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DE3129843C2 - Meßband mit einem Beschlag für Innen- und Außenmessung - Google Patents

Meßband mit einem Beschlag für Innen- und Außenmessung

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DE3129843C2
DE3129843C2 DE3129843A DE3129843A DE3129843C2 DE 3129843 C2 DE3129843 C2 DE 3129843C2 DE 3129843 A DE3129843 A DE 3129843A DE 3129843 A DE3129843 A DE 3129843A DE 3129843 C2 DE3129843 C2 DE 3129843C2
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Günter 3548 Arolsen Meywald
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Abstract

Ein Meßband mit einem mit einer Maßeinteilung (2) versehenen Bandstreifen (1) besitzt einen an dessen Anfang angeordneten Beschlag (6) und einen Zuggriff (12), wobei der Beschlag (6) einen ersten Anschlag (9) für Innenmessung und einen zweiten Anschlag (10) für Außenmessung aufweist. Um das Meßband gleichermaßen günstig für Innen- als auch für Außenmessung benutzen zu können, ist die mit der Null-Marke (3) am Anfang des Bandstreifens (1) beginnende Maßeinteilung (2) am zuggriffseitigen Ende des Beschlages (6) und auch in der durch den ersten Anschlag (9) für Innenmessung festgelegten, sich senkrecht zu dem Bandstreifen (1) erstreckenden Ebene (11) angeordnet. Der zweite, für Außenmessung bestimmte Anschlag (10) ist in einer zweiten, sich im Abstand parallel zu der ersten Ebene erstreckenden Ebene am Beschlag (6) vorgesehen. Der zweite Anschlag (10) am Beschlag (6) ist bei Außenmessung in die sich senkrecht zu der Null-Marke (3) des Bandstreifens (1) erstreckende Ebene (11) veränderbar, beispielsweise verdrehbar oder verschiebbar.

Description

Beschlages jeweils ein definierter Biegeradius für den Bandstreifen, so daß sich trotz dieser unsachgemäßen Handhabung die auftretende Biegespannung vergleichsweise weniger negativ auswirkt Wenngleich auch dieser Beschlag bei der Außenmessung eine einwandfreie Handhabung garantiert, ist eine Innenmessung doch mit Schwierigkeiten bei der Handhabung verbunden.
Es ist weiterhin ein lösbarer Meßbandanfangsbeschlag mit einem Zuggriff bekannt, wobei der Zuggriff um eine Achse an dem Beschlag schwenkbar gelagert ist Der Beschlag besitzt einen Anschlagsklot?, auf dessen Oberseite ein Stift zum Einhängen des Meßbandes vorgesehen ist Der Bandstreifen hat an entsprechender Stelle eine Durchbrechung. Die Null-Marke des Bandstreifens ist in einiger Entfernung von dem Ende des Bandstreifens angeordnet, und zwar so, daß sie mit der Anschlagsfläche des Anschlagsklotzes zusammenfällt Der Beschlag besitzt eine Verstärkungszunge, die mit Ohren den Bandstreifen umfaßt und abstützt Die Verstärkungszunge versteift die Anlage des Anschlagklotzes an dem Meßgegenstand und verhindert ein Abrutschen beim Ziehen. Ein solcher Beschlag ist gut für Außenmessung, jedoch nicht für Innenmessung verwendbar. Die Lösbarkeit d-'s A11-fangsbeschlages gestattet es, den Anfangsbeschlag, der häufig keinem Verschleiß unterliegt bei einem weiteren Meßband wieder einzusetzen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Meßband mit einem Anfangsbeschlag zu schaffen, welches gleichermaßen günstig zur Messung von Innen- so als auch von Außenmaßen benutzt werden kann und bei dem einer unsachgemäßen Handhabung, insbesondere durch Verbiegen bzw. Abknicker, während des Messens von Innenmaßen durch die konstruktive Ausbildung entgegengewirkt wird. j5
Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß die Maßeinteilung mit einer Nullmarke am Anfang des Bandstreifens beginnt, daß der erste Anschlag für Innenmessung und der zweite Anschlag für Außenmessung fest am Beschlag in zwei im Abstand parallel zueinander angeordneten Ebenen vorgesehen sind, und daß der Beschlag mit seinen beiden Anschlägen wahlweise in eine durch die Nullmarke bestimmte Ebene senkrecht zu der Fläche des Bandstreifens veränderbar ist. Durch die beiden Anschläge, von denen der eine der Innenmessung und der andere der Außenmessung zugeordnet ist, ist in Verbindung mit der jeweils sichtbaren Nullmarke relativ zu einem wahlweise zu benutzenden Anschlag einerseits eine erhöhte Meßsicherheit gegeben, andererseits wird der Benutzer ϊ<> des Bandes dazu angeregt, eine unsachgemäße Handhabung, wie beim Stand der Technik durchaus möglich, zu unterlassen. Beim Anmeldungsgegenstand kann erstmals ein Meßband mit einer Nullmarke eingesetzt werden, was auch in herstellungstechnischer Hinsicht r, und bei der Montage des Beschlages am Meßbandanfang insofern vorteilhaft ist, als auch hier die Nullmarke des Meßbandes jeweils sichtbar ist und die Montage demzufolge nur so zu erfolgen hat, daß wahlweise der eine oder andere Anschlag an dem Beschlag mit der e.o Nullmarke b^w. der durch sie definierten Ebene senkrecht zu der Fläche des Bandstreifens zusammenfallen muß. Der zweite Anschlag kann jedoch in die Ebene dieser Nullmarke bzw. umgekehrt versetzt, verdreht, verschoben oder sonstwie verändert werden. >>5 Da bei der Innenmessung der eine Anschlag und bei der Außenmessung der andere Anschlag, also bei jedem Typ von Messungen je ein verschiedener Anschlag benutzt wird, tragt diese zur Meßsicherheit bei. Andererseits regt dieser Beschlag durch die bewußt eingesetzte Veränderbarkeit der beiden Anschläge dazu an, daß ein unsachgemäßes Abknicken des Bandes bei Innenmessung unterbleibt und bei Außenmessung trotzdem der Beschlag die Außenkante übergreifend auf den Meßgegenstand aufgesetzt werden kann. Bei Verwendung des neuen Beschlages ist es nicht mehr erforderlich, zwei verschiedene Bandanfänge, wie bisher, vorrätig zu halten, nämlich einen ersten Bandanfang, bei welchem die Nullmarke in einiger Entfernung von dem Ende des Bandstreiftns angeordnet war, und einen zweiten Bandanfang, bei welchem der Bandstreifen selbst überhaupt keine Nullmarke aufwies, sondern die zuggriffseitige Stirnfläche des Beschlages zugleich die Nullmarke bildete.
Der Beschlag kann auf der Unterseite des Bandstreifens um eine senkrecht zu der vom Bandstreifen aufgespannten Ebene angeordnete Schwenkachse gelagert sein, wobei der die Schwenkachse bildende Bolzen, Niet o. dgl. den Beschlag auf halber Entfernung zwischen den beiden Anschlägen und den Bandstreifen auf dieser halben Entfernung von ^r Null-Marke durchsetzt Diese Ausbildung erzieht zu ein^r ordnungsgemäßen Handhabung. Gleichzeitig werden durch die beiden differenzierten Anschläge Bezugspunkte gegeben, deren Anwendung sinnfällig ist, so daß hierdurch auch die Meßgenauigkeit gesteigert wird. Die Handhabung bei Innenmessung als auch bei Außenmessung ist gleichermaßen einfach und günstig.
Der Beschlag kann an seinem einer. Ende zwei die beiden Anschläge bildende Stufen und an seinem anderen Endbereich den Zuggriff mit seiner Lagerung aufweisen. Damit entsteht ein relativ großer Hebelarm für die Verdrehung des Beschlages relativ zum Bandstreifen, so daß dieses Drehen mühelos durchführbar ist.
Der Beschlag kann auf der dem Zuggriff zugekehrten Seite der Stufe, die den zweiten für Außenmessung bestimmten Anschlag bildet, eine der Fingerrundung angepaßte Anlagefläche aufweisen. Damit wird die Handhabung bei der Innenmessung begünstigt, die bisher immer schwieriger als eine Außenmessung durchfuhrbar war. Vor allen Dingen besteht aber kein Anlaß mehr, das Ende des Bandstreifens bei einer Messung abzuknicken.
In einer anderen Ausführungsform kann ΰζτ Beschlag im wesentlichen aus einem Anschlagklotz auf der Unterseite des Bandstreifens bestehen, der an zueinander parallelen Flächen die beiden Anschläge bildet und zwischen diesen Anschlägen die Lagerung des Zuggriffes trägt; dabei weist der Beschlag einen Zapfen und der Bandstreifen zwei im Abstand der Anschläge vorgesehene Durchbrechungen zum wahlweisen Fixieren des Bandstreifens mit seiner Kull-Marke relativ zu dem einei. odor anderen Anschlag auf. Diese Ausbildung läßt auch den Relativversatz der Null-Marke des Bandstreifens zu den beiden Anschlägen jeweils zu. Obwohl dieses Versetzen etwas aufwendiger ist als das Verdrehen des Beschlages, stört dies in der Regel nicht, weil oft eine Vielzahl "on Messungen des gleichen Typs, z. B. Außenmessungen, hintereinander durchgeführt weiden müssen. Der Beschlag kann eine sich van der Null-Marke des Bandstreifens in Bandrictv.uag erstrekkende Verstärkungsplatte aufweisen, an der den Bandstreifen kantenseitig übergreifende Ohren angeordnet sind, wobei drr Zapfen an der Verstärkungsplatte angeordnet ist. Damit wird gleichzeitig eine
Verstärkung des Endes des Bandstreifens geschaffen, so daß der Anschlagklotz beim Aufsetzen auf den Meßgegenstand bei einer Außenmessung einen guten Sitz erhält und nicht abrutscht.
In einer weiteren Ausführungsform kann der , Beschlag einen den ersten Anschlag aufweisenden Grundkörper besitzen, an dem ein den zweiten Anschlag aufweisender Klotz gegen Federdruck verschiebbar gelagert ist. Diese Ausführung ist vergleichsweise etwas aufwendiger, weil eine Gleitführung ,„ zwischen dem Grundkörper und dem Klotz geschaffen werden muß. Zusätzlich ist es sinnvoll, eine Verriegelung des Klotzes in der gegen Federdruck verschobenen Stellung vorzusehen.
Die Erfindung wird anhand einiger Ausführungsbeispiele weiter erläutert und beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 eine Seitenansicht des Meßbandes mit dem Beschlag einer ersten Ausführungsform, in der Stellung für Außenmessung,
F i g. 2 das Meßband gemäß F i g. 1 in der Stellung für iU Innenmessung,
Fig. 3 eine Draufsicht auf ein Meßband in einer /weiten Ausführungsform,
Fig. 4 eine Seitenansicht des Meßbandes gemäß Fig. 3und ,-,
Fig. 5 eine Seitenansicht einer dritten Ausführungsform des Meßbandes.
Jedes Meßband besitzt einen Bandstreifen 1, der eine Maßeinteilung 2 trägt, die am Ende des Bandstreifens t mit einer Null-Marke 3 beginnt. Unter dem Bandstreifen j0 ist in gewisser Länge ein Verstärkungsstreifen 4, insbesondere aus Federstahl, angeordnet, der über den Bandstreifen 1 kantenseitig umgreifende Ohren 5 mit diesem verbunden ist. Auf der Unterseite des Verstärkungsstreifens 4 bzw. des Bandstreifens 1 ist ein Beschlag 6. der aus Metall oder Kunststoff bestehen kann, angeordnet. Der Beschlag 6 wird von einem Bolzen, Niet o. dgl. 7 gehalten, der den Beschlag 6, den Verstärkungsstreifen 4 und den Bandstreifen Ϊ durchsetzt und eine vertikale Schwenkachse 8, also eine Achse, die auf der von dem Bandstreifen 1 aufgespannten Ebene senkrecht steht, bildet.
Der Beschlag 6 weist einen ersten Anschlag 9 für Innenmessung und einen zweiten Anschlag 10 für Außenmessung auf. Die Anschläge 9 und 10 definieren jeweils senkrechte Ebenen zur Erstreckungsrichtung des Bandstreifens 1. Die Schwenkachse 8 ist auf halber Entfernung zwischen diesen beiden Ebenen bzw. den beiden Anschlägen 9 und 10 angeordnet Gleichzeitig ist sie um diese halbe Entfernung von der Null-Marke 3 des Bandstreifens 1 entfernt vorgesehen. Damit ergeben sich beim Verdrehen des Beschlages 6 um die Schwenkachse 8 die beiden in den F i g. 1 und 2 dargestellten Stellungen. In F i g. 1 ist der Anschlag 10 in die von der Null-Marke 3 definierte Ebene 11 senkrecht zur Banderstreckungsrichtung hineingedreht, so daß Außenmaße gemessen werden könnea Gemäß F i g. 2 ist der Anschlag 9 in die Ebene 11 hineingedreht, so daß Innenmaße gemessen werden können.
Der Beschlag 6 trägt an seiner den beiden Anschlägen 9 und 10 abgekehrten Seite einen Zuggrifi 12 mit seiner Lagerung 13. Der Beschlag 6 besitzt zwischen der Lagerung 13 des Zuggriffes 12 und dem Anschlag 10 eine Anlagefläche 14, die der Fingemindung angepaßt ist, so daß die Außenseite des Zeigefingers bei der tn Handhabung, und zwar sowohl bei Innenmessung als auch bei Außenmessung, hier Anlage und Widerstand finden kann. Dies ist besonders günstig zur Kraftübertragung bei Innenmessung (F i g. 2).
In den F i g. 3 und 4 ist eine weitere Ausführungsform dargestellt. Hierbei wird der Beschlag 6 jedoch nicht um eine Schwenkachse 8 verdreht, sondern relativ zu der durch die Null-Marke 3 definierten Ebene 11 versetzt. Zu diesem Zweck ist am Beschlag 6 bzw. an dem Verstärkungsstreifen 4 ein nach oben (Fig. 4) frei abstehender Zapfen 15 ortsfest angeordnet, der wahlweise mit zwei Durchbrechungen 16 und 17 zusammenarbeitet. Der Verstärkungsstreifen besitzt hier mehrere über seine Länge verteilte Ohren 5, die aber den Bereich des Zapfens 15 seitlich freilassen. An dem Verstärkungsstreifen 4 ist ein Anschlagklotz 18, der im wesentlichen mit dem Zugring 12 und dem Verstärkungsstreifen 4 den Beschlag 6 bildet, vorgesehen, der ebenso wie das Ausführungsbeispiei der Fig. i und 2 die beiden Anschläge 9 und 10 in parallelen Ebenen zueinander, die mit Abstand angeordnet sind, aufweist. Der Bandstreifen 1 kann nun einmal mit seiner Durchbrechung 16 in den Zapfen 15 eingehängt bzw. eingesetzt werden, so daß die Ebene 11 der Null-Marke 3 mit dem Anschlag 10 bzw. dessen Ebene zusammenfällt. Diese Stellung ist in den Fig.3 und 4 dargestellt und zeigt die Anordnung bei Außenmessung. Soll eine Innenmessung durchgeführt werden, dann wird der Bands'reifen 1 im Bereich des Zapfens 15 mit einem Werkzeug etwas von dem Verstärkungsstreifen 4 abgewölbt, bis der Bandstreifen 1 von dem Zapfen 15 freikommt und in Richtung des Bandes verschoben werden kann. Dies ist besonders einfach mit einem Schraubenzieher oder mit einem Messer durchführbar, welches zwischen den Bandstreifen 1 und den Verstärkungsstreifen 4 eingesetzt wird. Sobald die Durchbrechung 16 von dem Zapfen 15 freigekommen ist, braucht der Bandstreifen 1 nur noch so weit relativ zum Beschlag 6 verschoben werden, wobei er sich in den Ohren 5 führt, bis die Durchbrechung 17 an dem Zapfen 15 einrastet Dann liegt die Ebene 11, die durch die Null-Marke 3 definiert wird, in der Ebene des Anschlages 9 und es kann nach dem Verschwenken des Zuggriffes 12 eine Innenmessung durchgeführt werden, wobei der Anschlag 10 als Widerlager für den Zeigefinger beim Anhalten dient Zusätzlich zu dem Verstärkungsstreifen 4 kann noch eine Verstärkungsplatte 19 vorgesehen sein, die ihrerseits einen Teil der Ohren 5 trägt Es ist aber auch möglich, die Teile 4 und
19 zu einem Teil zusammenzufassen.
F i g. 5 zeigt eine dritte Ausführungsform, bei welcher der Beschlag 6 einen Grundkörper 20 besitzt, Jer fest und über Ohren 5 mit dem Bandstreifen verbunden ist Der Grundkörper 20 kann damit auch die Funktion des Verstärkungsstreifens 4 erfüllen. An dem Grundkörper
20 ist ein Klotz 21 gegen den Druck einer Feder verschiebbar gelagert, wobei der Klotz 21 den Anschlag 10 sowie den Zugring 12 mit seiner Lagerung 13 aufweist An dem Grundkörper 20 ist stirnseitig der Anschlag 9 vorgesehen. Es ist ersichtlich, daß der Klotz
21 relativ zum Grundkörper 20 so verschoben werden kann, daß sein Anschlag 10 zur Messung von Außenmaßen mit der durch die Null-Marke 3 definierten Ebene 11 zusammenfällt wie dies in gestrichelter Linienführung angedeutet ist
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (7)

Patentansprüche:
1. Meßband mit einem mit einer Maßeinteilung versehenen Bandstreifen, einem an dessen Anfang angeordneten Beschlag und einem daran um eine Achse schwenkbar gelagerten Zuggriff, wobei der Beschlag einen ersten Anschlag für Innenmessung und einen zweiten Anschlag für Außenmessung aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Maßeinteilung (2) suit einer Nullmarke (3) am Anfang des Bandstreifens (1) beginnt, daß der erste Anschlag (9) für Innenmessung und der zweite Anschlag (10) für Außenmessung fest am Beschlag (6) in zwei im Abstand parallel zueinander angeordneten Ebenen vorgesehen sind, und daß der Beschlag (6) mit seinen beiden Anschlägen (9, 10) wahlweise in eine durch die Nullmarke (3) bestimmte Ebene (11) senkrecht zu der Fläche des Bandstreifens (1) veränderbar ist.
2. Meßband nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Beschlag (6) auf der Unterseite des Bandsts'fens (1) um eine senkrecht zu der von dem Bandstfsifen aufgespannten Ebene angeordnete Schwenkachse (8) gelagert ist, und daß der die Schwenkachse (8) bildende Bolzen, Niet o. dgl. (7) den Beschlag (6) auf halber Entfernung zwischen den beiden Anschlägen (9 und 10) und den Bandstreifen (1) auf dieser halben Entfernung von der Null-Marke (3) durchsetzt
3. Meßband nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Beschlag (6) an seinem einen Ende zwei die beiden Anschläge (9 und 10) bildende Stufen und an seinem anderen Endbereich den Zuggriff (12) mit seiner Lagerung (13) aufweist.
4. Meßband nach Ansjii-uch3, dadurch gekennzeichnet, daß der Beschlag (6) auf der dem Zuggriff
(12) zugekehrten Seite der S; fe, die den zweiten, für Außenmessung bestimmten Anschlag (10) bildet, eine der Fingerrundung angepaßte Anlagefläche (14) aufweist.
5. Meßband nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Beschlag (6) im wesentlichen aus einem Anschlagklotz (18) auf der Unterseite des Bandstreifens (1) besteht, der an zueinander parallelen Flächen die beiden Anschläge (9 und 10) bildet und zwischen diesen Anschlägen die Lagerung
(13) des Zuggriffes (12) trägt, und daß der Beschlag (6) einen Zapfen (15) und der Bandstreifen (1) zwei im Abstand der Anschläge (9 und 10) vorgesehene Durchbrechungen (16 und 17) zum wahlweisen Fixieren des Bandstreifens (1) mit seiner Null-Marke (3) relativ zu dem einen oder anderen Anschlag (3 bzw. 10) aufweist.
6. Meßband nach Anspruch 2 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Beschlag (6) eine sich von der Null-Marke (3) des Bandstreifens (1) in Bandrichtung erstreckende Verstärkungsplatte (4 bzw. 19) aufweist, an der den Bandstreifen (1) kantenseitig übergreifende Ohren (5) angeordnet sind, und daß der Zapfen (15) an der Verstärkerplatte (19) angeordnet ist.
7. Meßband nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Beschlag (6) einen den ersten Anschlag (9) aufweisenden Grundkörper (20) besitzt, an dem ein den zweiten Anschlag (10) aufweisender tn Klotz (21) gegen Federdruck verschiebbar gelagert ist.
Die Erfindung bezieht sich auf ein Meßband mit einem mit einer Maßeinteilung versehenen Bandstreifen, einem an dessen Anfang angeordneten Beschlag und einem daran um eine Achse schwenkbar gelagerten Zuggriff, wobei der Beschlag einen ersten Anschlag für Innenmessung und einen zweiten Anschlag für Außenmessung aufweist.
Ein derartiges Meßband ist aus der DE-PS 13 03 752 bekannt Der Beschlag besitzt einen Beschlagsgrundkörper, an welchem stirnseitig der erste Anschlag für Innenmessung vorgesehen ist Im Abstand von dieser Stirnfläche beginnt der Bandstreifen, der selbst keine Null-Marke aufweist sondern so auf dem Beschlagsgrundkörper positioniert ist daß seine Maßeinteilung die Fortsetzung des Abstandes von dem ersten Anschlag bildet Der Beschlag selbst ist zweiteilig ausgebildet und besitzt ggf. Verstärkungslamellen beidseitig des Bandstreifens. Zusätzlich ist um die Achse, um die der Zugriff schwenkbar gelagert ist, ein Haken um etwa 90" ausklappbar an dem Beschlag angeordnet der in aufgeklappter Stellung zur Außenmessung dient. Dabei wird der diesen zweiten Anschlag für Außenmessung bildende Haken in die Ebene verschwenkt die durch die Stirnfläche des ersten Anschlages für Innenmessung festgelegt ist und sich senkrecht zu der von dem Bandstreifen aufgespannten Ebene befindet. Abgesehen davon, daß dieser bekannte Beschlag aus einer relativ großen Anzahl von Einzelteilen besteht und auch die Positionierung des Bandstreifens an dem Beschlag einen präzisen Herstellungsvorgang erfordert, besitzt dieser Anfangsbeschlag bei der Handhabung einige Schwierigkeiten und Nachteile.
Die DE-PS 19 27 994 zeigt einen Beschlag für Meßbänder, bei welchem der Bandstreifen ebenfalls keine Null-Marke aufweist, sondern in Abstand von dem ersten Anschlag für Innenmessung beginnt. Am Grundkörper des Beschlages ist wiederum ein Haken um eine Achse um 90° ausklappbar angeordnet und zwar derart, daß seine den zweiten Anschlag für Außenmessung bildende Innenfläche in die Ebene des ersten Anschlages geklappt werden kann. Einen Zuggriff besitzt dieser Beschlag nicht. Ein solcher Beschlag verleitet zu unsachgemäßer Handhabung des Meßbandes während des Meßvorganges. Dies ist insbesondere bei Innenmessung der Fall. Hier wird der Beschlag häufig mit den Fingern ergriffen, als Ganzes gegenüber dem Bandstreifen etwa um 90° umgebogen und durch Zwischenlage von zwei Fingern in Abstand zu der Fläche des zu messenden Innenmaßes gehalten, wobei die Breite der zwei Finger im abgewinkelten Teil, also etwa der Länge des Beschlages entsprechen sollen. Es versteht sich, daß diese Biegebeanspruchung für den Bandstreifen nachteilig ist und die Lebensdauer des Meßbandes verkürzt.
Aus der DE-AS 27 26 247 ist ein Anfangsbeschlag für Meßbänder bekannt, bei dem der Bandstreifen ebenfalls keine Null-Marke aufweist und bei dem die stirnseitige Fläche des Beschlages sowohl den ersten als auch den zweiten Anschlag, also für Innen- als auch für Außenmessung bildet. Bei der Durchführung einer Innenmessung wird der Zuggriff auf den Bandstreifen geklappt und die Stirnfläche von innen an die zu messende Fläche gehalten. Dieses ordnungsgemäße Maßnehmen wird jedoch häufig durch unsachgemäße Handhabung, und zwar durch das schon beschriebene Abknicken mit Zwischenlage eines Fingers ersetzt. Durch die Anordnung von Radien am bandstreifenseitigen Ende des Beschlages entsteht beim Abwinkein des
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