DE3241803A1 - Vorrichtung zur automatischen zentrierung von zwischen zwei werkzeugen eingespannten werkstuecken - Google Patents
Vorrichtung zur automatischen zentrierung von zwischen zwei werkzeugen eingespannten werkstueckenInfo
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Description
Vorrichtung zur automatischen Zentrierung von zwischen zwei Werkzeugen eingespannten Werkstücken
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Gerät zur automatischen Zentrierung oder automatischen- Einstellung
auf die Mittellinie von zwischen zwei Werkzeugen in Bearbeitung befindlichen Werkstücken, insbesondere zur
Bearbeitung der Lenkstange oder der Nabe eines Fahrradrahmen mittels eines teilweisen Eindringens der Werkzeuge
an beiden Seiten des in Bearbeitung befindlichen Werkstücks.
Wie bekannt, wird bei der Bearbeitung von Fahrradrahmen das die Lenkstange bildende Teil oder die Nabe einer
beidseitigen Bohr- oder Fräs-Bearbeitung oder ähnlichen unterzogen, mittels Bohren und Fräsen und ähnliche,
mittels der Werkzeuge, welche von den beiden Seiten einen gewissen Bearbeitungsgrad in der Tiefe ausführen
müssen, der genau gleich auf beiden Seiten sein muss.
Es kann daher oft vorkommen, daß, sei es aufgrund ungenauer Einstellung des Werkstücks oder aufgrund eines
nachfolgenden schlechten Funktionierens der Maschine, oder auch weil das Ausgangswerkstück nicht immer gleich
symmetrisch auf den beiden Seiten ist, die beiden Seiten
keine gleiche Bearbeitung als Masse aufweisen, wie es verlangt wird.
Die vorliegende Erfindung hat sich die Schaffung eines Geräts oder einer Vorrichtung vorgenommen, zum Einbau in
die Werkzeugmaschine, welche Vorrichtung die genaue
Zentrierung oder Einstellung in die Mittellage der Arbeitsstücke zwischen den Werkzeugen gestattet, unter
Vermeidung der Möglichkeit von Fehlern und Anhalten der Maschine falls die Bearbeitung nicht genau
symmetrisch auf beiden Seiten erfolgt.
Zu diesem Zweck sieht die Erfindung vor, daß das eingespannte Werkstück in der Maschine, einer Kontrolle unterzogen
wird und mittels zweier Positionierungsarme, welche in ihrem Ausschlag von einem Druckluftaggregat oder
ähnlichem gesteuert werden, auf Mittellinie gebracht werden, wobei das gesamte Aggregat dem Werkstück genähert
oder davon abgesetzt werden kann, mittels einer Steuerung, beispielsweise ein Zylinder-Kolben-Aggregat,
wobei diese genaue Einrichtung auf die Mittellinie mit Endausschaltern gekuppelt ist, und zwar an jedem auf
den Seiten des bearbeiteten Werkstückes vorgesehenen Werkzeug, wobei diese Endausschalter die Bearbeitungsmaschine
genau in dem erwünschten Augenblick abschalten oder falls Funktionsdefekte oder ungleiche Bearbeitungstiefen
auftreten sollten.
Die Erfindung wird nunmehr besser anhand einer Ausbildungsform beschrieben, wobei diese Beschreibung
lediglich beispielsweise und nicht einschränkender Weise und äusserst schematisch gegeben wird in Verbindung mit
den anliegenden Zeichnungen zu werten ist, worin:
die Figur 1 eine schematische und teilweise im Schnitt ausgeführte Zeichnung ist, betreffend die
Vorrichtung der Erfindung, einer Werkzeugmaschine zugeordnet, welche zur Bearbeitung
eines Werkstücks auf beiden Seiten vorgesehen
ist;
die Figur 2 zeigt in Perspektive die Vorrichtung gemäss der Figur 1.
Unter Bezugnahme auf die Zeichnungen und vornehmlich auf die Figur 1, ist mit 1 ein in Arbeit befindliches
Werkstück bezeichnet, welches beispielsweise ein Teil einer Lenkstange oder die Nabe eines Fahrrad-Rahmens
oder ähnliches. Dieses Werkstück 1 welches in einer Halterung 2 gelagert ist, muß gemäss einem bestimmten
Tiefengrad bearbeitet werden, und befinden sich auf beiden Seiten je ein Arbeitswerkzeug 3, von welchen
der Einfachheit der Darstellung halber nur eines gezeigt ist; es ist offensichtlich, daß in der Figur 1
auch auf der linken Seite ein Werkzeug 3 vorhanden ist, wie auf der rechten Seite der Figur gezeigt. Mit der
Bezugszahl 4 sind die Stellen bezeichnet, an welchen an den beiden Seiten die Bearbeitungswerkzeuge 3 angreifen.
Das Bezugszeichen 5 betrifft einen Endausschalter, der mit dem Bearbeitungswerkzeug gekuppelt ist und nur
arbeitet, wenn die Arbeit in dem erwünschten Grad abgewickelt ist oder Funktionsstörungen auftreten sollte
oder Bearbeitungsunterschied festzustellen wären, wie noch in der nachfolgenden Beschreibung erklärt, was die
ins Zentrum versetzte Vorrichtung anbetrifft oder die Mittellinie. Wie bei Betrachtung der Figuren 1 und 2
ersichtlich, weist die Vorrichtung ein pneumatisches Aggregat auf (oder einer anderen, gleichwertigen Gattung),
welches mit 7 bezeichnet ist und an seinen beiden Seiten einen jeweiligen Kolben mit Stangen 8 besitzt, welche
sich dann mit Verlängerungen gegen das Zentrum des Aggregats 7 erstrecken, Dichtungsorgane und ähnliches
aufweisen. Jede Kolbenstange 8 ist an jeder Seite einem Träger 9 von Armen 1o zugeordnet, welche bestimmt sind in
Kontakt mit den Enden des Werkstückes zu gelangen, d.h.
mit den Stellen 4 in Kontakt zu kommen, um die genaue Mittellinie festzulegen, um also das Bearbeitungszentrum
festzulegen. Die Ausbreitung und Zusammenführung der Arme 1o erfolgt somit aufgrund eines entsprechenden
Kommandos an die Kolben 8. Zur senkrechten Verstellung bei der Annäherung bzw. Entfernung bezüglich dem Werk-Stück
1, ist ein Steueraggregat mit 15 bezeichnet, vorgesehen, vorzugsweise ein Stellmotor aus Kolben und
Zylinder, welcher bei erfolgter Betätigung die Verstellung auf senkrechten Führungen 14 bewirkt, welche oben und
unten mit Abstützplatten 15 der Nabe 13 des Führungsgerüstes gekuppelt sind; mit dem Bezugszeichen 11 ist
der Abstützsockel des pneumatischen Aggregats 7 bezeichnet, während das Bezugszeichen 6 ein Abstützsockel
der Nabe 13 bezeichnet ist. Diese Bezugszeichen stellen auf alle Fälle lediglich mechanische Konstruktionsteile,
welche verschieden von denjenigen der Zeichnung sein können, ohne daß der Erfindungsbereich verlassen wird.
Der Betrieb ist besonders einfach und offensichtlich
aufgrund der vorangegangenen Beschreibung.
Es genügt daher zu wiederholen, daß aufgrund der Verstellung des Aggregats 15, die Arme 1o sich dem Werkstück
1 nähern und werden diese Arme 1o genau in Kontakt gebracht, mittels der Steuerungen, die in
dem pneumatischen Aggregat 7 angeordnet sind. Dieser Vorgang stellt an sich und für sich die Einstellung
auf die Mittellinie bzw». Zentrierung bezüglich des
Werkstückes dar. Nachdem dies durchgeführt ist, wird die Steuerung 15 umgekehrt und damit, das Gesamte, die
an den Armen 1o lagernde Arme ausgezogen. Die Maschine und das Werkstück sind damit in der erwünschten Art
zentriert, so daß von den beiden Seiten die Arbeits-
werkzeuge 3 genau auf gleiche Art zur Wirkung kommen
und jedes Mal zum Stillstand kommen, wenn der Endausschalter 5 bestimmt, daß die ^Bearbeitung beendet ist
oder daß eine ungleiche Bearbeitung- an den beiden Seiten vorliegt. Dies ist einwandfrei durchführbar für
jeden Techniker mit der Verwendung in der Maschine einer Vergleichsschaltung zwischen den beiden Signalen der
Endausschaltkontakte, die mit 5 bezeichnet sind.
Es ist offensichtlich, daß sich die Erfindung daher "Io nicht auf die hier erwähnten und beschriebenen Einzelheiten
beschränkt, sondern auch sämtliche Abwandlungen und gleichwertige Ausbildungsformen einschliesst, die
aufgrund des vorliegenden Erfindungsgedankens durchgeführt
und verwirklicht wurden.
Leerseite
Claims (3)
- DR.-ING. G. RIEBLING DR.-ING. P. RIEBLINGDipl.-lng., Ing. (grad.) Dipl.-lng.Zugelassene Vertreter beim Europaischen PatentamtProlessionar Representatives before European Patent OH IceMandatalres agrees pres !'Office europeen des brevetsMein Zeichen B 808-RuBitte In der Antwort wiederholenL JIhr Zeichen Ihre Nachricht vom D-8990 LindauRennerlo 1D ■ Postfach 31601o. November 1982Betreff:Anmelder: BIKE MACHINERY S.r.l.Via Sottoripa, 14/A, 24068 Seriate (Bergamo) ItalienPatentansprücheM A Vorrichtung zur automatischen Zentrierung von Werkstücken in Bearbeitung zwischen zwei Werkzeugen, wie beispielsweise eine Lenkstange oder die Nabe eines Fahrrad-Rahmens ,dadurch gekennzeichnet, daß sie zwei Einstellarme aufweist, die einander annäherbar oder voneinander abrückend sind und zum Werkstück annäherbar und abrückbar sind, mit einem Steuergerät für die Ausweitungs- und Annäherungsbewegung der Ausricht-Arme, sowie mit einer Stellvorrichtung des Gesamtaggregats zur Annäherung der Ausrichtarme an das Werkstück, wobei diese mit dessen Enden in Berührung kommen und das gesamte Aggregat abgesetzt wird, wenn die Ausrichtarme den Abstand des Werkstücks und die Mittellinie bestimmt haben, sowie Vorrichtung für dieFernsprecher: Fernschreibor; Telegramm-Adresse: Bankhonton: PostscheckkontoLindau (08382) 054374(pat-d) patrlllndau Bayer. Voralnsbonk Lindau (B) Nr. 1208578 (BLZ 73520074) " München 29525-809Hypo Bank Lindau (B) Nr. ββ70·278920(Βί7 73550β4«ι*- '*;Endausschaltung, welche zusammenwirken bezüglich der beiden Werkzeuge der Arbeitsmaschine.
- 2. Vorrichtung gemäss Patentanspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß zur Betätigung der Spreizung und der Wiederannäherung der Einstellarme ein pneumatisches Aggregat oder ähnliches mit Steuerkolben für die fraglichen Arme vorgesehen ist. - 3. Vorrichtung gemäss Patentanspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß das gesamte Aggregat aus Einstellarmen mit dem entsprechenden Steuer-Aggregat auf einen Stellmotor (Kolben und Zylinder) zum Annähern und Abrücken bezüglich des zu bearbeitenden Werkstücks aufgesetzt ist.
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| DE3241803C2 DE3241803C2 (de) | 1993-07-29 |
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Family Applications (1)
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| DE19823241803 Granted DE3241803A1 (de) | 1981-11-19 | 1982-11-11 | Vorrichtung zur automatischen zentrierung von zwischen zwei werkzeugen eingespannten werkstuecken |
Country Status (4)
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| IT (1) | IT1145823B (de) |
| NL (1) | NL188456C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN108655951A (zh) * | 2018-05-24 | 2018-10-16 | 芜湖黄燕实业有限公司 | 用于轮毂的抛光机架 |
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- 1982-11-11 DE DE19823241803 patent/DE3241803A1/de active Granted
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Legal Events
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Owner name: BIKE MACHINERY S.P.A., BAGNATICA, BERGAMO, IT |
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Representative=s name: RIEBLING, P., DIPL.-ING. DR.-ING., PAT.-ANW., 8990 |
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Ipc: B23Q 3/18 |
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