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DE3245373A1 - Vorrichtung zum zerkleinern von abfallholz, insbesondere stubben, zu holzschnitzeln - Google Patents

Vorrichtung zum zerkleinern von abfallholz, insbesondere stubben, zu holzschnitzeln

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Publication number
DE3245373A1
DE3245373A1 DE19823245373 DE3245373A DE3245373A1 DE 3245373 A1 DE3245373 A1 DE 3245373A1 DE 19823245373 DE19823245373 DE 19823245373 DE 3245373 A DE3245373 A DE 3245373A DE 3245373 A1 DE3245373 A1 DE 3245373A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rotor
shaft
knives
knife
counter
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE19823245373
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English (en)
Inventor
Dietmar 4450 Lingen Quelle
Hermann Quelle
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HERMANN QUELLE FA
Original Assignee
HERMANN QUELLE FA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by HERMANN QUELLE FA filed Critical HERMANN QUELLE FA
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Publication of DE3245373A1 publication Critical patent/DE3245373A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27LREMOVING BARK OR VESTIGES OF BRANCHES; SPLITTING WOOD; MANUFACTURE OF VENEER, WOODEN STICKS, WOOD SHAVINGS, WOOD FIBRES OR WOOD POWDER
    • B27L11/00Manufacture of wood shavings, chips, powder, or the like; Tools therefor
    • B27L11/02Manufacture of wood shavings, chips, powder, or the like; Tools therefor of wood shavings or the like
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C18/00Disintegrating by knives or other cutting or tearing members which chop material into fragments
    • B02C18/06Disintegrating by knives or other cutting or tearing members which chop material into fragments with rotating knives
    • B02C18/14Disintegrating by knives or other cutting or tearing members which chop material into fragments with rotating knives within horizontal containers
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
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    • B02C18/06Disintegrating by knives or other cutting or tearing members which chop material into fragments with rotating knives
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    • B02C18/18Knives; Mountings thereof
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    • B02C18/06Disintegrating by knives or other cutting or tearing members which chop material into fragments with rotating knives
    • B02C18/16Details
    • B02C18/18Knives; Mountings thereof
    • B02C2018/188Stationary counter-knives; Mountings thereof

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Crushing And Pulverization Processes (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Zerkleinern von Abfallholz,
  • insbesondere Stubben, zu Holzschnitzeln Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Zerkleinern von Abfallholz, insbesondere Stubben, zu Holzschnitzeln, nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
  • Derartige Vorrichtungen finden bei Rodungen, Baufeldj-äumungen u. dgl. Arbeiten Anwendung, um die anfallenden Tlolzmassen in einen Zustand zu überführen, in dem eine einfache Handhabung zum Zwecke der Nutzung beispielsweise als Rohstoff, Brennmaterial oder Biomasse möglich ist.
  • Bei einer bekannten Vorrichtung der angegebenen Art ist der innerhalb des Schachtes angeordnete Rotor mit auf seinem Außenumfang fest angeordneten Rotormessern versehen, die mit den in bezug auf den Schacht ihrerseits ortsfesten Gegenmessern zur Durchführung der Zerkleinerungsarbeit zusammenwirken. Die Rotormesser sind dabei in einer starren, spiralförmigen Ausrichtung auf dem Außenumfang des Rotors angeordnet, der mit vergleichsweise niedriger Drehzahl nach Art einer Schnecke umläuft, um das Abfallholz durch einen Quetschvorgang zwischen Messern und Gegenmessern zu zerkleinen.
  • Im Betrieb der bekannten Vorrichtung entstehen jedocl1 h-iufig dadurch Störungen, daß größere holzstücke oder auch steine u. dgl. feste Fremdkörper zwischen den Rotormess!ern und ihren Gegenmessern eingeklemmt werden und sich dadurch im Schacht festsetzen. Der Rotor kommt in einem derartigen Fall ruckartig zum Stillstand, und die Vorrichtung kann erst dann wieder in Betrieb genommen werden, wenn das eingeklemmte Holzstück od. dgl. Hindernis entfernt worden ist. Dies ist u.U. nur mit erheblichen Mühen zu bewerkstelligen und mit entsprechend langen, unerwünschten Betriebsunterbrechungen verbunden.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs angegebenen Art zu schaffen, deren Betriebssicherheit verbessert ist und die Betriebsunterbrechungen durch festgesetzes Zerkleinerungsgut weitestgehend vermeidet.
  • Diese Aufgabe wird nach der Erfindung durch eine Ausgestaltung der Vorrichtung gemäß dem Patentanspruch 1 gelöst. Dadurch, daß bei dieser Ausgestaltung die Rotormesser um parallel zur Rotorwelle verlaufende Achsen frei drehbar gelagert sind und lediglich unter der Wirkung der Zentrifugalkraft in ihre den Rotoraußenumfang radial überragende Arbeitsstellung gebracht werden, können die Rotormesser bei ihrem Umlauf durch Verschwenken um ihre Achsen in eine im wesentlichen innerhalb des Rotoraußenumfangs liegende Ausweichstellung gebracht werden, wenn sie, insbesondere im Bereich der orstfesten Gegenmesser, mit denen sie zusammenarbeiten, auf ein erhebliches Hindernis, wie einen Stein oder ein großes Holzstück, stoßen. Durch den Aufprall auf das Hindernis wird dabei eine einwärts gerichtete Reaktionskraft hervorgerufen, die die Rotormesser einzeln um ihre Achsen in Richtung auf die Rotrwelle schwenken läßt, um sodann, beim Weiterlauf des Rotors, durch die Zentrifugalkraft erneut in ihre den Rotoraußenumfang überragende Arbeitsstellung bewegt zu werden. Auf diese Weise sind unerwünschte Betriebsunterbrechungen durch Rotorstillstände aufgrund eingeklemmter Teile des Zerkleinerungsgutes oder irgendwelcher Fremdkörper weitestgehend vermieden, und die Vorrichtung kann mit hohen Arbeitsgeschwindigkeiten betrieben werden.
  • In den Ansprüchen 2 bis 10 sind vorteilhafte Ausgestaltungen des Rotors, der Rotormesser und ihrer Gegenmesser angegeben, die den Gegenstand der Erfindung weiterbilden.
  • Die in den Ansprüchen 11 und 12 angegebenen Ausgestaltungen tragen ihrerseits zur Betriebssicherheit der Vorrichtung bei, indem Verstopfungen durch Ansammlung von Zerkleinerungsgut zwischen Schachtboden und Rotor vermieden werden.
  • Die schwenkbare Aufgaberutsche und der seinerseits schwenkbare Niederhalter, deren wesentliche Einzelheiten In den Ansprüchen 13 bis 16 angegeben sind, gewährleisten die Betriebssicherheit und einwandfreie Arbeitsweise der Vorrichtung,insbesondere auch im Falle sehr sperrigen Zerkleinerungsgutes, vorallem beim Verarbeiten der bei der Rodung von Baumbeständen anfallenden Stubben unter Vermeidung von Material stauungen im Einfüllbereich der Vorrichtung.
  • Schließlich ist eine bevorzugte Ausgestaltung der erfindungsgemäBen Vorrichtung für einen mobilen Einsatz im Anspruch 18 angegeben.
  • Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung in Verbindung mit der Zeichnung, in der ein Ausführungsbeispiel des Gegenstands der Erfindung schematisch veranschaulicht ist. In der Zeichnung zeigen: Fig. 1 eine Stirnansicht der Vorrichtung in einer betriebsbereiten Stellung, Fig.2 eine Draufsicht auf den Rotor und den Rotorschacht der Vorrichtung nach Fig. 1, Fig.3 einen Schnitt nach der Linie III-III der Fig.2, Fig.4 einen Schnitt nach der Linie IV-IV der Fig. 2, Fig.5 eine Darstellung entsprechend Fig. 1, wobei sich jedoch Teile der Vorrichtung in einer anderen Arbeitsstellung befinden, und Fig. 6 eine Draufsicht auf die Vorrichtung in ihrer Arbeitsstellung gemäß Fig. 5.
  • Die in der Zeichnung dargestellte Vorrichtung zum Zerkleinern von Abfallholz, insbesondere Stubben, zu IIolzschnitzeln, umfaßt einen horizontalen Grundrahmen 1, mit dem sie auf dem Fahrgestell rahmen eines geländegängigen Lastkraftfahrzeugs festlegbar ist, um auf diese Weise als mobile Einheit bevorzugt bei Rodungen zur Beseitigung der anfallenden Holzmassen einschließlich der Stubben, Anwendung zu finden.
  • Zwischen zwei einander gegenüberliegenden -Stirnrahmenteilen 2 und Stirnwänden 3 erstrecken sich zwei Schachtlängswände 4 und 5, die einen Schacht 6 seitlich begrenzen und in geeigneter Weise an den Rahmenteilen 2 befestigt sind. In ihrem.
  • unteren Endbereich sind die Schachtlängswände 4 und 5 trichterförmig nach innen abgewinkelt.
  • Ein als Ganzes mit 7 bezeichneter Rotor umfaßt eine Rotorwelle 8, die endseitig in geeigneten Lagern 9 drehbar und im wesentlichen horizontal abgestützt ist. Der Antrieb der Rotorwelle 8 erfolgt in nicht näher dargestellter Weise mittels einer Keilriemenscheibe 10. Der Rotor 7 ist von einer Vielzahl von Rotorscheiben 11 gebildet, die unter Einhaltung eines gegenseitigen Abstandes bzw. Zwischenraums 12 in axialer Richtung des Rotors 7 auf dessen Welle 8 festgelegt sind. In ihrem äußeren Umfangsrandbereich sind die Rotorscheiben 11 mit Messerachsen 13 versehen, die sich in Form von Stangen mit kreisförmigem Querschnitt durch miteinander fluchtende Bohrungen in den Rotorscheiben 11 hindurcherstrecken. Die Messerachsen 13, von denen bei dem dargestellten Beispiel vier vorgesehen sind, sind dabei mit gleichmäßigem Winkelabstand in bezug auf einen von den Rotorscheiben 11 vorgegebenen Umfangskreis 14 angeordnet und erstrecken sich jeweils durch sämtliche Rotorscheiben 11 hindurch und schließen diese damit umfangsseitig zu einer Einheit zusammen. An der Außenseite der beiden äußersten stirnseitigen Rotorscheiben 11 sind die Messerachsen 13 jeweils durch Schraubkappen 15 festgelegt.
  • Auf den Messerachsen 13 sind Rotormesser 16 jeweils in einem Zwischenraum 12 zwischen zwei benachbarten Rotorscheiben 11 frei drehbar abgestützt. Die Rotormesser 16 besitzen die insbesondere aus den Fig. 3 und 4 ersichtliche beidseits einer mittleren Querebene symmetrische Ausgestaltung nach Art eines Doppeltrapezes mit jeweils einer Aufnahmebohrung 17 beidseits der mittleren Symmetrieebene zur wahlweisen Aufnahme einer Messerachse 13. Diese Ausgestaltung ermöglicht ein mehrfaches Umwechseln der Messer~16 bei Abnutzungserscheinungen an den in Umlaufrichtung 18 der Rotorscheiben 11 vorauslaufenden Schlagkanten. Um den Verschleiß möglichst niedrig zu halten, bestehen die Rotormesser 16 nach Art von Schlege]naus hochfestem Stahl.
  • Die Messeranordnung ist so getroffen, daß zumindest zwei einander diametral gegenüberliegende Rotormesser 16 in den in Frage kommenden, radiale Ausnehmungen des Rotors bildenden Zwischenräumen 12 zwischen benachbarten Rotorscheiben 11 untergebracht sind. Dabei laufen die Rotormesser 16 des jeweiligen Rotorscheiben-Zwischenraums 12 bei ihrem Umlauf jeweils durch einen Spalt 19 zwischen zwei benachbarten Gegenmessern 20 hindurch, die in einer zur Rotorwelle 8 parallelen Reihe mit die Spalte 19 definierenden gegenseitigen Abständen ortsfest an der Wand 4 des Rotorschachtes 6 festgelegt sind. Die den Gegenmessern 20 radial gegenüberliegenden Zwischenräume 12' der Rotorscheiben 11 sind dabei von Rotormessern 16 freigehalten.
  • Es folgen demnach in axialer Richtung des Rotors 7 abwechselnd mit Rotormessern 16 bestücktc und von Rot03-messern 16 freigehaltene Zwischenräume 12,12' aufeinander, wobei die Rotormesser 16 in aufeinanderfolgenden Zwischenräumen 12 gegeneinander in Umfangsrichtung versetzt auf ihren zugehörigen Messerachsen 13 abgestützt sind. Bei dem dargestellten Beispiel ist jeder Rotorscheiben-Zwischenraum 12 mit zwei einander diametral gegenüberliegenden Messerscheiben 16 bestückt, wobei der gegenseitige Messerversatz in den in axialer Richtung aufeinanderfolgenden Zwischenräumen 12 einem Winkelabstand von 450 entspricht.
  • Die frei drehbar bzw. pendelnd auf ihren Messerachsen 13 gelagerten Rotormesser 16 hängen in Ruhestellung bei Stillstand des Rotors 7 aufgrund ihrer Schwerkraft zwischen den Scheiben 11 im wesentlichen senkrechtnach unten. Bei Umlauf des Rotors gelangen sie durch Zentrifu-galkraft in ihre den .Rotoraußenumfang radial überragende Arbeitsstellung, wie sie in den Fig. 2,3 und 4 dargestellt ist. Die Drehzahl des Rotors, die erforderlich ist, um die Rotormesser 16 durch Zentrifugalkraft nach außen zu bewegen, richtet sich nicht zuletzt nach dem Gewicht der Rotormesser 16, das in Abhängigkeit von dem zu zerkleinernden Material gewählt werden kann. In diesem Zusammenhang hat sich ein Drehzahlbereich von etwa 500 bis 2000 U/min als zweckmäßig erwiesen.
  • Der radiale Abstand zwischen dem Außenumfang der Rotorwelle 8 und dem der jeweiligen Messerachse 13 ist größer als das Maß des größten radialen Uberstands jedes Rotormessers 16 gegenüber seiner Achse 13. Die Messer 16 können daher, sofern-sie bei ihrem Umlauf ui insbesondere beim Durchgang durch die Spalte 19 zwischen den Gegenmessern 20 auf einen Teil des Zerkleinerungsgutes mit großem Widerstand treffen, der sich durch die von den Messern 16 ausgeübte Schlagkraft nicht zertrümmern läßt, in den Rbtorausnehmungen bzw. Tischenraume 12 jeweils nach innen in Richtung auf die Rotorwelle 8 hinter den Außenumfang der Rotorscheiben 11 zurückweichen, wie dies in Fig. 3 bei 16' strichpunktiert veranschaulicht ist. Sobald das jeweilige Messer an einem derartigen Widerstand bzw. Hindernis vorbeigelaufen ist, kehrt es durch die Zentrifugalkraft in seine nach außen gerichtete Arbeitsstellung zurück. Auf diese. Weise können selbst erhebliche Hindernisse und Widerstände durch wiederholte Beaufschlagung mittels der Rotormesser 16 gebrochen und so eine Zerkleinerung auch besonders fester und großer Holzstücke o. dgl.
  • erreicht werden, ohne daß Betriebsunterbrechungen bzw. ein unerwünschter Stillstand des Rotors 7 befürchtet werden müssen.
  • Dabei hat sich hinsichtlich der Anordnung der Gegenmesser 20 eine Ausgestaltung als günstig erwiesen, bei der die Gegenmesser;: 20 mit ihrer Oberseite etwa in einer die Achse der Rotorwelle 8 enthaltenden Horizontalebene 21 am Schacht 6 befestigt sind. Die Drehrichtung 18 der Rotormesser 16 ist dabei so gewählt, daB sie auf einer abwärts gerichteten Bogenstrecke ihrer Umlaufbahn durch die Zwischenräume 19 der Gegenmesser 20 hindurchbewegt werden.
  • Der Rotor 7 erstreckt sich mit seiner unterhalb der EIorizontalebene 21 befindlichen unteren Hälfte in den Schacht 6 hinein, der bei dem in der Zeichnung dargestellten Beispiel unten offen ausgebildet ist, indem zwischen den einander zugewandten unteren Randkanten der Schachtwände 4 und 5 eine Bodenöffnung 22 definiert ist. Das zu Holzschnitzeln zerkleinerte Gut kann hierdurch frei nach unten wegfallen und verhindert somit Verstopfungen zwischen dem Rotor 7 und dem Schacht 6. Die Bodenöffnung 22 kann aber auch teilweise verschlossen und z.B. von einer Siebplatte gebildet sein. Durch eine solche Siebplatte können entsprechend der Größe der Sieböffnungen Holzschnitzel einer bestimmten Größe nach unten wegfallen, während größere Teile umgelenkt , vom Rotor 7 bei seinem Umlauf mitgenommen und weiter zerkleinert werden, wenn solche größeren Holzteile erneut in den Bereich der Gegenmesser 20 gelangen.
  • Das im Betrieb mit relativ hoher Geschwindigkeit aus der öffnung 22 des Rotorschachtes 6 austretende zerkleinerte Gut in Form von Holzschnitzeln kann außerdem neben einer ungehinderten Ausbreitung auf dem Boden durch geeignete Verbindungseinrichtungen auf weitere Fördereinrichtungen oder Nachzerkleinerungsvorrichtungen gelenkt werden.
  • Zur Beschickung des Rotorschachtes 6 mit Holzmaterial ist diesem unmittelbar oberhalb der Gegenmesser 20 eine schwenkbare Aufgaberutsche 23 zugeordnet. Die Aufgaberutsche 23 ist mit geringem Abstand oberhalb der die Rotorachse enthaltenden Horizontalebene 21 um eine Achse 24 in einem solchen Abstand von den Gegenmessern 20 in am Grundrahmen 1 befestigten Lagern 25 der Rahmenteile 2 schwenkbar gelagert, daß bei einem Verschwenken der Aufgaberutsche 23 aus der in Fig. 1 gezeigten, zum Rotorschacht 6 hin geneigten Aufnahmestellung für das zu verarbeitende Abfallholz in die im wesentlichen senkrechte, aus Fig. 5 ersichtliche Abgabestellung ihre Rutschfläche 26 möglichst unmittelbar oberhalb der Gegenmesser 20 angeordnet ist. Auf diese Weise ist gewährleistet, daß das aufgegebene Holzmaterial auf die Gegenmesser 20 bzw. in den Schlagbereich der Rotormesser 16 zwischen den Gegenmessern 20 fällt.
  • Die Verschwenkung der Aufgaberutsche 23 erfolgt mittels zweier druckmittelbetätigter doppeltwirkender Arbeitszylinder 27, die entlang der Schachtlängswand 4 einenends an den Grundrahmen 1 und anderenends an das obere Ende der Aufgaberutsche 23 angelenkt sind. Durch weiteres Aus-:: fahren der Kolbenstangen der Arbeitszylinder 27 ist es möglich, die Aufgaberutsche 23 über die aus Fig. 5 ersichtliche Stellung hinaus zum Rotor 7 hin zu verschwenken, so daß die Rutschfläche 26 um einen Winkel bis zu etwa 350 zur Senkrechten geneigt ist. Hierdurch kann ggf. die Entleerung der Aufgaberutsche 23 beschleunigt und verbessert werden.
  • Darüber hinaus ist dem Rotorschacht 6 gegenüber der Reihe von Geyenmessern 20 ein schwenkbeweglicher Niederhalter 28 zugeordnet, der im Bedarfsfall aus der in Fig. 1 gezeigten, den Rotorschacht 6 bzw. den Rotor 7 oberseitig freigebenden - Ruhestellung in eine diesen oberseitig abdeckende Arbeitsstellung entsprechend Fig. 5 verschwenkbar ist. Der Niederhalter 28 ist als sich im wesentlichen über die gesamte axiale Länge des Rotorschachtes 6 erstreckende Klappe mit einer zum Rotor 7 hin abgewinkelten Druckleiste 29 an seinem freien Ende ausgebildet.
  • Wird der Niederhalter 28 z.B. bei besonders sperrigem oder elastisch verformbarem Holzmaterial in die aus Fig. 5 ersichtliche Arbeitsstellung verschwenkt, so greift die Druckleiste 29 in den Raum zwischen der in diesem Fall im wesentlichen senkrecht.gestellten Aufgaberutsche'23 und dem Rotor 7 oberhalb der Gegenmesser 20 ein. Die Unterseite des Niederhalters 28 mitsamt Druckleiste 20 hält hierbei einen solchen Abstand vom Rotor 7, daß ein ungehinderter Umlauf der Rotormesser 16 möglich ist. Durch den im Bedarfsfall in die in Fig. 5 gezeigte Arbeitsstellung bri4»aren Niederhalter 28 wird das Holzmaterial mittels der Druckleiste 29 im Bereich der Gegenmesser 20 und damit im Schlagbereich der Rotörmesser 16 gehalten, wobei gleichzeitig ein etwaiges Heraus sprühen zerkleinerten Holzmaterials nach oben hin verhindert wird.
  • Der Niederhalter 28 ist hierzu in Lagern 30 der Rahmenteile 2 wie die Aufgaberutsche 23 horizontal und drehbar gelagert.
  • Seine Schwenkachse 31 ist dabei im wesentlichen in der gleichen Vertikalebene wie der vertikale Teil der Schachtlängswand 5 in etwa in dem Punkt angeordnet, in dem diese Vertikalebene von einer in etwa dem Kulminationspunkt der Umlaufbahn der Rotormesser 16 enthaltenden Horizontalebene geschnitten wird.
  • Das Verschwenken des Niederhalters 28 erfolgt durch zwei druckmittelbetätigte, doppelwirkende Arbeitszylinder 32, die mit gegenseitigem Abstand entlang der Schachtlängswand 5 bzw. einem Seitenrand des Grundrahmens 1 einenends an diesem und anderenends am Niederhalter 28 angelenkt sind. Stauungen der zum Zerkleinern in den Rotorsohacht 6 eingegebenen Ilolzmassen sind nicht zu befürchten, da der Niederhalter 28 und die Aufgaberutsche 23 an einander gegenüberliegenden Seiten des Schachtes 6 angeordnet und jeweils schwenkbeweglich abgestützt sind.
  • Während für Stubben und Holzmaterial ähnlicher Beschaffenheit und Formgestalt normale Greifer verwendet werden können, die dieses Material erfassen und auf die Aufgabe rutsche 23 aufgeben, können bei sehr sperrigem Astwerk, z.B. bei Baumkronen, längliche Greifer verwendet werden, die an einer oder beiden Stirnseiten Trennwerkzeuge aufweisen, mit denen über den Greifer stirnseitig überstehendes Astwerk abgetrennt werden kann, damit in ihrer Länge den Schachtabmessungen entsprechende Holzmassen auf die Aufgaberutsche 23 aufgegeben werden können.

Claims (18)

  1. Patentansprüche: Vorrichtung zum Zerkleinern von Abfallholz, insbesondere Stubben, zu Holzschnitzeln, bestehend aus einem innerhalb eines Schachtes angeordneten Rotor mit im wesentlichen horizontal abgestützer Rotorwelle, der auf seinem Außenumfang eine Vielzahl von Messern trägt, die mit in bezug auf den Schacht ortsfesten Gegenmessern für ein Zerkleinern des Abfallholzes zu Schnitzeln zusammenwirken, dadurch gekennzeichnet, daß die Rotormesser (16) im Bereich des Rotoraußenumfangs um parallel zur Rotorwelle (8) angeordnete Achsen (13) frei drehbar gelagert und bei Drehung des Rotors (7) aus einer im wesentlichen vertikalen Ruhestellung durch Zentrifugalkraft in eine den Rotoraußenumfang radial überrragende Arbeitsstellung sowie entgegen der Zentrifugalkraft in eine im wesentlichen innerhalb des Rotoraußenumfangs liegende Ausweichstellung bewegbar sind.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der radiale Abstand zwischen dem AuBenumfang der Rotorwelle (8) und dem der jeweiligen Messerachse (13) größer ist als das Maß des größten radialen Uberstands jedes Rotormessers (16) gegenüber seiner Achse (13).
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Rotor von einer Vielzahl von Rotorscheiben (11) gebildet ist, die unter Einhaltung eines gegenseitigen Abstandes in axialer Richtung des Rotors (7) auf dessen Welle-(8) festgelegt sind.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Rotorscheiben (11) in ihrem äußerem Umfangsrandbereich mit den Messerachsen (13) versehen sind, auf denen die Rotormesser (16) jeweils in einem Zwischenraum (12) zwischen zwei benachbarten Rotorscheiben abgestützt-sind.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Messerachsen (13) mit gleichmäßigem Winkelabstand in bezug auf einen von den Rotorscheiben (11) vorgegebenen Umfangskreis (14) angeordnet und zumindest zwei einander diametral gegenüberliegende Rotormesser (16) in den jeweiligen Zwischenräumen (12) zwischen benachtbarten Rotorscheiben untergebracht sind.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Rotormesser (16) des jeweiligen Rotorscheiben-Zwischenraums (12) bei ihrem Umlauf durch einen Spalt (19) zwischen zwei benachbarten Gegenmessern (20) hindurchbewegbar sind, die in einer zur Rotorwelle (8) parallelen Reihe mit gegenseitigem Abstand ortsfest an einer Wand (4) des Rotorschachtes (6) abgestützt sind.
  7. 7. Vorrichtung'nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die den Gegenmessern (20) gegenüberliegenden Zwischenräume (12') der Rotorscheiben (11) von Rotormessern (16) freigehalten sind.
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß in axialer Richtung des Rotors (7) abwechselnd mit Rotormessern (16) bestuckternund von Rotormessern freigehaltene Rotorscheiben-Zwischnraume (12,12') aufeinander folgen.
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Rotormesser (16) in den in axialer Richtung des Rotors (7) aufeinander folgenden, mit Rotormessern (16) bestückten Zwischenräumen (12) gegeneinander in Umfangsrichtung versetzt auf ihren zugehörigen Messerachsen (13) abgestützt sind.
  10. 10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Gegenmesser (20) etwa in einet die Achse der Rotorwelle (8) enthaltenden Ilorizontalebene (21) am Schacht (6) befestigt sind, wobei die Rotormesser (16) auf einer abwärtsgerichteten Bogenstrecke ihrer Umlaufbahn durch die Zwischenräume (19) der Gegenmesser (20) hindurchbewegbar sind.
  11. 11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Rotorschacht (6) unterhalb des Rotors (7) zumindest bereichsweise offen ausgebildet ist.
  12. 12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Rotorschacht (6) mit einem von einer Lochplatte gebildeten Boden versehen ist.
  13. 13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß dem Rotorschacht (6) unmittelbar oberhalb der Gegenmesser (20) eine schwenkbewegliche Aufgaberutsche (23) zugeordnet ist, die aus einer zum Rotorschacht (6) hin geneigten Aufnahmestellung für das zu verarbeitende Abfallholz in eine im wesentlichen senkrechte Abgabestellung schwenkbar ist.
  14. 14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufgaberutsche (23) über ihre senkrechte Abgabestellung hinaus auf den Rotor (7) zu schwenkbar ist.
  15. 15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß dem Rotorschacht (6) gegenüber den Gegenmessern (20) ein schwenkbeweglicher Niederhalter (28) zugeorndet ist, der aus einer den Rotorschacht (6) oberseitig freigebenden Ruhestellung in eine diesen oberseitig abdeckende Arbeitsstellung verschwenkbar ist.
  16. 16. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Niederhalter. (28) als sich im wesentlichen über die axiale Länge des Rotorschachtes (6) erstreckende Klappe mit einer zum Rotor (7) hin abgewinkelten Druckleiste (29) an seinem freien Ende ausgebildet ist, die in Arbeitsstellung des Niederhalters in den Raum zwischen Aufgaberutsche (23) und Rotor (7) oberhalb der Gegenmesser (20) eingreift.
  17. 17. Vorrichtung nach Anspruch 15.oder 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkachse (31) des Niederhalters (28) entlang einem in axialer Richtung des Rotors (7) verlaufenden Seitenrand des Rotorschachtes (6) in einer etwa den Kulminationspunkt der Umlaufbahn der Rotormesser (16) enthaltenden Horizontalebene angeordnet ist.
  18. 18. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß sie mit einem horizontalen Grundrahmen (1) versehen ist, mit dem sie auf dem Fahrgestellrahmen eines geländegängigen Lastkraftfahrzeugs festlegbar ist.
DE19823245373 1982-12-08 1982-12-08 Vorrichtung zum zerkleinern von abfallholz, insbesondere stubben, zu holzschnitzeln Withdrawn DE3245373A1 (de)

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