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DE313356C - - Google Patents

Info

Publication number
DE313356C
DE313356C DENDAT313356D DE313356DA DE313356C DE 313356 C DE313356 C DE 313356C DE NDAT313356 D DENDAT313356 D DE NDAT313356D DE 313356D A DE313356D A DE 313356DA DE 313356 C DE313356 C DE 313356C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gripper
release lever
closing
rails
cable
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT313356D
Other languages
English (en)
Publication of DE313356C publication Critical patent/DE313356C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07CPOSTAL SORTING; SORTING INDIVIDUAL ARTICLES, OR BULK MATERIAL FIT TO BE SORTED PIECE-MEAL, e.g. BY PICKING
    • B07C3/00Sorting according to destination
    • B07C3/02Apparatus characterised by the means used for distribution
    • B07C3/08Apparatus characterised by the means used for distribution using arrangements of conveyors
    • B07C3/082In which the objects are carried by transport holders and the transport holders form part of the conveyor belts
    • B07C3/085In which the objects are carried by transport holders and the transport holders form part of the conveyor belts making use of transport holders in the form of clamps or grips

Landscapes

  • Sheets, Magazines, And Separation Thereof (AREA)
  • Sorting Of Articles (AREA)

Description

AUSGEGEBEN AM 8. JULI 1919
Die Erfindung betrifft eine Seilpostanlage mit Greiferwagen.
Um bei derartigen Anlagen die Seilbelastung des die Greiferwagen mitnehmenden endlosen· Zugseiles zu verringern, ist bereits vorgeschlagen worden, den Zug, der beim jedesmaligen öffnen der Greifer durch die dabei gespannte Feder entsteht, dadurch zu mindern, daß die Federwirkung nicht während der ganzen
ίο Öffnungsdauer der Greifer auf das Seil zur Wirkung gelangt. Dies wird durch die besondere Anordnung des Auslösehebels in Verbindung mit einer Feder bewirkt, so daß die Greifer auch dann noch in ihrer geöffneten Stellung festgehalten werden, wenn der Auslösehebel bereits die Auflaufschiene verlassen hat. Der Auslösehebel verbleibt bei dieser Anordnung in der jedesmaligen Endstellung, in die er beim öffnen oder Schließen der Greifer durch Eingriff mit seiner öffnungs- oder ' Schließungsschiene· gebracht wurde und bewirkt infolge seiner Stellung beim Durchfahren seines Wagens durch die diesem zugeordnete Seilpoststelle ein öffnen und Schließen der Greifer auch dann, wenn der Sendeschlitz dieser Poststelle leer ist.
Die Erfindung bezweckt nun, diesen Übelstand, der ■ die Seilbelastung erhöht und die Antriebskraft nutzlos beansprucht, zu beseitigen, was dadurch erreicht wird, daß die Schließungsschienen der Seilpoststellen verstellbar angeordnet werden und für gewöhnlich nicht in dem Weg des Auslösehebels liegen, während bei beschicktem Sendeschlitz die der beschickten Seilpoststelle zugeordnete Schließungsschiene in ihre wirksame Stellung gebracht wird, aus der sie nach Schließen der bis dahin offenen Greifer wieder in ihre unwirksame Stellung selbsttätig oder durch Hand bzw. durch den vorbeilaufenden Wagen geführt wird.
Hierdurch wird erreicht, daß die Greifer der Wagen sich nur in denjenigen Seilpoststellen schließen, in denen der Sendeschlitz beschickt ist, während sie sonst dauernd geöffnet bleiben; hierdurch werden also ein unnützes Schließen und dadurch die oben angeführten Mängel vermieden.
Das Ein- sowie Zurückstellen der Schließungsschienen kann auf verschiedene Weise erfolgen. So kann die Einstellung der Schienen unter der Wirkung eines Elektromagneten beim Einwerfen einer Sendung in den Einwurfschlitz stattfinden und die Zurückstellung der Schließungsschienen in ihre Anfangslage ebenfalls auf elektrischem Wege erfolgen oder aber durch den Wagen selbst veranlaßt werden. Das Ein- und Zurückstellen der Schließurigsschienen kann aber auch von Hand aus geschehen; die besondere Ausbildung dieser Einstelleinrichtung ist für die Erfindung unwesentlich.
Die Erfindung ist auf der Zeichnung schematisch dargestellt; sie veranschaulicht eine Seilpoststelle mit durchlaufenden Greiferwagen.
Der an der Wand b angeordnete, nicht sichtbare Beschickungsbehälter ist mit dem Sendeschlitz α versehen. Zum öffnen und Schließen der Greifer dient die Öffnungsschiene c bzw. die Schließungsschiene d. Diese letztere ist,
wie auf der Zeichnung nicht näher dargestelltr verstellbar gelagert, so daß sie auch die gestrichelt . gezeichnete Lage einnehmen kann. In der mit vollen Linien dargestellten Stellung kommt die Rolle k des Auslösehebels e des Greiferwagens f mit der Schiene d in Eingriff; der Hebel β wird dadurch auf die andere Seite umgelegt und schließt die Greifer g mittels des Hebelwerkes i, so daß die im Beschickungsbehälter befindlichen Gegenstände erfaßt und mitgenommen werden. Die Feder h des Greiferwagens f hat dabei infolge ihrer Lagerung am Auslösenebel β eine solche Stellung zum Hebeldrehzapfen eingenommen, daß sie den Auslösehebel auch nach Ablauf von der Schiene d festhält. Die Greifer. behalten daher ihre gegeschlossene Lage so lange bei, bis der Auslösehebel mit seiner Rolle k an der dem Wagen zugeordneten Seilpoststelle gegen die Öffnungsschiene c läuft. Hierdurch wird der Hebel e wieder auf die andere Seite gesteuert, so daß sich die Greifer öffnen, während die Feder h den Auslösehebel in dieser neuen Lage festhält. Beim öffnen der Greifer g lassen diese ihre Gegenstände fallen, schließen sich aber nur dann, wenn die Schließungsschiene d in der ausgezeichneten Stellung steht, also bei gefülltem Beschickungsbehälter. Durch diese Einrichtung, die Schließungsschienen verstellbar anzuordnen, ist man in der Lage, das unnötige Schließen der Greifer zu vermeiden. Vorteilhaft wird die Einrichtung so angeordnet, daß sich die Schließungsschienen d beim Einstecken einer Sendung in den Beschickungsbehälter selbsttätig in ihre wirksame Stellung einstellen und nach Leerung des Behälters auch wieder selbsttätig in ihre unwirksame Stellung zurückgehen. 1

Claims (1)

  1. Pa tent-Anspruch:
    Seilpostanlage mit öffnungs- und Schließungsschienen für den Auslösehebel der Greiferwagen, dadurch gekennzeichnet, daß die Schließungsschienen (d) der Seilpoststellen verstellbar angeordnet sind und für gewöhnlich außerhalb des Weges der Greiferauslösehebel (e) liegen, während bei beschicktem Sendeschlitz (a) die der beschickten Seilpoststelle zugeordnete Schließungsschien* (d) in ihre wirksame Stellung gebracht wird, aus der sie nach Schließen der bis dahin offenen Greifer (g) wieder in ihre unwirksame Stellung zurückgeht.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT313356D Active DE313356C (de)

Publications (1)

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Family

ID=566227

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT313356D Active DE313356C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE313356C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0687508A1 (de) * 1994-06-14 1995-12-20 Adrianus Wilhelmus Tas Vorrichtung zum Fördern empfindlicher Artikel mit Greifer

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0687508A1 (de) * 1994-06-14 1995-12-20 Adrianus Wilhelmus Tas Vorrichtung zum Fördern empfindlicher Artikel mit Greifer
NL9400969A (nl) * 1994-06-14 1996-01-02 Adrianus Wilhelmus Tas Inrichting voor het in de voorwerphouders transporteren van kwetsbare voorwerpen.
US5703332A (en) * 1994-06-14 1997-12-30 Tas; Adrianus Wilhelmus Apparatus for conveying vulnerable articles in the article holders

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