DE3241863C2 - - Google Patents
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B25—HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
- B25D—PERCUSSIVE TOOLS
- B25D16/00—Portable percussive machines with superimposed rotation, the rotational movement of the output shaft of a motor being modified to generate axial impacts on the tool bit
- B25D16/006—Mode changers; Mechanisms connected thereto
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B25—HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
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- B25D16/00—Portable percussive machines with superimposed rotation, the rotational movement of the output shaft of a motor being modified to generate axial impacts on the tool bit
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- B25D2211/06—Means for driving the impulse member
- B25D2211/061—Swash-plate actuated impulse-driving mechanisms
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- Percussive Tools And Related Accessories (AREA)
- Drilling And Boring (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen
Bohrhammer mit einem Schlagwerk, in dessen zylindrischem
Führungsrohr ein kolbenähnliches Antriebsglied dicht und
gleitend geführt ist, welches über elastische Federmittel
einen axial beweglichen Schläger bewegt, der seine Energie
in Form von Axialschlägen an ein im Hammer geführtes Werk
zeug abgibt, wobei das Antriebsglied des Schlagwerks von
einem Elektromotor über eine umlaufende Taumelscheibe
in eine hin- und hergehende Bewegung versetzbar ist,
das Werkzeug über eine Vorgelegewelle und ein auf
dieser angeordnetes Vorgelegezahnrad, das unmittelbar
oder mittelbar auf ein mit der Bohrspindelhülse vereinig
tes Zahnrad einwirkt, drehend antreibbar ist, und wobei
der Kraftweg von der Vorgelegewelle zur Bohrspindelhülse
auftrennbar ist.
Bei einem durch die DE-OS 24 49 191 bekannten Bohrhammer
dieser Art wird die Taumelscheibe von der Vorgelegewelle
angetrieben, indem die erstere über eine Kupplung mit der
Vorgelegewelle in kraftschlüssige Verbindung bringbar ist.
Demgemäß liegt die Drehzahl der Taumelscheibe durch die Dreh
zahl der Vorgelegewelle fest, des weiteren kann die
Taumelscheibe nur dann in Drehung versetzt werden, wenn
auch die Vorgelegewelle rotiert.
Durch das DE-GM 82 22 740 ist ein Bohrhammer bekannt, der
vom reinen Drehbetrieb auf kombinierten Dreh-Schlagbe
trieb und umgekehrt umschaltbar ist und bei dem auch
reiner Schlagbetrieb des Werkzeugs einstellbar ist. Zu
diesem Zweck sind auf der Antriebswelle zwei Kopplungs
buchsen unverdrehbar, jedoch axial verlagerbar angeordnet,
von denen die eine durch Federkraft mit einem verdrehbar,
aber axial unverschiebbar auf der Antriebswelle sitzen
den Führungskurvenelement und die andere ebenfalls durch
Federkraft mit dem Drehantrieb verbindbar ist. Durch
axiale Verschiebung einer der beiden Kopplungsbuchsen
ist entweder ein reiner Drehbetrieb oder ein reiner
Schlagbetrieb des Werkzeugs erreichbar, beim Eingriff
beider Kopplungsbuchsen arbeitet das Werkzeug hingegen
im kombinierten Schlag-Drehbetrieb. Die Drehzahl des
Führungskurvenelements liegt hier somit durch die Drehzahl
der Antriebswelle fest.
Es ist Aufgabe der Erfindung, bei einem Bohrhammer der
gattungsgemäßen Art zu ermöglichen, daß die Drehzahl
der Taumelscheibe und damit die Schlagfrequenz des Bohr
hammers unabhängig von der Drehzahl der Vorgelegewelle
festlegbar sind und der Bohrhammer auf einfache Weise
auf den Betriebszustand "Schlagen bzw. Hämmern" um
stellbar ist.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß vorge
schlagen, daß die Taumelscheibe auf einer die Vorge
legewelle konzentrisch umgebenden, relativ zu dieser
drehbaren und unabhängig von der Vorgelegewelle antreib
baren Hohlwelle angeordnet ist, die mit einem in und
außer Eingriff mit einem auf der Ankerwelle des Antriebs
motors angebrachten Zahnrad bringbaren Antriebszahnrad
versehen ist.
Das auf der Ankerwelle des Antriebsmotors befindliche Zahn
rad für den Antrieb der Hohlwelle ist zweckmäßigerweise
mittels einer Keilwellenverzahnung axial verschiebbar und
durch eine Längsverschiebung außer Eingriff bzw. in Ein
griff mit dem Antriebszahnrad der Hohlwelle bringbar. Ge
gebenenfalls kann auch das Antriebszahnrad der Hohlwelle
axial verschiebbar angeordnet und außer Eingriff mit dem
Ankerwellenzahnrad bringbar sein oder alternativ die Hohl
welle mit ihrem Antriebszahnrad.
Die Erfindung wird im nachstehenden anhand der Zeichnung, die
ein Ausführungsbeispiel des Antriebs- und Getriebeteils eines
Bohrhammers schematisch veranschaulicht, erläutert.
Wie aus der Zeichnung zu ersehen ist, treibt das auf der
Ankerwelle 1 des nicht gezeichneten Antriebsmotors ange
brachte Zahnrad 2, das auch als Ritzel ausgebildet sein
kann, über das Zahnrad 3 die Vorgelegewelle 4 an. Die Vor
gelegewelle 4 ist motorseitig in einem Lagerschild 6 mittels
eines Nadellagers 7 und an ihrem werkzeugseitigen Ende in
einem Auge 8 des Getribekastens 9 mittels eines Kugella
gers 10 drehbar gelagert. Das abtriebsseitige Zahnrad 30
der Vorgelegewelle steht im Eingriff mit einem auf der
Bohrspindelhülse 5 angeordneten Zahnrad 31, das mit der
Bohrspindelhülse über einen Toleranzring 32 in kraftschlüs
siger Verbindung steht, welcher in einer Ausdrehung 33 der
Bohrspindelhülse 5 liegt.
Beim Auftreten eines unzulässig hohen Drehmoments von der
Werkzeugseite her führt das Zahnrad 31 unter Überwindung
der vom Toleranzring 32 ausgeübten Reibungskraft eine Re
lativbewegung zur Bohrspindelhülse 5 aus, wodurch diese
zum Stillstand kommt.
Die Schalthülse 34 dient zur Ver- und Entriegelung des
Werkzeugs 29 und ist zu diesem Zweck mit einem Stellring 35
vereinigt. Mit 36 ist eine Staubschutzkappe bezeichnet,
während 37 die Getriebekastenisolation kennzeichnet.
Auf der Vorgelegewelle 4 ist eine Hohlwelle 20 mittels
Nadellager 21 drehbar gelagert. Die Hohwelle 20 trägt
eine Taumelscheibe 11 bzw. einen Taumelkörper. Die Tau
melscheibe 11 ist verdrehsicher auf der Hohlwelle ange
ordnet, desgleichen ein Antriebszahnrad 23. Dieses Zahn
rad steht im Eingriff mit einem auf der Ankerwelle 1 an
geordneten Zahnrad 24. Das Zahnrad 24 ist auf der Anker
welle 1 durch eine Keilwellenverzahnung 25 axial ver
schiebbar, derart, daß es in und außer Eingriff mit dem
Antriebszahnrad 23 der Hohlwelle 20 bringbar ist.
Zu diesem Zweck kann das Zahnrad 24 mit einem eine Umfangs
nut 38 aufweisenden Ansatz vereinigt sein, in welchen ein
von außen betätigbares, nicht dargestelltes Stellglied für
die Axialverschiebung des Zahnrads 24 eingreift.
Der Arbeitskolben 18 ist in einer Zylinderbuchse 26 unter
gebracht und führt bei Drehung der Hohlwelle 20 und damit
bei der Rotation der Taumelscheibe 11 eine periodische
Hin- und Herbewegung aus. Dadurch wird der im hohlen
Arbeitskolben 18 untergebrachte Schlagkörper 27 auf pneu
matischem Weg ebenfalls in eine Hin- und Herbewegung ver
setzt. Beim Vorwärtshub überträgt der Schlagkörper 27
seine Bewegungsenergie jeweils auf einen Körper 28, der
seinerseits das Werkzeug 29 bzw. den Schaft eines Werkzeug
halters beaufschlagt.
Die Taumelscheibe 11 weist in Umfangsrichtung eine Ausspa
rung 12 auf, in welcher Wälzkörper 13 in Form von Kugeln
sitzen, die als Lager für einen in Richtung der Neigungs
chse der Taumelscheibe 11 verlaufenden Außenring 15 dienen.
Dieser Außenring ist mit einem Zapfen 16 versehen, der in
einer Querbohrung eines am Gabelkopf 17 des hohl ausgebil
deten Arbeitskolbens 18 angebrachten Drehbolzens 19 längs
verschiebbar geführt ist.
In die Vorgelegewelle 4 kann an geeigneter Stelle eine
Kupplung 40 eingebaut sein, die es ermöglicht, den Kraft
übertragungsweg vom Antriebszahnrad 2 zum Zahnrad 31 und
damit zur Bohrspindelhülse 5 zu unterbrechen. Es besteht
auch die Möglichkeit, das mit dem Zahnrad 2 im Eingriff
stehende Vorgelegewellenzahnrad 3 durch dessen Axial
verschiebung außer Eingriff mit dem ersteren zu bringen
bzw. umgekehrt.
Ebenso könnte auch die Antriebsverbindung von dem werkzeug
seitig auf der Vorgelegewelle 4 sitzenden Zahnrad 30 zum
Zahnrad 31 durch Axialverschiebung eines Zahnrads relativ
zum anderen unterbrochen oder die durch den Toleranz
ring 32 verkörperte Kupplung wahlweise wirksam und un
wirksam gemacht werden.
Mit einem nach der Erfindung konzipierten Bohrhammer
lassen sich somit die folgenden Funktionszustände ver
wirklichen:
Bei geschlossenen Kraftübertragungswegen von der Ankerwelle 1
des Antriebsmotors zur Hohlwelle 20 und zur Bohrspindelhül
se 5 führt das Werkzeug 29 des Bohrhammers sowohl eine
drehende als auch eine schlagende bzw. hämmernde Bewegung
aus. Dies ist der Betriebszustand "Hammerbohren".
Im Falle einer mechanischen Entkupplung der beiden Zahnrä
der 24 und 23, die beim Ausführungsbeispiel durch Axialver
schiebung des Zahnrads 24 relativ zum Zahnrad 23 erfolgt,
kommt die Hohlwelle 20 zum Stillstand. Daher führt auch
die Taumelscheibe 11 keine Drehbewegung mehr aus, so daß
das Werkzeug 29 nur noch rotiert. Dies ist der Betriebs
zustand "Drehbohren".
Wird die Antriebsverbindung vom Zahnrad 24 über das Zahn
rad 23 zur Hohlwelle 20 und damit zur Taumelscheibe 11
aufrechterhalten und der Kraftübertragungsweg zur Bohr
spindelhülse an irgendeiner Stelle unterbrochen, so bleibt
nur noch das Schlagwerk in Funktion und das Werkzeug
führt lediglich noch eine schlagende oder hämmernde Be
wegung aus. Dies ist der Betriebszustand "Hämmern".
Durch den selbständigen Antrieb der Taumelscheibe 11
besteht insbesondere auch die Möglichkeit, deren Dreh
zahl unabhängig von der Drehzahl der Vorgelegewelle 4
festzulegen und damit die Schlagfrequenz den jeweiligen
Voraussetzungen entsprechend zu wählen bzw. diese Frequenz
zu optimieren. Anstelle des Zahnrads 24 kann gegebenenfalls
auch das Zahnrad 23 allein oder mit der Taumelscheibe 11
auf der Hohlwelle 20 axial verschoben und dadurch die
Kraftübertragung zum Schlagwerk unterbrochen werden. Eine
solche Verschiebung kann ebenfalls durch eine Keilwellen
verzahnung erreicht werden.
Claims (3)
1. Bohrhammer mit einem Schlagwerk, in dessen zylindrischem
Führungsrohr ein kolbenähnliches Antriebsglied dicht und
gleitend geführt ist, welches über elastische Federmittel
einen axial beweglichen Schläger bewegt, der seine Energie
in Form von Axialschlägen an ein im Hammer geführtes Werk
zeug abgibt, wobei das Antriebsglied des Schlagwerks von
einem Elektromotor über eine umlaufende Taumelscheibe
in eine hin- und hergehende Bewegung versetzbar ist,
das Werkzeug über eine Vorgelegewelle und ein auf
dieser angeordnetes Vorgelegezahnrad, das unmittelbar
oder mittelbar auf ein mit der Bohrspindelhülse vereinig
tes Zahnrad einwirkt, drehend antreibbar ist, und wobei
der Kraftweg von der Vorgelegewelle zur Bohrspindelhülse
auftrennbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Tau
melscheibe (11) auf einer die Vorgelegewelle (4) kon
zentrisch umgebenden, relativ zu dieser drehbaren und
unabhängig von der Vorgelegewelle antreibbaren Hohl
welle (20) angeordnet ist, die mit einem in und außer
Eingriff mit einem auf der Ankerwelle (1) des Antriebs
motors angebrachten Zahnrad (24) bringbaren Antriebs
zahnrad (23) versehen ist.
2. Bohrhammer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das
auf der Ankerwelle (1) des Antriebsmotors angeordnete Zahn
rad (24) für den Antrieb der Hohlwelle (20) mittels einer
Keilwellenverzahnung (25) auf der Ankerwelle axial verschieb
bar ist und durch eine Längsverschiebung außer Eingriff
mit dem Antriebszahnrad (23) der Hohlwelle (20) bringbar ist.
3. Bohrhammer nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Hohlwelle (20) auf der Vorgelegewelle (4) mittels
Lager (21) abgestützt ist.
Priority Applications (1)
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| DE19823241863 DE3241863A1 (de) | 1982-11-12 | 1982-11-12 | Bohrhammer |
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Family
ID=6177963
Family Applications (1)
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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1982
- 1982-11-12 DE DE19823241863 patent/DE3241863A1/de active Granted
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| DE10014853C2 (de) * | 2000-03-24 | 2002-02-07 | Koenig & Bauer Ag | Reibwalze mit axialem Hub |
Also Published As
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|---|---|
| DE3241863A1 (de) | 1984-05-17 |
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Owner name: ATLAS COPCO ELEKTROWERKZEUGE GMBH, 7057 WINNENDEN, |
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