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DE3138643A1 - Ladevorrichtung fuer lastfahrzeuge - Google Patents

Ladevorrichtung fuer lastfahrzeuge

Info

Publication number
DE3138643A1
DE3138643A1 DE19813138643 DE3138643A DE3138643A1 DE 3138643 A1 DE3138643 A1 DE 3138643A1 DE 19813138643 DE19813138643 DE 19813138643 DE 3138643 A DE3138643 A DE 3138643A DE 3138643 A1 DE3138643 A1 DE 3138643A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
turntable
loading
vehicle
loading device
trucks
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19813138643
Other languages
English (en)
Inventor
Klaus Dipl.-Ing. Dr.-Ing. 4300 Essen Hack
Werner Scherf
Werner 5600 Wuppertal Scherf
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HEMSCHEIDT INDUSTRIEANLAGEN GM
Original Assignee
HEMSCHEIDT INDUSTRIEANLAGEN GM
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by HEMSCHEIDT INDUSTRIEANLAGEN GM filed Critical HEMSCHEIDT INDUSTRIEANLAGEN GM
Priority to DE19813138643 priority Critical patent/DE3138643A1/de
Publication of DE3138643A1 publication Critical patent/DE3138643A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60PVEHICLES ADAPTED FOR LOAD TRANSPORTATION OR TO TRANSPORT, TO CARRY, OR TO COMPRISE SPECIAL LOADS OR OBJECTS
    • B60P1/00Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading
    • B60P1/48Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading using pivoted arms raisable above load-transporting element
    • B60P1/483Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading using pivoted arms raisable above load-transporting element using pivoted arms shifting the load-transporting element in a fore or aft direction

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Loading Or Unloading Of Vehicles (AREA)

Description

  • Beschreibung:
  • Die Erfindung betrifft eine Ladevorrichtung für Lastfahrzeuge gemäß dem Oberbegriff des Hauptanspruches.
  • Aus der DE-OS 25 37 228 ist eine Vorrichtung zum Be- und Entladen von Lastfahrzeugen mit Behältern od. dgl. Lasten bekannt, mit der jeweils die Behälter vom Erdboden oder von einer Rampe aufgenommen, über das rückwärtige Fahrzeugende geschwenkt und auf der Ladefläche des Fahrzeugs abgesetzt bzw. in umgekehrter Reihenfolge aufgenommen werden können. Dazu sind am rückwärtigen Ende des Fahrzeugrahmens beidseitig der Ladefläche zwei Lademasten an parallel zu den Radachsen verlaufenden Schwenkachsen angelenkt, wobei jeder Lademast aus einem Hauptarm und einem von diesem getragenen Nebenarm gebildet wird. Die Schwenkbewegung der Lademasten wird durch daran angelenkte hydraulische Hubzylinder bewirkt. Zur Stabilisierung des Fahrzeugs während des Be- und Entladevorgangs werden auf den Erdboden absenkbare Stützfüße verwendet, die an am -Fahrzeugrahmen gelagerten Auslegern befestigt sind. Mit dieser Ladevorrichtung kann der Behälter jedoch nur über das Fahrzeugheck aufgenommen bzw. abgesetzt werden. Folglich muß das Fahrzeug mit dem Heck bis an den Behälter bzw. an die Entladestelle herangefahren werden, und es ist kaum möglich, den Behälter beispielsweise auf öffentlichen Verkehrsstraßen am Straßenrand vorübergehend abzusetzen, weil dadurch der Durchgangsverkehr während der Rangierbewegungen des Ladefahrzeugs und durch den Ladevorgang selbst erheblich behindert werden würde.
  • Bekannt sind auch Be- und Entladevorrichtungen für Lastfahrzeuge, mit denen die Lasten quer zur Fahrzeuglängsachse geladen werden (DE-AS 17 55 332). Dazu sind durch Kolben-Zylinder-Einheiten angetriebene Ladegeräte quer zur Fahrzeuglängsachse schwenkbar am Fahrzeug angelenkt. Zur Stabilisierung des Fahrzeugs während des Ladevorgangs sind quer zur Längsachse des Fahrzeugs teleskopartig ausziehbare Stützschienen mit schwenkbaren Klappstützen vorgesehen.
  • Mit dieser Vorrichtung können die Lasten ebenfalls nur nach jeweils einer Seite, nämlich zu den Längsseiten, abgesetzt bzw.
  • von da aufgenommen werden.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Ladevorrichtung für Lastfahrzeuge zu schaffen, welche die Lasten weitgehend unabhängig von der jeweiligen Rangierstellung des Fahrzeugs aufnehmen, auf der Ladefläche absetzen, stapeln und stauen sowie entsprechend entladen kann.
  • Diese Aufgabe wird mit den im Kennzeichen des Hauptanspruches angegebenen Mitteln gelöst. Die vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung ist Gegenstand der Unteransprüche.
  • Die erfindungsgemäße Ladevorrichtung ist drehbar auf dem Fahrzeug angeordnet, so daß die Lasten innerhalb des Schwenkbereichs von drei Seiten des Fahrzeugs aufgenommen und wieder abgesetzt werden können. Das Fahrzeug kann daher weitgehend unabhängig von der Absetzstelle der Last entsprechend den jeweiligen örtlichen Gegebenheiten in die jeweils günstigste Rangierstellung gebracht werden und den Ladevorgang ausführen. So können beispielsweise Parklücken an öffentlichen Verkehrs straßen zum Abstellen des Fahrzeugs genutzt werden, wenn die Last am Straßenrand abgesetzt werden kann, ohne daß der Durchgangsverkehr gestört wird. Der Ladevorgang kann aber auch in Einfahrten oder anderen beengten Stellen ausgeführt werden, weil das Fahrzeug in weitgehend beliebiger Stellung an die Absetzstelle herangefahren werden kann. Besonders vorteilhaft ist es, daß die aufgenommene Last über das rückwärtige Ende des Drehtisches in eine solche Stellung eingeschwenkt wird, daß sie sich während des Drehvorganges mit ihrem Schwerpunkt im wesentlichen zentrisch zur Drehachse des Drehkranzes befindet. Dadurch wird vermieden, daß während des Drehvorganges Kippmomente auf das Fahrzeug einwirken.
  • Sie wird unmittelbar auf dem Drehtisch abgesetzt. Die Lasten werden durch Fördermittel, die sich auf dem Drehtisch und auf der Ladefläche des Fahrzeugs, ggf. auch auf einem mitgeführten Anhänger befinden, in der Längsachse des Fahrzeugs transportiert und gestaut.
  • Auf dem Drehtisch können auch Lasten übereinander gestapelt und so gestaut werden. Die Ladevorrichtung ist in ihrem konstruktiven Aufbau einfach ausgeführt und relativ leicht, so daß die Nutzlast des Fahrzeugs durch das Gewicht der Ladevorrichtung nur wenig beeinträchtigt wird.
  • Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigen Fig. 1 ein Lastfahrzeug mit einer Ladevorrichtung zum Be- und Entladen von Containern in beladenem Zustand in Seitenansicht, Fig. 2 das Lastfahrzeug gem. Fig.1 beim Entladen eines Containers, Fig. 3 den Lastabsetzbereich der auf einem Drehtisch angeordneten Ladevorrichtung in Draufsicht, Fig. 4 das beladene Lastfahrzeug in rückwärtiger Ansicht, Fig. 5 das Lastfahrzeug beim Beladen eines Anhängers in Seitenansicht.
  • Am Lastfahrzeug sind das Fahrgestell mit 1, das Führerhaus mit 2, der rückwärtige Aufbau mit 3 und der Anhänger mit 4 bezeichnet.
  • Geladen werden kompakte Lasten wie Container, Paletten, Fässer od.
  • dgl. Transportbehälter 5.
  • Das Ladegerät zum Be- und Entladen der Lasten ist im rückwärtigen Bereich des Fahrzeugs auf einem Drehtisch 6 angeordnet, der sich in der Ebene der Ladefläche befindet und mit einem Drehkranz 7 auf dem Fahrgestell 1 gelagert ist. Am rückwärtigen Ende des Drehtisches 6 ist beiderseits längsseitig je ein längenverstellbarer Lademast 8 angelenkt. Beide Lademasten 8 sind durch zwei jeweils am vorderen Ende des Drehtisches 6 angelenkte, hydraulisch verstellbare Schwenkzylinder 9 über das rückwärtige Ende des Drehtisches 6 verschwenkbar. An den freien Enden der Lademasten 8 ist jeweils ein Tragbalken 10 zur Aufnahme der Last 5 befestigt, die an dem Tragbalken 10 mit nicht dargestellten Verriegelungselementen befestigt ist.
  • Beim Einschwenken der Last 5 wird das Fahrzeug durch teleskopisch zur Fahrbahn absenkbare Stützfüße 11 stabilisiert, die an den Enden von zwei im Drehtisch 6 verlagerten und in rückwärtiger 12 Verlängerung des Drehtisches 6 ausfahrbaren Auslegern angebracht sind.
  • In der Ladeebene sind auf dem Drehtisch 6 und auf dem Fahrzeug aufbau 3 zwischen dem Führerhaus 2 und dem Drehtisch 6 in der Längsachse des Fahrzeugs verfahrbare Fördermittel 13 angeordnet. Dazu sind im dargestellten Ausführungsbeispiel von reversierbaren Antrieben angetriebene Rollenbahnen mit rechtwinklig zur Fahrzeuglängsachse angeordneten Rollen vorgesehen. Es können jedoch ebenso andere Stetigfördermittel wie Gurt- oder Kettenförderer verwendet werden.
  • Das auf dem Drehtisch 6 angeordnete Ladegerät 6 bis 10 ist um nahezu 3600 um die Drehachse des Drehkranzes 7 verdrehbar. Das Fahrzeug wird damit, wie nachstehend beschrieben, beladen.
  • Zur Aufnahme eines beispielsweise am Straßenrand abgestellten Transportbehälters 5 fährt das Fahrzeug längsseits an den Behälter heran.
  • Der motorisch angetriebene Drehtisch 6 dreht um ca. 900 zu der Seite, wo der Transportbehälter 5 abgestellt ist. Die Auslegerbals ken 12 werden bis nahe an den Transportbehälter ausgezogen und die 8 Stützfüße 11 auf den Boden abgesetzt. Die Lademasten werden mit den Schwenkzylindern 9 über das rückwärtige Ende des Drehtisches 6 ausgeschwenkt und in eine solche Stellung gebracht, daß der Transportbehälter 5 an den Tragbalken 10 verriegelt werden kann. Beim Zurückschwenken der Lademasten 8 wird der abgestellte Transportbehälter 5 angehoben und über das rückwärtige Ende des Drehtisches 6 6 eingeschwenkt. Dann wird der Drehtisch in die Richtung der Längsachse des Fahrzeugs gedreht. Dabei befindet sich die Last mit ihrem Schwerpunkt im wesentlichen zentrisch zu der senkrecht zur Fahrzeuglängsachse stehenden Drehachse des Drehkranzes 7. Die Last5 wird mittig auf dem Drehtisch 6 bzw. auf der auf dem Tisch angeordneten 13 Rollenbahn abgesetzt, damit in Fahrzeuglängsachse verschoben und gestaut.
  • An das Fahrzeug kann ein Anhänger 4 angekoppelt werden, dessen verschwenkbare Frontbordwand 14 in die Ebene der Ladefläche des Drehtisches 6 einschwenkbar und in dieser Stellung arretierbar ist.
  • Die Ladefläche der Frontbordwand ist ebenso wie die Ladefläche des Anhängers 4 mit angetriebenen Rollenbahnen oder einem entsprechenden Fördermittel 13 ausgerüstet. Der auf dem Drehtisch 6 angesetzte Transportbehälter 5 wird über die Rollenbahnen 13 nach hinten verschoben und auf dem Anhänger 4 gestaut.
  • Der Entladevorgang vollzieht sich in umgekehrter Reihenfolge analog zum Beladevorgang, wobei die Transportbehälter 5 im Drehbereich des Drehtisches 6 in weitgehend beliebiger Stellung zum Fahrzeug abgesetzt und wieder aufgenommen werden können. Der Ablauf der einzelnen, beim Be- und Entladevorgang nacheinander auszuführenden Steuerfunktionen kann durch eine hydraulische Folgesteuereinrichtung automatisiert werden.

Claims (5)

  1. Ladevorrichtung für Lastfahrzeuge Patentansprüche: adevorrichtung für Lastfahrzeuge zum Be- und Entladen von Lasten mit einem im rückwärtigen Bereich der Fahrzeugladefläche angeordneten Ladegerät, das an dem Fahrzeugaufbau angelenkte, durch hydraulisch verstellbare Schwenkzylinder schwenkbare Lademasten und einen daran befestigten Tragbalken zur Aufnahme der Last aufweist, wobei das Fahrzeug durch an Auslegern befestigte, teleskopisch absenkbare Stützfüße während des Be- und Entladevorganges stabilisiert ist, gekennzeichnet durch folgende Merkmale: a) im rückwärtigen Bereich und in der Ebene der Ladefläche ist ein mit einem Drehkranz (7) auf dem Fahrgestell (1) gelagerter Drehtisch (6) vorgesehen; b) das Ladegerät (8 bis 10) ist an dem Drehtisch (6) angelenkt; c) die mit dem Ladegerät (8 bis 10) aufgenommene Last (5) ist über das rückwärtige Ende des Drehtisches (6) schwenkbar und mit ihrem Schwerpunkt im wesentlichen zentrisch zu der senkrecht zur Fahrzeug-Längsachse stehenden Drehachse des Drehkranzes (7) drehbar und auf dem Drehtisch absetzbar.
  2. 2. Ladevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in Längsachse des Fahrzeuges verfahrbare Fördermittel (13) die Ladefläche auf dem Drehtisch (6) und auf dem Fahrzeugaufbau (3) zwischen dem Führerhaus (2) und dem Drehtisch (6) bilden.
  3. 3. Ladevorrichtung für Lastfahrzeuge mit Anhänger nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die verschwenkbare Frontbordwand (14) des Anhängers (4) in der Ebene der Ladefläche des Drehtisches (6) arretierbar und mit einem Fördermittel (13) versehen ist, wobei die Ladefläche des Anhängers gleichfalls ein Fördermittel (13) aufweist.
  4. 4. Ladevorrichtung für Lastfahrzeuge nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Fördermittel (13) aus Rollenbahnen mit reversierbaren Antrieben bestehen.
  5. 5. Ladevorrichtung für Lastfahrzeuge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die ausfahrbaren Auslegerbalken (13) mit den daran befestigten Stützfüßen (11) im Drehtisch (6) verlagert und in rückwärtiger Verlängerung des Drehtisches (6) ausfahrbar sind.
DE19813138643 1981-09-29 1981-09-29 Ladevorrichtung fuer lastfahrzeuge Withdrawn DE3138643A1 (de)

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