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Querarmmechanismen für einen Drucktastentuner
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Die Erfindung betrifft Querarmmechanismen für einen Drucktastentuner.
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Drucktasten sind im allgemeinen so angeordnet, dass eine an einem
Querarm befestigte Stellplatte hinsichtlich ihres Fixierungswinkels in gewünschter
Weise verändert werden kann. Der Bewegungsbetrag eines Speichergleitstückes, das
von der Stellplatte beaufschlagt wird, wird entsprechend gewählt. Ein Kern, der
sich zusammen mit dem Speichergleitstück bewegt, erfährt eine Einsetzbewegung in
einer Abstimmspule um einen bestimmten Betrag, wodurch eine gewünschte Frequenz
gewählt ist.
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Bekannte Mechanismen der erwähnten Art sind in den Fig.
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1a; 1b und 1c als Mittel zur Fixierung einer Stellplatte unter einem
gewünschten Winkel auf einem Querarm gezeigt und werden später auch hinsichtlich
der damit verbundenen Nachteile näher beschrieben.
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Ein Ziel der Erfindung ist demgegenüber die Schaffung eines Querarmmechanismus
für einen Drucktastentuner, bei dem die Frequenzabweichung aufgrund einer Fehlpositionierung
des Speichergleitstückes bei Fixierung der Stellplatte durch die Plattenfeder mit
Sicherheit ausgeschaltet ist und die Fixierung der Stellplatte durch die Plattenfeder
ohne Vorsehen eines separaten Elementes wie einer Gleitplatte erfolgt, wodurch das
Arbeitsverhalten des Mechanismus verbessert und die Abmessung als auch Dicke des
Querarmmechanismus und des Drucktastentuners verringert werden.
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Ein weiteres Ziel der Erfindung ist die Schaffung einer Drucktaste
für einen Drucktastentuner, die so fest ist, dass sie während wiederholter Betätigung
über eine lange Zeit die Reibwirkungen sowie die Reaktionskräfte der Plattenfeder
aushält.
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Schliesslich ist ein Ziel der Erfindung eine Drucktaste für einen
Drucktastentuner zu schaffen, die selbst bei wiederholter Presswirkung des Kickarmes
über eine lange Zeitdauer keinem Verschleiss unterworfen ist und daher stetig ihre
Funktion vornehmen kann.
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Eine Ausführung des erfindungsgemässen Querarmmechanismus für einen
Drucktastentuner zeichnet sich aus durch eine Stellplatte, die schwenkbeweglich
an einem Querarm gehalten ist; eine Plattenfeder, die an ihrem einen dem vorderen
Ende des Querarmes zugewandten Ende geöffnet und auf dem Querarm so angeordnet ist,
dass sie die Stellplatte von beiden Seiten hält, wobei die Plattenfeder gleichzeitig
mit der Drucktaste in Längsrichtung des Querarmes beweglich ist; und am vorderen
Ende des Querarmes vorgesehene Vorsprünge, die die Plattenfeder zusammendrücken,
wodurch die Stellplatte fixiert wird. Wenn daher die Stellplatte durch die vom vorderen
Ende des Querarmes auswirkende Kraft unter Spannung gesetzt wird, entsteht keine
unerwünschte Bewegung des Speichergleitstückes aufgrund der Stellplatte. Die Plattenfeder
gleitet gleichzeitig mit der Drucktaste. Ein separates Element, wie ein Gleitplatte,
wie sie bei dem bekannten Mechanismus vorgesehen ist, erübrigt sich daher.
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Eine zweite Ausführung eines erfindungsgemässen Querarmmechanismus
zeichnet sich dadurch aus, dass die Tragstelle für die Plattenfeder (die Stelle,
an der die Plattenfeder am Querarm gehalten ist) näher am proximalen Ende des Querarmes
als der Bereich der Plattenfeder für die Fixierung
der Stellplatte
angeordnet ist. Wenn die Stellplatte daher durch die Plattenfeder fixiert und unbeweglich
gehalten ist, wirkt die Fixierungskraft in Richtung auf das proximale Ende des Querarmes,
was eine Lageabweichung des Speichergleitstückes aufgrund der Stellplatte verhindert.
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Gemäss einer dritten Ausführung der Erfindung bestehen die Vorsprünge
der Drucktaste des Drucktastentuners zur Spannung der Plattenfeder aus einem metallischen
Material, das fester als Kunststoff ist und sind die metallischen Vorsprünge einteilig
im äusseren spritzgegossenen Kunststoffgehäuse der Drucktaste eingefügt.
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Nach einer vierten Ausführung der Erfindung besteht der Vorsprung
an der Drucktaste zur Beaufschlagung des Kickarmes aus einem metallischen Material,
das fester als Kunststoff ist, und ist der metallische Vorsprung einteilig in dem
spritzgegossenen äusseren Kunststoffgehäuse der Drucktaste eingefügt.
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Ausführungsformen der Erfindung werden nachfolgend unter vorhergehender
Bezugnahme auf den Stand der Technik anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1a Draufsichten auf einen bekannten Querarmbis 1c mechanismus für einen Drucktastentuner,.
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Fig. 2 eine vergrösserte Ansicht des bekannten Mechanismus zur Erläuterung
der Funktionsweise der Stellplatte und der Plattenfeder,
Fig. 3a,
3b, eine Ausführungsform von einem erfindungs-4a u. 4b gemäss aufgebauten Querarmmechanismus,
wobei Fig. 3a eine Draufsicht bei noch nicht fixierter Stellplatte, Fig. 3b eine
geschnittene Ansicht von Fig. 3a, Fig. 4a eine Draufsicht bei im fixierten Zustand
befindlicher Stellplatte und Fig. 4b eine geschnittene Ansicht von Fig. 4a ist,
Fig. 5a Draufsichten auf eine weitere Ausführungs-und Sb form einer Einrichtung
zum Zusammendrücken der Plattenfeder, Fig. 6 eine Draufsicht auf eine weitere Ausführungsform
eines erfindungsgemäss aufgebauten Querarmmechanismus, Fig. 7 eine geschnittene
Ansicht von Fig.- 6 Fig. 8a eine Draufsicht auf eine weitere Ausführungsform der
Erfindung, Fig. 8b eine geschnittene Ansicht längs der Linie B-B in Fig. 8a, Fig.
8c eine Seitenansicht der in Fig. 8a gezeigten Ausführungsform, Fig. 8d eine Rückansicht
der Ausführungsform nach Fig. 8a mit im Zustand des Einsetzens befindlicher Metallplatte,
Fig. 9a eine Draufsicht auf das äussere Gehäuse der Ausführungsform nach Fig. 8a,
Fig.
9b eine Vorderansicht des äusseren Gehäuses, Fig. 9c eine Seitenansicht des äusseren
Gehäuses, Fig. 10a eine Draufsicht auf die Metallplatte bei der Ausführungsform
nach Fig. 8a, Fig 10b eine Vorderansicht der Metallplatte, Fig. 10c eine Seitenansicht
der Metallplatte, Fig. 11a eine Draufsicht auf den Querarm und die Plattenfeder
bei der Ausführungsform nach Fig. 8a, Fig. 11b eine Vorderansicht des Querarmes
und der Plattenfeder, und Fig. 11c eine Seitenansicht dieser Teile.
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Nach Fig. la, 1b und 1c ist auf einem Querarm 1 ein Stellstift 2 befestigt,
der schwenkbeweglich eine damit in Eingriff stehende Stellplatte 3 hält. Die Stellplatte
3 ist an ihrem einen dem vorderen Ende des Querarmes zugewandten Ende bogenförmig
ausgebildet, während sie an dem anderen dem proximalen Ende des Querarmes 1 zugewandten
Ende eine dreieckförmige Gestalt hat. D.h. die Stellplatte hat eine insgesamt tropfenförmige
Konfiguration. An der Seitenkante des anderen Endes der Stellplatte 3 ist ein Beaufschlagungsvorsprung
4 ausgebildet, der auf ein Speichergleitstück drückt.
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Eine im wesentlichen U-förmige Plattenfeder 5 ist an dem Querarm 1
so angeordnet, dass sie die Stellplatte 3 umgibt.
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Die Plattenfeder 5 ist an ihrem vorderen Ende mit dem vorderen Ende
des Querarmes 1 verbunden. Die beiden Schenkel,
(nämlich ein rechter
und linker) der U-förmigen Plattenfeder erstrecken sich zum proximalen Ende des
Querarmes 1, so dass sie die Stellplatte 3 von rechts und links umgreifen.
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Die Plattenfeder 5 hat ferner einen kreisförmigen Spannbereich 6 an
den Innenseiten der Schenkel nahe dem äusseren Ende der Plattenfeder 5. Der Spannbereich
6 umgibt und berührt einen vorderen Endbereich der Stellplatte 3, die entsprechend
eine kreisförmige Gestalt hat.
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Mit dem proximalen Ende des Querarmes 1 und dem proximalen Ende des
rechten und linken Schenkels der Plattenfeder 5 ist eine Drucktaste 7 verknüpft.
Spannvorsprünge 7a an der Drucktaste 7 drücken, wenn die Drucktaste 7 in vollständigem
Eingriff mit dem Querarm 1 steht, den rechten und linken Schenkel nach innen, so
dass diese gespannt werden, während, wenn die Drucktaste 7 halbswegs von dem Querarm
1 herausgezogen ist, die Spannkraft durch die Spannvorsprünge 7a nicht mehr aufgebracht
wird, so dass sich der rechte und linke Schenkel der Plattenfeder 5 nach aussen
ausdehnen kann.
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Dieser Querarmmechanismus wirkt wie folgt.
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Um mit der Drucktaste eine ausgewählte Frequenz einzustellen, wird
eine der Drucktaste zugehöriger Abstimmwelle zunächst von Hand gedreht, um den zugehörigen
Kern, der sich gleichzeitig mit der Drehbewegung der Abstimmwelle bewegt, um einen
bestimmten Betrag in die zugehörige Abstimmspule hineinzubewegen und hierdurch eine
mit der Drucktaste einzustellende Frequenz vorzuwählen. Bei diesem Vorgang bewegt
sich ein Speichergleitstück 8, das zusammen mit dem Kern beweglich ist, in Längsrichtung
und erreicht eine Position, die der gewählten Frequenz entspricht. Danach wird die
Drucktaste 7, die mit den proximalen Enden des Querarmes 1 und der Plattenfeder
5 verknüpft ist, halbwegs von diesen Teilen herausgezogen, um
die
Spannkraft der Plattenfeder 5 wegzunehmen. Der Spannbereich 6 der Plattenfeder 5
dehnt sich daher nach aussen aus, so dass der vordere Bereich der Plattenfeder 3
frei um den Stellstift 2 verdreht werden kann.
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Wenn die Drucktaste 7 und der Querarm 1 in den Tuner eingeschoben
werden, gelangt der Beaufschlagungsvorsprung 4 an der Stellplatte 3 in Berührung
mit einem V-förmigen Einschnitt 9 im Speichergleitstück 8 und wird längs einer schrägen
Kante des V-förmigen Einschnittes 9 bis zu dessen Scheitelpunkt geführt. Da die
Position des Scheitelpunktes des V-förmigen Einschnittes 9 durch die Lage des Speichergleitstückes
8 bestimmt ist, das wiederum der Einsetztiefe des Kernes in der Abstimmspule entspricht,
erfährt die Stellplatte 3 eine Drehbewegung um den Stellstift 2, so dass der Beaufschlagungsvorsprung
4 den Scheitelpunkt des V-förmigen Einschnittes 9 erreicht.
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Nachdem der Winkel der Stellplatte 3 so fixiert ist, dass er dem Scheitelpunkt
des V-förmigen Einschnittes 9 im Speichergleitstück 8 entspricht, wird die Drucktaste
7 am proximalen Ende des Querarmes 1 weiter in den Tuner eingeschoben. Da gleichzeitig
der Querarm 1 an einer Vorbewegung durch das Speichergleitstück 8 gehindert ist,
gleitet nur die Drucktaste 7 an den Querarm 1 und kommt dadurch in vollem Eingriff
mit diesen. Die proximalen Enden der Schenkel der Plattenfeder 5 werden hierbei
durch die Spannvorsprünge 7a an der Drucktaste 7 nach innen gedrückt, so dass sie
deren Abstand verkleinert und dadurch der vordere Bereich der Stellplatte fixiert
wird. Infolge davon befindet sich die Stellplatte 3 nunmehr unbeweglich auf dem
Querarm 1 unter einem Winkel, der der Position des V-förmigen Einschnittes 9 in
dem Speichergleitstück 8 entspricht.
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Danach berührt der Beaufschlagungsvorsprung an der nunmehr am Querarm
1 fixierten Stellplatte 3 den Einschnitt 9 stets dann,. wenn die Drucktaste 7 in
den Tuner eingeschoben wird, um das Speichergleitstück 8 zu verschieben und den
Kern, der sich gleichzeitig mit dem Speichergleitstück 8 bewegt, um einen bestimmten
Betrag in die Spule einzusetzen.
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Drucktasten sind ferner im allgemeinen so ausgelegt, dass bei Wahl
einer Frequenz durch Eindrücken einer bestimmten Taste ein Kupplungsmechanismus,
der zwischen der Drucktaste und einer Abstimmwelle vorgesehen ist, betätigt wird,
um die Drucktaste und die Abstimmwelle freizugeben, damit von der Abstimmwelle keine
Kraft auf die Drucktaste einwirkt. Zur Trennung der Verbindung zwischen Drucktaste
und Abstimmwelle beim Eindrücken der Taste verwendet ein herkömmlicher.Mechanismus
einen Kickarm K, der gemäss Fig. 1b sich quer über den Querarm 1 der Drucktaste
erstreckt. Der Kickarm K bewegt sich in Längsrichtung des Drucktastentuners, wenn
die Drucktaste eingedrückt wird, da ein konischer Vorsprung 7b am Kickarm K durch
einen Beaufschlagungsvorsprung 7c, der in der Drucktaste ausgebildet ist, beaufschlagt
wird, wodurch die Verbindung getrennt wird. Der Kickarm K kehrt in seine Ausgangsstellung
durch die Kraft einer Feder zurück, wenn das Eindrücken der Drucktaste beendet ist,
um die Drucktaste und die Abstimmwelle wieder in Verbindung miteinander zu bringen.
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Zweifellos bietet der herkömmliche Mechanismus Vorteile hinsichtlich
der Reduzierung der Gesamtdicke des Querarmmechanismus und damit der Abmessung und
Dicke des Drucktastentuners ingesamt im Vergleich zu einem Mechanismus, bei dem
eine Stellplatte von oben mit einer Feder beaufschlagt wird, um die Stellplatte
zu fixieren, da bei dem
erstgenannten herkömmlichen Mechanismus
die Fixierung der Stellplatte unter einer horizontal wirkenden Kraft erfolgt. Der
herkömmliche Mechanismus hat jedoch die folgenden Nachteile, wenn er praktisch bei
einem Drucktastentuner eingesetzt wird.
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Da die Stellplatte 3 drehbeweglich in Bezug auf den inneren Umfang
der Plattenfeder., die die Stellplatte 3 fixiert, gehalten werden muss, ist zwischen
der Stellplatte 3 und der Plattenfeder 5 ein leichter Spalt vorzusehen. Ferner ist
zwischen Stellplatte 5 und Plattenfeder 5 aufgrund der Bearbeitungsgenauigkeit dieser
Teile ein gewisser Spalt unausweichlich. Bei der Blockierung der Stellplatte 3 existiert
daher der Spalt W zwischen dem inneren Umfang der Plattenfeder 5, die sich gleichzeitig
mit dem Querarm 1 bewegt, und dem äusseren Ende der Stellplatte 3, die in den V-förmigen
Einschnitt 9 des Speichergleitstückes 8 eingreift. Dieser Spalt W bewirkt,dass die
Stellplatte 3 zum äusseren Ende des Querarmes 1 (d.h. in Richtung des Pfeiles A)
gezogen wird, wenn die Plattenfeder 5 die Stellplatte 3 fixiert.
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Da bei dem Mechanismus nach Fig. 1a bis 1c die Plattenfeder 5, die
die Stellplatte 3 fixiert, an dem äusseren Ende des Querarmes 1 befestigt ist, wirkt
eine inwärtig gerichtete Kraft zur Verkleinerung des Abstande.s zwischen dem rechten
und linken Schenkel der Plattenfeder 5 zur Fixierung der Stellplatte 3 von dem proximalen
Ende zum vorderen Ende des Querarmes. Wenn sich der Scheitelpunkt des V-förmigen
Einschnittes 9 an einer Position ausserhalb des Mittelpunktes des Querarmes 1 befindet
(Mittelpunkt
der Stellplatte 3), so dass die Stellplatte 3 in Diagonalrichtung
des Querarmes 1 gezogen wird, schafft diese Kraft eine Longitudinalkomponente.
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Infolge davon verschiebt die Stellplatte 3, die durch die longitudinale
Kraftkomponente gezogen wird, das Speichergleitstück 8 in Längsrichtung aus seiner
Anfangsstellung heraus. Daher ändert sich die Lage des Speichergleitstückes 8, das
an einer Position entsprechend einer bestimmten Frequenz zum Stillstand gekommen
ist, in unerwünschter Weise,bevor die Stellplatte blockiert wird. Aufgrund dieses
Umstandes erfährt der Fixierungswinkel der Stellplatte 3 in Bezug auf den Querarm
1 ebenfalls eine Abweichung, so dass beim Eindrücken der Drucktaste eine Frequenzabweichung
entsteht.
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Neben diesem Problem erfordert der Querarmmechanismus nach Fig. 1a
bis 1c eine Gleitplatte als getrenntes Teil, das sich gleichzeitig mit der Drucktaste
bewegt und eine Einrichtung zum Zusammendrücken oder Ausdehnen der Plattenfeder
darstellt, um die Stellplatte zu fixieren, da die integral an der Drucktaste ausgebildeten
Vorsprünge aus Kunststoff leicht infolge der vorhandenen Reibung verformt werden.
Dies bewirkt eine Vergrösserung der Teile des Querarmmechanismus und damit eine
Verkomplizierung von dessen Aufbau. Dies bedeutet mehr Arbeitsschritte als auch
eine grössere Dicke des Querarmmechanismus, wodurch die gewünschte Reduzierung der
Abmessung und Dicke des Drucktastentuners beeinträchtigt wird.
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Ferner hat der herkömmliche Drucktastentuner Drucktasten 7 aus Kunststoff.
Die Drucktaste 7 trägt an ihrer inneren Wand Spannvorsprünge 7a zum Spannen der
Plattenfeder und Beaufschlagungsvorsprünge 7c, die gegen den Kickarm drücken. Beide
Vorsprünge sind integral angeformt.
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Die herkömmliche Drucktaste, die aus einem Kunststoff spritzgegossen
wird, verformt sich jedoch leicht aufgrund der Reibwirkung mit der Plattenfeder,die
aus Metall besteht, wenn häufig die Drucktaste 7 halbwegs von den proximalen Enden
des Querarmes 1 und der Plattenfeder 5 zur Änderung des Fixierungswinkels der Stellplatte
herausgezogen oder die Drucktaste 7 weiter eingeschoben wird, um auf dem Querarm
1 zu gleiten, bis sie voll im Eingriff mit diesen kommt. Da die Kunststoffvorsprünge
nicht fest genug sind, um die Reaktionskraft der metallischen Plattenfeder 5 auszuhalten,
werden sie häufig beschädigt, so dass die Stellplatte nicht mehr fixiert und der
Abstimmvorgang vorgenommen werden kann.
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Wenn ferner die Beaufschlagungsvorsprünge 7a, die gegen den Kickarm
K drücken, um die Verbindung zwischen der Drucktaste und der Abstimmwelle zu lösen,
häufig über längere Zeit zur Wirkung kommen, verschleissen diese Kunststoffvorsprünge
7a, so dass die Trennung besagter Verbindung unmöglich wird. Da die Vorsprünge 7a
weich sind, wird ferner der metallische Vorsprung am Kickarm K häufig von den Vorsprüngen
7a festgehalten, so dass er nicht mehr in seine Ausgangsposition zurückkehren kann,
was zu Betriebsstörungen des Mechanismus führt.
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Die Erfindung wird nachfolgend anhand von bevorzugten Ausführungsformen
näher beschrieben.
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Fig. 3a bis 5b zeigen eine Ausführungsform gemäss einer ersten erfindungsgemässen
Konstruktion. Bei dieser Ausführungsform ist eine Stellplatte 21 schwenkbeweglich
an einem zentralen Bereich eines Querarmes 20 gehalten.
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Die Stellplatte 21 hat eine im wesentlichen tropfenförmige Gestalt,
indem ihr dem proximalen Ende des Querarmes 20 zugewandtes Ende verschmälert ist.
An der Kante der Stellplatte 21 nahe dem proximalen Ende des Querarmes 20 ist ein
Vorsprung 22 vorgesehen, der sich zur Beaufschlagung eines Speichergleitstückes
23 nach oben erstreckt. Der Vorsprung 22 greift in eine V-förmige Ausnehmung 24
in dem Speichergleitstück 23 ein, das sich quer über dem Querarm 20 erstreckt. Die
Stellplatte 21 hat einen zylindrischen Trommelbereich 25, der an der Steliplatte
integral angeformt ist. Der zylindrische Trommelbereich 25 liegt konzentrisch zur
Drehachse der Stellplatte 21.
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Eine Plattenfeder 26 ist an einem Ende entsprechend dem proximalen
Ende des Querarmes 20 offen und umgibt den trommelförmigen Bereich 25 der Stellplatte
21. Insbesondere weist die Plattenfeder 26 ein Paar rechte und linke Schenkel 26a
auf, die sich im wesentlichen parallel zum Querarm 20 erstrecken. Diese Schenkel
26a sind an dem Ende nahe dem proximalen Ende des Querarmes 20 zu einem Körper miteinander
verbunden, während sie an dem Ende nahe dem vorderen Ende des Querarmes 20 offen
gehalten sind. Zwischen den Schenkeln 26a ist ein Gleitbereich 26b mit dem gleichen
Durchmesser wie der Durchmesser des trommeförmigen Bereiches 25 an der Stellplatte
21 ausgebildet. Der Gleitbereich 26b ist eine längliche
Öffnung,
die sich in Längsrichtung des Querarmes 20 erstreckt und eine Länge hat, die der
Wegstrecke entspricht, über die sich die Plattenfeder 26 auf dem Querarm 20 bewegen
kann. Der proximale Endseitenbereich des Gleitbereiches 26b der Plattenfeder 26
stellt eine Spannstelle 26c dar, die kreisförmig entsprechend dem äusseren Umfang
des trommelförmigen Bereiches 25 ausgebildet ist.
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Das proximale Ende der Plattenfeder 26 steht in Verbindung mit einer
Drucktaste 27, die in Gleiteingriff mit dem proximalen Ende des Querarmes 20 über
einen Befestigungsstift 28 steht.
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An dem Querarm 20 nahe den freien Enden der Schenkel 26a der Plattenfeder
26 sind Vorsprünge 29 ausgebildet, die in Berührung mit den äusseren Kanten der
Schenkel 26 stehen. Jede äussere Kante am Schenkel 26, die einen Vorsprung 29 berührt,
hat einen sich verjüngenden Bereich 26d, der sich mit Annäherung an das freie Ende
des Querarmes 20 verschmälert. Der verjüngte Bereich 26d erstreckt sich von einer
Stelle, an der der Vorsprung 29 die äussere Kante des Schenkels 26 berührt, wenn
die Plattenfeder zurückgezogen ist, zu einer Stelle, an der der Vorsprung 29 die
Kante berührt, wenn die Plattenfeder vorgeschoben ist.
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Der Abstand zwischen den äusseren Kanten der Schenkel 26 ist gleich
oder kleiner als der Abstand zwischen dem rechten und linken Vorsprung 29 an dem
Ende der Plattenfeder, das nächst dem vorderen Ende des Querarmes 20 liegt, jedoch
grösser als der Abstand zwischen den Vorsprüngen an dem Teil der Plattenfeder, das
dem proximalen Ende des Querarmes näher liegt.
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Der erfindungsgemässe Querarmmechanismus mit dem vorbeschriebenen
Aufbau wird nachfolgend hinsichtlich seiner Funktionsweise näher erläutert.
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Zur Einstellung einer Frequenz bei einer bestimmten Drucktaste wird
zunächst der zugehörige manuelle Abstimmknopf betätigt, um den Drucktastentuner
auf die bestimmte Frequenz einzustellen. Bei dieser Betätigung entspricht der Betrag
der Longitudinalbewegung des Speichergleitstückes der gewünschten Frequenz, so dass
der Scheitelpunkt der V-förmigen Aussparung 24 im Speichergleitstück 23 an einer
bestimmten Position in Breitenrichtung des Querarmes zum Stillstand kommt.
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Wenn die Drucktaste 27 in diesem Zustand von dem Querarm 20 herausgezogen
wird, bewegt sich auch die Plattenfeder 26, die mit der Drucktaste 27 durch den
Befestigungsstift 28 verbunden ist, auf dem Querarm 20 in Richtung auf die Bedienungsperson.
Die Bewegung der Plattenfeder 26 wird durch die Länge des Gleitbereiches 26b begrenzt,
da die Kanten am vorderen Ende des Gleitbereiches 26b in Berührung mit dem äusseren
Umfang des trommelförmigen Bereiches 25 an der Stellplatte 21 kommen. Die Drucktaste
27 kommt daher an einer Stelle zum Stillstand, bei der sie zur Hälfte von dem Querarm
20 herausgezogen ist. Da der rechte und linke Vorsprung 29 den schmalen Bereich
am rechten bzw. linken Schenkel 26 berührt, wird der Abstand 1 zwischen den Innenseiten
der Schenkel 26a relativ gross, so dass die Spannkraft auf die Stellplatte 21 nicht
mehr einwirkt und damit sich diese frei auf dem Querarm 20 verdrehen kann.
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Wenn dann die Drucktaste 27 zum Vorschieben des Querarmes 20 eingedrückt
wird, bewegt sich der Beaufschlagungsvorsprung 22 an der Stellplatte 21 längs der
Schrägfläche der V-förmigen Aussparung 24 im Speichergleitstück 23,bis er
den
Scheitelpunkt der Aussparung 24 erreicht hat. Entsprechend dieser Bewegung des Vorsprunges
22 verdreht sich die Stellplatte 21 um einen bestimmten Winkel.
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Dabei kann sich die Plattenfeder 26 auf dem Querarm 20 nicht vorbewegen,
da die verjüngten Bereiche 26d in Berührung mit dem rechten bzw.. linken Vorsprung
29 stehen, so dass die Druckkraft auf die Drucktaste 27 über die Plattenfeder 26
auf den Querarm 20 übertragen wird, wodurch der Querarm 20 eine Vorbewegung erfährt.
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Nach der Einstellung des Winkels der Stellplatte 21 kann der Querarm
20 durch Druck auf die Drucktaste 27 weiter vorgeschoben werden, da die am Querarm
20 befestigte Stellplatte 21 über den Vorsprung 22 in Eingriff mit dem Speichergleitstück
23 steht. Somit bewegt sich nur die Plattenfeder 26, die mit der Drucktaste 27 verbunden
ist, gleitend auf dem Querarm 20 nach vorne. Dabei erfolgt die Vorbewegung der Plattenfeder
26 solange, bis der kreisförmige an der proximalen Endseite des Gleitbereiches 26b
ausgebildete Spannbereich 26c in Berührung mit dem äusseren Umfang des trommelförmigen
Bereiches 25 kommt.
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Zusammen mit der Vorbewegung der Plattenfeder 26 auf dem Querarm 20
bewegen sich die Vorsprünge 29, die in Berührung mit dem schmalen Bereich der Schenkel
26a standen, längs der verjüngten Bereiche 26d und kommen in Berührung mit dem breiteren
Bereich der Schenkel 26a.
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Infolge davon wird gemäss Fig. 4a die Breite 1 zwischen den Schenkel
26a verkleinert und dadurch der trommelförmige Bereich 25a an der Stellplatte 21
durch die inneren Kanten der Schenkel 26a und den kreisförmigen Spannbereich 26c
der Plattenfeder 26 verspannt, so dass die Stellplatte 21 unbeweglich auf dem Querarm
20 fixiert wird.
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Da die Spannkraft der Schenkel 26a auf den trommelförmigen Bereich
25 von der vorderen Endseite aus einwirkt (in Richtung des Pfeiles B), bewegt sich
die Stellplatte 21 keinesfalls zum vorderen Ende des Querarmes 20 hin, wodurch verhindert
wird, dass das Speichergleitstück 23 eine longitudinale Bewegung vornimmt, wenn
es von der Stellplatte 21 mit einer Zugkraft beaufschlagt wird, was zu Frequenzabweichungen
führen kann.
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Andere Einrichtungen zum Verkleinern des Abstandes der Schenkel 26a
können anstelle des Vorsehens des verjüngten Bereiches an den Schenkel 26a verwendet
werden. So können an den Vorsprüngen 26a verjüngte Bereiche 29a ausgebildet sein,
die sich zum vorderen Ende des Querarmes 20 hin gemäss Fig. 5a und 5b verschmälern,
wodurch der gleiche Effekt erzielt wird.
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Ferner kann ein integral an der Drucktaste 27 zur Eingriff nahme mit
der Plattenfeder 26 ausgebildeter Vorsprung als Einrichtung zur Fixierung der Drucktaste
27 und der Plattenfeder 26 verwendet werden, anstelle des Befestigungsstiftes 28,
der an einem separaten Teil ausgebildet ist.
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Des weiteren kann die Stelle für die Fixierung der Drucktaste 27 und
der Plattenfeder 26 in geeigneter Weise gewählt werden.
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Als Einrichtung zur schwenkbeweglichen Befestigung der Stellplatte
21 am Querarm 20 kann der an einer unteren Stelle der Stellplatte 21 ausgebildete
trommelförmige Bereich 25 nach unten verlängert sein, so dass er in eine grosse
im Querarm 20 ausgebildete Wellenbohrung eingreift. Dies stellt eine Alternative
zu der Befestigung einer Tragwelle an entweder dem Querarm 20 oder der Stellplatte
21 und der Ausbildung einer Wellenbohrung in dem betreffenden anderen Teil dar.
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Der Vorsprung 22 und der trommelförmige Bereich 25 an der Stellplatte
21 können als getrennte Teile zu der Stellplatte 21 vorgesehen werden, so dass sie
nachträglich befestigt werden müssen, oder sie können durch Spritzgiessen zu einem
Körper mit der Stellplatte 21 ausgebildet werden.
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Da, wie vorbeschrieben, der Querarmmechanismus nach der Erfindung
so ausgelegt ist, dass sich die Plattenfeder auf dem Querarm zusammen mit der Drucktaste
bewegt und die Plattenfeder an ihrem freien Ende offen ist, um auf die Stellplatte
vom vorderen Ende des Querarmes aus eine Spannkraft auszuüben, erzeugt der Mechanismus
niemals eine Kraft, die in unerwünschter Weise die Stellplatte zum vorderen Ende
des Querarmes zieht. Dies beseitigt Fehler, die dadurch auftreten, dass das Speichergleitstück
in unerwünschter Weise durch die Stellplatte angezogen und verschoben wird. Bei
dem erfindungsgemässen Querarmmechanismus tritt daher eine Lageabweichung des Speichergleitstückes
bei Blockierung der Stellplatte niemals auf, so dass eine unerwünschte Bewegung
des Kernschiebers und des zusammen mit dem Speichergleitstück bewegten Kernes verhindert
wird bzw. gewährleistet ist, dass diese Teile genau auf die einer bestimmten Drucktaste
entsprechende Frequenz eingestellt werden.
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Da sich ferner die Drucktaste und die Plattenfeder gleichzeitig bewegen,
findet keine Gleitbewegung der aus einem Kunststoff bestehenden Drucktaste und der
Plattenfeder relativ zueinander statt. Ein Verschleiss oder eine Verformung der
Drucktaste wird hierdurch vermieden.Da es ferner nicht erforderlich ist, eine Gleitplatte
zum Spannen der Plattenfeder auf der Drucktaste anzubringen, ist die Anzahl an Teilen
für den Querarmmechanismus verringert, was zu einer Verringerung der Abmessung und
Dicke des Querarmmechanismus führt.
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Fig. 6 und 7 zeigen eine zweite Ausführungsform der Erfindung. Bei
dieser Ausführungsform ist am vorderen Ende eines Querarmes 30 ein Stellstift 31
so befestigt, dass er sich nach oben erstreckt. Um den Stellstift 31 ist schwenkbeweglich
eine Stellplatte 32 gehalten. Die Stellplatte 32 hat eine Wellenbohrung 33 von V-förmiger
Gestalt, die sich z.B. zum vorderen Ende des Querarms 30 verjüngt, so dass die Stellplatte
32 in Eingriff mit dem Stellstift 31 steht, da die Schrägfläche der Wellenbohrung
33 den äusseren Umfang des Stellstiftes 31 berührt. Die Stellplatte 32 hat insgesamt
eine tropfenförmige Gestalt, indem ihr Ende nahe dem proximalen Ende des Querarmes
20 schmaler ausgebildet ist. Ausserdem ist an der Kante nahe dem proximalen Ende
des Querarmes ein Vorsprung 34 ausgebildet, der das Speichergleitstück beaufschlagt.
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Ferner hat die Stellplatte 32 einen trommelförmigen Bereich 35, der
als Kreis konzentrisch zum Stellstift 31 ausgebildet und integral an der Unterfläche
des freien Endbereiches der Stellplatte 32 angeformt ist.
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An dem Querarm 30 ist eine Plattenfeder 36 befestigt. Die Plattenfeder
36 umfasst einen Tragstift 36a zur Befestigung der Feder am Querarm 30, einen Spannbereich
36b, der längs des trommelförmigen Bereiches 35 an der Stellplatte 32 angeordnet
ist,und einen rechten und linken Schenkel 36c zum öffnen und Schliessen des Spannbereiches
36b. Der Tragstift 36 ist näher am proximalen Ende des Querarmes 30 vorgesehen als
die Tragwelle 31 der Stellplatte 32.
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Der andere Teil der Plattenfeder 36 mit Ausnahme des Tragstiftes 36a
ist auf dem Querarm 30 beweglich. Der Spannbereich 36b ist im wesentlichen nach
Art des Buchstabens C ausgebildet und zum freien Ende des Querarmes 30 hin offen,
während die Innenseite des Spannbereiches 36b den äusseren Umfang des trommelförmigen
Bereiches 35 an der Stellplatte 32 berührt. Ferner ist der Tragstift 36a mittig
an der
Rückseite des C-förmigen Spannbereiches 36b vorgesehen.
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Die Schenkel 36c erstrecken sich von beiden Enden des C-förmigen Spannbereiches
36b zum proximalen Ende-des Querarmes 30. Die Schenkel 36c können an ihren freien
Enden in Eingriff mit der Drucktaste 37 treten, die mit dem Querarm 30 verbunden
ist.
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Inseitig ist an der Drucktaste 37 ein Verriegelungsvorsprung 38 mit
einem Durchmesser ausgebildet, der grösser als der Abstand zwischen den Schenkeln
36c ist. Der Verriegelungsvorsprung 38 liegt dem offenen Ende der Schenkel 36 zugewandt,
so dass er von dem offenen Ende aus zwischen die Schenkel 36c gelangen kann. Die
offenen Enden der Schenkel 36c sind konisch ausgebildet, um einen leichten Eintritt
des Verriegelungsvorsprung 38 in den Schlitz zu erhalten.
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Am proximalen Ende des Querarmes 30 ist ein Fenster 39 ausgebildet,
das sich in Längsrichtung des Querarmes 30 erstreckt. Der Verriegelungsvorsprung
38 ist in dem Fenster 39 beweglich.
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Der Querarmmechanismus gemäss dieser Ausführungsform wird funktionsmässig
nachfolgend erläutert.
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Um eine Drucktaste 37 auf eine bestimmte Frequenz einzustellen, wird
die Drucktaste zunächst halbwegs von dem proximalen Ende des Querarmes 30 herausgezogen.
Dabei bewegt sich der an der Drucktaste 37 ausgebildete Verriegelungsvorsprung 38
längs des Fensters 39 im Querarm 30 und kommt ausserhalb des Bereiches zwischen
den Schenkeln 36c der Plattenfeder 36. Infolge davon kommt die durch die Plattenfeder
36 fixierte Stellplatte 32 frei, so dass sie um die Tragachse 31 frei verdreht werden
kann.
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Wenn in dieser Stellung ein manueller Abstimmknopf gedreht wird, um
das Speichergleitstück in eine Position entsprechend der gewünschten Frequenz zu
verschieben und die Drucktaste 37 eingedrückt wird, so dass der Querarm 30 eine
Vorbewegung erfährt, bewegt sich der Vorsprung 34 an der Stellplatte 32 längs der
Schrägfläche der V-förmigen Aussparung im Speichergleitstück und erfährt die Stellplatte
32 dadurch eine Verdrehung um einen Winkel, um den Vorsprung 34 zum Scheitelpunkt
der V-förmigen Aussparung zu bringen.
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Wenn die Drucktaste 37 weiter eingeschoben wird, nachdem der Vorsprung
34 den Scheitelpunkt der V-förmigen Aussparung erreicht hat, bewegt sich nur die
Drucktaste 37 weiter vor, da der Querarm 30 durch das Speichergleitstück, mit dem
der Querarm 30 über den Vorsprung 34 in Eingriff steht, an einer Vorbewegung gehindert
ist. Der an der Drucktaste 37 ausgebildete Verriegelungsvorsprung 38 gelangt dann
in den Raum zwischen den Schenkeln 36c der Plattenfeder 36und dehnt die Schenkel
36c in Richtung des Pfeiles B aus. Da die Schenkel 36c miteinander verbunden sind
durch den C-förmigen Spannbereich 36b, der an dem Tragstift 36a fixiert ist, der
an der Rückseite ausgebildet ist, wird auf die Enden der Schenkel 36c eine Kraft
unter Verringerung des Abstandes zwischen den Schenkeln 36c (Pfeil C) ausgeübt,
was die Stellplatte 32 mit einer Spannkraft beaufschlagt und den trommelförmigen
Bereich 35 unbeweglich an der Innenwand fixiert.
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Da hierbei der Tragstift 36a am Spannbereich 36b näher zum proximalen
Ende des Querarmes 30 als die Tragwelle 31 für die Stellplatte 32 angeordnet ist,
wird der trommelförmige Bereich 35 mit einer Kraft beaufschlagt, die von dem vorderen
Ende zum proximalen Ende des Querarmes 30 gerichtet ist. Infolge davon gelangndie
Wellenbohrung 33
an der Stellplatte 32 und die Tragwelle 31 in
Eingriff miteinander, wobei der Mittelpunkt der Stellplatte 32 mit der Tragwelle
31 übereinstimmt.
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Wie zuvor schon erwähnt, tritt bei dem Mechanismus nach der vorliegenden
Ausführungsform niemals eine Kraft auf, die die Stellplatte 32 zum vorderen Ende
des Querarmes 30 bei dem Spannvorgang der Plattenfeder 36 zieht. Daher entsteht
keine Lageabweichung am Speichergleitstück, das mit der Stellplatte 32 in Eingriff
steht.
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Als Einrichtung zur schwenkbeweglichen Befestigung der Stellplatte
32 am Querarm 30 kann anstelle der Kombination von Tragwelle 31 und diese aufnehmende
Wellenbohrung 33 ein unterer Teil des trommelförmigen Bereiches 35 der Stellplatte
32 als Achse dienen, die in eine im Querarm 30 ausgebildete Wellenbohrung eingesetzt
wird. In diesem Fall kann die Wellenbohrung im Querarm 30 eine V-förmige Konfiguration
mit sich verjüngender Spitze wie die Bohrung 31 bei der dargestellten Ausführungsform
haben.
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Ferner können mehrere Tragstifte oder Tragstellen 36a über die die
Plattenfeder 36 am Querarm 30 befestigt sind, vorgesehen werden. Insbesondere können
zwei Tragstifte 36a symmetrisch zur Mittellinie des Querarmes 30 vorgesehen sein.
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Anstelle des Vorsehens des konischen Bereiches 36d am Schenkel 36c
der Plattenfeder 36 kann der Verriegelungsvorsprung 38 der Drucktaste 37 auch in
Richtung auf die Plattenfeder 36 zugespitzt ausgebildet sein.
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Der trommelförmige Bereich 35 und der Beaufschlagungsvorsprung 34
an der Stellplatte 32 können separat zu dem tropfenförmigen fiauptkörper vorgesehen
und mit diesem
durch einen Stift oder ein anderes Element verbunden
sein. Auch können diese Teile integral mit dem Haupt-.körper durch Spritzgiessen
oder dgl. geformt sein.
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Da, wie oben beschrieben, der Querarmmechanismus so ausgebildet ist,
dass der Tragzapfen oder die Tragstelle für die Plattenfeder näher am proximalen
Ende des Querarmes liegt als der Drehmittelpunkt der Stellplatte,und da weiter der
Spannbereich zur Fixierung der Stellplatte, indem diese radial nach innen gedrückt
wird, eine im wesentlichen C-förmige Konfiguration hat, die sich zum freien Ende
des Querarmes hin öffnet, wirkt die Spannkraft der Plattenfeder 36 auf die Stellplatte
32 vom vorderen Ende des Querarmes 30 aus. Infolge davon bewegt die Stellplatte
32 niemals in unerwünschter Weise das Speichergleitstück.
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Fig. 8 bis 11 zeigen eine dritte Ausführungsform der Erfindung. Diese
Ausführungsform umfasst hauptsächlich ein äusseres Gehäuse 71, das ein Kunststofformteil
darstellt, und eine U-förmige Metallplatte 72, die in dem äusseren Gehäuse 71 enthalten
ist.
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In dem äusseren Gehäuse 71 ist ein flacher Schlitz 73 ausgebildet,
in den ein Querarm 1, eine Plattenfeder 5 und die Metallplatte 72 eingesetzt werden.
In der oberen Oberfläche des Schlitzes 73 ist eine Aussparung 74 ausgebildet, in
die Anschlagelemente eingreifen. D.h. die Aussparung 74 ist so geformt, dass sie
die Anschlagelemente 75 aufnimmt, die von der oberen Oberfläche der Metallplatte
72 abstehen. Ein Paar rechte und linke Spannvorsprünge 76 zum Spannen der Plattenfeder
5 sind an der Unterfläche der Metallplatte 72 und an beiden Seiten eines U-förmigen
Einschnittes in der Metallplatte 72
und an beiden Seiten eines
U-förmigen Einschnittes in der Metallplatte 72 ausgebildet. An der Unterfläche der
Metallplatte 72 ist ferner eine Tragwelle 77 angeformt, die sich in eine Richtung
entgegengesetzt zu den Anschlagelementen 75 erstreckt. Diese Vorsprünge und die
Welle an der Metallplatte 72 können dadurch geschaffen werden, dass man Teile der
Metallplatte 72 durch einen Pressbearbeitungsvorgang heraushebt. Die vorliegende
Ausführungsform verwendet jedoch separate an der Metallplatte durch einen Stauchvorgang
befestigte Stifte.
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Weiter ist bei der vorliegenden Ausführungsform der Vorsprung 78 an
dem Kickarm K nicht, wie in Fig. 10a gezeigt, konisch, sondern an der inneren Kante
des U-förmigen Einschnittes in der Metallplatte 72 ist ein konischer Bereich 79
vorgesehen. Der konische Bereich 79 beaufschlagt eine Ecke 78a des rechteckförmigen
Vorsprunges am Kickarm K, um diesen in Längsrichtung zu verschieben.
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Die Ecke 78a am Vorsprung und das Ende des konischen Bereiches 79a
an der Metallplatte 72 sind zur Schaffung einer stetigen Berührung abgerundet.
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Die Drucktaste mit dem vorbeschriebenen Aufbau wird an den proximalen
Enden des Querarmes 1 und der Plattenfeder 5 in folgender Weise befestigt und montiert.
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Die Metallplatte 72 wird zunächst im flachen Schlitz 73 des äusseren
Gehäuses 71 eingesetzt, so dass die Anschlagelemente 75 an der Metallplatte 72 in
die Aussparung 74 an der oberen Oberfläche des Schlitzes 73 gemäss Fig. 10d eingreifen.
Der Querarm 1 und die Plattenfeder 5, die am Querarm 1 befestigt ist, werden danach
in den Schlitz 73 eingeschoben. Hierbei erfahren die pfeilförmigen am
rechten
und linken proximalen Ende der Plattenfeder 5 ausgebildeten Bereiche eine inwärts
gerichtete Verformung und kommen zwischen die Spannvorsprünge 76 zu liegen. Wenn
die Drucktaste 1 halbwegs eingeschoben ist, drücken die Spannvorsprünge 76 nicht
auf die Plattenfeder 5, da diese an ihrem proximalen Ende verschmälert ist, so dass
auf die Stellplatte 3 keine Fixierungskraft einwirkt. Wird die Drucktaste dann voll
bis zum proximalen Ende des Querarmes eingedrückt, so drücken die Spannvorsprünge
76 auf die Plattenfeder 5 von rechts und links, da der proximale Endbereich der
Plattenfeder 5 breiter ist. Hierdurch erfährt die Stellplatte 5 eine unbewegliche
Fixierung.
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Wegen des Einschiebens des Querarmes 1 und der Plattenfeder 5 liegen
die freien Enden der Spannvorsprünge 76 und das freie Ende der Tragwelle 77 auf
der Oberfläche des Querarmes 1 auf. Daher wird die Metallplatte 72 gegen die obere
Oberfläche des Schlitzes 73 gedrückt und an einem Heraustreten aus dem Schlitz 73
gehindert.
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Ferner neigt sich die Metallplatte 72 niemals nach unten in dem Schlitz
73 wegen des Vorliegens der an der Unterfläche der Metallplatte 72 ausgebildeten
Tragwelle 77, was verhindert, dass die Anschlagelemente 75 aus der Aussparung 74
heraustreten.
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Danach erfolgt die Wirkung des konischen Bereiches 79 der Metallplatte
72 zur Beaufschlagung des Vorsprues 78 am Kickarm K,um die Kupplung bei Druck atif
die Drucktaste auszurücken, dadurch, dass man lediglich auf die Drucktaste drückt.
Dabei gleitet die Ecke 78a am rechteckförmigen Vorsprung 78 des Kickarmes K längs
des konischen Bereiches 79 der Metallplatte 72, wodurch der Kickarm in Längsrichtung
verschoben wird. Dieser Vorgang erfolgt stetig wegen
der runden
Konfiguration der Ecke 78a am Vorsprung 78 des Kickarmes K und des Endes des konischen
Bereiches 79 der Metallplatte 72.
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Bei der vorliegenden Ausführungsform sind die Anschlagelemente 75
der Metallplatte 72 an zwei-Stellen, wie dargestellt, vorgesehen. Es kann jedoch
auch nur ein Anschlagelement, beispielsweise in der Mitte, angeordnet sein.
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Auch braucht nicht nur eine Tragwelle 77 vorgesehen werden. Der konische
am Einschnitt ausgebildete Bereich 79 zur Beaufschlagung des Kickarmes ist nicht
unentbehrlich. Anstelle des konischen Bereiches kann ein Metallvorsprung, wie er
schon bisher verwendet worden ist, vorgesehen werden, oder eine andere Einrichtung
zur Beaufschlagung des Kickarmes. Ferner brauchen die Spannvorsprünge nicht an der
Metallplatte ausgebildet sein-. Vielmehr können stiftförmige Spannvorsprünge in
die Kunststoffdrucktaste beim Spritzgiessen unter Vorsehen von Einlegeteilen integriert
werden.
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Selbst wenn bei der vorliegenden Ausführungsform die Drucktaste zur
Änderung oder Festlegung eines bestimmten Winkels der Stellplatte herausgezogen
und wieder in vollem Eingriff gebracht wird, erfahren die in Gleitberührung mit
der Plattenfeder stehenden Spannvorsprünge kaum Verschleiss.
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Da ferner die metallischen Spannvorsprünge die Reaktionskraft der
Plattenfeder 5 aufnehmen und keine Kraft auf das äussere Kunststoffgehäuse einwirkt,
wird die Reaktionskraft zum Spannen der Plattenfeder auch bei wiederholtem Betrieb
über längere Zeit nicht geschwächt.