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DE3132789A1 - Verfahren und vorrichtung zum auskleiden einer rohrleitung mit einem schlauchfoermigen auskleidungsmaterial - Google Patents

Verfahren und vorrichtung zum auskleiden einer rohrleitung mit einem schlauchfoermigen auskleidungsmaterial

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Publication number
DE3132789A1
DE3132789A1 DE19813132789 DE3132789A DE3132789A1 DE 3132789 A1 DE3132789 A1 DE 3132789A1 DE 19813132789 DE19813132789 DE 19813132789 DE 3132789 A DE3132789 A DE 3132789A DE 3132789 A1 DE3132789 A1 DE 3132789A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lining material
drum
projections
binder
lining
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19813132789
Other languages
English (en)
Other versions
DE3132789C2 (de
Inventor
Takashi Kammuro
Hiroshi Tokyo Kimura
Takeshi Osaka Nakamura
Hisao Ohtsuga
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Ashimori Industry Co Ltd
Tokyo Gas Co Ltd
Original Assignee
Ashimori Industry Co Ltd
Tokyo Gas Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ashimori Industry Co Ltd, Tokyo Gas Co Ltd filed Critical Ashimori Industry Co Ltd
Publication of DE3132789A1 publication Critical patent/DE3132789A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3132789C2 publication Critical patent/DE3132789C2/de
Granted legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L55/00Devices or appurtenances for use in, or in connection with, pipes or pipe systems
    • F16L55/16Devices for covering leaks in pipes or hoses, e.g. hose-menders
    • F16L55/162Devices for covering leaks in pipes or hoses, e.g. hose-menders from inside the pipe
    • F16L55/165Devices for covering leaks in pipes or hoses, e.g. hose-menders from inside the pipe a pipe or flexible liner being inserted in the damaged section
    • F16L55/1651Devices for covering leaks in pipes or hoses, e.g. hose-menders from inside the pipe a pipe or flexible liner being inserted in the damaged section the flexible liner being everted
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C63/00Lining or sheathing, i.e. applying preformed layers or sheathings of plastics; Apparatus therefor
    • B29C63/26Lining or sheathing of internal surfaces
    • B29C63/34Lining or sheathing of internal surfaces using tubular layers or sheathings
    • B29C63/36Lining or sheathing of internal surfaces using tubular layers or sheathings being turned inside out
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
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    • Y10T156/1712Indefinite or running length work
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
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    • Y10T156/00Adhesive bonding and miscellaneous chemical manufacture
    • Y10T156/17Surface bonding means and/or assemblymeans with work feeding or handling means
    • Y10T156/1788Work traversing type and/or means applying work to wall or static structure

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Lining Or Joining Of Plastics Or The Like (AREA)
  • Protection Of Pipes Against Damage, Friction, And Corrosion (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Auskleiden der Innenfläche von Rohrleitungen aus beispielsweise Stahl oder ähnlichem Metall, Beton, Porzellan oder Hartkunststoff, mit einem flexiblen, schlauchförmigen Auskleidungsmaterial mit Hilfe eines Bindemittels und vorzugsweise unter Druck. Durch die erfindungsgemäßen Maßnahmen können insbesondere die Innenflächen von solchen Rohrleitungen mit einem flexiblen Auskleidungsmaterial versehen werden, die bereits zu den verschiedensten Zwecken auf der Erde oder unterirdisch verlegt worden sind, beispielsweise unterirdisehe Rohrleitungen, wie Gasleitungen, öffentliche Wasserleitungen und Rohre, in denen Kabel für die Stromversorgung oder Telefonkabel verlegt worden sind. Durch dieses Auskleiden mit einem flexiblen Auskleidungsmaterial werden die Rohrleitungen verstärkt oder deren beschädigte Abschnitte repariert.
Bei sehr alten oder beschädigten unterirdischen Rohrleitungen für Gas oder Wasser kann dieses herauslecken und zu großen Schwierigkeiten führen; beschädigte Rohrleitungen oder Umhüllungen, die Strom- oder Telefonkabel umschließen, können zu Unfällen führen, die durch Stromaustritt oder Übersprechen verursacht werden können.Eine Gegenmaßnahme, um derartige Schwierigkeiten zu vermeiden, besteht darin, überalterte, unterirdische Rohrleitungen über mehrere 10 oder mehrere 100 m herauszugraben und durch neue zu ersetzen. In diesem Fall muß jedoch die öffentliche Wasser- oder Gasversorgung für einen langen Zeitraum unterbrochen werden, bis die Arbeiten zum Ersetzen des Rohrs beendet worden sind. Befinden sich die überalterten Rohre unter öffentlichen Straßen, so führt dies zu erheblichen Belästigungen und Unbequemlichkeiten für die Öffentlichkeit, da der Verkehr auf der betreffenden Straße
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' während der Arbeiten zum Herausgraben der überalterten Rohre und Ersetzen durch neue Rohre eingeschränkt werden muß. Ferner sind erhebliche Arbeiten und Kosten zum Erneuern der Rohre neben den Schwierigkeiten der Arbeiten für den Rohraustausch erforderlich. Darüberhinaus tritt nicht selten der Fall ein, daß eines der bekannten Verfahren zum Erneuern der beschädigten oder abgenutzten Rohre nicht angewendet werden kann, und zwar aufgrund der besonderen örtlichen Situationen, wo die Rohre vergraben sind. In den letzten Jahren wird von einer erhöhten Wahrscheinlichkeit für ein großes Erdbeben an verschiedenen Stellen der Erde berichtet., aufgrund der Weiterentwicklung der Vorhersagetechniken für Erdbeben. Außerdem werden Überlegungen angestellt, um unterirdische Rohrleitungen zu verstärken, und zwar unabhängig davon, ob diese Rohrleitungen überaltert sind, um sie gegen von Erdbeben herrührende Beschädigungen zu schützen.. :
Ein Verfahren zum Auskleiden von insbesondere unterirdischen Rohrleitungen, ohne daß diese ausgegraben werden müssen, ist
bereits vorgeschlagen worden, um sowohl beschädigte Abschnitte der Rohrleitungen zu.reparieren als auch die Rohrleitungen zu verstärken, so daß diese starken mechanischen Stößen, etwa von Erdbeben, wiederstehen können; bei diesem Verfahren wird ein flexibler Schlauch in die unterirdischen Rohrleitungen
eingeführt und mit Hilfe eines Bindemittels mit der Innenfläche der Rohrleitungen verklebt. Bei diesem Verfahren ist jedoch das Einführen· des flexiblen Schläuche in die unterirdischen Rohre außerordentlich schwierig, so daß die Arbeiten in den Fällen fast unmöglich sind, wenn die Rohre lang oder
in mehreren Abschnitten gekrümmt sind. Hierfür wurde kürzlich ein Verfahren entwickelt, um Rohrleitungen mit einer Auskleidung gleichzeitig mit dem Ausstülpen zu versehen; dabei wird ein flexibler Schlauch in ein Rohr eingeführt, in dem der Schlauch unter der Wirkung eines unter Druck stehenden Mediums,
beispielsweise Druckluft, gewendet und gleichzeitig mit der Innenfläche des Rohrs mit Hilfe eines Bindemittels verklebt
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wird. Ein derartiges Verfahren ist beispielsweise in den US-PSen 2 794 758 und 3 132 062 sowie in der JP-OS 39 362/80 beschrieben. Bei diesen Verfahren wird ein flexibles, schlauchförmiges Auskleidungsmaterial in einen Druckbehälter gegeben und in die Rohrleitungen gleichzeitig mit dem Ausstülpen unter Druck eingeführt. Diese Verfahren sind insbesondere deshalb vorteilhaft, weil das Einführen des Auskleidungsmaterials in das Rohr einfach ist und lediglich einen kurzen Zeitraum erfordert; außerdem wird das Auskleidungsmaterial leicht auf die Innenfläche des Rohres aufgebracht, umd schließlich kann dieses Verfahren bei Rohren mit größeren oder kleineren Durchmessern angewendet werden. Als nachteilig bei diesen Verfahren ist anzusehen, daß diese nicht zum Auskleiden einer Rohrleitung von 200 m oder mehr Länge angewendet werden können, da der Druckbehälter zur Aufnahme des sperrigen Auskleidungsmaterials zu groß wird.
Außerdem wurde ein Auskleidungsverfahren für sehr lange Rohrleitungen entwickelt, wobei ein langes Auskleidungsmaterial außerhalb des Druckbehälters angeordnet und kontinuierlich diesem zugeführt wird. Dieses Verfahren erfordert nicht den Einsatz eines großen Druckbehälters und kann in zwei Typen unterteilt werden. Bei dem einen. Verfahren wird Auskleidungsmaterial verwendet, das vorher auf seiner Innenfläche mit einem Bindemittel versehen worden ist; beim anderen Verfahren wird ein Bindemittel auf die Innenfläche des Auskleidungsmaterials'gleichzeitig mit oder unmittelbar vor dem Ausstülpen des Auskleidungsmaterials aufgetragen. Der zuerst beschriebene Verfahrenstyp ist in der US-PS 4 064 211 und der GB-PS 1 069 623 und der zweite Verfahrenstyp in der US-PS 4 182 262, der GB-PS 1 044 645 und in der JP-OS 90 326/80 beschrieben. Diese beiden Verfahren weisen jedoch noch Nachteile auf:
Wenn beispielsweise Auskleidungsmateria,l in den Druckbehälter eingeführt wird, so wird das vorher oder unmittelbar vor dem Einführen in den Behälter auf die Oberfläche des Ausklei-
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dungsmaterials aufgebrachte Bindemittel durch den inneren Druckmitteldruck nach rückwärts gedrückt, so daß. ein gleichmäßiger Auftrag des Bindemittels auf der Innenfläche des Auskleidungsmaterials' verhindert wird; dies verhindert ein
S sicheres Verkleben des Auskleidungsmaterials mit der Rohrleitung.
Soweit ein zufriedenstellendes Aufbringen eines Bindemittels selbst betroffen ist, können verschiedene bekannte Verfahren in Betracht gezogen werden. Die US-PS 3 230 129 beschreibtein Verfahren zum Auskleiden einer Leitung, .die vorher mit einem Bindemittel gefüllt wird; danach wird vom einen Ende der Leitung her in diese ein Schlauch aus harzartigem Material eingeführt und dabei gewendet, wobei das Bindemittel nach vorne gedrückt wird. Dadurch wird der ausgestülpte Ab-Schnitt des Schläuche mit der Innenfläche der Leitung mit Hilfe des Bindemittels verklebt, das auf der Innenfläche der Leitung verbleibt. Dieses Verfahren hat jedoch ebenfalls mehrere Nachteile. Zunächst kann die Menge und die Verteilung des Bindemittels praktisch überhaupt nicht kontrolliert werden, und eine erhebliche Bindemittelmenge wird vergeudet. Zweitens ist ein außerordentlich hoher Druck zum Ausstülpen des Schlauchs erforderlich, während das Bindemittel nach vorne gedrückt wird. Drittens erschwert der Kopfdruck des Bindemittels das Ausstülpen des Schlauches oder verändert den Druckmitteldruck zum Ausstülpen, wenn das Rohr geneigt oder vertikal gekrümmt ist, so daß die zwischen der Leitung und dem Schlauch eingebrachte Bindemittelmenge zu Schwankungen neigt.
Die GB-PS 1 512 035 beschreibt ein Verfahren zum Auskleiden von Rohrleitungen, wobei ein Bindemittel auf die Innenfläche einer Rohrleitung von einer drehbaren Sprüheinrichtung aufgebracht wird, die sich im Innern der Rohrleitung in deren Längsrichtung bewegt und unmittelbar vor dem Auskleidungsschlauch angeordnet ist, der sich gleichzeitig mit dem Aus-
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stülpen nach vorne bewegt. Dieses Verfahren ermöglicht in · vorteilhafter Weise eine Einstellung der Bindemittelmenge, hat jedoch den Nachteil, daß wegen der Bewegung der Sprüheinrichtung im Innern der Rohrleitung eine Anwendung bei Rohr-
leitungen mit mehreren gekrümmten Abschnitten nicht möglich ist, da die Bewegung der Sprüheinrichtung in gekrümmten weitgehend unmöglich oder instabil wird.
Die US-PS 4 135 958 beschreibt ein Verfahren zum Auskleiden von Leitungen mit einem Schlauch, wobei sich ein Bindemittelbehälter entlang-der Innenseite der Leitung bewegt und.Bindemittel zu einem Reservoir leitet, das in dem nicht gewendeten Teil des Schläuche gebildet wird und sich ebenfalls unter Wenden entlang der Innenseite der Leitung in der gleichen Richtung zum sich bewegenden Behälter bewegt. Da der Bindemittelbehälter gemäß diesem Verfahren ähnlich der Sprüheinrichtung der vorstehend erwähnten GB-PS 1 512 035 ist, hat dieses Verfahren die gleichen Nachteile wie das gemäß der GB-PS.
Die JP-OSen 91 629/80 und 44 621/81 beschreiben ein Verfahren zum Auskleiden von Rohrleitungen, das im wesentlichen eine Verbesserung der Verfahren gemäß der US-PS 4 182 262, der GB-PS 1 044 645 und der JP-OS 90 326/80 darstellt. Bei diesem verbesserten Verfahren wird ein Bindemittelreservoir im
Innenraum von Auskleidungsmaterial hinter dem Druckbehälter ausgebildet; dadurch kann eine lange Rohrleitung mit vielen gekrümmten Abschnitten ausgekleidet werden. Dieses Verfahren hat jedoch die.gleichen Nachteile wie bei der GB-PS 1 044 645 und der JP-OS 90 326/80; so wird unmittelbar vor dem Einlei-
ten des Druckbehälters ein Bindemittel auf die Innenfläche des Auskleidungsmaterials aufgebracht..und durch den inneren Druckmitteldruck nach hinten gedrückt, wenn das Auskleidungsmaterial in den Behälter eingeführt wird. Dieses Verfahren
ist jedoch nur in den Fällen anwendbar, wo ein Bindemittel auf 35
die Innenfläche des Auskleidungsmaterials unmittelbar vor dessen Einführen in den Druckbehälter aufgebracht werden soll,
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und darüberhinaus muß eine Vorrichtung verwendet werden, die jedenfalls dann in ihrem Aufbau sehr kompliziert ist, wenn das Auskleidungsmaterial sehr lang ist.
Obwohl die zuletzt erwähnten Verfahren grundsätzlich eine ausgezeichnete Auskleidung von sehr langen Rohrleitungen in gekrümmten Abschnitten ermöglich, so sind diese Verfahren dennoch unbefriedigend im Hinblick auf das gleichmäßige Aufbringen einer ausreichenden Bindemittelmenge auf die Innenfläche des Auskleidungsmaterials. Daher besteht nach wie vor ein erheblicher Bedarf für ein verbessertes Verfahren, das die vorstehenden Nachteile der bekannten Verfahren vermeidet.
Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren sowie eine Vorrichtung zum vollständigen Auskleiden der Innenfläche einer Rohrleitung mit einem flexiblen, schlauchförmigen Auskleidungsmaterial anzugeben, wobei die Rohrleitung 100 m oder' mehr lang sein kann und/oder gekrümmte Abschnitte aufweist.
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Ferner soll es erfindungsgemäß ermöglicht werden, eine ausreichende Bindemittelmenge gleichmäßig auf die Innenfläche eines schlauchförmigen Auskleidungsmaterials ohne Bindemittelverluste aufzubringen und zwar unabhängig davon, ob das Bindemittel vorher in dem Auskleidungsmaterial eingeschlossen ist oder unmittelbar vor dem Einführen in einen Druckbehälter auf das Auskleidungsmaterial aufgebracht wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit den Merkmalen der Patentansprüche gelöst.
Die erfindungsgemäßen Maßnahmen ermöglichen eine Steuerung der Bindemittelzufuhr, ohne daß das Bindemittel durch den Druckmitteldruck nach hinten gedrückt wird, um die auf das Auskleidungsmaterial aufgebrachte Bindemittelmenge abzustimmen. Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist außerordentlich
- 13 einfach und relativ klein aufgebaut.
Die Erfindung wird nachstehend mit Bezug auf die Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
Figur 1 eine schematische Seitenansicht einer bekannten Vorrichtung,
Figur 2 eine vergrößerte Teilschnittansicht eines flexiblen Auskleidungsschlauchs, der auf seiner Innenfläche mit einem Bindemittel versehen ist,
Figur 3A eine schematische Seitenansicht einer Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung/ wobei der verwendete Auskleidungsschlauch vorher mit einem Bindemittel versehen worden ist,
Figur 3B eine sehematische Seitenansicht einer weiteren Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung, wobei der Druckbehälter der bekannten Vorrichtung gemäß Figur 1 mit.einer erfindungsgemäßen Abdicht
vorrichtung versehen ist,
Figur 4A eine schematische Seitenansicht einer Ausführungsform der erfindungsgemäßen Abdichtvorrichtung, 25
Figur 4B eine vergrößerte Teilschnittansicht der Abdichtvorrichtung des gleichen Typs wie bei Fig. 4A zur Erläuterung des tatsächlichen Zustandes des zusammengeguetschten Auskleidungsmaterials, wobei auf der Außenfläche einer drehbaren Trommel quer zur
Vorwärtsbewegungsrichtung des Auskleidungsmaterials Vorsprünge ausgebildet sind,'
Figur 5 einen zentralen Querschnitt der Abdichtvorrichtung gemäß Figur 4A entlang der Linie V-V,
Figur 6 eine vergrößerte Teilschnittansicht einer anderen Ausführungsfqrm der Abdichtvorrichtung und Figuren 7 Querschnittsansichten weiterer Ausführungsformen bis 9 der Abdichtvorrichtung.
Im Rahmen der Erfindung ist herausgefunden wurden/ daß überraschenderweise die Nachteile der bekannten Verfahren zum Auskleiden von Rohrleitungen, insbesondere von solchen von 100 m oder mehr Länge und/oder mit einer größeren Anzahl gekrümmter Abschnitte, mit einer Auskleidung durch ein Verfahren überwunden werden können, bei dem der Druckbehälter zum Bewegen der Ausstülpung des Auskleidungsmaterials durch den inneren Druckmitteldruck an seinem hinteren Ende mit einer in bestimmter Weise ausgebildeten Abdichtvorrichtung versehen wird, die einfach aufgebaut ist und den Druckbehälter abdichten kann, um eine Leckage des Druckmittels zu verhindern; in mindestens zwei Positionen wird der ausgestülpte Abschnitt des Auskleidungsmaterials, das in seinem Innenraum ein Bindemittel einschließt, mit mindestens zwei Vorsprüngen gequetscht, die in Abständen auf der Außenfläche einer drehbaren Trommel der Vorrichtung angeordnet sind. Jeder Vorsprung bildet eine vorspringende, gerade Kante, die sich quer zum in Längsrichtung laufenden Auskleidungsmaterial erstreckt, und drückt das Auskleidungsmaterial entsprechend der Drehbewegung der Trommel in Vorwärtsrichtung, so daß die Laufgeschwindigkeit des Auskleidungsmaterials sowie die auf dieses aufgebrachte Bindemittelmenge in geeigneter Weise eingestellt werden; außerdem wird verhindert,, daß das Bindemittel durch den inneren Druckmitteldruck nach hinten gedrückt wird. Ausgehend von dem vorstehenden erfindungsgemäßen Grundgedanken wird erfindungsgemäß eine entsprechend ausgebildete Abdichtvorrichtung in Kombination mit dem Druckbehälter eingesetzt.
Bei der in Figur 1 dargestellten, bekannten Vorrichtung ist ein flexibler Auskleidungsschlauch 1 an seinem einen freien
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Ende mit einem seilartigen, langen Element 15 verbunden und auf eine Spule 2 derart aufgewickelt, daß das Element 15 zuerst aufgewickelt ist. Der Auskleidungsschlauch 1 wird abgewickelt, durch einen Antrieb 3 und einen Schlitz 4 hindurchgeführt, und in einen Druckbehälter 5 eingeleitet, der mit einem Einlaß 11 für ein Druckmittel versehen ist, das von einem Kompressor 9 über ein Ventil 10 kommt. Der Auskleidungsschlauch 1 ist hinter dem Druckbehälter 5 mit einer ausreichenden Menge an Bindemittel 6 gefüllt, und bildet so ein Reservoir 7 für das Bindemittel. Das Bindemittel 6 wird durch die Vorwärtsbewegung des Auskleidungsschlauchs 1 weiter befördert und am Schlitz 4 so abgequetscht, das lediglich ein Teil des Bindemittels gleichmäßig auf die Innenfläche des Auskleidungsschlauchs aufgebracht wird. Das vordere Ende des Auskleidungsschlauchs ist ringförmig an einem Mundstück 8 am vorderen EnHe des Druckbehälters 5 befestigt. Der Antrieb 3 besteht aus einem Walzenpaar und wird durch einen Motor 16 angetrieben, um die Zuführungsgeschwindigkeit des Auskleidungsschlauchs 1 im zusammengefallenen Zustand zu steuern, da der Schlauch entsprechend dem Druckmitteldruck mit unregelmäßiger Geschwindigkeit transportiert werden könnte. Von der Rückwand des Druckbehälters 5 erstreckt sich horizontal eine Ablage 17 zum Unterstützen des Reservoirs 7 im Aüskleidungsschlauch 1. Das vordere Ende des Druckbehälters 5 ist über eine Flanschverbindung 18 mit einer Rohrleitung 14 verbunden. Wenn ein Druckmittel, beispielsweise Druckluft, aus dem Kompressor 9 in den Druckbehälter 5 durch den Einlaß 11 eingeleitet wird, so wirkt der Druckmitteldruck auf den ausgestülpten Abschnitt hinter dem befestigten
Abschnitt 12 des Auskleidungsschlauchs 1 und bildet einen Wendepunkt 13, wo der Auskleidungsschlauch im zusammengefaltenen Zustand gewendet wird. Der Auskleidungsschlauch wird dann innerhalb der Rohrleitung 14 gemäß dem in Figur 1 dargestellten Pfeil nach vorne gedrückt, und zwar durch den auf
den Wendepunkt 13 einwirkenden, inneren Druckmitteldruck,
so daß der Wendepunkt entsprechend fortschreitet. Dadurch L ' J
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wird der AuiikleUlinujuschlauen 1 (Allmählich von der .Spult· 2 abgewickelt und durch den Antrieb 3, den Bereich mit dem im Innern geformten Reservoir 7, den Schlitz 4, den Druckbeliti.l ι er 5 und die Rohrleitung 14 zum Wendepunkt, transportiert, wo der Auskleidunguschlauch gewendet wird, so daß die mit Bindemittel, (z.B. Kunstharz) versehene Innenfläche des Auskleidungs schlauchs nach außen zu liegen kommt und an der Innenfläche der Rohrleitung 14 mit Hilfe des Bindemittels 6 befestigt wird, um eine Auskleidung zu bilden. Am Ende der so durchgeführten Auskleidung ist das Auskleidungsmaterial (Schlauch 1) Ubor seine gesamte Länge vom einen Ende der Rohrleitung 14 bis zu dessen anderem Ende ausgestülpt und mit der Innenfläche! der Rohrleitung über das Bindemittel 6 verklebt. Wenn das Auskleidungsmaterial 1 von der Spule 2 abgewickelt worden ist, wird das Seil 15, dessen Länge mindestens gleich der des AuskleidungsmaterLaU; ist und das mit dem;hinteren freien Ende des Auskleidungsmaterials verbunden ist,, von der ijpule 2 sukzessive abgewickelt und durch den Antrieb 3 geführt, so daß der Transport und die Ausstülp-
geschwindigkeit des Auskleidungsmaterials gesteuert wird.
Das Verfahren mit der Vorrichtung· gemäß Figur 1 int insbesondere vorgesehen zum Auskleiden einer Rohrleitung mit einer Länge von 100 m oder mehr und/oder mit einer größeren
Anzahl gekrümmter Abschnitte. Tatsächlich ist jedoch das das Bindemittel einschließende Auskleidungsmaterial einem äußeren Druckmitteldruck in -dem Druckbehälter 5 ausgesetzt, wodurch eine starke Kraft derart ausgeübt· wird, dall o.Ln Tall des auf der Innenfläche des Auskleidungsmaterials aufgebrach-
ten Bindemittels nach rückwärts durch den Schlitz 4 in das Reservoir 7 gedrückt wird. Dadurch weist das durch den Schlitz 4 geführte Auskleidungsmaterial häufig Abschnitte auf, wo das auf die Innenfläche des Auskleidungsrnaterials aufgebrachte
Bindemittel lokal uneben ist, :jo daß sich eine unzureichende 35
Bindung des Auskleidungsmaterials auf der Innenfläche der Rohrleitung ergibt. Bei einigen bekannten Verfahren sind zwar
diese Nachteile überwunden, jedoch sind die dabei eingesetzten Vorrichtungen zu groß oder für den praktischen Gebrauch zu kompliziert. Bei einem Verfahren mit der Vorrichtung gemäß Figur 1 wo das Reservoir 7 hinter dem Druckbehälter angeordnet ist, ergeben sich auch solche Nachteile, daß selbst dann, wenn lediglich ein Teil des Bindemittels in dem Reservoir 7 auszuhärten beginnt, die beim Aushärten entwickelte Reaktionswärme akkumuliert wird und das Gesamtbindemittel in dem Reservoir in einem bestimmten Stadium plötzlieh ausgehärtet werden kann.
Die vorliegende Erfindung unterscheidet sich im wesentlichen dadurch, daß das in dem Auskleidungsmaterial befindliche Bindemittel in wirkungsvoller Weise dem Druckbehälter 5 zugeführt wird, so daß das Auskleidungsmaterial gleichzeitig mit dem Ausstülpen fest mit der Innenfläche der Rohrleitung durch eine ausreichende Bindemittelmenge verklebt werden kann.
Um eine starke Verbindung zwischen dem Auskleidungsmaterial und der Innenfläche der Rohrleitung herzustellen, muß sich . auf dem ausgestülpten Auskleidungsmaterial eine ausreichende Bindemittelmenge befinden, die gleichmäßig auf dessen Oberfläche verteilt ist.
Bei dem in Figur 2 dargestellten Ausführungsbeispiel der Erfindung wird als Auskleidungsmaterial 1 meist ein Schlauch verwendet. Dieses Auskleidungsmaterial weist einen Textilmantel A mit Kettfaden B und Schußfäden C,"die schlauchförmig gewebt oder gestrickt sind, auf. Der Textilmantel A ist auf seiner Außenseite mit einer luftdichten Schicht 1.9 aus Gummi oder aus einem flexiblen Kunststoffmaterial und auf einer Innenseite mit einem Bindemittel 6 versehen. In diesem Fall muß die Dicke des auf der Innenfläche des Auskleitiiuiystnatferial.'s aufgebrachten BindemIU eis (» gleicht öimiy und ausreichend sein, um eine starke Kohäsion zwischen dem
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Auskleidungsmaterial und der Rohrleitung sicherzustellen. Das einmal auf der Innenfläche des schlauchförmigen Textilmantels aufgebrachte Bindemittel dringt in die Zwischenräume und das faserige Gewebe des Textilmantels A ein, so daß man nach dem vollständigen Aushärten eine einstückige faserverstärkte Struktur erhält. Wird jedoch die Vorrichtung gemäß Figur 1 verwendet, so wird das einmal auf der Innenfläche des schlauchförmigen Textilmantels in dem Reservoir 7 aufgebrachte Bindemittel durch den Schlitz 4 nach rückwärts gedrückt, wenn das Auskleidungsmaterial in den Druckbehälter 5 eingeführt und dort einem starken äußeren Druckmitteldruck ausgesetzt wird. Im Extremfall wird fast das gesamte aufgebrachte Bindemittel nach rückwärts in das Reservoir 7 gedrückt, so daß lediglich eine sehr geringe Bindemittelmenge verbleibt, die im faserigen Gewebe des Textilmantels A absorbiert worden ist. Die Verwendung des Auskleidungsmaterials mit einer lokal unzureichenden Bindemittelmenge verursacht ersichtlich ein lokales Ablösen des Auskleidungsmaterials von der Innenfläche derRohrleitung oder die Aus-
bildung von Falten in gekrümmten Abschnitten der Rohrleitung, so daß der Strömungsdurchlaß in diesen abgelösten oder mit Falten versehenen Abschnitten enger wird. Bei einer derartigen Behandlung bei der Auskleidung ist es daher erforderlich, eine ausreichende Bindemittelmenge gleichförmig auf der ge-
samten Innenfläche des Auskleidungsmaterials aufzutragen. Da der Textilmantel selbst auf seiner Außenseite mit einer luft- und/oder wasserdichten, flexiblen Beschichtung aus Gummi oder Kunststoff versehen worden istr um eine integrale Kombinationsschicht zu bilden, kann die Innenfläche der
Rohrleitung nach dem Abschluß der Auskleidung mit einem Textilmantel geschützt oder verstärkt werden, der als äußerste Schicht eine luft- und/oder wasserdichte Beschichtung aufweist. Durch diese erfindungsgemäßen Maßnahmen kann eine ausreichende Bindemittelmenge gleichmäßig auf die Innenfläche des Auskleidungsmaterials aufgebracht werden, ohne daß sich über die gesamte Länge des Auskleidungsmaterials Unterschiede in der Bindemittelmenge ergeben.
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Bei der in der Figur 3A dargestellten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung wurde ein Bindemittel vorher auf der Innenfläche eines schlauchförmigen Textilmantels als Auskleidungsmaterial 1 aufgetragen, das mit seinem hinteren offenen Ende mit einem seilartigen, länglichen Element 15 verbunden ist, dessen Länge mindestens gleich der des Auskleidungsmaterials ist. Das Auskleidungsmaterial 1 und das Element 15 sind in der gleichen Weise wie gemäß Figur 1 auf einer Spule 2 aufgewickelt. Innerhalb eines Druckbehälters ist ein Antrieb 31 angeordnet, mit dessen Hilfe die Vorschubgeschwindigkeit des Auskleidungsmaterials 1 eingestellt wird und der zwei Walzenpaare 20a, 20b, 20c und 20d, ein Paar zueinander weisender Raupenbänder 21a und 21b sowie mehrere sich in seitlicher Richtung erstreckende Vorsprünge 22 aufweist, die an jedem Raupenband derartig ausgebildet sind, daß sie zueinander weisen. Die Raupenbänder werden extern mit der gleichen Geschwindigkeit mit Hilfe von Walzen angetrieben, um das Auskleidungsmaterial mit einer vorgegebenen Geschwindigkeit weiter zu transportieren. Der Druckbehälter ist an seinem vorderen Ende mit einem Mundstück 8 versehen, an dem das vordere offene Ende des Auskleidungsmaterials ringförmig befestigt wird. Eine Trommel des Behälters 5 ist mit einem Einlaß 11 für ein unter Druck stehendes Druckmittel versehen, der über ein Ventil 10 mit einem Kompressor 9 verbunden ist. Eine öffnung 23 ist in der Rückwand des Druckbehälters 5 ausgebildet, und innerhalb der öffnung 23 befindet sich eine Abdichtvorrichtung 24. Das vordere Ende des Druckbehälters 5 ist mit einer Rohrleitung 14 über eine Flanschverbindung 18 und gegebenenfalls ein nicht dargestelltes Einlaßrohr verbunden, das gewöhnlich in Form eines ge- . krümmten Rohrs ausgebildet ist, dessen Durchmesser gleich dem der Rohrleitung ist, um das vordere Ende des Druckbehälters mit der Rohrleitung zu verbinden, die sich auf einer anderen Höhe, z.B. unterirdisch, befindet. Da das vordere
Ende des im zusammengefallenen Zustand eingeführten Auskleidungsmaterials 1 ausgestülpt und am Mundstück 8 ringförmig
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befestigt ist, wirkt der innere Druckmitteldruck auf den nicht ausgestülpten Teil des Auskleidungsmaterials hinter dem befestigten Abschnitt 12, um einen Wendepunkt 13 zu bilden, wo das Auskleidungsmaterial gewendet wird. Wenn der Innendruck angehoben wird, wird das Auskleidungsmaterial 1 innerhalb der Rohrleitung 14 nach vorne gedrückt, so daß der Wendepunkt 13 entsprechend fortschreitet. Das Auskleidungsmaterial wird dann gleichzeitig mit dem Ausstülpen auf die Innenfläche der Rohrleitung■14 aufgebracht und mit dieser durch das zwischen dem Auskleidungsmaterial und der Rohrleitung 14 befindliche Bindemittel fest verklebt. Da das Bindemittel ausreichend und gleichmäßig auf der Innenfläche des Auskleidungsmaterials durch die Wirkung der Abdichtvorrichtung 24 aufgetragen wird, kann das Auskleidungsmaterial in zufriedenstellender Weise auf die Innenfläche der Rohrleitung 14 ohne Ausbildung eines Zwischenraums zwischen diesen aufgrund einer zu geringen Bindemittelmenge aufgebracht werden. Zusätzlich zur Steuerung der aufgetragenen Bindemittelmenge · dient die Abdichtvorrichtung zur Verhinderung einer Leckage .des Druckmittels aus der Öffnung 23.
Die Figur 3B zeigt eine andere Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung, wobei ein Bindemittel unmittelbar vor dem Einführen in den Druckbehälter auf das Auskleidungsmaterial aufgebracht wird. Dabei ist die Vorrichtung ähnlich der bekannten Vorrichtung gemäß Figur 1, wobei jedoch eine spezielle Abdichtvorrichtung anstelle des Schlitzes im Druckbehälter angeordnet ist. Die Bezugszeichen 1 bis 18 in Figur 3B haben daher die gleiche Bedeutung wie bei Figur 1, und die Auskleidung erfolgt im wesentlichen in der gleichen Weise wie bei Figur 1. Da das Bindemittel nicht von vorne herein auf das Auskleidungsmaterial 1 aufgebracht wird, hat der Aufbau des Antriebs 3 keinerlei Beziehung mit dem Problem des "Zurückschiebens" des Bindemittels, und daher kann ein durch einen Motor 16 angetriebenes Walzenpaar als Antrieb 3 verwendet werden. Gegebenenfalls kann anstelle des Antriebs 3 der
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Antrieb 3' gemäß Figur 3Α verwendet werden. In diesem Fall ist der Antrieb 31 gemäß Figur 3A vor der Abdichtvorrichtung 24 angeordnet. Demgegenüber kann der Antrieb 3, der das Auskleidungsmaterial 1 zwischen den Walzen stark zusammenquetscht, nicht bei der in Figur 3A dargestellten Vorrichtung verwendet werden, wo Auskleidungsmaterial mit von vorne herein eingebrachtem Bindemittel verwendet wird. Bei der in Figur 3B dargestellten Vorrichtung ist an der Rückwand des Druckbehälters 5 eine Fläche 17 zum Abstützen des Reservoirs 7 befestigt. Das Reservoir 7 kann jedoch auch unabhängig von dem Druckbehälter ausgebildet und auf einer Stütze angeordnet werden, die unabhängig von dem Behälter ist. In diesem Fall kann die Fläche der öffnung 23 etwas geringer sein, so daß überschüssiges Bindemittel beim Durchlauf durch die Öffnung abge-
quetscht wird, die als groß bemessener Schlitz wirkt. Gegebenenfalls kann ein nicht dargestelltes Einlaßrohr zwischen der Rohrleitung 14 und dem vorderen Ende des Druckbehälters 5 angeordnet werden, um das vordere Ende des Druckbehälters an eine unterschiedliche Höhe der Rohrleitung anzupassen. In
diesem Fall sollte das Einlaßrohr den gleichen Durchmesser wie die Rohrleitung aufweisen.
Die Figuren 4A, 4B und 5 zeigen eine Ausführungsform der Abdichtvorrichtung 24 mit einem Gehäuse 25 mit einem Paar 25
Seitenplatten 26 und 27, einem halbzylindrischen Abdichtteil 28 und einer Stütze 29, wobei die Abdichtvorrichtung an der Rückwand 45 und den Seitenwänden 38 und 39 des Druckbehälters 5 gegebenenfalls einstückig befestigt sind. Eine drehbare Trommel 30 weist einen Zylinder 33 auf, der an seinen beiden
Enden mit Abdeckplatten 31 und 32 verschlossen und auf seinem Umfang mit einem elastischen Zylinder 34 aus Gummi oder Kautschuk oder aus einem flexiblen Kunststoff abgedeckt ist. Auf der äußeren Umfangsfläche des Zylinders 34 sind in Abständen mehrere. Vorsprünge 35 einstückig so ausgeformt, daß sie je- · -
weils einen länglichen Zahn bilden, der sich linear und parallel zur Rotationsachse und quer zur Vorschubrichtung des
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Auskleidungsmaterials 1 erstreckt. Die Wellen 36 und 37 sind an den beiden Enden der Trommel 30 befestigt und werden durch die beiden Seitenplatten 26 und 27 des Gehäuses 25 gehaltert. Die freien Enden der Wellen erstrecken sich von den Seitenwänden 38 und 39 des Druckbehälters 5 nach außen. Die Trommel 30, die Seitenwand 26 und 27 sowie die-Wellen 36 und 37 sind mit O-Ringen 40, 41 und 42 versehen. Die Dichtung 28 ist halbzylindrisch und weitgehend in Übereinstimmung mit einem Zylinder, der durch den geometrischen Ort der Drehbewegung des äußeren Umfangs der VorSprünge 35 um die Wellen 36 und 37 gebildet wird, und ragt ferner nach einwärts in den vorderen Abschnitt 43, so daß die Dichtung 28 in engen Kontakt in dem Abschnitt 43 mit dem äußeren Ende jedes VorSprungs 35 gebracht werden kann^ Der vorspringende Abschnitt 43 ist über eine Strecke ausgebildet, die größer ist als der Gangabstand der Vorsprünge 35, d.h. den Abständen der einzelnen Vorsprünge, so daß bei sich drehender Trommel 30 mindestens ein Vorsprung 35 in engem Kontakt mit der Abdichtung 28 gebracht werden kann, um die'luftdichte Abdichtung vor oder hinter dem berührenden Vorsprung aufrechtzuerhalten. Wenn die Fläche des vorstehenden Abschnitts 43 zu breit ist, wird der Abschnitt zu einem Zeitpunkt in engem Kontakt mit mehreren Vorsprüngen 35 gebracht, so daß eine erhebliche Reibung auftritt. Daher wird die Fläche des
vorspringenden Abschnitts 43 in geeigneter Weise so ausgewählt, daß lediglich ein oder zwei VorSprünge 35 in engem Kontakt mit dem Abschnitt 43 kommen.
Die Stütze 29 ist so geformt, daß die obere Stützfläche 44
im Querschnitt etwa bogenförmig ausgespart ist, in guter Übereinstimmung mit einem Zylinder, der als geometrischer Ort der Drehbewegung des äußeren Umfangs der VorSprünge 35 um die Wellen 36 und 37 gebildet wird. Die Stützfläche 44 muß nicht unbedingt direkt von den äußeren Enden der Vor-
sprünge 35 berührt werden, jedoch ist der Abstand zwischen
der Stützfläche 44 und dem äußeren Ende der Vorsprünge 35 L " J
vorzugsweise möglichst klein. Die Länge der Stützfläche 44 sollte lang genug sein, um einen Abstand zu überspannen, der größer ist als das Zweifache des Gangabstandes der Vorsprünge 35/ so daß mindestens zwei VorSprünge 35 immer auf der Stützfläche 44 sind.
Die Figur 4B zeigt den tatsächlichen Zustand des durch die Abdichtvorrichtung 24 laufenden Auskleidungsmaterials 1, das von der Spule abgewickelt wird und durch den Zwischenraum zwischen der Trommel 30 und der Stütze 29 laufen kann. Das Auskleidungsmaterial ist im Innenraum zumindest vor dem Eintritt in die Abdichtvorrichtung 24 mit einem Bindemittel gefüllt worden und wird durch das eingeschlossene Bindemittel selbst im zusammengefallenen Zustand etwas "aufgeblasen".
'5 Andererseits ist der Abstand zwischen der Trommel 30 und der Stütze 29 fast identisch mit oder geringfäigig kleiner als die mittlere Dicke des Auskleidungsmaterials im zusammengefallenen Zustand ohne Bindemittel. Da die VorSprünge 35 der Trommel 30 aus einem elastischen Material bestehen und sich entsprechend der Drehbewegung (in der Figur in Uhrzeigerrichtung) der Trommel 30 bewegen, ohne in engen Kontakt mit der Stützfläche 44 zu kommen, erhält man den vorstehend erwähnten., speziell festgelegten Abstand zwischen der Trommel 30 und der Stütze 29. Wenn das das Bindemittel einschließende
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Auskleidungsmaterial durch die Abdichtvorrichtung 24 geführt wird, wird es zwischen der Trommel und der Stützfläche durch mindestens zwei Vorsprünge 39 gedrückt, die sich seitlich erstrecken und einstückig mit dem elastischen Zylinder ausgebildet sind, der auf dem äußeren Umfang des Zylinders 33
aufgebracht ist; dadurch wird das Auskleidungsmaterial in Intervallen von mindestens zwei Positionen zusammengedrückt, wo die Vorsprünge 35 das Auskleidungsmaterial berühren, so daß dieses in seitlicher Richtung mit den elastischen Vorsprüngen 35 in Abständen gequetscht wird, zwischen denen
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eine bestimmte Bindemittelmenge isoliert wird. Da die Vorsprünge 35 aus einem elastischen Material hergestellt sind,
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werden sie beim Andrücken des aufgeweiteten Auskleidungsmaterials etwas verformt und bewegen sich in Vorschubrichtung des Auskleidungsmaterials entsprechend der Drehbewegung der Trommel um die Wellen 36 und 37, wobei das Auskleidungsmaterial gleichzeitig fortschreitet, das an mindestens zwei Stellen mit den Vorsprüngen abgequetscht wird.
Daher wird das" im zusammengefallenen Zustand geringfügig durch das eingeschlossene Bindemittel aufgeweitete Auskleidungs-.material 1 an mindestens zwei Stellen mit den VorSprüngen 35 abgequetscht, so daß der kontinuierliche Strom des Bindemittels in dem Innenraum des Auskleidungsmaterials an den Quetschstellen unterbrochen wird, zwischen denen eine bestimmte Bindemittelmenge·vom kontinuierlichen Bindemittelstrom isoliert und in. Vorwärtsrichtung mit der Drehbewegung der Trommel 30 transportiert wird, ohne das das Bindemittel durch den inneren Druckmitteldruck nach rückwärts gedrückt wird.
Die Figuren 4A und 5 zeigen schematisch den Mechanismus der Abdichtvorrichtung 24, wobei die elastischen Vorsprünge 35 normalerweise in bestimmten Abständen auf dem Zylinder 34 angeordnet sind. Wenn die Trommel durch die Vorschubbewegung des Auskleidungsmaterials gedreht wird, wird eine bestimmte Binderaittolmenge zwangsläufig bei jedem Durchlauf des Vorsprungs 35 transportiert. Zusätzlich zu mindestens zwei Vorsprüngen, die das Auskleidungsmaterial, das durch den Zwischenraum zwischen der Trommel 30 und der Stütze 29 läuft, dicht anpressen, wird mindestens ein Vorsprung immer in engem Kontakt mit dem vorstehenden Abschnitt 43 des Abdichtteils 28 gebracht, und die beiden Seiten des elastischen Zylinders 34 werden immer in engen Kontakt mit den Seitenplatten 26 und 27 des Gehäuses 25 gebracht. Daher ist der Druckbehälter 5 durch diese Elemente vollständig eingeschlossen und es besteht keinerlei Gefahr einer Leckage von Druckmittel aus dem Behälter. Genau genommen geht bei jedem Durchlauf des Vorsprungs durch den vorspringenden Abschnitt 43 der Ab-
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drahtvorrichtung 24 eine geringe Druckmittelmenge verloren. Unter dem Begriff "Abdichtung" oder "luftdicht", soll hier nicht eine perfekte Abdichtung oder Luftdichtigkeit verstanden werden, bei der keinerlei Druckmittel austritt; vielmehr wird davon ausgegangen, daß ein bestimmter Druckmitteldruck in dem Druckbehälter 5 aufrechterhalten wird. In diesem Sinne ist die Abdichtvorrichtung 24 luftdicht.
Das erfindungsgemäße Verfahren kann in der nachstehenden Weise beispielsweise unter Verwendung der Vorrichtung gemäß den Figuren 3A oder B durchgeführt werden:
Ein sehlauchförmiger Textilmantel als Auskleidungsmaterial 1 wird an seinem einen offenen Ende mit einem seilartigen, länglichen Element 15, beispielsweise einem eigentlichen Seil, verbunden und gemäß der Figur auf einer Spule 2 aufgewickelt. Die Länge des Seils sollte mindestens gleich der des Auskleidungsmaterials 1 sein. Falls die Vorrichtung gemäß Figur 3A verwendet wird, wird das Auskleidungsmaterial 1 in seinem Innenraum mit einem Bindemittel 6 vorher gefüllt.
Das andere offene Ende, vordere Ende) des Auskleidungsmaterials 1 wird von der Spule 2 abgewickelt und über einen Antrieb 3 (lediglich im Falle der Vorrichtung gemäß Figur 3B) und eine in der Rückseite des Behälters 5 ausgebildeten Öffnung in den Druckbehälter 5 eingeführt. Eine Verwendung gemäß der Vorrichtung gemäß Figur 3B ist ein Bindemittel 6 in einer Menge, die zum Auftrag auf dem Auskleidungsmaterial 1 über dessen gesamter Länge ausreichend ist, im Innenraum des Auskleidungsmaterials 1 für den Behälter 5 eingeschlossen und bildet so ein Bindemittelreservoir 7. Das Auskleidungsmaterial 1 wird dann durch eine Abdichtvorrichtung 24 und einen Antrieb 3', lediglich im Falle der Vorrichtung gemäß Figur 3A geführt und das vordere Ende des Auskleidungs-• materials 1 ist am Mundstück 8 ringförmig befestigt. Der Antrieb 3 oder 3' wird dann in Betrieb gesetzt, während ein unter Druck stehendes Druckmittel von einem Kompressor 9 in den Druckbehälter 5 über ein Ventil 10 und einen Einlaß 11 eingeleitet, so daß das Druckmittel auf den nicht ausgestülp-
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ten Teil des Auskleidungsmaterials hinter dem feststehenden Abschnitt 12 einwirkt, um einen Wendepunkt 13 zu bilden, wo das Auskleidungsmaterial 1 gewendet wird. Wenn das Auskleidungsmaterial 1, das mit dem Bindemittel 6 gefüllt ist, durch die Abdichtvorrichtung 24 geführt wird, kann das Auskleidungsmaterial 1, auf das eine bestimmte Bindemittelmenge gleichmäßig aufgetragen worden ist, in den Druckbehälter 5 durch die Wirkung der drehbaren Trommel 30 eingeführt werden, die auf ihrem äußeren Umfang mit Vorsprüngen 35 in bestimmten Abständen versehen ist, ohne daß das Bindemittel vom Behälter 5 nach rückwärts gedrückt wird. Im Betrieb des Antriebs 3 oder 3' wird das Auskleidungsmaterial 1 und der Druckmitteldruck innerhalb einer zu behandelnden Rohrleitung 14 nach vorne gedrückt, so daß der Wendepunkt innerhalb der Rohrleitung 14 ebenfalls fortschreitet. In diesem Fall werden der Vorschub und das Ausstülpen desAAuskleidungsmaterials durch die Wirkung des Antriebs 3 oder 3' mit konstanter Geschwindigkeit gesteuert, und das Auskleidungsmaterial wird ausgestülpt und mit der Innenfläche der Rohrleitung 14 über deren gesamte Länge verklebt. Nach dem Abschluß des Auskleidevorgangs wird das Bindemittel 6 in geeigneter Weise ausgehärtet, und die beiden Enden des Auskleidungsmaterials, die sich über die beiden Enden der Rohrleitung hinaus erstrecken, werden in geeigneter Weise behandelt, um das gesairtte Arbeitsverfahren abzuschließen.
Die erfindungsgemäße Abdichtvorrichtung kann in geeigneter Weise modifiziert werden/ ohne ihre Funktion als Einrichtung zum zwangsweisen Transportieren einer bestimmten Bindemittelmenge zum Druckbehälter bei gleichzeitiger Aufrechterhaltung des Druckmitteldrucks in dem Druckbehälter zu ändern.
Die Figur 6 zeigt einen Hauptteil· einer weiteren Ausführungsform der Abdichtvorrichtung; hierbei ist eine Stütze 29 an der Rückwand 45 des Druckbehälters 5 derart angeordnet, daß die Stütze 29 mit Hilfe einer Federanordung 47 an der Wand
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45 vertikal verschiebbar ist; dadurch kann die Stütze von der drehbaren Trommel 30 weg bewegt und wieder zurückgedrückt werden. Falls die Abdichtvorrichtung nicht in Betrieb ist, d.h. falls kein Auskleidungsmaterial hindurchge-. führt wird/ ist die Stütze 29 in engem Kontakt mit der Trommel 30 und zwar aufgrund der Federanordnung 47, so daß zwischen der Stütze 29 und den Vorsprüngen 35 am äußeren Umfang der Trommel 30 kein wesentlicher Zwischenraum ist. Wenn das Auskleidungsmaterial im zusammengefallenen Zustand ist und zwischen die Trommel 30 und die Stütze 29 eingeführt wird, wird letztere über eine Strecke entsprechend der Dicke des Auskleidungsmaterials nach unten gedrückt, so daß das Auskleidungsmaterial durch den Zwischenraum zwischen der Stütze 29 und der Trommel 30 laufen kann und an
'5 mindestens zwei Stellen zwischen den Vorsprüngen 35, die auf dem Außenumfang der Trommel 30 ausgebildet sind,und der oberen Stützfläche 44 zusammengequetscht wird. Daher können weitgehend ähnliche technische Vorteile erreicht werden, in„dem diese modifizierte Abdichtvorrichtung anstelle der Vorrichtung gemäß den Figuren 4A und 5 eingesetzt wird. Der tatsächliche Zustand des Auskleidungsmaterials, das mit dieser modifizierten Vorrichtung abgequetscht wird, ist in Figur 4B dargestellt. Diese modifizierte Vorrichtung ist mit der gleichen Abdichtvorrichtung wie bei den Figuren
4A und 5 versehen, um eine Leckage des Druckmittels aus dem Druckbehälter 5 zu verhindern. Die Federanordnung 47 kann gemäß Figur 6 aus.einer üblichen Spiralfeder bestehen. Bei diesem Ausführungsbeispiel müssen der äußere Umfangsabschnitt sowie die Vorsprünge 35 der Trommel 30 nicht aus
einem elastischen Material bestehen, sondern können einstückig aus einem Metall oder einer Legierung hergestellt sein. Um jedoch eine bessere Luftdichtigkeit aufrechtzuerhalten, sollte zumindest der äußere Umfangsteil der Vorsprünge 35 aus einem elastischen Material bestehen. Eine
ähnliche technische Wirkung erhält man, indem die Stütze
an der Rückwand 45 de.3 Druckbehälters 5 befestigt und die L -I
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Trommel 30 und die Abdichtung 28 einstückig, mit der Rückwand derart verbunden^^daß die Trommel 30 und die Abdichtung 28 durch die Federanordnung oder das Eigengewicht vertikal auf-
und abbewegbar sind.
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Die Figur 7 zeigt eine weitere Ausführungsform der Abdichtvorrichtung; in diesem Fall sind die VorSprünge 35 auf der drehbaren Trommel 30 derart befestigt, daß sie über eine eingebaute Federanordnung 55 in Radialrichtung vorschiebbar ^ und zurückziehbar sind. Mehrere seitlich gerichtete Längsschlitze 49 sind im äußeren Umfang eines Basisteils 48 der Trommel 30 radial ausgeformt. In die Schlitze 49 sind plattenartige Elemente 50 derartig eingesetzt, daß das vordere Ende jedes Elements 50 sich aus jedem Schlitz 49 nach außen erstreckt. Das untere Ende jedes Elements 50 ist mit einem Anschlag 52 versehen, das in Eingriff mit einer Stufe 51 je-
da.mit des Schlitzes 49 in Eingriff kommen kann,/jedes Element 50 sich nicht über die erforderliche Länge hinaus erstrecken kann. Ein Stift oder mehrere Stifte 52 sind in den Boden jedes Elements 50 eingeführt, die wieder in Bohrungen 54 des Bodens jedes Schlitzes 49 verschiebbar sind. Eine Spiralfeder 55 umgibt jeden Stift 53 als Führungszapfen und ist zwischen den Boden jedes Schlitzes 49 und dem Boden jedes Elements 50 so angeordnet r daß dieses jeweils immer aus je-
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dem Schlitz 49 nach außen vorgespannt ist. .
Wird das zusammengefallene Auskleidungsmaterial zwischen die Schlitze 29 und die Trommel eingeführtf°wird bei diesem Ausführungsbeispiel das sich mit dem Auskleidungsmaterial
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in Berührung befindliche Element 50 nach einwärts in den Schlitz 49 über eine Strecke gedrückt, die der Dicke des Auskleidungsmaterials 1 entspricht, und zwar gegen die elastische Spannung der Feder 55, so daß das Auskleidungsmaterial 1 zwischen dem Element 50, das unter der elastischen
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Spannung der Feder 55 steht, und der oberen Stützfläche 44 zusammengequetscht wird. Bei dieser Ausführungsform sind
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die Elemente 50 so angeordnet, daß mindestens zwei von diesen in engem Kontakt mit dem Auskleidungsmaterial auf der oberen Stützfläche 44 gebracht werden. Die Abdichtung 48 hat bei dieser Ausführungsform den gleichen Aufbau und Funktion wie bei den Figuren 4A und 5, so daß jegliche Leckage von Druckmittel verhindert wird und keinerlei Druckmittel aus der Öffnung 23 entweicht- Um eine bessere Luftdichtigkeit zu erzielen, sollte mindestens der äußere Umfang der Elemente 50 vorzugsweise, aus einem elastischen Material bestehen'.
Die Figur 8 zeigt eine weitere Ausführungsform der Abdichtvorrichtung, wobei ein Endlosband 58 anstelle der Stütze 29 der vorstehend beschriebenen Ausführungsform verwendet wird. Das Endlosband 58 läuft über ein Paar frei drehbarer Walzen 56 und 57, die unterhalb der Trommel 30 derart angeordnet sind, daß das Endlos/mit mindestens zwei Vorsprüngen 35 in Kontakt kommen kann. Am unteren Teil der Öffnung 23 ist eine untere Abdichtung 59 derart befestigt, daß sie mit der Oberfläche des Endlosbandes 58 in Berührung kommen kann. Wenn das Auskleidungsmaterial 1 im zusammengefallenen Zustand zwischen die Trommel 30 und das Endlosband 58 eingeführt wird, wird der gespannte obere Teil des Bandes 58 über eine Strecke nach unten gedrückt, die der Dicke des Auskleidungsmaterials 1 entspricht, wobei dieses zwischen der Trommel 30 und. dem Endlosband 58 hindurchlaufen kann. Andererseits wird das Auskleidungsmaterial 1 an mindestens zwei Stellen zwischen den Vorsprüngen 35 und dem Endlosband 58 zusammengequetscht, so daß eine bestimmte Menge des eingeschlossenen Bindemittels in dem Abschnitt zwischen den abgequetschten Teilen aufrechterhalten wird. Die Trommel 30 und das Endlosband 58 werden bei fortschreitendem Auskleidungsmaterial 1 gedreht, wobei letzteres immer zwischen der Trommel 30 und dem Endlosband 58 an mindestens zwei Stellen abgequetscht wird. Bei dieser Ausführungsform kann die■zum Vorwärtsbewegen des Auskleidungsmaterials erforderliche
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Kraft verringert werden, da sowohl die Trommel 30 als auch das Band 58 mit dem vorwärtsschreitenden Auskleidungsmaterial gedreht werden und kein Reibungswiderstand erzeugt wird. Bei dieser Ausführungsform können weitere Modifikationen vorgenommen werden, beispielsweise durch Umkehr der Quetschanordnung zwischen der Trommel 30 und dem Band 58, etwa, derart, daß die Trommel 30 eine glatte Umfangsflache aufweist, während das Band 58 auf seiner Außenseite mit elastischen Vorsprüngen 35 versehen ist. Sowohl die Trommel 30 als auch das Band 58 können Vorsprünge 35 mit der gleichen Ganghöhe (Abständen) aufweisen, so daß die auf der Trommel 30 und dem Band 58 gebildeten Vorsprünge zueinander weisen und das Auskleidungsmaterial zwischen den zueinander weisenden Vorsprüngen an mindestens'zwei Stellen zusammengequetscht werden kann. Die Gangabstände der zueinander weisenden Vorsprünge auf der Trommel 30 und dem Band 58 können voneinander verschieden sein, so daß das Auskleidungsmaterial· zwischen den VorSprüngen des einen Bauteils und der flachen Oberfläche des anderen Bauteils abgequetscht wird. Wenn die Gangabstände der Vorsprünge auf der Trommel 30 und dem Band 58 unterschiedlich sind, sollten jedoch die Abstände zwischen den benachbarten VorSprüngen groß genug ausgebildet sein, um sicherzustellen, daß das Bindemittel in dem Abschnitt des Auskleidungsmaterials zwischen den abschließenden VorSprüngen eingeschlossen ist. Wenn die Vorsprünge sowohl auf der. Trommel 30.als auch auf dem Band 58 ausgebildet sind, müssen diese gemeinsam (synchron) gedreht werden.
In Figur 8 ist eine Stütze 29* mit einer Stützfläche 44', die identisch mit der oberen Stützfläche 44 gemäß den Figuren 4A oder 4B ist, im unteren Teil des Endlosbandes 58 angeordnet, das. zur Trommel 30 weist. Bei der in Figur 8 dargestellten Abdichtvorrichtung 24 wird der Raum zwischen den benachbarten Vorsprüngen 35 des Auskleidungsmaterials 1 unter Atmosphärendruck gehalten, während das Endlosband 58 unter dem Auskleidungsmaterial 1 unter einem höheren Druckmitteldruck gehalten wird. Daher wird das Auskleidungsmate-
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rial, das in Berührung mit dem Raum zwischen den benachbarten Vorsprüngen 35 ist, durch das Endlosband 58 geringfügig nach oben gedrückt, so daß die in dem Auskleidungsmaterial, das in dem genannten Raum liegt, enthaltene Bindemittelmenge geringer wird. Die Verwendung der Stütze 29' mit der Stützfläche 44' gemäß Figur 8 (strichpunktierte Linie) verhindert die direkte Einwirkung des Druckmitteldrucks auf die obere Rückseite des Endlosbandes 58, so daß ein Anheben des Endlosbandes in den Zwischenraum zwischen den benachbarten Vor-'° Sprüngen verhindert wird und eine ausreichende Bindemittelmenge in dem Abschnitt des Auskleidungsmaterials eingeschlossen werden kann, der sich zwischen den benachbarten zwei Vorsprüngen befindet..Da der Einsatz der Stütze 29' die Abwärtsbewegung, des oberen Endlosbandes 58, das in Berührung mit der Trommel 30 steht, beschränkt, ist eine bestimmte Vorrichtung erforderlich, damit das Auskleidungsmaterial 1 zwischen der Trommel 30 und dem Endlosband 58 hindurchlaufen kann. Beispielsweise können die Vorsprünge 35 aus einem elastischen Material, wie Gummi oder Kautschuk oder aus
einem elastischen Kunststoff, wie bei der Ausführungsform gemäß Figur 4A bestehen, wo das Auskleidungsmaterial 1 durch die Vorrichtung 24 unter Deformation der Vorsprünge laufen kann, wenn diese mit dem Auskleidungsmaterial in Berührung kommen. Alternativ kann die Stütze 29' wie bei der Ausfüh-
rungsform gemäß Figur 6 aufgebaut sein, wobei die Stütze an der Rückwand des Druckbehälters 5 in Vertikalrichtung relativ zur Trommel 30 mit Hilfe einer Federanordnung verschiebbar ist, die am Boden der Stütze vorgesehen ist; bei einer anderen Ausführungsform können die drehbare Trommel 30 und
die Abdichtung 28 mit Hilfe einer Feder oder durch ihr Eigengewicht in Vertikalrichtung auf- und abbewegt werden. Weitere Modifikationen der Trommel 30 können wie bei der Ausführungs.form gemäß Figur 7 vorgesehen werden, indem etwa die Trommel 30 mit radial vorschiebbaren oder zurückζiehba-
ren Vorsprüngen 35 versehen wird, die normalerweise mit Hilfe einer Federanordnung so vorgespannt sind, daß sie sich
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aus dem äußeren Umfang der Trommel 30 heraus erstrecken. Die Abdichtung 28 als obere Konstruktion des Gehäuses 25 hat den gleichen Aufbau wie bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Figur 4A oder 5 aufweisen. Dadurch wird der Druckbehälter 5 luftdicht gehalten und eine Leckage des Druckmittels aus der öffnung 23 wird verhindert.
Die Figur 9 zeigt eine weitere Äusführungsform der Abdichtvorrichtung 24. Das Gehäuse weist ein Paar Abdichtungen 28a und 28b sowie ein Paar drehbarer Trommeln -30a und 30b mit Wellen 37a und 37b sowie Vorsprüngen 35a und 35b auf, die · symmetrisch zur mittigen Horizontalachse bezüglich der öffnung 23 angeordnet sind. Diese Horizontalachse liegt auf der Bewegungsstrecke des Auskleidungsmaterials 1, das in die Abdichtvorrichtung eintritt. Die Trommeln 30a und 30b sind an ihren äußeren Umfangsflachen mit Vorsprüngen 35a und 35b in bestimmten Abständen versehen, so daß die Trommeln 30a und 30b gemeinsam gedreht werden, wobei die Vorsprünge 35a mit den VorSprüngen 35b in ihrer Bewegung aufeinander abgestimmt, verriegelt oder synchron, sind. Die Vorsprünge 35a und b bestehen aus einem elastischen Material, und zwischen den Vorsprüngen 35a und b in ihrem verriegelten Zustand wird ein Zwischenraum 60 gebildet. Die Abdichtungen 28a und 28b haben den gleichen Aufbau und die
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Funktion wie bei. der Äusführungsform gemäß Figur 4A und Da die VorSprünge 35a und 35b in ausreichenden Abständen auf der äußeren Umfangsfläche der Trommeln 30a bzw. 30b angeordnet sind, sind die zwischen -den benachbarten Vdrsprüngen befindlichen Vertiefungen 61a und 61b so breit,
daß in den Vertiefungen 61 und 61b selbst dann ausreichend Raum verbleibt, wenn die Vorsprünge 35a und b miteinander verriegelt sind. Wenn das Auskleidungsmaterial 1 in den Zwischenraum zwischen den Trommeln 30a und b eingeführt wird, wird es an mindestens zwei Stellen zwischen den Ver-
tiefungen und den VorSprüngen abgequetscht, wenn die beiden Trommeln verriegelt sind. Wenn das Auskleidungsmaterial 1
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unter dieser Bedingung in Vorwärtsrichtung bewegt wird, werden die Trommeln gemeinsam gedreht und quetschen das Material 1 an mindestens zwei Stellen ab, wodurch das Druckmittel in dem Druckbehälter an der Quetschstelle abgedichtet und das Bindemittel, das sich in dem Auskleidungsmaterial befindet, zusammen mit dem Auskleidungsmaterial in den Druckbehälter transportiert wird, ohne daß'das Bindemittel durch den Druckmitteldruck zurückgedrückt wird. Bei dieser Ausführungsform kann eine Modifikation etwa entsprechend dem technischen Konzept gemäß der Ausführungsform qomäß Figur 6 vorgenommen werden, in_dem die drehbaren Trommeln 30a und b sowie die Abdichtungen 28a und b so angeordnet werden, daß eine Kombination der Trommel 30a und der Abdichtung 28a sowie eine Komb1n.itJon flor Trommel '30b und der Abdtchtunq 28b in einer Richtung so hin- und herbewegt werden können, daß die beiden Kombinationen sich voneinander wegbewegen. Eine weitere Modifikation kann bei dieser Ausführungsform in der WoL.se vorcjononuut'ii werden, <i<iß dU; Vorr.prünge -35a und b der Trommeln 30a und 30b entsprechend der Ausführungsform gemäß Figur 7 radial vorschiebbar und zurückziehbar ausgeführt werden.
Bei den Abdichtvorrichtunyen gemäß den Figuren 4A und 6 biu 9 werden die Trommel oder die Trommeln sowie gegebenenfalls das Endlosband durch das Auskleidungsmaterial in Drehbewegung versetzt, das durch die Wirkung des Antriebs 3 oder 3' in Vorwärtnrichtung boweqt wird. DU» divohbare Trommel oder die Trommeln können jedoch auch extern zwangsweise gedreht werden, beispielsweise durch gemeinsames Antreiben der Trom-
3() mel mit dem Abtrieb über mehrere Zahnräder oder Ketten, die vorzugsweise so eingestellt sind, daß man die gleiche Um- fangsgeschwindigkeit erhält. Wenn die .Trommel direkt angetrieben wird, kann der Antrieb 3 oder 3' weggelassen werden.
In diesem Fall wirkt die Trommel gleichzeitig als Antrieb. 35
Obwohl die erfindungsgemäße Vorrichtung, insbesondere die Abdichtvorrichtung, auf verschiedene Arten etwa gemäß den Figuren 3A, 3B, 4A und 6 bis 9 modifiziert werden können, sind auch verschiedene Modifikationen des erfindungsgemäßen Verfahrens sowie der eingesetzten Materialien möglich. Beispielsweise kann ein seilartiges, längliches Element vorher durch das Auskleidungsmaterxal über dessen gesamte Länge geführt und vom entgegengesetzten Ende der Rohrleitung her angezogen werden, während der Druckmitteldruck auf das Auskleidungsmaterial hinter dem ringförmig befestigten Abschnitt in üblicher Weise einwirkt, so daß der nicht ausgestülpte Abschnitt des Auskleidungsmaterxals sich innerhalb der Rohrleitung vorwärts bewegen kann und am Wendepunkt ausgestülpt wird; gleichzeitig kann das ausgestülpte Auskleidungsmaterial an der Innenfläche der Rohrleitung mit Hilfe des Drucks des Druckmittels befestigt werden. Bei dieser Ausführungsform kann der Druckmitteldruck so schwach sein, daß der bereits ausgestülpte Abschnitt des Auskleidungsmaterials
unter Druck an der Innenfläche der Rohrleitung befestigt 20
wird. Diese Modifikation ist insbesondere zum Auskleiden von Rohrleitungen mit mehreren gekrümmten Abschnitten geeignet.
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Als bevorzug tes Auskleidungsmaterial wird ein flexibler, schlauchförmiger Textilmantel mit dem Aufbau gemäß Fig. 2 eingesetzt. Ein derartiges Auskleidungsmaterial wird üblicherweise als Schlauch verwendet und ist im Handel erhältlich. Das in Fig. 2 dargestellte Auskleidungsmaterial weist auf seiner Außenfläche eine luftdichte Schicht auf, die nach dem Ausstülpen die innerste Schicht des auf die Rohrleitungen aufgebrachten Materials ist. Die innerste Schicht des Auskleidungsmaterials kommt in direkte Berührung mit dem die Rohrleitung durchströmenden Medium und sollte daher nicht nur außerordentlich gasundurchläßig sein, sondern auch gegen verschiedene Einflüsse widerstandsfähig sein, wie wasserbeständig, wetterfest, ozonbeständig, ölbeständig, beständig gegen Chemikalien, wärmebeständig sowie kältebeständig, und sollte darüber hinaus eine
^ ausreichende Festigkeit und Flexibilität aufweisen. Aus diesen ■ Gründen wird vorzugsweise ein Polyester-Elastomer eingesetzt, das darüber hinaus eine hohe Abriebbeständigkeit, Zugfestigkeit und Reißfestigkeit sowie eine gute Adhäsion gegenüber Synthesefasern aus Polyestermaterialien aufweist, die zur Herstellung des schlauchförmigen Textilmantels verwendet werden. Ein derartiges Elastomer ist beispielsweise unter dem Handelsnamen "Pelprene" (Toyobo, Japan) und "Hytrel" (DuPont, U.S.A.) erhältlich ist. Fasern aus Polyestermaterialien sind insbesondere für die Kettfäden zur Herstellung des Textilmantels geeignet, jedoch können auch andere Natur- und/oder Synthesefasern, wie Baumwolle, Hanf, Rayon, und Polyamidfasern mit oder ohne Glasfasern, Kohlenstoffasern oder andere anorganische Fasern anstelle der Polyesterfasern verwendet werden.
Das Bindemittel ermöglicht das Verkleben des Auskleidungsmaterials mit den Rohrleitungen über große Flächen. Daher können Bindemittel mit einem hohen flüchtigen Anteil oder mit einer sehr kurzen Topfzeit, kaum oder überhaupt nicht im Rahmen der Erfindung eingesetzt werden. Ein wärmehärtbares Bindemittel auf Epoxybasis ist erfindungsgemäß besonders bevorzugt. Bei
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der in Fig.3A dargestellten Ausführungsform, bei der das Bindemittel vorher auf die Innenfläche des Auskleidungsmaterials aufgebracht worden ist, wird der Einsatz eines Bindemittels mit längerer Topfzeit bevorzugt, da es häufig relativ lang dauert, bis die Auskleidung abgeschlossen ist. Bei der in Fig. 3B dargestellten Ausführungsform ist ein Bindemittelreservoir hinter der Abdichtvorrichtung, angeordnet, so daß in vorteilhafter Weise das vorherige Aufbringen des Bindemittels auf der Innenfläche des Auskleidungsmaterials, nicht erforderlich ist; daher ist der Arbeitswirkungsgrad höher als bei der Ausführungsform gemäß Fig. 3A. Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 3B dauert es jedoch langer, bis das gesamte Bindemittel im Reservoir aufgebraucht ist. Daher muß das Bindemittel eine lange Topfzeit aufweisen, oder es wird bei dieser Ausführungsform ein Bindemittel mit niedriger exothermer Reaktion beim Aushärten bevorzugt. · . "
Bei unterirdischen Rohrleitungen wird seit einiger Zeit eine sogenannte erdbebensichere Konstruktion verlangt, um Sekundärschaden, die von einer Leckage einer großen Menge an Wasser oder an einer entflammbaren Flüssigkeit oder Gas aus der Rohrleitung herrühren können, die durch ein starkes Erdbeben beschädigt werden können, zu verhindern. Um diese Bedingung zu erfüllen, muß das Auskleidungsmaterial allein dem unter hohem Druck stehenden Medium widerstehen, da Verbindungsteile von Rohrleitungen häufig aufgetrennt oder beschädigt oder Rohrleitungen selbst in bestimmten Fällen durch ein starkes Erdbeben gebrochen oder aufgerissen werden. Zur Erfüllung der vorstehenden Erfordernisse sollte das Auskleidungsmaterial vorzugsweise eine Zugfestigkeit in Längsrichtung von mindestens 1000 kg/cm Breite und eine Reißdehnung von mindestens 10% aufweisen; . ferner, sollte· dieses Auskleidungsmaterial .au,f der Innenfläche der Rohrleitung mit einer Kohäsionsfestigkeit aufgebracht werden, das als Auskleidungsmaterial bei einer Scherbelastung von 1 bis 6 kg/cm2 abgelöst werden kann. Selbst wenn die Rohrleitungen durch den Erdstoß oder eine ähnlich starke mechanische
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Belastung brechen oder an den Verbindungsabschnitten aufgetrennt werden, wird das Auskleidungsmaterial selbst im Bereich der beschädigten Abschnitte von der Innenfläche der Rohrleitung abgelöst und hält zumindest für einen gewissen Zeitraum die Funktion als Rohrleitung aufrecht. Im Hinblick auf die vorstehenden Ausführungen ist es wünschenswert, daß das Auskleidungsmaterial eine luftdichte Schicht 19 aus einem Polyester-Elastomer aufweist und ausgestülpt und auf die Innenfläche der Rohrleitung mit einem hitzehärtbaren Bindemittel 6 auf Epojiybasis aufgeklebt wird. Bei einem derartigen Auskleidungsmaterial wird der Textilmantel mit dem Bindemittel imprägniert, und der so imprägnierte Mantel wird einstückig verklebt, um ein starres Rohr, beispielsweise ein sogenanntes FRP-Rohr (d.h. Rohr aus glasfaserverstärktem Kunststoff) zu bilden. Selbst wenn die Rohrleitung beschädigt ist, behält das Auskleidungsmaterial seine Funktion als Rohrleitung bei.
Verschiedene Antriebe können für die erfindungsgemäße Vorrichtung verwendet werden. Bei der in Fig. 3A dargestellten Aus-
führungsform ist der Einsatz eines Zwillings-Raupen systems bevorzugt und vor dor Abdichtvorrich(rung angeordnet:, rl,i drr Reibungswiderstand beim Durchlauf des Auskleidungsmaterials durch die Abdichtvorrichtung 24 relativ hoch ist. Der Reibungswiderstand in der Abdichtvorrichtung kann durch die Leistung
des Antriebs 31 ausgeglichen werden, so daß die zum Ausstülpen den Auakloldungamatörlala erforderliche Kraft gleichzeitig verringert werden kann. Der in Fig. 3A dargestellte Antrieb ist bevorzugt, wobei das zusammengefallene Auskleidungsmaterial in Vorwärtsrichtung linear transportiert wird, indem es zwi-
·
sehen den zueinanderweisenden Vorsprüngen geringfügig gepreßt wird, ohne zwischen den Walzen abgequetscht zu werden.
Modifikationen etwa gemäß Fig. 6, 7, 8 und 9 bei dem Aufbau der AbfltchtvorrJchtunq 24 sind möglich. TnabeBondaru 1st. on uuloch '
vorteilhaft, die auf der Innenfläche des Auskleidungsmaterials aufgebrachte Bindemittelmenge zu ändern, indem die Ganghöhe
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oder der Abstand sowie die Härte der Vorsprünge verändert wird. Wenn die Ganghöhe der Varsprünge größer wird, kann eine größere Bindsmittelmenge entsprechend in einem Abschnitt des Auskleidungsmaterials gehalten werden, der in dem Zwischenraum zwischen den benachbarten VorSprüngen abgetrennt ist; dies führt zu einer Erhöhung der in dem Äuskleidungsmaterial eingeschlossenen Bindemittelmenge. Der Einsatz eines härteren Materials für die VorSprünge ermögiichst ein stärkeres Abquetschen des Auskieidungsmaterials mit den Vorsprüngen, so daß die Bindemittelmenge, die in dem zwischen den benachbarten Abquetschvorsprüngen abgetrennt ist, größer wird. Der Einsatz von harten VorSprüngen führt jedoch zu einer Verschlechterung der Luftdichtigkeit der Abdichtvorrichtung und verursacht Schwankungen in der Dicke des Auskleidungsmaterials und führt zu Schwierigkeiten beim Durchlauf des Auskleidungsmaterials durch die Abdichtvorrichtung 24, wenn das Auskleidungsmaterial mit einem Fremdmaterial umschlossen ist. Die Härte der Vorsprünge 35 soll demnach entsprechend der Konstruktion der Abdichtvorrichtung festgelegt werden.
Bei der vorliegenden Erfindung unter Verwendung der Abdichtvor-
daß
richtung 24 ist es von besonderem Vorteil, eine bestimmte Bindemi tte !menge , die gleichmäßig oder ungleichmäßig in dem Auskleidungsmaterial· eingeschiossen ist, zwangs- und portionswei-
^ se zum Druckbehäiter transportiert werden kann, ohne daß am Eingang des Druckbehäiters ein Zurückdrücken des Bindemittels erfolgt. Daher kann die Innenfläche der Rohrleitung mit einem Auskleidungsmaterial· bei ausreichender Bindemittelmenge versehen werden. Ferner ist von Vorteil, daß die Abdichtvorrichtungmechanisch und strukturell einfach ist, eine geringe Größe aufweist und daher preiswert hergestellt werden kann.
Der erfindungsgemäße Auskleidungsvorgang kann in vorteilhafter Weise bei unterirdischen Rohrleitungen erfolgen, die über
100 m lang sind und/oder: viele gekrümmte Abschnitte aufweisen, ohne daß dies wesentlichen Einfluß auf die Arbeitsbedingungen hat.
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Leerseite

Claims (22)

VOSSlUS VOSSI US -τΑϋ'ΟΉ N e'r -:ΚΈ U N E M A N N · RAUH PATENTANWÄLTE SIEBERTSTRASSE 4 · 80OO MÜNCHEN 86 · PHONE: (Ο89) 47 4Ο75 CABLE: BENZOLPATENT MÜNCHEN -TELEX 5-29 453 VOPAT D u.Z.: R 383 (He/kä) Case: Pp-148/wg Tokyo Gas Company Ltd. Tokyo, Japan und Ashimori Industry Company, Ltd. Osaka, Japan " Verfahren und Vorrichtung zum Auskleiden einer Rohrleitung mit einem schlauchförmigen Auskleidungsmaterial " Patentansprüche
1. Verfahren zum Auskleiden einer Rohrleitung (14) mit einem schlauchförmigen Auskleidungsmaterial (1) mit Hilfe 2g eines Bindemittels (6) und unter der Einwirkung eines Druckmitteldrucks , durch
(a) Einführen des Auskleidungsmaterials (1) im zusammengefallenen Zustand, das in seinem Innenraum ein Bindemittel enthält, von hinten in einen Druckbehälter (5), 3Q (b) ringförmiges Befestigen des einen Endes des Auskleidungsmaterials (1) an einem vorderen Endabschnitt (8) des Druckbehälters (5),
(c) Beaufschlagen des Druckbehälters (5) mit einem Druckmitteldruck, um auf den Abschnitt des Auskleidungsmaterials (1) hinter der ringförmigen Befestigungsstelle (12) von innen einen Druck auszuüben und einen Wendepunkt (13) zu bilden, wo das Auskleidungsmaterial (1) gewendet wird, und
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(d) Vorwärtsbewegen des Wendepunkts (13) innerhalb der Rohrleitung (14), wobei das ausgestülpte Auskleidungsmaterial (1) mit Hilfe des Bindemittels (6) unter Einwirkung des Druckmitteldrucks mit der Innnenfläche der Rohrleitung (14) verklebt wird,
dadurch.gekennzeichnet,
(e) daß beim Verfahrensschritt (a) das sich im zusammengefaltenen Zustand befindliche Auskleidungsmaterial (1) in bestimmten Abständen linear in Querrichtung zur Trans-' portrichtung des Auskleidungsmaterials (1) unter Atmosphärendruck abgequetscht wird, um den Abschnitt des Auskleidungsmateriais (1) zusammen mit dem dort vorhandenen Bindemittel zwischen den benachbarten beiden linearen Quetschpositionen zu isolieren,
(f) daß das Auskleidungsmaterial (1). in dem Druckbehälter (5) fortschreiten kann, während es in Querrichtung in bestimmten Abständen linear abgequetscht wird und (g) daß danach das Quetschen des Auskleidungsmaterials (1) in dem unter Druckmitteldruck stehenden Druckbehälter (5) beendet wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das im Innern ein Bindemittel enthaltende Auskleidungsma-. terial (1) durch Aufbringen eines Bindemittels aus einem Bindemittelresevoir (7) auf die Innenfläche des Auskleidungsmaterials (1) gebildet wird und'daß sich das Bindemittelreservoir (7) im Innern des Auskleidungsmaterials (1) hinter dem Druckbehälter (5) befindet.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das ein Bindemittel im Innern enthaltende Auskleidungsmaterial (1) durch vorheriges Aufbringen eines Bindemittels auf die Innenfläche des Auskleidungsmaterials (1) über seine gesamte Länge hergestellt wird.
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4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch ge- ^ kennzeichnet, daß ein seilartiges/ langgestrecktes Element (15) vorher durch das schlauchförmige Auskleidungsmaterial (1) über dessen gesamte Länge geführt und von dem entgegengesetzten Ende einer Rohrleitung (14) gezogen wird/ während der Druckmitteldruck auf den Abschnitt des Auskleidungsmaterials (1) hinter der ringförmigen Befestigungsstelle (8) ausgeübt wird, um das Ausstülpen des Auskleidungsmaterials (1) innerhalb der Rohrleitung (14) zu unterstützen. 10
5. Vorrichtung zum Auskleiden einer Rohrleitung (14) mit einem schlauchförmigen Auskleidungsmaterial (1) mit Hilfe eines Bindemittels (6) durch Einwirken eines Druckmitteldrucks, gekennzeichnet durch
(a) einen Druckbehälter (5), der an seinem hinteren Ende mit einer Öffnung (23) zum Einführen des Auskleidungsmaterials (1), an seinem vorderen Ende mit einem Mundstück (8) zum ringförmigen Befestigen des Auskleidungsmaterials (1) Ύ' und an einer beliebigen Stelle mit einem Einlaß (11) für ein Druckmittel versehen ist.,
(b) einen Antrieb für den Vorschub des Auskleidungsmaterials ' (1) und
(c) eine Abdichtvorrichtung, die in der Öffnung (23) angeordnet ist und folgende Bestandteile aufweist:
(c ) eine drehbare Trommel, die so angeordnet ist, daß sie sich auf der Transportstrecke des Auskleidungsmaterials (1) dreht, und die auf ihrem äußeren Umfang mit mehreren Vorsprüngen (35, 50) versehen ist, die . sich parallel zur Drehachse in bestimmten Abständon erstrecken,
(c„) ein oberhalb der Trommel angeordnetes Abdichtteil (25), das in engem Kontakt mit den VorSprüngen steht, um einen luftdichten Abschluß herzustellen, und (C3) eine Quetschbasis (29) unterhalb der Trommel zum Ab-
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stützen des Auskleidungsmaterials (1), so daß die
ses zwischen der Trommel und der Quetschbasis liegt und an mindestens zwei Stellen in bestimmten Abständen mit den VorSprüngen luftdicht abquetschbar ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekenn.zeich.net, daß die Trommel entsprechend, vorzugsweise synchron mit dem Vorschub des Auskleidungsmaterials (1) gedreht wird.
7. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Trommel durch eine äußere Kraft zwangsweise gedreht wird.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die freien Endabschnitte der Vorsprünge oder diese, insgesamt aus elastischem Material bestehen.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Quetschbasis eine Halterung mit einer oberen.Stützfläche ist, die bogenförmig ausgespart ist und in engem Kontakt mit den VorSprüngen derart steht, daß das zwischen der Trommel und der Stütze befindliche Auskleidungsmaterial (1) an mindestens 2 Stellen durch die Vorsprünge luftdicht abquetschbar ist..
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß entweder die Stütze oder eine Kombination der Trommel'mit dem Abdichtteil gegeneinander bewegbar sind und daß diese Bauteile immer mit Hilfe einer Federanordnung gegeneinander vorgespannt sind.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 1O, dadurch gekennzeichnet, daß die VorSprünge auf der Trommel derartig befestigt sind, daß sie mit Hilfe einer eingebauten Federan— Ordnung in Radialrichtung herausschiebbar oder zurückschiebbar sind.
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12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Quetschbasis ein Endlosband ist, das auf einem Paar frei/drehbarer Walzen derart angeordnet ist, daß es mit mindestens zwei Vorsprüngen luftdicht in Kontakt kommen kann.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12, gekennzeichnet durch ein Stützteil mit einer bogenförmigen Stütz_fläche entsprechend der Bewegungsbahn der Vorsprünge der Trommel, wobei dieses Stützteil unterhalb der oberen Raupe des Endlosbandes ist.
14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß das Stützteil von der Trommel wegbewegbar und zu dieser mit Hilfe einer Federanordnung vorgespannt ist, und daß die obere Raupe des Endlosbandes immer in Berührung mit dem Stützteil entsprechend dessen Hin- und Herbewegung ist.
15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 12 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Trommel und die Walzen gemeinsam von außen angetrieben oder entsprechend dem Vorschub des Auskleidungsmaterials (1) mit Hilfe eines Getriebes mit der gleichen Umfangsgeschwindigkeit angetrieben werden.
16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Trommel auf ihrem äußeren Umfang keine Vorsprünge aufweist und daß das Endlosband auf seinem äußeren Umfang, mehrere Vorsprünge derart aufweist, daß das Auskleidungsmaterial (1) an mindestens zwei Stellen zwischen
der Trommel und dem Endlosband abgequetscht wird. 30
17. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl die Trommel als auch das Endlosband mehrere Vorsprünge im gleichen Gangabstand aufweisen, so daß die Vorsprünge der- Trommel und des Endlosbandes zueinander weisen und das Auskleidungsmaterial zwischen diesen VorSprüngen an mindestens zwei Stellen abgequetscht wird.
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18. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl die Trommel als auch das Endlosband VorSprünge mit verschiedenem Gangabstand aufweisen, wobei der Abstand zwischen benachbarten VorSprüngen ausreichend lang ist und das Auskleidungsmaterial zwischen den Vorsprüngen der Trommel oder des Endlosbandes einerseits und der flachen Umfangsflache des anderen.Bauteils andererseits abgequetscht wird.
19. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorsprünge auf der Trommel derart angeordnet sind, daß sie mit Hilfe einer eingebauten Federanordnung in Radialrichtung vorschiebbar oder zurückschiebbar sind. .--'-"■"■"■"
20. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Quetsehbasis eine drehbare Trommel mit mehreren Vorsprüngen in Kombination mit einem Abdichtglied des gleichen Typs ist und daß das Auskleidungsmaterial
(1) zwischen einem Paar zweier drehbarer Trommeln an mindestens zwei Stellen zwischen den Vertiefungen einer der beiden Trommeln und den Vorsprüngen der änderen Trommel abgequetscht wird, wenn die beiden Trommeln miteinander verriegelt sind.
21. Vorrichtung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß die VorSprünge an einer Trommel oder an beiden Trommeln derart befestigt sind, daß die Vorsprünge durch eine eingebaute Federanordnung in Radialrichtung ausstreckbar oder zusammenziehbar sind.
22. Vorrichtung nach Anspruch 20 oder 21, dadurch gekennzeichnet, daß eine der beiden drehbaren Trommeln zusammen
zugehörigen
mit dem/Abdichtglied von der anderen Trommel wegbewegbar 35
jedoch immer zu dieser mit Hilfe einer Federanordnung vorgespannt ist. -
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