DE3240809C2 - Magnetlager - Google Patents
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Description
Aus der europäischen Patentanmeldung 49 300 ist ein
Magnetlager bekannt, bei dem der Durchmesser eines
ringformigen Luftspaltes, in welchem die Feldlinien in
Radialrichtung verlaufen, groß gegenüber der axialen Länge des
Lagers ist, bei dem der Rotor durch Permanentmagnete, die auf
der Rotor- oder Statorseite angeordnet sind, radial passiv
gelagert ist, bei dem weiterhin durch Regeleinrichtungen die
axiale und radiale Lage des Rotors geregelt ist und bei dem
mehrere Sensoranordnungen zur Bestimmung der axialen Lage
sowie Regelverstärker und Wicklungen zur Ausübung von Kräften
auf den Rotor verwendet sind. Mit diesem Magnetlager ist ein
Schwungring gelagert. Gemäß einem Ausführungsbeispiel enthält
der Schwungring an seinen beiden Stirnseiten je einen
Permanentmagnetring. Mit diesen Ringen und mit Hilfe von
Jochringen auf dem Stator sind Magnetkreise gebildet, die
zwischen Rotor und Stator Luftspalte mit axial gerichteten
Feldlinien aufweisen. Hierdurch wird der Rotor radial
stabilisiert. Der Rotor trägt drei segmentförmige Wicklungen.
Die hierdurch erzeugten Magnetflüsse werden ebenfalls über die
Luftspalte geleitet; damit sind sektorweise die auf den Rotor
einwirkenden axialen Kräfte variierbar. Jeder der Wicklungen
ist ein die axiale Lage des Rotors überwachender Sensor und
ein nachgeschalteter Regelverstärker zugeordnet. Hiermit wird
der Rotor in eine vorgegebene axiale Stellung gezwungen.
Aus der DE-OS 28 00 960 ist ein elektromagnetisch wirkendes
Axiallager für flache Rotoren von großem Durchmesser und
geringer Länge bekannt. Es weist ein festes Induktionsteil von
Ringform und eine Steuervorrichtung in Form einer mit dem
Rotor fest verbundenen Scheibe auf, die dem Induktionsteil
gegenüberliegt. Außerdem ist ein Fühler für die axiale Lage
des Rotors vorgesehen. Das Induktionsteil des Axiallagers ist
aus vier unabhängigen Sektoren zusammengesetzt, welche jeweils
einen ferromagnetischen Kern und eine Spule haben und von
mindestens einem eigenen Fühler für die axiale Lage des Rotors
in Bezug auf diesen Sektor überwacht werden.
Aus der DE-OS 27 41 062 ist ebenfalls eine Anordnung zur
magnetischen Lagerung eines Rotors bekannt mit zwei auf dem
Stator angeordneten Magnetsystemen, welche mit
ferromagnetischen Rotorteilen zusammenwirken und zur aktiven
Stabilisierung in axialer Richtung steuerbare Zugkräfte auf
den Rotor ausüben, wobei aufgrund der koaxialen Ausbildung der
Magnetsysteme und Rotorteile eine passive Stabilisierung in
radialer Richtung erfolgt. Eines der Magnetsysteme weist einen
Permanentmagnetring auf, während das zweite Magnetsystem bzw.
der Rotor zwei Teile enthält, zwischen welchen ein
ferromagnetisches Teil des Rotors bzw. des Stators mit
Polringen angeordnet ist. In wenigstens einem der genannten
Teile des Magnetsystems bzw. des Stators ist eine Ringspule
angeordnet.
Aus der DE-OS 25 01 218 ist eine magnetische Lagervorrichtung
bekannt, bei der es möglich ist, den Nullpunkt für ein axiales
Positioniersystem durch ein veränderbares Vorspannungs- oder
Zentriersignal einzustellen.
Aus der DE-AS 22 63 096 ist schließlich eine Regelschaltung
einer magnetischen Lagerung eines Motors bekannt, die
zusätzlich eine Kreuzschaltung zum Dämpfen der
Nutationsbewegung enthält. Der Eingang dieser Kreuzschaltung
ist einer Subtraktionsschaltung nachgeschaltet und Detektoren
zugeordnet, die Signale liefern, welche diejenigen Ablenkungen
angeben, die in den beiden magnetischen Lagern der Lagerung in
einer der beiden Richtungen eingetreten sind, welche zur
Lagerachse senkrecht stehen. Dabei ist der Ausgang der
Kreuzschaltung mit den Magnetisierungsvorrichtungen
geschaltet, die in den beiden anderen zur Lagerachse
senkrechten Richtungen in beiden Lagern wirksam sind.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Magnetlager für
einen Rotor anzugeben, der im Vergleich zur radialen
Ausdehnung eine geringe axiale Ausdehnung aufweist und der eine
Kippregelung zuläßt.
Dies wird erfindungsgemäß mit dem Magnetlager mit den
Merkmalen, die im Patentanspruch 1 genannt sind.
Bei der erfindungsgemäßen Lösung wird somit nicht nur in
axialer Richtung aktiv geregelt, sondern es sind zusätzlich
Regelverstärker zum Kippen des Rotors um zwei zueinander und
zur Drehachse senkrechte Achsen vorgesehen. Ausgehend von vier
Sensoranordnungen wird durch Schaltungsmaßnahmen auf einen
dreikanaligen Regler übergegangen, der dann wieder fünf
Wicklungen bedient.
Es genügt an sich, vier um jeweils 90° versetzte Sensoren zu verwenden. Günstiger ist
es jedoch, jede Sensoranordnung aus einem Paar von axial
gegeneinander versetzten und auf axiale Rotorbewegungen
entgegengesetzt reagierenden Sensoren zu bilden, und deren
Differenzsignal als Sensorausgangssignal zu verwenden.
Es sind verschiedene Anordnungen und Ansteuerungen der
Wicklungen zur Erzeugung der geforderten Stellmomente und
Kräfte möglich. Hierauf wird anhand der Ausführungsbeispiele
näher eingegangen.
Bei dem erfindungsgemäßen Lager ist es durch Einkoppeln von
Signalen in den ersten und zweiten Regelverstärker möglich,
den Null-Punkt der Regelcharakteristik zu verschieben, d. h.,
in einem gewissen Rahmen die Drehachse bewußt schief zu
stellen, was z. B. bei Lagerung eines Schwungrads für
Raumfahrzeuge von Interesse ist.
Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung werden die
Eingangssignale des ersten und zweiten Regelverstärkers
kreuzgekoppelt, d. h., ein Anteil des Eingangssignals eines der
Regelverstärker wird dem Eingangssignal des anderen
Regelverstärkers überlagert. Dies hat den Vorteil, daß
ausreichende Stabilität bereits mit einfachen Reglern erreicht
wird, da die um eine Achse erzeugten Momente eine Präzessions-
Winkelgeschwindigkeit um die dazu senkrechte radiale Achse
erzeugen. Allerdings verschwindet dieser Effekt bei
Stillstand.
Vorzugsweise wird diese Kreuzkopplung dazu drehzahlabhängig
ausgebildet, d. h., mit steigender Drehzahl wird der
kreuzgekoppelte Anteil erhöht.
Anhand der Zeichnungen wird die Erfindung näher erläutert.
Es zeigen
Fig. 1 eine Steuerschaltung für ein Magnetlager,
Fig. 2 ein möglicher Aufbau eines Magnetlagers, das wie in
Fig. 1 gezeigt geregelt wird,
Fig. 3 andere Ausführungsformen für das radiale passive
Lager,
Fig. 4 andere Ausführungsformen für die Aufbringung von
Momenten und Kräften,
Fig. 5 eine andere Möglichkeit der Ansteuerung,
Fig. 6 eine Ausführungsform für den Aufbau des Lagers, das
gemäß Fig. 5 angesteuert werden kann.
In Fig. 1 sind vier Sensoranordnungen 1-4 vorgesehen, von
denen die Sensoranordnungen 1 und 2 auf einer Achse (x-Achse)
senkrecht zur Drehachse (z-Achse) und diametral zur Drehachse
liegen und auf axiale Bewegungen in ihren Ausgangssignalen in
gleicher Weise reagieren. Entsprechend sind die
Sensoranordnungen 3 und 4 auf der zur x- und z-Achse
senkrechten y-Achse angeordnet. In Differenzverstärkern 5 und
6 werden aus den Ausgangssignalen der Sensoranordnungen 1 und
2 bzw. 3 und 4 Differenzsignale gebildet, wobei eine Differenz
auftritt, wenn der von den Sensoranordnungen abgetastete Rotor
eine Kippbewegung um eine Achse durchführt,
die jeweils senkrecht zur Rotationsachse und zur Achse, auf der
die zusammengeschalteten Sensoranordnungen liegen, steht.
Über Regelverstärker 7 und 8, Inverter 9 und
10, Summierglieder 11 bis 14 und Leistungsverstärker 15
gelangen dann die Signale zu Sektorenspulen 16 bis 19; jede
dieser Sektorenspulen 16 bis 19 ist einem der
Sensoranordnungen 1 bis 4 räumlich zugeordnet und erzeugt bei
Ansteuerung eine axiale Kraft auf den Rotor.
Alle vier Sensoranordnungen 1 bis 4 sind auch an einen
Summierverstärker 20 angeschaltet, dessen Ausgangssignal über
einen Regelverstärker 21 und die Summierglieder 11 bis 14
sowie die Leistungsverstärker 15 ebenfalls zu den
Sektorenspulen 16 bis 19 gelangen.
Werden an den Klemmen 22 und 23 Gleichspannungen eingekoppelt,
so läßt sich der Null-Punkt der Regelverstärker 7 und 8
einstellen, so daß es zu einer definierten Schiefstellung der
Rotorachse kommt.
Mit der in Fig. 1 dargestellten Steuerschaltung läßt sich ein
entsprechend Fig. 2 aufgebautes Magnetlager regeln. Fig. 2a
zeigt eine perspektivische Ansicht und Fig. 2b einen Schnitt.
Ein mit 31 bezeichneter Rotor des Lagers besteht aus einem
radial magnetisierten Permanentmagnetring 32, an dessen Polen
sich zwei Polblechringe 33 und 34 anschließen. Diesem Rotor
stehen axial versetzt zu beiden Seiten u-förmige
Statorringsegmente 35 bis 38 bzw. 35′ bis 38′ aus magnetisch
gut leitendem Material gegenüber; dabei ist die Ausbildung so
getroffen, daß die freien Schenkel des U gerade den
Polblechringen 33 und 34 gegenüberstehen. Um diese
Ringsegmente sind in Umfangsrichtung Sektorenspulen 39 bis 42
bzw. 39′ bis 42′ gewickelt. Die beiden Sektorenspulengruppen
werden von der in Fig. 1 dargestellten Steuereinrichtung, in
Abhängigkeit von Abstandssignalen gesteuert, die von
Sensoranordnungen 43, 45 und zwei weiteren bzw. 43′, 45′
erzeugt werden. Dabei wird aus den Signalen je eines
Sensorpaares, z. B. 45 und 45′, jeweils die Differenz gebildet;
dieses Differenzsignal stellt das Ausgangssignal einer der
Sensoranordnungen 1 bis 4 der Fig. 1 dar.
Die Luftspalte zwischen Rotor 31 und Stator sind mit 47 und
47′ bezeichnet.
Aus den Fig. 1 und 2 ergibt sich folgende Wirkungsweise.
Bei einer Kippung um die y-Achse erzeugen die Sensorpaare 45
und 45′ sowie 43 und 43′ und die diesen entsprechenden
Sensoranordnungen 1 und 2 der Fig. 1 Ausgangssignale.
Hierdurch werden die Sektorenspulen 16 und 17 entgegengesetzt
angesteuert und erzeugen ein Gegenkippmoment. In Fig. 2
entsprechen der Sektorenspule 16 die hintereinander
geschalteten Teilspulen 41 und 41′, die entgegengesetzt
gewickelt sind und sich in der Wirkung unterstützen.
Entsprechendes gilt für die Sektorenspule 17 und die
Teilspulen 39 und 39′. Hier werden in den Luftspalten 47 und
47′ die Flüsse des Permanentmagnetrings und der Elektromagnete
überlagert.
Entsprechend wird von dem anderen Regelverstärker 8 eine
Kippung um die x-Achse ausgeregelt.
Erfolgt dagegen eine axiale Verschiebung des Rotors 31, so
geben alle Sensoranordnungen 1 bis 4 gleiche Signale ab. Die
Regelverstärker 7 und 8 erhalten kein Signal, dagegen der
Regelverstärker 21, der alle Sektorenspulen 16 bis 19 (und
entsprechend 39 bis 42 bzw. 39′ bis 42′) ansteuert und eine
Rückstellkraft erzeugt.
Zu erwähnen sind noch die Kreuzkoppelleitungen 24 und 25, über
die ein Anteil der Eingangssignale der Regelverstärker 7 bzw.
8 in den jeweils anderen Regelverstärker gekoppelt werden
kann. Vorzugsweise steigen die kreuzgekoppelten Anteile mit
der Drehzahl an, was durch einen Verstärker mit verstellbarem
Verstärkungsfaktor in jeder Kreuzkoppelleitung realisiert
werden kann.
In den Fig. 3a bis 3c sind andere Ausführungsbeispiele für
eine mögliche passive Radiallagerung gezeigt, wobei hier
jeweils ein Statorring 50 koaxial zu einem Rotorring 51
angeordnet ist und die radiale Lagerung durch einander
abstoßende Magnetpole von Permanentmagneten erzielt wird.
Entsprechend zeigt Fig. 4a und 4b andere Ausführungsformen für
das Aufbringen von Kräften auf den hier aus Weicheisen
bestehenden Rotorring 60, an dem noch das rotorseitige Teil 61
des Radiallagers angedeutet ist. Die Elektromagnete 62 und 62′
müssen hier allerdings alternativ angesteuert werden. Beide
Lösungen erlauben eine relativ große Schrägstellung des
Rotors.
In der Fig. 5 entspricht der Schaltungsaufbau bis zum Ausgang
der Regelverstärker 7, 8 und 21 der Fig. 1, weshalb gleiche
Bezugszeichen benutzt sind. Die für die Kippregelung
zuständigen Regelverstärker 7 und 8 sind über
Leistungsverstärker 70 mit hintereinander geschalteten aber
entgegengesetzt gewickelten Sektorenspulen 72 und 73 bzw. 74
und 75 verbunden. Die Paare 72 und 73 bzw. 74 und 75 sind
wieder diametral zur Drehachse angeordnet.
Mit dem Ausgang des Reglers 21 ist eine gesonderte Ringspule
76 verbunden, die eine Axialkraft erzeugt, während die
Sektorenspulenpaare 72 und 73 bzw. 74 und 75 Kippmomente
erzeugen. Diese Schaltung kann z. B. bei einem Magnetlager
gemäß Fig. 6 verwendet werden.
In Fig. 6a ist mit 80 ein Rotorring bezeichnet, mit 81 ein
Statorring und mit 82 ein passives Radiallager, das
aus Permanentmagneten 82a, 82b gebildet ist. In einem
Luftspalt 83 des Rotorrings 80 wird mit Hilfe der Permanentmagnete 82a
und 84 ein radiales Magnetfeld erzeugt, in dem eine
statorseitig befestigte Ringspule 85 liegt und eine ebenfalls
statorseitig befestigte Sektorenspule 86 teilweise eintaucht.
Die Fig. 6b zeigt, daß vier Sektorenspulen 86 und eine
Ringspule 85 vorgesehen sind.
Wird die Ringspule 85, die der Ringspule 76 der Fig. 5
entsprechen kann, angesteuert, so wird eine axiale Kraft auf
den Rotor 80 ausgeübt, deren Richtung von der Stromrichtung
abhängt. Bei Ansteuerung der Sektorenspule 86 und
entgegengesetzter Ansteuerung der diametral gegenüberliegenden
Sektorenspule wird dagegen ein Moment um eine zur Zeichenebene
senkrechte Achse erzeugt, dessen Drehrichtung von der
Stromrichtung abhängig ist.
In Fig. 5 erfolgt schließlich noch je eine Rückkopplung 77 bis
79 auf die Regelverstärker 7, 8 und 21. Dadurch wird
unabhängig von den Spuleninduktivitäten ein "stromsteuerndes"
Verhalten erzielt, d. h. die Regler-Ausgangsspannungen werden
in proportionale Kräfte bzw. Kippmomente umgewandelt.
Claims (6)
1. Magnetlager mit Rotor und Stator mit folgenden Merkmalen:
- a) Der Rotor ist gegenüber dem Stator durch Permanent magnete (82a, 82b), die ringförmig um die Rotationsachse zumindest auf der Rotorseite angeordnet sind, radial magnetisch passiv gelagert;
- b) die axiale Länge des Magnetlagers ist klein gegenüber dessen Durchmesser;
- c) mit dem Rotor sind Permanentmagnete (82a, 84) verbunden, die einander radial benachbart sind und zwischen denen sich ein Luftspalt (83) befindet;
- d) zur axialen aktiven Lagerung des Rotors gegenüber dem Stator ist eine statorseitig befestigte Ringspule (85) um die Rotationsachse angeordnet und taucht ganz in den Luftspalt (83) zwischen den Permanentmagneten (82a, 84) ein;
- e) zur Erzeugung eines Kippmoments tauchen statorseitig befestigte Sektorenspulen (86) teilweise in den Luftspalt (83) zwischen den Permanentmagneten (82a, 84) ein;
- f) vier Sensoranordnungen für die Lage des Rotors in Bezug auf den Stator sind paarweise diametral zur Rotationsachse gegenüberliegend in gleichen Abständen am Stator und am Rotor angeordnet;
- g) eine Regeleinrichtung führt einem ersten (7) und einem zweiten Regelverstärker (8) jeweils die Differenz der Steuersignale einander diametral gegenüberliegender Sensoranordnungen (1-4) zu, führt einem dritten Regelverstärker (21) die Summe aller Sensorsignale zu, steuert entsprechend den Signalen des ersten und des zweiten Regelverstärkers diametral gegenüberliegende Sektorenspulen (72-75, 86) entgegengesetzt an zur Erzeugung eines Drehmoments um eine Achse senkrecht entsprechend dem Signal des dritten Regelverstärkers die Ringspule (76, 85) an zur Erzeugung einer axialen Kraft.
2. Magnetlager nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
jede der vier Sensoranordnungen (1-4) aus einem Paar von axial
gegeneinander versetzten, auf axiale Rotorbewegungen
entgegengesetzt reagierende Sensoren besteht und daß die
Differenz der Ausgangssignale jedes Sensorpaares (43, 45 und
43′, 45′) als Ausgangssignal der Sensoranordnung dient.
3. Magnetlager nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Eingangssignale des ersten und zweiten
Regelverstärkers (7 oder 8) jeweils auch dem anderen
Regelverstärker (8 oder 7) zugeführt werden (Kreuzkopplung).
4. Magnetlager nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
die Kreuzkopplung mit zunehmender Drehzahl des Rotors erhöht
wird.
5. Magnetlager nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß dem ersten und dem zweiten
Regelverstärker (7, 8) Gleichspannungen zuführbar sind, um
eine definierte Schiefstellung des Rotors zu erzielen.
6. Magnetlager nach einem der vorangehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß ein Permanentmagnet (82a) der radial
magnetisch passiven Lagerung zugleich an der Bildung
des Magnetfeldes beteiligt ist, das im Luftspalt (83),
in den die Ringspalte (85) eintaucht,
erzeugt ist.
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| DE10032440A1 (de) * | 2000-07-04 | 2002-01-17 | Schlafhorst & Co W | Rotorspinnvorrichtung mit einer berührungslosen passiven radialen Lagerung des Spinnrotors |
| US6720695B2 (en) | 2000-07-04 | 2004-04-13 | W. Schlafhorst Ag & Co. | Rotor spinning device with a contactless, passive, radial bearing for the spinning rotor |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| WO1984001802A1 (fr) | 1984-05-10 |
| DE3240809A1 (de) | 1984-05-10 |
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