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DE3138460A1 - Fahrbarer kran mit transportwagen - Google Patents

Fahrbarer kran mit transportwagen

Info

Publication number
DE3138460A1
DE3138460A1 DE19813138460 DE3138460A DE3138460A1 DE 3138460 A1 DE3138460 A1 DE 3138460A1 DE 19813138460 DE19813138460 DE 19813138460 DE 3138460 A DE3138460 A DE 3138460A DE 3138460 A1 DE3138460 A1 DE 3138460A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
crane
undercarriage
load
crane boom
boom
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE19813138460
Other languages
English (en)
Inventor
Des Erfinders Auf Nennung Verzicht
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
LAMPERT DIETER
Original Assignee
LAMPERT DIETER
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by LAMPERT DIETER filed Critical LAMPERT DIETER
Priority to DE19813138460 priority Critical patent/DE3138460A1/de
Publication of DE3138460A1 publication Critical patent/DE3138460A1/de
Ceased legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C23/00Cranes comprising essentially a beam, boom, or triangular structure acting as a cantilever and mounted for translatory of swinging movements in vertical or horizontal planes or a combination of such movements, e.g. jib-cranes, derricks, tower cranes
    • B66C23/16Cranes comprising essentially a beam, boom, or triangular structure acting as a cantilever and mounted for translatory of swinging movements in vertical or horizontal planes or a combination of such movements, e.g. jib-cranes, derricks, tower cranes with jibs supported by columns, e.g. towers having their lower end mounted for slewing movements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Jib Cranes (AREA)

Description

  • BESCHREIBUNG
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Manipulieren von Lasten und zwar insbesondere zur Anwendung beim Transport von Werkstücken in Maschinenhallen unter beengten Platzverhältnissen.
  • Vorrichtungen dieser Art sind an sich in verschiedenster Art -im allgemeinen unter dem Begriff Kran - bekannt. Daneben gibt es für spezielle Anwendungen noch weitere Hebe- und/oder Transportgeräte wie Hubtische, Elektrozüge und ähnliche. Diesen genannten bekannten Konzeptionen ist im allgemeinen gemeinsam, daß zu manipulierende Lasten an einem Ort A mittels eines Hebegerätes auf ein Transportgerät gehoben werden, daß sie mit diesem Transportgerät zu einem Ort B verbracht werden, und daß sie hier über ein zweites Hebegerät wieder abgesetzt werden. Im allgemeinen bedeutet dies aber, daß mehr als eine Person mit demMsnipulieren der Last zu tun hat.
  • Es sind auch bereits Kleinkrane zur Anwendung in Maschinenhallen bekannt, mit denen ein und dieselbe Person eine Last handhaben kann. Bei den bekannten Geräten sind jedoch auf Grund der schlechten bzw. ungünstigen Hebelverhältnisse nur relativ geringe Traglasten möglich. Darüberhinaus schaukeln die Lasten am Kranhaken hin und her, was letztlich die Gefahr von Kollisionen und damit Zerstörungen in sich birgt.
  • Bekannt sind auch verfahrbare Hydraulikkrane, bei denen die Hebel- bzw. Kraftverhältnisse dadurch verbessert sind, daß die eigentliche Verfahreinheit im Bereich der Kranauslegerspitze eine Abstützung hat. Dies bedingt jedoch beim Betrieb in Maschinenhallen, daß unter den zu bedienenden Maschinen hinreiehender Freiraum zum Unterfahren der Verfahreinheit zur Verfügung steht.
  • Die der vorliegenden Erfindung zugrunde liegende Aufgabe besteht darin, eine Vorrichtung zum Manipulieren von Lasten anzugeben, mit der ein sicheres Heben (und Senken) einer Last möglich ist und die gleichzeitig als Transporteinheit benutzbar ist. Ein besonderes Ziel der Erfindung besteht darin, eine Vorrichtung dieser Art anzugeben, bei der die zu manipulierenden Lasten mit ein und demselben Gerät gehoben und transportiert werden können, wobei diese Lasten während des Transports auf dem Gerät abgelegt werden können und bezüglich der zulässigen Tragkraft keine Rücksicht auf den Abstand vom Kranturm genommen zu werden braucht.
  • Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß ein fairbarer Unterwagen mit einer Ablagefläche vorgesehen ist, daß der Unterwagen mit einem axial verdrehbaren Kranturm verbunden ist, der seinerseits einen horizontal verlaufenden Kranausleger trägt und daß das freie Ende des Kranauslegers mit Abstützmitteln verbindbar ist, und zwar derart, daß die gesamte Länge des Kranauslegers mit der maximal zulässigen Traglast beaufschlagbar ist.
  • Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen; die Einzelheiten werden im Folgenden an Hand der Zeichnungen näher erläutert.
  • Fig. 1 zeigt eine Vorrichtung der erfindungsgemäßen Art in Globalansicht; Fig. 2 zeigt eine Aufsicht auf die Darstellung von Fig. 1.
  • Kernpunkt der vorliegenden Erfindung ist einerseits ein verfahrbarer Unterwagen 11 und andererseits ein mit diesem nterwagen 11 verbundener Kran 20. Beide Elemente bilden in Kombination die erfindungsgemäße Vorrichtung, wobei als drittes wesentliches -Element noch eine Abstützung 30 hinzukommt, die dem Kran 20 die der zugrunde liegenden Aufgabe gemäße hohe Belastbarkeit verleiht.
  • Der Unterwagen besteht im einfachsten Fall aus einer stabilen, quaderförmigen Vierkant-Stahlrohrkonstruktion, die dem Unterwagen eine hohe Steifigkeit und Tragfähigkeit bei relativ geringem Eigengewicht gibt. Auf Grund der dem Unterwagen 11 obliegenden Aufgabe, eine Last verfahren zu können - und zwar in relativer Ruhe - weist dieser Unterwagen 11 Räder 12 auf, die vorzugsweise stirnseitig durch Lenkräder und hinten durch sogenannte Bockräder realisiert sind. Als Aolagefläche für eine Last Kann im allgemeinen eine einfache Holzplatte ausreicnen, die letztlich die obere Unterwagenseite bzw. Unterwagenebene definiert.
  • Gemäß der erfindungsgemäßen Konzeption der gesamten Vorricntung ist der Unterwagen 11 mit Aufnahme-, Führungs-und Abstützmitteln für den Kran 20 ausgestattet.
  • Diese genannten Eleinente bestehen primär aus einem Auflager 13, das im Bereich der unteren Unterwagenebene angeordnet ist. Das genannte Auflager 13 dient quasi als Fußpunkt für den Kran 20. Die Führngshü.lse 14, die im Bereich der oberen Unterwagenebene angeordnet ist, nimmt den Kranturm 21 des Krans 20 auf und erlaubt eine gewisse Höhenverstellung des Kranturms 21 bzw. des Krans 20 als Ganzes. Den Fußpunkt des Kranturms 21 und das Auflager 13 verbindet eine scherengitterartige Wagenheberkonstruktion 22, die die Auflagegegenkraft des Auflagers 13 auf den Kranturm 21 überträgt. Die genannte Führungshülse 14 für die Aufnanme und Höhenverstellbarkeit des Kranturms weist ein Klemmelement 15 auf, über welches der Kranturm 21tarretiert werden kann.
  • Im Bereich des oberen Endes des Kranturms 21 ist ein Kranausleger 22 befestigt, der horizontal nach Art eines Lautkatz-Auslegers vom Kranturm 21 absteht und das eigentliche Ijastheoelement trägt. Je nach spezieller Ausbildung des Kranauslegers 22 ist auch das genannte Lasthebelement konzipiert. Im dargestellten Ausführungsbeispiel besteht dieser Kranausleger 22 aus einem Profilstab, längs dem nach Art eines Laufkatz-Auslegers ein Führungsschlitten 23 verfährs. Dieser umfaßt einen Flaschenzug, mit dem ein Lasthaken 24 auf- und abgefahren werden kann. Der genannte Kranausleger 22 ist - wie in Fig. 1 dargestellt - mittels einer vom Ende des Kranturms 21 zur Spitze Qes ranauslegers 22 reichenden Zugstange 25 abgespannt.
  • Gemäß der der Erfindung zugrunde liegenden Aufgabe soll die Belastung an der Spitze des Kranauslegers 22 den gleichen Wert annehmen zw. erreichen können, wie im Bereich des Fußes aieses Kranauslegers 22. Hierzu ist die Spitze des Kranauslegers 22 mit einer Abdeckkappe 26 verbunden, über die eine kraft- und ggf. formschlüssige Verbindung mit Abstützzitteln 30 erreichbar ist. Bei dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel sind diese Abstützmittel durch eine Stützsäule 31 realisiert, die inrerseits am Boden aufsteht und funktionell als Auflagepunkt für die Abdeckkappe 26 am Ende des Kranauslegers 22 dient. Bei geeigneten räumlichen Verhältnissen kann sich die Spitze des Kranauslegers 22 mit der Abdeckkappe 26.
  • auch über eine in Höhe des Kranauslegers sonstwie fixierte Konsole abstützen. Diese Mögliciikeit ist in Fig. 1 schematisch angedeutet. (siehe Position 32) In Eig. 2 ist der Unterwagen 11 zu sehen, an dem seitlich in der Führungshülse geführt ünd am Auflager abgestützt der Kranturm 21 ;nit dem Kranausleger 22 angeordnet ist. Durch Pfeile X ozw. Y ist hier angedeutet, daß der Kranausleger 22 um die Achse des Kranturms 21 geschwenKt werden kann. Damit läßt sich beim Verfahren der ganzen Einheit die Breite der Transport-Vorricatung auf ein vertretbares Maß reduzieren. Eine besondere Ausgestaltung des erfindungsgemäß konfigurierten Krans 20 besteht darin daß der Kranausleger 21 abklappbar ausgebildet ist.
  • Unter Hinweis auf Fig. 1 wird die Funktionsweise der erfindungsgemäßen Vorrichtung erläutert. Es ist ein Maschinengestell 40 dargestellt, auf dem ein Werkstück (Last) 41 ruht. Diese Last soll nunmehr zu einem anderen Ort verfahren werden.
  • Die erfindungsgemäße Vorrichtung wird zunächst zum Einsatz ort - d. i. die dargestellte Maschine - gefahren, wobei im allgemeinen die Stützsäule auf dem Unterwagen aufliegt. Am Einsatzort angekommen wird die Stützsäule durch Heben und Senken des Kranturms eingefahren. Damit ist die Vorrichtung betriebsbereit - die Maschine einschließlich Last wird von einer Art Portalkran überbrückt. Mit dem eigentlichen Lasthebeelement wird nun in eine Position verfahren, in der der Lasthaken an der Last angreifen kann. Die Last wird gehoben und mittels Führungsschlitten des Lasthebeelements zum Kranturm hin verfahren. Die Last wird sodann auf der Ablagefläche des Unterwagens abgelegt. Nunmehr wird die Stiitzsäule wieder entfernt und der Kranausleger um die Krantarmachse geschwenkt. Die arretierten Räder des Unterwagens werden entriegelt und der Wagen wird mit der Last (und der Stützsäule) an den neuen Einsatzort gebracht. In vorteilhafter Ausgestaltung der erfindungsgemäi3en Vorrichtung ist das Lasthebelement bzw. der Führungsschlitten so konzipiert, daß beim Heben und Senken der Last und beim Verfahren der gesamten Vorrichtung keine Horizontalbewegung am Kranausleger möglich ist. Der Führungsschlitten ist verriegelbar.
  • Alles in allem soll nochmals bemerkt werden, daß mit der vorgeschlagenen Vorrichtung ein Hebe- und Transportgerät zur Verfügung steht, das auch schwerste Lasten unter engsten Platzverhältnissen sicher hebt und transportiert. Dabei kann an jedem Punkt des Kranauslegers die maximal zulässige Last kippsicher manipuliert werden.
  • B E Z U G S Z E I C H E N L I S T E:
    10
    #
    11
    Unterwagen 12 Räder 13 Auflager 14 Führungshülse 15 Klemmelement 20 Kran 21 Kranturm 22 Wagenheberkonstruktion 23 Führungsschlitten 25 Zugstange 26 Abdeckkappe 30 Abstützmittel 31 Stützsäule 40 Maschinengestell 41 Werkstück/Last
    X
    #
    Y
    Schwenkrichtung für den Kranturm

Claims (3)

  1. Fahrbarer Kran mit Transportwagen P A T E N T A N S 1' R Ü C H E 1. Vorrichtung zum Manipulieren von Lasten, insbesondere zur Anwendung beim Transport von Werkstücken in Maschinenhallen unter beengten Platzverhältnissen, dadurch gekennzeichnet, daß ein fahrbarer Unterwagen (11) mit einer Ablagefläche für diu Last (41) vorgesehen ist, daß der Unterwagen (11) mit einem axial verdrehbaren Kranturm (21) verbunden ist, der seinerseits einen horizontal verlaufenden Kranausleger (22) trägt, und daß das freie Ende des Kranauslegers (22) mit Abstützmitteln verbindbar ist, und zwar derart, daß die gesamte Länge des Kranauslegers (22) mit der maximal zulässigen Traglast beaufschlagbar ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kranturm (2 1) höhenverstellbar angeordnet ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Unterwagen (11) stirnseitig zwei Lenkrollen und hinten zwei Bockrollen aufweist (Räder 12).
    4, Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das freie Ende des Kranauslegers (22) mit einer am Boden aufstehenden Stützsäule (31) verbindbar ist.
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