DE3245269A1 - N-(vinblastinoyl-23)-derivate von aminosaeuren, ihre herstellung und therapeutische anwendung - Google Patents
N-(vinblastinoyl-23)-derivate von aminosaeuren, ihre herstellung und therapeutische anwendungInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft neue Bisindol-Alkaloide. Im einzelnen betrifft die Erfindung die Kombinationsprodukte
einer Aminosäure mit Derivaten von Vinblastin, ein Verfahren zu ihrer Herstellung, ihre Verwendung als antitumorale Mittel
und pharmazeutische Zusammensetzungen, die diese enthalten.
Diese neuen Derivate von Vinblastin können bei der Behandlung von Leukämie und bösartigen Tumoren beim Menschen verwendet
werden.
Bisindol-Alkaloide des Vinblastintyps sind gut bekannte Verbindungen, die das Kohlenstoffskelett der allgemeinen
Formel
(D
besitzen.
Als Beispiele dieser Verbindungen kann man zitieren:
Vxncaleukoblastin (US-PS 3 097 137), Leurocristin oder Vincristin und Leurosidin (US-PS 3 205 220) , Vinglycinat
(BE-PS 65 9 112) und Vindesin (BE-PS 813 168).
Die letztere Verbindung wird durch chemische Modifizierung von
natürlichem Vinblastin (I,
= OCH
= COCH3)/ das durch
Extraktion aus Catharanthus roseus-Blättern zu erhalten ist,
erhalten.
Vinblastin, Vincristin und Vindesin sind im Handel zur Verwendung in der Humantherapie erhältlich, im einzelnen für die
Behandlung von Leukämie und einigen festen Tumoren.
Jedoch hat es sich ergeben, daß diese Medikamente ungünstige Nebeneffekte aufweisen. Vincristin zeigt neurotoxische Wirkungen
und Vinblastin eine hohe Toxizität, soweit hämatopoetisehe
Gewebe betroffen sind.
Ihr Wirkungsmechanismus ist ähnlich dem Mechanismus, der für die
antimitotische Wirkung von Colchicin aufgestellt wurde. Diese
Medikamente dürften durch Inhibierung der Polymerisation von
3245289
Tubulin zu Mikrotubula wirken und daher Zellteilung in der
Metaphase hemmen.
Die Verwendung von 1:1 Komplexen von antitumoralen Tubilin-Bisindol-Alkaloiden
wurde·in der BE-PS 854 05 3 beschrieben.
In einigen Fällen wird eine niedrigere Toxizität und stärkere chemotherapeutische Aktivität als für die entsprechenden
freien Alkaloide beschrieben.
Andere chemische Modifikationen von Vinblastin wurden getestet. So wurde auch das Vinglycinatsulfat (I, Sulfat, R^ = OCH3?
R2 = COCH2N(CH3)2 - Cancer Research 1967, 27_, 221-227) in
klinischen Experimenten getestet, aber es ergab sich, daß es
im allgemeinen nicht dem Vinblastin oder Vincristin überlegen war.
Die BE-PS 813 168 offenbart Vindesin (I, R1 = NH2, R2 = H)
und andere Vinblastin-C^-Carboxamidderivate. Naehfolgende
Berichte bestätigten das therapeutische Interesse von Vincjle~
sin oder 3-Carboxamid-4-0-deacetyl-vinblastin, aber diese Verbindung ist anscheinend inaktiv für die Behandlung von
Murine 1210 Leukämie an der Maus <C.J.Barnett et al., J. Med.
Chem. 7A_, 88, 1978) .
Die neuen, in der vorliegenden Erfindung beschriebenen Verbindungen
sind geeignet, wesentlich den Tod von Mäusen, die intravenös mit P 388 und L 1210 Leukämie inokuliert sind,
aufzuschieben.
Die Aktivitäten auf experimentelle P 388 Tumore sind anscheinend
überraschenderweise überlegen den betreffenden Vincä-Alkaloiden.
Zahlreiche vollständige Abnahmen wurden beobachtet.
Die erfindungsgemäßen Verbindungen zeigen weiter andere wichtige
und unerwartete Vorteile im Vergleich mit Vinblastin und bekannten Analogen, insbesondere Vindesin.
O ■£. H U L· U vJ
Im einzelnen ist im allgemeinen die Toxizität, die beobachtet wurde/ geringer als die entsprechende Toxizität von Vindesin
oder Vincristin.
Die neuen Verbindungen gemäß der vorliegenden Erfindung entsprechen
im einzelnen der allgemeinen Formel II
CH3O
(II)
worin R ein Ester einer gegebenenfalls geschützten <X-Aminos
äur eist ,gebunden an den Vinblastin-23-oyl-Teil durch eine
Amidbindung, wobei die Estergruppe, die geradkettig oder
verzweigt sein kann, 2 bis 9 Kohlenstoffatome enthält und R-ein
Wasserstoffatom oder eine Hydroxygruppe ist, R2 ein
Wasserstoffatom, eine Formylgruppe oder eine C2-Cg-ACylgruppe
ist, Rr ein Wasserstoffatom oder eine Methylgruppe oder eine
Formylgruppe ist, unter der Voraussetzung, daß Verbindungen, in denen Rc Methyl und R1 eine ß-Hydroxygruppe ist, ausgeschlossen
sind; oder ihre Additionssalze mit Mineral- oder organischen Säuren.
32A5269
Die folgenden Verbindungen werden insbesondere bevorzugt:
CO2CH3
(III)
worin R- eine Hydroxygruppe oder ein Wasserstoffatom ist,
B- ein Wasserstoffatom, eine Formylgruppe oder eine C2~C9~
Acy!gruppe ist, R, jeweils unabhängig ein Wasserstoffatom,
geradkettiges oder verzweigtes Cj-Cg-Alkyl, Hydroxy-Cj-Cgalkyl,
Aminohydroxy-C^-Cg-alkyl, Carboxy-C^-Cg-alkyl, Amido-C|-Cg-alkyl,
Guanadino-C--Cg-alkyl, Amino-C--Cg-alkyl,
Thiol-Cj-Cg-alkyl, Cysteinyl-methyl, Methylthio-äthyl, Benzyl-,
Hydroxy-benzyl, oder eine Gruppeϊ
(IV )
oder
(V)
ist, oder R3 zusammen mit dem Kohlenstoffatom, an das es gebunden
ist, und dem Stickstoff der Amidogruppe einen Azol- oder einen Hydroxy-azolring bildet; R_ ein Wasserstoffatom oder
eine Methylgruppe oder eine Formylgruppe ist, und R^ eine
geradkettige oder verzweigte C.-Cg-Alky!gruppe oder eine
Benzylgruppe ist, mit der Maßgabe, daß Verbindungen, worin
gleichzeitig R1 ß - OH und R5 -CH3 sind, ausgeschlossen
sind, -COOR4 vorzugsweise die Carboäthoxy-oder die Carbomethoxygruppe
ist; oder ihre Additionssalze mit einer Mineraloder organischen Säure.
In einer bevorzugten Ausführungsform stellt das strukturelle
Segment
R0 0 1 3 n
-NH-GH-COR4
in der allgemeinen Formel III einen Ester dar, der abgeleitet ist von irgendeiner der natürlich vorkommenden Aminosäuren und
ihrer optischen Isomeren der D-Konfiguration, nämlich Glycin,
Alanin, Valin, Leucin, Isoleucin, Serin, Threonin, Asparaginsäure i Glutaminsäure,Asparagin, Glutamin, Arginin, Lysin,
Cystein, Cystin, Methionin, Phenylalanin, Tyrosin, Tryptophan, Prolin, Histidin, Hydroxy-lysin oder Hydroxy-prolin.
Die Verbindungen können als S-Decarbomethöxy-O-'i-deacetylvinblastin-3-carboxamid
bezeichnet werden. Sie werden jedoch vorzugsweise bezeichnet als N-(Vinblastin-23-oyl)-oder
N-(Vincristinoyl-23)-derivate der nachfolgenden Aminosäuren.
Insbesondere bevorzugte Verbindungen gemäß der Erfindung der
allgemeinen Formel II sind diejenigen, in denen R- Wasserstoff und die Aminosäureteile abgeleitet sind von einer der folgenden
Aminosäuren: L- oder D-Tryptophan,-Leucin,»-Isoleucin,
-Valin,-Alanin oder-Phenylalanin. Unter diesen sind L-Tryptophan,
L-Isoleucin und L-Alanin von besonderem Interesse.
Die vorliegende Erfindung beschreibt einzelne Reaktionsprodukte von Aminosäuren mit Vincristin, 0-4-Deacetyl-vincristin,
Deformyl-O-4-deacetyl-vincristin und Deoxy-vinblästin B.
Die letztere Verbindung kann durch Hydrierung von Anhydrovinblastin
erhalten werden, das wiederum durch Dehydratation von Vinblastin oder durch Kuppeln von Vindolin mit Catharantin
66*
- 11 erhalten wird (Potier et al., JACS 9^,7017, (1976)).
Die besonders bevorzugte Verbindung nach der vorliegenden Erfindung ist Äthyl-N-(0-4-deacetyl-4'-deoxyvinblastin-23-oyl)-tryptophanat.
Wenn die Aminosäure funktionelle Gruppen in der Seitenkette
R3 (Formel III) enthält, wie Lysin oder Cystein, kann es notwendig
werden, die funktionellen Gruppen gemäß der dem Faqhraann
gut bekannten Methoden zu schützen.
Ein Schutz kann erreicht werden in Abhängigkeit von der Natur
der zu schützenden Gruppe durch Kondensation eines Benzyl-^
t-Butyl-, Benzyloxycarbonyl-^ t-Butoxy-trifluoracetyl-carbonyl-
oder Tritylrests. Andere gut bekannte Schutzgruppen, die in
der Peptid-Chemie verwendet werden, können auch vorteilhaft
eingesetzt werden.
Die Verbindungen der vorliegenden Erfindung können in üblicher Weise ausgehend von den entsprechenden Vinblastin-Derivaten
durch Hydrazlnolyse, gefolgt durch Nitrosierung und Reaktion
mit dem Aminosäureester gemäß der Reaktionsfolge I, erhalten
werden.
NaNO
CH OH <-> I HCl
OCOCH „ J ^^^"V 0°C
OH COOCH3 HO'*' C-NH-IJH2
O Aminosäureester
CH2Cl2
HO C-N-&-CO-OR-
ο H
Die erste Stufe dieses Verfahrens besteht darin/ wasserfreies
Hydrazin im Überschuß zu einer Lösung von Vinblastin-Base in
wasserfreiem Methanol zuzugeben. Die Lösung wird in einer
inerten Atmosphäre 12 Stunden lang bis 12 Tage lang bei einer
Temperatur zwischen etwa 30°C und 70eC erhitzt. Besonders
bevorzugt wird die Temperatur bei etwa 600C gehalten.
Das Hydrazid des Bisindol-Derivats wird dann durch Addition von Wasser, Extraktion mit Dichlormethan und Konzentrieren
isoliert. Die Verbindung kann weiter durch präparative Chromatographie (neutrales Siliciumdioxid) gereinigt werden;
Im Fall von Vincristin ist das erhaltene Produkt das 0,4-Deacetyl-deformyl-vincristin-carboxhydrazid.
Während der zweiten Stufe wird die Hydrazidfunktion des modifizierten Vinblastins in ein Acylazid überführt. Diese
überführung wird in bekannter Weise durch Zugabe von Natriumnitrit
zu dem gelösten Hydrazid in einer Wasser-Methanol-Säuremischung erreicht.
Die Säure, die verwendet wird, kann Chlorwasserstoffsäure sein,
Die Reaktionstemperatur wird zwischen 00C und 50C gehalten.
Nach Extraktion mit einem mit Wasser nicht mischbaren aprotischen Lösungsmittel, vorzugsweise Methylenchlorid, wird die organische
Phase teilweise konzentriert.
Das geeignete Acylazid wird vorzugsweise nicht isoliert, sondern direkt zu dem Aminosäureester oder gegebenenfalls einem
geschützten Derivat desselben gelöst in Methylenchlorid zugegeben.
BAD ORIGINAL
Die zu verwendende Menge Aminosäure beträgt etwa 1 bis 5 Äquivalente des modifizierten Vinblastin-carboxazids.
Die Reaktionsmischung wird zwischen etwa -3°C und +100C für
8 bis 72 Stunden und im allgemeinen für etwa 15 Stunden gehalten. Eine überwachung der Reaktion wird leicht durch Dünnschichtchromatographie
erreicht. Nach Konzentrieren kann die erfindungsgemäße Verbindung der Formel II in ein Sulfatsais
oder ein anderes Salz, abgeleitet von einer Mineral- oder
organischen Säure, durch Kristallisieren aus einer methanolischen Lösung der entsprechenden Säure übergeführt werden=
Die erfindungsgemäßen Verbindungen können durch übliche
Chromatographie- und ümkristallisierungstechniken gereinigt werden.
Gewünschtenfalls kann das so erhaltene 4-O-Deacetyl-vinblastinderivat
reacyliert werden, entweder direkt zum Erhalt des Vinblastin-Derivats III, worin R2 COCH-- ist (J. Med. Chem«
22, 391, 1979), oder durch vorläufige Bildung des 3,4-Diacetoxy-Derivats,
gefolgt durch eine selektive Hydrolyse der 3-Acetoxygruppe in 3-Stellung. Die Hydroxygruppe in C4 kann
üblicherweise durch andere aktivierte Säurederivate, die 2-9-C-Atome enthalten, verestert werden. Die O-4-Formyl-Derivate
werden durch Formylierung (Ameisensäure-Essigsäureanhydrid) der entsprechenden O-4-Deacety!verbindungen erhalten
(siehe BE-PS 660 843).
Die vorliegende Erfindung betrifft auch die industriellen und insbesondere pharmazeutischen Anwendungen der neuen Bisindol-Alkaloide.
Die erfindungsgemäßen Verbindungen üben insbesondere sehr
wertvolle antitumorale Eigenschaften aus, die in der Humantherapie
angewandt werden können.
O L· H yJ £. U
- 14 -
Diese Aminosäurederivate können für die Behandlung einer Leukämie vom L 1210, P 388-Typ, Gliomen, Lymphosarcomen und
anderen Leukämien oder bösartigen Tumoren verwendet werden. In der Humanmedizin können sie zur Behandlung der Hodgkin1sehen
Krankheit und für andere feste Tumore eingesetzt werden, die mit Vinblastin, Vincristin oder Vindesin behandelbar sind.
Diese Verbindungen sind auch wertvoll in der Veterinärmedizin zur Behandlung von Tumoren der Tiere.
Andere interessierende therapeutische Verwendungszwecke
können auch für die neuen Derivate der Bisindol-Alkaloide &ngegeben
werden. Es wurde beschrieben, daß Vinblastin für die Behandlung gewisser Formen von Arthritis eingesetzt werden
kann (US-PS 4 208 411), und daß Vincristin zur Behandlung von Psoriasis verwendet werden kann (US-PS 3 749 784).
Für ihre therapeutische Verwendung werden die erfindungsgemäßen Verbindungen gegebenenfalls in lyophilisierter Form vorzugsweise
über den parenteralen Weg verabreicht, gelöst in einem pharmazeutisch verträglichen Lösungsmittel in Form einer Base
oder eines pharmazeutisch verträglichen Säureadditionssalzes.
Unter den Säureadditionssalzen sind die nicht toxischen und pharmazeutisch verträglichen Salze, wie anorganische Säuresalze, wie Chlorwasserstoffsäure-, Phosphorsäure- und Schwefelsäur
es al ze, oder organische Säuresalze, wie Essigsäure-, Propionsäure-, Bernsteinsäure-, Weinsäure-, Oxalsäure-,
Methansulfonsäure- und Benzol-sulfonsäuresalze bevorzugt.
Physiologisches Wasser (physiologische Kochsalzlösung) und
andere Salzlösungen, die gepuffert sind, z.B. mit einem Phosphat, sind geeignete Lösungsmittel. Im allgemeinen können
die Verbindungen in der Humantherapie in analoger Weise zu dex" Technik und den Beschränkungen bei der Verwendung anderer
Alkaloide des Vinca-Typs verwendet werden.
BAD ORIGINAL
*« β * t> ty
Die aktive Substanz wird im allgemeinen eingesetzt bei einer Posologie, schwankend zwischen 0,01 mg bis etwa 5 mg/kg
in Abhängigkeit von dem Derivat und dem therapeutischen Schema, das angewandt wird. Die gesamtwöchentlichen Dosen werden im
allgemeinen zwischen 0,1 und etwa 35 mg/kg schwanken.
Die Zusammensetzungen gemäß der Erfindung werden als Einheitsdosen von 2 bis 900 mg hergestellt.
Die erfindungsgemäßen Verbindungen können allein oder in Kombination
mit anderen karzinostatischen Mitteln verwendet werden, unter Einschluß, z.B., der Alkylierungsmittel, der
Antimetaboliten, wie Methotrexat, 5-Fluoro-uracil, 6-Mercaptopurin,
6-Thioguanin, den Cystosin-arabinosiden, und Antibiotika, wie Actinomycin D, Daunorubicin, Adriamycin und cis-Diamino-dichlor-platin.
Insbesondere können die neuen Vinblastinderivate in Kombination miteinander eingesetzt
werden.
Die folgenden speziellen Beispiele erläutern in nicht beschränkender Weiss das Verfahren zum Erhalt der erfindungsgemäßen
Verbindungen.
1. Herstellung von 0-4-Deacetyl-N-deformyl-vincristin-mono~
hydrazid A.
958 mg Vincristinbase werden in einer Mischung von 10 ml
wasserfreiem Hydrazin und 10 ml Methanol gelöst. Die Reaktionsmischung wird bei 600C unter Rühren für 22 Stunden
gehalten. Die Reaktionsmischung wird dann mit Wasser und danach mit mit NaCl gesättigtem Wasser behandelt.
O £. H U L· U O
Die wäßrige Lösung wird achtmal mit 15 ml Dichlormethan extrahiert. Die gesammelten organischen Phasen werden mit
20 ml Wasser, danach 75 ml mit NaCl gesättigtem Wasser behandelt, und schließlich über Na2 SO4 getrocknet. Nach
Filtrieren und Vakuum-Konzentration wurden 900 mg
0-4-Deacetyl-vincristin-monohydrazid (Reinheit über 90%)
erhalten.
NMR-Spektrum (CDCl5, 36O MHz)
9T76 (s,IH), 8,37 (s,lH), 8f06 (-5,1H), 7f53 (d,lH), 7;24
und7,07 (n,3H), 6,82 (s,lH), 6,22 (s,l)f 5f87 (dd,lh),
5,67 (d,lH), 5f43 (s,lH, 4f03 (s,lH), 3,94 (s,3H), 3,86
(s,IH), 3,73 (s,3H), 3,52 (s,3H), 2,82 (s,2H), 2,51 (S,IK),
0,93 (2t, 2 χ 3H)
Massenspektrum (elektronischer Ionisations-Beschuß)
154, 294, 355, 413, 524, 555, 695, 710, 723, 736, 739, 755 (M + 1) - 768, 769, 782 berechnet für
C42H54N6°7 75-'942
2. Herstellung des Säureacids von modifiziertem Vincristin.
2. Herstellung des Säureacids von modifiziertem Vincristin.
Eine Lösung von 850 mg Vincristin-monohydrazid A in 20 ml Methanol wird mit 63 ml HCl 1 N und 175,5 mg Natriumnitrit
15 Minuten bei 00C behandelt.
Die bei 0 0C gehaltene Lösung wird dann mit NaHCO-z bei 0 0C
neutralisiert und danach dreimal mit Dichlormethan extrahiert. Die gesammelten organischen Phasen werden über
NapS0|i getrocknet, filtriert und vakuumkonzentriert ohne
Erhitzen, bis eine Lösung von etwa 10 ml erhalten wird.
^. Reaktion mit Äthyltryptophanat.
500 mg Äthyltryptophanat werden dann unter Rühren bei
etwa 4 0C zugegeben und die Reaktion durch TLC geprüft.
Nach 10 Tagen wird das Reaktionsprodukt durch chromatographische Trennung (40 g Silicagel 60, Elutionslösungs-
■> BAD ORIGINAL
111 ·.♦··.
- 17 -
mittel Äther/NH,-gesättigtes Methanol 96:4 Volumen/Volumen).
Fraktionen von 15 ml werden gesammelt, die durch TLC
geprüft werden (Dünnschichtchromatographie). Nicht-umgesetzte Aminosäure wird zuerst gesammelt (Fraktion 30 bis 4o).
Das Eluierungsmittel wird gewechselt (Äther/NH-z-gesättigtes
Methanol 86:14),und die umgesetzten Derivate werden als
3 Fraktionen gesammelt; Fraktionen 44 und 45:30 mg; Fraktionen
46 - 53:257 mg; Fraktionen 54 - 60:115 mg).
Der zweite Teil war Äthyl-N-(0,4-deacetyl-deformyl-vincristin-2j5-oyl)-tryptophanat
Ia, das nach TLC homogen war.
Massenspektrum : 984, 970, 956 (M+ + 1) 913, 912, 899 (DCJ
Isobutan ), berechnet für C55H66N609 : 955,181.
UV-Spektrum (CH3OH) :
max : 282 (4^0) - 290 (4,18) - 322 (3,96)
min : 254 - 287 - 305
IR-Spektrum : (cm"1) v
3400 - 2920 - 1720 - 1660 - 1610 - 1485 - 1450 - 1370 - 1345
1330 - 1290 - 1220 - 1165- 1130 - 1025 - 1005 - 920 - 885
830 - 740
NMR-Spektrum (CDCl,) 3 60 MH (ppm)
8,50 (s, IH)
8, 03 (s, 2H)
7r77 (d, IH)
7,60 (d, IH)
7f57 (d, IH)
6j95 (s, IH)
6,35 (s, IH)
5,89 (d.d., IH)
5, 78 (d, IH)
4r75 (q, IH)
3,88 (s, 3H)
3, 67 (s, 3H)
lf 23 (t, 3H)
O, 98 (t, 3H)
O, 89 (t, 3H)
fithyl-N-(0,4-deacetyl-vincristin-25-oy-l)-tryptophanat IB.
Das deformylierte Derivat I a (257 mg) wird reformyliert
durch Anwendung der in BE-PS 811,110 beschriebenen Methode.
Das so erhaltene Rohprodukt wird durch chromatographische Trennung unter Verwendung einer 20 cm-Kolonne (Silicagel,
30 g) und nacheinander 3 Eluierungsmittel.: Äther/NEU-gesättigtes
MeOH 92:8; 88 : 12, 86 : l4 gereinigt. Der Ausfluß
wird als 15 ml-Fraktionen gesammelt. Die Fraktionen 44 - 54
(^4,1 mg) enthielten das N-reformylierte Derivat Ib.
Massenspektrum(isobutan DCI) : lOlL 997, 983 (M+ + 1), 970,
982, 996, 998, 999, 1012 berechnet für C56H66N601.Q = 983,192
UV-Spektrum (CH3OH) max : 270 (4 f18) - 290 (4fll)
Platte 280 (4 ^ 12) Schulter (4.03)
BAD ORIGINAL
IR-Spektrun (KEr)
Banden bei 3400 - 3040 - 2960 - 2920 - 2880 - 2850 - 1735 -
1725 - 1680 "- 1670 - 1665 - 1610 - 1490 - 1450 - 1225 - 745.
Äthyl-N - (0-4 deacetyl-deoxy - 41 - vinblastin-25-oyl-B)
tryphtophanat Ic.
Das 0-4-Deacetyl-deoxy-vinblastinhydrazid wird durch die in
US-PS 4 205 898, Spalte 24 Zeile 51 ff beschriebene Methode
hergestellt.
500 mg des Hydrazids in 12 ml Methanol werden danach mit
57 ml HCl IN und 104 mg NaNO2 15 Minuten lang bei O0C behandelt.
Die Lösung wird danach mit NaHCO-* neutralisiert und 6mal mit
15 ml Dichlormethan extrahiert. Die organischen Phasen werden
über Na2SOh getrocknet und konzentriert, bis ein Volumen von
etwa 10 ml erhalten wird.
Das Azid in Lösung wird dann in Berührung mit Äthyltryptophanat
(500 mg) bei 4 0C unter Rühren gebracht. Die Reaktion
wird durch TLC (Äther, MeOH) überprüft. Nach 6 Tagen ist die
Reaktion vollständig, und das Reaktionsprodukt wird durch
Kolonnenchromatographie über Silicagel (l8 cm, 50 g), EIuierung
durch 15 ml-Fraktionen gereinigt.
Die folgenden Eluierungsmittel wurden nacheinander verwendet:
Äther 96 NH, ges., MeOH 4 Fraktionen 1-49
92 & Fraktionen 50-57
86 14 Fraktionen 71-90
Die Fraktionen 50 - 57 enthalten das gewünschte Reaktionsprodukt
Ic (I08 mg).
BAD ORiGJNAL
- 20 -
Das Sulfat wird durch Ätherausfällung hergestellt (2 # H2SO^/Äthanol).
UV-Spektrum des Sulfats (CH,0H)
max : 224 (4,63) - 272 (4,32)
min : 247 (4 ,03)
Schulter : 286 (4,22) - 312 (3,72)
min : 247 (4 ,03)
Schulter : 286 (4,22) - 312 (3,72)
IR-Soektrum (KBr) des Sulfats .
342Ö - 3060 - 2960 - 2930 - 2880 - 2600 (schwach) - 1725
1660 - 1615 - 1500 -- 1455 - 1430 - 1375 - 1230 - 1105 -
1060 - 1015 - 920 - 745 cm"1.
NMR-3pektrum (CDCl3) 3 60 MHz der Base in ppm,
9,46 SlH 7,53 d 1 H 4,34 g IH
8,34 SlH 7,30 d 1 H 4; 18 d IH
7,92 SlH 6,51 s 1 H 4; 05 q 2H
7,67 d 1 H 6.f.04 s 1 H 3,77 s 3H
7,59 d 1 H m. um s. zentriert auf 5 81
BAD ORiGINAL
- 21 -
3,58 SRH
3,47 S IH
2,82 S 2Η
2,77 β 3Η
2γ59 S IH
1,14 t 3H
0,95 t 3H
0,87 t 3H
DCI Isobutan
M '+ 1 +beL954 M + 14 + l+tei 968 M + 28 + I +bei 982
Ionen bei 153 - 155 - 157 - 171 —172 - 185 - 186-199
213 - 223 - 227 - 255 -. 257 - 279 - 281 - 2S3
285 - 349 - 398 - 459 - 516 - 569 - 952 - 953
955 - 967 - 969 - 981 -
berechnet für C56 H58 N6 O8 : 953,208
BAD ORaGfNAL
isoleucinat
Eine Lösung von O-4-Deacetyl-4'-deoxyvinblastin-ß-hydrazld
(0,6 g, 0,79 mM - siehe US-PS 4 203 898, Spalte 24, Zeile 51)
in einer Mischung von 15 ml CH^OH und 45 ml HCl 1 N wurden
auf -7 0C gekühlt. NaNOp wurde zu der Lösung (0,15 ß) zugegeben,
und das Rühren wurde IJ Minuten bei -7 0C fortgesetzt.
Nach Zugabe einer wäßrigen gesättigten Lösung von NaHCO,,
bis ein pH-Wert von 9 erreicht ist, wird die entstehende Lösung viermal mit CHoCl2 extrahiert. Die kombinierten organischen
Phasen wurden mit gesättigter wäßriger NaCl-Lösung gewaschen und über MgSO^ getrocknet.
Die Lösung wurde auf ein Volumen von 15 ml konzentriert, und
Äthylisoleucinat (1,25 mM) wurde zugegeben. Die Reaktionsmischung ließ man 4 Tage in einem Kühlschrank stehen. Das
Lösungsmittel wurde unter vermindertem Druck abgedampft. Der Rückstand wurde durch Kolonnenchromatographie (SiOo, 60 g)
gereinigt und mit Äther/CHgOH/NH^ (96:4) eluiert. 0,25 g amorphes
Produkt (Ausbeute 35 %) wurden so erhalten.
Massenspektrum : (Molec.Ionisation Isobutan)
880(M+), 894, 836, 849, 832, 445; 391, 355 era"1
C51H69N5°8 = ^80'1
Schmelzpunkt 180-19O0C
aD = 104° Cc=O T154)
IR (CHCl3) 3470, 2970,1728, 1655r 1612, 1502 cm"1
UV
(CH3OH) 289, 268, 216 nra
BAD ORIGINAL
NMR (CDCL5) 7r9 (NH) , 654 and 6,06 H9, H12, 5,81 (H14-H15)
4^0 (CHCO2(NH)) 3,76 CO2CH3 , 3,58 CH3-O , 3,33 Und 2f85
(H3A and H3B) , 2,73 (N-CH3) , 0,69 (H-15'J.
Akute Toxizitätsbestimmung von
Die akute Toxizität der Verbindung von Beispiel 2: Kthyl-N-(0-4-deacetyl-deoxy-Jfl-vinblastin-25-oyl-B)-tryptophanat
wurde an weiblichen NMRI-Mäusen bestimmt. Steigende Dosen des Medikaments wurden intravenös in einer einzigen
Injektion injiziert. Der Mortalitätsprozentsatz wird als
Funktion der Zeit bestimmt. Die LDr-„~Werte für die voraus-
50
gehend angegebene Verbindung (Deoxy-VTrpE) und ein Bezugsprodukt: Deoxy-vinblastin (Deoxy-VBL) sind im folgenden angegeben.
Medikament LDr-,-Deoxy-VBL
20 Deoxy-VTrpE
(nämlich Ver- .
bindung Ic) 91,5
Die Verbindung Deoxy-VTrpE ist so wenig toxisch wie die Bezugsverbindung.
Die chemotherapeutische Aktivität des Sulfatsalzes von
Deoxy-VTrpE wurde an der Lymphoblastenleukärcne L 1210 und
P 388 studiert.
1. L 1210
Weibliche DBAp-Mäuse wurden mit 10 leukämischen Zellen beimpft.
Das Produkt wurde auf intravenöse V/eise verabreicht,
und zwar am Tag nach der Impfung zu einer 50 mg/kg-Dosis.
Die Mortalität der Tiere-wird als Funktion der Zeit angegeben.
Die nachfolgende Tabelle gibt die erhaltenen Resul-
täte mit der Verbindung des Beispiels 2 (Ic) an.
Bei der getesteten Dosis ist die Verbindung aktiver als Vinblastin. Diese Überlegenheit wurde im Vergleich mit
Deoxy-vinblastin bestätigt.
Weibliche DBA^-Mäuse wurden intravenös mit 10 Leukämie-Zellen
inokuliert. Die Produkte wurden i.v. verabreicht und zwar am Tag nach der Inokulierung. Die Mortalität der
Tiere wird als eine Funktion der Zeit angegeben. Die Resultate sind in der Tabelle aufgeführt. Deoxy-VTrpE ist
klar aktiver als die Bezugsverbindung und zeigt einen höheren Prozentsatz an überlebenden Tieren auf lange Zeit an.
BAD ORIGINAL
| Tumor Produkt | Dosis | Zahl der Tiere |
MST 20 Tage |
ILS | Prozentsatz der überle benden Tiere bei Tag 30 |
Prozentsatz der überle benden Tie re bei Tag 6o |
0 · * * A f |
| L 1210 VBL | 8 | • ίο | 10,4 | 57,6 | 0 | O | * ♦ · · * · · · * i |
| VBL | 19 | 10 | 5,8 | - 21f6 | 0 | 0 | * β f « FO > |
| Deoxy VTrpE | 50 | 10 | 11,2 | 70 | 0 | 0 | I .' * * » ta* * ♦ · |
| P 388 VBL | 4 | 5 | 15,6 | 56 ' | 0 | 0 | u ΰ 4 |
| Deoxy VBL | 8 | 5. | 5,8 | - 42 | 0 | 0 | fr St. * * BV * |
| Deoxt VTrpE | 30 | ίο | 16,5 | 58,7 | 0 | 0 | |
| 40 | 15 | 30 | 191 | 67 | 53 | ||
| 50 | 15 | 30 | 191 | 87 | 73?3 | ||
| 55 | 10 | 30 | 212 | 80 | 60 | ||
| 60 | 10 | 30 | 212 | 90 | 90 | ||
-4
Weibliche D3Ap-Mäuse werden über den i.v.-V/eg mit 10 -Leukämiezellen inokuliert. Die Medikamente
Weibliche D3Ap-Mäuse werden über den i.v.-V/eg mit 10 -Leukämiezellen inokuliert. Die Medikamente
wurden über den i.v.-Weg zu .den angegebenen Bösen indiziert«
MST = mittlere Überlebenszeit ILS % - 'ρ an Zunahme der Lebensdauer
NJ CO CD
Claims (14)
1. Vinblastin-Derivate der allgemeinen Formel
Γ~\
CO2CH3
CH3O
worin
R ein Ester einer gegebenenfalls geschützten Aminosäure ist, gebunden an den Vinblastin-23-oyl-Teil durch eine Amidbindung/
wobei die Estergruppe, die geradkettig oder verzweigt sein kann, 2 bis 9 Kohlenstoffatome enthält und R^
ein Wasserstoffatom oder eine Hydroxygruppe ist, Ry ein
Wasserstoffatom, eine Formylgruppe oder eine C2 -Cg-Acy!gruppe
ist, Rr ein Wasserstoffatom oder eine Methylgruppe oder eine
Formylgruppe ist, unter der Voraussetzung, daß Verbindungen/
worin gleichzeitig R5 Methyl und R| eine ß-Hydroxygruppe
ist, ausgeschlossen sind,· oder ihre Säureadditionssalze mit
Mineral- oder organischen Säuren.
2. Vinblastin-Derivate der allgemeinen Formel
CO2CH3
(III)
5 OH
?3
- C—- NH -CH- C
OR;
worin R1 eine Hydroxygruppe oder ein Wasserstoffatom ist,
R2 ein Wasserstoffatom, eine Formylgruppe oder eine
C~-CQ-Acylgruppe, R-, jeweils unabhängig ein Wasserstoff atom,
geradkettiges oder verzweigtes C1-Cg-Alkyl, Hydroxy-Cj-Cgalkyl,
Aminohydroxy-Cj-Cg-alkyl, Carboxy-C^-Cg-alkyl,
Amido-Cj-Cg-alkyl, Guanidino-Cj-Cg-alkyl, AmInO-C1-Cg-alkyl,
ThIoI-C1-Cg-alkyl, Cysteinyl-methyl, Methylthio-äthyl,
Benzyl, Hydroxy-benzyl, oder eine Gruppe:
oder
(IV )
CH —
(V)
ist, oder R3 zusammen mit dem Kohlenstoffatom, an das es
gebunden ist, und dem Stickstoff der Amidogruppe einen Azol- oder einen Hydroxy-azolring bildet; R5 ein Wasserstoffatom
oder eine Methylgruppe oder eine Formylgruppe ist, und R4 ein geradkettiges oder verzweigtes C1-Cg-Alkyl oder eine
Benzy!gruppe ist, wobei die gleichzeitigen Bedeutungen von
BAD ORIGINAL
β ■ ft
„ 3 -
R1 ist ß-OH land R5 ist -CH3 ausgeschlossen sind; oder ihre
Säureadditionssalze mit Mineral- oder organischen Säuren-
3. Äthyl- oder Methyl-N-(0-4-deacetyl-vincristin-23-oyl)-L-.tryptophanat
oder ihre Additionssalze mit pharmazeutisch
annehmbaren Säuren.
4. Äthyl- oder Methyl-N- (O^-deacetyl-deformyl-vincristin^S-oyl)-L-tryptophanat
oder ihre Additionssalze mit pharmazeutisch annehmbaren Säuren.
5. Äthyl-N-(O^-deacetyl-deoxyvinblastin-aa-ß-oyl)-L-tryptophanat
oder seine Additionssalze mit pharmazeutisch annehmbaren Säuren.
6. Verbindungen gemäß einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß das Additionssalz das 1:1 Additionssalz mit Schwefelsäure ist.
7. Pharmazeutische Zusammensetzung zur Verwendung in der Humanoder
Veterinärmedizin zur Behandlung von neoplastischen Krankheiten, enthaltend eine oder mehrere Verbindungen gemäß
einem der Ansprüche 1 bis 6.
8. Pharmazeutische Zusammensetzung gemäß Anspruch 7 in einer Verabreichungsform, dadurch gekennzeichnet, daß die aktive
Verbindung in einer Menge von etwa 2 bis 900 mg für eine Einheitsdosis enthalten ist.
9. Pharmazeutische Zusammensetzung gemäß Anspruch 7, dadurch
gekennzeichnet, daß die aktive Verbindung Äthyl-N-(0-4-deacetyl-vincristin-23-oyl)-L-tryptophanat
oder sein Additionssalz mit einem pharmazeutisch annehmbaren Salz ist.
J ϊί, H J 4. ü J
— 4 —
10. Pharmazeutische Zusammensetzung gemäß Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die aktive Verbindung Äthyl-N-(O^-
deacetyl-deformyl-vincristin-^S-oyl) -L-tryptophanat oder
sein Additionssalz mit einem pharmazeutisch verträglichen Salz ist.
11. Pharmazeutische Zusammensetzung gemäß Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die aktive Verbindung A"thyl-N-(0-4-deacetyl-deoxyvinblastin-23ß-oyl)-L-tryptpphanat
oder sein
Additionssalz mit einem pharmazeutisch verträglichen Salz ist.
12. Vinblastin-Derivate, im wesentlichen wie beschrieben in
bezug auf irgendeines der Beispiele.
13. Pharmazeutische Zusammensetzung zur Verwendung in der Humanoder
Veterinärmedizin, im wesentlichen wie beschrieben in bezug auf irgendeines der Beispiele.
14. Verfahren zur Herstellung einer Verbindung gemäß Anspruch oder 2, im wesentlichen wie beschrieben in bezug auf
irgendeines der Beispiele.
BAD ORIGfNAL
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