte Signalblinker, Rücklichter,
Bremslichter sowie die Heckscheibenheizung. Jeder VerbraLchertyp erfordert nach herkömmlicher Weise
besondere Steuerleitungen, welche ihn mit dem entsprechenden Schalter in der Nähe des Fahrersitzes
verbinden. Die Gesamtheit der Verkabelung bringt als Ergebnh einer solchen herkömmlichen Lösung Erschwernisse
in der Form von Materialkosten, Herstellungsaufwand, Raumbedarf und Fahrzeuggewicht mit
sich.
Verschiedene Typen elektrischer Systeme sind inzwischen vorgeschlagen worden, die darauf gerichtet
sind, eine wesentliche Verminderung im Verkabelungsaufwand eines Fahrzeuges zu erzielen. Ein guter
Überblick üb3r diese Systeme ist in einer Veröffentlichung
mit dem Tilel »Time-Shared Multiplexing System Applied to Motor Vehicles« von L J. Neveti, veröffentlicht
von der Society of Automotive Engineering, Inc..
4« 23. Februar 1976 als Druckschrift 7 60 181 enthalten, auf
welche hier Bezug genommen wird. Die von Neveti beschriebenen Systeme verwenden zumindestens ein
großkalibriges sammelschienenartiges Leistungskabel und eine oder mehrere kleinkalibrige elektrische oder
Glasfaserkabel, die parallel zu dem Leistungskabel verlaufen. In einem Beispielsfall wird ein frequenzselektives
System beschrieben, das mit eine/ die Leistung übertragenden Sammelschiene arbeitet, welche dazu
bestimmt ist, gleichzeitig elektromagnetische Hörfrequenzen zu übertragen. In solchen Fällen, in denen
Befehlssignale von dem Befehlsmodule zu einem passenden Empfänger elektrisch übertragen werden,
besteht eine große Anfälligkeit gegenüber dem Eindringen von Störsignalen und elektromagnetischer
Interferenz (EMI) in die Signalübertragungsleitung, welche den Befehlssignalempfang beeinflußt. Auf der
anderen Seite bestehen dort, wo ein Glasfasermedium zur Übertragung der Steuersignale die Störsignal- und
EMI-Probleme der elektrischen Befehlsübertrager aus-
bo schaltet, am Schluß Probleme (Termination-Probleme).
von denen behauptet wird, daß sie die Vorteile der Verwendung von Glasfaserbündeln als Befehlssignal-Übertragungsmitteln
in Fahrzeugen übersteigen.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es. ein
o5 Verfahren der eingangs genannten Art sowie eine zu dessen Durchführung geeignete Einrichtung zu schaffen,
die gegenüber den bekannten Multiplex-Übertragungssystemen
keinerlei Störanfälligkeit der Steuersignale
und keine elektromagnetischen Interferenzen aufweist, iirvi die erwähnten Abschlußprobleme vermeidet
Die Erfindung löst diese Aufgabe verfahrensmäßig dadurch, daß die Übertragung der Steuerbefehle durch
codierte Ultraschallwellen erfolgt
Eine Einrichtung zur Durchführung cies Verfahrens
nach Anspruch 1 zeichnet sich dadurch aus, daß am Energiezuführende der Übertragungsleitung Mittel zum
Umsetzen von elektrischen Steuerbefehlen in codierte Ultraschall-Steuersignale vorgesehen sind, daß am
Energieentnahmeende der Übertragungsleitung Mittel zum Empfangen der Ultraschall-Steuersignale und zum
selektiven Durchschalten der elektrischen Energie entsprechend dem Signalcode zu den Verbrauchern
vorgesehen sind und daß die Übertragungsleitung so ausgebildet ist, daß sie außer der Übertragung der
elektrischen Energie Ultraschallwellen zu übertragen vermag.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wire1 nachstehend
in Verbindung mit der Zeichnung näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 ein grundlegendes Blockschaltbild einer Einrichtung zur Durchführung des erfindungsgemäßen
Verfahrens,
Fig.2A—2E den Spannungs- und Druckwellenverlauf
an verschiedenen Stellen der Einrichtung während der Übertragung eines bestimmten Befehlssignals,
Fig.3 in perspektivischer Darstellung eine Endansicht
der verwendeten Übertragungsleitung, und
F i g. 4 in perspektivischer Darstellung einen Steckerabschluß an dem einen Ende der Übertragungsleitung.
In Fig. 1 ist mit 30 eine Übertragungsleitung bezeichnet, die einen Befehlsübertragermodul 20 mit
einem Empfängermodul 40 verbindet. Elektrische Gleichstromenergie wird von einer Batterie ßüber eine
Leitung 28 dem gesamten System zugeführt. Der Befehlsmodul 20, der von der Leitung 28 über eine
Leitung 26 mit elektrischer Energie gespeist wird, ist mit einer Vielzahl von »n« Eingangsschaltern SWi — 5Wn
verbunden, die einzeln betätigt werden können, um das Einschalten eines spezifischen entsprechenden Verbrauchers
L] — Ln zu befehlen. Ein jeder der »n« Eingangsschalter ist über eine entsprechende Leitung an einen
Encoder 21 angeschlossen und verbindet im eingeschalteten Zustand diese Leitung mit Masse. Der Encoder 21
wandelt den Zustand der Eingangsschaltcr SW^-SWn
in eine Folge digitaler Wörter um. jedes digitale Wort besteht aus sechs Bits, nämlich einem Start-Bit, vier Bits
zur Identifizierung des jeweiligen Schalters, der geschlossen ist, und einem Stop-Bit. Der Encoder 21
tastet in fortlaufender Folge die Eingangschalterleitungen ab und erzeugt ein digitales Wort für jeden
geschlossenen Schalter. Die digitalen Wörter werden der Reihe nach vom Encoder zu einem Transmitter 22
ausgegeben, der eine Hochfrequenz-Impulskette erzeugt, die den Ausgangsimpulsen vom Encoder 21
entsprechen. Die Ausgangsimpulse vom Transmitter 22 werden einer Primärwicklung 23P eines Isoiiertransformators
24 zugeführt und an dessen Sekundärwicklung 25S ausgegeben. Der Ausgang des Isoliertransformators
24 wird einem Übertragungswandler 27 zugeführt, der Druckwellenschwingungen erzeugt, die sich entlang der
Länge des Bandes 30 fortpflanzen. Der Empfängermodul 40 ist an einen Empfängerwandler 41 angeschlossen,
der am entgegengesetzten Ende des Bandes 30 angebracht ist und die übertragenen Druckwellenimpulse
in elektrische Energieimpulse bei seiner Resonanzfrennenz umsetzt. Die elektrische Energieimpulse werden
durch eine Primärwicklung 42p eines Isoliertransforrnators 43 und über dessen Sekundärwicklung 44S einem
Empfänger- und Impuls-Reger.eratorkreis 45 zugeführt Der Kreis 45 demoduliert den Träger von den
empfangenen Signalen und liefert Gleichstromimpulse zu einem Decoder 46. Der Decoder 46 liefert ein
Auslösesignal an einer von einer Vielzahl von Ausgangsleitungen zu einem Auslöserelais. Das Schließen
dieses Relais vervollständigt einen geschlossenen ίο Stromkreis zu einem entsprechend angeschlossei^n
Verbraucher und bewirkt, daß diesem Energie zugefünrt
wird. Die Energiezufuhr für den entsprechenden Verbraucher erfolgt über eine Versorgungsleitung 47,
die an das Empfängerende des Bandes 30 angeschlossen ist Der Gleichstromfluß wird durch das Band 30 geleitet
und von der über die Leitung 4Äan das Übertragerende
des Bandes angeschlossenen Batterie entnommen. Somit vollführt das Band eine doppelte Funktion, indem
es einerseits Gleichstromenergie leitet und andererseits Ultraschallwellen mechanisch fortpflanzt.
Die in F i g. 1 gezeigte Einrichtung arbeitet unter weiterer Bezugnahme auf die Spannungs- und Druckwellendiagramme
in den F i g. 2A, 2B, 2C, 2D und 2E wie folgt:
Es sei beispielsweise angenommen, daß der elfte Eingangsschal'er 5Wn geschlossen sei. Das digitale
Wort am Ausgang des Encoders 21 lautet entsprechend 110111. Das erste und das letzte Bit des Wortes zeigen
die entsprechenden Start- und Stop-Feststellungen an.
Die mittleren vier Bits zeigen den elften Schaltkreis an. Das digitale Wort, wie es vom Encoder 21 ausgegeben
wird, ist in Fig.2A in Gestalt ausgeprägter Hoch- und
Niedrigniveauimpulse dargestellt, die von verhältnismäßig kleinen Zeitabschnitten getrennt sind. Jeder
Hochniveau-Bitimpuls vom Encoder 21 liefert ein Aufsteuern der in der Transmittereinheit 22 erzeugten
Trägerfrequenz (in der Größenordnung von 1—2 MHz). Der Transmitter 22 gibt somit eine Serie von
modulierten Impulsen im Zeitraum entsprechend dem digitalen Worteingang aus, und dieses Ausgangssignal
ist in F i g. 2B gezeigt. Die von der Transmittereinheit 22 erzeugte Trägerfrequenz ist so ausgewählt, daß sie eng
angenähert der Resonanzfrequenz des piezoelektrischen Wandlers 27 ist, und ein jeder Impuls wird zu den
Wandler über einen Isoliertransformator 24 übertragen. Der Isoliertransformator 24 hat eine Primärwicklung
23p sowie eine Sekundärwicklung 25S, deren eines Ende
mit dem piezoelektrischen Wandler 27 und deren anderes Ende mit dem Band 30 verbunden sind. Der
so piezoelektrische Wandler 27 ist an die Endfläche 34 des Bandes 30 angekittet und ist ein Dicken-Querwellenwandler,
der eine Querwellenbewegung mit einer Partikelverlagerungsrichtung parallel zu den Hauptseiten
32 des Bandes erzeugt. Der Übertragungswandler 27 setzt die hochfrequente Eingangsimpulskette in eine
Kette von Druckimpulsen um, die sich längs dem Band 30 fortpflanzen. Die übertragenen Druckwellen sind in
F i g. 2C veranschaulicht.
Nach dem Durchlaufen der Länge des Übertragungsleiters
30 werden die mechanischen Ultraschallwellenimpulse wiederum in elektrische Energieimpulse durch
den Empfängerwandler 41 umgesetzt, der gegen die empfängerseitige Endfläche 35 des Bandes 30 angekittet
ist. Diese elektrischen Energieimpulse sind in Fig. 2D gezeigt. Der Empfang der Ultraschallsignale ist mit
einer zeitlichen Verzögerung Td verbunden, die von dem für das Band 30 verwendeten Material ebenso wie
von der Bandlänge abhängig ist.
Die in Fig.2D gezeigten elektrischen Eriergieimpulse
werden in Gleichstrom-Bit-impulse gemäß Fig. 2E
durch den Empfänger- und Impulsgeneratorkreis 45 umgewandelt. Der Decoder 46 empfängt die Bit-Impulse
und schaltet demzufolge das elfte Auslöserelais Rw
ein, welches den entsprechenden elften Verbraucher steuert. Natürlich ist der Ausdruck »Auslöserelais«
Gattungsname zu bloßen Erläuterungszwecken, da diese Einrichtungen in jeder herkömmlichen Art
einschließlich Halbleiter-Leistungsschaltern ausgebildet sein können.
Der Aufbau des Übertragungsleiters 30 ist in F i g. 3 gezeigt. Der Leiter 30 besteht aus einem langgestreckten
massiven Stück Aluminiiimband mit zwei Breitseiten 32, zwei Schmalseiten 33 und zwei Endflächen 34 bzw.
35 (wobei die Endfläche 35 identisch zur Endfläche 34 ausgebildet und in Fig. 3 nicht gezeigt ist). Die Dicke
des Aluminiumbandes ist so gewählt, daß das Band als mechanischer Wellenleiter für die Ausbreitung von
Querwellen der niedrigsten Größenordnung wirkt, die nichtzerstreuend sind und für welche die Partikelbewegungsamplitude
über die Dicke hinweg konstant ist. In diesem Fall ist die Dicke des Bandes so ausgewählt, daß
sie weniger als die Hälfte der akustischen Wellenlänge beträgt, wodurch sichergestellt ist, daß die Energie sich
in nichtzerstreuender Weise fortpflanzt. Die Länge des
stabförmigen piezoelektrischen Wandlers 27 an der Endfläche 34 ist so bemessen, daß sie mindestens
10 Wellenlängen beträgt. Die Breite des Bandes 30 ist etwas größer als die Länge des Wandlers 27. so daß die
übertragene Welle auf einen mittleren Bereich weg von den Schmalseiten 33 des Bandes 30 begrenzt ist. Die
Schmalseiten 33 des Bandes 30 sind mit einem akustischen Absorber überdeckt, der das Bestreben hat,
jegliche Sekundär- oder Störwelienbewegungen zu absorbieren, die erzeugt werden, wenn sich Energie von
der Hauptquelle seitlich ausbreitet und mit den Schmalseiten des Bandes 30 zusammenwirkt.
Der Absorber ist in der Form eines Isolators 37 aus massivem Kunststoff, der sich über die Länge des
Bandes 30 erstreckt. Der Massivkunststoff-Isolator 37 wird von den B eitseiten 37 des Bandes 30 durch eine
innere Seele aus Schaumkunststoff 36 entfernt gehalten. Der Schaumkunststoff 36 in Verbindung mit dem
Massivkunststoff-lsolatcr 37 liefert eine elektrische
Isolation und einen Schutz gegen Verschmutzung und
ίο Feuchtigkeitsbefall, während er gleichzeit eine vernachlässigbare
mechanische Belastung auf die Breitseite 32 ausübt.
Fig.4 veranschaulicht die Konstruktion eines stekkerartigen
Verbindungsstückes, wie es zum Anschluß
1s des Bandes gemäß den F i g. 1 und 3 verwendet wird. Bei
dieser Konstruktion sind die mit den Leitungen 26 bzw. 28 zu verbindenden Stifte 26' und 28' mit den
Schmalseiten 33 des Bandes 30 verbunden, während die Stifte 23' und 23" an die Primärwicklung 23p des
Isoliertransfcrmators 24 angeschlossen sind, der sich innerhalb des Steckers befindet. Ein Gehäuse 62 aus
Keramikmaterial bestimmt die Lage der Stifte 26', 28', 23' und 23" und stellt eine steife mechanische
Verbindung zu den Sehmalseiten 33 des Bandes 30 her.
Das Gehäuse 62 berührt jedoch nicht die Breitseiten 32.
da eine solche Berührung zu einer mechanischen Belastung und damit einer nachteiligen Beeinflussung
der Fortpflanzung der Ultraschallwellen führen würde.
Bei einer typischen Einrichtung würde das Aluminiumband 30 eine Breite in der Größenordnung von
12,7 mm, eine Dicke von angenähert 0.635 mm und eine
Länge von angenähert 3.05 m besitzen. Der elektrische Widerstand eines solchen Aluminiumbandes würde
etwa 0,1 Ohm betragen und die Einfügungsverluste in der Übertragung eines Impulswellensignals in der
GrößenorH-.iung von 1 —2 MHz durch ein solches Band
würden weniger als 10 dB sein.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (10)
1. Verfahren zum selektiven Betreiben einer Vielzahl entfernter elektrischer Verbraucher von
einer elektrischen Energiequelle über eine gemeinsame Übertragungsleitung, über welche zugleich
entsprechende Steuerbefehle für die Verbraucher im Multiplexbetrieb übermittelbar sind, dadurch
gekennzeichnet, daß die Übertragung der Steuerbefehle durch codierte Ultraschallwellen
erfolgt
2. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am
Energiezuführende der Übertragungsleitung (30) Mittel (21, 22, 24, 27) zum Umsetzen von
elektrischen Steuerbefehlen in codierte Ultraschall-Steuersigna!« vorgesehen sind, daß am Energisentnahuieende
der Übertragungsleitung (30) Mittel (35, 43, 45, 46. An) zum Empfangen der Ultraschall-Steuersignale
und zum selektiven Durchschalten der elektrischen Energie entsprechend dem Signalcode
zu den Verbrauchern (Ln) vorgesehen sind.
3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Übertragungsleitung ein massives Band aus einem Material mit geringem Widerstand
sowohl gegenüber der elektrischen Stromleitung als auch der mechanischen Druckwellenfortpflanzung
isi.
4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Übertragungsleitung aus einem
Aluminiumband besteht, dessen Breite mindestens das zwanzigfache seiner Dicke beträgt und das von
seiner Umgebung durch ein Isoliermaterial abgeschirmt ist, welches zugleich eine Dämpfung
gegenüber der Ausbreitung von Ultraschallwellen an den Längskanten des Bandes bewirkt.
5. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Isoüerabdeckung (36, 37) hohe dielektrische Eigenschaften aufweist.
6. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Isoüerabdeckung aus einer inneren
Seele (36) aus geschäumtem Kunststoff, welche die Breitseiten (32) des Bandes auf im wesentlichen
dessen gesamter Länge überdeckt, und einem äußeren Dielektrikum (37) über der inneren Seele
(32) besteht, welche die Schmalseiten des Bandes über im wesentlichen dessen gesamter Länge
bedeckt und dichter ist als der geschäumte Kunststoff.
7 Einrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zum
Umsetzen der elektrischen Steuerbefehle in die Ultraschall-Steuersignale und die Mittel zum Empfangen
der Ultraschall-Steuersignale piezoelektrische Wandler (27,41) enthalten.
8. Einrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß dem die codierten Ultraschall-Steuersignale
erzeugenden piezoelektrischen Wandler (27) ein Transmitter (22) zur Erzeugung modulierter
Steuerimpulse vorgeschaltet ist, dessen Trägerfrequenz wenigstens angenähert gleich der Resonanzfrequenz
des piezoelektrischen Wandlers ist.
9. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Dicke
des Bandes (30) so bemessen ist, daß sie weniger als die Schallwellenlänge beträgt.
10. Einrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die piezoelektrischen Wandler (27, 41)
als an den Stirnseiten (34, 35) des Bandes (30) befestigte Stäbe ausgebildet sind, deren Länge
mindestens das zehnfache der Schallwellenlänge beträgt
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