DE3138044A1 - Raumsparend gebautes filter und verfahren zu seiner herstellung - Google Patents
Raumsparend gebautes filter und verfahren zu seiner herstellungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein raumsparend aufgebautes Hochleistungsfilter
zum Filtrieren von Blut und anderen Körperflüssigkeiten.
Insbesondere betrifft die Erfindung ein Filter, das dank seiner Bauweise ein mindestens doppelt
so großes Flüssigkeitsvolumen filtrieren kann wie ey f>liches
Filter gleicher Länge.
Bei Infusionen und Blutübertragungen sind Filter erforderlich,
die nicht nur die übliche Filterwirkung aufweisen, sondern darüber hinaus eine möglichst hohe Leistung erbringen.
Die Leistung eines Filterelements in Apparaten zur Infusion oder Blutübertragung ist von Bedeutung, weil es
sich dabei um Einwegelemente handelt. Je geringer die Materialmenge ist, die für ihre Herstellung benötigt wird,
umso niedriger bleiben die Kosten. Ein Filter nach dem auch der Erfindung zugrundeliegenden Prinzip ist in der US-Patentschrift
3 217 889 beschrieben. Filter mit weitreichendem Kontakt zwischen einem Filterelement und dem zu filtrierenden
Material sind auch in den US-Patentschriften 2 016 und 2 079 366 beschrieben.
Im Stande der Technik ist an keiner Stelle eine Filtriereinrichtung
angegeben, die in erster Linie zum Filtrieren von Blut und anderen Körperflüssigkeiten bestimmt ist und bei der
zwei Filtereinheiten nebeneinanderliegend derart angeordnet sind, daß eine Filtereinheit hoher Leistung entsteht. Ebensowenig
ist eine Filtereinheit bekannt, die sich leicht sterilisieren
läßt und aus Kunststoff hergestellt werden kann und somit einen Einwegärtikel darstellt. Die erfindungsgemäße
Filtereinheit läßt sich leicht herstellen und läpt sich gut
als Bestandteil einer Kombination von Tropfkammer und Filter ausbilden.
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Gemäß der Erfindung ist eine neuartige und vorteilhafte Filtereinheit zur Verwendung in Infusions- und Blutübertragungsapparaten
entwickelt worden. Weitere Vorteile der Filtereinheit sind ihr raumsparender Aufbau sowie ihre hohe■
Durchsatzrate, ferner, daß sie aus verhältnismäßig preisgünstigem Werkstoff hergestellt und daß sie sterilisiert
werden kann. Die erfindungsgemäße Filtereinheit läßt sich
als Einheit ausführen, die normalerweise in Verbindung mit
einem Blutübertragungs- oder einem Infusionsgerät gebraucht wird und beispielsweise mit einer Tropfkammer verbunden ist.
Die genannten Vorteile werden erzielt und die Nachteile der aus dem Stand der Technik bekannten Filter werden vermieden
durch das vorliegende raumsparend aufgebaute Hochleistungsfilter,
bei dem zwei Filtereinheiten praktisch nebeneinanderliegend angeordnet und durch ein gemeinsames Wandteil miteinander
verbunden sind. Eine Fluidzutrittsverbindung ist fluidleitend an jeder Filtereinheit angebracht, und es ist eine
Abdichtung vorgesehen, die die Verbindungsteile in den Filtereinheiten abdichten kann. Eine Fluidaustrlttsverbindung steht
ebenfalls fluidleitend in Verbindung mit der Abdichtung. Die Filtereinheiten bestehen aus einem umgeschlagenen rohrförmigen
Siebmaterial, wobei die Verbindungsteile für den Fluideintritt als flexible rohrförmige Teile ausgeführt sind..-
Bei einer bevorzugten Ausführungsform bildet die Abdichtung einen den Verbindungsteilen abgewandten Raum, der in Verbindung
mit dem Verbindungsteil für den Fluidaustritt steht. Bei einer Ausführungsform umgibt eine Tropfkammer fluiddicht die
erste und die zweite Fluidzutrittsverbindung, wobei eine einzige Abdichtung die Befestigung der Filtereinheiten an den
Fluidverbindungsteilen bildet und den Boden der Tropfkammer darstellt.
Ferner wird ein Verfahren zur Herstellung des raumsparend
gebauten HochleJstungsfilters angegeben, wonach ein rohrförmiges
Filtermaterial (Siebmaterial) gefaltet wird, so daß zwei praktisch nebeneinanderliegende Filtertaschen entstehen.
In jede Filtertasche wird ein Fluidzutrittsrohrchen eingeführt. Das gefaltete, rohrförmige Filtermaterial mit den eingelegten
Fluidzutrittsrohrchen wird in ein Stück flexibles Kunststoffrohr eingelegt, und in das den beiden Fluidverbindungsteilen
gegenüberliegende Ende des Stücks aus flexiblem
Kunststoffmaterial wird ein weiteres Fluiddurchtrittsröhrchen gelegt. Dann erfolgt eine Druckschweissung, mit der die
entgegengesetzten Enden des Kunststoffrohres an dem Punkte
verschweißt werden, an dem die Verbindungsröhrchen das flexible Kunststoffrohr berühren. Dadurch werden die Fluidröhrchen
und das Filtermaterial an dem einen Ende des Kunststoffrohres und das weitere Fluidröhrchen an dessen entgegengesetztem
Ende verschweißt, so daß eine Abdichtung der Filtereinheit entsteht. Nach der einen Herstellungsweise wird das rohrförmige
Filtermaterial zu zwei praktisch gleichlangen Stücken mit einem Knick etwa in der Mitte zwischen dessen Enden gefaltet. Nach einer anderen Methode wird das rohrförmige Filter
sozusagen eingestülpt* wobei das eine Ende des Filtermaterials in das Innere des rohrförmigen Filters gezogen
wird und sämtliche offenen Enden nebeneinander zu liegen kommen, so daß zwei Filtertaschen praktisch gleicher Abmessung
entstehen. Zum Druckverschweissen des Filtermaterials mit
den Fluidröhrchen und dem Stück flexiblem Kunststoffrohr wird vorzugsweise vom Hochfrequenzschweißen Gebrauch gemacht.
Das raumsparend gebaute Filterelement nach der Erfindung läßt sich am besten anhand der Zeichnungen erläutern, die
folgendes darstellen:
Fig. 1 eine Seitenansicht der raumsparend gebauten Filtereinrichtung
in Verbindung mit einem Filter und einer
- 8 -■
Tropfkammer als Bestandteil einer Infusionsapparatur;
Fig. 2 ein Zerlegbild zur Erläuterung der Herstellung der erfindungsgemäßen Filtereinheit;
Fig. 3 eine perspektivische Ansicht der erfindungsgemäßen Kombination von Filter und Tropfkammer;
Fig. 4 eine perspektivische Ansicht des Stücks Filterschlauch, das für die Herstellung der Filtereinheit nach Fig.
verwendet wird;
Fig. 5 eine Ansicht einer Zusammenbauphase bei der Herstellung
der Filtereinheit;
Fig. 6 eine Ansicht einer weiteren Zusammenbauphase bei
der Zusammenfügung der Filtereinheit;
Fig. 7 einen Horizontalschnitt längs der Linie 7-7 in Fig. 6;
Fig. 8 einen Vertikalschnitt zur Erläuterung des Fließverlaufs
der Flüssigkeit beim Durchtritt durch die Filtereinheit;
Fig. 9 bis 13 eine weitere Ausführungsform der Erfindung,
wobei die Fig. 9 bis 13 den Darstellungen in den Fig. 4 bis 8 entsprechen.
Fig. 1 zeigt eine Kombination 10 aus Filter und Tropfkammer,,
wobei die mit 12 bezeichnete, erfindungsgemäße, raumsparend gebaute Hochleistungsfiltereinheit verwendet wird. Eine
Tropfkammer ist mit 13 bezeichnet; sie zeigt den üblichen Verschluß 16 mit der sie durchbohrenden Einstichsoitze 15.
Ein tropfenbildendes Element 17 ragt in üblicher Weise in die Tropfkammer 13 hinein. Ein Schlauch 20 geht von dem abgewandten
Ende der Filtereinheit 12 aus; das andere Ende des Schlauchs ist an einem Rückschlagorgan 23 mit Nadeladapter
24 befestigt. An dieser Infusionsanordnung ist die übliche Strömungsregulierklemme 22 vorgesehen.
Fig. 2 zeigt ein gefaltetes Stück Filtermaterial 35, aus dem
zwei Filtertaschen 45 und 46 entstehen, die durch einen gemeinsamen Umschlag oder eine gemeinsame Wand 60 voneinander
getrennt sind. Zwei Fluidzutrittsröhrchen 37 und 3 8 verlaufen in Richtung der zugeordneten Filtertaschen 45 und 46. Verschließdorne
40 und 41 lassen sich in die Fluidröhrchen 37 und 38 einführen, damit zuletzt die Röhrchen in den Filtertaschen in das Innere des flexiblen Kunststoffrohrs 30 geschweißt
werden können; das Einschweißen erfolgt durch Hochfrequenzschweissen
unter Zuhilfenahme von Schweißgesenken 32 und 33.
Fig. 3 zeigt den Zusammenbau 10 aus Filter und Tropfkammer,
wobei die Fluidröhrchen 37 und 38 eingeschweißt und durch die Mitteldichtung 56 abgedichtet sind. Am anderen Ende der Filtereinheit
12 befindet sich ein weiteres Fluidröhrchen 59,
das mittels einer Endabdichtung 58 eingeschweißt ist. Der Abschnitt des Kunststoffrohres zwischen den Dichtungen 56
und 58 bildet einen Verschluß zum Abdichten der darin befindlichen Fluidröhrchen 37, 38 und 59. Die Abdichtung 58 liegt
ein Stück weit entfernt von der Faltungslinie 60 in dem gefalteten
Filtermaterial 35, so daß ein vor dem Austritt durch das Fluidröhrchen 59 gelegener Raum 61 für das Fluidmaterial
entsteht. DieFig. 4 und 5 lassen erkennen, daß die Filtereinheit zunächst aus einem Stück Filterschlauch 43 gebildet
wird, der vorzugsweise aus Nylon besteht. Bei dieser Ausführung des Filters werden aus dem Filterschlauch zwei ungefähr
gleich lange Stücke gefaltet, die einen gemeinsamen Knick
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oder eine gemeinsame Wand 60 aufweisen, so daß das gefaltete
Filtermaterial 35, bestehend aus den beiden Filtertaschen
45 und 46, entsteht. In die offenenEnden dieser Taschen werden die Fluidröhrchen 37 und 38 gelegt, die, wie in Fig. 2 dargestellt,
in das Filtermaterial eingeschweißt werden sollen. Durch das Verschweißen des Filtermaterials mit den eingelegten Fluidröhrchen 37 und 38 entsteht, wie oben beschriebeein
in Fig. 6 gezeichnetes Halbfertigteil. Der nächste Schritt des Herstellungsverfahrens besteht in dem Anbringen
des Fluidaustrittsröhrchens 59, das in das flexible Kunststoffrohr 30 an dessen den beiden Fluidzutrittsröhrchen 37
und 38 abgewandter Seite eingeschweißt wird. Die dabei entstehende Abdichtung 58 hat Abstand von dem Knick 60, so daß
der schon erwähnte Raum 61 gebildet wird ο Die Abdichtungen 56 und 58 können natürlich gleichzeitig hergestellt werden.
Anschließend wird durch Lösemittelschweißen der Verschluß 16 mit der rohrförmigen Einstichspitze 15 und dem tropfenbildenden
Ende 17 eingesetzt, so daß die in Fig. 3 wiedergegebene Filterkombination entsteht.
Fig. 7 zeigt die Anordnung des gefalteten Filtermaterials
in dem Kunststoffrohr 30 mit eingeschweißten Fluidzutrittsröhrchen 37 und 38. Man sieht, daß das Filtermaterial, weil
die beiden Röhrchen 37 und 38 sich in verschiedenen Taschen befinden, bei seiner Einschweissung in das Schlauchmaterial
unsymmetrisch angeordnet sind. Beispielsweise befindet sich bezüglich der Fluidröhrchen 37 und 38 eine einfache Filterwand
an gegenüberliegenden Seiten der Röhrchen, angedeutet durch die Hinweiszahl 50, während Doppelwände sich auf der
anderen Seite dieser Röhrchen befinden, angedeutet durch die Hinweiszahl 52. In dem Filtermaterial 43 bilden siqh
Doppelfalten 54 sowohl an der Außenseite der Fluidröhrchen 37 und 38 als auch zwischen ihnen aus, wenn das Material in
der Abdichtung übereinahdergeschichtet wird.
- 11 -
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Fig. 8 verdeutlicht die Strömungswege der filtrierten Körperflüssigkeit oder des Blutes durch die Filtereinheit
12. Man sieht, daß die beiden Fluidröhrchen 37 und 38 für den Fluideintritt eine Fluidverbindung zu den beiden Filtertaschen
45 und 4 6 herstellen, die an der gemeinsamen Wand oder Knickstelle 60 miteinander verbunden sind. Dadurch
entstehfeine Doppelfiltereinheit nach Art der ·:?.>·.-—
ten Durchfluß-Teebeutel.
Die Fig. 9 und 13 stellen eine weitere Ausfuhrungsform der
Filtereinheit 112 dar. Mit der zuvor beschriebenen Ausführungsform vergleichbare Teile des Filters werden durch um
100 erhöhte Hinweiszahlen bezeichnet. Der Hauptunterschied zwischen den Filtereinheiten 112 und 12 besteht darin, daß
bei der Einheit 112 das Filtermaterial 143 in der Weise gefaltet ist, daß es eingestülpt wird, so daß die freien
Enden 148 und 149 des Filters nach oben an dessen Oberseite zurückgeführt werden. Das ist in Fig. 10 dargestellt. Dann
werden die rohrförmigen Verbindungsteile 137 und 138 in die zugeordneten entstehenden Filtertaschen 145 und 146 eingesetzt
und in der oben im Zusammenhang mit Fig. 2 beschriebenen Weise eingeschweißt. Bei dieser speziellen Art des FaI-tens
des Filtermaterials 143 befindet sich die gemeinsame Wand 160 neben den Fluidröhrchen 137 und 138 und nicht mehr
an dem entgegengesetzten Ende des Filtermaterial., wie es bei
der Einheit 12 der Fall ist.
Die Arbeitsweise der Filtereinheiten 12 und 112 ergibt sich ohne weiteres aus der vorangehenden Beschreibung. Man sieht,
daß auch bei der Filtereinheit 112 das den Fluidzutrittsröhrchen 137 und 138 abgewandte Ende unterhalb dieser Röhrchen
liegend (Fig. 11) an diesem Ende mit einem Fluidaustrittsröhrchen
verschweißt wird, entsprechend der Abdichtung 58 und dem Fluidaustrittsröhrchen 59 an der Einheit 12.
- 12 -
Eine der Kammer 13 vergleichbare Tropfkammer wird ebenfalls
am oberen Abschnitt 147 des Kunststoffrohres 130 ausgebildet.
Dann wird das ganze in einen Infusionsapparat gemäß Fig ■. 1
eingebaut.
Zur Benutzung der Tropfkammer-Filter-Kombination 10 wird sie
an einen starren oder flexiblen Behälter mit Körperflüssigkeit oder Blut angeschlossen. Im Falle eines starren Behalte*ο j-^c
die Spitze 15 zu belüften, oder es ist eine andere Belüftungsmöglichkeit vorzusehen. Wenn das Blut oder die sonstige
Körperflüssigkeit von dem tropfenbildenden Ende 17 abtropft, wird sie bis zu einer vorbestimmten Menge in der Tropfkammer
13 gesammelt. Die in dieser Kammer befindliche Flüssigkeit kann dann über zwei Fließwege 37 und 38 austreten und in
ebenfalls zwei innenliegende Filtertaschen 45 und 46 eintreten und hindurchtreten; das Ganze befindet sich in einer
einzigen Filtereinheit 12. Der gleiche Fließweg wird im Zusammenhang mit der Filtereinheit 112 benutzt.
Im Endeffekt wird eine doppelte Filtereinheit geboten, wo
bisher nur eine einzige Einheit benutzt wurde. Dementsprechend ergibt sich bei gleicher Länge der Filtereinheit eine
doppelte Filterleistung. Außerdem ist das Herstellungsverfahren für die erfindungsgemäße Filtereinheit sehr einfach.·
und es läßt sich ohne Heranziehung besonderer zusätzlicher Werkzeuge und spezieller Werkstoffe ausüben.
Die Filtereinheiten 12 und 112 sind zwar nach der Beschreibung für die Verwendung in Verbindung mit einer Tropfkammer
bestimmt, natürlich kann die Tropfkammer aber auch wegfallen, so daß die Filtereinheit allein benutzt wird. Dazu ist nichts
als ein Y-Verbindungsstück zwischen den beiden Fluidzutrittsröhrchen 37, 38 oder 137 und 138 erforderlich, und dieses
y-Verbindungsstück wäre an eine einzelne Flüssigkeitsquelle
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anzuschließen.
Nylon ist der bevorzugte Werkstoff für den Filterschlauch
43 und 143. Man kann stattdessen aber auch Polyester oder andere Filterwerkstoffe einsetzen. Die rohrförmigen Kunststoffteile 37, 38, 137 und 138 sowie 30 und 130 bestehen
aus Polyvinylchlorid; stattdessen lassen sich aber auch
Polypropylen und sonstige thermoplastische Werkstoffe verwenden. Die Druckwärmeschweissung an dem Filtermaterial
wird vorzugsweise mit Hochfrequenz ausgeführt; man kann aber auch andere Druckwärmeschweißverfahren ausüben, beispielsweise
das Schweissen mit Schweißlineal.
Die vorliegende Erfindung sieht also einen einfachen Filteraufbau vor, bei dem ein Höchstmaß an Filtermaterialexposition
mit kleinster Filterlänge und maximalem Filterdurchsatz verbunden ist. Das wird erreicht durch zwei nebeneinanderliegende
Taschen oder Filterelemente innerhalb einer einzigen Umschließung, wobei getrennte Eingänge zu den Filtertaschen
führen. Die Filtereinheit läßt sich mit einer sehr kleinen Zahl von Verfahrensschritten leicht aus üblichen
Werkstoffen herstellen, die billig sind aber trotzdem zur Verwendung bei Infusionen und Blutübertragungen ohne weiteres
sterilisiert werden können. Da die erfindungsgemäße Filtereinheit
leicht aus thermoplastischen Werkstoffen gefertigt werden kann, läßt sie sich ohne Rücksicht auf geometrische
Form oder Abmessungen leicht in Verbindung mit verschiedenen
Arten von Infusions- und Blutübertragungsapparaten verwenden.
Ende der Beschreibung.
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Claims (18)
1./Raumsparend gebautes Hochleistungsfilter zum Filtrieren
von Körperflüssigkeiten, gekennzeichnet durch eine erste Filtertasche (45),
eine zweite Filtertasche (46),
eine zweite Filtertasche (46),
welche Filtertaschen praktisch nebeneinanderliegend angeordnet sind und an einer gemeinsamen Wand (60) zusammenhängen
,
ein erstes Fluidzutrittsröhrchen (37), fluidleitend verbunden mit der ersten Filtertasche (45),
ein zweites Fluidzutrittsröhrchen (38), fluidleitend verbunden mit der zweiten Filtertasche (46),
eine Abdichtung (56), die die Fluidröhrchen (37, 33}
dichtend mit den Filtertaschen. (45, 46) verbindet, und ein Fluidaustrittsrohrchen (59), fluidleitend mit der
Abdichtung verbunden.
2. Filter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Filtertaschen (45, 46) aus einem gefalteten Stück Filterschlauch (43) bestehen.
Filter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das gemeinsame Wandteil (60) gegenüber dem ersten und dem
zweiten Fluidzutrittsröhrchen (37, 38) angeordnet ist.
4. Filter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das
gemeinsame Wandteil (160) sich neben dem ersten und dem zweiten Fluidzutrittsröhrchen (137, 138) befindet.
5. Filter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das
erste und das zweite Fluidzutrittsröhrchen (37, 38) und das Fluidaustrittsrohrchen (59) durch flexible rohrförmige
Teile gebildet werden.
Filter nach Anspruch 1, ferner gekennzeichnet durch
eine Tropfkammer (13), die das erste und das zweite Fluidzutrittsröhrchen
(37/ 38) fluiddicht umgibt und die ein dem ersten und dem zweiten Fluidzutrittsröhrchen (37, 38)
gegenüberliegendes rohrförmiges Durchlaßteil (15) aufweist.
7. Filter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Abdichtung einen den Fluidröhrchen gegenüberliegenden Raum (61) bildet«
8. Filter nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß eine
einzelne Abdichtung (56) die Befestigung der Filtertaschen (45, 46) an den Fluidröhrchen (37, 38) und den Boden
der Tropfkammer (13) bildet.
9. Filter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Filtertaschen (45, 46; 145, 146) aus einem .einzigen Stück
Filtermaterial bestehen.
10. Filter nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß als Filtermaterial Nylon gewählt ist.
11. Verfahren zur Herstellung eines raumsparend aafgebauten
Hochleistungsfilters für das Filtrieren von Körperflüssigkeiten,
gekennzeichnet durch folgende Schritte: ein Stück Filterschlauch so falten, daß zwei B fiteres. ■
sehen entstehen, die praktisch nebeneinander liegen, in jede Filtertasche ein Fluidröhrchen einführen,
das gefaltete Filtermaterial zusammen mit den eingeführten Fluidröhrchen in ein Stück flexibles Kunststoffrohr einsetzen,
ein weiteres Fluidröhrchen in das Stück flexibles Kunststoffrohr
an einem Ende einführen, das den Fluidröhrchen gegenüberliegt, und
gegenüberliegende Enden des Kurfitstoffrohres an eine Stelle druckschweißen, an der die Fluidröhrchen das flexible
- 4 - ■
Rohrmaterial berühren,
so daß die Fluidröhrchen und das Filtermaterial ah dem
einen Ende des Kunststoffrohres und das weitere Fluidröhrchen
an dessen gegenüberliegendem Ende dichtend angebracht sind.
12. Verfahren zur Herstellung eines Filters, nach Anspruch
11, dadurch gekennzeichnet, daß der Filterschlauch zu zwei praktisch gleichlangen Stücken gefaltet wird, so
daß eine gemeinsame Faltstelle etwa in der Mitte zwischen den Enden des Filterschlauchs entsteht.
13. Verfahren zur Herstellung eines Filters, nach Anspruch 11, dadurch .gekennzeichnet, daß der Filterschlauch einstülpend
gefaltet wird, so daß das eine Ende des Filterschlauches in das Innere des rohrförmigen Filters hineingezogen
wird und alle offenen Enden nebeneinander liegen, so daß sich zwei praktisch gleichgroße Filtertaschen ergeben.
14. Verfahren zur Herstellung eines Filters, nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Kunststoffrohr mit
dem weiteren Fluidröhrchen an einer Stelle dichtend verbunden wird, die Abstand von dem Filterschlauch hat, so
daß ein Filterraum entsteht.
15. Verfahren zur Herstellung eines Filters, nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Fluidröhrchen und das
Filtermaterial zwischen den Enden des Kunststoffrohrs eingeschweißt werden, und daß ein weiterer Verschluß mit
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einem tropfenbildenden Element an dem Stück flexiblem Kunststoffrohr zur Bildung einer Tropfkammer an einem
dem Ende mit dem weiteren Fluidröhrchen entgegengesetzten Ende angebracht wird.
16. Verfahren zur Herstellung eines Filters, nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Filtermaterial aus
Nylon besteht.
17. Verfahren zur Herstellung eines Filters, nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Fluidröhrchen und
das Kunststoffrohr aus thermoplastischem Kunstharzmaterial besteht.
18. Verfahren zur Herstellung eines Filters, nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckschweissung
durch Hochfrequenzschweissen erfolgt.
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|---|---|
| GB2083757A (en) | 1982-03-31 |
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