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DE3242168A1 - Vorrichtung zur ein- oder abgrenzung von auf wasser schwimmendem oel oder anderen medien - Google Patents

Vorrichtung zur ein- oder abgrenzung von auf wasser schwimmendem oel oder anderen medien

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DE3242168A1
DE3242168A1 DE19823242168 DE3242168A DE3242168A1 DE 3242168 A1 DE3242168 A1 DE 3242168A1 DE 19823242168 DE19823242168 DE 19823242168 DE 3242168 A DE3242168 A DE 3242168A DE 3242168 A1 DE3242168 A1 DE 3242168A1
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DE
Germany
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bearing
water
floating
cylinder
floating body
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DE19823242168
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DE3242168C2 (de
Inventor
Hans-Ulrich 2361 Neversdorf Kaste
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KASTE HANS ULRICH
Original Assignee
KASTE HANS ULRICH
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02BHYDRAULIC ENGINEERING
    • E02B15/00Cleaning or keeping clear the surface of open water; Apparatus therefor
    • E02B15/04Devices for cleaning or keeping clear the surface of open water from oil or like floating materials by separating or removing these materials
    • E02B15/08Devices for reducing the polluted area with or without additional devices for removing the material
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02BHYDRAULIC ENGINEERING
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    • E02B15/08Devices for reducing the polluted area with or without additional devices for removing the material
    • E02B15/0857Buoyancy material
    • E02B15/0885Foam
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02ATECHNOLOGIES FOR ADAPTATION TO CLIMATE CHANGE
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  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Structural Engineering (AREA)
  • Bridges Or Land Bridges (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Ein- oder Abgrenzung von auf
  • Wasser schwimmendem Öl oder anderen Medien Es ist bekannt, daß aus Tankern, Pipelines oder ähnlichem in Gewässer auslaufendes Öl zu beträchtlichen Umweltschäden führt.
  • Es ist zur Bekämpfung derartiger Umweltschäden auch eine Reihe von Vorschlägen gemacht wo-rden, die alle mehr oder weniger mit erheblichen Nachteilen behaftet sind. So ist bekannt, Hafenbecken tl. ä. mit Hilfe einer Druckluftleitung abzugrenzen, die einen Luftvorhang erzeugt, der verhindern soll, daß im Hafenbecken auslaufendes Öl aus diesem heraustritt. Ein derartiges System kann jedoch nur bei ruhigem Wasser funktionieren. Sobald eine auch nur merkliche Wellenentwicklung vorhanden ist, ist ein Schutz nicht mehr gegeben, Es sind auch verschiedene Vorschläge gemacht worden, mit Hilfe von Spezial schiffen Öl von der Wasseroberfläche abzuschöpfen.
  • Der Einsatz derartiger Fahrzeuge ist ebenfalls bei Seegang problematisch. Außerdem kann die Ausbreitung des Öls so rasch erfolgen, daß es nicht möglich ist, innerhalb der zur Verfügung stehenden Zeit auch nur ausreichende Ölmengen abzuschöpfen.
  • Schließlich ist auch bekanntgeworden, durch geeignete Chemikalien oder poröse und saugfähige Körper auslaufendes Öl zu binden, Die Kapazität derartiger Mittel ist jedoch begrenzt, so daß bei größeren ölmengen die nicht gebundene Menge weitaus überwiegt. Chemikalien können darüber hinaus ihrerseits zu Umweltschäden führen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zur Ein- oder Abgrenzung -von auf Wasser schwimmendem Öl oder anderen Medien zu schaffen, die auch bei Seegang in der Lage ist, eine Bergung des Öls zuzulassen.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch gleich aufgebaute, längliche Schwimmkörper, die an den enden Kupplungsabschnitte aufweisen zwecks fester und dichter Verbindung von Schwimmkörpern Stoß an Stoß, die ferner zwischen den Enden ein wasserundurchlässiges Drehgelenk aufweisen und die so ausgelegt sind, das sie über eine Mindesttiefe in das Wasser eintauchen.
  • Die erfindungsgemäßen Schwimmkörper, die eine bevorzugte Länge von etwa 5 ri aufweisen, können durch die Kupplungsabschnitte an den Enden zu einer beliebig langen Kette aufgereiht werden.
  • Die Gelenke zwischen den Enden der Schwimmkörper ermöglichen eine flelativverschwenkung der Schwimmkörperteile relativ zueinander. Werden nun die Schwimmkörper abwechselnd so angeordnet, daß sie um eine horizontale und eine vertikale Achse verschwenkbar sind, kann eine derartige Kette den Wasserbewegungen auch bei erheblichem Seegang folgen, ohne daß die Kupplungsbereiche zu starken Beanspruchungen ausgesetzt sind und die durch eine derartige Kette geschaffene Absperrung aufbrechen. Die Schwimmkörper haben so viel Gewicht bzw. sind derart ausgelegt,daß sie e zIindestwasserverdrängung haben und um eine Mindesttiefe ins Wasse eintauchen,vorzugsweise mindestens 30 bis 100 cnl.Eine aus den ein zelnen Schwimmkörpern aufgebaute Kette entfaltet mithin eine äuße@ wirksame Absperrung gegenüber einem sogenannten Ölteppich.Die aus einzelnen Schwimmkörpern gebildete Sperrkette kann verschiedene Formen annehmen.
  • So kann die Sperrkette zum Beispiel in V-Form angeordnet sein, um schwimmende Substanzen über eine erhebliche Breite zu bergen. Eine andere Form tellt die Kreis- oder O-Form dar, zum Beispiel zum Umschließen von Tankern in gefährdeten Gewässern. Aus dem Tanker möglicherweise auslaufendes Öl bleibt im unmittelbaren Umkreis des Tankers eingegrenzt und kann dann in gewünschter Weise, etwa durch Absaugen oder Abschöpfen gebergen werden. Auch bei erheblichem Se@gang ist die Einsatzmöglichkeit nicht gefährdet.
  • Eine weitere Möglichkeit besteht in der Anordnung einer derartigen Sperrkette in I-Form zwecks Absperrung von Wasserstraßen oder Wasseroberflächen gegen schwiimnende Substanzen. Dies ist zum Beispiel der Fall beim Absperren von Tankerliegeplätzen, so daß beim Löschen auftretende Unfälle keinen Umweltschaden anrichten.
  • Unabhängig von den erwähnten Einsatzmöglichkeiten ist die Erfindung schließlich auch als Notbrücke einzusetzen. So können eine oder mehrere Reihen aus den einzelnen Schwimmkörpern parallel angeordnet werden, um eine tragfähige Brücke zu bilden.
  • Für die Wirksamkeit der Erfindung ist es von Vorteil, wenn die Schwimmkörper in schwinulender Lage eine Vorzugslage haben.
  • Daher sieht eine Ausgestaltung der Erfindung vor, daß die Schwimmkörper im Wasser ein Aufrichtmoment um ihre horizontale Längs- bzw. Querachse aufweisen. Ist daher ein Schwimmkörper so ins Wasser gelassen, daß die Achse des Gelenks horizontal verlauft, dann soll der Schwimmkörper nach Möglichkeit diese Labe beibehalten und kein nennenswertes Moment um seine senkrecht dazu vorlaufende Achse erzeugen. Anderenfalls wäre die Nachgiebigkeit einer aus den einzelnen Schwimmkörpern gebildeten Kette bei Seegang eingeschränkt.
  • Die einzelnen Schwimmkörper der Erfindung sind baugleich geformt und haben nach einer weiteren Ausgestaltung quadratischen Querschnitt. Die Kupplungsabschnitte sind außerdem so ausgelegt, daß ein Kuppeln unabhängig von der Relativlage der einzelnen Schwimmkörper zueinander möglich ist, vorausgesetzt, die Schwimmkörperflächen sind zueinander ausgerichtet. In Relativlagen zwischen 0 und 900 ist eine Kopplung naturgemäß nicht möglich.
  • Es ist auch denkbar, die Schwimmkörper mit einem kreisförmigen Querschnitt zu versehen. In diesem Fall ist jedoch zweckmäßig, die Kupplungsabschnitte so auszulegen, daß abwechselnd ein Kippen in den .Drehgelenken um eine horizontale und eine vertikale Achse möglich ist, Schließlich ist auch denkbar, einen Schiiirniilcörper mit zwei Gelenken zu versehen, von denen eines um eine horizontale und das andere uni eine vertikale Achse verschwenkt werden kann. .Dies würde jedoch entweder den Aufwand pro Schwimmkörper unnötig vergrößern oder zu verhältnismäßig langen Schwimmkörpern führen. Im Prinzip wäre jedoch eine derartige Lösung immer noch vorteilhaft gegenüber bekannten Vorrichtungen.
  • Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß die Schwimmkörper Hohlkörper sind, die ggf. mit geschäumtem Kunststoff gefüllt sind. Der Kunststoff erhöht die Stabilität des IIolalktirpers, der zum Beispiel aus Stahlbloch geformt ist.
  • Die Kupplung zwischen den einzelnen Schwimmkörpern ist vorzugsweise starr, wobei die Beweglichkeit einer aus mehreren Schwimmkörpern hergestellten Reihe oder Kette durch die Gelenke in den Schwimmkörper sichergestellt wird. Die Kupplung muß darüber hinaus so erfolgen, daß an den Stoßstellen kein Durchtritt von auf dem Wasser schwimmenden Substanzen möglich ist. In diesem Zusammenhang sieht eine weitere Ausgestaltung der Erfindung vor, daß ein Kupplungsabschnitt ein Einsteckteil aufweist, das mehrere radiale Löcher enthält und der andere Kupplungsabschnitt eie entsprechend dem Einsteckteil geformte Fassung aufweist und mit Verriegelungsstiften versehen ist, die in die Löcher des Einsteckteils einführbar sind. Um eine ständige Verriegelung herzustellen, sieht eine weitere Ausgestaltung der Erfindung vor, daß die Stifte in Verriegelungsstellung vorgespannt sind, vorzugsweise durch eine Feder. Es versteht sich, daß radial ausfahrbare Verriegelungsmittel auch im Einsteckteil vorgesehen sein können, die mit entsprechenden Löchern oder Ausnehmungen des weiblichen Kupplungsteils zusammenwirken.
  • Für die Betätigung der Verriegelungsstifte gibt es wiederum verschiedene Möglichkeiten. Eine davon besteht erfindungsgemäß darin, daß die Verriegelungsstifte einen Kolben aufweisen, d?r in elnelll Zylinder angeordnet ist und der Zylinder mit cineol Leitungsabschnitt verbunden ist, dessen anderes Ende zur Außenseite des Schwimmkörpers gefjihrt ist. Nur wenn der Zylinder mit Druckluft beaufschlagt wird, gelangen die Verriegelungsstifte in die Entriegelungsstellung. Vorzugsweise können alle Leitungsabschnitte der Zylinder miteinander verbunden sein und einen gemeinsamen Druclçluftanschluß aufweisen.
  • Mit Hilfe der Gelenke in den Schwimmkörpern wird eine Schlangenbewegung einer aus mehreren Schwimmkörpern zusammengesetzten Kette erreicht. Die Gelenke müssen zum einen die erheblichen Kräfte aufnehmen, denen sie vor.allem bei Seegang ausgesetzt sind. Ferner müssen sie die Forderung erfüllen, daß auch im Gelenkbereich ein nennenswerter Flüssigkeitsdurchtritt vermieden wird. Eine Ausgestaltung der Erfindung sieht hierzu vor, daß das Gelenk von zwei teilzylindrischen, sich gegenüberliegenden Lagerschalen sowie einem Lagerzylinder gebildet ist, der passend von den Lagerschalen aufgenommen ist und durch das Gelenk getrennte Schwimmkörperteile dergestalt gegeneinander gespannt sind, daß sie eine begrenzte Verschwenkung der Teile relativ zueinander zulassen. Der Lagerzylinder hat vorzugsweise einen Durchmesser, der der Höhe bzw. Breite des Schwimmkörpers in diesem Bereich entspricht. Die Lagerschalen erstrecken sich dabei nahezu um 1800 um den Lagerzylinder. Eine vollständige Umschließung durch die Lagerschalen darf nicht gegeben satin. Der Umschlitßungswinkel hängt ab von dem gewünschten Grad der Verschwenkung, zum Beispiel 150 zu jeder Seite, was einem Gesarntschwenkwinkel von 300 entspricht.
  • ;Die Mittel, mit welc1ien die Ge lt'nkteile zusammengehalten werden, müssen so beschaffen sein, daß sie unabhängig von der Relativlage der Schwimmkörperteile zueinander stets ein gleielibleibendes Zusammenwirken der Lagerteile gewährleisten. Eine Ausgestaltung der Erfindung sieht hierzu vor, daß mindestens ein Spainiseil zwischen den Enden des Schwimmkörpers in der durch die Drehachse gehenden Längsmittenebene angeordnet ist. ist sichergestellt, daß ein derartiges Spannseil auf der Drehachse festgehalten wird, ist die Spannung im Spannseil stets gleich, unabhängig von der Drehlage des Drehgelenks (eine ähnliche Wirkung haben Bänder bei menschlichen oder tiorischen Knochengelenken).
  • Es ist zwar ohne weiteres denkbar, das Sparmseil an der Außenseite der Schwimmkörper zu führen. Vorzuziehen ist hingegen eine Ausgestaltung der Erfindung,beiderdasSeil im inneren des Schwimmkörpers verläuft und durch Schlitze des Lagerzylinders und der Lagerschalen hindurchgeführt ist.
  • Die Lagerflächen von Lagerschale und Lagerzylinder bestehen vorzugsweise aus Edelstahl. Dadurch soll entgegengewirkt werden, daß durch Korrosion das Gelenk in seiner Wirkungsweisc beeinträchtigt wird.
  • Wie bereits erwähnt, kann nur ein bestimmter Schwenkwinkel zu beiden Seiten erzielt werden. Ein beliebiger Schwenkwinkel ist im übrigen auch gar nicht wünschenswert. Zur Begrenzung des Schwenwinkels nicht eine Ausgestaltung der Erfindung vor, daß mindestens eine Lagerschale eine sich in Drehrichtung erstreckende Ausnehmung aufweist, in die ein Vorsprung des Lagerzylinders hineinragt. Es versteht sich, daß auch umgekehrt der Lagerzylinder eine Ausnehmung und die Lagerschale einen Vorsprung aufweisen kann.
  • Auch der Lagerzylinder -ist vorzugsweise ein Hohlkörper und kann ggf. mit geschäumtem Kunststoff gefüllt werden.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand von Zeichnungen näher erläutert.
  • Fig. 1 zeigt einen Längsschnitt durch einen Schwimmkörper nach der Erfindung.
  • Fig. 2 zeigt eine :Draufsicht, teilweise im Schnitt auf den Schwimmkörper nach Fig. 1.
  • Fig. 3 zeigt eine teilweise Seitenansicht des Schwimmkörpers nach Fig. 1 von links.
  • Fig. 4 zeigt eine teilweise Seitenansicht des Schwimmkörpers nach Fig. 1 von rechts.
  • Bevor auf die in den Zeichnungen dargestellten Einzelheiten näher eingegangen wird, sei vorgangestellt, daß Jedes der gezeigten und beschriebenon Merkmale für sich oder in Verbindung mit Merkmalen der Ansprüche von erfindungswesentlicher Bedeutungg ist.
  • Der in den Figuren dargestellte Schwimmkörper besteht aus zwei Teilen 10, 11, welche durch ein Drehgelenk 12 miteinander verbundn sind. ie Schwimmkörperteile 10, 11 sind hohlkörper von quadratischem Querschnitt. Ihre Wände 13 sind aus Stahlblech geformt. im Inneren sind sie mit Kunststoffschaum 14 gefüllt.
  • Der Schwiiumkdrperteil 10 ist am freien Ende durch ein Kupplungssteckteil 14 abgeschlossen. Es besitzt einen radialen Flansch 15 zur Verbindung-mit der Wand 13 des Schwimmkörperteils 10, einen kegelringförmigen Abschnitt 16 sowie einen axialen Ab schnitt 17, der in Umfangsabständen vier Löcher aufweist.
  • Am freien Ende des Schwimmkörperteils 11 ist ein Supplungsfassungsteil 19 angeordnet. Es besitzt ebenfalls einen radialen Flansch 20, einen konischen Abschnitt 21 sowie einen axialen Abschnitt 22. Das Fassungsteil 19 ist komplementär zum Steckerteil 14 geformt, so daß das Steckerteil passend in das Fassungsteil 19 eingesetzt; werden kann bei formschlüssigem Zusammenwirken der entsprechenden Teile. Im axialen Abschnitt 22 sind vier Verriegelungsstifte 23 in Lageröffnungen verschiebbar gelagert. Sie weisen einen Kolbenabschnitt 24 auf, der in einem Zylinder 25 gleitend geführt ist und yon einer Feder 26 beaufschlagt ist. Die Feder drückt die Verriegelungsstifte 23 in die in Fig. 1 dargestellte Stellung. Auf der der Feder abgewandten Seite ist der Zylinder 24 mit einer Leitung 27 verbunden, die zur Außenseite des Schwimmkörperteils 11 geführt ist. Wird an einem entsprechenden Anschluß 28 Druckluft aufgebracht, verstellen die Kolben 24 die Verriegelungsstifte 23 radial hach außen, so daß ein Verriegel'uigseingriff mit den Löchern 18 des Steckerteils 14 aufgehoben wird.
  • An den einander zugekehrten Enden sind die Schwimmkörperteile 10, Ii durch Lagerschalen 30 bzw. 31 abgeschlossen. Die aus Edelstahl bestehenden Lagerschalen 30, 31 sind teilzylindrisch und erstrecken sich über die Breite des Schwimmkörpers. Sie stehen in Eingriff mit einem Lagerzylinder 32, der aus Stahlblech geformt ist und sich ebenfalls über die Breite des Schwimmkörpers erstreckt. Die Stirnseiten des Lagerzylinders 32 sind durch entsprechende Platten, von denen eine bei 33 gezeigt ist, verschlossen. Der Durchmesser des Lagerzylinders 12 entspricht der Höhe bzw. Breite des Schwimmkörpers. Die Lagerschalen 30, 31 erstrecken sich um etwas weniger als 1800 um den Lagerzylinder herum.
  • Der Lagerzylinder besitzt an diametral gegenüberliegenden Seiten an der Außenseite Vorsprünge, von denen in Fig. 1 einer bei 34 dargestellt ist. Der Vorsprung 34 greift ein i eine entsprechende längliche Ausnehmung 36 der Lagerschale 30 Auf diese Weise wird die Verschwenkung der Schwimmkörperteile 10, 11 relativ zueinander begrenzet, im vorliegenden Fall beträgt der Schwcnkwinkel 300.
  • Zwe.i Spannseile 35 erstrecken sich in einer Längsmittenebene des Schwimmkörpers, in der auch die Drehachse des Gelenks 12 liegt,zwischen den Enden des Schwimmkörpers. Die Spannseile 35 erstrecken sich im übrigen nahe den Stirnseiten des Lagerzylinders, wie in Fig. 2 zu erkennen. An der entsprechenden Innenseite der Stirnseiten des Lagerzylinders 32 sind Ösen 36a,37 angebracht, durch welche die Spannseile 35 hindurchgeführt sind. Die Spannseile 35 haben an einem Ende einen Wiederlagerkopf 38, der in einer entsprechenden Öffnung des radialen Abschnitts 35 des Steckerteils 14 sitzt. Mit dem anderen Ende des Spannnseile ist ein Gewindebolzen 39 verbunden, der sich durch eine Öffnung in einer Platte 40 hindurcherstreckt, die an der Innenseite des Fassungsteils 19 und an der Wand 13 des Schwimmkörperteils 11 befestigt ist, vorzugsweise durch Schweißung. Mit Hilfe einer auf den Bolzen 39 geschraubten Mutter 41 läßt sich im Seil 35 eine vorgegebene Spannung einstellen. Die Seile 35 halten die Gelenkteile, bestehend aus den Lagerschalen 30 und 31 sowie dem Lagerzylinder 32 zusammen.
  • Die Platte 4o kann durch U-Schienen aa der Innenseite versteift werden, von denen in Fig. 1 bei 42 eine dargestellt ist. Aus Fig. 4 ergiht sich, daß zwei sich kreuzende U-Schienen verwendet werden können.
  • Wie ohne weiteres ersichtlich, können beliebig viele der in den Figuren 1 bis 4 dargestellten Schwimmkörper aneinander gekoppelt werden, Zu Kopplungs - und Entkopplungs zwecken werden die Vorriegelungsstifte 23 radial mittels Druckluft nach außen verstellt, so daß der Steckertoil 14 in das Fassungsteil 19 eingreifen kann. Die Drchgelenke 12 bei mehreren Schwimmkörpern wechseln mit ihrer Drehachse ab, so daß die derart gebildete Kette nacheinander jeweils um eine vertikale und um eine horizontale Achse begrenzt verschwenkbar ist.
  • Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel haben die Schwimmkörper eine Länge von 5 m und eine Breite von 2 x 2 m. Die Gelenke haben einen Verschwenkungsbereich von 2 x 150. Die Eintauchtiefe je Schwimmkörper beträgt 100cm, was einer Wasserverdrängung von 10 Tonnen entspricht.
  • E.ine aus den einzelnen Schwimmkörpern gebildete Reihe oder Kette bildet eine nahezu undurchlässige Absperrung gegenüber schwimmenden Substanzen, zum Beispiel Öl. Wie ohne weiteres ersichtlich, kann eine Reihe oder Kette derartiger Schwimmkörper auch für eine Notbrücke verwendet werden.

Claims (15)

  1. A n s p r ü c h e 1 Vorrichtung zur Ein- oder Abgrenzung von auf Wasser schwimmenden Substanzen, insbesondere Öl, gekennzeichnet durch gleich aufgebaute längliche Schwimmkörper(10, 11), die an den Enden Kupplungsabschnitte (14, 19) aufweisen zwecks fester und dichter Verbindung von Schwimmkörpern Stoß an Stoß, die ferner zwischen.den Enden ein wasserundurchlässiges Drehgelenk (12) aufweisen und die so ausgelegt sind, daß sie über eine Mindesttiefe in das Wasser eintauchen.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwimmkörper im Wasser ein Aufrichtmoment um ihre horizontale Längs- und Querachse aufweisen.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwimmkörper im Querschnitt quadratisch sind.
  4. 4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwimmkörper Hohlkörper sind, die ggf.
    mit geschäumtem Kunststoff gefüllt sind.
  5. 5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein Kupplungsabschnitt (14) ein Einsteckteil aufweist, das mehrere radiale Löcher (18) enthält und der andere Kupplungsabschnitt (19) eine entsprechend dem Einsteckteil geformte Fassung aufweist und mit Verricgeiungsstiften (23) versehen ist, die in die Löcher des Binsteckw teils einführbar sind.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Stifte (23) in Verriegelungsstellung vorgespannt sind, vorzugsweise durch eine Feder (26).
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Stifte (23) einen Kolben (24) aufweisen, der in einem Zylinder (25) angeordnet ist und der Zylinder (25) mit einem Leitungsabschnitt(27) verbunden ist, dessen anderes Ende zur Außenseite des Schwimmkörpers geführt ist.
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitungsabschnitte (27) aller Zylinder (25) miteinander verbunden sind und einen gemeinsamen :Druckluftaiischluß auSweisen,
  9. 9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Gelenke (12) von zwei teilzylindrischen, sich gegenüberliegenden Lagerschalen (30, 31) sowie einem Lagerzylinder (32) gebildet ist, der passend von den Lagerschalen aufgenommen ist und die durch das Gelenk (12) getrennten Schwimmkörperteile (10, 11) dergestalt gemeinsam gogencinandergespannt sind, daß sie eine begrenzte Verschwenkung der Teile (10, 11) relativ zueinander zulassen.
  10. 10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein Spannseil (35) zwischen den Enden des Schwimmkörpers (10, 11) in der durch die Drehachse gehenden Längsmittenebene angeordnet ist.
  11. 11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Seil (35) im Innern des Schwimmkörpers (10, 11) verläuft durch Schlitze des Lagerzylinders (32) und der Lagerschalen (30, 31).
  12. 12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerschalen (30, 31) und/oder die Lagerzylinder (32) aus Edelstahl bestehen.
  13. 13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine Lagerschale (30, 31) eine sich in Drehrichtung erstreckende Ausnehmung (36) aufweist, in die ein Vorsprung (34) des Lagerzylinders (32) hineinragt.
  14. 14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß das Spannseil (35) im Bereich der Drehachse durch eine Öse (36a, 37) hindurchgeführt ist.
  15. 15. Vorr:Lchtung nach einem der AnsprLicho 10 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß ein mit Kunststoff ummanteltes StSl:Lkabel (35) vorgesehen ist.
    16, Vorrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Lagerzylinder (32) hohl ausgeführt ist und ggf. mit geschäumtem Kunststoff gefüllt ist.
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