DE3138159A1 - Verfahren und vorrichtung zur (gamma)-transmissionsanalyse von mehrkomponenten-gemischen in gegenwart grobkoerniger komponenten - Google Patents
Verfahren und vorrichtung zur (gamma)-transmissionsanalyse von mehrkomponenten-gemischen in gegenwart grobkoerniger komponentenInfo
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Description
« rf W tr f» *»·*
Beschreibung; !
Die Erfindung betrifft ein Verfahren der im Oberbegriff des
Anspruches 1 angegebenen Art 'sowie Vorrichtung zur Durchführung derselben.
Anspruches 1 angegebenen Art 'sowie Vorrichtung zur Durchführung derselben.
Der strömungstechnische Transport durch RohrleitUMcfejfi ist
eine sehr vorteilhafte Fördermethode, nicht nur für Gase
oder Flüssigkeiten, sondern auch für Feststoffe. Aufgrund
eine sehr vorteilhafte Fördermethode, nicht nur für Gase
oder Flüssigkeiten, sondern auch für Feststoffe. Aufgrund
vieler'.'Vorteile, wie Einfachheit, Umweltfreundlichkeit,
Witterungsunabhängigkeit, Wartungsfreundlichkeit u.a. hat ·■ sich der hydraulische Transport von Feststoffen in den letzr ten Jahrzehnten sehr verbreitet und erlangt zunehmende Be- -! deutung. Die größte Bedeutung kömmt dem hydraulischen Transport von Rohstoffen über große Entfernungen zu., wie z.B. bei dem Transport von Erzen und Kohle über weite Landstrecken oder beim zukünftigen Abbau mariner Rohstof flagerstjätten (Manganknollen, Erzschlämme u.a.) in der Tiefsee. Im Vergleich zu allen konkurrierenden Fördersystemen verspricht der hydraulische Feststofftransport bei großen Fördermengen und -strecken bezüglich der spezifischen Transportkosten interessante wirtschaftliche Aspekte. Eine Voraussetzung für die Zuverlässigkeit und Wirtschaftlichkeit der Förderanlagen .ist die Kontrolle ; und .Opt iinierung der Transportparameter. .."' · * ·
Witterungsunabhängigkeit, Wartungsfreundlichkeit u.a. hat ·■ sich der hydraulische Transport von Feststoffen in den letzr ten Jahrzehnten sehr verbreitet und erlangt zunehmende Be- -! deutung. Die größte Bedeutung kömmt dem hydraulischen Transport von Rohstoffen über große Entfernungen zu., wie z.B. bei dem Transport von Erzen und Kohle über weite Landstrecken oder beim zukünftigen Abbau mariner Rohstof flagerstjätten (Manganknollen, Erzschlämme u.a.) in der Tiefsee. Im Vergleich zu allen konkurrierenden Fördersystemen verspricht der hydraulische Feststofftransport bei großen Fördermengen und -strecken bezüglich der spezifischen Transportkosten interessante wirtschaftliche Aspekte. Eine Voraussetzung für die Zuverlässigkeit und Wirtschaftlichkeit der Förderanlagen .ist die Kontrolle ; und .Opt iinierung der Transportparameter. .."' · * ·
In der DE-AS 26 22 175 wird ein Verfahren beschrieben, das die
berührungslose Bestimmung der wichtigsten Förderstromparameter wie z.B. Raumkonzentrationen einzelner oder mittlerer Dichte ;
gestattet.
(ΐ, ■'■■
Λ *.
' 3130159 S \-:"Vi \:'\-r\ -i ■ ■ "
Das Verfahren beruht im wesentli'CWe'n* auf*de"i Tafsatrhe, daß
für zwei Substanzen (p und q) mit hinreichend verschiedener mittlerer Ordnungszahl Z das Verhältnis der Gammaabsorptionskoeffizienten
y im Bereich kleiner Gammaenergien bis etwa 1.5 MeV eine ausgeprägte Energieabhängigkeit aufweist. Auf
diese Weise ist es möglich, die beiden unbekannten Kompohentenanteile
bzw. die Raumanteile dieser Komponenten vp und Vq über die Messung der Intensitäten J mit und ohne absorbierenden
Körper bei zwei verschiedenen Gammaenergien (E^ , .E2).'
aus zwei Gleichungen eindeutig zu bestimmen. Da im allgemeinen
die Meßgeometrie fest und damit die Transmissionsweglänge L im durchstrahlten Medium konstant is-t., ergibt sich als.-Nebenprodukt
die dritte Komponente aus der Randbedingung, daß die Summe der drei räumlichen Anteile I00 % betragen muß. Bei Anwendungen
in der hydraulischen Fördertechnik ist die dritte Komponente Wasser (w) oder eine andere Flüssigkeit, die im
allgemeinen den Raum im Förderrohr einnimmt, den die Feststoffkomponenten
ρ und q freilassen. Es ist in diesem Falle zweckmäßig, nicht die absorberfreie (Vakuum-) Intensität,
sondern di>s Intensität J der Gammastrahlung für feststofffreies
Wasserfeder ein anderes Fördermedium) als Bezugsgröße
zu wählen· Damit haben die beiden Transmissionsg!Eichungen '
für die Energien E- und E5 die Form
t J1
Jwl
Jw2
mit vp + vq + vw = 1. (3)
Auflösung nach ν und v ergibt
vp
vq = (LN) 1[lnt1(yp2-liw2)-lnt2(yprywl)] (5)
Die beiden Gammalinien können hierbei in vorteilhafter Weise
das Meßvolumen in gemeinsamer Strahlachse durchlaufen und somit exakt dieselben Volumenanteile erfassen. Unterschiedliche
Körperstrukturen, die. bei Transmission mit den !beiden Linien an unterschiedlichen Stellen zu Inhomogenitätsfehlern führen
würden, stören somit nicht.
Selbstverständlich ist dieses Verfahren auch auf mehr als
drei Komponenten anwendbar. Es ist dann für jede -zusätzliche Komponente eine weitere Gammalinie erforderlich. In der Berechnung ergibt sich jeweils eine' weitere Transmissionsgleichung. ·
drei Komponenten anwendbar. Es ist dann für jede -zusätzliche Komponente eine weitere Gammalinie erforderlich. In der Berechnung ergibt sich jeweils eine' weitere Transmissionsgleichung. ·
Andere, weniger genaue Verfahren der Gamma-Äbscrptiometrie
benutzen zur Kontrolle des Förderstromes nur eine Gamma-Energie, vorzugsweise unter Anwendung des einfachen
Lambert-Beerschen Gesetzes, oder durchstrahlen das Meßvolumen nicht auf gemeinsamer, sondern getrennter Strahlachse.
(J.S. Watt und W,J. Howarth, IAEA-Bericht Helsinki 1972,
IAEA/SM-159/1).
Allen Verfahren ist gemeinsam, daß implizit die Homogenität des Mehr-Komponenten-Gemisches innerhalb des Meßvolumens
vorausaesetzt wird, d.h. daß der Einfluß der Teilchenqrößen vernachlässiat werden kann. In den Fällen iedoch, in denen
die Teilchenarößen endlich sind (z.B. Rohkohle, Kies oder
Manqanknollen), kann die Analyse von der Realität abweichende Eraebnisse liefern, denn aufqrund der Nichtlinearität des
Schwächunqsqesetzes für Gammastrahlung werden die aus den Transmissionsgleichungen ermittelten Meßdaten systematisch
verfälscht.
Zur Verdeutlichung dieser Tei lchengrößen-Problemati)<
wird anhand der Fig. 1 a u. b ein Gedankenmodell konstruiert. Einfachheitshalber
wird ein Zweikomponentengenüsch aus den Stoffen
A und B angenommen, wobei die eine Komponente A die Gammastrahlung
völlig absorbieren soll und die andere Komponente B vollkommen durchlässige ist. Im Falle eines homogenen Gemisches
in Fig. 1a werden aufgrund der völligen Absorption durch die
Komponente A keine Gammaquanten durchgelassen, was durch das
sog. "Sandwich-Modell" richtig dargestellt wird. Dagegen
besteht im Falle eines inhomogenen Gemisches (Fig. Ib) ;
immer eine endliche Wahrscheinlichkeit, daß nur ein Teil
der Gammastrahlung absorbiert wird, im Gegensatz zur völligen Absorption im erstgenannten Fall. Die Darstellung :
durch das Sandwich-Modell liefert dabei ein falsches Bild. Aus diesem Gedankenmodell ist ersichtlich, daß man trotz5
gleicher Raumkonzentrationen in beiden Gemischen in den Fällen des homogenen und inhomogenen Gemisches unterschiedliche
Restintensitäten messen wird. Die Inhomogenität liefert" dementsprechend - örtlich gesehen - je nach Vorhandensein und
Konstellation sowie Größe der grobkörnigen Teilchen eine stark unterschiedliche Absorption des GammastrahE. Daher ist
das nur für homogene Gemische streng geltende Sandwich-Modell nicht ohne weiteres zu verwenden.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht daher darin,
ein Verfahren und eine Vorrichtung der eingangs genannten Art so zu verbessern, daß auch Teilchengrößen-Einfluß erfaßt
und trotz endlicher Partikelgrößen richtige Resultateerzielt werden. "^
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit den Merkmalen des
Kennzeichnungsteils des Anspruches 1 gelöst.
Mit den Figuren 2 a- c, 3ä, b, 4 - 7 ist die Erfindung
im folgenden beispielsweise dargestellt.
■■. ι
Erfindungsgemäß wird das Mehrkomponentengemisch 1, das
eine oder mehrere grobkörnige Komponenten 2 enthält und in der Leitung 8 geführt wird, gleichzeitig oder nacheinander
mit einer oder mehreren Ganunaquellen 3, 4 unterschiedlicher
Energie, ggf. unter Anwendung geeigneter Kollimatoren 5,
bestrahlt und die durchgelassene Strahlung mit einem oder
; mehreren hintereinander bzw. nebeneinander angeordneten
Detektoren 6, 7 auf gemeinsamer (Figur 2a - c) oder getrennter
(Figur 2d) Strahlachse erfaßt. Da im allgemeinen die Meßgeometrie fest ist, ist die Transmissionsweglänge L
im durchstrahlten Medium konstant und bekannt. Durch Auflösung
der Transmissionsgleichungen yon der Form der Gleichungen (1),
(2) werden die gemessenen Transmissionen bezüglich der Volumenanteile
oder der mittleren Geinischdichte ausgewertet. Zur Berücksichtigung des Partikelgrößen-Einflusses werden dabei
jedoch erfindungsgemäß die gemessenen Transmissionswerte t
oder die Produkte aus Volumenanteil ν und Absorptionskoeffizient u der grobkörnigen Komponenten 2, vermindert
ι um den Absorptionskoeffizienten des Restgemisches u , oder
die Volumenanteile νΌ der grobkörnigen Komponenten 2 oder
die Absorptionskoeffizienten νΌ der grobkörnigen .Komponenten
2, vermindert um den Absorptionskoeffizienten u des
Restgemisches, oder die Absorptionskoeffizienten Vp der
grobkörnigen Komponenten 2 mit Hilfe von Korrekturfunktionen
transformiert. Die Radien r der Partikel sind entweder bekannt
oder werden, wie weiter unten beschrieben, mit der gleichen oder einer parallelen Meßvorrichtung bestimmt. Die Korrektur-
funktionen werden erfindungsgemäß aus einer Partikelgrößenabhängigen
Transmissionsformel durch Koeffizientenvergleich mit den für .homogene Gemische gültigen Transmissionsgleichungen
abgeleitet.
Figur 2 a zeigt schematisch eine Meßvorrichtung mit nur
einer Gammaquelle 3 und nur einem Detektor 6. Sie ist nach dem obigen Verfahren geeignet, näherungsweise die mittlere
Gemischdichte eines Gemisches mit grobkörnigen Anteilen zu bestimmten. In Fig. 2b werden zwei Quellen 3, 4
verwendet, und die Gammastrahlung mit gleicher Strahlachse ' · wird mit nur einem Detektor 6 nachgewiesen. Sie wird
spektroskopiert, um die beiden Transmissionswerte zu trennen.
Die Vorrichtung gestattet die Bestimmung der Volumenanteile ■
eines Dreikomponentengemisches mit grobkörnigen Anteilen und eine präzisere Bestimmung der mittleren Gemischdichte
als die Anordnung in Fig. 2a. Das gleiche wie die Vorrichtung nach Fig. 2b leistet eine Meßvorrichtung der Art in Fig. 2c.
Hier werden Detektoren 6, 7 verwendet, die jeweils nur für eine der verwendeten Gammaenergien (2.B. 6o keV/ 662 keV) wesentliche
Empiindlichkeit aufweisen. Die Vorrichtungen in Fig. 2b
und 2c benutzen zwei Quellen 3, 4 ,verwenden aber eine gemeinsame
Strahlachse. Fig. 2d zeigt eine Meßanordnung mit getrennter Strahlachse. '·
(Die Partikelgrößen-abhängige Transniissionsfonnel hat
erfindungsgemäß bevorzugt die Form
• t(r) = [|v{G(r)-1} + 1]7rexp[-iigL] (7)
G(r) =
(Cr)
C = -2(p-Pg
Dabei ist r der Partikelradius, ν der Volumenanteil, L die Transmissionslänge
/ ν der Absorptionskoeffizient der grobkörnigen Komponente
und μ der Absorptionskoeffizient für das Restgemisch
(ohne die grobkörnige Komponente). Die Beziehung läßt sich wie folgt verdeutlichen: Betrachtet werde
der Einfachheit halber ein Gemisch bestehend aus einer grobkörnigen Komponente und einem (homogenen) Restgemisch.
Dann ergibt sich durch Integration für die mittlere Schwächung der Gammastrahlung über den Partikelquerschnitt
längs eines Weges.2r
t = G(r)exp[-u 2rJ .
Berücksichtigt man nun das Gesamtvolumen des heterogenen
Gemisches (Transmissionslänge L) sowie die gegenseitige Abschattung der Partikel, so laßt sich ausgehend von
Gl. do) durch Vielfach-Integration und mit den Regeln
der Kombinatorik in Form der Gl. (7) erstmalig eine
feilchengrößen-abhsngige Beziehung für die Transmission
angeben, die eine gute Näherung darstellt. Sie läßt sich
durch Einsetzen der relevanten Größen auf beliebige Ge- ,
mische ausdehnen. So ergibt sich z3. aus Gleichung (7) für den ■
wichtigen Fall eines Dreikomponentengemisches mit den
Komponenten j = ρ, q, w (p grobkörnig) und Lu- = ui - v,.
auf die dritte Komponente normiert
L
t(r) = [|vp{G(r)-1}+1]2rexp[-L Zg—öpq] (11)
t(r) = [|vp{G(r)-1}+1]2rexp[-L Zg—öpq] (11)
mit G(r) wie in Gl. (8) und
C = -2(Δμ - Vq .Δμο) . (12)
p 1^ -
In ähnlicher Weise lassen sich aus Gleichung (7) Beziehungen für
Vielkomponentengemische herleiten. Liegen mehrere grobkörniqe
Komponenten vor, so geht der erste Faktor in Gl. (7) in ein Produkt über, wobei jeder Faktor die relevanten Größen für jeweils eine der grobkörnigen Komponenten
enthält. Liegt eine Komponente mit Partikeln vor, die nicht durch einen diskreten Radius ^sondern durch eine
Größenverteilung, ζ .B.''eine. Poisson-Verteilung der Radien,
f.. ·» ■
gekennzeichnet ist, so ist diese Komponente in geeigneter:
Weise in mehrere Komponenten mit dem.gleichen Absorptions^-
koeffizienten, aber mit unterschiedlichen, diskreten Teil-
chenradien zu zerlegen. Gl. (■?)■ stellt also die allgemeine
Grundg*leichung für die Transmissionsanalyse in Gegenwartgrobkörniger Komponenten dar«
Gl. (7) oder z.B. Gl. (11) sind nur schwer einer direkten
Auswertung bezüglich der Raumanteile oder der mittleren
Dichte zugänglich. Man schreibt daher zweckmäßig die Teilchengrößen-abhängige
und Energie-abhängige Transmissionsformel, in Analogie zu den bereits bekannten Transmissionsgleichungen
(1) bzw. (2), in die Exponentialform um,
d.h. im Fall der allgemeinen Gl. (7)
g r|r)-1 } + H)L, (13)
t(r) = e e ^r ^
transformiert erfindungsgemäß in die einfachen zu Gl. (1)
und (2) analogen Exponentialbeziehungen
q (vnp)L (14a)
t*(r) = e e
tfr) = eU9L e(vÄv)*L (14b)
(14c)
t(r) = e~wgL e"VAlJ*L (14d)
-uqL -v(v*-Va)L (14e)
t (r) = e ^ e
und ermittelt durch Koeffizientenvergleich Korrekturfunktionen
für die mit einem Stern versehenen Größen. Mit anderen Worten, der Einfluß der endlichen Partikelgröße
auf das Meßergebnis wird auf diese Korrekturfunktionen abgewälzt, und die Trahsmissionsmessung kann erfindungsgeinäß
mit den korrigierten Größen auch bei Gegenwart grobkörniger Komponenten in einfacher Weise ausgewertet
werden.
Aus (13) und (14a bis e) folgen die Korrekturfunkt ionen
9 (O -^ (15a)
exp(-L)i'4 ln[-|v{G(r)-i} + 1]-^νΔμ} (entspr. 14a)
(15b)
-r- lnf|viG(r)-1) + 1] (entspr.. 14b,
14c und "i4d)
-'■•"■w ι e
h(r) = I1 = Uu- —j- lnf|v(G(r)-1} + 1]) (15c)
> , (entsnr. 14r·)
Wie zu sehen ist, sind die Korrektur funk t ionen im a] ] gemeinen
von dem Volumenanteil der grobkörnigen Komponente? abhängig.
D:e Funktionen f(r) und h(r) besitzen den Vorteil, daß diese
Abhängigkeit nur sehr schwach ist, so daß i.a. eine einmalig
aus den'Absorptionskoeffizienten berechnete Funktion bei in weiten Bereichen variierenden Konzentrationen
verwendet werden kann. Dies verdeutlichen Fig. 3a
und b am Beispiel der Funktion f (r) für zwei typische Gemische (Mn-Knollen und Seewasser; Steatit-Kugeln und
Kasser, 60 keV- 662 keV).
Für die Verallgemeinerung dieser Zusammenhänge auf beliebige Gemische gilt das oben zu Gl. (7) Gesagte entsprechend,
Im Falle der Bestimmung der Raumanteile in einem Dreikomponentengemisch
erhält f(r) die Form
f (r)= -Ι^-ΔΪ— ln[l ν (F(D-D + I] (16)
P ^
,2 "' (17)
Das Verfahren und eine Vorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung
wurden mit Hilfe eines hydraulischen Förderkreislaufs verifiziert,
der eine flexible und kontrollierte Einstellung
der Förderstromzusamroensetzung erlaubt. Als Modellsubstanz
dienten Steatit-Partikel von Granulat bis zu Kugeln von
5 cm Durchmesser. Das Material zeigt hinreichende mechanische Stabilität für diese Untersuchungen und einen Gamrna-Absorptionskoeffizienten,
der dein von Naturprodukten ähnlich ist. Bei vorgegebener Zusammensetzung kann eine Kor-;
rekturfunktion der obigen Form experimentell bestimmt werden. Die aus der Erfindung abgeleiteten Resultate wurden
dabei bestätigt. Fig. 4 zeigt dies am Beispiel der Funktion f (r) . -"■"."
Falls der Teilchenradius nicht bekannt ist, kann er
oder seine Verteilung mit derselben oder einer parallelen Vorrichtung meßtechnisch bestimmt werden. Durchdringt
Gammastrahlung das Gemisch und passiert ein Teilchen endlicher Größe diese "Gammaschranke", so sind z.B.
die Größe der momentanen Zählratenabsenkung oder deren Breite ein Maß für die Partikelgröße. Dies verdeutlicht
Fig. 5. Im Falle gegenseitiger Abschattung müssen komple-. ;
xe Strukturen im zeitabhängigen Zählratenspektrum I (t) rechnerisch,
z.B. mit einem Klein-Computer, zerlegt werden.
Aridere Alternativen zur Eliminierung von Abschattungen bestehen darin, daß das Meßvolümen A äurch kreuzweise Anordnung
zweier kollimierter Gammastrahlen (Figur 6, Gamma-
quellen 11, 12, Detektoren 13, 14) eingeengt wird, was sich
durch entsprechende Anordnung mehrerer "Gammaschranken" in
der gleichen Ebene erweitern läßt, oder daß diese Einengung mit Hilfe eines konusartigen Mehrfach-Kollimators 9 vor
dem Detektor 1O, was der Fixierung eines örtlich begrenzten Streuzentrums A äquivalent ist. Diese Alternative ist in
Figur 7- schematisch daxgestellt.
der gleichen Ebene erweitern läßt, oder daß diese Einengung mit Hilfe eines konusartigen Mehrfach-Kollimators 9 vor
dem Detektor 1O, was der Fixierung eines örtlich begrenzten Streuzentrums A äquivalent ist. Diese Alternative ist in
Figur 7- schematisch daxgestellt.
Leerseite
Claims (8)
1., Verfahren zur Ermittlung der Volumenanteile oder der
mittleren Dichte eines Mehrkomponenten-Gemisches, das eine oder mehrere grobkörnige Komponenten enthält, mittels
Gamma-Transmissionsanalyse, wobei das Gemisch durchstrahlt und der transmittierte Strahlungsanteil
demessen wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Gemisch gleichzeitig oder nacheinander mit einer oder mehreren
Gammaquellen bestrahlt wird, daß die durchgelassene
Strahlung mit einem oder mehreren Detektoren auf gemeinsamer oder getrennter Strahlachse erfaßt und die Transmissionen
bezüglich der Volumenanteile oder der mittleren Dichte durch Auflösung von für homogene Gemische gültigen
Transmissionsgleichungen ausgewertet werden, indem entweder die gemessenen Transmissionswerte t oder die Produkte
aus Volumenanteil ν und Absorptionskoeffi?ient y
der grobkörnigen Komponenten (2), vermindert um den Absorptionskoeffjzienten
des Restgemisches υ , oder die Volumenanteile der grobkörnigen Komponenten (2) oder die Absorptionskoeffizienten
der grobkörnigen Komponenten, vermindert um den Absorptionskoeffizienten des Restgemisches,
oder die Absorptionskoeffizienten der grobkörnigen Komponenten (2) mit Hilfe von Korrekturfunktionen transformiert
werden, die durch Vergleich sich entsprechender Größen aus einer Partikelgrößen-abhängigen Transmissionrformel
und den nur für die homogenen Gemische gültiaen Transmissionsgleichungen ermittelt werden. *
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Partikelgrößen-abhängige Transmissionsfcrmel
t(r) für eine grobkörnige Komponente (2) mit diskretem Partikelradius (r) die Grundform
L
Ur) = [|v{G(r)-1} + 1]2r expf-μ L]
Ur) = [|v{G(r)-1} + 1]2r expf-μ L]
- 2 eCr(Cr-1)-f1
- 2 ^p
und
C = -2(μ-μΓΓ)
y
y
hat, die auf beliebige Gemische mit mehreren grobkörnigen
Komponenten (2) mit diskreten oder beliebig verteilten Teilchenradien (r) erweiterbar ist.
3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Korrekturfunktion ^ für die Transmissionswerte t die Form
g(r) = exp(-L){^rln[|v{G(r)-1} + 1
hat, daß die Korrekturfunktion für die Produkte
aus Volumenanteil ν und Absorptionskoeffizient μ der
grobkörnigen Komponenten (2), vermindert um den Absorpj
v* tionskocffizienten μ des Restgemisches, oder — für
die Volumenanteile der grobkörnigen Komponenten (2) ocler Δϋ_ für die Absorptionskoef-fizienten der Komponenten
(2), vermindert um den Absorptionskoeffizienten μ
des Restgemisches, die Form
U*
hat, und daß die Korrektur funktion ■*— für den Absorptionskoeffizienten
der grobkörnigen Komponenten (2) die Form
h(r) = f hat.
4. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet,
daß sich das Mehrlomponentengemisch (1) mit
einer oder mehreren grobkörnigen Komponenten (2) zwischen einer oder mehreren Bestrahlungsquellen (3 und/oder 4)
und einem oder mehreren Detektoren (6 und/oder 7) befindet,
wobei die Bestrahlungsquellen (3 und/oder 4) mit ihren korrespondierenden Detektoren (6 und/oder 7) auf
einer oder mehreren Strahlenachsen angeordnet sind.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Teilchenradien (r) oder ihre Verteilung durch
Analyse des zeitlichen Verlaufs der Detektorzählrate ermittelbar sind.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4 und 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Größe oder die zeitliche Dauer der Zählratenabsenkung auswertbar ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß das Meßvolumen (A) durch
Verwendung zweier oder mehrerer in einer Ebene angeordneter Gammastrahlen (11, 12) eingeengt ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß das Meßvolumen (A) durch
Verwendung eines konusförmigen Mehrfach-Kollimators (9)
für Gammastrahlung eingeengt ist.
Priority Applications (5)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19813138159 DE3138159A1 (de) | 1981-09-25 | 1981-09-25 | Verfahren und vorrichtung zur (gamma)-transmissionsanalyse von mehrkomponenten-gemischen in gegenwart grobkoerniger komponenten |
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| GB08226349A GB2109543B (en) | 1981-09-25 | 1982-09-16 | Method and apparatus for the gamma transmission analysis of multicomponent mixtures in the presence of coarse grained components |
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| DE19813138159 DE3138159A1 (de) | 1981-09-25 | 1981-09-25 | Verfahren und vorrichtung zur (gamma)-transmissionsanalyse von mehrkomponenten-gemischen in gegenwart grobkoerniger komponenten |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3138159A1 true DE3138159A1 (de) | 1983-04-14 |
Family
ID=6142572
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19813138159 Withdrawn DE3138159A1 (de) | 1981-09-25 | 1981-09-25 | Verfahren und vorrichtung zur (gamma)-transmissionsanalyse von mehrkomponenten-gemischen in gegenwart grobkoerniger komponenten |
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|---|---|
| US (1) | US4539649A (de) |
| JP (1) | JPS58135437A (de) |
| DE (1) | DE3138159A1 (de) |
| FR (1) | FR2513761B1 (de) |
| GB (1) | GB2109543B (de) |
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