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DE3134273A1 - Verfahren zum vergleich der farben von oberflaechenbereichen mit ausgewaehlten farben - Google Patents

Verfahren zum vergleich der farben von oberflaechenbereichen mit ausgewaehlten farben

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Publication number
DE3134273A1
DE3134273A1 DE19813134273 DE3134273A DE3134273A1 DE 3134273 A1 DE3134273 A1 DE 3134273A1 DE 19813134273 DE19813134273 DE 19813134273 DE 3134273 A DE3134273 A DE 3134273A DE 3134273 A1 DE3134273 A1 DE 3134273A1
Authority
DE
Germany
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color
television camera
color television
outputs
signals
Prior art date
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Ceased
Application number
DE19813134273
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English (en)
Inventor
Dieter Biermann
Wolfgang Rickl
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Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Original Assignee
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
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Publication date
Application filed by Licentia Patent Verwaltungs GmbH filed Critical Licentia Patent Verwaltungs GmbH
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Publication of DE3134273A1 publication Critical patent/DE3134273A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07CPOSTAL SORTING; SORTING INDIVIDUAL ARTICLES, OR BULK MATERIAL FIT TO BE SORTED PIECE-MEAL, e.g. BY PICKING
    • B07C5/00Sorting according to a characteristic or feature of the articles or material being sorted, e.g. by control effected by devices which detect or measure such characteristic or feature; Sorting by manually actuated devices, e.g. switches
    • B07C5/34Sorting according to other particular properties
    • B07C5/3404Sorting according to other particular properties according to properties of containers or receptacles, e.g. rigidity, leaks, fill-level
    • B07C5/3408Sorting according to other particular properties according to properties of containers or receptacles, e.g. rigidity, leaks, fill-level for bottles, jars or other glassware
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B07C5/34Sorting according to other particular properties
    • B07C5/342Sorting according to other particular properties according to optical properties, e.g. colour
    • B07C5/3422Sorting according to other particular properties according to optical properties, e.g. colour using video scanning devices, e.g. TV-cameras
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01JMEASUREMENT OF INTENSITY, VELOCITY, SPECTRAL CONTENT, POLARISATION, PHASE OR PULSE CHARACTERISTICS OF INFRARED, VISIBLE OR ULTRAVIOLET LIGHT; COLORIMETRY; RADIATION PYROMETRY
    • G01J3/00Spectrometry; Spectrophotometry; Monochromators; Measuring colours
    • G01J3/46Measurement of colour; Colour measuring devices, e.g. colorimeters
    • G01J3/50Measurement of colour; Colour measuring devices, e.g. colorimeters using electric radiation detectors
    • G01J3/51Measurement of colour; Colour measuring devices, e.g. colorimeters using electric radiation detectors using colour filters
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    • G01J3/46Measurement of colour; Colour measuring devices, e.g. colorimeters
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    • G01J3/513Measurement of colour; Colour measuring devices, e.g. colorimeters using electric radiation detectors using colour filters having fixed filter-detector pairs

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Spectroscopy & Molecular Physics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Spectrometry And Color Measurement (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Vergleich der Farben von
  • Oberflächenbereichen mit ausgewählten Farben Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Vergleich der Farben von Oberflächenbereichen mit ausgewählten Farben.
  • Häufig werden farbige Kennzeichnungen von Gegenständen überwacht, um bestimmten Farben zugeordnete Steuerungsfunktionen auszulösen. Beispielsweise können Flaschen mit verschiedenen Farben, wenn sie.unsortiert angeliefert werden, einer Farbprüfeinrichtung zugeführt werden, d.ie Steuersignale abgibt, mit denen Weichen zum Sortieren der Flaschen nach bestimmten Farben betätigt werden.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, zum Vergleich der Farben von Oberflächenbereichen mit ausgewählten Farben ein Verfahren und eine Vorrichtung zu entwickeln, die wirtschaftlich im Einsatz sind. und eine einfache und schnelle Einstellung ermöglichen.
  • Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß eine Farbfernsehkamera auf eine Oberfläche, die eine ausgewählte Farbe hat, eingestellt wird, bis die Oberfläche mit der ausgewählten Farbe auf dem gesamten Schirm oder wenigstens ungefähr auf dem gesamten Schirm eines von der Farbfernsehkamera gespeisten Farbfernsehmonitors angezeigt wird, daß danach die von der Farbfernsehkamera zu der ausgewählten Farbe erzeugten Primär-Farbsignale gespeichert werden und daß anschließend nach der Entfernung der Oberfläche mit der ausgewählten Farbe Oberflächen mit den zu vergleichenden Farben vor die Farbfernsehkamera gebracht werden, deren von der Farbfernsehkamera erzeugten Primär-Farbsignale mit den gespeicherten Primär-Farbsignalen zur Feststellung der übereinstimmung verglichen werden.
  • Handelsübliche Farbfernsehkameras besitzen bereits Einstellvorrichtungen für die Anpassung der Brennweite an den Abstand zwischen Kamera und Objekt.
  • Die. Ausrichtung der Farbfernsehkamera auf die Oberfläche erfolgt über den Sucher und die Drehung der Objektivlinsen. Für die Ausrichtung bis zur Anzeige des ausgewählten Bereichs auf der gesamten Schirmfläche wird nur wenig Zeit benötigt. Es läßt sich die Farbe einer Oberfläche, d. h. das Zusammenwirken von Farbart und Leuchtdichte mit den Farben anderer Oberflächen vergleichen. Durch die Kameraeinstellung und die Darstellung des ausgewählten Oberflächenbereichs auf dem Fernsehschirm wird eine Mindestgröße der farbigen Fläche festgelegt. Diese Mindestgröße gewährleistet die sichere Unterscheidung der farbigen Fläche von andersfarbigen oder unbunten Flächen. Die Einstellung der Farbfernsehkamera ist leicht erlernbar und setzt keine physikalischen Kenntnisse voraus. Daher kann die Einstellung auch von angelerntem Personal ausgeführt werden. Nach der kurzen und einfachen Einstellung der Farbfernsehkamera auf die ausgewählte Farbe und die Abspeicherung der entsprechenden Bezugssignale kann die Prüfung der farbigen Flächen begonnen werden. Das oben erläuterte Verfahren eignet sich insbesondere für den industriellen Einsatz.
  • Vorzugsweise wird die Farbfernsehkamera auf die Oberfläche mit der ausgewählten Farbe scharf eingestellt. Damit lassen sich kleine Oberflächenbereiche für den Farbvergleich auswählen.
  • Bei einer zweckmäßigen Ausführungsform wird die Farbfernsehkamera auf die Oberfläche mit der ausgewählten Farbe unscharf eingestellt. Der für den Farbvergleich maßgebende Oberflächenabschnitt wird hierdurch größer. Der Vergleichswert entspricht dem Mittelwert der Farbe auf dem ausgewähiten Oberflächenabschnitt.
  • Vorzugsweise werden die Oberflächen mit den zu vergleichenden Farben kontinuierlich an der Farbfernsehkamera vorbeigeführt. Der Vergleich kann auch während der Bewegung der farbigen Oberflächen stattfinden.
  • Gegenüber der Geschwindigkeit der mechanisch bewegten Gegenstände mit den farbigen Kennzeichen ist die Zeilenabtastung in der Farbfernsehkamera sehr hoch, so daß keine störenden Beeinträchtigungen auftreten.
  • Eine Vorrichtung zur Durchführung der oben beschriebenen Verfahren besteht darin, daß an dem. mit der Farbfernsehkamera verbundenen Farbfernsehmonitor die verstärkten Primär-Farbsignale abgegriffen und je an Eingänge von Fensterdiskriminatoren in einer Auswertschaltung gelegt werden, daß die oberen und unteren Grenzwerte der Fensterdiskriminatoren einstellbar sind, daß die Fensterdiskriminatoren jeweils binäre Ausgänge aufweisen und mit die Pegel der Eingangssignale oberhalb und unterhalb der Grenzwerte anzeigenden Meldeelementen verbunden sind und daß die Ausgänge der Fensterdiskriminatoren konjunktiv verknüpft sind.
  • Die Abspeicherung der Referenz-Primär-Farbsignale läßt sich bei dieser Anordnung durch die Einstellung der Grenzwerte der Fensterdiskriminatoren erreichen. Wenn die Farbfernsehkamera auf die ausgewählte Farbe eingestellt ist, zeigen die Meldeelemente an, ob die als Bezugswerte dienenden Primär-Farbsignale außerhalb der Grenzwerte liegen. Wenn die Primär-Farbsignale innerhalb der Grenzwerte liegen, ist keine weitere Einstellung mehr erforderlich. Befinden sich die Primär-Farbsignale außerhalb der Grenzwerte, dann werden über entsprechende Betätigungselemente die Grenzwerte so lange verändert, bis die Primär-Farbs.ignale,nicht mehr außerhalb liegen. Die Einstellung der Betätigungselemente entspricht dann den Referenz-Primär-Farbsignalen. Es ist auch möglich, eine Anzeige vorzusehen wenn die Primär-Farbsignale innerhalb der Grenzwerte liegen. Die Speicherung der Referenz-.
  • werte läuft dann in entsprechender Weise mit dem einzigen Unterschied ab, daß die Anzeige vorhanden sein muß, wenn der Abgleich vollendet i-st.
  • Bei einer zweckmäßigen Ausführungsform ist vorgesehen, daß die Primär-Farbsignale an den Ausgängen der die Kathoden der Fernsehröhre des Farbfernsehmonitors speisenden Endverstärker den Fensterdiskriminatoren zugeführt werden.
  • An den Ausgängen der Enstufen des Farbfernsehminitors stehen die Primär-Farbsignale für die Grundfarben Rot, Grün und Blau zur Verfügung. Diese verstärkten Signale steuern nicht nur den Elektronenstrahl-Strom der Farbfernseh-Bildröhre, spndern auch die Fensterdiskriminatoren, deren Strombedarf gegenüber demjenigen der Kathoden-Steuerelektrodenkreise der bildröhre allerdings nur gering ist. Durch den Anschluß der Fensterdiskriminatoren an die Endstufenausgänge wird daher die Qualität der Anzeige auf dem Bildschirm nicht beeinträchtigt.
  • Eine günstige Ausführungsform besteht darin, daß zwischen den Ausgängen der Endstufen und den Fensterdiskriminatoren Wechselspannungs-Gleichspannungs-Umsetzer angeordnet sind. Diese Anordnung ermöglicht die Verwendung von-einfach ausgebildeten Fensterdiskriminatoren, die für analoge Eingangsspannungen ausgelegt sind.
  • Vorzugsweise werden die Primär-Farbsignale jeweils an mehrere Fensterdiskriminatoren, die in verschiedenen Modulen angeordnet sind, angelegt, wobei jeweils drei, den drei Primär-Farbsignalen einer Farbe zugeordnete Fensterdiskriminatoren mit den Ausgängen konjunktiv verknüpft sind. Mit dieser Anordnung können Bezugswerte für mehrere Farben gespeichert werden.
  • Wenn eine dieser Farben während des Vergleichs gestgestellt wird, steht an dem verknüpften Ausgang der zugeordneten Fensterdiskriminatoren ein Steuersignal zur Verfügung.
  • Der Erfindung wird im folgenden an Hand eines in einer Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert, aus dem sich weitere Merkmale sowie Vorteile ergeben.
  • Es zeigen Figur ein Blockschaltbild einer Vorrichtung zum Vergleich der Farben von Oberflächenbereichen mit ausgewähiten Farben.
  • Figur 12 näheren Einzelheiten der in Figur 1 dargestellten Schaltungsanordnung.
  • Eine Vorrichtung zum Verlgeich der Farben von Oberflächenbereichen mit ausgewählten Farben enthält eine Farbfernsehkamera 1, einen Farbfernsehmonitor 2, einen Kamera-Adapter 3 und ein Auswertgerät 4. Bei der Farbfernsehkamera 1 handelt es sich beispielsweise um die unter der Type FK 446 hergestelle TELEFUNKEN-Kamera. Die Farbfernsehkamera 1 ist mit dem Kamera-Adapter 3, dem Farbfernsehmonitor 2 und der Auswerteinheit 4 verbunden. Als Kamera-Adapter 3 wird beispielsweise das unter der Type FKA 40 von TELEFUNKEN-hergestellte Gerät verwendet. Bei dem Farbfernsehmonitor 2 handelt es sich z. B. um das-von TELEFUNKEN unter de Type PALcolor 2000 hergestellte Fernsehgerät.
  • Der Kamera-Adapter 3 erzeugt die vertikalen und horizontalen Ablenkimpulse, die an die Farbfernsehkamera 1 und den Monitor 2 gelegt werden.
  • An Ausgängen der Farbfernsehkamera 1 stehen auf Kanälen 5, 6, 7 drei Primär-Farbsignale zur Verfügung, die den Grundfarben Rot, Grün und Blau entsprechen. Die Primär-Farbsignale gelangen im Farbfernsehmonitor 2 je zu Endverstärkern 8, 9, 14 an die je eine nicht näher bezeichnete Kathode einer Bildröhre 11 angeschlossen ist, bei der es sich um eine Lochmasken-Bildröhre handeln kann. Die drei Elektronenstrahlen der Bildröhre 11 werden somit durch zwischen den jeweiligen Kathoden und den Steuerelektroden anliegende Spannungen gesteuert. Diese Art der Steuerung ist auch unter der Bezeichnung R-, G-, B-Steuerung bekannt.
  • Die Ausgänge der EndverstArker 8, 9, 10 sind jeweils über Kanäle 12, 13, 14 mit Eingängen von Wechselspannungs-Gleichspannungs-Umsetzern 15; 16, 17 in der Auswerteinheit 4 verbunden. Den Wechselspannungs-Gleichspannungs-Umsetzern 15, 16, 17 sind mehrereunter-sich gleiche Module 18, 19, 20 nachgeschaltet. In jedem Modul 18, 19, 20 sind die Ausgänge der Wechselspannungs-Gleichspannungs-Umsetzer 15, 16,', 17 je an einen Eingang eines Fensterdiskriminators 21, 22, 23 angeschlossen. Die zweiten Eingänge der Fensterdiskriminatoren 21, 22, 23 werden mit Bezugsspannungen beaufschlagt, die mittels Spannungsteilersc-haltungen 24, 25, 26 eingestellt werden-. Der übersichtlichkeit wegen sind die Spannungsteilerschaltungen 24, 25, 25 vereinfacht dargestellt. Es handelt sich jedoch um Schaltungen, mit denen an den Fensterdiskriminatoren 21, 22, 23 jeweils ein oberer und unterer Grenzwert eingestellt werden kann. Die gleich aufgebauten Fensterdiskriminatoren 21, 22, 23 geben an ihren Ausgängen jeweils binäre Signale ab. Die Ausgänge sind an Eingänge eines.UND-Giieds 27 angeschlossen, das die binären Signale verknüpft. An jeden Fensterdiskriminator 21, 22, 23 sind zwei Anzeigeleuchten 28, 19 angeschlossen. Die Anzeigeleuchten 28, z. B.
  • LED-Dioden, sprechen an, wenn das Eingangssignal des Diskriminators unterhalb des eingestellten Grenzwertes liegt. Wenn das Eingangssignal des Diskrimiators über dem eingestellten Grenzwert liegt, spricht die Anzeigeleuchte 29 an.
  • Das UND-Glied 27 speist ein weiteres Anzeigeelement 30 und eine Zeitverzögerungsschaltung 31, der ein Verstärker 32 nachgeschaltet ist. Mit dem Verstärker 32 ist die Spule eines Relais 33 verbunden, das einen Umschaltkontakt hat.
  • Die Wechselspannungs-Gleichspannungs-Umsetzer 15, 16, 17, von denen in Figur 2 der Umsetzer 15 näher dargestellt ist, enthalten jeweils ein Tiefpaßfilter 35 am Eingang. Das Tiefpaßfilter 35 speist die Reihenschaltung einer Diode 36 und eines Potentiometers 37, an dessen Abgriff ein Kondensator 38 angeschlossen ist.
  • Mit dem Kondensator 38 ist eine monolithisch integrierte Fensterdiskriminatorschaltung 39 verbunden. Die Fensterdiskriminatorschaltung 39 hat einen Eingang 40 für den oberen Grenzwert und einen Eingang 41 für den unteren Grenzwert des Fensters. Zwischen eine Betriebsgleichspannung und Erdpotential ist die Reihenschaltung eines Widerstands 42, eines Potentiometers 43 und eines weiteren Widerstands 44gelegt. Zwischen dem Widerstand 42 und dem Potentiometer 43 ist die Spannung für den Eingang 40 abgegriffen.
  • Der Abgriff des Potentiometers 43 speist den Eingang 41.
  • Die Eingänge 40, 41 sind je mit dem nichtinvertierenden und invertierenden Eingang eines nicht dargestellten Komparators in der Fensterdiskriminatorschaltung 39 verbunden. Der invertierende Eingang des ersten und der nichtinvertierende Eingang des zweiten Komparators sind an den Kondensator 38 angeschlossen. Jedem Komparator ist ein nicht dargestellter Schmitt-Trigger nachgeschaltet. Die Ausgänge dieser Schmitt-Trigger speisen über invertierende Verstärker je einen Ausgang 45, 46 der Fensterdiskriminatorschaltung 39.
  • Weiterhin sind die Ausgänge der Schmitt-Trigger disjunktiv verknüpft an einen Ausgang 47 der Fensterdiskriminatorschaltung 39 gelegt.
  • Mit den Ausgängen 45, 46 sind jeweils die als LED-Dioden ausgebildeten Anzeigeelemente 28, 29 verbunden, die über Widerstände 48, 49 an Betriebs-.
  • spannung gelegt sind.
  • Zur Gewinnung von Referenzwerten für den Vergleich wird die Farbfernsehkamera 1 visuell auf die Oberfläche 50 mit der ausgewählten Farbe eingestellt. Die Einstellung beinhaltet die Anpassung der Brennweite der Farbfernsehkamera 1 an den Abstand der Kamera von der Oberfläche 50. Eine weitere Einstellmaßnahme besteht darin, durch Ausrichtung der Farbfernsehkamera 1 auf die Oberfläche den für die Gewinnung von Referenzwerten gewünschten Bereich so auf der Bildröhre 11 darzustellen, daß die gesamte Fläche der Bildröhre 11 den Bereich anzeigt. Die Oberfläche 50 wird während dieser Einstellung gleichmäßig beleuchtet. Vorzugsweise enthält die Beleuchtung nur einen geringen Rotlichtanteil.
  • Unter Beibehaltung der vorstehend erläuterten Einstellung der Farbfernsehkamera 1 werden anschließend die Bezugswerte in der Auswerteinheit 4.
  • gespeichert. Die Speicherung erfolgt über die Spannungsteilerschaltungen 24, 25, 26, von denen eine in Figur 2 ausführlicher dargestellt ist.
  • Die Anzeigeleuchten 28, 29 lassen erkennen, in welchen Pegelbereichen die drei Primär-Farbsignale liegen. Hat das-am jeweiligen Fensterdiskriminator anstehende Primär-Farbsignal einen unterhalb oder oberhalb des eingestellten Grenzwerts liegenden Pegel, dann spricht die zugehörige Anzeigeleuchte 28 oder 29 an. Die Einstellung der Spannungsteilerschaltung 24, 25-, 26 wird dann durch Betätigung des Abgriffs des Potentiometers 43 so lange verändert, bis keine der Anzeigeleuchten 28, 29 mehr spricht. Für das jeweilige Primär-Farbsignal bedeutet dies, daß der entsprechende Referenzwert gespeichert ist. Diese Maßnahmen werden für alle drei Primär-Farbsignale wiederholt..
  • Nach der Speicherung der Referenzwerte der drei Primär-Farbsignale mittels der- Einstellung der Abgriffe der Potentiometer 43 der Spannungsteilerschaltungen 24, 25, 26 geben die Fensterdiskriminatoren 21,'22, 23 an ihren Ausgängen 47 binäre Signale-der Wertigkeit "1" ab. Diese Signale werden vom UND-Glied 27 verknüpft, das die Anzeigeleuchte 30 mit Strom beaufschlagt.
  • Am Ansprechen der Anzeigeleuchte 30 ist zu erkennen, daß die Speicherung der Referenzwerte abgeschlossen ist.
  • Die Auswertschaltung 4 kann anschließend noch auf weitere Referenzwerte eingestellt werden, indem die Module 19, 20, deren Aufbau demjenigen des Moduls 18 entspricht, für die Abspeicherung benutzt werden.
  • Nach der Abspeicherung der Referenzwerte für die ausgewählte Farbe wird der Gegenstand mit dieser.Farbe von der Farbfernsehkamera 1 entfernt.
  • Werden anschließend Gegenstände in gleichem'Abstand und bei gleichen Beleuchtungsverhältnissen an der Farbfernsehkamera 1 vorbeibewegt, dann vergleicht die Auswerteinheit 4 die von der Farbfernsehkamera bei der Abtastung der jeweiligen Farbe erzeugten Primär-Farbsignale mit den gespeicherten Referenzwerten. Bei Ubereinstimmung spricht einerseits die Anzeigeleuchte 30 und andererseits das Relais 33 an. Dabei wird der umschaltkontakt 34 betätigt, der zur Steuerung einer nicht dargestellten Weiche benutzt werden kann, mit der Gegenstände, die eine bestimmte Farbe.
  • tragen, aussortiert werden.
  • Die Farbfernsehkamera 1 kann scharf oder unscharf auf die ausgewählte Farbe der Oberfläche 50 eingestellt werden. Eine Scharfeinstellung wählt einen begrenzten Oberflächenabschnitt aus, bei dem es sich z. B. um einen Farbfleck zur Kennzeichnung handeln kann. Die Größe des ausgewählten Oberflächenabschnittes richtet sich im übrigen auch nach der Entfernung zwischen Farbfernsehkamera 1 und Oberfläche 50.
  • Durch eine unscharfe Einstellung der Farbfernsehkamera 1 auf die Oberfläche 50 läßt sich auch bei geringem Abstand zwischen Kamera und Oberfläche ein größerer Oberflächenabschnitt erfassen. Zugleich wird damit auch eine Mittelwertbildung der erfaßten Zone erzielt, d. h. die Einzelheiten der Farben an bestimmten Stellen der Oberflächen Werden nicht mehr exakt erfaßt. Dies kann für bestimmte Anwendungsfälle zweckmäßig sein, wenn z. B. Oberflächen verglichen werden sollen, die eine Rauhigkeit aufweisen.
  • Der obere und der untere Grenzwert legen die Toleranz fest, innerhalb der ein Primär-Farbsignal noch als zu einem Referenzwert gehörig erfaßt wird.
  • Die Toleranz kann sehr klein eingestellt werden, so daß auch noch Farbschattierungen einer Farbe sicher unterschieden werden können.
  • Ein zweckmäßiges Anwendungsgebiet des Verfahrens ist die Qualitätsüberwachung von farbigen Kunststoffgegenständen, die gewissen mechanischen Beanspruchungen ausgesetzt sind. Solche Kunststoffgegenstände sind z. B. Kästen zur Aufnahme von Flaschen. Durch Alterungsvorgänge und häufige mechanische Beanspruchungen läßt die Festigkeit der Kästen nach. Dies macht sich u. a. an einer Änderung der Farbe an der Oberfläche der Kästen bemerkbar. Durch einen Farbvergleich mit der an einwandfreien Kästen vorhandenen Farbe lassen sich die in der Festigkeit verminderten Kästen in Abladestationen, Füllstationen usw. sofort erfassen und aussondern.
  • Leerseite

Claims (11)

  1. Patentansprüche W Verfahren zum Vergleich der Farben von Oberflächenbereichen mit ausgewählten Farben, dadurch gekennzeichnet, daß eine Farbfernsehkamera (1) auf eine Oberfläche (50), die eine ausgewählte Farbe hat, eingestellt wird, bis die Oberfläche (50) mit der ausgewählten Farbe auf dem gesamten Bildschirm (all) oder wenigstens ungefähr auf dem gesamten Bildschirm (11) eines von der Farbfernsehkamera gespeisten Farbfernsehmonitors (2) angezeigt wird, daß danach die von der Farbfernsehkamera (1) zu der ausgewählten Farbe erzeugten Primär-Farbsigna-le gespeichert werden und daß anschließend nach der Entfernung der Oberfläche (50) mit der ausgewählten Farbe Oberflächen mit zu vergleichenden Farben vor die Farbfernsehkamera (1) gebracht werden, deren von der Farbfernsehkamera (1) erzeugte Primär-Farbsignale mit den gespeicherten Primär-Farbsignalen zur Feststellung der Übereinstimmung verglichen werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Farbfernsehkamera auf die Oberfläche (50) mit der ausgewählten Farbe scharf eingestellt wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t daß die Farbfernsehkamera (1) auf die Oberfläche (50) mit der ausgewählten Farbe unscharf eingestellt wird.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 1 oder einem der folgenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberflächen mit den zu vergleichenden Farben kontinuierlich an der Farbfernsehkamera vorbeibewegt werden.
  5. 5. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 oder einem der folgenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an dem mit der Farbfernsehkamera (1) verbundenen Farbfernsehmonitor (2) die verstärkten Primär-Farbsignale abgegriffen und je an Eing;inge von Fensierdiskriminatoren (21, 22-, 23, 39) in einer Auswertschaltung (4) gelegt werden, daß die oberen und unteren Grenzwerte der Fensterdiskriminatoren (21, 22, 23, 39) einstellbar sind, daß die Fensterdiskriminatoren (21, 22,-23, 39) jeweils binäre Ausgänge 47) aufweisen und mit die Pegel der Eingangssignale oberhalb und unterhalb der Grenzwerte anzeigenden Meldeelementen (29, 28) verbunden sind und daß die Ausgänge (47) der Fensterdiskriminatoren (21, 22, 23, 39) konjunktiv verknüpft sind.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet daß die Primär-Farbsignale an den Ausgängen der die Kathoden der Fernsehröhre des Farbfernsehmonitors (2) speisenden Endverstärker (8, 9, 10) den Fensterdiskriminatoren-(21, 22, 23, 39) zugeführtwerden.
  7. 7. Vorrichtung näch Anspruch 5 oder 6, d a d u r c h g e k e h n z e i c h n e t daß zwischen den Ausgängen der Endstufen (8, 9, 10) und den Fensterdiskriminatoren (21, 22, 23, 39) Wechselspannungs-Gleichspannungs-Umsetzer (15, 16, 17) angeordnet sind.
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Primär-Farbsignale jeweils an mehrere Fensterdiskriminatoren (21, 22, 23, 39), die in verschiedenen Modulen (18, 19, 20) angeordnet sind, angelegt werden, wobei jeweils drei, den drei Primär-Farbsignalen einer Farbe zugeordnete Fensterdiskriminatoren mit den Ausgängen (47) konjunktiv verknüpft sind.
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Wechselspannungs-Gleichspannungs-Umsetzer (15, 16, 17) jeweils mindestens ein Tiefpaßfilter (35) und eine Gleichrichterschaltung (36) mit nachgeschaltetem Glättungsglied (37, 38) enthalten.
  10. 10. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder einem der folgenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Eingang (40) für den oberen Grenzwert und der Eingang (39) für den unteren Grenzwert des jeweiligen Fensterdiskriminators (39) an eine Spannungsteilerschaltung aus drei Widerständen (42, 43, 44) angeschlossen ist, von denen der mittlere ein Potentiometer (43) ist, dessen Abgriff mit dem Eingang (41) für den unteren Grenzwert verbunden ist, während der Eingang (40) für den oberen Grenzwert an die Verbindungsstelle der ersten beiden Widerstände (42, 43) gelegt ist.
  11. 11. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder einem der folgenden Ansprüche, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t daß die konjunktiv verknüpften-Ausgänge (47) der Fensterqiskriminatoren (21, 22, 23, 39) mit einer Anzeigeleuchte (30) und einem Relais (33) verbunden sind.
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