DE3131741A1 - Verfahren und vorrichtung zur uebertragung eines digitalsignals - Google Patents
Verfahren und vorrichtung zur uebertragung eines digitalsignalsInfo
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Description
O ft B β «Ο
« ο ο ο β β
VERFAHREN UND VORRICHTUNG ZUR ÜBERTRAGUNG EINES
DIGITALSIGNALS
Die Erfindung betrifft ein System zum Codieren eines Digital-·
signals zur Übertragung und betrifft insbesondere ein System zum Schutz eines Digitalsignals wie eines digitalisierten
Audiosignals, gegenüber Fehlern, die während der übertragung auftreten können, die beispielsweise mittels magnetischem
Aufzeichnen oder Wiedergeben eines PCM-Audiosignals oder
durch Widergeben bzw. Abspielen einer optischen Scheibe durchgeführt werden kann.
Bei einem herkömmlichen System zum Übertragen oder Aufzeichnen eines pulseodemodulierten Audiosignals (PCM-Audiosignal)
wird ein Fehlerkorrekturcode in den Informationsdaten eingeschlossen.
Der Fehlerkorrekturcode kann ein Paritätscode, ein b-Abstandscode, ein- Reed -Solomon-Code oder ein
anderer Code sein, der dazu dient, eine Korrektur von Fehlern ■15 zu ermöglichen, die in den empfangenen Informationsdaten
auftreten.JBei einem solchen System können Übertragungsblöcke
«»<** aus 2 in-Worten der Inf ormationsdaten zusammen mit n·
Fehlerkorrekturworten gebildet werden, wobei m und η jeweils ganzzahlig sind. Mit n=1 kann bis zu einem fehlerhaften
Wort in dem Block korrigiert werden,und wenn.ein größerer
Fehlerschutz erforderlich ist, muß ein größerer Wert von η gewählt werden.
Falls das Digitalsignal durch Aufzeichnen auf ein Band und
danach Abspielen bzw. Wiedergeben übertragen wird, kann ein Ausfall auftreten, der sogenannte Burstfehler verursacht.
Wenn der Block beispielsweise durch (2m + 1 )'-Worte gebildet
ist, erreicht das Auftreten eines Ausfalls mit einer Länge, due über ein Wort hinaus goht, daß mindestens /.we.i Worle in
t · 9 ·
dom Block fehlerhaft sind, wobei die fehlerhaften Worte nicht
korrigiert werden können.
Zum Verringern der Vermutung, daß Worte mit solchem unkorrigierbaren
Fehler auftreten, wurde vorgeschlagen, eine Worteinheit-Verschachtelung- oder Fehl'erstreu-Technik zu
verwenden. Bei einer derartigen Vorgehensweise wird beim Übertragen oder Aufzeichnen von Blöcken mit (2m+1) Worten
jedes deren Worte um einen unterschiedlichen Betrag verzögert, so daß alle diese Worte um mindestens einen Block
ο auf dem Träger oder Aufzeic-hnungsmedium getrennt sind.
Dann werden beim Empfangen oder Abspielen dieses verschachtelten Signals unterschiedliche jeweilige Verzögerungszeiten
für jedes der 2m+1 Worte vorgesehen, um die Verzögerung auszulöschen, die vorher vor dem Aufzeichnen vorgesehen -war,
um Fehlerkorrekturblöcke aus 2m+1 Worten zu erreichen.
Diese Verschachtelungstechnik kann zum Verteilen oder Streuen von Burstfehlern über mehrere Fehlerkorrekturblöcke
verwendet werden. Wenn bei mehreren Blöcken jeder nur ein fehlerhaftes Wort besitzt, können alle Worte korrigiert
werden. In der Theorie kann ein vollständiger übertragungsblock
aufgrund Ausfall verloren gehen, ohne daß die Fehlerkorrekturfähigkeit dieser Vorgehensweise verschlechtert wir-d.
Bedauerlicherweise treten jedoch Fehler auf, die nicht vollständig
korrigiert werden können. Wenn ein unkorrigierbarer Fehler auftritt, wird allgemein eine Maskierungstechnik
verwendet, um ein synthetisches Datenwort zu erreichen, das
ein unkorrigiftrbares fehlerhaftes Wort ersetzt. Eine Interpoliertechnik,
die die Durchschnittswerte der als richtig bekannten Datenworte substituiert, dient dazu, .irgendwelche
fehlerhaften Worte unmerkbar zu machen. Im allgemeinen werden, wenn die Datenworte aufeinanderfolgende Abtastungen eines
Audiosignals wiedergeben, die beiden Datenworte,die die
Abtastungen wiedergeben, die der Abtastung unmittelbar
Ö θ ft 6 *
O O β O O « CiO DO
vorhergehen, bzw. folgen, die durch ein fehlerhaftes Datenwort wiedergegeben ist, zum Erzeugen eines interpolierten
synthetischen Datenwortes zur Maskierung des fehlerhaften Wortes verwendet.
Wenn jedoch zwei oder mehr Worte in Folge fehlerhaft sind,
wird diese Maskierungstechnik außerordntlich schwierig und werden die unkorrigierbaren fehlerhaften Worte deutlich
merkbarer. Bei einem wiedergegebenen PCM-Audiosignal werden
unkorrigierbare Worte als merkliches "Klicken" gehört.
Es wurde bereits vorgeschlagen, ein Digitalsignal-Übertragungssystem
zu verwenden, das mehrere Paritäts-·oder Fehlerkorrekturworte verwendet und die Informationsworte
und Paritätsworte zweifach verschachtelt, um zusätzlichen Schutz gegenüber Burstfehlern zu erreichen (vgl. US-Se rial
No. 218,256 vom 19. 12. 198o).
Trotz des Erfolges der vorstehenden Vorgehensweise ist das
übertragene Signal weiter ungeschützt bezüglich Burstfehlern, die eine Anzahl von Übertragungsblöcken beeinflußen,
so daß zwei aufeinanderfolgende Worte in dem decodierten
Signal beide unkorrigierbare Fehler enthalten können, was eine geeignete Fehlermaskierung verhindert.
Es ist Aufgabe der Erfindung, ein verbessertes Digitalsignal-Übertragungssystem
anzugeben, das unter Vermeidung der erwähnten Nachteile eine optimale Fehlerkompensation
ermöglicht.
Gemäß einem Merkmal der Erfindung wird ein Verfahren zum
Verarbeiten eines Digitalsignals zwecks Übertragung vorgesehen, wobei folgende Schritte vorgesehen sind:
Das Digitalsignal wird empfangen als Folge aufeinanderfolgender Datenworte und die Folge der Datenworte wird auf
eine erste Gruppe von Wortsoquonzen und eine zweite Gruppe
von Wortsequenzen verteilt, derart, daß jedes zweite Datenwort auf die Sequenzen von erster Gruppe verteilt wird,
während die anderen Datenworte auf die Sequenz der zweiten Gruppe verteilt werden. Dann wird mindestens eine Sequenz
von Fehlerkorrekturworten wie Paritätsworten auf der Grundlage der jeweiligen Datenworte in den Sequenzen der Datenworte
gebildet. Mindestens eine Verschaehtelungsstufe übt
unterschiedliche jeweilige Verzögerungen auf die Sequenzen der Datenworte und die mindestens eine Sequenz der"Fehler-Ιο
korrekturworte aus, derart, daß die kürzeste Verzögerungszeit für irgendeine Wortsequenz der zweiten Gruppe langer ist
als die größte oder längste Verzögerungszeit für irgendeine Wortsequenz in der ersten Gruppe und daß die mindestens
eine Fehlerkorrekturwortsequenz eine Verzögerungszeit besitzt, die zwischen der größten. Verzögerungszeit der ersten
Gruppe und der kürzesten Verzögerungszeit der zweiten Gruppe liegt. Danach werden Übertragungsblöeke aus den Worten der
jeweiligen Datenwortsequenzen und der Fehlerkorrekturwortsequenz gebildet. Ein Synchronwort und ein CRC-Prüfwort
kann jedem Block zugefügt werden.
Weiter gibt die Erfindung einen dieses Verfahren durchführenden Codierer und einen Decodierer, der zu diesem Vorgehen komplementär
arbeitet, an.
Gemäß der Erfindung wird also ein PCM-Digitalsignal mit
einer zweifach verschachtelnden und Fehlerkorrekturcodierung versehen , um gegen Fehler zu schützen, die während der
Übertragung auftreten, die durch magnetisches Aufzeichnen und Wiedergeben durchgeführt werden kann. Das PCM-Signal
wird als Fehlerkorrekturblöcke .von mehreren Datenwortsequenzen und einer zugeordneten Fehlerkorrekturwortsequenz
verarbeitet, und die zweifach verschachtelten Sequenzen werden dann als Übertragungsblöcke übertragen. Bis zu einem
fehlerhaften Wort in jedem Fehlerkorrekturblock kann unter
·«« »«» «ο οο οο οοο 3 Ί j Ί 7 μ· Ί
- 9 -
Verwendung der Fehlerkorrekturwortsequenz korrigiert werden. Irgendwelche unkorrigierbaren Worte können durch
Substituieren eines synthetischen Wortes kompensiert worden., das von den unmittelbar vorhergehenden und folgenden Datenworten
interpoliert wird, die als richtig bekannt sind. Der Abstand zwischen aufeinanderfolgenden Datenworten
wird so groß möglich gemacht, derart, daß ein langer Burstfehler kaum die Fähigkeit zum Kompensieren unkorrigierbarer
Fehler beeinflussen kann«. Um dies zu erreichen, werden ο abwechselnde Worte bzw. wird jedes zweite Wort des PCM-
^ Signals auf ungeradzahlige und geradzahlige Gruppen von Sequenzen verteilt, und wird die Verschachtelung durch
Ausüben unterschiedlicher Verzögerungszeiten auf die jeweiligen Sequenzen derar.t durchgeführt, daß die größte
Verzögerungszeit, die auf die ungeraden Sequenzen ausgeübt wird, kleiner ist als die. kürzeste.Verzögerungszeit die
auf die geraden Sequenzen ausgeübt wird.
Die Fehlerkorrekturwortsequenz wird mit einer Verzögerungszeit erreicht, die zwischen der größten Verzögerungszeit der
2q ungeraden Sequenzen und der kürzesten Verzögerungszeit der
geraden Sequenzen liegt.
Die Erfindung wird anhand der in der Zeichnung dargestellten
Ausführungsbeispiele näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1 ein schematisch.es Blockschaltbild einer Verschachtelungsschaltung zur Verwendung
bei der Erfindung,
Fig. 2 schematisch eine Darstellung zur Erläuterung des Verschachtelungsverfahrens gemäß der
Erfindung,
Fig. 3 ein Blockschaltbild eines Fehlerkorrektur-
codiersystems gemäß der Erfindung,
Fig. 4- ein Blockschaltbild eines Fehlerkorrekturdeeodiersystems
gemäß der Erfandung , das
komplementär zu dem System gemäß Fig. 3 ist
-1ο-
Fig. 5 scheinatisch eine Ansicht eines Signalübertragungsblockes,
der beim Übertragen eines Digitalsignals verwendet ist,
Fig. 6a schematische Darstellungen zur Erläuterung
und 6b der Vorteile der Erfindung.
Fig. 1 der Zeichnung'zeigt ein Verschachtelungsschema
gemäß der Erfindung. Bei einem Ausführungsbeispiel
wird die Erfindung auf das Aufzeichnen und Wiedergeben ο bzw. Abspielen eines pulscodemodulierten Audiosignals
eines Kanals verwendet. Bei einem solchen Beispiel enthält das PCM-Audiosignal (PCMrPulscodemodulation) eine
PGM-Datensec[uenz (Wi) das aus einer Auf eitßxidef olge", die
von Datenworten WI7W2/W3 ... besteht, deren jedes einen
aufeinanderfolgend abgetasteten Analogwert des Audiosignals wiedergibt. Auch werden bei diesem Beispiel eine
gerade Anzahl 2 m dieser Datenworte zusammen zur Bildung eines Blockes \ß] gruppiert zur Verwendung bei der
weiteren Verarbeitung gemäß der Erfindung. Das' heißt, die PCM-Datenworte^ ^ieirgendeinen gegebenen Block bilden,
können als folgender Datenblock wiedergegeben werden:
[b] = [w(D, W(2), W(3) W(2m)] (1).
Eine Anzahl η von Fehlerkorrekturworten P1 , P2 ... Pn, die z. B,
Paritätscodeworte .gein können, sind ebenfalls vorgesehen.
Diese Fehlerkorrekturworte bilden einen Fehlerkorrektur- wortblock oder Paritätsdatenblock gemäß:
[p] = [pi, P2, ,.. , Pn \. ■ (2).
Der Datenblock [^B j und der Paritätsblock Γ Ρ ] werden
zur Bildung eines Fehlerkorrektürcodbl-ockes aus (2m+n)
Worten kombiniert.
Die Verschachtelungsanordnung gemäß Fig. 1 ist so gebildet,
daß die (2m+n) Worte der kombinierten PCM-Datenworte und Paritätsworte jedes Blockes um jeweilige unterschiedliche
Verzögerungsbeträge von 0, D., D„, ... und Dpm+ _-t verzögert
sind. Diese Verzögerungsbeträge sind ganzzahlige Zahlen bzw. Vielfache der Wortlänge mit der Beziehung
0< D1<D2<D3 ....
< D2n+11^1 . (3).
Wie weiter in dem Verschachtelungsschema gemäß Fig. 1
dargestellt, ist jeder PCM-Datenblock . ^Bj in einen ungeradzahligen
oder ungeraden Datenblock [_B J und einen
geradzahligen bzw. geraden Datenblock L-B J aufgeteilt.
Das heißt, die Worte der PCM- Datensequenz JWi j sind
abwechselnd verteilt auf die Datenwortsequenzen, die die ungeraden Datenblöcke £b j/und die geraden Datenblöcke
Be] bilden, wie folgt:
W (3), W(2m-1 J U).
W (Il W(2m) ] (5). !
Die PCM-Datensequenzen W(1),W(3) ... der Gruppe,die die
ungeraden Datenblöcke L-B0J bilden, sind mit relativ
kleineren Verzögerungsbeträgen 0 D. ,D„ ... D ., versehen,
während die Wortsequenzen W(2), W(4.) ... der Gruppe/dic
die geraden Datenblöcke [_Be J bilden, mit relativ größeren
Verzögerungsbeträgen D m+n / Dm+n + 1 *·· D2m+n-1 versehen"
sind. Gleichzeitig ist die Gruppe der Paritätswortsequenzen P1/P2 ... Pn mit jeweiligen dazwischenliegenden Verzögerungs- ;
zeiten D -^1n+-] » · · * ^ j. _i versehen. Daher sind die Verzögerunge
die auf die PCM-Datenwortsequenzen W(I), W(2) , W(2ra) j
und die Paritätswortsequenzen P1 P2 ... Pn ausgeübt sind.
derart, daß die kürzösten Verzögerungszeiten für irgendeine j
Wortsequenz in nder Gruppe der geraden Worte
BAD ORIGINAL
W(2), W (4· J» ··· VT (2m) länger ist als die größte Verzögerungszeit für irgendeine der Datenwortsequenzen in der Gruppe
der ungeraden Datenwortsequenzen W(1), W(3)f... W(2m-1)
und daß die Paritätswortsequenzen P1, P2, ... Pn jeweilige
unterschiedliche Verzögerungzeiten besitzen, die zwischen der größten Verzögerungzeit der ungeraden Gruppen und
der kürzesten Verzögerungszeit der geraden Gruppe liegen.
Di.e oben beschriebene Verteilung der Verzögerungszeiten ο für die jeweiligen Wortsequenzen, die bei der Verschachtelungsanordnung
gemäß Fig. 1 auftreten, stellt sicher, . daß die Differenz der jeweiligen Verzögerungszeiten
zwischen jeweils zwei aufeinanderfolgenden PCM-Datenworten
Wi und Wi+1 so groß wie möglich ist. Das heißt, bei den verschachtelten Daten besitzen die Datensequenzen ¥(i)
und W(£+1) die jeweils benachbarte Worte von der eingangsseitigen PCM-Datensequenz [WiJ enthalten, eine Differenz
an Verzögerungszeit, die so groß wie möglich ist.
In Anschluß an die Verschachtelung , die bei der Anordnung gemäß Fig. 1 durchgeführt wird, werden tjbertragungsblöeke
aus den Worten der jeweiligen Datenwortsequenzen und Paritätswortsequenzen W(1 ), W(3-2mD1), ... W(2m-1-2mDm_1),
P1C-I2InD1n), P2C-I2BD1n-1). ... Pn (-12*0)^^ },W(2-2mDffl+n),
WU-2mDm+n+1) ... W(2m-2mD2m+n_1) gebildet.
Danach werden die Übertragungsblöcke in serielle Form umgesetzt und werden beispielsweise durch deren Aufzeichnen
auf ein Magnetmedium übertragen.
Fig. 2 zeigt die Weise, in der aufeinanderfolgende Worte
W(1) W(2) ... W(2m) voneinander getrennt sind, um die Angreifbarkeit des Digitalsignal· bezüglich Busrtfehlern
aufs äußerste zu verringern. Wie dagestellt, sind aufeinanderfolgende abwechselnde Worte, z. B. W(1) und W(3)/
voneinander um einen Abstand getrennt, der (D1-I )
»CC O 0©
- 13 -
Übertragungsblöcken entspricht, jedoch sind zeit' aufeinanderfolgende Datenworte W(1) und ¥(2) oder W(2)
und W(3) voneinander um größere Abstände entsprechend
(D?m+n_2-1 ) bzw. (ßjQ+n-^i-i ) Ubertragungsblöcke getrennt.
Dieses Merkmal verbessert die Fähigkeit zur Kompensation bezüglich unkorrigierbarer Fehler, wenn das übertragene
oder aufgezeichnete Signal von langen Burstfehlern beeinflußt
ist. Der Grund dafür wird im folgenden erläutert: Wenn beispielsweise das PCM-Datenwort W2, das in der PCM-Datensequenz
W(2) enthalten ist« einen unkorrigierbaren -s, Fehler enthält, wird an Stelle dessen ein synthetisches
Datenwort ¥2 gesetzt oder substituiert durch Interpolation, d.h. durch Verwenden des Durchschnittswertes der -Interpolation,
d.h. das Wort ¥2 wird durch Bilden .des Durchschnittswertes (Mittelwertbildung) der richtigen PCM-Dätenworte
¥1 und ¥3 gebildet,die dem fehlerhaften .Wort ¥2 benachbart
sind.
Um jedoch dieselnterpolation möglich zu machen, ist es erforderlich,
daß die ma.ximale Fehlerburstlänge nicht den kürzeren der Abstände zwischen den ¥ortstellungen der Sequenzen
¥(2) und W(1) und den Abstand (D + -D1-I) Übertragungsblöcke
zwischen den ¥ortstellungen.der Sequenzen ¥(2) und ¥(3) überschreitet. Da der letztere Abstand der längere
.der beiden ist, ergibt pich die«maximale Burstfehlerlänge
b/die gemäß der Erfindung kompensierbar
b = MINC(D1n+-D1-I), (D1n+^+1-D9-I)
ffl+n "Vl" v m+n+1 "Z
wobei MIN ein Minimumwertoperator ist und wobei b in Ubcrtragungsblocklängen-Größen
ausgedrückt ist.
Wenn weiter jeweilige Verzögerungsbeträge D. für die aufeinanderfolgenden
Wortsequenzen in sowohl der ungeraden
als auch der geraden Gruppe eine konstante Differenz von D Worten dazwischen besitzen und irgendeine bestimmte
Vezögerungsszeit D. dem Produkt der ganzen Zahlen i und D mal einer Blocklänge entspricht, ergibt die maximal
kompensierbare Burstfehlerlänge b! sich zu:
b1 = (ffl+n-1) D-1. (7)
Es zeigt sich daher, daß, wenn das Digitalsignal gemäß der "Io Erfindung codiert ist, wie erläutert, die kompensierbare
Burstfehlerlänge b' so groß wie möglich ist.
Ein praktisches Ausführungsbeispiel der Erfindung wird
nun mit Bezug auf die Fig. 3 und 4- näher erläutert, die eine Fehlerkorrekturcodieranordnung bzw. Fehlerkorrekturdecodieranordnung,
die komplementär dazu ist, zeigen, die zur Verwendung beim Aufzeichnen eines Audio-PCM-Signals
auf Magnetband bzw. zum Abspielen bzw. Wiedergeben des derart aufgezeichneten Audio-PCM-Signals geeignet sind,,
- -
Gemäß Fig. 3 wird ein serielles PCM-Audiosignal über einen
Eingangsanschluß 1 einer Ungerade/Gerade-Trennschaltung zugeführt/in der das PGM-Audiosignal auf mehrere ungerade
Datensequenzen W(1)/W(3) und W(5) und auf mehrere gerade
'25 Datensequenzen W(2)/W(4·) und W(6) verteilt wird. Das heißt,
daß bei diesem Ausführungsbeispiel der Parameter η gemäß Fig. 1 zu m=3 gewählt ist.
Diese Datensequenzen bestehen jeweils aus eingangsseitigen PCM-Datenworten wie folgt:
W(1) = W1, W7, W13, W19 ... · W(2) = W2, W8, WH, W2o . . .
W(6) = W6, W12.W18, W24. ··
•dc Diese sechs Datensequenzen werden,ein Wort pro Zeitpunkt,
einem Modulb-2-Addierer 3 zur Bildung einer ersten Pari-
tätsdatensequenz P(1) zugeführt. Diese erste Paritätsdatensequenz
besteht aus Paritätsworten P1, P7, P1?,...
Diese sieben Datensequenzen werden einer ersten Verschachtelungsstufe 4· zugeführt.
Die Verschachtelungsstufe 4- besteht aus jeweiligen Verzögerungsschaltungen,
die beispielsweise jeweils einen Speicher mit wahlfreien Zugriff (RAM) enthalten können,
um jeweilige Verzögerungszeiten von Null Worten,d Worten, 2d Worten, 3 d Worten, 5a Worten, 6d Worten bzw. 7d Worten
auf die jeweiligen Sequenzen W(1 )/ W(3); W(5),P (1 )t W(2)/
W(A) bzw. W(6) auszuüben. In Anschluß an die erste Verschachtelungsstuf
e 4 werden diels_echs PCM-Datensequen/.on
W(1) bis W(6) ein Wort Pro Zeit einem zweiten Modulo-2-Addierer
5 zur Bildung einer zweiten Paritätsdatensequenz Q(1) zugeführt. Die letztere Paritätsdatensequenz besteht
aus Paritätsworten Q1, Q7, Q13-...
Danach werden die sechs PCM-Datensequenzen W(1) bis W(6),
die erste Paritätsdatensequenz P(1) und die zweite Paritätsdatensequenz Q(1) einer zweiten Verschachtelungsstuf
e 6 zugeführt.
Die zweite Verschachtelungsstufe 6 enthält Verzögerungsschaltungen»
die jeweilige Verzögerungsbeträge von Null Worten, (D-d) Worten, 2(D-d) Worten, 3 (D-d) Worten, 4-(D-d)
Worten, 5(D-d) Worten, 6(D-d) Worten bzw. 7(D-d) Worten auf die jeweiligen Datensequenz_en W(1), W(3),W(5),P(1)f
Q(i)rW-'(2)/W(4.) bzw. W(6) ausüben. Dann erreicht die
zweite Versehaehtelungsstufe 6 an ihrem Ausgang verschachtelte Datensequenzen, die den obigen Sequenzen entsprechen,
die jedoch in der Zeichnung mit einem hinzugefügten Strich identifiziert sind. Die sich ergebenden
verschachtelten Daten- und Paritätswortsequenzen W(I)'
W(3)) W(5); P(D; Q(D; WU)VWU)1 bzw. W(6)· werden einer
Zusammensetzschaltung 7 zugeführt, die. an einem Ausgang davon einen Strom von Übertragungsblöcken erreicht, die
jeweils eine serialisierte Gruppe aus acht "Worten enthalten
die jeweils von diesen verschachtelten S'equenzen abgeleitet
sind. Ein Beispiel eines Übertragungsblockes ist schematisch in F.ig, 5 dargestellt. Wenn dies auch nicht wesentlich für die
vorliegende Erfindung ist» wird, vorzugsweise ein Synchroncodewort
SYNC zum Anfang jedes Übertragungsblockes und ein Irüfcodewort CRC an dessen Ende zugefügt. Synchronsignalmischschaltungen
und CRC-Codegeneratoren sind üblich und werden daher nreht näher erläutert.
Die von dem Ausgangsanschluß 8 abgegebenen Übertragungs-
-]5 blöcke können dann einem. Modulator und einem Aufzeichnungsverstärker
zugeführt werden, und können danach mittels mindestens einem fes.ten Kopf auf-ein Magnetband aufgezeichnet
werden.
Das derart aufgezeichnete Digitals.ignal kann dann von dem
Magnetband mittels mindestens einem analogen stationären Kopf aufgenommen werden, und über einen Wiedergabeverstärker,
einen Demodulator und eine CRG-Prüfschaltung (wenn auch nicht
dargestellt) der Decodierschaltung gemäß Fig. 4- zugeführt werden. Als Ergebnis der Fehlererfassung in der CRC-Prüfschaltung
wird jedem Wort.das als fehlerhaft bestimmt ist, ein Zeigerbit (Pointerbit) hinzugefügt.
Die Übertragungsblöeke gemäß Fig. 5 werden in^serieller
Form einem Eingangsanschluß 9 zugeführt, und damit einer Verteilerschaltung 1o, die das Digitalsigna] in sechs
PCM-Datensequenzen und die zwei Paritätssequenzen W(1)', W(3)·. W(5)·» P(D1I Q(D', W(2)', W(4)f bzw. W(6)' aufteilt.
Diese Sequenzen werden-dann einer ersten Entschachtelungsstufe
11 zugeführt.
• O O β Ο Ο
- 17 -
Die Entschachtelungsstufe 11 entspricht der zweiten Verschachtelungsstufe
6 gemäß Fig. 3 und erreicht reziproke Verzögorungsbeträge von 7 (D-d) Worten bis Null Worten
für die jeweiligen Wortsequenzen W(U', W(3)·, W(5)', P(D^
bzw. W(6)·.
Die entschachtelten PCM-Datenwortsequenzen und Paritätswortsequenzen
werden dann einem Q-Decodierer 12 zugeführt, in dem eine Fehlerkorrektur durchgeführt wird unter Verwendung
der zweiten Paritätswortsequenz Q(1).
In dem Q-Decodierer T2 werden die sechs PCM-Datenwortsequenzen W(1) bis W(6) und die zweite Paritätsdatensequenz Q(1) einem
Modulo-2-Addierer zur Bildung eines Fehlersyndroms zugöführt.
Das' Fehlersyndrom wird zum Korrigieren irgendeines fehlerhaften Wortes verwendet. Auch wird in dem Q-Decodierer
irgendein Fehler-Zeigerbit, das einem fehlerhaften Wort zugefügt ist, gelöscht, wenn dieses Wort korrigiert worden ist.
Die PCM-Datenwortsequenzen W(1) bis W(6) und die Paritätswortsequenz
P(1) werden danach von dem Q-Decodierer 12 einer zweiten Entschachtelungsstufe 13 zugeführt. Diese
Entschachtelungsstufe 13 ist komplementär zur ersten Vorschachte-lungsstufe
4 gemäß Fig. 3 und dient zur Kompensation bezügll ich Verzögerungsbeträgen, die dadurch ausgeübt worden
sind. Folglich werden Verzögerungen von 7d Worten bis Ad
Worten für die Sequenzen W(1 ) ,W(3) ,W(.5) ,P (1) ausgeübt,
während Verzögerungsbeträge von 2d, d und Null Worten für die Sequenzen W(2); W(4-) bzw.W(6) ausgeübt werden. Folglich
führt die.z.weite Entschachtelungsstufe 13 die PCM-Daten
zurück in die ursprüngliche Folge vor deren Cedierung .
der Schaltung gemäß Fig. 3.
Danach werden die PCM-Datenwortsequenzen W(1) bis W(6) und die Paritätswortsequenzen P(1) einem P-Decodierer 1Λ zur
Korrektur von bis zu einem fehlerhaften Wort darin zugeführt. Der Aufbau des P-Decodierers 14- ist ähnlich dem des
Q-Docodierers 12. Der P-Decodierer 14 löscht auch irgendein
Zeigerbit, das einem fehlerhaften Wort zugeordnet ist. wenn der darin enthaltene Fehler gelöscht worden ist..
Bei diesem Ausführungsbeispiel der Erfi_ndung wird eine
doppelte Verschachtelung durchgeführt, derart, daß jedes Wort der PCM-Daten zwei Fehlerkorrektur- oder Paritätsworte zugeordnet
enthält, wobei in gleicher Weise irgendwelche zwei Paritätsworte höchstens ein einziges PCM-Datenwort gemeinsam
unter -iJacBn jeweiligen Erzeugungselement'en besitzen. Als
Ergebnis dient, wenn ein fehlerhaftes Wort nicht durch eines der Paritätsworte korrigiert werden kann, das andere Paritätswort
üblicher_weise zur Korrektur des Fehlers darin. Folglich
ist die Fehlerkorrekturfähigkeit bei der Zweifaehverschachtelung
erheblich größer im Vergleich zu einer entsprechenden Einfach τ Wortverschachtelungstechnik.
Die sechs PCM-Datenwortsequenzen W(1) bis W(6)~ werden von dem P-Decodierer 14- einer Kompensationsschaltung 15 zugeführt,
die zum Kompensieren oder Maskieren irgendwelcher Worte dient, die einen mnkorrigierbaren Fehler enthalten, w'as d-urch: "Vorliegen
eines Zeigerbit angezeigt wird.
Bei diesem Ausführungsbeispiel kompensiert die Kompensationsschaltung
15 bezüglich solcher fehlerhaften Worte durch Vorsehen eines synthetischen interpolierten Wortes, das dem
durchschnittlichen Wert bzw. Mittelwert benachbarte Worte unmittelbar vor und hinter dem fehlerhaften Wort entspricht.
Dfi.fi Ausgangssignal der Kompensationsschaltung 15 wird dann
einer Ungcrade/Geraäö-Zusainraeni^'0»haltung 16 zugeführt, die
die sechs PCM-Datensequenzen W(1) bis W(6) in serielle Form urasetzt/und an einem Ausgangsanschluß 17 davon eine einzige
serielle PCM-Datensequenz abgibt.
O OQ O O Q *■ ρ
a ft ο β β * 4
Ein (nicht dargestellter) PCM-Demodulator kann zum Umsetzen
der PCM-Daten in ein hochqualitatives analoges Audiosignal verwendet werden.
Bei dem vorstehenden Ausführungsbeispiel der Erfindung
werden die Daten als aodierte Übertragungsbiöcke einschließlich
beispielsweise 6 Worten der Sequenzen W(1)' bis W(6)' und 2 Worten der Sequenzen (P1 ) ' und Q(I)1 übertragen.
Die Worte des Sequenzen W(1)! bis W(6)' entsprechen Werten eines
Analogsignals, das zu beabstandeten Zeitpunkten abgetastet **. wird. Folglich sind aufeinanderfolgende PCM-Datenworte, bei- ,
spielsweise ¥1 bis W6 und zugeordnete Paritätsworte P-pQ-i
auf einer Spur des Magnetbandes im allgemeinen so wie in Fig. 6a dargestellt getrennt. Das heißt, der Abstand zwischen
räumlich aufeinanderfolgenden Worten W1 und W3 zwischen
Worten W3 und'W5 zwischen Worten W2 und W4. und zwischen
Worten ¥4- und W6 sind alle D Blöcke "lang, während die Differenz
zwischen den. Worten W5 und W2 3D Blöcke lang ist. Jedoch is± der Abstand zwischen zeitlieh aufeinanderfolgenden
Worten W3 und W2 gleich (4-D-1 ) Blocklängen. Dieser Abstand ergäbt die maximal kompensierbare Burstfehlerlänge wieder,
d.h. die Maximallänge,die ein Burstfehler einnahmen kann,
ohne daß zwei Worte M2 und W3 beeinflußt werden, die aufeinanderfolgende
zeitliche Abtastungen eines Analogsignal wiedergeben.
Daher erreicht das Ausführungsbeispiel gemäß den. Fig. 3 und 4- eine maximal kompensierbare Burstf ehlerlänge b' entsprechend
(m+n-1) D-1 BlocüLängen wie das mit Bezug auf
Fig. 1 erläutert worden ist.
Wenn als Kontrast dazu die Ungerade/Gerade-Trennschaltung nicht verwendet'wird, und die wortsequenzen W(1) bis W(6)
lediglich in ihrer ursprünglichen Folge verschachtelt werden, sind die PCM-Worte, die auf ein Magnetband aufge-
*· · · ο · β ei θ ο οίοι τ / ί
•/.ο i chnet sind, in der Weise verteilt, wie das in Fig. 6ß
dargestellt ist. Bei diesem Schema beträgt die maximal
kompensierbare Burstlänge b lediglich D-I Blocklängen.
Daher kann bei Verwendung der Εχ-findung die maximal. kompensierbare
Burstlänge um einen Faktor von etwa (m+n-l) erweitert werden. Das heißt, wenn die Erfindung verwendet
wird, ist die Fehlerkompensationsfähigkeit etwa (m+n-1)-mal
besser als die Fehlerkompensationsfähigkeit, wenn- die
Erfindung nicht verwendet wird. Darüberhinaus wird die verbesserte Fehlerkorrekturfähigkeit der Zweifachverschachto]ung
in keiner Weise durch deren Anpassung gemäß der Erfindung verschlechert.
Wie erwähnt, kann die Erfindung nicht nur beim Aufzeichnen
eines PCM-Audiosignals sondern auch beim Übertragen eines Digital-PCM-Signals über ein Kabel oder einen Hochfrequenzträger
verwendet werden.
Weiter kann an Stelle der Paritätscodes P(I) und ;
die bei dem vorstehenden Ausführungsbeispiel verwendet sind, ein b-Abstandscode oder ein anderer Fehlerkorrekturcode
verwendet werden.
Zusätzlich kann die Erfindung ausgeführt werden, wenn lediglich ^25 eine Einfachverschachtelung durchgeführt wird, statt der
erläuterten Zweifachverschachtelung.
Έχηβ vorteilhafte Anwendung der Erfindung bertrifft das
Klebeedieren (Editing) eines PCM-aufgezeichneten Bandes.
Insbesondere werden bei einem Festkopf-PCH-Bandsystem, wenn
Klebeedieren verwendet wird, viele Fahler nahe der Klebestelle bzw. dem Edierpunkt erzeugt. Um zu verhindern, daß die
Klebestelle (Schnittstelle) unerwünschte Klickgeräusche in
dem demodulierten Signal erzeugt, wird eine Einkanal-PCM-
Datensequenz in cine ungerade Datensequenz und eine gerade
Datensequenz aufgeteilt und wird getrenn .tes Fehlerkorrokturcodieren
bezüglich jeder dieser Datensequenzen durchgerührt. Ein der Datensequenzen wird dann um eine vorgegebene Zeit
gegenüber der anderen Sequenz verzögert. In einem solchen Fall tritt eine b-Abstandsbeziehung zwischen den jeweiligen
ungeraden und geraden Datensequenzen auf. Beispielsweise werden bei der ungeraden Dntcnsequenz die Worte Wl und W3,
W3 land W5, W5 und W7 als b-Abstands-Wortpaare betrachtet.
Folglich sollte der Abstand zwischen den Worten jedes solchen
Paares von Worten so groß wie möglich gemacht werden. Auf diese Weise wird eine Vorgehensweise gemäß der Erfindung
für jede der Datensequenzen erreicht.
Selbstverständlich sind noch andere Ausführungsformen
möglich.
Der Patentanwalt
Claims (5)
- ANSPRÜCHEVerfahren zur Verarbeitung eines Digita.lsignals zur Übertragung, mit den folgenden Schritten Empfangen des Digitalsignals als Folge aufeinanderfolgender Datenworte,Verteilen der Reihe der Datenworte in mehrere Sequenzenvon Worten,Bilden mindestens einer Fehlerkorrekturwortsequenz,die als Erzeugungselemente die Sequenzen der Datenworte besitzt,· "Ausüben unterschiedlicher jeweiliger Verzögerungszeiten für die Sequenzen der Datenworte und das mindestens eine Fehlerkorrekturwort undBilden einer Folge von ÜbertragungsbiLöeken der Worte der jeweiligen Datenwortsequenzen und der mindestens einen Fehlerkorrekturwortsequenz, die um ihre jeweiligen Verzögerungszeiten verzögert sind, dadurch gekennzeichnet,daß beim Verteilen die Reihe der Datenworte in eine a?ste und in eine zweite Gruppe von Sequenzen von Worten aufgeteilt werden, wobei die Datenworte abwechselnd zur ersten Gruppe und zur zweiten Gruppe verteilt werden, daß die kürzeste Verzögerungszeit/die für irgendeine Wortsequenz in der zweiten Gruppe vorgesehen ist, langer ist als die größte Verzögerungszeit für irgendeineWortsequ enz in der ersten Gruppe und daß die mindestens eine Fehlerkorrekturwortsequenz mit einer Vorüögerungszeit versehen ist, die zwischen der größten Verzögerungszeit der ersten Gruppe und der kiirzesten Verzögerungszeit der zweiten Gruppe ist.
- 2. Verfahren zum Verarbeiten eines Digitalsignals nach. Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,daß die Verzögerungszeiten sich um eine Anzahl D von Wortlängen oder einem ganzzahligen Mehrfachen davon unterscheiden, ,Ιο wobei erste und zweite Gruppe jeweils m Sequenzen aufweisen, und daß η Fehlerkorrekturwortsequenzen vorgesehen sind, so daß benachbarte Worte der seriellen Daten nicht näher beabstandet sind als (m+n-1) D-1 Blöcke..
- 3. Verfahren zur Verarbeitung eines Digital signals nach Anspruch 1 oder 2,dadurch gekennzeichnet,.daß beim Ausüben von Verzögerungen auf die Sequenzen der Datenworte in einer ersten Verschachtelungsstufe proportionale Bruchteile der Verzögerungen auf die jeweiligen Datenwortsequenzen ausgeübt werden und daß der Rest der Verzögerungen in mindesten einer folgenden Verschachtelungsstufe vorgesehen wird.
- 4.. Codierer zum Durchführen des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 3»der aufweist ..·eine Trennschaltung zum Verteilen der Reihe der Datenworte, in die mehreren Sequenzen davon,einen Fehlercodierer zum Erreichen einer Fehlerkorrekturwortsequenz, deren Erzeugungselemente durch jeweilige Worte der Sequenzen der Datenworte gebildet sind, eine Verschachtelungsstufe, die jeweilige unterschiedliche Verzögerungszeiten auf die Sequenzen der Datenworte undBAD ORIGINALder Fehlerkorrekturwortsequenz ausüb^ und eine Zusamme'nsetzschaltung zum Bilden einer Reihe von Ubortragungsblöeken der Worte der jeweiligen Datenwortsequonzun und der Fehlerkorrekturwortsequenz, die um ihre jeweiligen Verzögerungszeiten verzögert sind, dadurch gekennzeichnet,daß die Trennschaltung (2) die Reihe der Datenworte in eine erste Gruppe von Sequenzen von Worten (W(I)', W(3), W(5)) und eine zweite Gruppe von Sequenzen von Worten (W(2),ι W(4)f W(6)) verteilt, wobei die Datenworte abwechselnd auf die erste Gruppe und die zweite Gruppe verteilt 8'ind, unddaß die Verschachtelungsstufe (4-,6) unterschidliche jeweilige Verzögerungszeiten auf die Sequenzen der Datenworte (W(1), W(3), W(5)f W(2), WU), W(6)) und die Fehlerkorrekturworte (P(1), Q(1)) derart ausübt, daß die kürzeste Verzögerungszeit (5 D) für irgendeine Wortsequenz in der zweiten Gruppe langer ist als die größte Verzögerungszeit (2 D) für irgendeine Wortsequenz der ersten Gruppe und daß dieο Verzögerungszeit (3 D, 4- D) für das Fehlerkorrekturwort (P("l)f Q(O) zwischen der größten Verzögerungszeit (2 D) und der kleinsten Verzögerungszeit (5 D) liegt.
- 5. Decodierer zum Verarbeiten eines empfangenen Signals, das gemäß dem Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3 verarbeitet worden ist, miteiner Verteilerschaltung zum Verteilen der Worte jedes Übertragungsblockes auf.jeweilige Datenwortsequenzen und Fehlerkorrekturwortsequenzen,, einer Entschachtelungsstufe zum Ausüben jeweiliger unterschiedlicher komplementärer Verzögerungszeiten auf die Datenwortsequenzen und die Fehlerkorrekturwortsequenzen, einem Fehlerdecodierer zum Korrigieren irgendwelcher korrigierbaren. Fehler in den Datenwortsequenzen unter-A-Verwendung der Fehlerkorrekturwortsequenz, einer Kompensationsschaltung in Anschluß an den Fehlerdecodier zum Identifizieren irgendwelcher Worte, die unkorrigierbare Fehler enthalten, und zum Substituieren durch ein synthetisches Datenwort, das aus mindestens einem damit in Beziehung stehenden Datenwort erzeugt ist,und einer Zusammensetzschaltung zum Umsetzen der Datenwortsequenzen in ein korrigiertes wiederhergestelltes Datensignal, dadurch gekennzeichnet,
daß die Verteilerschaltung (1o) die Datenworte jedes Ubertragungsblockes in erste und zweite Gruppen jeweiliger Datenwortsequenzen (W(1), W(3), ¥(5) und ¥-(2), ¥(4), ¥(,6)) aufteilt unddaß die Entschachtelungsstufe (11,13) die Verzögerungszeit derart ausübt, daß die kürzeste Verzögerungszeit (5 D) die auf irgendeine Wortsequenz der ersten Gruppe (W(1), ¥(3), W(5)) ausgeübt ist, langer ist als die größte Verzögerungszeit. (2 D) die auf irgendeine Wortsequenz der zweiten Gruppe (W(2), ¥(Λ), ¥(6)) ausgeübt ist, und die Verzögerungszeit (4· D, 3-D), die auf die Fehlerkorrekturwortsequenz (P (1), Q ("1)) ausgeübt ist. zwischen der kürzesten Verzögerungszeit (5 D) und der größten Verzögerungszeit (2 D) liegt.
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