DE3241477A1 - Verfahren und vorrichtung zum einbinden eines buches - Google Patents
Verfahren und vorrichtung zum einbinden eines buchesInfo
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Postfach 1209
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D-28iO Verdeh/Aller.
E H. 32 D 18 9.N0V.82/IM
Bezeichnung:
Verfahren und Vorrichtung zum Einbinden
eines Buches ·
Beschreibung: ·
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Einbinden eines
Buches, bei dem ein durchgehender Umschlag mit Deckeln
um einen Buchblock gelegt und an Teilen· desselben angeklebt
wird. Die Erfindung betrifft ferner eine Vorrichtung
zur Durchführung dieses Verfahrens.
El. 2 D 18 ... . .
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Es gibt verschiedene Verfahren zum Einbinden von Büchern, :
die sich nach der buchbindetechnischen Gestaltung des Buches richten. Bei der Broschur bestehen Deckel und
Rücken aus einem einheitlichen Karton, der nur im Bereich des Rückens auf dem Buchblock angeklebt ist. Für solche Broschüren
ist das erfindungsgemäße Verfahren nicht vorgesehen. Alle anderen Einbindearten haben einen Buchblock, der mit
einem höherwertigen Deckel-oder Umschlagteil so verbunden
werden soll, daß sich eine bessere und dauerhaftere Verbindung zwischen Umschlag und Buchblock ergibt. Beim
fadengebundenen Buchblock steht ein Teil der Rückenbegazung über den Rücken vor und es wird bisher mit üblichen
Einhängemaschinen nach Anbringen und vollflächigem Beleimen des Vorsatzes das Einhängen in die Buchdecke in
konventioneller Art vorgenommen. Auch beim klebegebundenen Buchblock mit Begazung und Einhängen in eine steife Decke
wird gleichartig verfahren. Der Herstellungsaufwand ist
relativ groß und es können keine sehr großen
Stückzahlen je Stunde gefertigt werden. Das hängt zum großen Teil davon ab, daß das Vorsatz vollflächig beleimt und auf den Deekel geklebt werden muß.
Auch bei anderen Kaschierverfahren, zum Beispiel bei der Kinderbuchherstellung, bei der auf dem aus mehreren in der
Regel aus zusammenkaschierten Kartons aufgebauten inneren Buchteil oder Buchblock die Deckel und der-Rücken zu befestigen
sind, benötigt man geeignete Verbindungsverfahren. Ferner besteht ein Bedürfnis nach einem höherwertigen
Buch mit einem halbfesten Deckel und einer Einhängung mit
Hilfe eines Vorsatzes, um zumindest das durchgehende Vorsatz, wenn nicht sogar zusätzlich noch den bis zum
Deckel durchgehende Gazestreifen, zur Erhöhung der Haltbarkeit im Gelenk zu verwenden. Auch bei dieser als
"Semi-Hard-Cover" bezeichneten Bucheinbandart muß man
bisher mit den üblichen Vorsatzanklebe- und Einhängemaschinen arbeiten, die nur eine begrenzte Verarbeitungsgeschwindigkeit
zulassen. Für all diese Bucheinbindeverfahren besteht.
./.3 BAD IGINAL
E^. 2 D 18
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ein Bedürfnis, die Geschwindigkeit zu -steigern und mit
einfachen Maschinen hochwertige Einbindung zu gewährleisten.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren
und eine dafür geeignete Vorrichtung anzugeben, bei denen das Kaschieren des äußersten Blattes auf einen Deckel
mit hoher Geschwindigkeit in Durchlaufverfahren, bei denen :
der Block mit Klammern gehalten wird,möglich ist-. Der ;
Hauptgedanke des erfindungsgemäßen Verfahren ist dadurch
gekennzeichnet, daß zwecks Kasehierens der äußersten Blätter
des Buchblockes mit den Deckeln erstes und letztes Blatt in einen dem Rücken benachbarten Teilbereich.der Kaschier- ;
fläche und die aufzukaschierende Deckel/in dem restlichen
Vorderteilbereich ihrer Fläche getrennt mit Leimaufträgen; versehen und die Flächen danach zusammengefügt werden. ■ . .. :
Die Erfindung geht also von dem üblichen Weg, beim Kaschieren die ganze Fläche einzustreichen,ab, und teilt ;
die Kaschierfläche in zwei Bereiche auf, wobei der eine
Flächenbereich an dem einen Kaschierteil und der andere '
Flächenbereich an dem anderen Kaschierteil beleimt werden.:
Dadurch kann man während der Herstellung an dem nicht zu
beleimenden Teil Halte- und Führungsmittel angreifen lassen und so mit großer Geschwindigkeit die gut- gehaltenen Teile;
des Buches, nämlich Buchblock einerseits und Deckel mit
Rücken andererseits, auf die verschiedensten Arten mit dem erforderlichen Leim versehen und dann zusammenfügen. Wenn
man nicht ganz besondere Verfahrensschritte und Vorrichtungsteile einsetzen will,'wird man in der Regel elastische
Deckel verwenden, da diese beim Zusammenfügen verbogen werden können,ohne Schaden zu leiden. Bei der Grundart des
Verfahrens kommt es nicht darauf an, wie der Rücken gestaltet
ist und welche Bindeart für den Rücken gewählt ist,, ob dieser fadengeheftet oder klebegebunden ist und ob der
Umschlagteil des Rückens lose bleibt oder» mit dem Rücken
des Buchblocks fest verbunden ist. Es kommt auch nicht
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darauf an, ob ein Gazestreifen verwendet wird_, obwohl dies
in der Kegel zweckmäßig, ist. AucTi braucht nicht unbedingt
ein gefalztes Vorsatz eingesetzt zu werden, sondern es
können auch die äußersten Blätter des.Buchblocks direkt auf
die Deckel kaschiert werden, wie es beispielsweise bei den aus gefalteten und zusammenkaschierten Kartons gebildeten
Blocks von Kinderbüchern oder auch einfacheren Broschüren der Fall ist, die jedoch mit einem steiferen, aufkaschierten
Deckel versehen werden sollen und wobei ggf. zwischen dem vordersten Einzelblatt und dem Deckel
ein Teil des Gazestreifens eingeleimt sein kann, so " .
daß eine bessere Festigkeit im Gelenk erzielt wird als bei der einfachen Broschur, andererseits nicht der
Herstellungsaufwand für ein gefalztes Vorsatz betrieben
zu werden braucht. Aus anderen Leimtechniken im Bereich
der Buchbindung vor allem beim Rückenbeleimen ist es zwar bekannt, bereiehsweise Leim aufzutragen. Dies wird
j edoch in der Regel zum Zwecke der Verarbeitung mit unterschiedlichen Leimen gemacht. Dabei werden zwar auch
die zu beleimenden Flächen in unterschiedliche Flächenabschnitte aufgeteilt. Diese bekannten Techniken haben
jedoch keine Anregung zu geben vermocht, die gesamte
Kaschierfläche in verschiedene Leimbereiche aufzuteilen und ggf. mit unterschiedlichen Techniken den Leim aufzutragen
und die Kaschierflächen dann zu verbinden, denn sie befassen sich nicht mit der Frage des Angriffs von
Transport-.und Haltemitteln im Bereich der während der Fertigung zu beleimenden Flächen, denn man hat bisher die
Verfahren und Vorrichtungen so gestaltet, daß zu beleimende Flächen während des Beleimvorganges und danach
nicht auch gleichzeitig gehalten werden. Durch die Aufteilung der Kaschierfläche in verschiedene Leimbereiche
ist es nun jedoch möglich, beide zu kaschierende Teile gut und sicher zu halten und beide sehr gut ausgerichtet
zusammenzuführen.
- ■ BAD ORIGIMAL
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Der Leimauftrag auf den beiden Teilflächen kann auf verschiedene für den Leimauftrag an anderen Stellen bekannte
Weise, beispielsweise mit Walzenleimwerken oder mit Düsenleimwerken, erfolgen, wobei auch ein Leimstreifen mit
einem Walzenleimwerk und der andere mit einem Düsenleimwerk aufgetragen werden· können. Der Buchblock wird zweckmäßig während des größten Teils des Kaschiervorganges
in Klammern einer wenigstens teilweise automatischen Maschine gehalten, wobei ein dem dem Rücken benachbarten
Teilbereich entsprechender überstand über die Klammerkante besteht. In diesem■Überstandsbereich kann der Leimauftrag·
dann günstig mit Leimwalzen erfolgen.
Da man zum Kaschieren in der Regel einen Leim verwenden
wird, der längere Zeit zum Abbinden benötigt, kann man für ein schnelles Verarbeiten vorteilhaft außerdem stellenweise
einen Leimauftrag von geringer Flächenausdehnung, aufbringen,
der schnell abbindet und zwar an solchen Stellen, die ein gutes Fixieren des Umschlages am Buchblock ermöglichen. Beispielsweise kann man Leimpunkte oder Leimstreifen auf den Rücken, auftragen kurz bevor der Umschlag
ausgerichtet angedrückt wird, also ehe dieser Leim erhärtet ist. Dazu eignen sich besonders Heißschmelzkleber
oder sonstige sehr schnell abbindende Leime. Dann kann man die übrigen Leimbereiche mit langsam
abbindenden Leimen versehen und wegen der sofortigen
Fixierung von Umschlag und Buchblock trotzdem schnell im Durchlauf weiter'verarbeiten.
·£2 32Α1477
Je nach Ausgestaltung der Maschine kann der Umschlag dem Buchblock zugeführt werden, beispielsweise von oben
auf einen entsprechend eingestrichenen Buchblock aufgelegt werden. Für eine besonders schnelle und günstige
Verarbeitung sieht eine weitere Ausgestaltung der Erfindung vor, daß Rücken und Deckel flachliegend einem
in einer Horizontalebene bewegten, mit seinen Blättern senkrecht stehendem Buchblock, dessen Rücken unten ist,
zugeführt werden und der Rücken bzw. Teile des Deckels kurz nach dem Anbringen der schnell- abbindenden Leimpunkte
oder Leimstreifen ausgerichtet angedrückt werden, daß danach das Andrücken der Deckelfläche in dem dem Rücken
benachbarten und aus der Klammer herausstehenden Bereich
mit von außen auf den Deckel drückenden Rollen, Preßscheiben oder Preßschwertern erfolgt und daß der Buch-
yenigstens, __ einer Flächenpresse zumindest auf den ganzen Deckelseiten, vorzugsweise
jedoch bei angeklebtem Rücken auch im Rücken gepreßt wird. Die Flächenpressung kann in eine
Rollenpressung und in eine Flachplattenpressung aufgeteilt sein.
Das Anlegen und Andrücken kann streckenweise mit Gleitführungsmitteln,
wie Gleitleisten oder Gleitflächen erfolgen, jedoch ist zeitweise ein Anpressen mit Walzen
oder festen Druckelementen sinnvoll.
Die Erfindung kann sehr einfach auf konventionellen Buchbindeautomaten realisiert werden, indem die Ausgestaltung
derart getroffen wird,, daß der Buchblock mit großem Abstand des Rückens gehalten wird -und daß
entsprechende Walzen- und/oder Düsen-Leimwerke längs der Umlaufbahn der Buchblocks an geeigneten Stellen
und in geeigneter Weise mit entsprechender Taktsteuerung angebracht werden. Der Aufwand dafür ist wesentlich geringer
als für konventionelle Vorsatzanklebe- und Einhängemaschinen.
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-A-
Eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens; zum Einbinden eines Buches nach den vorstehend beschriebenen
Verfahrensmerkmalen weist mindestens folgende Vorrichtungsteile auf:
- ein Grundgestell mit Führungs- und'Antriebsmitteln
- ein umlaufendes Zugmittel mit angesetzten Klammern für die Buchblocks
- eine Einrichtungjum die Buchbloeks mit einem dem zu
beleimenden Teilbereich entsprechenden überstand den
Klammern zuzuführen und von den Klammern erfassen zu lassen
- eine Einrichtung zur ausgerichteten Zuführung von Umschlägen in Form von zusammenhängenden Deckeln und
einem Rückenteil
- eine Einrichtung zum Anbringen eines schnell abbindenden
Leimpunktes oder Leimstreifens auf dem Buchblock und/ oder Rücken und/oder Deckelteilen ■
- eine Einrichtung zum Aufbringen von Leim auf den über
die Klammer überstehenden, dem Rücken benachbarten Teilbereich der Kaschierfläche des vordersten und des
letzten Blattes des Buchblocks
- eine Einrichtung zum Aufbringen des Leims auf die Vorderteile
der Deckel
- eine Einrichtung zum Andrücken der Deckel in dem dem
Rücken benachbarten Teilbereich
- eine anschließend wirksam werdende Einrichtung zum Loslassen des Buchblocks
- eine Einrichtung zum Anlegen der restlichen beleimten
und zu kaschierenden Flächen
- wenigstens eine Einrichtung zum Pressen der kaschierten
Flächen. .
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9.Nov.82/IM
9.Nov.82/IM
Ausführungsbeispiele der Erfindung in Verfahrens- und vorrichtüngsmäßiger Hinsicht werden nachfolgend anhand
der im wesentlichen schematisch gestalteten Zeichnungen näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 Die Draufsicht auf eine Vorrichtung zum Einführen
von Buchblocks, Beleimen derselben, Zuführen und Beleimen der Umschläge sowie
Zusammenführen und Pressen;
Fig. 2 die Seitenansicht eines Streifenleimwerks mit
geschnittener Leimwanne;
Fig. 3 die Stirnansicht des Streifenleimwerks nach Fig. 2 jeweils jedoch ohne Transportmittel;
Fig. 4 die Seitenansicht einer Seitenbeleimstation mit geschnittener Leimwanne;
Fig. 5 die Stirnansicht der Seitenbeleimstation nach
Fig. 4 mit geschnittener Leimwanne jeweils jedoch ohne die Halte- und Führungsmittel;
Fig. 6 die Schrägansicht einer Umschlagbeleimstation mit Walzenleimwerken jedoch ohne Maschinenteile;
Fig. 7 eine Schrägansicht einer anderen Ausführungsform einer Umschlagbeleimstation mit Leimdüsen;
Fig. 8 eine Schrägansicht der Umsehlaganrichtstation
ohne die Führungsmittel der Klammer in der Ausrichtposition von Buchblock und Umschlag;
Fig. 9 eine Stirnansicht einer Umschlag- und Seitenpreßstation ohne Gestellteile und Führungsmittel;
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29.okt.82/iM :: : : i : *.:!. olni^fi
Pig. 10 eine Stirnansicht einer Rollenpreßstation ohne
Gestell- und Antriebsteile; .
Fig. 11 eine Stirnansicht einer FlächenpreBstation für Obenpressen ohne Antriebs- und Gestellteile;
Fig. 12 die Schrägansicht eines im Rücken gefalzten Buchblocks;
·
Fig. 13 die Veranschaulichung des Rückenfräsens in Stirnansicht;
•Fig. Ik die Schrägansicht eines in der Klammer gehaltenen
und gefrästen Buchblocks;
Fig. 15 das Rückenbeleimen des Buchblocksnach Fig. Ik;
Fig. 16 das Streifenbeleimen des zuvor dargestellten
Buchblocks;
Fig. 17 die Schrägansicht des Buchblocks mit teilweise umgelegtem Umschlag kurz vor dem Kaschieren
der Deckel auf die äußersten Blätter;
Fig. 18 die Schrägansicht eines Buchblocks mit Fälzelstreifen;
Fig. 19 die Schrägansicht eines Buchblocks nach Fig. .18,
-. jedoch mit Klammern und Streifenbeleimung;
Fig. 20 die Schrägansicht des Buchblocks nach den Fig.
und 19 nach dem Seitenbeleimen mit den'Netzleimwalzen;
Fig. 21 die Schrägansicht eines Buchblocks nach den Fig. 18 bis 20 mit umgelegtem Umschlag kurz vor
dem Andrücken der Kaschierflächen;
Fig. 22 die Schrägansicht eines weiteren Ausführungsbeispieles eines Buchblocks,der fadengebunden
ist, in einer letzten Preßphase.
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Die Fig. 1 zeigt eine Draufsicht auf ein Beispiel einer Vorrichtung 20 zur Verarbeitung von Büchern im erfindungsgemäßen
Verfahren.
Einzelne Stationen sind schematisch in den Fig. 2 bis 11 näher dargestellt.
Antriebs- und Die Vorrichtung 20 hat zwei/Umlenkräder 21.1 und 21.2,
deren Achsen 2113 und 21.4 strichpunktiert angedeutet
sind. Um diese vertikal stehenden Achsen laufen die Antriebs- bzw. Umlenkräder um. Sie sind in üblicher
Weise angetrieben und tragen Zugmittel, wie beispielsweise Ketten, an denen die Klammern 22 befestigt sind.
Das sind zwei parallel zueinander verschiebbare Flachplatten 22.1 und 22.2 mit einem Anschlag-und Vorschubstift
22.3, deren Führung und Befestigung in den Fig. 2, 3j 8 und 9 nicht im einzelnen dargestellt sind, weil
sie bekannt und üblich sind. Über eine Zuführungeinrichtung 23 mit Ablage/ oder Einführungskanälen und
Antriebsmitteln bekannter Art werden die Buchblocks 25
den Klammern 22 /zugeführt und im Bereich 24 von den Klammern 22 so aufgenommen, wie es in den Fig. 2 bis 5' u. 8-dargestellt
ist, daß nämlich vom Buchblock 25, der dem Rücken-26 benachbarte Teilbereich 27 aus der Klammer 22-nach
unten vorsteht und zwar um eine Breite von beispielsweise 5 bis 6 cm. Die Laufrichtung der Klammern
ist mit 28 angegeben. Nach dem Einlauf und Festhalten in der Klammer 22 im Bereich 24 gelangen die Buchblocks
zunächst an die Streifenbeleimstation 30, dann an die Seitenbeleimstation 31, die näher in den Fig,2 bis 5
dargestellt sind. Dann wenden die Bücher um das Antriebsrad 21.2 um in den Rücklauf der Bahn zu gelangen.
Dort gelangen sie zur Umschlaganrichtstation 32 und weiter zur Umschlag-" und Seitenpreßstation 33· Ein
gewisses Stück danach werden die Buchblocks 25 aus der Klammer 22 entlassen und gelangen in einen Förderkanal
34 zur Rollenpreßstation 35, die näher in Fig. 10
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dargestellt ist und dann zur Untenpreßstation'36/ dann
zur Obenpreßstation 37 und schließlich zur Ablage 38.
Ein solcher Durchlauf ist an Maschinen dieser Art üblich, jedoch sind die vorgenannten besonderen Stationen nicht
in dieser Art angeordnet worden. Für das Zuführen des Umschlags ist ein schematisch dargestellter Umschlaganleger
40 vorgesehen. Ihm folgt eine Umschlagbeleimstation 41. Es ist ein eigenes nicht näher dargestelltes
Fördersystem vorgesehen. Die Umschlagzuführung wird näher anhand der Fig. 6 bis 8 erläutert. Sie ist so angeordnet
und ausgebildetj daß die flachliegenden Deckel
unter die Umschlaganrichtstation 32 geführt werden.
Die Streifenleimstation 30 weist, wie die Fig. 2 und 3
veranschaulichen, eine Leimwanne 50 auf, in der sich Leim 51 mit einer Oberfläche 51.1 befindet. Zwei
Streifenleimarme 52 sind drehbar um die Achsen52.1 im
Abstand voneinander angeordnet und oberhalb der Leim-, oberfläche 51.1 so gelagert, daß die Streifenleimgeber
52.3 bei ihrer Drehbewegung in Richtung der
Pfeile 53, welche der Laufrichtung 28 entspricht,
in den Leim 51 eintauchen und mit Hilfe ihrer Außenflä-
5.1.2 ehe 52.4 je einen schmalen Leimstreifeh/im'Abstand vom
Ende oder genau am Ende des Buchblocks auf den Rücken 26 des
Buchblocks 25 aufbringen, wie es die Fig. 2 und 3 veranschaulichen.
Übliche Haltemittel für die Wanne und die Lager sind zur Vereinfachung nicht dargestellt, weil
es im wesentlichen auf das Schema des Verarbeitungsverfahrens ankommt. Der Leim 51 ist ein sehr schnell
abbindender Leim, beispielsweise ein Heißschmelzkleber. Dann weist die Wanne auch geeignete Heizeinrichtungen auf,
die ebenfalls nicht dargestellt sind. Der Leim 51 muß
in seiner Abbindezeit so eingestellt sein, daß die Leims.treifen
51.2 auf dem Rücken 26 auf dem Weg von der Streifenleimstation 30 zum Umschlagattrichter unter Berücksichtigung
der Laufgeschwindigkeit noch nicht abbinden, sondern ausreichend haftfähig bleiben, daß
danach jedoch sehr bald eine ausreichende Festigkeit
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erreicht wird.
Der Streifenleimstation 30 folgt während des Umlaufes die Seitenleimstation 31· Diese weist ebenfalls eine
Leimwanne 55 mit Leim 56 auf. In den Leim 56 tauchen ständig zwei um eine horizontale Achse 57 umlaufende
Leimtransportscheiben 58 ein. Diese berühren wieder die eigentlichen Seitenleimwalzen 59, die als Netz- .
walzen ausgebildet sind und die dem Rücken 26 benachbarten Teilbereiche 27 der beiden äußeren Blätter 25.1
und 25.2 mit dem Leimauftrag 56.1 versehen, wie es in Fig. 4 schematisch durch das Rautenraster angedeutet
ist. Dabei kann der Leimauftrag sehr gut entsprechend den Bedürfnissen dosiert werden. Der Buchblock 25 wird
zwischen den Seitenleimwalzen 59 diese satt berührend durchgeschoben. Die Laufrichtungen sind in den Zeichnungen
4 und 5 durch Pfeile dargestellt.
Der Umschlaganleger 4θ ist nicht naher dargestellt.
Es wird zweckmäßig ein vom Stapel unten abziehender Walzenanleger oder ein Anleger mit Horizontalbewegung
verwendet. Solche Anleger sind bekannt. Dieser Umschlaganleger legt den jeweiligen Umschlag 60, der die beiden
Deckel 60.I und 60.2 sowie das Rückenteil 60.3 als einstückiger
Karton oder dgl. umfaßt, auf eine horizontale Führungsbahn 40.1, deren einstellbare Randwinkel 40.2
und 40.3 in Fig. 6 dargestellt sind. Mit Hilfe von Zugmitteln 61 werden zwei Vorschubfinger 62 vorgeschoben, die
den Umschlag 60 mitnehmen und durch die Umschlagbeleimstation 4l führen.
Fig. 6 veranschaulicht eine Möglichkeit einer Umschlagbeleimstation
4l.Hier sind für jeden Vorderteilbereich 6Ο.5 und 60.6 getrennte Leimwerke 65 vorgesehen. Es sind jeweils
eine in Laufrichtung laufende Netzleimwalze 65.1,65.2 eine übertragungswalze 65-3 bzw. 65.4 sowie eine Leimentnahmewalze
65.5 und 65.6 vorgesehen. Die Leimentnahme-
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E 4. 2oD Ib . mm . . . .." ..
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walzen 65·5 und 65.'6 tauchen in je eine Leimwanne· 65.7
bzw. 65-8 und entnehmen daraus den Leim, den sie über die
Übertragungswalzen 65.3; 65.4 auf die Netzleimwalzen 65.I
bzw. 65.2 übertragen. Diese'wiederum rollen auf den Innenflächen
der Deckel 60.I; 60.2 im Vorderteilbereieh 6Ο.5 bzw. 6O.6 ab und erzeugen dort Leimaufträge 56.3 und 56.4,,
wie sie in Fig. 6 durch die ausgebreiteten Rautennetze angedeutet sind. Beim weiteren Vorschieben des Umschlages
mit Hilfe der Vorschubfinger 62 wird der Umschlag über die ganze Länge im Vorderteilbereich 60.5 bzw. 60.6 mit dem
Leimauftrag versehen. Es verbleibt bis zum Rücken 60.3 auf
jeder Seite ein Teilbereich 6Ο.7 und 60.8. Dieser paßt zum
Teilbereich 27 auf dem jeweiligen Außenblatt des Buchblocks 25.
Die Fig. 7 zeigt eine Alternative oder Variante für die
Ausgestaltung der Umschlagbeleimstatiori 4l. Gleiche
Elemente sind mit gleichen Bezugszeichen versehen wie
in Fig. 6. Auch hier wird der Umschlag 60 von den Vorschubfingern 62 vorgeschoben. Anstelle der Walzenleimwerke
65 sind jedoch Leimdüsen 70.1 und 70.2 in der Breite der Vorderteilbereiche 60.5 bzw. 60.6 quer zur
Laufrichtung 38 angeordnet. Es handelt sich um bekannte Leimdüsen, deren Zuführleitungen 70.3 und 70.4 angedeutet
sind. Weitere Einrichtungen für die Versorgung dieser Leimdüsen mit Leim entsprechend dem Takt der Maschine
und gerade für die Zeit, die der Länge des Leimauftrages entspricht, sind nicht dargestellt. Sie sind in konventioneller
Technik ausgeführt und haben eine entsprechende Taktsteuerung. Sie sind auch mit entsprechenden Einstelleinrichtungen zur Dosierung des Leimauftrages versehen.
Hier erfolgt der Leimauftrag 56.5; 56.6 nicht in Form
eines Netzes, sondern in Form von Streifen, wie es aus Fig. 7 gut ersichtlich ist.
Die Fig. 8 veranschaulicht den Vorgang in der Umschlaganrichtstation 32/ Diese ist,wie aus Fig. 1 zu entnehmen,
im Umlauf der Umschlagzuführung so zugeordnet, daß die Vorschubfinger 62 genau mit dem Anschlag- und Vorschubstift
22»3 flüchten oder um den entsprechenden überstand
versetzt sind, so daß nun im .Durchlauf der Umschlag 60 genau zum. Buchblock paßt. Durch entsprechende Relativbewegungen
von Umschlag und Buchblock zueinander, ins- . besondere durch geringfügiges Anheben des Rückenteils 6Ο.3
wird "dieses mit den noch haftfähigen Leimstreifen 51.2
des Buchblockrückens 26 in Verbindung gebracht, so daß der ausgerichtete Umschlag 60 nunmehr am Buchblock. 25 fest
haftet. Der schnell abbindende Leim kann nun aushärten, während die auf den Kaschierflächen aufgetrgenen und durch
die Netze dargestellten Leimbereiche langsam abbindenden Leims weiterhin noch weich und haftfähig bleiben. Nun
nimmt die Klammer 22 den Buchblock 25 samt Umschlag 6ü
mit und gelangt zur Umschlag- und Seitenpreßstation 33, .-die näher in Fig. 9 dargestellt ist. Wie ersichtlich, sind
die zumindest etwas elastischen Deckel 60.1 und 60.2 im Außenbereich angehoben worden, was durch Aufwärtslaufen
der Horizontalführungsbahnen 4o.l bis 40.3 leicht erfolgen kann. Um einen sauberen Rücken mit gut ausgebildeten
Ecken zu schaffen und vor allem im Gelenkbereich den nicht beleimten Deckel mit dem innersten Teil seiner
Teilbereiche 60.7 und δθ.8 an die beleimten Teilflächen
des Buchblocks 25 anzupressen, sind horizontal bewegbare, mit ihren Stirnkanten 72.3 und 72.4 von außen gegen die
Deckel 60.1 und 60.2 andrückende Seitenpreßschwerter 72.1 und 72.2 vorgesehen, die entsprechend solide gelagert mit
geeigneten Vorschubmitteln in Richtung der Pfeile 73.1 und 73·2 auf die Deckel drücken und dann in der Gegenrichtung
sich wieder entfernen. Das kann in einer mitlaufenden Bewegung durch entsprechende Kurbelgestaltung
realisiert werden. Gleichzeitig drückt von unten gemäß dem Pfeil 75 eine Rückenandruckplatte 74 nach oben und
preßt den Rücken ab. Der Buchblock 25 ist weiter - wie ersichtlich - in Klammer 22 gehalten. Auch die Rückenandurckplatte
74 wird in Gegenrichtung dann schnell zurückgezogen. Während des weiteren Laufes der Buch-
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blocks 25 mit den nun angepreßten Rücken und Deckel
werden die äußeren Deckelteile in geeigneten Führungsbahnen weiter angehoben, jedoch so, daß sie mit dem
Kleber die Klammern 22 nicht berühren. Wenn das jeweilige Buch über dem Förderkanal 3^ angekommen ist,
wird die Klammer 22 geöffnet und das Buch fällt auf seinen Rücken in den Förderkanal 34 und wird dort
durch geeignete Vorschubmittel, zunächst ggf. den Anschlag-
und Vorschubstift 22.3 weiter vorgeschoben, dann jedoch von einem anderen Fördermittel übernommen,
weil nun bald die jeweilige Klammer 22 um das Umlenk- und Antriebsrad 21.1 wendet und in die andere Bahn eintritt,
um ein neuen Buchblock aufzunehmen. Die Vorschubeinrichtung
des Förderkanals 34 schiebt das Buch weiter
vor. Gleichzeitig verjüngt sich der Förderkanal,sodaß
die noch haftfähigen Deckel sich anheben und an die äußersten Seiten des Buchblocks ausgerichtet anlegen. ■
Nun gelangt das Buch in die Rollenpreßstation 35, die - wie aus Fig. 1 und IQ ersichtlich - vier Andruckrollen
77 aufweist, die senkrechte Achsen 78 haben und deren
vertikale Umfangsflachen 77·5 das Andrücken des Umschlages
in einem größeren Bereich als die Andrucksschwerter vornehmen, um den nächsten Deckelbereich sauber und faltenfrei
anzupressen und für eine gute Verbindung zwischen
Deckel und äußerstem Blatt ggf. unter Einpreßen des überstehenden Teils der Rückengaze bzw. des Fälzelstreifen's
zu sorgen. Anstelle der Walzen können auch seitlieh wirksame, entsprechend hohe Druckplatten vorgesehen sein,
die mitlaufen können. Wenn im Takt gearbeitet wird, kann hier auch jeweils angehalten werden.
Der Rollenpreßstation 35 folgt wenigstens eine Plattenpreßstation,
vorzugsweise jedoch zwei Plattenpreßstationen, wie es in Fig. 1 dargestellt ist. Die Fig, 11 veranschaulicht von den Plattenpreßstationen J>6. und 37 nur
die Obenpreßstation 37· Die Untenpreßstation kann gleichartig aufgebaut seih, nur daß sie auf einem anderen
Teil des Buches wirkt. Das Buch wird dieser Preßstation durch das Vorschub'system bei geöffneten Preßplatten 4/l6
ja η. ό. υ χο ... .,«-..«
28.okt.82/iM ■ -·:::.·: ν: .'-.;·.: ΟΟΜ/717
zugeführt. Entweder wird das Buch angehalten oder die-Preßplatten
werden mitgeführt. Die Preßplatten 79*1 und 79.2 sind auf Preßstempeln: 79.'3 und 79·'4 befestigt,
die in Richtung der Pfeile 80 'bewegbar sind und in bekannter Weise ein Buch pressen, hier jedoch zu dem.
Zweck die auf verschiedenen Teilbereichen der Kaschierflächen beleimten Deckel und äußersten Blätter endgültig
und fest miteinander zu verkleben.
Nach öffnen der Preßplatten 79 gelangt das fertige Buch
mit Hilfe des Transportmechanismus in dem Förderkanal zur Ablage 38 und kann dort aufgestapelt oder weiteren
Einrichtungen jder Zwischenlagerung,der Verpackung oder
dgl. zugeführt werden. Ggf. kann das Bucli auch noch dem
Drei-Seiten-Schnitt unterworfen werden, wenn das nicht schon vorher geschehen ist. Das hängt vom jeweiligen
Buchtyp und der Bindeart ab.
Die Verwirklichung der Erfindung im Verfahren bzw. einer Vorrichtung kann verbunden sein mit anders ausgestalteten
Maschinen, die sonstige Arbeitsgänge am Binden des Buches vornehmen. Das richtet sich nach dem jeweiligen Bindeverfahren.
Es können beispielsweise vor das Aufbringen der Leimstreifen 56.1 auf den Rücken eine Bearbeitung
des Rückens .durch eine Fräse und durch Rückenbeleimung sowie ggf. Aufbringen einer Gaze erfolgen. Der Buchblock
kann auch vor dem Klammern mit einem gefalzten Vorsatz versehen sein. An der Einlaufstation kann man Blockanleger
für fadengeheftete oder klebegebundene Bücher mit und ohne Begazung vorsehen. Die Vorsatzstation kann
im Bereich des Einlaufs vorgesehen sein. Auch sonstige,
bei der Buchbindung übliche Stationen können mit den Stationen für die Realisierung der Erfindung an ein und
derselben Klebebindemaschine oder in ein-urid derselben Fertigungsstraße eingesetzt werden. Durch die neue Ausgestaltung
ist es nun möglich, ein hochwertiges Buch mit den für die Zusammentragmaschine bzw. die sonstige
./17 BAD ORiGINAL
E 4. 2 D 18 . .. . , .,-.-■
Klebebindung möglichen Geschwindigkeiten zu fertigen.
Die Fig. 12 bis 22 veranschaulichen schematisch einige
Buchtypen und Bearbeitungsgänge an diesen^ wobei jedoch nur Teilarbeitsgänge dargestellt sind, um zu veranschaulichen1^' welche wesentlichen Unterscheidungsmerkmale
einzelne, nach der Erfindung gebundene Bücher haben können. Die Darstellung soll nicht erschöpfend sein,
jedoch auf einige wichtige Gesichtspunkte im gesamten Verfahrensablauf .hinweisen.
Fig. 12 veranschaulicht einen Buchblock 25Λ\3 der aus
einzelnen Lagen 25-5 besteht, die bei 25.6 gefalzt sind.
Dieser Buchblock 25.4 soll klebegebunden werden. Dazu
veranschaulicht die Fig. 13 wie der von der Klammer 22 gehaltene Buchblock mit Hilfe eines Fräsers 85 im Rücken
abgefräst wird und dann das in Fig. 1H dargestellte Aussehen
mit an allen vier Kanten offenen Blättern aufweist, deren Rücken 26 über eine schematisch in Fig. 15 dargestellte
Rückenleimwalze 86 eines Leimwerks geführt wird. Wenn
dieser Arbeitsgang beendet ist und ggf. eine Gaze aufgelegt istj die hier jedoch nicht dargestellt wurde, erfolgt in
einer Streifenleimstation 30 mit Hilfe der Streifenleimgeber. 52.3 die Streifenbeleimung mit einem schnell abbindenden
Leim. (Fig. l6) Danach erfolgt in der vorbeschriebenen Weise
das Beleimen der beiden Teilflächen 27 bzw. 56.1 und 60.5
bzw. 60.6, deren Endergebnis in Fig.-17 nochmals schematisch
dargestellt ist, Dann folgen die weiteren, zuvor beschriebenen
Arbeitsgänge.
Die Fig. 1-8 bis 21 veranschaulichen einen Buchblock 25.8, der
mit einem Gazestreifen oder Fälzelstreifen 90 im Rücken
versehen ist, dessen überstehende Randbereiche 90.1 zwischen den äußersten Blättern und dem Deckel 60 angeordnet sein
werden. Es sind nur die Streifenbelelmurig in Fig. 19 und
die Walzenbeleimung des-Blocks und des überstehenden Streifens
90.1 in Fig. 20 dargestellt. Hier sieht man wie der Walzenleimeinstrich .
über die Randbereiche 90.1 der FälzeTstreifen 90 erfolgt.
Die Fig. 21 veranschaulicht, wie der umgelegte und streifenweise beleimte Umschlag 60. kurz vor dem Andrücken auch die beleimten Randbereiche 90.1 der
Rückengaze bzw. des Fälzelstreifens'9Ö umgreift und nach dem Schlußpressen abdecken wird.
Die Fig. 22 veranschaulicht in der letzten Phase des Abpressens einen Buchblock 25-9, der fadengeheftet ist
und dessen Lagen 25-5 folglich im Rücken noch gefalzt sind, was die Rundungen/andeuten. Der umgelegte Umschlag
überdeckt diese in der üblichen Fadenheftung hergestellte Bindung und schafft so auch für das fadengeheftete Buch
ein schnelles Einhängen in eine für diesen 'Verarbeitungsvorgang geeignete Decke.
BAD ORIGINAL
PATENTAKWALT £3·Ι F*C-|'N φ. *Q*eRÖ UTERMANN
HEILBRONN, POsWaC"t1 3525,*b*AB*LE: PAf U. TEL*. (07131) 82828
KilJLanstrafte 7 (Kilianspassage)
Deutsche Bank Hellbronn: 364364 Handelsbank Hellbronn: 23080 5 Kreissparkasse Hellbronn: 7001 6 Postscheck Stuttgart: 43016-704
Patent- und Gebrauchsmuster-Hilfs-Anmeldung E 4. 32 D
9.N0V.827IM
Anmelder: Firma
Dipl.-Ing. Hans Ehlermann GmbH & Co, KG
Weserstraße -26 Postfach 1209
D-28J0 Verden/Aller
Bezeichnung: Verfahren und Vorrichtung zum Einbinden
eines Buches
Bezugszeichenliste:
| 20 | Vorrichtung | 35 | Rollenpreßstation |
| 21.1 | Umlenkrad/Antriebsrad | 36 | Untenpreßstation |
| 21.2 | Umlenkrad/Antriebsrad | .37 | Qbenpreßstation |
| 21.3 | Achse | 38 | Ablage |
| 21.4 | Achse | 40 . | Umschlaganleger |
| 22 | Klammer | 4o.l | horizontale Füh |
| 22.1 | Klammer/Plachplatte | rungsbahn | |
| 22.2 | Klammer/Flachplatte | 40.2 | Randwinkel |
| 22.3 | Anschlag- und Vorschubstift | 40.3. | Rändwinkel |
| 23 | Zuführeinrichtung | 50 | 'Leimwanne |
| 24 | Bereich | 51 | Leim |
| 25 | Buchblock | 51.1 | Oberfläche von 51 |
| 25.1 | äußeres Blatt | 51.2 | Leimstreifen |
| 25.2 | äußeres Blatt | 52 | St re i fenle imarm |
| 26 | Rücken | 52.1 | Achse ,."..- |
| 27 | Teilbereich | 52.3 | Streifenleimgeber |
| 28 | Laufrichtung von 22 | 52.4 | Außenfläche |
| 30 | Streifenbeleimstation | 53 | Pfeil |
| 31 . | Seitenbeleimstation | 55 | Leimwanne |
| 32 | Umschlaganrichtstation | 56 | Leim |
| 33 | Umschlag- und Seiten- | 56.1 | Leimauftrag |
| preßstation | 56.3 | Leimauftrag | |
| 34 | Förderkanal | 56.4 | Leimauftrag |
| 56.5 | Leimauftrag | ||
| 56.6 | Le imauftrag; ./20 |
| .UKt | horizontale Achse | 9 a * | 3241477 | |
| 29 | Leimtransportscheibe | t \* ■* | ||
| Seitehieimwalze | Andruckrolle | |||
| 57 | Umschlag | 77 | •5 vertikale Umfangsflache | |
| 58 | Deckel | 77 | senkrechte Aehse | |
| 59 | Deckel | •78 | .1 Preßplatte | |
| 60 | .1 | Rückenteil | 79 | .2 Preßplatte |
| 60 | .2 | Vorderteilbereich | 79 | .3 Preßstempel |
| 60 | .3 | Vorderteilbereich | 79 | .4 Preßstempel |
| 60 | .5 | Teilbereich | 79 | Präser |
| 60 | .6 | Teilbereich | 85 | Rückenleimwalze |
| 60 | .7 | Zugmittel | 86 | Gaze- oder Pälzel- |
| 60 | .8 | Vors chubfinger | 90 | streifen |
| 60 | Walzenleimwerk | .1 Randbereich/Streifen | ||
| 61 | Netzleimwalze | 90 | ||
| 62 | Netzleimwalze | |||
| 65 | .1 | Übertragungswalze | ||
| 65 | .2 | übertragungswalze | ||
| 65 | • 3 | Leimentnahmewalze | ||
| 65 | .4 | Leimentnähmewalze | ||
| 65 | .5 | Leimwanne | ||
| 65 | .'6 | Leimwanne | ||
| 65 | .7 | Leimdüse | ||
| 65 | .8 | Leimdüse | ||
| 65 | .1 | Zuführleitung | ||
| 70 | .2 | Zuführleitung | ||
| 70 | • 3 | Andrucks chwert | ||
| 70 | .4 | Seitenpreßschwert | ||
| 70 | Seitenpreßschwert | |||
| 72 | .1 | Stirnkante | ||
| 72 | 2 | Stirnkante | ||
| 72 | 3 | Pfeil | ||
| 72 | 4 | Pfeil | ||
| 72 | 1 | Rückenandruckplatte | ||
| 73« | 2 | Pfeil | ||
| 73. | ||||
| 74 | ||||
| 75 | ||||
Leer seite
Claims (7)
- 324T477PATENTANWALT DIPU-I NG.-GERD UTERMANN HEILBRONN. POSTFACH 3525, CABLE: PATU, TEL. (07131) 82828Ki IjL ans tra_%e 7 (Kilianspassage) Deutsche Bank Hellbronn: 364364 Handelsbank Hellbronn: 23080 5 Kreissparkasse Hellbronn: 7001 6 Postscheck Stuttgart: 43016-704Patent- und Gebrauchsnnister-Hilfs-Anmeldung E 4.· 32 D9.N0V.82/IMAnmelder: FirmaDipl.-Ing. Hans Ehlermann GmbH & Co. KGWeserstraße -26
Postfach 1209:D-2810 Verden/AIlerBezeichnung: Verfahren und Vorrichtung zum Einbinden eines Buches .Ansprüche:Verfahren zum Einbinden eines Buches, bei dem ein durchgehender Umschlag (βθ) mit Deckeln (60.1, 60.2) um einen Buchblock (25) gelegt und an Teilen desselben angeklebt wird,dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Kaschierens der äußersten Blätter (25.1, 25.2) des Buchblockes (25) mit den Deckeln (60.1, 6Ο.2) erstes und letztes Blatt (25.1, 25.2) in einem dem Rücken (26) benachbarten Teilbereich (27) der Kaschierfläche und die aufzukaschierenden Deckel (60.1, 60.2) jeweils in dem restlichen Vorderteilbereich (6Ο.5, 60.6) ihrer Flächen getrennt mit Leimaufträgen (56.1, 56.2, 56.3) versehen und die Flächen danach zusammengefügt werden../2£i t · C J.29.Okt.82/lM-. .ϊ ·""· ·· «· "C"1"": - 2. Verfahren nach Anspruch 1, . dadurch gekenn-ze'ichnet, daß der Leimauftrag (56.1)} . insbesondere in- dem dem Rücken (26) benachbarten Teilbereich des ersten und letzten Blattes (25.1, 25.2) mit Walzenleimwerken (31) erfolgt.
- 3. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß der Leimauftrag (56.5, 56.6), insbesondere auf den Vorderteilbereichen (60.5, 60.6) der Deckel (60.1, 60.2) mit Düsenleimwerken (70.1 bis"70.3) erfolgt. - 4. Verfahren nach wenigstens einem der vorstehenden Ansprüche,dadurch gekennzeichnet, daß der Buchblock (25) in den Klammern (22) einer wenigstens teilweise automatischen Maschine (20) mit einem dem dem 'Rücken (26) benachbarten Teilbereich (27) entsprechenden überstand gefaßt ist und der Leimauftrag (56.1) in diesem Teilbereich mit Leimwalzen (59) erfolgt.
- 5. Verfahren nach wenigstens einem der vorstehenden Ansprüche,dadurch gekennzeichnet, daß der Buchblock (25) zum sofortigen Befestigen von Deckel (60.1, 60.2) urtd Rücken (6Ο.3) für die Weiterverarbeitung mit wenigstens einem Leimpunkt oder Leimstreifen (51.2) aus schnell abbindendem Klebstoff, vorzugsweise aus Heißschmelzkleber versehen wird, kurz bevor Deckel (60.1, 6Q.2) und Rücken (6Ο.3) ausgerichtet dem Buchblock (25)bzw. dessen Laufbahn zugeführt werden.E 4. 2 D 18 ' '" - '29.Okt.82/lM ·ϊ ·"·- . ·· ·: „%!*'":
- 6. Verfahren nach wenigstens einem der vorstehenden Ansprüche,dadurch g e k einzeichnet, daß Rücken (60:3) und Deckel (60.I, 60.2) des Umschlages (60) flach" liegend einem in einer Horizontalebene bewegten, mit seinen. Blättern vertikal stehenden Buchblock (25)> dessen Rücken(26) . unten ist, zugeführt werden und der Rücken (26) bzw. Teile des Deckels (60.I, 60.2, 6Ο.3) kurz nach dem Anbringen,des schnell abbindenden Leimpunktes oder Leimstreifens (51.2) ausgerichtet angedrückt werden, daß danach das Andrücken der Innenflächen der Deckel (60.I, 60.2) in dem dem Rücken (26) benachbarten, aus der Klammer (22) herausstehenden Bereich (27) mit von außen auf die Deckel (60-.1-, 60.2) drückenden Rollen (77), Preßscheiben oder Preßschwertern (72.I, 72.2) erfolgt und daß der Buchblock (25) danach die Klammer (22) verläßt und in mindestens einer Flachenpres.se (3.6, 37) auf den ganzen Flächen der Deckel (60.1, 60.2), vorzugsweise jedoch bei angeklebtem Rücken auch im Rücken gepreßt wird.
- 7. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahren zum Ein-, binden eines Buches nach wenigstens einem der vorstehenden Ansprüche,dadurch gekennzeichnet, daß mindestens folgende Vorrichtungsteile vorgesehen sind:- ein Grundgestell mit Führungs- und Antriebsmitteln (21, 23, 34, HO)- ein umlaufendes Zugmittel mit angesetzten Klammern (22) für die Buchblocks (25)- eine Einrichtung (23 )* um die Bu.ehblocks (25) mit einem dem zu beleimenden Teilbereich (27) entsprechenden Überstand den Klammern (22) zuzuführen und von den Klammern (22) erfassen zu lassen
E .Okt. V lö . #. 29 82/iM ·: : :.
« . 1»• » » 32A1'477- eine Einrichtung zur ausgerichteten Zuführung von Umschlägen/in Form von küsammenhärigenden Deökeln (60.1, 60.2) und einem Rückenteil (60.3). (Umschlaganleger 4o, Führungsbahnen 40.1, Zugmittel 61, Vorschubfinger 62)- eine Einrichtung zum Anbringen eines schnell -ab-.bindenden Leimpuriktes oder Leimstreifens auf dem Buchblock und/oder Rücken ünd/öder Deckelteilen (Streifenleimstation 30)- eine Einrichtung (Seitenleimstation 3D zum Aufbringen von Leim (56.1) auf den über die Klammer (22) überstehenden, dem Rücken (26) benachbarten Teilbereich (27) der Kaschierflache des vordersten und des letzten Blattes (25.1, 25.2} des Buchblocks (25)- eine Einrichtung zum Aufbringen des Leims (56.3} 56.4; 56.5, 56.6)' auf die Vorderteile (60.5, 60.6) der Deckel (6o,i, 60.2)- eine Einrichtung (Umschlag- und Seitenpreßstation 33) zum' Andrücken der Deckel (60.1, 60.2) in dem dem Rücken (26)benachbarten Teilbereich (72.3, 72.4)- eine anschließend wirksam werdende Einrichtung zum Loslassen des Buchblocks- eine Einrichtung zürn Anlegen der restlichen beleimten und zu kaschierenden Flächen- wenigstens eine Einrichtung zum Pressen der kaschierten Flächen (Rollenpreßstation 35} Untenpreßstation 36, Obenpreßstation 37) (Fig. 10 und 11).
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