DE3139295A1 - Zusatz-elektroantrieb fuer krankenrollstuehle - Google Patents
Zusatz-elektroantrieb fuer krankenrollstuehleInfo
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- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61G—TRANSPORT, PERSONAL CONVEYANCES, OR ACCOMMODATION SPECIALLY ADAPTED FOR PATIENTS OR DISABLED PERSONS; OPERATING TABLES OR CHAIRS; CHAIRS FOR DENTISTRY; FUNERAL DEVICES
- A61G5/00—Chairs or personal conveyances specially adapted for patients or disabled persons, e.g. wheelchairs
- A61G5/04—Chairs or personal conveyances specially adapted for patients or disabled persons, e.g. wheelchairs motor-driven
- A61G5/047—Chairs or personal conveyances specially adapted for patients or disabled persons, e.g. wheelchairs motor-driven by a modular detachable drive system
-
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Description
- Zusatz-Eletroantrieb für Krankenrollstühle
- Krankenrollstühle sind je nach Bedarf durch eine Begleitperson schiebbar oder mit einem aus Griffreifen bestehenden Handantrieb für den Patienten versehen. Ferner können solche Rollstühle mit einem Batterie-Elektroantrieb versehen sein, der entweder so angeordnet ist, dass er vom Patienten selbst oder durch eine Begleitperson bedient werden kann.
- Es hat sich nun gezeigt, dass ein Bedürfnis besteht, übliche Krankenrollstühle mit einem Zusatz-Elektroantrieb zu versehen, um den Patienten ohne viel Mühe für diesen oder eine Begleitperson auch in steilerem Gelände transportieren zu können.
- Der Erfindung liegt. die Aufgabe zugrunde, einen Zusatz-Elektroantrieb für Krankenrollstühle zu schaffen, welcher im Bedarfsfalle mit wenigen Handgriffen an einen beliebigen Rollstuhl ankuppelbar und wieder von diesem entfernbar ist.
- Der erfindungsgemässe Zusatzantrieb zeichnet sich aus durch ein Gestell zur Aufnahme der Antriebsbestandteile und zubeiden Seiten des Gestells auf einer gemeinsamen Achse'angeordneten Antri?bsrädern, wobei das Gestell eine senkrecht zur Achse der Antriebsräder verlaufende Bedienungsstange aufweist, an deren oberem Ende eine Lenkstange angeordnet ist und an.welcher im oberen und unteren Teil je eine Vorrichtung zum Ankuppeln an den Rollstuhl befestigt ist. Die Vorrichtungen zum Ankuppeln an den Rollstuhl können'vorzugsweise aus je einem quer zur Bedienungsstange verlaufenden Führungsrohr mit in diesem beidseitig angeordneten, teleskopartig verschiebbaren Stäben mit Bolzen bestehen, welche in entsprechende Oeffnungen am Rollstuhl einführbar sind.
- Der erfindungsgemässe Zusatzantrieb hat in'erster Linie den Vorteil, dass er sich in einfacher Weise an beliebige Rollstühle verschiedenster Breite ankuppeln lässt, wobei eine einwandfreie Verbindung erreicht wird. Er zeichnet sich ferner durch eine gute Steuerbarkeit und eine unabhängige Bodenberührung gegenüber dem Rollstuhl aus, wodurch eine gute Adhäsion der Antriebsräder gewährleistet wird.
- Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist nachstehend anhand der Figuren der Zeichnung näher erläutert Es zeigen: Fig 1 eine Seitenansicht des Zusatzantriebs Fig 2 eine Vorderansicht des Zusatzantriebs Fig.3 eine Draufsicht auf den Zusatzantrieb Fig 4 eine perspektivische Darstellung der Vorrichtungen zur Ankupplung an den Rollstuhl Der dargestellte Zusatzantrieb besteht aus einem Gestellt 1, welches aus einem Support li für die Batterie 2, einem Befestigungsrahmen l't mit nicht dargestellten Lagern für die Achse der Antriebsräder 3, 3i und einer senkrecht zur Radachse verlaufenden Bedienungsstange 4, an welcher der Motor 5 für den Radantrieb befestigt ist. Bn der Bedienungsstange 4 ist das eine nicht dargestellte, stufenlose elektronische Steuerung für den Motor 5 enthaltende Gehäuse 7 befestigt. Am freien Ende der Stange 4 ist die Lenkstange 8 befestigt, an welcher zur Bedienung der Motorsteuerung ein Drehgriff 8' angebracht ist, von welchem ein Bowdenzug 7' in das Gehäuse 7 führt.
- Am unteren und oberen Teil der Bedienungsstange' 4 sind die beiden Vorrichtungen 9, 9' zum Ankuppeln an den Rollstuhl befestigt. Wie aus den Figuren 2, 3, 4 ersichtlich ist, besteht jede dieser Vorrichtungen aus einem Führungsrohr 10, in welches die Stäbe II, 11' eingeführt und in Rohr 10 teleskopartig verschiebbar sind. Die Stäbe 11, 11' weisen ferner axiale Borrungen auf, in welchen die Bolzen 13, 13' befestigt sind.
- Die Verschiebung der Stäbe 11, 111 erfolgt mittels der Kurbelscheibe 14 über das Verbindungsgestänge 14, 14". Letzteres ist in Figur 4 der besseren Uebersichtlichkeit halber weggelassen. Mittels der Feststellschraube 12 können die Stäbe 11, 11' jeweils in ihrer Position fixiert werden. Auf diese Weise können die Ankupplungsvorrichtungen zentrisch den verschiedenen Breiten der Rollstühle angepasst werden.
- Die untere Ankupplungsvorrichtung 9 ist mittels der Stäbe 15, 15' starr an der Bedienungsstange 4 befestigt und die Bolzen 13, 13' werden beim Ankuppeln in je eine an der nicht dargestellten Hinterachse des Rollstuhles angebrachte Schlitzplatte 16, 16' eingeführt. Durch die Schlitze ist ein gleichmässiger Druck der Antriebsräder auf die Strasse auch bei unebenem Gelände gewährleistet.
- Die obere Ankupplungsvorrichtung 9' ist so angeordnet, dass eine Verbindung an den Stossgriffen des Rollstuhles erfolgt.
- Dies ist notwendig, weil der Rollstuhl mit dem Patienten manchmal über Treppenabsätze hochgekippt werden muss, wobei bei dieser Kippbewegung eine nicht unbedeutente Belastung auftritt.
- Für die Ankupplung sind hier die gelochten Platten 17, 17' mittels der Klemmrohre 18, 18'-im Innern der-Stossgriffe 19, 19' des Rollstuhles befestigt.
- Die Bedienungsstange 4 des Zusatzantriebs besteht, wie aus Figur 1 ersichtlich ist, aus drei Teilen, nämlich einem mit dem Gestell 1 verbundenen Rohstück 4', einer in diesem fest montierten Stange 4" und einem längs der letzteren teleskopartig verschiebbaren Rohrstück 4'dz, welches mittels der Feststellschraube 6 in jeder beliebigen Stellung fixierbar ist. Auf diese Weise kann die Länge der Bedienungsstange 4 an die Höhe der Stossgriffe 19, l9' der verschiedenen Rollstühle angepasst werden.
- Das Führungsrohr 10 der oberen Ankupplungsvorrichtung 9' ist ferner an zwei um die auf der Bedienungsstange 4 sitzenden Achse 20 schwenkbaren Arme 21, 21' befestigt.
- Dadurch wird ein freies Spiel des Zusatzantriebs gegenüber dem Rollstul gewährleistet.
- Der erfindungsgemässe Zusatzantrieb kann nicht nur, wie anhand des Ausführungsbeispiels dargestellt, von hinten am Rollstuhl angekuppelt werden, sondern es ist auch möglich, diesen Antrieb als Zugfahrzeug zu benützen, welches vom Patienten selbst bedienbar ist.
Claims (6)
- Patentansprüche 1) Zusatz-Elektroantrieb für Krankenrollstühle, gekennzeichnet durch ein Gestell (1) zur Aufnahme der Antriebsbestandteile und zu beiden Seiten des Gestells auf einer gemeinsamen Achse angeordneten Antriebsrädern (3, 3;), wobei das Gestell eine senkrecht zur Achse der Antriebsräder verlaufende Bedienungsstange (4) aufweist, an deren oberem Ende eine Lenkstange (8) angeordnet ist und an welcher Stange im oberen und unteren Teil je eine Vorrichtung (9, 9') zum Ankuppeln an den Rollstuhl befestigt ist.
- 2) Zusatzantrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ankupplungsvorrichtungen (9, 9') aus 3e einem quer zur Bedienungsstange (4) verlaufenden Führungsrohr (10) mithin diesem beidseitig angeordneten, teleskopartig verschiebbaren Stäben (11, 11') besteht, deren freie Enden in entsprechende Oeffnungen am Rollstuhl einführbar sind.
- 3) Zusatzantrieb nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass an den Enden der teleskopartig verschiebbaren Stäbe (11, 11') je ein Bolzen (13, 13') angebracht ist, deren Abmessungen den Bohrungen bzw. Schlitzen der am Rollstuhl befestigten Platten für die Ankupplung entsprechen.
- 4) Zusatzantrieb nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass zur teleskopartigen Verschiebung der Stäbe (11, all') im Führungsrohr (10) eine Kurbelscheibe (14) mit einem Verbindungsgestänge (14', 14") vorhanden ist.
- 5) Zusatzantrieb nach den Ansprüchen 2 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die im Führungsrohr (10) teleskopartig verschiebbaren Stäbe (11, 11') mittels einer Feststellschraube(123 fixierbar sind.
- 6) Zusatzantrieb nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Führungsrohr (10) der oberen Ankupplungsvorrichtung (9') an zwei um die auf der Bedienungsstange (4) sitzenden Achse-(20) schwenkbaren Armen (21, 21') befestigt ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH773580A CH641667A5 (de) | 1980-10-16 | 1980-10-16 | Zusatz-elektroantrieb fuer krankenrollstuehle. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3139295A1 true DE3139295A1 (de) | 1982-06-16 |
Family
ID=4329690
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19813139295 Withdrawn DE3139295A1 (de) | 1980-10-16 | 1981-10-02 | Zusatz-elektroantrieb fuer krankenrollstuehle |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH641667A5 (de) |
| DE (1) | DE3139295A1 (de) |
Cited By (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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-
1980
- 1980-10-16 CH CH773580A patent/CH641667A5/de not_active IP Right Cessation
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1981
- 1981-10-02 DE DE19813139295 patent/DE3139295A1/de not_active Withdrawn
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| CH641667A5 (de) | 1984-03-15 |
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