DE3242313C2 - - Google Patents
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16D—COUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
- F16D67/00—Combinations of couplings and brakes; Combinations of clutches and brakes
- F16D67/02—Clutch-brake combinations
- F16D67/06—Clutch-brake combinations electromagnetically actuated
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D03—WEAVING
- D03D—WOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
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- D03D51/02—General arrangements of driving mechanism
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- F16D—COUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
- F16D27/00—Magnetically- or electrically- actuated clutches; Control or electric circuits therefor
- F16D27/10—Magnetically- or electrically- actuated clutches; Control or electric circuits therefor with an electromagnet not rotating with a clutching member, i.e. without collecting rings
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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Description
Die Erfindung betrifft eine elektromagnetisch betätigbare Kupplungs-
Brems-Kombination, insbesondere für Webmaschinen, versehen mit
einem Paar von im Gehäuse fest gelagerten Elektromagneten,
zwischen welchen eine verschiebbar auf der Abtriebswelle ge
lagerte Reibungsscheibe und mindestens ein fest auf einer
Welle angebrachter, mit Reibbelag versehener Rotor ange
ordnet ist, wobei zwischen dem Rotor und dessen Welle eine
Brücke mit großem magnetischem Widerstand angeordnet ist.
Eine derartige Vorrichtung ist aus der DE-OS 25 32 352 be
kanntgeworden. Bei dieser ist als magnetischer Widerstand
im Rotor zwischen zwei aus Stahl gefertigten Ringen ein
Elastomer in Form von Gummi angeordnet, um die Übertragung
von Vibrationen während des Kuppel- oder Bremsvorganges
zu verhindern. Dieser zwischen die beiden ringförmigen
Stahlteile des Rotors eingelegte Gummiring bringt aber auch
wegen seines magnetischen Widerstandes den weiteren Vorteil
mit sich, daß magnetische Streuflüsse weitgehend verhindert
werden, die bei ganz aus Stahl hergestellten Rotoren zuvor
erhebliche energetische Verluste und eine Verminderung der
Lebensdauer der Lager mit sich gebracht hatten.
Diese energetischen Verluste und Verschleißerscheinungen
an Lagern waren so groß, daß bei der Ausführungsform
einer Kupplungs-Brems-Kombination nach Fig. 1 der GB-PS
12 20 242 der gesamte Rotor aus Kunststoff hergestellt
wurde und lediglich an seinem äußeren Umfang einen magneti
schen Ring trug. Die Herstellung des Rotors aus Kunst
stoff oder die Herstellung mit einem Gummiring bringt den
Nachteil mit sich, daß derartige Rotoren nicht für hohe
Leistungen geeignet sind, weil sie nicht die mechanische
Festigkeit von aus Metall hergestellten Teilen aufweisen.
Darüber hinaus sind sie empfindlich gegen hohe Temperaturen,
die bei Reibungsvorgängen auftreten, wie sie in derartigen
Kupplungen und Bremsen ständig vorkommen.
Die Erfindung vermindert die Nachteile des Standes der
Technik beträchtlich.
Es ist die Aufgabe der Erfindung,
ohne Verringerung der mechanischen Festigkeit den magneti
schen Streufluß herabzusetzen, um die Lebensdauer der Lager
zu erhöhen und die Energie besser auszunutzen.
Die Erfindung besteht darin, daß die Widerstandsbrücke aus einer kreisförmigen, durch wenige
Stege unterbrochenen Öffnung gebildet ist, wobei die Stege den Rotor fest mit seiner Welle
verbinden.
Diese Stege aus unmagnetischem Material sitzen wie die
Speichen eines Rades in dem Rotor und geben diesem eine
hohe Festigkeit, obwohl sie den magnetischen Streufluß
sehr stark vermindern, zumal zwischen ihnen Luft befindlich
ist.
Eine weitere Verminderung der Streuflüsse wird dadurch
erzielt, daß in der Wurzel jedes Stabes zwecks Erhöhung
des magnetischen Widerstandes Öffnungen befindlich sind.
Auch hier ist es die in den Öffnungen vorhandene Luft, die
den magnetischen Streufluß vermindert.
Der Vorteil des elektromagnetischen Kupplungsmechanismus
der vorliegenden Erfindung besteht in einer wesentlichen
Herabsetzung der elektrischen Leistungsaufnahme, die für
den Kupplungs- sowie den Bremsteil des Kupplungsmecha
nismus benötigt wird, und ebenfalls, wie durch Prüfungen
bewiesen wurde, in einer wesentlichen Erhöhung der Lebens
dauer des Lagers der Abtriebswelle.
Das Wesen der Erfindung ist nachstehend anhand eines in
der Zeichnung schematisch dargestellten Ausführungsbei
spieles der elektromagnetisch betätigbaren Kupplungs-Brems-Kombination näher erläutert.
Es zeigt
Fig. 1 einen Axialschnitt im Aufriß,
Fig. 2 einen Vorderanblick auf den Rotor.
Die elektromagnetisch betätigbare Kupplungs-Brems-Kombination wird aus einem
Gehäuse 1 mit Deckel 2 gebildet. Im Deckel 2 ist in Lagern
3 die Steuerungswelle 4 gelagert, auf welcher im Gehäuse 1
der auf seiner Stirnseite mit einem kreisringförmigen
Reibungsbelag 6 versehene Rotor 5 befestigt ist. Im Endteil
der Steuerungswelle 4 befindet sich ein weiteres Lager 7,
in welchem ein Ende der Abtriebswelle 8 gelagert ist, deren
entgegengesetztes Ende in einem nicht dargestellten Lager
der Webmaschine gelagert ist. Das Lager 7 ermöglicht im
ganzen System schwache Schwankungen der Abtriebswelle 8.
Innerhalb des Gehäuses 1 ist auf der Abtriebswelle 8 und
mittels eines Systems von Zapfen 9 die Mitnahmescheibe 10
aufgesetzt bzw. befestigt, die auf ihrem Umfang mit Quer
vorsprüngen 11 versehen ist, auf welchen im Hinblick auf
die Abtriebswelle 8 längsverschiebbar eine Reibungsscheibe
12 aus ferromagnetischem Material gelagert ist, die gleich
laufend mit dem Rotor 5 angeordnet ist. Von der entgegen
gesetzten Seite der Reibungsscheibe 12 ist gegenüber dem
Rotor 5 ein weiterer Rotor 13 mit einem weiteren kreis
ringförmigen Reibungsbelag 14 angeordnet. Dieser zweite
Rotor 13 ist fest mit der hohlen Welle 15 verbunden, welche
die Abtriebswelle 8 umspannt und im Boden 16 des Gehäuses
1 in einem System von Lagern 17 gelagert ist. Das entgegen
gesetzte Ende der hohlen Welle 15 kann an bestimmte be
wegliche Teile der Webmaschine angeschlossen sein, gege
benenfalls an deren Hauptwelle. Einer der Rotoren 5, 13
in dem Ausführungsbeispiel der zweite Rotor 13, ist auf
seinem Umfang mit einem Schneckenrad 18 versehen, welches
sich mit der an einen nicht dargestellten Hilfs-Elektro
motor angeschlossenen Schnecke 19 in Eingriff befindet.
Jedem der Rotoren 5, 13 ist einer der Elektromagneten
20, 21 mit Wicklung 22, 23 zugeordnet, von denen ein Elek
tromagnet 20 am Deckel 2 des Gehäuses 1 befestigt ist,
während der zweite Elektromagnet 21 an den Boden 16 des
Gehäuses 1 angeschlossen ist. Jeder der Rotoren 5, 13 ist
auf dem Niveau des zugeordneten Elektromagneten 20, 21
mit einer unterbrochenen kreisringförmigen Öffnung 24
versehen, mit Stegen 25, welche mechanisch den äußeren
Teil mit dem inneren Teil der Rotoren 5, 13 verbinden.
Jeder Rotor 5, 13 ist an seine Welle 4, 15 mittels einer
Widerstandsbrücke mit großem magnetischen Widerstand angeschlossen,
welche in dem Ausführungsbeispiel in Fig. 2 von einer kreisringförmigen, durch Stege 26 unterbrochenen Öffnung ge
bildet wird, wobei die Stege 26 den Rotor 5, 13 fest mit dessen
Welle 4, 15 verbinden. In der Wurzel jedes Steges 25, 26
sind zwecks Erhöhung des magnetischen Widerstandes Öff
nungen 27 vorgesehen.
Der elektromagnetische Kupplungsmechanismus der vorliegen
den Erfindung arbeitet folgendermaßen:
Durch Einführen von elektrischem Strom in den nicht dar
gestellten Antriebs-Elektromotor beginnt die Drehbewegung
der Steuerungswelle 4 und damit des ersten Rotors 5 mit
Reibungsbelag 6. Nach Einführung des elektrischen Stromes
in die Wicklung 22 des diesem zugeordneten ersten Elektro
magneten 20 wird die Reibungsscheibe 12 an den Reibungs
belag 6 des ersten Rotors 5 angezogen, und dadurch gemein
sam mit diesem mitgenommen. Die Drehbewegung der Reibungs
scheibe 12 wird mittels der querliegenden Vorsprünge 11 auf
die Mitnahmescheibe 10 übertragen, und von dort weiter
über ein System von Zapfen 9 auf die Abtriebswelle 8 des
Kupplungsmechanismus. Von dieser dann auf die nicht dar
gestellte Hauptwelle der Webmaschine.
Durch Zuführung von elektrischem Strom in die Wicklung 22
des ersten Elektromagneten 20 wird ein magnetisches Feld
gebildet, welches einerseits das Anziehen der Reibungs
scheibe 12 an den ersten Rotor 5 bewirkt und andererseits
einen magnetischen Streufluß, welcher jedoch auf seiner
Bahn stark durch die Brücke mit großem magnetischen Wider
stand gebremst wird.
Beim Einführen des elektrischen Stromes in die Wicklung
23 des zweiten Elektromagneten 21 und bei gleichzeitiger
Unterbrechung von dessen Zufuhr in die Wicklung 22 des
ersten Elektromagneten 20 wird die Reibungsscheibe 12 an
den Reibungsbelag 14 des zweiten Rotors 13 angezogen,
welcher gegen Drehbewegung durch die Selbsthemmung des
Schneckenrades 18 mit der Schnecke 19 gesichert ist, und
dadurch zum Abbremsen der Drehbewegung der Abtriebswelle
8 und zum Abbremsen der Hauptwelle der Webmaschine dient.
Ebenfalls wird in diesem Falle der magnetische Streufluß
stark vermindert, was ebenfalls eine Herabsetzung der be
nötigten Leistungsaufnahme verursacht und den Wirkungs
grad des eigenen magnetischen Arbeitsflusses bei gleich
zeitiger Erhöhung der Lebensdauer des Lagers 7 erhöht.
Zum Erreichen dieser Wirkungen tragen auch die Öffnungen 27
bei, welche den magnetischen Querschnitt der Stege 25, 26
(Übergangsstücke) verringern, ohne daß es dabei zu einer
Herabsetzung von deren mechanischer Festigkeit käme.
Eine ähnliche Wirkung kann auch durch eine ähnliche Maß
nahme auf der Mitnahmescheibe 10 erreicht werden.
Claims (2)
1. Elektromagnetisch betätigbare Kupplungs-Brems-Kombination,
insbesondere für Webmaschinen, versehen mit einem
Paar von im Gehäuse fest gelagerten Elektromagneten,
zwischen welchen eine verschiebbar auf der Abtriebs
welle gelagerte Reibungsscheibe und mindestens ein
auf einer Welle angebrachter, mit Reibbelag
versehener Rotor angeordnet ist, wobei zwischen dem
Rotor und dessen Welle eine Widerstandsbrücke mit großem magneti
schem Widerstand angeordnet ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Widerstandsbrücke aus einer kreisförmigen, durch wenige Stege (26) unterbrochenen Öffnung gebildet ist,
wobei die Stege den Rotor (5, 13) fest mit seiner Welle (4, 15)
verbinden.
2. Elektromagnetische Kupplung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß in der Wurzel jedes Steges (26) zwecks Erhöhung
des magnetischen Widerstandes Öffnungen (27) befindlich
sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CS819306A CS232675B1 (en) | 1981-12-15 | 1981-12-15 | Electromagnetic clutch mechanism especially for looms |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3242313A1 DE3242313A1 (de) | 1983-07-21 |
| DE3242313C2 true DE3242313C2 (de) | 1989-06-15 |
Family
ID=5443848
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19823242313 Granted DE3242313A1 (de) | 1981-12-15 | 1982-11-16 | Elektromagnetischer kupplungsmechanismus, insbesondere fuer webmaschinen |
Country Status (5)
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|---|---|
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| CH (1) | CH660775A5 (de) |
| CS (1) | CS232675B1 (de) |
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| GB (1) | GB2113321B (de) |
Families Citing this family (2)
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|---|---|---|---|---|
| IT1223621B (it) * | 1987-12-30 | 1990-09-29 | Baruffaldi Spa | Giunto a doppio innesto, particolarmente per telai da tessitura |
| DE4021310C2 (de) * | 1990-07-04 | 1998-11-05 | Dornier Gmbh Lindauer | Elektromagnetisch betätigbare Kupplungs-Bremskombination, insbesondere für Webmaschinen |
Family Cites Families (4)
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| DE1613349A1 (de) * | 1967-05-06 | 1970-05-21 | Quick Rotan Becker & Notz Kg | Elektromagnetisch schaltbarer Mehrstufen-Kupplungsmotor |
| CH517402A (de) * | 1970-12-15 | 1971-12-31 | Delmoran Ag | Kupplungsmotor |
| DE2532352A1 (de) * | 1975-07-19 | 1977-01-20 | Hesser Ag Maschf | Elektromagnetisch steuerbarer antrieb insbesondere fuer eine schneckendosiermaschine |
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1981
- 1981-12-15 CS CS819306A patent/CS232675B1/cs unknown
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1982
- 1982-11-16 DE DE19823242313 patent/DE3242313A1/de active Granted
- 1982-11-29 GB GB08233967A patent/GB2113321B/en not_active Expired
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- 1982-12-09 AT AT0448482A patent/AT387437B/de not_active IP Right Cessation
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB2113321B (en) | 1986-04-03 |
| AT387437B (de) | 1989-01-25 |
| GB2113321A (en) | 1983-08-03 |
| CS232675B1 (en) | 1985-02-14 |
| ATA448482A (de) | 1988-06-15 |
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| CH660775A5 (de) | 1987-06-15 |
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