DE3135684A1 - Einteiliges kernblech mit mindestens einem fenster fuer transformatoren, drosselspulen, konstanthalter oder dergleichen, sowie verfahren und werkzeug zu seiner herstellung - Google Patents
Einteiliges kernblech mit mindestens einem fenster fuer transformatoren, drosselspulen, konstanthalter oder dergleichen, sowie verfahren und werkzeug zu seiner herstellungInfo
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Description
E. BLlW GnibH & Co.
Erich-Blum-Str. 33
Postfach 1220 0412-1 D
Erich-Blum-Str. 33
Postfach 1220 0412-1 D
7143 Vaihingen / Enz 2 8. September 1981
Einteiliges Kernblech mit mindestens einem Fenster für Transformatoren,
Drosselspulen, Konstanthalter oder dergleichen, sowie Verfahren und
Werkzeug zu seiner Herstellung
Die Erfindung bezieht sich auf ein einteiliges Kernblech mit mindestens einem Fenster für Transformatoren, Drosselspulen,
Konstanthalter oder dergleichen^ei dem zum Einführen
mittels eines Abschnittes, z.B. mittels eines Schenkels in eine Spule eine vom Fenster aus gehende, bis zur Außenkontur
des Bleches verlaufende Durchtrennuns und zwischen den einein Luftspalt
ander gegenüberliegenden TrennstellenSvorhanden ist, der
durch partielles Einbringen einer bleibenden Verformung an einem vom Spalt entfernten Bereich gebildet ist und wie
dies durch die DE-OS 28 24 207 bekannt geworden ist. Dabei können die Spalte, d.h. ein definierter Zwischenraum zwischen
den Trenrikanten dadurch gebildet werden, daß die Trennkanten
zunächst durch einen Schnitt gebildet und der Zwischenraum
zwischen den Trennkanten erweitert wird, indem auf einer dem Trennspalt abgekehrten Seite eine Kerbe und damit
eine Verformung eingebracht wird, die ein Aufspreizen der einander zugekehrten Trenrikanten bewirkt und damit
den Luftspalt, der zum Einführen des Bleches in eine Spüle erforderlich ist, gebildet wird. Der definierte Luftspalt
kann aber auch dadurch gebildet werden, daß zunächst ein relativ großer Abstand zwischen den Trennkanten ausgestanzt
wird und danach durch eine Materialverformung ,z.B. durch Einbringen
einer Kerbe in einen der Außenkontur zugekehrten Querschnittsbereich
des Kernbleches der zuvor durch Stanzen gebildete relativ breite Spalte verengt wird. Es hat sich herausgestellt,
daß unter Großserienbedingungen und über einen längeren Zeitraum,d.h. über große Stückzahlen,eine gleichbleibend
gute Planizität in vielen Fällen nicht erzielbar ist, wobei die Ursachen unter anderem darin zu suchen sind, daß
der z.B. im Oberteil des Werkzeuges vorgesehene Prägestempel zur Bildung des Luftspaltes unter dem zu verformenden Blech am
Unterteil des Werkzeuges eine Mulde bildet, die die Ebenheit der Bleche beeinträchtigt. Dies konnte selbst durch Unterlegen von
härterem Material nicht beseitigt werden.
Demgemäß lag der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, diese Nachteile zu beseitigen, nämlich insbesondere die Planizität
der herzustellenden Bleche zu gewährleisten, die Lebensdauern der Werkzeuge zu erhöhen und Beschädigungen zu beseitigen,
sowie die Bleche und die Werkzeuge einfach und preiswert'herstellen
zu können.
Dies wird gemäß der Erfindung bei Kernblechen der eingangs genannten
Art dadurch erzielt, daß die bleibende Verformung sowohl
und auf der Ober- als auch auf der Unterseite zwar je einander gegenüberliegendj
gebildet wird. Das Einbringen von einander gegenüberliegenden Verformungen z.B. in Form von Einprägungen, Sicken oder
dergleichen gewähr leistet, nachdem dies durch Stempel von der Oberais auch von der Unterseite her erfolgt, daß ein Verbiegen in der
einen Richtung und damit das Entstehen von Verwerfungen verhindert wird.
Gemäß einem zusätzlichen Merkmal der Erfindung ist es von besonderem
Vorteil, wenn mindestens zwei Einprägungen je auf der Ober- und auf der Unterseite für jeden Spalt vorgesehen sind, da in einem solchen
Fall die Einprägungen nur schwach vorgenommen zu werden braachen, was darüberhinaus den Einfluß von Schwankungen in der Dicke und in
der Festigkeit des verwendeten Blechmaterials weitgehend eliminiert.
Die jeweils mehreren pro Spalt vorgesehenen Einprägungen können einander benachbart und in der gleichen Begrenzungskontur ? also beispielsweise in der Längskontur, oder in der
Breitenkontur des Fensters vorgesehen sein. Es kann aber auch zweckmäßig sein, jeweils mindestens eine der Verformungen
auf der Ober- als auch auf der Unterseite jeweils auf der anderen der Begrenzungskonturen des Fensters,also
auf der Längsseite und auf der Breitseite,vorzusehen.
Für die Herstellung von Kernblechen gemäß der vorliegenden Erfindung kann sich ein Verfahren besonders vorteilhaft erweisen,
wonach die Verformungen zur Bildung des Spaltes sowohl von der Ober- als auch von der Unterseite gleichzeitig
und an derselben Station des Werkzeuges eingebracht werden. Weiterhin kann es vorteilhaft sein, wenn auch die für die Bildung
eines jeden der Spalte vorgesehenen mehreren Verformungen pro Spalte bzw. Fenster an ein-und derselben Station des Werkzeuges eingebracht werden. Die Einbringung dieser Verformungen
zur Herstellung eines Spaltes kann an der Station des Werkzeuges erfolgen, an welcher beim Eintauchen von Schnittstempeln in die
Matrize die Herstellung der Befestigungslöcher und/oder die Ausstanzung
der Fenster und/oder die- Bildung des-Schlitzes oder
Spaltes erfolgt.
Die Erfindung betrifft weiterhin ein Werkzeug zur Durchführung des Verfahrens und zur Herstellung von einteiligen Kernblechen
mit mindestens einem Fenster, welches sich dadurch auszeichnet, daß sowohl im Ober- als auch im Unterteil zur
Bildung je einer Verformung je ein eigener meißelartiger Prägestempel vorgesehen ist. Es kann aber auch weiterhin vorteilhaft
sein, wenn sowohl im Ober- als auch im Unterteil für die Einbringung der Verformungen in das Kernblech zur Bildung
je eines Spaltes ein Stempel mit mindestens zwei meißelartigen
Prägeflächen vorgesehen ist.
Unabhängig von der Ausbildung der Stempel kann es vorteilhaft sein, wenn zumindest die in einem der Werkzeugteile,also im
Ober- oder im Unterteil vorgesehenen Stempel,in ihrem Überstand
einstellbar sind.
Es kann weiterhin zweckmäßig sein, wenn das Werkzeug derart ausgebildet ist, daß an derjenigen Station,an welcher die Verformungen
gebildet werden, also im Ober- oder im Unterteil, oder in beiden,eine Freilegung gegenüber dem Niveau der be-
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nachbarten Stationen vorgesehen ist.
Anhand der Figuren 1 bis 3 sei die Erfindung näher erläutert.
Dabei zeigt:
Figur 1 ein gemäß der Erfindung hergestelltes Kerriblech,
Figur 2 einen Schnitt gemäß der Linie II? II der Figur 1 in vergrößertem Maßstab und
Figur 3 einen Schnitt durch ein Werkzeug zur Herstellung
von Kernblechen gemäß Figur 1.
Das einteilige Kernblech 1 in M-Form besitzt jeweils zwei
Fenster (2,3) sowie zwei Joche (4,5) und zwei Schenkel (6,7). Eine Zunge bzw. Mittelschenkel (8) erstreckt sich von dem einen
Joch (4) aus in Richtung auf das andere Joch (5) und durchtrennt dieses, wobei Lufstpalte (9,10) zwischen den Trennstellen (9a,
9b bzw. 10a, 10b) vorgesehen sind. Die Lufstspalte (9,10) werden
dadurch gebildet, daß die im Werkzeug gebildeten Trennkanten (9a, 9b bzw. 10a, 10b) bei der Durchtrennung des Joches erzeugt
werden. Es besteht zunächst kein Luftspalt, sondern im Gegenteil, es entsteht beim Durchtrennen eine Materialerweiterung,
so daß sich beim Schachteln, also beim Einführen des Kerribleches über die Zunge (8) in eine Spule,die Trennkanten verhaken wurden.
Um einen entsprechenden - bei Blechen für Transformatoren möglichst geringen Spalt (9, 10) -und über hohe Stückzahlen die
Gleichmäßigkeit der Spalte zu gewährleisten, sind für jeden der
den
Spalte, d.h. invjedem der Fenster (2,3) angrenzenden Bereichen des Bleches mehrere Einkerbungen - im vorliegenden AUsführungsbeispiel jeweils zwei Einkerbungen (11,12) bzw. (13,14)-vorgesehen und zwar jeweils einander benachbart an der Breitseite (b) der Fenster (2,3). Es könnten aber auch die Einkerbungen in der Längsseite (1) vorgesehen sein oder jeweils mindestens eine Einkerbung in der Breit- und in der Längsseite.
Spalte, d.h. invjedem der Fenster (2,3) angrenzenden Bereichen des Bleches mehrere Einkerbungen - im vorliegenden AUsführungsbeispiel jeweils zwei Einkerbungen (11,12) bzw. (13,14)-vorgesehen und zwar jeweils einander benachbart an der Breitseite (b) der Fenster (2,3). Es könnten aber auch die Einkerbungen in der Längsseite (1) vorgesehen sein oder jeweils mindestens eine Einkerbung in der Breit- und in der Längsseite.
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In Figur 2 ist ersichtlich, daß Einkerbungen (11>12) nicht nur
von der Oberseite (15), sondern auch von der Unterseite (16) her eingebracht sind und zwar jeweils einander gegenüberliegend auf
gleicher Höhe. Auch den Einkerbungen (13, 14) liegen auf der
anderen Seite Einkerbungen (13',14') gegenüber.
Die Luftspalte (9, 10) können aber auch^wie bereits eingangs erwähnt
, dadurch erzielt werden, daß zunächst relativ breite Spalte
(9, 10) ausgestanzt und durch Einbringen von Materialverformungen
z.B. in Form der Einkerbungen (11, 11' ,12,12',13,13',14, 14') auf
der jetzt eingezeichneten Position gegenüberliegenden Position des Joches (5), also auf der Außenseite, die Spalte verkleinert
werden.
Figur 3 zeigt, wie bereits erwähnt,, einen Schnitt durch eine Station
eines Folgewerkzeugen, in welcher die Einkerbungen (11,11'12,12',
13,13',14,14') eingebracht werden. Dabei sind im Unterteil (17)
Stempel (18,19) und im Oberteil (20) Stempel (21,22)vorgesehen,
die jweils zwei meißelartige Prägeflächen (18a,18b) bzw. (19a,19b)
und (21a, 21b) sowie (22a,22b) aufweisen, welche entsprechend der Stärke der einzubringenden Einkerbungen (11,1.1' bis 14,"14') aus den
Teilen (17,20) überstehen. Die Stempel (21,22) im Oberteil können über eine Keilverstellung (25,24) in ihrem Überstand einjustiert
werden. Das Oberteil (20) in dieser Station besitzt gegenüber dem strichliert eingezeichneten Niveau (25) der übrigen Stationen eine
Freilegung bzw. eine Aussparung (26).
Claims (11)
- E. BLUM GmbH & Co.Erich-Blum-Straße 33 08. September 1981Vaihingen / Enz 2 . O412-IPatentansprüche./ Einteiliges Kernblech mit mindestens einem Fenster für Transformatoren, Drosselspulem, Konstanthalter od. dgl., bei dem zum Einführen eines Abschnittes in eine Spule eine vom Fenster ausgehende, bis zur Außenkontur des Bleches verlaufende Durchtrennung vorgesehen und zwischen den einander gegenüberliegenden Trennkanten ein Luftspalt vorhanden ist, der durch partielles Einbringen einer bleibenden Verformung an einem vom Spalt entfernten Bereich gebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die bleibende Verformung (11,11·; 12,12'; 13,13'; 14,14') sowohl auf der Ober- als auch auf der Unterseite (15» 1ό), je einander gegenüberliegend, gebildet ist.
- 2. Einteiliges Kernblech nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens zwei Einprägungen (11,12; 11',12·; 13,14; 13', 12*1)» je auf der Ober- und auf der Unterseite (15, 16) pro Spalt (9,10) vorgesehen sind.— 2 —-Z-
- 3. Einteiliges Kernblech nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die pro Spalt (9f10) vorgesehenen mehreren Einprägungen (11»12 und 11',12'ί 13,i4 und 13"14') einander benachbart, in der gleichen Begrenzungskontur (b) des Fensters (2, 3) vorgesehen sind.
- 4. Einteiliges Kernblech nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß je mindestens eine Verformung auf der Ober- als auch auf der Unterseite (15j 16) jeweils in der anderen (l und b) der Begrenzungskonturen des Fensters (2, 3) vorgesehen sind.
- 5· Verfahren zur Herstellung eines einteiligen Kernblech.es mit mindestens einem Fenster, nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Verformungen (11,111J 12,12· bzw. 13,13'j 14,14') zur Bildung des Spaltes (9 bzw.10) sowohl von der Ober- als auch von der Unterseite (i6, 17) gleichzeitig und an derselben Station eingebracht werden.
- 6. Verfahren nach Anspruch 5» dadurch gekennzeichnet, daß die Verformungen (11,11·; 12,12· bzw." 13,13'j 14,14·) zur Bildung des Spaltes (9 bzw. 10) gleichzeitig und an derselben Station des Werkzeuges eingebracht werden.
- 7. Verfahren nach einem der Ansprüche 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Bildung der mehreren Verformungen (11,12; 11',12' bzw. 13»1^} 13',1U') zur Herstellung eines Spaltes (9 bzw. 10) an der Station des Werkzeuges erfolgt, an welcher beim Eintauchen von Stempeln in die Matrize die Herstellung der Befestigungslöcher und/oder die Ausstanzung der Fenster (2,3) und/oder die Bildung des Schlitzes oder Spaltes (9,10) erfolgt.
- 8. Werkzeug zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 5 bis 7 und zur Herstellung eines einteiligen Kernbleches mit mindestens einem Fenster, nach einem der Ansprüche 1 bis H1 dadurch gekennzeichnet, daß im Ober- und Unterteil (17 und 20) zur Bildung je einer Verformung (11,11 ' bis i4,i4!) je ein eigener meißelartiger Prägestempel vorgesehen ist.
- 9. Werkzeug zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 5 bis 7 zur Herstellung eines einteiligen Kernbleches mit mindestens einem Fenster, nach einem der Ansprüche 1 bis 7» dadurch gekennzeichnet, daß sowohl im Ober- als auch im Unterteil (.17 und 20) für die Einbringung der Verformungen (11,11' bis 1^,1^') in das Kernblech (i) zur Bildung je eines Spaltes (9, 10)ein Stempel (i8f19j 21,22) mit mindestens zwei meißelartigen Prägeflächen (i8a, 18b, | 19a, 19b} 21a, 21b; 22a, 22b) vorgesehen ist.
- 10. Werkzeug nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest die in einem der Werkzeugteile (20) vorgesehenen Stempel (21,22) in ihrem Überstand einstellbar sind.
- 11. Werkzeug nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß an der Station, an der die Verformungen (11,11· bis 14,14!) gebildet werden, wenigstens in einem der Teile, nämlich im Ober- oder Unterteil (17»2O) eine Freilegung (26) gegenüber dem Niveau (25) der anderen Stationen vorgesehen ist.— 5 -
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