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DE3246168A1 - Schleifmaschine - Google Patents

Schleifmaschine

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Publication number
DE3246168A1
DE3246168A1 DE19823246168 DE3246168A DE3246168A1 DE 3246168 A1 DE3246168 A1 DE 3246168A1 DE 19823246168 DE19823246168 DE 19823246168 DE 3246168 A DE3246168 A DE 3246168A DE 3246168 A1 DE3246168 A1 DE 3246168A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
grinding
grinding wheel
magazine
spindle
machine according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19823246168
Other languages
English (en)
Other versions
DE3246168C2 (de
Inventor
Ralf Dipl.-Ing. 2120 Lüneburg Bleich
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Koerber AG
Original Assignee
Hauni Werke Koerber and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from CH7070/82A external-priority patent/CH657803A5/de
Application filed by Hauni Werke Koerber and Co KG filed Critical Hauni Werke Koerber and Co KG
Priority to DE19823246168 priority Critical patent/DE3246168A1/de
Publication of DE3246168A1 publication Critical patent/DE3246168A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3246168C2 publication Critical patent/DE3246168C2/de
Granted legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q3/00Devices holding, supporting, or positioning work or tools, of a kind normally removable from the machine
    • B23Q3/155Arrangements for automatic insertion or removal of tools, e.g. combined with manual handling
    • B23Q3/1552Arrangements for automatic insertion or removal of tools, e.g. combined with manual handling parts of devices for automatically inserting or removing tools
    • B23Q3/15526Storage devices; Drive mechanisms therefor
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B45/00Means for securing grinding wheels on rotary arbors
    • B24B45/003Accessories therefor
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
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    • B23Q3/155Arrangements for automatic insertion or removal of tools, e.g. combined with manual handling
    • B23Q3/1552Arrangements for automatic insertion or removal of tools, e.g. combined with manual handling parts of devices for automatically inserting or removing tools
    • B23Q3/15526Storage devices; Drive mechanisms therefor
    • B23Q2003/15537Linearly moving storage devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Constituent Portions Of Griding Lathes, Driving, Sensing And Control (AREA)
  • Grinding Of Cylindrical And Plane Surfaces (AREA)

Description

  • Schleifmaschine
  • Die Erfindung betrifft eine Schleifmaschine mit einem linear verschiebbaren Tisch, einem Ständer, mindestens einer Schleifspindel mit mindestens einer Schleifscheibe, einem Werkstückträger und einem Schleifscheibenmagazin zum Bereithalten mehrerer Schleifscheiben, wobei der Werkstückträger und die Schleifspindel relativ zueinander zustellbar sind und die Bewegungsrichtung des Tisches, der Schleifspindel und des Werkstückträgers drei Maschinenachsen definieren.
  • Als Maschinenachsen werden die Bewegungsrichtungen des Tisches, des Werkstückträgers und der Schleifspindel bezeichnet, die aufeinander senkrecht stehen. Durch die Richtung der Linearbewegung des Tisches ist die X-Achse, durch die Richtung der Linearbewegung der Schleifspindel die Y-Achse und durch die Richtung der Linearbewegung des Werkstückhalters die Z-Achse festgelegt. Die Linearbewegung der Schleifspindel erfolgt bei herkömmlichen Schleifmaschinen gewöhnlich vertikal in Längsrichtung der Maschinensäule, so daß die Y-Achse der Maschine vertikal verläuft. Die Z-Achse, die Bewegungsrichtung des Werkstückhalters und die X-Achse, die Bewegungsrichtung des Tisches, verlaufen senkrecht zueinander und zur Y-Achse, gewöhnlich in einer horizontalen Ebene. Bei Sondermaschinen kann die Lage der Maschinenachsen zueinander auch vertauscht sein.
  • Die US-PS 2 804 727 beschreibt eine Innenrundschleifmaschine mit einem Schleifscheibenmagazin, in welchem Schleifscheiben als Ersatz für verbrauchte Schleifscheiben bereitgehalten werden. Das Magazin ist als zu einer Seite hin geneigte Rinne ausgebildet, in der die Schleifscheiben unter gegenseitiger Umfangsberührung liegen. Für den Schleifscheibenwechsel ist ein Handhabu-ngsgerät vorgesehen, welches in einem Arbeitszyklus die gerade verbrauchte Schleifscheibe von der Spindel abnimmt, zu einer Abwurfstelle überführt, dort in einen Fallsctacht abwirft, dem Magazin die nächste bereitgehaltene Schleifscheibe entnimmt, zur Spindel überführt und dort an die Spindel übergibt. Mit dieser Vorrichtung ist es nur möglich, abgenutzte Schleifscheiben durch neue zu ersetzen, wobei die von der Schleifspindel abgenommene Schleifscheibe für den weiteren Bearbeitungsvorgang nicht mehr zur Verfügung steht. Außerdem ist für den Schleifs#cheibenwechsel ein Handhabungsgerät erforderlich.
  • Aus der DE-AS 20 24 212 ist eine weitere Schleifmaschine mit einem Schleifscheibenmagazin bekannt, in dem die Schleifscheiben axial nebeneinander angeordnet sind. Das Magazin ist von der Maschine entfernt angeordnet und über Handhabungsgeräte mit diesem verbunden. Um eine Schleifscheibe von der Schleifspindel in das Magazin zu überführen und umgekehrt, ist eine mehrmalige Obergabe der Schleifscheibe erforderlich. Dies bedeutet einen hohen technischen Aufwand.
  • Der Erfindung liegt demgegenüber die Aufgabe zugrunde, eine Schleifmaschine der eingangs beschriebenen Art mit einem Schleifscheibenmagazin anzugebe!n, welche den vollautomatischen Wechsel von Schleifscheiben bei kurzen Wechselzeiten erlaubt, die möglichst vielseitig für unterschiedliche Schleifarbeiten verwendbar ist und die möglichst geringen technischen Aufwand für den automatischen Schleifscheibenwechsel erfordert.
  • Gelöst wird diese Aufgabe gemäß der Erfindung dadurch, daß das Schleifscheibenmagazin für jede bereitzuhaltende Schleifscheibe eine Schleifscheibenhalterung mit Mitteln zum Erfassen und Halten des Schleifscheibenflansches aufweist, daß das Schleifscheibenmagazin und die Schleifspindel relativ zueinander aus einer Arbeitsposition in eine Übergabeposition und zurück verfahrbar angeordnet sind, daß das Schleifscheibenmagazin in der Arbeitsposition außerhalb des Arbeitsbereichs der auf der Schleifspindel befindlichen Schleifscheibe steht, daß in der Übergabeposition von Schleifspindel und Schleifscheibenmagazin die Spindelachse und die Achse einer Schleifscheibenhalterung des Schleifscheibenmagazins miteinander fluchten und axial zueinander bewegbar sind und daß die Übergabe der Schleifscheibe unmittelbar von derSchleifspindel auf die Schleifscheibenhalterung des Schleifscheibenmagazins und umgekehrt erfolgt. Vorzugsweise sind die Schleifspindel und/oder das Schleifscheibenmagazin zum Schleifscheibenwechsel nur in den Maschinenachsen relativ zueinander verfahrbar. Diese Ausbildung der erfindungsgemäß vorgeschlagenen Schleifmaschine gestattet die direkte Übergabe der Schleifscheiben von der Schleifspindel auf das Schleifscheibenmagazin, ohne daß aufwendige Handhabungsgeräte erforderlich sind. Dadurch, daß jede Schleifscheibe im Schleifscheibenmagazin einen definierten Platz erhält, ist die Wiederverwendung von von der Schleifspindel abgenommenen Schleifscheiben jederzeit möglich.Die Ausnutzung der Maschinenachsen der Schleifmaschine für den Schleifscheibenwechsel setzt den technischen Aufwand herab, während die direkte Übergabe der Schleifscheiben von der Spindel auf das Schleifscheibenmagazin und umgekehrt gleichzeitig auch zu einer sehr kurzen Wechsel zeit führt.
  • verfahrbar ist. Die erfindungsgemäß vorgeschlagene Anordnung des Magazins oberhalb der Schleifmaschine über dem Kopf der Bedienungsperson erspart Platz im Arbeitsbereich der Schleifmaschine.
  • Eine besonders vorteilhafte Ausgestaltung der Schleifmaschine nach der Erfindung ergibt sich, wenn in das Schleifscheibenmagazin eine Vorrichtung zum Reinigen des Aufnahmekegels der Schleifspindel integriert ist. Die Vorrichtung zum Reinigen des Spindel kegels ist gemäß der Erfindung zweckmäßigerweise als Gehäuse mit Innenkonus ausgebildet und weist im Bereich des Innenkonus KUhlmittel- oder Luftzufiihrungen und/oder Filzbeläge und/oder Bürsten auf. Mit dieser Vorrichtung werden getrennte Einrichtungen zum Reinigen des Spindel kegels und gesonderte Arbeitsgänge, die von Hand ausgeführt werden müßten, erspart. Gleichzeitig wird der Sitz der Schleifscheiben auf der Schleifspindel verbessert.
  • In weiterer Ausführung der Erfindung ist vorgesehen, daß die Schleifscheibenhalterungen des Schleifscheibenmagazins in der Übergabeposition in Richtung der Schleifspindelachse verschiebbar sind. Diese Ausbildung der Schleifmaschine nach der Erfindung ist besonders dann von Bedeutung, wenn die Maschine selbst keine Z-Achse aufweist, wenn also eine Bewegung des Werkstücks parallel zur Schleifspindel nicht vorgesehen ist. Bei Einsatz von Schleifscheiben mit Flanschen, welche zum Spannen des Schleifscheibenflansches einen axial verlaufenden konzentrischen Spannbolzen aufweisen, ist gemäß der Erfindung vorgesehen, daß jede Schleifscheibenhalterung des Schleifscheibenmagazins konzentrisch um ihre Achse herum angeordnete, über eine axiale Zugstange betätigbare Greifer aufweist, welche den an dem Schleifscheibenflansch angebrachten Spannbolzen ergreifen und halten.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist das Schl-eifscheibenmagazin als Drehmagazin mit mehreren, um seine Drehachse herum angeordneten Schleifscheibenhalterungen ausgebildet. Auf diese Weise kann jede Schleifscheibenhalterung kurzfristig für einen Schleifscheibenwechsel in eine mit der Spindelachse fluchtende Position gebracht werden. Das Schleifscheibenmagazin kann einen um eine horizontale Achse drehbaren Träger aufweisen, welcher rings um die Trägerachse parallel zu dieser angeordnete Halterungen für die bereitzuhaltenden Schleifscheiben trägt. Das Schleifscheibenmagazin kann nach der Erfindung auch aus einem um eine vertikale Achse drehbaren Tragkörper bestehen, welcher rings um seine Drehachse herum horizontal angeordnete Halterungen für die bereitgehaltenen Schleifscheiben trägt. Eine Vergrößerung der Aufnahmekapazität des Schleifscheibenmagazins ergibt sich gemäß der Erfindung dadurch, daß der um eine vertikale Achse drehbare Tragkörper des Schleifscheibenmagazins in mindestens zwei Ebenen übereinander rings um seine Drehachse herum horizontal angeordnete Halterungen für die bereitgehaltenen Schleifscheiben aufweist. Diese Ausführung des Magazins ist auch besonders geeignet für Doppelkopfschleifmaschinen mit zwei parallelenSchl eifspindein Hier kann der Schleifscheibenwechsel auf beiden Spindeln gleichzeitig erfolgen. Gemäß der Erfindung, ist es auch möglich, das Schleifscheibenmagazin als Linearmagazin mit mehreren neben- und/oder übereinander angeordneten Schleifscheibenhalterungen auszubilden. Es kann auf dem Tisch angeordnet und mit diesem in X-Richtung verfahrbar sein. Vorteilhaft ist es auch, dieses Linearmagazin überkopf anzuordnen, wobei die Halterungen parallel zur Schleifspindel auszurichten sind. In diesem Fall ist das Linearmagazin zum Schleifscheibenwechsel horizontal quer zur Schleifspindel verfahrbar, während die Schleifspindel vertikal bis zur Höhe der Halterungen des Magazins Zur Identifizierung der im Schleifscheibenmagazin enthaltenen Schleifscheiben und zur Vorgabe von Meßwerten flir die Zustellung von Schleifscheibe und Werkstück ist dem Schleifscheibenmagazin gemäß der Erfindung eine Meßeinrichtung zur Erfassung der Durchmesser der bereitgehaltenen Schleifscheiben zugeordnet.
  • Eine technisch besonders einfache Ausführung der erfindungsgemäß vorgeschlagenen Schleifmaschine ergibt sichdadurch, daß das Schleifscheibenmagazin auf dem in einer Maschinenachse verfahrbaren Maschinentisch angebracht ist.
  • Ist der Maschinentisch zusätzlich auf einem in Z-Richtung verfahrbaren Support gelagert, so kann das Schleifscheibenmagazin in Richtung der X-Achse und in Richtung der Z-Achse der Schleifmaschine zum Schleifscheibenwechsel relativ zur Schleifspindel positioniert werden. Eine andere Möglichkeit besteht darin, daß das Schleifscheibenmagazin ortsfest am Maschinenrahmen angebracht ist und daß die Schleifspindel zum Schleifscheibenmagazin verfahrbar ist. In diesem Fall ist der das zu bearbeitende Werkstück tragende Werkstückhalter vertikal verfahrbar gehaltert. Besonders zweckmäßig ist es in diesem Fall wenn die Schleifspindel außerdem um eine vertikale Achse schwenkbar ist.
  • Um zu verhindern, daß sich in den Schleifscheiben unter der Wirkung der Schwerkraft einseitig, Flüssigkeit sammelt, was beim späteren Einsatz der betreffenden Scheiben zu Unwucht führen würde, ist gemäß der Erfindung vorgesehen, die Schleifscheiben im Schleifscheibenmagazin in langsamer Rotation zu halten.
  • Der Vorteil der vorliegenden Erfindung besteht darin, daß bei Schleifmaschinen herkömmlicher und spezieller Bauart ohne großen technischen Aufwand für Handhabungsgeräte ein vollautomatischer Schleifscheibenwechsel ermöglicht wird.
  • Dies ist besonders für NC-gesteuerte Maschinen von Bedeutung. Die für den Schleifscheibenwechsel erforderliche Zeit ist infolge der direkten Übergabe der Schleifscheiben von der Schleifspindel in das Schleifscheibenmagazin und umgekehrt äußert kurz, so daß der Schleifscheibenwechsel keine lange Unterbrechung des Bearbeitungsvorganges erfordert. Im Schleifscheibenmagazin können Schleifscheiben mit unterschiedlichen Profilen und Durchmessern bereitgehalten werden, so daß unterschiedliche Bearbeitungsvorgänge am Werkstück durchgefUhrt werden können, ohne daß das Werkstück umgespannt werden muß. Die Schleifmaschine nach der Erfindung zeichnet sich also durch vielseitige Verwendbarkeit aus. Eine weitere Rationalisierung und Erhöhung der Funktionssicherheit der Maschine ergibt sich dadurch, daß in das Schleifscheibenmagazin gleichzeitig auch eine Vorrichtung zum Reinigen des Aufnahmekonus der Schleifspindel und eine Meßeinrichtung integriert sein können.
  • Die Erfindung wird nun anhand der Zeichnung näher erläutert.
  • Es zeigen: Figur 1 eine Schleifmaschine nach der Erfindung in perspektivischer Darstellung, Figur 2 eine andere Schleifmaschine nach der Erfindung in Draufsicht, Figur 3 eine Vorderansicht einer weiteren Schleifmaschine nach der Erfindung in schematischer Darstellung, Figur 4 eine Seitenansicht der Maschine nach Figur 3 in schematischer Darstellung, Figur 5 einen Ausschnitt aus der Vorderansicht einer weiteren Schleifmaschine nach der Erfindung, Figur 6 eine Draufsicht auf ein Schleifscheibenmagazin mit Reinigungsvorrichtung, Figur 7 eine Draufsicht auf ein Schleifscheibenmagazin mit axial verschiebbarer Schleifscheibenhalterung, Figur 8 eine Ansicht eines Schleifscheibenmagazins mit Meßeinrichtung.
  • In Figur 1 ist eine spezielle Ausführungsform einer Schleifmaschine nach der Erfindung in perspektivischer Darstellung gezeigt. Das zu bearbeitende Werkstück 1 ist in einen Werkstückträger 14 eingespannt, der an einem Ständer 2 vertikal verfahrbar geführt ist. Die Bewegungsrichtung des Werkstückträgers 14 in vertikaler Richtung legt die Maschinenachse Z fest.
  • Auf einem Maschinenbett 5 ist ein Tisch 10 in herkömmlicher Weise horizontal verschiebbar geführt, dessen Bewegungsrichtung die Maschinenachse X bestimmt. Faltenbälge 10' decken nicht gezeigte Führungen des Tisches 10 ab und schützen sie vor Verschmutzungen. Auf dem Tisch 10 ist eine quer zur Maschinenachse X des Tisches verlaufende Querführung 16 angebracht, auf welcher ein Schleifspindelstock 4 horizontal verfahrbar geführt ist, dessen Bewegungsrichtung die dritte Maschinenachse Y festlegt. Die Führungen des Schleifspindelstocks 4 sind durch Faltenbälge 4' abgedeckt. Im Schleifspindelstock 4 ist eine Schleifspindel 3 horizontal gelagert. Sie trägt eine von einem Antrieb 3' angetriebene Schleifscheibe 6. Zum Abrichten dient ein Abrichtwerkzeug 8, welches im Schleifspindelstock 4 relativ zur Schleifscheibe bewegbar angeordnet und von einem Antrieb 8' angetrieben ist. Der Schleifspindelstock 4 ist also in der horizontalen Ebene in Richtung der Maschinenachsen X und Y verfahrbar (vergl.
  • Pfeile).
  • Gemäß der Erfindung ist die Schleifmaschine mit einem am Maschinenbett 5 über eine Säule 18 befestigten, stationären Schleifscheibenmagazin 9 ausgerüstet. Dieses besteht aus einem um eine horizontale Achse drehbaren Tragkörper 7, welcher als kreisringförmige Scheibe ausgebildet und rings um seine Drehachse mit vier achsparallelen Schleifscheibenhalterungen versehen ist, von denen nur drei mit den Bezeichnungen lla - c zur Aufnahme von Schleifscheiben 6, 6a und 6b gezeigt sind. Der drehbare Tragkörper 7 ist in einem von der Säule 18 getragenen stationären Rahmen 12 gelagert und durch einen Antrieb 17 schrittweise antreibbar.
  • Um den Schleifspindelstock 4 um eine vertikale Achse schwenken zu können, ist eine Bogenführung 13 vorgesehen, die ein Verschwenken der Querführung 16 auf dem Tisch 10 gestattet. So ist auch das Schleifen schrägverlaufender Flächen möglich.
  • Der Schleifscheibenwechsel läuft bei der in Figur 1 dargestellten Flachschleifmaschine wie folgt ab: Der Schleifspindelstock 4 wird in der horizontalen Ebene in Richtung der Maschinenachsen X und Y so verschoben, daß die Schleifspindel 3 axial mit der freien Halterung llc des Tragkörpers 7 fluchtet. Die Schleifscheibe 6 wird von der Spindel 3 auf die Halterung llc automatisch direkt übergeben. Die Spannmittel, mit denen die Schleifscheibe auf der Halterung llc und auf der Spindel 3 befestigt sind und die diesen automatischen Wechsel gestatten, sind weiter unten beschrieben. Die Zwischenschaltung eines Handhabungsgerätes ist zur Obergabe der Schleifscheibe nicht erforderlich. Nach der Obergabe wird der Tragkörper 7 so weit gedreht, daß die gewünschte Schleifscheibe 6a oder 6b in die Obergabeposition gelangt, wo sie direkt auf die Schleifspindel 3 Ubergeben wird. Sodann fährt der Schleifspindelstock 4 wieder zurück in seine Arbeitsposition. In der Zeichnung sind zwei bereitgehaltene Schleifscheiben 6a und 6b gezeigt. Es ist natürlich auch möglich, Tragkörper mit mehr oder weniger bereitgehaltenen Schleifscheiben zu verwenden.
  • Vorzugsweise ist vorgesehen, den Tragkörper 7 zwischen den Übergabevorgängen in langsamer Rotation zu halten, damit sich die in den bereitgehaltenen Schleifscheiben ggf. enthaltene Flüssigkeit unter der Wirkung der Schwerkraft nicht einseitig sammelt. So wird Unwucht beim Einsatz der betreffenden Scheiben vermieden. Anstatt den Tragkörper zu rotieren, können auch die am Tragkörper gehaltenen Schleifscheiben einzeln langsam gedreht werden.
  • Figur 2 zeigt eine Draufsicht auf eine Flachschleifmaschine herkömmlicher Bauart in vereinfachter Darstellung, deren Aufbau von dem der in Figur 1 gezeigten Maschine abweicht. An einem Ständer 21 ist ein eine Schleifspindel 22 tragender Schleifspindelträger 23 vertikal in Richtung der Maschinenachse Y verschiebbar geführt. Die Schleifspindel 22 trägt an ihrem vorderen Ende eine Spannvorrichtung 24 zur Arretierung eines Schleifscheibenflansches. Diese Spannvorrichtung besteht aus rings um die Spindelachse herum angeordneten Greifern 27, die über eine axial in Richtung des Doppelpfeiles 29 bewegliche Zugstange 28 betätigbar sind. Die Betätigung der Zugstange 28 kann hydraulisch, pneumatisch, elektromagnetisch oder elektromotorisch erfolgen. Diese Art der Verspannung für Schleifscheibenflansche durch die Schleifspindel hindurch ist an sich bekannt.
  • Die Schleifspindel 22 ist von einem Schutzgehäuse 31 umgeben, dessen Vorderseite 32 in Richtung des Doppelpfeiles 33 bewegbar ist, so daß die Vorderseite zum Schleifscheibenwechsel entfernt werden kann und die Schleifspindel zugänglich ist.
  • Auf einem Maschinenbett 34 ist ein Support 36 in einer horizontalen Ebene in Richtung der Schleifspindelachse beweglich geführt, dessen Bewegungsrichtung die Maschinenachse Z festlegt. Die Führungen des Supports 36 sind durch Faltenbälge 37 abgedeckt und geschützt. Der Support 36 trägt einen quer zu seiner Bewegungsrichtung bewegbaren Tisch 38, dessen Bewegungsrichtung die Maschinenachse X definiert. Die Führungen des Tisches 38 auf dem Support 36 sind durch Faltenbälge 39 geschützt. Der Tisch 38 trägt eine in der Figur 2 der Einfachheit und der Übersichtlichkeit halber nicht dargestellte Werkstückaufnahme.
  • Sie ist nicht Gegenstand der vorliegenden Erfindung und bedarf daher keiner näheren Beschreibung.
  • Gemäß der Erfindung trägt der Tisch 38 ein Schleifscheibenmagazin 41 (im folgenden auch kurz als Magazin bezeichnet), das aus einem um eine vertikale Achse in Richtung des Doppelpfeiles 42 schrittweise drehbaren Tragkörper 43 besteht, welcher Schleifscheibenhalterungen 44a bis d aufweist. Jede Schleifscheibenhalterung ist mit einer Spannvorrichtung 46 ausgestattet, die weiter unten im Zusammenhang mit Figur 6 näher beschrieben ist, Zum Schleifscheibenwechsel werden das Magazin 41, das in Figur 2 in der Arbeitsposition der Maschine gezeigt ist, durch Verschieben in Richtung der Maschinenachsen X und Z und die Schleifspindel durch Verschieben in Richtung der vertikalen Maschinenachse Y in die Übergabeposition gebracht, in welcher die Achse der Schleifscheibenhalterung 44a mit der Achse der Schleifspindel 22 fluchtet. Sodann wird das Schleifscheibenmagazin 41 in Richtung der Z-Achse so weit zur Schleifspindel 22 hin vorgeschoben, daß der Aufnahmekonus 47 der Schleifspindel den Flansch 26 der Schleifscheibe 49a aufnimmt. Durch Anziehen der Zugstange 28 in Richtung des Pfeiles 29 vom vorderen Ende der Schleifspindel weg schließen sich die Greifer 27 um den Spannbolzen 48 des Flansches 26 und halten die Schleifscheibe positionsgerecht auf der Schleifspindel fest.
  • Gleichzeitig läßt die Spannvorrichtung 46 der Schleifscheibenhalterung 44a den Schleifscheibenflansch los, so daß die Schleifscheibe nur noch von der Schleifspindel 22 getragen wird. Anschließend fährt das Magazin 41 in die Arbeitsposition der Maschine zurück. Die Vorderseite 32 des Schutzgehäuses 31 wird geschlossen, und der neue Arbeitsvorgang kann beginnen. Nach Beendigung des Arbeitsgangs wird die eben benutzte Schleifscheibe 49a in umgekehrter Reihenfolge der Schritte wieder auf die freie Halterung 44a abgegeben. Nach einer entsprechenden Drehung des Tragkörpers 43 in Richtung des Pfeils 42 steht eine andere Schleifscheibe zur Übergabe auf die Schleifspindel 22 bereit.
  • Solange sich das Magazin 41 in der in Figur 2 gezeigten Arbeitsposition befindet, können Schleifscheiben des Magazins ausgewechselt werden, ohne daß eine Unterbrechung des Schleifvorgangs erforderlich wird. So ist eine sehr rationelle Ausnutzung der Maschine möglich.
  • In den Figuren 3 und 4 ist eine andere Schleifmaschine Typs als in Figur 2 in einer schematischen Vorder- und Seitenansicht dargestellt. Gleiche Teile sind mit denselben Bezugszeichen versehen wie in Figur 2, jedoch vermehrt um 300. Ein Maschinenbett 334 trägt einen in Richtung der Schleifspindelachse verfahrbaren Ständer 321, dessen Bewegungsrichtung eine horizontale Maschinenachse Z definiert.
  • Am Ständer 321 ist ein Schleifspindelträger 323 vertikal verschiebbar geführt. Die Bewegungsrichtung des Schleifspindel trägers definiert die vertikale Maschinenachse Y.
  • Der Schleifspindelträger ist mit einem Aufnahmekonus 347 für die Aufnahme eines Schleifscheibenflansches ausgerüstet. Auf dem Maschinenbett 334 ist quer zur Bewegungsrichtung des Ständers 321, also in Richtung der X-Achse, verschiebbar ein Tisch 338 gelagert.
  • Der Arbeitsbereich der Schleifscheibe ist durch eine Abdeckhaube 57 geschützt. Im Falle der Figuren 3 und 4 ist das Schleifscheibenmagazin nicht auf dem Tisch 338 befestigt, sondern es ist als Linearmagazin 58 ausgebildet und von einem Portal 59 oberhalb der Maschine getragen.
  • Das Linearmagazin 58 besteht aus horizontal nebeneinander angeordneten Schleifscheibenhalterungen 61 a - d, die mittels einer von einem Motor 62 angetriebenen Spindel 63 in Richtung eines Doppelpfeils 64 bewegbar sind. Jede Schleifscheibenhalterung 61a bis 61d trägt eine Schleifscheibe 349a bis 349d, die durch Verschieben des Linearmagazins 58 in Richtung des Doppelpfeils 64 nach Bedarf für den Schleifscheibenwechsel bereitgestellt werden können. Diese Ausführungsform der Schleifmaschine nach der Erfindung hat den Vorteil, daß das Magazin 58 oberhalb der Schleifmaschine, also über dem Kopf der Bedienungsperson, angeordnet ist und daher keinen Platz im Arbeitsbereich der Maschinen beansprucht. Durchgeführt wird der Schleifscheibenwechsel in diesem Fall durch Verschiebung des Schleifspindelträgers 323 in Y-Richtung nach oben und durch Verschiebung des den Schleifspindelträger tra-genden Ständers 321 in Z-Richtung, wobei gleichzeitig durch Verschieben des Magazins 58 in Richtung des Pfeils 64 die jeweils gewünschte Halterung 61a, b, c oder d in Obergabeposition gebracht wird.
  • Figur 5 zeigt einen Ausschnitt aus einer Ansicht einer anderen Ausführungsform der erfindungsgemäß vorgeschlagenen Schleifmaschine, die im wesentlichen mit der in Figur 2 beschriebenen übereinstimmt. Gleiche Teile sind daher mit gleichen Bezugszeichen versehen, jedoch vermehrt um 500. Am Ständer 521 ist ein Schleifspindelträger 523 in Y-Richtung vertikal verschiebbar gelagert, der eine Schleifspindel 522 mit horizontaler Spindelachse trägt.
  • Die Schleifspindel 522 ist von einem Schutzgehäuse 531 umgeben. Die vertikalen Führungen des Schleifspindelträgers 523 sind durch Schiebebleche 67 abgedeckt und geschützt. Auf dem Tisch 538, der in Richtung der Maschinen achse X verschiebbar gelagert ist, ist ein als Drehmagazin ausgebildetes Schleifscheibenmagazin 541 angeordnet, das in zwei horizontalen Ebenen 69 und 69' übereinander rings um seine Drehachse herum Schleifscheibenhalterungen 544 aufweist, welche Schleifscheiben 549 tragen. Das Magazin 541 ruht, wie auch die im Zusammenhang mit den Figuren 2, 6, 7 und 8 dargestellten Magazine, auf einem als Rundschalttisch ausgebildeten Teiltisch 73, der eine schrittweise Drehung des Magazins bewirkt und nach der Drehung eine positionsgenaue Arretierung gewährleistet. Derartige Drehtische sind bekannt und werden beispielsweise von der Firma SMP (69500 Bron France) vertrieben. Die in Figur 5 gezeigte Ausführungsform der erfindungsgemäß vorgeschlagenen Schleifmaschine bietet im Schleifscheibenmagazin eine vergrößerte Anzahl von Speicherplätzen für bereitzuhaltende Schleifscheiben. Durch Vermehrung der Anzahl der Ebenen kann die Anzahl der Speicherplätze noch vergrößert werden.
  • Der Zugriff zu den Speicherplätzen in verschiedenen Ebenen des Drehmagazins ist durch die Verschiebbarkeit der Schleifspindel in Y-Richtung gewährleistet. Die Maschine bietet also die Möglichkeit, auf geringem Raum eine große Anzahl von Schleifscheiben bereitzuhalten. Besondere Bedeutung hat dieses Magazin für Doppelkopf-Schleifmaschinen mit zwei parallelenSchleifspindeln> da es hier den gleichzeitigen Schleifscheibenwechsel auf beiden Spindeln gestattet.
  • Figur 6 zeigt eine Draufsicht auf ein Schleifscheibenmagazin, wie es beispielsweise in der in Figur 2 gezeigten Maschine eingesetzt werden kann. Gleiche Teile sind daher mit den gleichen Bezugszeichen wie in Figur 2 versehen, jedoch vermehrt um 600. Das Schleifscheibenmagazin 641 ist als Drehmagazin ausgebildet, welches um eine vertikale Drehachse in Richtung des Doppelpfeiles 642 schrittweise drehbar ist. Zu diesem Zweck ist es, was in Figur 6 nicht dargestellt ist, wie das Magazin 541 der Figur 5 auf einem Teiltisch gelagert. Das Magazin 641 weist Schleifscheibenhalterungen 644a, b und c auf, welche Schleifscheiben 649a, b und c tragen. Die Schleifscheiben sind auf Flanschen 626 befestigt. Jeder Flansch weist einen zweiseitigen Spannbolzen 648 auf, der an seinen axialen Enden Spannköpfe 74 und 74' trägt. Die Spannvorrichtung 646 in der Schleifscheibenhalterung 644a weist Greifer 76 auf, die schwenkbar an einer Zugstange 77 angelenkt sind.
  • Die Zugstange ist mittels eines Kolbens hydraulisch, elektromagnetisch, elektromotorisch oder pneumatisch in Richtung eines Doppelpfeiles 79 bewegbar. Wird die Zugstange 77 in der Darstellung der Figur 6 nach oben bewegt, so öffnen sich die Greifer 76 und geben den Spannkopf 74' frei. Wird die Zugstange in umgekehrter Richtung -bewegt, schließen sich die Greifer um den Spannkopf 74', so daß der Flansch 626 auf der Halterung 644a festgehalten wird.
  • Gemäß der Figur 6 trägt der Tragkörper 643 des Magazins 641 an einer Seite eine Vorrichtung 81 zum Reinigen des Aufnahmekonus der Schleifspindel. Diese besteht aus einem Gehäuse 82 mit einem Innenkonus 83, in dessen Bereich Kühlmittel- oder Luftzuführungen 84 münden. Außerdem ist der Innenkonus mit einem Filzbelag 86 versehen, an dessen Stelle auch Bürsten vorgesehen sein können. Vor der Aufnahme einer neuen Schleifscheibe aus dem Magazin kann mit der Reinigungsvorrichtung 81 jeweils der Aufnahmekonus der Schleifspindel gereinigt werden, so daß der Sitz der Schleifscheiben auf dem Aufnahmekonus verbessert wird.
  • Dank der erfindungsgemäß vorgeschlagenen Vorrichtung erfolgt das Reinigen des Aufnahmekonus ebenfalls vollautomatisch.
  • In Figur 7 ist ein Schleifscheibenmagazin 741 in Draufsicht gezeigt, welches wie das im Zusammenhang mit Figur 2 beschriebene aufgebaut ist. Gleiche Teile sind mit denselben Bezugszeichen, vermehrt um 700, bezeichnet. Der Tragkörper 743 des Magazins enthält wieder vier Schleifscheibenhalterungen 744a bis d mit Schleifscheiben 749a bis d. Die Spannvorrichtung für den Schleifscheibenflansch ist wie bei dem Schleifscheibenmagazin 641 nach Figur 6 ausgebildet und nicht im einzelnen dargestellt. Sie ist im zylindrischen Lagerbolzen 66 enthalten. Nach Figur 7 ist der Lagerbolzen 66 der Schleifscheibenhalterung 744a in einem Zylinder 51 im Tragkörper 743 gelagert und in diesem in Richtung eines Doppelpfeiles 52 axial bewegbar.
  • Als Antrieb für die Axialbewegung der Schleifscheibenhalterung 744a dient ein Kolben 53, der im Zylinder 51 pneumatisch, elektromotorisch, elektromagnetisch oder hydraulisch betätigbar ist. Diese Ausbildung des Schleifscheibenmagazins 741 ist für solche Fälle besonders geeignet, in denen die Schleifmaschine keine in Z-Richtung verlaufende Maschinenachse hat, in denen also eine Verschiebung des Tisches 738 in Richtung der Spindel achse nicht vorgesehen ist.
  • Figur 8 zeigt ein Schleifscheibenmagazin 841 der vorbeschriebenen Art, das auf einem Teiltisch 73 auf einem linear in X-Richtung bewegbaren Tisch 838 angeordnet ist.
  • Diesem Magazin 841, das im übrigen ebenso aufgebaut ist wie die zuvor beschriebenen, ist eine Meßeinrichtung 54 zugeordnet, welche mit einem Meßarm 56 den Umfang der Schleifscheiben 849 im Magazin 841 abtastet und an einer Skala 55 anzeigt. Der Meßwert kann zur Identifizierung einer Schleifscheibe oder auch zur Steuerung der Zustellung oder des Abrichtwerkzeuges benutzt werden. Es ist selbstverständlich, daß anstelle einer den Meßwert anzeigenden Skala 55 eine Verbindung zu einer Steuereinrichtung vorgesehen sein kann, welche die entsprechenden Steuerungen automatisch vornimmt.
  • Leerseite

Claims (18)

  1. Patentansprüche Schleifmaschine mit einem linear verschiebbaren Tisch, einem Ständer, mindestens einer Schleifspindel mit mindestens einer Schleifscheibe, einem Werkstückträger und einem Schleifscheibenmagazin zum Bereithalten mehrerer Schleifscheiben, wobei der Werkstückträger und die Schleifspindel relativ zueinander zustellbar sind und die Bewegungsrichtung des Tisches, der Schleifspindel und des Werkstiickträgers drei Maschinenachsen definieren, dadurch gekennzeichnet, daß das Schleifscheibenmagazin (9, 41, 541, 641, 741, 841) für jede bereitzuhaltende Schleifscheibe (6, 49, 349, 549, 649, 749, 849) eine Schleifscheibenhalterung (11, 44, 544, 644, 744) mit Mitteln (46, 646) zum Erfassen und Halten des Schleifscheibenflansches (26, 626) aufweist, daß das Schleifscheibenmagazin (9, 41, 58s 541, 641, 741, 841) und die Schleifspindel (3, 22, 522) relativ zueinander aus einer Arbeitsposition in eine Obergabeposition und zurück verfahrbar angeordnet sind, daß das Schleifscheibenmagazin in der Arbeitsposition außerhalb des Arbeitsbereiches der auf der Schleifspindel befindlichen Schleifscheibe steht, daß in der Obergabeposition von Schleifspindel und Schleifscheibenmagazin die Spindelachse und die Achse einer Schleifscheibenhalterung des Schleifscheibenmagazins miteinander fluchten und axial zueinander bewegbar sind und daß die Obergabe der Schleifscheibe unmittelbar von der Schleifspindel auf die Schleifscheibenhalterung des Schleifscheibenmagazins und umgekehrt erfolgt.
  2. 2. Schleifmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Schleifspindel (3, 22, 522) und/oder Schleifscheibenmagazin (9, 41, 541, 641, 741, 841) zum Schleifscheibenwechsel nur in den Maschinenachsen (X, Y, Z) relativ zueinander verfahrbar sind.
  3. 3. Schleifmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch-gekfinnzeichnet, daß das Schleifscheibenmagazin (9, 41, 541, 641, 741, 841) als Drehmagazin mit rehreren um seine Drehachse herum angeordneten Schleifscheibenhalterungen (11, 44, 544, 644, 744) ausgebildet ist.
  4. 4. Schleifmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Schleifscheibenmagazin (9) einen um eine horizontale Achse drehbaren Tragkörper (7) aufweist, welcher rings um seine Achse parallel zu dieser angeordnete Halterungen (lla, b, c) für die bereitgehaltenen Schleifscheiben (6a, b) trägt.
  5. 5. Schleifmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Schleifscheibenmagazin (41, 541, 641, 741, 841) einen um eine vertikale Achse drehbaren Tragkörper (43, 643, 743) aufweist, welcher rings um seine Drehachse herum horizontal angeordnete Halterungen (44, 544, 644, 744) für die bereitgehaltenen Schleifscheiben (-49, 549, 649, 749, 849) trägt.
  6. 6. Schleifmaschine nach Anspruch 3 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß der um eine vertikale Achse drehbare Tragkörper (543) des Schleifscheibenmagazins (541) in mindestens zwei Ebenen (69, 69') übereinander rings um seine Drehachse herum horizontal angeordnete Halterungen (544) für die bereitgehaltenen Schleifscheiben (549) trägt.
  7. 7. Schleifmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Schleifscheibenmagazin (58) als Linearmagazin mit mehreren neben- und/oder übereinander angeordneten Schleifscheibenhalterungen (61a- d ) ausgebildet ist.
  8. 8. Schleifmaschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das als Linearmagazin ausgebildete Schleifscheibenmagazin (58) überkopf angeordnet ist, daß es die Halterungen (61a - d) parallel zur Schleifspindel ausgerichtet trägt, daß es horizontal quer zur Schleifspindel verfahrbar ist und daß die Schleifspindel vertikal bis zur Höhe der Halterungen des Schleifscheibenmagazins verfahrbar ist.
  9. 9. Schleifmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Schleifscheibenmagazin (641) eine Vorrichtung (81) zum Reinigen des Aufnahmekegels (47, 347) der Schleifspindel (22, 522) aufweist.
  10. 10. Schleifmaschine nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung (81) zum Reinigen des Spindelkegels (47, 347) als Gehäuse (82) mit Innenkonus (83) ausgebildet ist und im Bereich des Innenkonus Ku#hlmittel-oder Luftzuführungen (84) und/oder Filibeläge (86) und/oder Bürsten aufweist.
  11. 11. Schleifmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Schleifscheibenhalterungen (744) des Schleifscheibenmagazins (741) in der Obergabeposition in Richtung der Schleifspindelachse verschiebbar sind.
  12. 12. Schleifmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß jede Schleifscheibenhalterung (644a - c) des Schleifscheibenmagazins (641) konzentrische, um ihre Achse herum angeordnete, über eine axiale Zugstange (77) betätigbare Greifer (76) aufweist, welche einen am Schleifscheibenflansch (626) angebrachten Spannbolzen (74') ergreifen.
  13. 13. Schleifmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß dem Schleifscheibenmagazin (841) eine Meßeinrichtung (54) zur Erfassung der Durchmesser der bereitgehaltenen Schleifscheiben (849) zugeordnet ist.
  14. 14. Schleifmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 7 oder 9 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß das Schleifscheibenmagazin (41 , 541, 641, 741, 841) auf dem in einer Maschinenachse verfahrbaren Maschinentisch (38, 538, 638, 738, 838) angebracht ist.
  15. 15. Schleifmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 7 oder 9 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß das Schleifscheibenmagazin (9) ortsfest am Maschinenrahmen (5, 18) angebracht und die Schleifspindel (3) zum Schleifscheibenmagazin in einer horizontalen Ebene verfahrbar ist.
  16. 16. Schleifmaschine nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß der das zu bearbeitende Werkstück (1) tragende Werkstückhalter (14) vertikal verfahrbar gehaltert ist.
  17. 17. Schleifmaschine nach Anspruch 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Schleifspindel (3) um eine vertikale Achse schwenkbar ist.
  18. 18. Schleifmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Schleifscheiben im Schleifscheibenmagazin rotieren.
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